Schwer krank!man weiß nicht was ich habe

Hatte letzten Februar neurologische Ausfälle: leichte Lähmung rechte Körperhälfte, Hemiparese linkes Auge (Pupille hing nach Innen, dadurch Doppelbilder), leichte Schluckbeschwerden, verwaschene Sprache. Wurde im Krankenhaus diagnostische komplett auseinander genommen in alle Richtungen (mehrere Mrts, Liquorentnahme, Simpson-Test, CT, Nervenleitfähigkeit gemessen, Borreliose, Myasthenie usw., keine Ursache gefunden. In den nächsten Wochen und Monaten war ich beim Neurologen, immer wieder untersucht, noch mehrere Mrt’s wurden veranlasst (letztes Dezember 28 2009) und auch wieder Blutbilder und co. gemacht.Insgesamt 4 Mrts vom Kopf im wähend der akuten Phase zwei und zwei im späteren Verlauf bis 10 Monate später und einmals in der akuten Phase Halswirbelsäule. Alles ohne jeglichen Befund. Bis heute ist die Ursache nicht gefunden und ausser der Sorge, woher das kam habe ich noch ein Kribbeliges Ameisenlaufen im Körper und Nervenschmerzen gegen die ich Lyrica bekomme.Ich habe mir insgesamt neben dem Professor der Klinik der mich mit dem Ergebnis Unklare Hirnstammsymptomatik entlassen hat, noch 2 weitere Neurologe konsultiert und einen befreundeten Professor.

Einer meinte parainfektiös bedingt, der Rest hat keine Meinung weil es keine ANzeichen für nix gibt.

Ich gehe jetzt in einigen Wochen in die Deutsche Klinik für Diagnostik und nächste Woche zum Heilpraktiker.

Ich würde mich freuen,wenn mir jemand einen Ratschlag geben könnte,was zu diesen gesundheitlichen Problemen führen könnte, oder jemand hier der sdo etwas ähnliches erlebt hat?

Danke

Ich verstehe Ihre Verzweiflung, aber manchmal läßt sich eine Diagnose nicht so einfach stellen.

Da muß man Mut haben. Ihre Schilderung bringt mich zwar auf einige Gedanken, aber nichts, was ich wirklich belegen könnte. Zudem glaube ich nicht, daß hier in diesem Forum irgend jemand klüger sein könnte als alle Ihre Ärzte, die sämtliche Daten über Sie haben.

Also kann ich Ihnen nur zwei Ratschläge geben:
a) Üben Sie Sich in Geduld und halten Sie engen Kontakt zu Ihrem Neurologen

b) Gehen Sie nicht zu einem Heilpraktiker.
Glauben Sie wirklich, daß ein Klempner, Jurist oder eine Putzfrau besser ist als die medizinsichen Fachleute??

AUf welche Gedanken bringt sie meine Schilderung? Und ja der Professor hat bei mir MUltiple Sklerose ausdrüchlich ausgeschlossen.

b) Gehen Sie nicht zu einem Heilpraktiker.

Warum nicht?
Er wäre nicht der einzige, der dort Hilfe findet, wenn die Medizin nicht weiter weiß.

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AUf welche Gedanken bringt sie meine Schilderung?

Das war eine Bemerkung, die ich mir eigentlich hätte sparen können. Ich habe sie eigentlich nur gemacht, um Sie vom Gang zum Heilpraktiker abzuhalten - die schlechteste aller möglichen Lösungen.

Wss ich denke, verrate ich nicht. Wie ich schon sagte, ich habe dafür zu wenig Fakten in der Hand, es wäre verantwortungslos, hier eine Diagnose in den Raum zu werfen.

Aber ich kann mich nur wiederholen: Fragen Sie nicht hier, fragen sie Ihren Neurologen!
Dieser läßt sich auch auf die Frage ein: „Was könnte das sein?“

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sie scheinen das misszuverstehen. wie in meiner frage formuliert, war ich bei einem professor und zwei neurologen, die keine klare dignose stellen konnten nur vieles ausgeschlossen haben wie myasthenie und multiple sklerose.

Das eine schließt das andere nicht aus!
Hallo,

Das war eine Bemerkung, die ich mir eigentlich hätte sparen
können. Ich habe sie eigentlich nur gemacht, um Sie vom Gang
zum Heilpraktiker abzuhalten - die schlechteste aller
möglichen Lösungen.

Das sehe ich anders. Und ehrlich gesagt stört es mich, mit wie viel Verachtung man hier von ärztlicher Seite der Naturheilkunde begegnet.

Erstens einmal ist ein Heilpraktiker kein „Klempner, Putzfrau, etc.“ sondern benötigt auch eine medizinische Ausbildung. Diese ist zwar nicht so detailliert wie ein Medizinstudium - aber ein Heilpraktiker wird auch nie als Chirurg im OP stehen. Was ich damit sagen will: Ein Heilpraktiker sollte seine Grenzen kennen und wissen, wann er den Patienten an einen Schulmediziner weiterempfehlen muss.

Er muss daher auch nur auf Teilgebieten der Medizin zu einem Experten werden und nicht alles wissen, was es da zu wissen gibt.

Das ist das Eine. Und zweitens schließt der Besuch bei einem Heilpraktiker ja den Besuch beim Facharzt nicht aus. Generell spricht nichts dagegen, eine schwere Krankheit PARALLEL auf alternative und schulmedizinische Weise zu behandeln.

Das geht natürlich nur, wenn man Ärzte hat, die die Naturheilkunde zumindest akzeptieren. Und einen Heilpraktiker, der die Schulmedizin nicht als „böse Chemie“ verteufelt. Toleranz auf beiden Seiten ist hier gefragt.

Diese Toleranz vermisse ich bei den Ärzten hier.

Wss ich denke, verrate ich nicht. Wie ich schon sagte, ich
habe dafür zu wenig Fakten in der Hand, es wäre
verantwortungslos, hier eine Diagnose in den Raum zu werfen.

Na klasse. Erinnert mich an meine MS-Diagnose, als jeder schon genau wusste, was Sache ist, nur mir niemand was sagte.

Meine MRT-Bilder habe ich mir beim Warten auf die U-Bahn angesehen. Auch den dazugehörigen Verdachtsbefund gelesen. Ohne weiteren Kommentar … so etwas passiert, wenn Ärzte meinen, ihr Wissen für sich behalten zu dürfen.

Schöne Grüße

Petra

aber sie sagen doch bei mir kein ms petra

b) Gehen Sie nicht zu einem Heilpraktiker.

Warum nicht?
Er wäre nicht der einzige, der dort Hilfe findet, wenn die
Medizin nicht weiter weiß.

Nun handelt es sich aber um ein medizinisches Problem.
Bei nem Fehler in der Elektrik, wenn der Elektriker nicht weiter weiß, geht man dann eher zum staatlich geprüften Masseur, der einem rät, mit einem Kupferdraht leicht am Sicherungskasten entlang zu reiben, oder soll man nicht doch eher andere, sepzialisiertere Elektriker rufen?

Wikipedia spricht klare Worte:

„Homöopathische Zubereitungen wurden bereits vor über 170 Jahren kritisch getestet und konnten in ihrer Wirkung schon damals nicht von Placebos unterschieden werden. Auch nach aktuellem Kenntnisstand beruhen homöopathische Behandlungserfolge auf Placeboeffekten.
Das Ähnlichkeitsprinzip gilt als widerlegt. Da die Wirkungen der mechanischen Prozeduren (Verreiben, Verschütteln) des Potenzierungsverfahrens elementaren physikalischen Erkenntnissen widersprechen, sind sie aus wissenschaftlicher Sicht Ritualen gleichzusetzen. Für eine Wirkung extrem kleiner Substanzgaben gibt es keine Anhaltspunkte. Sogenannte Hochpotenzen enthalten überhaupt keinen Wirkstoff. Die von vielen Homöopathen angenommene selektive Steigerung erwünschter Wirkungen durch das Potenzierungsverfahren widerspricht jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis.“

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Erstens einmal ist ein Heilpraktiker kein „Klempner, Putzfrau,
etc.“ sondern benötigt auch eine medizinische Ausbildung.

Das ist faktisch falsch. Er muss lediglich eine Prüfung absolvieren, durch die sicher gestellt werden soll, dass von der Ausübung seiner Tätgikeit keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Patienten ausgeht.
Dass das erfolgreiche Bestehen der Prüfung ohne vorhergehende Kurse sehr unwahrscheinlich ist, ist auch klar. Aber es gibt keine Ausbildungspflicht.

Diese ist zwar nicht so detailliert wie ein Medizinstudium

Eine leichte Untertreibung. Der Fernstudienanbieter ILS sagt: „20 Monate Regelstudienzeit, mit ca. 8-10 Stunden Lernzeit pro Woche.“

Leider haben viele Heilpraktiker nicht (nur) Naturheilkunde im Programm, sondern haben sich der Homöopathie oder einer ihrer Ableger verschrieben.
Wenn jemand auf Grund teils unbewiesener, teils widerlegter, teils widersprüchlicher Theorien von Anno dazumal Medikamente ohne Wirkstoffe verschreibt, dann muss er wohl oder übel damit rechnen, dass er von echten Medizinern nicht akzeptiert wird.

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ihre ahnsichten zu heilprakikern in allen ehren,aber mir geht es nicht um dine pro- oder contra heilpraktiker diskussion sondern darum, ob mir jemand wegen meinen beschwerden tipps geben kann.

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Hi,

ich übersetze dann mal Priamos’ Ausführungen: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, was die geschilderten Symptome auslösen kann. Man muss nun daraufhin untersuchen und eins nach dem anderen ausschließen. Diagnostizieren ist wie Versteckspielen: man muss jedes Versteck öffnen, um das Kind zu finden. Trotzdem ist man nur erfolgreich, wenn man kein mögliches Versteck übersieht.
Etwas zu dem, was Petra gesagt hat: der Radiologe macht nur das MRT, er kann Dir auch die Bilder erklären, aber er stellt keine Diagnose. Das macht der Neurologe. Um zum Beispiel MS auszuschließen, braucht er die ergebnisse vom Nervenwasser, das MRT, und die neurologischen Ausfallserscheinungen. Logisch, dass der Radiologe da nichts sagen kann, ihm fehlt ja der Groteil der Befunde. Auch eine Borreliose kann das Bild auslösen, das das MRT ergibt, NErvenwasser und Ausfallserscheinungen wären auch gleich, aber das BLutbild wäre anders.
Von daher würde ich auch sagen, renne geduldig zum Neurologen, das braucht alles seine Zeit.
Vom Besuch eines Heilpraktikers möchte ich in dem Fall auch abraten. Wieso soll jemand mit weniger Detailkenntnis als ein MEdiziner erfolgreicher sein im Diagnostizieren als mehrere geschulte Mediziner verschiedener Fachgebiete zusammen? Du hast auch sicher nicht nur eine Mangelerscheinung oder einen Allerweltsinfekt (wofür der Heilpraktiker sicher gut wäre, ohne das herabwürdigend zu meinen). Du kämst ja auch nicht auf die Idee, mit einem offenen Armbruch zum Heilpraktiker zu gehen, in der Hoffnung, das erstmal nichtinvasiv behandeln zu können…

die Franzi

manche verstehen mich hier falsch ich war bereits bei zwei neurologen und eine woch im krankenhaus in intensiver neurologischer diagnostik. ohne befund.

Hallo Trauriger,

betreffs deiner Symptome kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

Aber als kleiner Denkanstoß habe ich hier einen interessanten Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Verweildauer

Speziell das Kapitel „Obere Grenzverweildauer“.

Wenn die in der Klinik nach einer Woche noch nichts gefunden haben, sollte man meinen, dass sie dich solange dabehalten, bis sie dir unter Hinzuziehung aller möglichen fachlichen Diagnostikverfahren irgendwie helfen können.

Und das diese Diagnostik mittels Ausschlussverfahren sehr lange dauern kann, hat dir miezekatze ja schon erklärt.

Wie gesagt, man **sollte meinen.

Tatsache ist aber, dass ein Patient bei einer Überschreitung der Verweildauer unter Umständen sehr schnell für das Krankenhaus ein Verlustgeschäft wird und die Kliniken deshalb nicht selten dieses Risiko auf die niedergelassenen Ärzte und zuvorderst natürlich nicht zu Gunsten des betreffenden Patienten abwälzen.

Und so kann es durchaus sein, dass deine Pauschaldauer nach einer Woche erfolglosem Herumdiagnostizierens zu Ende war, du zu teuer wurdest und damit aus Kostengründen entlassen. Das heisst noch lange nicht, dass sie nach 14 Tagen nichts finden würden, aber wer bezahlt das?

Tut mir leid, aber gerade Krankenhäuser sind schon seit längerem unter einem derart harten wirtschaftlichen Druck, dass das Wohl des Patienten, sagen wir mal, zur Weiterführung des Betriebs nicht an allererster Stelle steht.

Dies wird natürlich gegenüber der Außenwelt eher ungern kommuniziert, aber ich habe 26 Jahre lang Patienten aufgenommen, glaub mir, so ist es.

Ich wünsche dir alles Gute

Annie**

Gemäß der der jahrhunderte langen praktischen Erfahrungen fernöstlicher Heilmethoden (z.B. Akupunktur, Akupressur,Shiatsu) wird der menschliche Körper von einem Energiefeld umgeben.
Störungen dieses Energiefeld (Energieblockaden) können dazu führen, dass der Mensch krank wird, ohne dass Schulmedizinisch was nachzuweisen ist.

Hi,

ich habe das schon verstanden. Dann geh zu einem dritten, oder lass dich nochmal einweisen, etc. Gerade neurologische Symptome sind verflixte Dinger, die können so viele Ursachen haben, und vor allem Ursachen au sganz verschiedenen Fachgebieten.

  1. mechanische: das finden Orthopäden raus (oder schließen es aus)
  2. infektiöse: irgendein Virus, das sich eingeschlichen hat und nun lustige Symptome verursacht. Blut untersuchen - Hausarzt, Tropenmediziner, Neurologe.
  3. Autoimmunerkrankungen: da kannst du dir bei Hausärzten, Rheumatologen und Neurologen Rat holen.
  4. neurologische Probleme: der NEurologe. DA fallen mir als Laien schon ein oder zwei Möglichkeiten ein.

Warum wir uns hier mit Vorschlägen raushalten? Weil wir nicht die Pferde scheu machen wollen, und weil der Mensch an sich sehr gläubig gegenüber dem gedruckten Wort ist. Wenn ich (oder noch schlimmer: Priamos als Arzt) mich hier hinstelle und dir glaubhaft versichere, dass das ein verschleppter Schnupfen ist was du hast, meine Hausratte wäre damals auch daran gestorben - wie kriegt irgendjemand je diese Idee wieder aus DEinem Kopf? Es wird ja dan gar nicht mehr möglich sein, Dich ordentlich zu behandeln oder irgendeinem Arzt zu vertrauen, der vielleicht doch begründet was anderes sagt.
Oder andersrum - hier sagt jemand, es ist was harmloses, und dann gehst du nicht mehr zum Arzt, weil es den Stress nicht wert ist - was, wenn wir uns dann irren? Schließlich sehen wir ich nicht und haben deine Befunde nicht, können die wichtigsten sogar nicht erheben.

Also, Geduld und ab zum Onkel Doc.

die Franzi

PS.: Ohne Dir Angst machen zu wollen, die MS-Diagnose braucht zum Teil Jahre, denn man muss oft auf den zweiten Schub zur Bestätigung warten. Ausschließen dagegen läßt sie sich recht fix. Nur so als Beispiel dafür, dass es eben länger dauern kann.

ich weiß dass die ms diagnose im shcnitt 3 jahre braucht. wenn aber bei mir während solcher akuten ausfälle die klar dem stammhirn zuzuornden sind zwei dünnschicht mrts gemacht werden vom hirn und eine vom hals, das gleiche 7 monate später und 10 monate später und dabei der liquor negativ ist und darüber hinaus der mich im krankenhasu behandelten professor für neurologie der im dmsg landesvorstand ist dies definitiv ausschließt muss ich ihm doch glauben, oder?Sonst kann ich doch gleich das Vertrauen zu denr Ärzten begraben oder?? Zwiet und Drittmeinung an neurologen schließen MS auch aus. Nur was habe ich dann?

Gott sei Dank und völlig OT
Hallo,

jetzt wird das UP wenigstens auch von der anderen Extremistenseite aufgerollt.

Unglaublich, welche Auswirkungen das einmal geschriebene Wort „Heilpraktiker“ in einem relativ langen UP auslöst.

Wird Zeit für ein Brett „Alternativmedizin“, im Sinne der Fragenden und Antwortenden. Mit MODs, die das jeweilige Brett vor unsachlichen und wenig sachdienlichen Angriffen schützen.

Grüße
Tommy

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Hi,

Wird Zeit für ein Brett „Alternativmedizin“, im Sinne der Fragenden und Antwortenden.

Oft diskutiert worden, aber meines Wissens nicht in Aussicht da die Befürchtung besteht, daß wenn in Alternativmedizin, die „echten“ Mediziner nicht mehr mitlesen irgendein armer Fragender mit seinem Schlaganfall (o.Ä.) unwidersprochen dazu aufgefordert werden könnte, statt zum Arzt zu gehen doch lieber ein paar Schüsseln vibrieren zu lassen um seine Energien wieder in Einklang zu bringen.

Gruß
Nick

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Nun handelt es sich aber um ein medizinisches Problem.

Und genau damit beschäftigen sich seriöse Heilpraktiker.

Wikipedia spricht klare Worte:

Aber nicht immer 100% richtige Worte.

Jeder der an der Wirksamkeit Zweifel hat, ist herzlich eingeladen an einer homöopathischen Arzneimittelprüfung teilzunehmen und unter Kontrolle an mehreren Tagen ein paar Globuli einzunehmen. Danach ist der Nichtglaube geheilt und durch Erfahrung ersetzt.

Und dann können wir weiter diskutieren.

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