Schwierigste sprache

was glaub ihr is die fuer auslaender am schwierigsten zu lernende sprache? und warum? was fuer erfahrungen habt ihr gemacht?

also ich spreche halt englisch, russisch, und lerne grad chinesisch und spanisch und auch latein in der shcule fiehl mir ich schwer …

aber franzoesisch das geht irgentwie einfach nich…ich habs 4 jahre lang gelernt aber ney…das meiste hab ich auch schon wieder vergessen… koennte eine antisymphatie dieser sparach gegenueber wohlmoeglich schuld sein?!

also was denkt ihr is nun die schwierigste sprache der welt?

Hallo Magi,

was glaub ihr is die fuer auslaender am schwierigsten zu
lernende sprache?

Ich fang jetzt einfach mal an :wink: Denn ich glaub, daß das ein ziemlich subjektiver Eindruck ist.
Je nachdem was Deine Muttersprache (und Dein Mutterdialekt) ist, wirst Du sicher schon ganz unterschiedliche Erlebnisse haben. Sprich, ein Norddeutscher, der Platt spricht, hat schonaml ganz andere Voraussetzungen englisch zu lernen als ein Russe, für den auch die Schriftzeichen neu sind. Oder ein Spanier, der französisch oder portugiesisch lernen will, weil die Sprachen zumindest mal gleiche Wurzeln haben.
Als zweiten wesentlichen Faktor sehe ich Deine Lernmotivation - Du lernst sicher viel leichter hinterindisch, wenn Dein zukünftiger Ehemann dort lebt als wenn Du (etwa in der Schule) ohne großes Interesse und bei einem Dir unsympathischen Lehrer englisch lernen sollst.
Und weiter unten hast Du ja auch schon erzählt, daß Du mit chinesisch nicht so viele Probleme hast, weil es Dir recht leicht fällt, Dir die Schriftzeichen einzuprägen. Für andere Leute, die ein nicht so gutes fotographisches Gedächtnis haben ist das sicher viel schwerer.
Naja, und als letzten Punkt sehe ich auch noch den Lernort. Generell denk ich einfach, daß Du eine Sprache am besten bei nem (längeren) Aufenthalt im passenden Land lernst, vorausgesetzt Du bist „gezwungen“ Dich in der Landessprache zu verständigen.

also was denkt ihr is nun die schwierigste sprache der welt?

Wie gesagt - ich glaub nicht, daß man das so pauschal beurteilen kann. Aber ich erinnere mich, daß finnisch wohl von der Grammatik her extrem schwer zu lernen ist - hab’s aber nie selber versucht :wink:

Liebe Grüße

Petzi

schwierigste sprache
ich moechte ja gar keine pauschaulen antworten
die frage is genau so sujektive meint wieich sie gestellt hab :smile:
cih moechte ienfach wissne was ihr ganz subjektiv fuer die schwierigeste sprache haltet ? ihr muesst sie nichmal versucht haben zu lernen …einfach ganz subjektiv und von mir aus vorrurteilsbehaftet
mich interessiert auch einfach welche sprachen von vielen leute als schwierig eingeschaetz werden selbst wenn sie sich nich naeher damit auseinandere gesetzt haben :smile:

Finnisch, Ungarisch, Baskisch (so, das war jetzt mal ganz subjektiv).
Warum? Die Sprachen sind weder romanischen noch slawischen noch germanischen Ursprungs. Ich glaube mal gehört zu haben, dass alle 3 irgendwo aus Asien herübergeschwappt sind.
Auf Sprachen mit anderen Schriftzeichen gehe ich jetzt mal gar nicht ein, weil IMHO prinzipiell immer schwieriger als solche mit einem bekannten Alphabet.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“

Finnisch, Ungarisch, Baskisch (so, das war jetzt mal ganz
subjektiv).

Völlig deiner Meinung, nur würde ich Finnisch an den dritten Platz verschieben :smile:

Gruß

Von ungarisch und baskisch hab ich keine ahnung, aber finnisch reizt mich sehr und ich hab mir eine grammatik und ein wörterbuch gekauft, aber die Sprache ist ja so kompliziert! (Hilfe!) Es hat wirklich nichts mit Deutsch englisch oder Latein zu tun und das machts ganz schön schwer!

LG Krissy

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

War das mit den „ai“ und „oi“ in deinem Posting Absicht? Wenn ja, dann hab ich’s irgendwie nicht verstanden…

  • André

Finnisch, Ungarisch, Baskisch (so, das war jetzt mal ganz
subjektiv).

Das seh ich übrigens auch so. Ich hab mit Finnisch und Ungarisch mal angefangen das ein bisschen mir selber beizubringen… also nur die Grundkenntnisse. Aber schon allein die sind so immens riesig dass ich es dann gelassen habe. Vor allem Ungarisch. Ich hab mal ein paar ganz ganz einfache Grundsätze geschrieben, die dann fast alle irgendwo falsch waren.
Bei Latein war das nicht so schwer. Auch Chinesisch, Japanisch, Türkisch und Russisch erscheinen mir nicht so schwer wie Finno-Ugrisches. Ich glaube übrigens auch, dass Arabisch sehr schwer sein könnte, allerdings weiß ich nicht viel darüber, außer über das Alphabet. Man sagt, Koreanisch sei relativ schwierig, im Vergleich zu anderen asiatischen Sprachen.
Ach, und da wäre noch Sanskrit, von dem gesagt wird dass es so schwer sei, wie Latein und Altgriechisch zusammen. Aber wie auch bei Arabisch - außer lesen kann ich davon nix.

  • André

Hi Magi!

M.E. ist diese Frage nicht zu beantworten.

Je nach Ursprungssprache, durfte die eine oder die andere schwerer sein.

Aber selbst diese Tatsache hilft uns zur beantwortung Deiner Frage nicht weiter, denn uns fehlt die Kenntnisse aller Sprachen (so stand in Deiner Frage, gell?) um sie miteinander vergleichen zu können. Und nur so kann eine begründete Antwort gewährleistet sein (zB Ich habe am Ladentisch 3 Gegenstände. Ich werde erst wissen welches am teuersten ist, wenn ich den Preis von alle drei Sachen in Erfahrung bringe!) Ich hoffe du weiß was ich meine!!

Schönen Gruß
Helena

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Damals, in der Schule…
Hi Gemeinde!
Nein! In den spanischen Schulen wird weder Ungarisch noch finnisch gelernt. Und Baskisch eben nur in Baskenland.
Also, damals in der Schule haben wir gelernt, daß niemand weiß wo diese Sprachen ihren Herkunft haben. Man vermutet aus Asien. Aber anderen Theorien zitieren dazu der Kaukasus.
wie gesagt, wissen woher die kommen, weiß keiner…
Schönen Gruß
Helena
PS. Das einzige was ich von Baskisch sagen kann, ist daß die Präpositionen immer am Ende des gemeinten Wortes als Sufix, geschrieben wird. zB. Vom Auto wäre „Autovom“; Am Strand wäre „Strandam“… Und dann auf Baskisch, eben ;o))

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

okay, dann sag ich mal…
finnisch :smile: Aber - wie gesagt - ohne Ahnung und eigene Anschauung *g* Andererseits - wenn ich mir das Getippsel mancher Menschen anschaue, könnt ich fast von dieser Meinung wieder abkommen und sagen, daß Deutsch die schwierigste Sprache ist *undwegduck*

Liebe Grüße

Petzi

Hi Magi,

was meinst Du mit schwierig?

Die Gramatik?
Die Aussprache?
Die Schrift?
Die Inkonsequenz bzw. vielen Ausnahmen?

Für mich als Schwerhörigen z.B. ist das Chinesische die Hölle, weil ich unendliche Probleme habe, die vier Aussprachearten zu unterscheiden.

Das Finnische hat dreizehn Fälle, die die Finnen selber kaum richtig hinkriegen, einige Sprachen im Kaukasischen Raum sollen bis zu vierzig und mehr Fälle haben - Horror

Das Deutsche bringt durch seine vielen Ausnahmen bzw. Willkürlichkeiten in der Artikelvergabe jeden Lerner zur Verzweiflung. Ob andere Sprachen auch solche Hürden haben weiß ich jetzt nicht.

Fazit:
Was meinst Du mit ‚schwirigst‘

Gandalf

Man vermutet aus
Asien. Aber anderen Theorien zitieren dazu der Kaukasus.

Kein Aber. Der Kaukasus liegt ja eben in Asien. :wink:

PS. Das einzige was ich von Baskisch sagen kann, ist daß die
Präpositionen immer am Ende des gemeinten Wortes als Sufix,
geschrieben wird. zB. Vom Auto wäre „Autovom“; Am Strand wäre
„Strandam“… Und dann auf Baskisch, eben ;o))

Ja, das ist eine Gemeinsamkeit die es mit Ungarisch und Finnisch hat.

  • André

Das Finnische hat dreizehn Fälle, die die Finnen selber kaum
richtig hinkriegen, einige Sprachen im Kaukasischen Raum
sollen bis zu vierzig und mehr Fälle haben - Horror

Finnisch hat sogar 16 Fälle. Aber eigentlich verstehe ich beim besten Willen nicht, was an der Fall-Anzahl so schwierig sein soll. Das meiste davon sind eh Lokativ-Fälle, also die haben dann jeweil einen Fall für „in“, „bei“, „weg von“, „hin zu“, „drüber“, usw. - und ob man sich da nun Präpositionen oder Suffixe merkt, ist ja nicht wirklich gravierend. Eigentlich ist da Deutsch sogar noch schwieriger - da gibt’s zu jeder Präposition noch Extraregeln und man muss sich vor allem den Fall dazu merken. Beim Finnisch muss man halt bloß den Fall wissen.
Finnisch halte ich trotzdem für eine der schwierigsten Sprachen, da sich die Wörter so total verändern, da helfen teilweise nichtmal mehr Wörterbücher weiter. Ungarisch genauso, wenn nich sogar noch schlimmer.

Das Deutsche bringt durch seine vielen Ausnahmen bzw.
Willkürlichkeiten in der Artikelvergabe jeden Lerner zur
Verzweiflung. Ob andere Sprachen auch solche Hürden haben weiß
ich jetzt nicht.

Ich denk auch, das Deutsch ziemlich schwierig ist.

Wenn man übrigens eine Sprache gänzlich ohne Ausnahmen und irregulärer Verben sucht, die noch dazu relativ logisch ist, sollte man sich mal an Türkisch ranwagen - die haben praktisch so gut wie keine Ausnahmen, die Sprache ist sehr logisch aufgebaut, hat Vokalharmonie und ist an sich eigentlich nicht so schwer (und hört sich zudem noch recht lustig an, bei Wörtern wie „üniversüm“ und „akkümülatör“). Nachteil allerdings: Die Wörter sind selten aus anderen Sprachen bekannt…

  • André

Finnisch hat sogar 16 Fälle. Aber eigentlich verstehe ich beim
besten Willen nicht, was an der Fall-Anzahl so schwierig sein
soll. Das meiste davon sind eh Lokativ-Fälle, also die haben
dann jeweil einen Fall für „in“, „bei“, „weg von“, „hin zu“,
„drüber“, usw. - und ob man sich da nun Präpositionen oder
Suffixe merkt, ist ja nicht wirklich gravierend.

Sehe ich genauso. Davon ab frage ich mich, ob es bei agglutinierenden Sprachen überhaupt so furchtbar sinnvoll ist, von Fällen zu sprechen…unsere Grammatikbegriffe orientieren sich nunmal am Altgriechischen und Lateinischen, und Sprachen, die völlig anders aufgebaut sind, lassen sich nur mit Mühe in dieses Gerüst zwängen.

Finnisch halte ich trotzdem für eine der schwierigsten
Sprachen, da sich die Wörter so total verändern, da helfen
teilweise nichtmal mehr Wörterbücher weiter. Ungarisch
genauso, wenn nich sogar noch schlimmer.

Hehe. Guck Dir mal die keltischen Sprachen an, die so gerne die WortANFÄNGE ändern „Mutation“ ist der Begriff glaube ich. Da mußt Du die Grammatik beherrschen, um ein Wörterbuch benutzen zu können…

Gruß Kubi

Hi André,

Finnisch hat sogar 16 Fälle.

Stimmt, aber drei Fälle sind sehr speziell und werden eher selten angewendet. Ein finnischer Kollege hat mal spaßeshalber gesagt es seien ‚dem König guten Morgen sag-Fälle‘.

Finnisch halte ich trotzdem für eine der schwierigsten
Sprachen, da sich die Wörter so total verändern, da helfen
teilweise nichtmal mehr Wörterbücher weiter. Ungarisch
genauso, wenn nich sogar noch schlimmer.

Besagter Kollege versuchte mir mal Grundbegriffe des Finnischen beizubringen - ein ziemlich hoffnugnsloses Unterfangen :wink:

Ich denk auch, das Deutsch ziemlich schwierig ist.

Das ist zumindestens ein weitestgehend einiger Tenor ettlicher fremdsprachler, mit denen ich mich unterhalten hab.
Ein Bekannter (ein Brite), spricht nahezu akzentfreies Deutsch, aber irgendwann haut er mit einem Artikel daneben und schwups, schon ist er als Fremdsprachler erkannt.

sollte man sich mal an Türkisch ranwagen -

Das Türkische soll auch eine sehr poetische Sprache sein, das Kurdische noch mehr.
Beide Sprachen sollen sich überaus zum Verfassen von Gedichten, speziell Liebesgedichten eignen.

Gandalf

Ein Bekannter (ein Brite), spricht nahezu akzentfreies
Deutsch, aber irgendwann haut er mit einem Artikel daneben und
schwups, schon ist er als Fremdsprachler erkannt.

:smile:

Sehe ich genauso. Davon ab frage ich mich, ob es bei
agglutinierenden Sprachen überhaupt so furchtbar sinnvoll ist,
von Fällen zu sprechen…unsere Grammatikbegriffe orientieren
sich nunmal am Altgriechischen und Lateinischen, und Sprachen,
die völlig anders aufgebaut sind, lassen sich nur mit Mühe in
dieses Gerüst zwängen.

Stimmt… man sollte sie nicht Fälle nennen… vielleicht „Suffigierungen“, obwohl, naja, das ist auch nicht so das wahre. :wink:

Hehe. Guck Dir mal die keltischen Sprachen an, die so gerne
die WortANFÄNGE ändern „Mutation“ ist der Begriff glaube ich.
Da mußt Du die Grammatik beherrschen, um ein Wörterbuch
benutzen zu können…

Keltisch? Wusst ich noch garnicht. Ich kenn’s von Suaheli, die, wenn sie ein Verb konjugieren und in die Zeiten setzen, auch den Anfang verändern. Da spielt sich sogar Singular/Plural am Wortanfang ab.

  • André

Stimmt… man sollte sie nicht Fälle nennen… vielleicht
„Suffigierungen“, obwohl, naja, das ist auch nicht so das
wahre. :wink:

Vielleicht „Kasussuffixe“?
So nennt sie mein Ungarisch-Grammatikbuch zumindest… Und nennt im übrigen 19
solcher Suffixe (wenn ich mich nicht verzählt habe :wink:) plus den suffixlosen
Nominativ. Und dann gibts ja noch Possessivsuffixe usw.

Grüße
P.

also was denkt ihr is nun die schwierigste sprache der welt?

  1. jene, die von der inneren struktur her am wenigsten gemeinsam hat mit meiner eigenen oder anderen mir schon bekannten sprachen, und
  2. jene, die unlogisch, sinnlos und unregelmäßig ist.

welche das ist kann ich jetzt nicht sagen :smile:

gruß
datafox