Hallo Sportsfreunde
Eigentlich wohl schon lange habe ich das folgende Problem, nur jetzt wurde es mir sehr bewusst durch den Einsatz eines Pulsmessers. Zu mir: 27 Jahre alt, recht fit würde ich mal sagen, Sport derzeit etwas weniger, früher täglich. Alle Arten: Joggen, Radfahren, Schwimmen, Tennis, Wintersport etc was man halt so treibt. Bin Nichtraucher, 68 kg bei 176 cm. Problem: Mein Puls geht auch bei leichtester Anstrengung ungeöhnlich hoch. Wenn ich mich richtig anstrenge können schon mal 210 Schläge drin sein ohne dass ich mich kurz vor Kollaps fühle. Der Puls beruhigt sich auch wieder schnell, liegt nach 2 minuten bei ca. 120. Ruhepuls um die 50. In schlauen Büchern liest man ja immer wieder: Puls zwischen 160 und 180. wenn ich jogge oder Radfahre und darauf achte dass ich nicht über 160 komme, kann ich gleich zuhausebleiben weil mich sogar Frau Müller mit dem 3 Gang Rad überholt, und die ist 78.
Da ich nun bald zum zweitenmal Vater werde, macht man sich schon um so etwas Gedanken das einem früher eher egal war. Was meint ihr dazu. Ist das o.g. gefährlich? Sind Langzeitschäden absehbar? Bin ich alleine mit diesem Problem? Was ratet ihr mir?
Grüße und Danke
Chris
Hi Chris!
Mach Dir mal keine Sorgen (ohne Gewähr, die kann Dir nur ein Belastung-EKG beim Arzt geben…), komme beim Steigerungstest auf dem Ergometer auch bis Puls >200, mein Ruhepuls liegt auch genau wie Deiner. Bin übrigens 29.
Es ist immer auch persönliche Veranlagung, wo bei einem die persönlichen Pulsbereiche liegen, bei mir sind die auch recht hoch angesetzt, wenn auch mein Ruhepuls niedrig liegt. Durch Training kann man die Bereiche zwar verschieben, jeoch können sie im Vergleich zu anderen sehr stark variieren.
So kann ich auch über 4 Stunden bei Pulswerten zwischen 160-180 biken, ohne Probleme zu bekommen, meine aerob-anaerobe Schwelle liegt mW. bei knapp 180. Und bei mir is alles in Ordnung…
Gruß
Markus
selbstschutz
Hallo du,
Mein Puls geht auch bei leichtester Anstrengung ungewöhnlich hoch.
Magst du autogenes Training?
http://www.akademie-ps.de/pages/inhalt_012.html
Herzlich,
Hallo,
das muß nicht krankhaft sein. M.M. ist es allerdings ein Anzeichen dafür, daß trotz Sports, noch keine herzmäßige Anpassung (Vergrößerung) stattgefunden hat (was ja auch nicht unbedingt erstrebenswert ist). Wenn Dich das ganze dennoch beunruhigt, dann geh’ zu einem Sportmediziner. Bisher hat jeder Allgemeinmediziner, der meine EKG Werte sah entweder verständnislos den Kopf geschüttelt oder Panik verbreitet. Sie entsprechen nicht der Norm und Deine vermutlich auch nicht. Jmd. der mit der Thematik betraut ist, kann hier zuverlässigere Aussagen treffen.
Ansonsten, wie sieht es mit Deiner Ernährung vor dem Sport aus ? Unterzuckerung fördert Streß.
Gruss
Enno
Hallo,
Magst du autogenes Training?
http://www.akademie-ps.de/pages/inhalt_012.html
da ich als latenter Hektiker dem auch nicht abgeneigt wäre … läßt sich damit auch die Streßreaktion des Körper unter Belastung senken ?
Gruss
Enno
Phantom-Schmerz
Hallo,
läßt sich damit auch die Streßreaktion des Körper unter
Belastung senken?
Stress belastet. Egal, ob er im Kopf oder peripher entsteht. Anfangs ist sogar autogenes Training Stress.
Herzlich,
Selbstschutz?
Hi Biggi,
nu bin ich aber etwas erstaunt, was man in diesem Fall mit autogenem Training bewirken kann!?
Wenn Du seinen Ruhepuls von 50 durch Entspannungsübungen noch weiter runterdrehst, bleibt ja nichts mehr übrig!
Und ich frage mich, ob man durch solches Training seinen Puls WÄHREND des Sports senken kann, ich würd sagen, darauf hat man keinen Einfluß.
Und ich denke, es macht schon seinen Sinn, dass die Organe bei Anstrengung etwas mehr Sauerstoff bekommen…
Gruß
Markus
Hallo,
auf was Biggi hier glaube ich abzielt und was Sinn macht, ist der Einsatz von autogenen Training, um die Ruhepausen außerhalb der sportlichen Belastung zu vergrößern. Also autogenes Training um den zusätzlichen Sport-Streß besser abbauen zu können.
Gruss
Enno
Obenauf
Hallo,
auf was Biggi hier glaube ich abzielt und was Sinn macht, ist
der Einsatz von autogenen Training, um die Ruhepausen
außerhalb der sportlichen Belastung zu vergrößern. Also
autogenes Training um den zusätzlichen Sport-Streß besser
abbauen zu können.
…und um während der Belastung synchron ankern zu können.
Gruß.
Also meinst du es gibt da keine Probleme? Mir geht es auch so, einen Ruhepuls [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Guten Morgen!
Na, wenn Du hier einfach von „kleinster Belastung“ schreibst, kann ich daraus natürlich nicht wirklich schlau werden. Ich kann aber sagen, dass ich bei gleicher Belastung Pulswerte erreiche, bei denen meine Trainingspartner am Limit wären.
Wenn Du Dir tatsächlich so unsicher bist, und Du schon beim Anziehen der Laufschuhe Probleme bekommst, mach am besten doch mal ein Belastungs-EKG beim Internisten! Alles andere hier im Brett sind sonst nur Mutmaßungen. Sollte man ruhig eh mal machen, beruhigt auch ungemein, wenn man weiß, dass alles i.O. ist.
Da läuft sich`s gleich viel lockerer…
Gruß
Markus
Guten Morgen!
Na, wenn Du hier einfach von „kleinster Belastung“ schreibst,
kann ich daraus natürlich nicht wirklich schlau werden.
(…)
Wenn Du Dir tatsächlich so unsicher bist, und Du schon beim
Anziehen der Laufschuhe Probleme bekommst, (…)
Kleinste Belastung ist wirklich schon Turnschuhe anziehen 
Das ist nicht im geringsten anstrengend, da ich viel Sport treibe, aber das Herz pumpt halt schon zu diesem Zeitpunkt mit 100 Hz.
Belastungs-EKG beim Internisten
Werde ich doch mal machen. Übernimmt das die Krankenkasse?
Da läuft sich`s gleich viel lockerer…
Gruß
Markus
Aber danke!
Krankenkasse…
Moinsen,
bei mir hat `ses übernommen, ist aber schon ein paar Jährchen her. Aber ich dneke schon, wenn bei Dir der Test doch augenscheinlich Sinn macht.
Gruß
Markus