Hallo,
ich habe ein extremes Problem mit dem Rücken und gehe jetzt Regelmäßig Schwimmen (3x pro Woche). Was würdet ihr mich Traningsplan mäßig empfehlen… wie lange soll ich Schwimmen welchen Stiel usw.
Hi,
wenn man die Schwimmtechniken beherrscht, sind bei Rückenbeschwerden Kraulen und Rückenschwimmen besser geeignet als Brustschwimmen und Delphin. Bei letzteren beiden Schwimmstilen werden nämlich Hals- und Lendenwirbelsäule doch arg belastet. Wichtig ist, dass man während des Schwimmtrainings nicht verkrampft, sondern ruhig und locker seine Bahnen zieht.
Einen geeigneter Trainingsplan kann man Dir allerdings erst dann erstellen, wenn bekannt ist, wie gut und sicher Du durch das Wasser pflügst. Bist Du z.B. in der Lage, 1.000 m in einem Stück zu bewältigen, oder bereiten Dir 200 m schon Probleme?
Neben Schwimmen bieten sich übrigens zur Linderung von Rückenbeschwerden auch Aquajogging und Aquagymnastik hervorragend an.
Hallo,
ich weiß nicht genau wie lange ein Bahn in diesem, doch sehr kleinen, Hallenbad sind und kann es auch sehr schlecht einschätzen… Aber mit 400-600 Meter bin ich glaube ich bedient… Kann vieleicht auch alles Zeitlich festlegen z.B. 1 Stunde bei gleicher Geschwindigkeit oder so?
Ich habe hier mal den Trainingsplan der Weightwatchers ausgegraben. Er ist nicht nach Metern, sondern – wie Du wünscht – nach Minuten aufgebaut. Allerdings musst Du ihn noch für Dich abändern: Ersetze einfach das „Brustschwimmen“ durch „Kraulen“ und „Kraulen“ durch „Rückenschwimmen“, und steigere Dich von Woche zu Woche wie angegeben.
ich weiss nicht, was dein extremes problem mit dem rücken wirklich ist.
prinzipiell hat redscorpion recht, kraul, v.a. aber rücken sind die stile der wahl; neben rückenkraul ist so weit mir bekannt bei bestimmten rückenleiden rückenbrust noch besser.
es hängt aber immer auch davon ab, wie gut, also stilsicher du bei einem stil bist. die meisten schwimmen zb. brust verkehrt; wenn mans richtig macht ists auch gut für den rücken, lediglich die kniegelenke können dann noch ein problem sein.
hier ein paar links zu schwimmstilen und trainingslehre:
totalimmersion by terry laughlin ist ein eigenes pädagogisches konzept zum schwimmen das mir sehr viel gebracht hat.
wenn du tatsächlich grosse probleme hast empfiehlt sich dass ganze mit einem trainer zu lernen / üben. viele fehler merkst du selber gar nicht.
wie lange und wie oft du schwimmen solltest weiss ich nicht (guck dir dazu speziell die dinge unter dem ersten link an). mach halt so lange du spass hast…
mir hat es sehr geholfen mit einer Schwimmtrainerin zu üben. Sie hat mir die Richtige Technik für Rücken und Brust beigebracht. Wenn man beim Brustschwimmen eine Schwimmbrille nimmt und unter Wasser ausatmet, wird die Halswirbelsäule auch deutlich entlastet.
Eventuell kannst Du mal nach entsprechenden Gruppen Aussicht halten oder Dir mal ein paar Stunden bei einem Trainer gönnen.
Für nach dem Schwimmen habe ich im warmen Wasser dann immer Dehnübungen gemacht, die sich fpr mich bewährt hatten, auch das wäre vielleicht noch eine wichtige Ergänzung…
Gruß
Kathy
ich habe ein extremes Problem mit dem Rücken und gehe jetzt
Regelmäßig Schwimmen (3x pro Woche). Was würdet ihr mich
Traningsplan mäßig empfehlen… wie lange soll ich Schwimmen
welchen Stiel usw.
also, die langläufige Meinung ist, dass man Rückenschwimmen oder Kraulen für rückengeschädigte Menschen wählt.
Das hat man mir auch geraten… es hat nichts genützt. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass ich bis zu meinem 15. Lebensjahr Leistungsschwimmerin war… mein Rückenproblem durchaus daher rührt, dass ich schlagartig mit dem Leistungssport damals aufhörte…
Was ich viel wichtiger finde, ist, die entspannende Wirkung auf den Körper im Wasser zu nutzen. Einfach ganz entspannt auf dem Rücken liegend vor sich hin treiben („toter Mann“)… vielleicht hast du ein Sole-Thermalbad in deiner Umgebung… dann versuch das einfach mal.
Mir hat jedenfalls das therapeutisch verordnete Schwimmen nix gebracht… die Aqua-Gymnastik schon eher…!
die natürliche S-Form der Wirbelsäule bleibt beim Schwimmen nur durch Kraulen bzw. Rückenkraulen erhalten – da beißt die Maus keinen Faden ab. Nur diese beiden Schwimmstile ermöglichen es, den gestreckten Rücken im Wechsel zu be- und entlasten.
Brustschwimmen hingegen belastet – sieht man einmal von den Knien und der Halswirbelsäule ab – auch die Lendenwirbelsäule, da Du immer mehr oder weniger aus dem Hohlkreuz arbeiten musst. Da nutzt Dir Deine Chorbrille gar nix.