Seit 714 Jahren weist man Juden aus, warum?

…Aber nicht erst in der jüngeren Geschichte gab es kritische Stimmen zum Einfluss der Juden
auf ihre Wirtsländer; die Engländer verwiesen 1290 alle Juden des Landes, 200.000 Juden
mussten 1492 (Kolumbus entdeckt die Neue Welt) Spanien auf ein Dekret von Isabel und
Fernando verlassen, (bis heute in der Türkei) die Ausweisung aus Frankreich hatte ihren Höhepunkt 1394, die Spanier
sperrten sich auch im 16. Jahrhundert wieder gegen den zunehmenden Einfluss der Juden in
ihrem Land. Leopold I. vertreib sie 1670 aus Wien. Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen…
Auszug aus dem Buch „Entwirrungen“

Hätte mal gerne eine Erklärung dafür.

zudem im gleichen Buch:
Die meisten der heutigen Juden sind jedoch gar keine Semiten, so dass Antisemitismus nur
ein Schlagwort ist, das von Fakten ablenkt; Laut Encyclopedia Judaica gab es 1960 nur
500.000 sephardische Juden, also mit hebräischer Abstammung, hingegen 11 Millionen
chasarische Juden, die mit den Hebräern nicht das geringste zu tun haben.
(…)

Als dann der Staat Israel 1948 gegründet wurde, nahmen die aschkenasischen
Juden auch Einfluss auf die Gestaltung des Landes. Für die Weltöffentlichkeit wurde jedoch
das Bild des religiösen „auserwählten“ Volkes der Juden aufrecht erhalten. Dabei erlebten
sephardische - also abstammungsmässige - Juden fortan, dass sie von den Aschkenasen wie
Menschen zweiter Klasse behandelt wurden. Autor Jack Bernstein erlebte selber extrem
rassistische Situationen und zog sechs Jahre, nachdem er aus Amerika nach Israel
ausgewandert war, frustriert wieder zurück in die USA.
(…)

und
Über den merkwürdigen Gott Jahwe, der den Juden versprach, sie ins gelobte Land zu führen,
haben wir schon gesprochen; ganze 70 Völker rottete er - nachzulesen im Alten Testament - (Anm. auf welcher Seite?)
aus, ohne jedoch zu bewirken, dass sein Lieblingsvolk, die Hebräer, die eroberten Territorien
zu ihrer Heimat machten.
Frage zum letzten Absatz: Geschichte(n) oder Wahrheit?
Gruß Torsten

Hi!

…Aber nicht erst in der jüngeren Geschichte gab es kritische
Stimmen zum Einfluss der Juden
auf ihre Wirtsländer; die Engländer verwiesen 1290 alle Juden
des Landes, 200.000 Juden
mussten 1492 (Kolumbus entdeckt die Neue Welt) Spanien auf ein
Dekret von Isabel und
Fernando verlassen, (bis heute in der Türkei) die Ausweisung
aus Frankreich hatte ihren Höhepunkt 1394, die Spanier
sperrten sich auch im 16. Jahrhundert wieder gegen den
zunehmenden Einfluss der Juden in
ihrem Land. Leopold I. vertreib sie 1670 aus Wien. Die Reihe
ließe sich beliebig fortsetzen…
Auszug aus dem Buch „Entwirrungen“

Hätte mal gerne eine Erklärung dafür.

Dafür gibt es eine ziemlich einfache Erklärung. Forsch mal nach, wer zu den genannten Zeiten auf höchster Ebene Schulden hatte und bei wem.

Für Juden waren im Mittelalter viele Berufe verboten, während ein „wahrer Christ“ keine Geldgeschäfte tätigen durfte. Also lag der Geldhandel in ganz bestimmten Händen. Die Eroberung Englands durch die Normannen (1066), die Reconquista Spaniens (abgeschlossen 1492), der Kampf Frankreichs gegen England im Hundertjährigen Krieg (1337 - 1453), aber auch die Heimholung finanzkräftiger Juden nach England durch Cromwell, nachdem dieser England wirtschaftlich ruiniert hatte - all das deutet für mich auf den Grund hin, um den es immer geht: Geld.
Nichts ist angenehmer, als hochverschuldet seinen Gläubiger auf immer davon zu jagen.

Die benutzten Parolen, Juden seien die Mörder Christi, brächten Seuchen und Pest ins Land, wären mit dem Teufel im Bunde usw. usw. waren das Futter für’s gemeine Volk.

Grüße
Heinrich

Hallo Torsten,

was fuer ein Trollartikel,

weiter gehoert dieser Artikel wenn dann in das Geschichtsbrett, Du findest es weiter oben. Ich beantrage die Verschiebung dieses Threads, mit Auslandspolitik hat Judenverfolgung in Spanien, England und so weiter aus dem Mittelalter wenig zu tun, das von Dir erwaehnte Buch gehoert in die Kategorie

Scharlatanprodukte und andere esoterische Dummeheiten:

http://www.scharlatanprodukte.de/
http://www.scharlatanprodukte.de/buch_joconrad_entwi…

und in die Kategorie der Buecher von Hesling-Adepten:

http://lexikon.idgr.de/c/c_o/conrad-jo/conrad-jo.php
http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&…

…Aber nicht erst in der jüngeren Geschichte gab es kritische
Stimmen zum Einfluss der Juden
auf ihre Wirtsländer; die Engländer verwiesen 1290 alle Juden
des Landes, 200.000 Juden
mussten 1492 (Kolumbus entdeckt die Neue Welt) Spanien auf ein
Dekret von Isabel und
Fernando verlassen, (bis heute in der Türkei) die Ausweisung
aus Frankreich hatte ihren Höhepunkt 1394, die Spanier
sperrten sich auch im 16. Jahrhundert wieder gegen den
zunehmenden Einfluss der Juden in
ihrem Land. Leopold I. vertreib sie 1670 aus Wien. Die Reihe
ließe sich beliebig fortsetzen…
Auszug aus dem Buch „Entwirrungen“
Hätte mal gerne eine Erklärung dafür.

Die Erklaerung ist einfach, ein Wort reicht: Antisemitismus. Juden wurden in Spanien anno dazumal sehr hart verfolgt. Entweder per Zwangstaufe oder Ausweisung oder Schlimmerem. Der Grund ist nicht irgendein Einfluss auf die Politik, wenn es denn ueberhaupt Einfluss von einigen wenigen Juden gab, selbst wenn es Einfluss gegeben haette, der Grund war schlichtweg: Antisemitismus.

Bzw. konkretisierter: Von der Kirche gefoerderter religioeser Antijudaismus und evtl., wie Heinrich schon sagte, der Unwillen politischer Herrscher, ihre Glaeubiger, die Geldgeber waren eben auch aufgrund von Antijudaismus, ausser Landes zu verweisen, dabei natuerlich nicht nur den Glaeubiger, sondern jeden Juden, was politische Judenverfolgung ist, sprich Antisemitismus.

zudem im gleichen Buch:
Die meisten der heutigen Juden sind jedoch gar keine Semiten,
so dass Antisemitismus nur
ein Schlagwort ist, das von Fakten ablenkt; Laut Encyclopedia
Judaica gab es 1960 nur
500.000 sephardische Juden, also mit hebräischer Abstammung,
hingegen 11 Millionen
chasarische Juden, die mit den Hebräern nicht das geringste zu
tun haben.
(…)

Und wieder nicht aufgepasst. Semitismus und Antisemitismus sind nicht zwei Seiten einer Medaille. Herr Maar hat anno 1879 den Begriff des Antisemitismus gepraegt und er und seinesgleichen Antisemiten haben darunter immer politische Judenfeindschaft verstanden, nicht Feindschaft gegenueber semitischen Sprachfamilien wie hebraeisch oder arabisch oderoderoder. Ein Semit ist jemand, der wenigstens als zweite Muttersprache eine semitische Sprache hat. Ein Antisemit ist jemand, der rassistische Ideen und Gedankengut und gar Taten nur gegen Juden hat, unabhaengig, ob ein Jude nun Semit oder nicht Semit ist.

Nur die Dummheit hoert nie auf. So gibt es Leute, die aufgrund von Dummheit und Unwissen Semit und Antisemit vermischen und so gibt es Leute, die aufgrund von bewusster Bosheit dies so falsch darstellen. Und wie ich Dich lese, halte ich den Autoren entweder fuer sehr dumm und unwissend mit gewissen Klischees, oder aber boshaft Unwahrheit betreibend. Sephardische Juden muessen weiter noch lange nicht eine semitische Sprache als wenigstens zweite Muttersprache haben, denn spanisches Judentum ist sephardisch, was wieder die Dummheit des Autoren zeigt.

und richtig geraten, google auf den autor angewandt auf nur einschlaegige seiten, zeigt, wes kindes geistes der herr ist, und wenn es ihm nur um das geld geht, was er damit einnehmen kann

chasarisch ist hier auch falsch verwendet, ich gehe aber nicht darauf ein, hat ebenfalls keinen sinn

Als dann der Staat Israel 1948 gegründet wurde, nahmen die
aschkenasischen
Juden auch Einfluss auf die Gestaltung des Landes. Für die
Weltöffentlichkeit wurde jedoch
das Bild des religiösen „auserwählten“ Volkes der Juden
aufrecht erhalten.

oh weia

So ein Unsinn sondergleichen. Dies hat hier ueberhaupt nichts zu tun, kein politischer Zionist hat irgendetwas von „auserwaehltem Volk“ geredet. Dieser Begriff ist auch weiter nur ausserhalb des Judentums missverstanden bis zum Geht_nicht_mehr. Diese Aussage ist dermassen unwahr, dass … eben, schon nicht mehr kommentierbar.

Dabei erlebten
sephardische - also abstammungsmässige - Juden fortan, dass
sie von den Aschkenasen wie

Sephardisch oder aschkenasisch hat nichts mit „abstammungsmaessig“ zu tun, weiter ist „abstammungsmaessig“ in jedem Fall falsch, Jude ist immer schon gewesen, wessen Mutter juedisch ist und wer sich nicht bewusst dem Judentum als Religion abgewendet hat zu einer anderen Religion (mit der Moeglichkeit der Umkehr fuer etwaige Kleingeister der Definition :wink:, oder wer zum Judentum konvertiert ist. Zu allen Zeiten und Orten und in allen Ausrichtungen des Judentums gab es Konvertiten, das „abstammungsmaessig“ ist hier also auch mehrfach dermassen falsch, dass … *an_die_stirn_tipp*

Menschen zweiter Klasse behandelt wurden. Autor Jack Bernstein
erlebte selber extrem
rassistische Situationen und zog sechs Jahre, nachdem er aus
Amerika nach Israel
ausgewandert war, frustriert wieder zurück in die USA.
(…)

Wer hat je gesagt, dass Juden bessere Menschen seien? Die Story von ihm, ihm, der als Aschkenase eine Sephardin heiratet und deswegen in Israel diskriminiert wird, ist weiter so weit hergeholt, dass … *an_die_stirn_tipp*

und
Über den merkwürdigen Gott Jahwe, der den Juden versprach, sie
ins gelobte Land zu führen,
haben wir schon gesprochen;

haben wir hier?

ganze 70 Völker rottete er -
nachzulesen im Alten Testament - (Anm. auf welcher Seite?)
aus, ohne jedoch zu bewirken, dass sein Lieblingsvolk, die
Hebräer, die eroberten Territorien
zu ihrer Heimat machten.
Frage zum letzten Absatz: Geschichte(n) oder Wahrheit?
Gruß Torsten

Entweder Wahrheit, wenn Du die Bibel fuer wahr haelst, dann aber hast Du bei dieser Lesart keinerlei Auslegung der Texte verstanden, oder aber Du verweist es ins Land der Mythen. So, wie der Autor dies aber hier benutzt, ist es schlichtweg Auslegung religioeser Texte zur Verunglimpfung einer religioesen Gruppe und damit schlichtweg Bemuehung religioeser Texte, um Rassismus zu begruenden und zu rechtfertigen,

„Mein Kampf“ soll auch ein tolles Buch sein, oder die „PM“ fuer Naturwissenschaften, oder die Bildzeitung oder …

viele gruesse an die tassen im schraenkchen, peter

Dafür gibt es eine ziemlich einfache Erklärung. Forsch mal
nach, wer zu den genannten Zeiten auf höchster Ebene Schulden
hatte und bei wem.

Für Juden waren im Mittelalter viele Berufe verboten, während
ein „wahrer Christ“ keine Geldgeschäfte tätigen durfte. Also
lag der Geldhandel in ganz bestimmten Händen. Die Eroberung
Englands durch die Normannen (1066), die Reconquista Spaniens
(abgeschlossen 1492), der Kampf Frankreichs gegen England im
Hundertjährigen Krieg (1337 - 1453), aber auch die Heimholung
finanzkräftiger Juden nach England durch Cromwell, nachdem
dieser England wirtschaftlich ruiniert hatte - all das deutet
für mich auf den Grund hin, um den es immer geht: Geld.
Nichts ist angenehmer, als hochverschuldet seinen Gläubiger
auf immer davon zu jagen.

Interessant.
Waren es die Schulden bei der Tilgung des nominalen Kredites oder beim ZINS?, den die „Nichtjuden“ bei Juden zahlen mußten. (Glaubensgemeinschaftsintern soll es dem Hörensagen nach ja keinen Zins gegeben haben!)

Die benutzten Parolen, Juden seien die Mörder Christi,
brächten Seuchen und Pest ins Land, wären mit dem Teufel im
Bunde usw. usw. waren das Futter für’s gemeine Volk.

Erklärung akzeptiert!

Gruß Torsten

Interessant.
Waren es die Schulden bei der Tilgung des nominalen Kredites
oder beim ZINS?, den die „Nichtjuden“ bei Juden zahlen mußten.
(Glaubensgemeinschaftsintern soll es dem Hörensagen nach ja
keinen Zins gegeben haben!)

Welchen Unterschied sollte das machen?
Ah, offensichtlich nur dummes Herumgetrolle…

Stuffi

  • all das deutet

für mich auf den Grund hin, um den es immer geht: Geld.
Nichts ist angenehmer, als hochverschuldet seinen Gläubiger
auf immer davon zu jagen.

aber wenn man bei 5 Mitgleidern einer Glaubensgemeinschaft Schulden hat, (wie auch immer diese in diese Höhe geraten sind) schickt man doch nicht gleich die gesamte Glaubensgemeinschaft ausser Landes!?

Hallo Ignorant Torsten,

Interessant.
Waren es die Schulden bei der Tilgung des nominalen Kredites
oder beim ZINS?, den die „Nichtjuden“ bei Juden zahlen mußten.
(Glaubensgemeinschaftsintern soll es dem Hörensagen nach ja
keinen Zins gegeben haben!)

Es den Moslems verboten, von Moslems Zins zu nehmen, es ist den Christen verboten, von Christen Geld zu nehmen, es ist den Juden verboten, von Juden Geld zu nehmen. Steht in den jeweiligen heiligen Schriften der drei Religionen.

Die Verfolgung hatte mehrere Gruende. Zum einen reinen religioesen Antijudaismus, zum Beispiel „Jesus-Moerder“, was unverstandenes Christentum allein zeigt, denn ohne den Tod Jesus keine Auferstehung, keine Vergebung und damit auch kein Christentum. Zum einen wollte man selbst mehr Geld einnehmen, und dies erreichte man fuer den Staat und die Stadt durch Extrasteuern nur fuer Juden, fuer Gilden durch Ausschluss von Juden von vielen Handwerkerberufen. So spezialisierten sich einige Juden als Geldverleiher. Als die Kirche spaeter in einigen Laendern Christen generell verbot mit verweis auf christliche Schriften, Zinsen von Christen zu nehmen, waren Christen gezwungen bei Juden Geld zu leihen. Nun wollte Herrscher X Geld haben fuer sein Prassen und fuer Kriege, lieh bei Juden, aber sein Geld nicht zurueckzahlen. Leiden mussten darunter nicht der Glaeubiger allein, sondern alle Juden evtl., wenn der Herrscher auf die Idee kam, den jahrhundertelangen Antijudaismus der Kirchen auszunuetzen, um alle Juden und damit auch den Glaeubiger ausser Landes zu jagen.

Verfolgungen zu Zeiten der Kreuzzuege hatten wiederrum nichts mit Geldleihe zu tun, die Kreuzzuegler uebten sich auf ihrem langen Weg an den „unglaeubigen starrkoepfigen Juden“. Verfolgungen und Morde im Rahmen der Pest waren ebenfalls rein Ausdruck von Dummheit und Boshaftigkeit. Da Juden qua Religionsvorschriften woechentliche Baeder nahmen und sich auch sonst oefters wuschen, siehe Haendewaschen vor dem Essen als Pflicht und abgesondert leben mussten, erkrankten sie seltener, aber es war auch allein Grund genug, dass eine Minderheit da war, die man fuer die Pest verantwortlich machen konnte.

viele gruesse, peter

Die benutzten Parolen, Juden seien die Mörder Christi,
brächten Seuchen und Pest ins Land, wären mit dem Teufel im
Bunde usw. usw. waren das Futter für’s gemeine Volk.

Erklärung akzeptiert!

Gruß Torsten

Hallo Torsten,

was fuer ein Trollartikel,

Hä, wasn das bitteschön?

hatte ich das jetzt Glück, den gefunden zu haben?

Von mir stammt das „warum“, der Rest ist Zitat, kannst dem Verfasser Deine persönliche Meinung gern kundtun wenn DU ein Mitteilungsbedürfnis ihm gegenüber verspürst!

weiter gehoert dieser Artikel wenn dann in das
Geschichtsbrett,

ok, möglich, kann man ja verschieben…kein Problem, wenns weiterhilft?

das von Dir erwaehnte Buch gehoert
in die Kategorie

Scharlatanprodukte

http://www.scharlatanprodukte.de/
http://www.scharlatanprodukte.de/buch_joconrad_entwi…

welche Institution stuft Produkte nach diesen Kriterien mit welchem Hintergrund ein?

Zudem steht nicht das ganze Buch zur Diskussion sondern besagte Ausschnitte. Oder haben besagte „Ausweisungen“ in Wirklichkeit nicht stattgefunden?
Den Reaktionen folgend wohl doch, also ist der Hinweis für meine Frage stellung irrelevant!

Wenn das einzelne Zitat nicht stimmt, kann man ja einen Gegenbeweis antreten, Vermutungen und Pseudoeinstufungen helfen bei der Ursachenergründung, wie ich sie erfragte in keinster Weise.

Die Erklaerung ist einfach, ein Wort reicht: Antisemitismus.

zu einfach! Zumal nich nachvollziehbar. Und per Deiner Definition auch noch falsch, wenn es besagter Anti~ erst sechs Jahrhunderte später von einem Sprache Erfinder „erfunden“ wurde!

Juden wurden in Spanien anno dazumal sehr hart verfolgt.
Entweder per Zwangstaufe oder Ausweisung oder Schlimmerem. Der
Grund ist nicht irgendein Einfluss auf die Politik, wenn es
denn ueberhaupt Einfluss von einigen wenigen Juden gab, selbst
wenn es Einfluss gegeben haette, der Grund war schlichtweg:
Antisemitismus.

wieder falsch, 700 Jahre vor der Erfindung des Wortes, kanns das nicht gewesen sein!

Zudem bedeutet „hätte, wäre, wenn“, für mich Spekulation, den Grund finde ich so nicht!

Und wieder nicht aufgepasst. Semitismus und Antisemitismus
sind nicht zwei Seiten einer Medaille. Herr Maar hat anno 1879
den Begriff des Antisemitismus gepraegt

(bzw erfunden) eben und nicht im 13 Jahrhundert

heit hoert nie auf. So gibt es Leute, die aufgrund
von Dummheit und Unwissen Semit und Antisemit vermischen und
so gibt es Leute, die aufgrund von bewusster Bosheit dies so
falsch darstellen. Und wie ich Dich lese, halte ich den
Autoren entweder fuer sehr dumm und unwissend mit gewissen
Klischees, oder aber boshaft Unwahrheit betreibend.
Sephardische Juden muessen weiter noch lange nicht eine
semitische Sprache als wenigstens zweite Muttersprache haben,
denn spanisches Judentum ist sephardisch, was wieder die
Dummheit des Autoren zeigt

ja klar mit Dummheit kann man ja alles erklären oder mit Boshaftigkeit
Ganz Toll.
Jetzt habe ich gleich keine Frage mehr, ach so doch noch eine, die Ausgangsfrage, die DU wohl überlesen hast!
W A R U M!
nur weil man eine Gruppe nicht mag, weist man diese doch nicht europaweit aus den Ländern (voneinander völlig unabhängig) aus.

Zumal dies eine tiefgreifende Entscheidung im jeweiligen Land ist, kann diese Tat nicht mit einer lapidaren Unsympathie erklärt werden.
Das reicht mir nicht!
Da gibts noch was, los raus damit! Was ist es?
(Roma waren den Bewohnern der Länder auch „unsymphatisch“ aber die hat man nicht ausser Landes verwiesen.
Ebensowenig die Bewohner des Landes, die eine andere Sprache pflegten da gab es auch emotionale Unterschiede (Deutschland Sorben, Spanien Basken, Italien Südtirol, Frankreich Basken, Frankreich Elsässer, Österreich- Ungaren Slovaken Tschechen)
Die jüdische Gemeinschaft muß doch, wenn sie in diesen Ländern lange gelebt haben und in den jeweiligen Dörfern und Städten integriert gewesen sein. Es muß doch Mitbewohner in diesen Städten gegeben haben, die gegen diese Ausweisungen Sturm gelaufen sind, da vielleich ihr Lebensmittelhändler damit nicht mehr „vor Ort“ war.
Aus der Gegenwart kenne ich nur vom Balkan und Zentralafrika diese „Ausweisungen“ die aber nicht aus eigenem Impuls gekommen zu sein scheinen. (Ähnliche volksverdummungsargumente wie bei der Judenvertreibung wie es Heinrich schreibt)

das Bild des religiösen „auserwählten“ Volkes der Juden

Diese Aussage ist dermassen unwahr, dass …

eben, schon nicht mehr kommentierbar.

wohl der Grund, daß das Buch auf dem Index steht?

Dabei erlebten
sephardische - also abstammungsmässige - Juden fortan, dass
sie von den Aschkenasen wie

Sephardisch oder aschkenasisch hat nichts mit
„abstammungsmaessig“ zu tun, weiter ist „abstammungsmaessig“
in jedem Fall falsch, Jude ist immer schon gewesen,
wessenMutter juedisch ist

nicht immer, wie ich gelesen habe. Konkret seit den Vergewaltigungen (und den daraus entstehenden Folgen) der Römer (so um das Jahr Null herum). Wie stark den Juden zur Zeit Jesu, der ja selbst Jude war, zugesetzt wurde ist tragisch bekannt und aktuell im Kino zu verfolgen.

Judentums gab es Konvertiten, das „abstammungsmaessig“ ist
hier also auch mehrfach dermassen falsch, dass …
*an_die_stirn_tipp*

wenn Du das sagst…
…ist auch Nebensächlich…

Wer hat je gesagt, dass Juden bessere Menschen seien? Die
Story von ihm, ihm, der als Aschkenase eine Sephardin heiratet
und deswegen in Israel diskriminiert wird, ist weiter so weit
hergeholt, dass … *an_die_stirn_tipp*

damit kannste jetzt aber nicht alles erklären wollen…

und
Über den merkwürdigen Gott Jahwe, der den Juden versprach, sie
ins gelobte Land zu führen,
haben wir schon gesprochen;

haben wir hier?

ist das Zitat, mit „wir“ meint der Buch-schreibende sich und seine Leser

Entweder Wahrheit, wenn…

immer diese Einschränkungen…

Es gibt nicht wahr, wenn…
Wahr oder unwahr, das gibts.

Schreib doch bitte nichts, wenn Du nichts weisst! Ich suchte nach Antworten, und nicht nach Vermutungen und „hätte wäre wenn“ Erklärungen, die gibts schon zu Hauf. Das hilft dem Erkenntnisfindungsprozess und dem hoffentlich künftigen friedlichen miteinander nicht maßgeblich.

„Mein Kampf“ soll auch ein tolles Buch sein, oder die „PM“
fuer Naturwissenschaften, oder die Bildzeitung oder …

viele gruesse an die tassen im schraenkchen,

Du neigst zu emotionalen Ausschweifungen, bleib bitte sachlich, und unpersönlich, das Thema ist ein sehr ernstes und zentrales!

Gruß Torsten

Hi!

für mich auf den Grund hin, um den es immer geht: Geld.
Nichts ist angenehmer, als hochverschuldet seinen Gläubiger
auf immer davon zu jagen.

aber wenn man bei 5 Mitgleidern einer Glaubensgemeinschaft
Schulden hat, (wie auch immer diese in diese Höhe geraten
sind) schickt man doch nicht gleich die gesamte
Glaubensgemeinschaft ausser Landes!?

5 Mitglieder?
Heilige Einfalt!

Alle Juden Spaniens haben damals Geld für die Reconquista abgedrückt und gehofft, sich so ein ungestörtes Leben in Spanien zu erkaufen.
Nach der Eroberung Granadas war das Geld der Juden nicht mehr notwendig, und mit Abschluss der Reconquista hätte das spanische Könisghaus irgendwann an die Tilgung der Schulden gehen müssen.

Klar, man jagt die fünf Leute außer Landes (die hätte man auch unter Vorwand einkerkern oder umbringen können). Aber was ist mit den zigtausend anderen Juden, die ebenfalls ihr Geld wiederhaben wollten?

Da ist es doch viel einfacher, im Namen des Herrn die ganze ethnische Gruppe zu Feinden des Staates und des Glaubens zu erklären, dem Volk ordentlich Propaganda unterzujubeln, und alle Juden außer Landes zu treiben.

Grüße
Heinrich

Hallo Torsten,

für mich auf den Grund hin, um den es immer geht: Geld.
Nichts ist angenehmer, als hochverschuldet seinen Gläubiger
auf immer davon zu jagen.

aber wenn man bei 5 Mitgleidern einer Glaubensgemeinschaft
Schulden hat, (wie auch immer diese in diese Höhe geraten
sind) schickt man doch nicht gleich die gesamte
Glaubensgemeinschaft ausser Landes!?

So sollte es sein und selbst dies sollte nicht einmal so sein, denn welches Verstaendniss hat der Schuldner, wenn er seinen Glaeubiger einfach gewaltsam entfernt, statt seine Schulden zu zahlen? Aber so ist es nicht, man machte eine Glaubensgemeinschaft kollektiv dafuer verantwortlich, nennt sich Rassismus uebrigens, solche Kollektivstrafen. Es lag weiter nicht nur an 5 Glaeubigern bzw. an Schulden, es lag an der damaligen Kirche, es lag …

als ob man mit einer wand redet

viele gruesse, peter

Hi!

für mich auf den Grund hin, um den es immer geht: Geld.
Nichts ist angenehmer, als hochverschuldet seinen Gläubiger
auf immer davon zu jagen.

aber wenn man bei 5 Mitgleidern einer Glaubensgemeinschaft
Schulden hat, (wie auch immer diese in diese Höhe geraten
sind) schickt man doch nicht gleich die gesamte
Glaubensgemeinschaft ausser Landes!?

5 Mitglieder?
Heilige Einfalt!

Alle Juden Spaniens haben damals Geld für die Reconquista
abgedrückt und gehofft, sich so ein ungestörtes Leben in
Spanien zu erkaufen.
Nach der Eroberung Granadas war das Geld der Juden nicht mehr
notwendig, und mit Abschluss der Reconquista hätte das
spanische Könisghaus irgendwann an die Tilgung der Schulden
gehen müssen.

Klar, man jagt die fünf Leute außer Landes (die hätte man auch
unter Vorwand einkerkern oder umbringen können). Aber was ist
mit den zigtausend anderen Juden, die ebenfalls ihr Geld
wiederhaben wollten?

alle Juden hatten also Geld der Rest des Landes incl. König waren arm?
Also ich weiss nicht das klingt irgendwie wie ein Märchen.
Und dann wiederholt sich das in jedem Land, wo sich die Juden aufhielten?
Warum hat sich der König bei den Juden das Geld geliehen und nicht bei den Spaniern? Die müssen doch auch was gehabt haben!
Was hätten denn die Juden in der Hand gehebt, wenn der König nicht gezahlt hätte?
Vors Gericht zitieren auf Auszahlung verklagen? Soll Deutschland/USA/England/Frankreich heute auch Menschen ausweisen um sich seiner offenen Rechnungen zu entledigen?
Sollen denn alle Eigner von Bundesschatzbriefen nach Offenlegung der Pleite des Staates ausgewiesen werden, damit sie keine Ansprüche mehr an den Staat stellen?
Keines der Länder wäre durch nicht zurückbezahltes geliehenes Geld in diese Lage gekommen Juden gänzlich auszuweisen! Wenn doch, was wären denn die Alternativen für diese Länder gewesen?
Ein Auftürmen von Verbindlichkeiten seiner steuerzahlenden Bewohner für Generationen was einer versklavung gleichkommt?
Was sind denn das für Erklärungen?
Das ist nicht die ganze Wahrheit, wodurch wird sie vervollständigt?
Warum hatten denn die Juden Geld, und der Rest des Landes, so wie ich es aus Deinen Zeilen lese, nicht (bzw. Schulden)?
Wie sind sie zu diesem „Reichtum“ gekommen?
Wodurch verschuldete sich der Rest der dann die Ausweisung aus diesem Grunde in Auftrag gegeben haben soll?
Kein Schuldner prellt seine Gläubiger g r u n d l o s!
War das Zinssystem aus Gründen der einfachen Mathematik (bei begrenzter Geldmenge) am Ende angekommen?
Konnten Gläubiger nur noch aus Erlösen von Eroberungen ausgezahlt werden? Das war in Rom (z.B.) nachlesbar so!
(vgl. heute z.B. : Irak)
Ich suche Erklärungen!
Gruß Torsten

Hallo Torsten,

Hä, wasn das bitteschön?
hatte ich das jetzt Glück, den gefunden zu haben?

Nein, ihn geschrieben zu haben.

Von mir stammt das „warum“, der Rest ist Zitat, kannst dem
Verfasser Deine persönliche Meinung gern kundtun wenn DU ein
Mitteilungsbedürfnis ihm gegenüber verspürst!

Das habe ich auch so getan, ich habe mich zu dem Inhalt des Buches Conrad geaeussert und nebenbei Deine Fragen beantwortet.

Geschichtsbrett,

ok, möglich, kann man ja verschieben…kein Problem, wenns
weiterhilft?

Wuerde nur helfen, keine Geschichtsfragen in Aussenpolitik zu diskutieren.

http://www.scharlatanprodukte.de/
http://www.scharlatanprodukte.de/buch_joconrad_entwi…

welche Institution stuft Produkte nach diesen Kriterien mit
welchem Hintergrund ein?

Jede, der es beliebt, kann jedwede Produkte mit Hintergrund aufgrund von Wissen und/oder persoenlicher Tendenz sonstwohin einordnen :wink:

Zudem steht nicht das ganze Buch zur Diskussion sondern
besagte Ausschnitte.

Oh, Entschuldigung, habe ich doch tatsaechlich das Buch in Gaenze diskutiert, nicht nur besagte Ausschnitte :smile:

Oder haben besagte „Ausweisungen“ in
Wirklichkeit nicht stattgefunden?

Doch.

Den Reaktionen folgend wohl doch, also ist der Hinweis für
meine Frage stellung irrelevant!

Da hast Du etwas nicht verstanden.

Wenn das einzelne Zitat nicht stimmt, kann man ja einen
Gegenbeweis antreten, Vermutungen und Pseudoeinstufungen
helfen bei der Ursachenergründung, wie ich sie erfragte in
keinster Weise.

Verzeihung, wo habe ich Vermutungen und Pseudoeinstufungen gebracht?

Die Erklaerung ist einfach, ein Wort reicht: Antisemitismus.

zu einfach! Zumal nich nachvollziehbar. Und per Deiner
Definition auch noch falsch, wenn es besagter Anti~ erst sechs
Jahrhunderte später von einem Sprache Erfinder „erfunden“
wurde!

Junge!
Ich habe etliche Male Antisemitimus spezifiziert in religioesen Antijudaismus und in pol. Antisemitismus. Herr Maar war nicht nur Spracheerfinder, er war Antisemit. Politischen Antisemitismus gab es schon vor Herrn Maar, dazu braucht es die Wortdefinition noch lange nicht.

wieder falsch, 700 Jahre vor der Erfindung des Wortes, kanns
das nicht gewesen sein!

Die Erde ist eine Scheibe und Du redest von Pseudoeinstufungen, ich verstehe. Es gibt den Begriff Antisemitismus, welcher Judenfeindschaft meint, ob religioes, dann als Antijudaismus zuweilen spezifiziert, oder politisch oder gar noch duemmer rassistisch motiviert. Und das ist, auch wenn ein Wort noch nicht gepraegt war, unabhaengig, wann dieser stattfand. Amerika gab es auch vor 1492 *g*

Zudem bedeutet „hätte, wäre, wenn“, für mich Spekulation, den
Grund finde ich so nicht!

haette, waere und wenn sind Ausdruck des Konjunktiv, Progrome gegen Juden gab es genug ohne jegliche Macht- und Geldfragen, Rassisten brauchen weiter keinen Grund fuer ihren Rassismus, es gibt auch grundlos Dummheit auf der Welt genug.

heit hoert nie auf. So gibt es Leute, die aufgrund
von Dummheit und Unwissen Semit und Antisemit vermischen und
so gibt es Leute, die aufgrund von bewusster Bosheit dies so
falsch darstellen. Und wie ich Dich lese, halte ich den
Autoren entweder fuer sehr dumm und unwissend mit gewissen
Klischees, oder aber boshaft Unwahrheit betreibend.
Sephardische Juden muessen weiter noch lange nicht eine
semitische Sprache als wenigstens zweite Muttersprache haben,
denn spanisches Judentum ist sephardisch, was wieder die
Dummheit des Autoren zeigt

ja klar mit Dummheit kann man ja alles erklären oder mit
Boshaftigkeit
Ganz Toll.

Nein, nicht alles.

Jetzt habe ich gleich keine Frage mehr, ach so doch noch eine,
die Ausgangsfrage, die DU wohl überlesen hast!
W A R U M!

Rassistische Verfolgung, religioeser Wahn und Verfolgung und Unterdrueckung fragen nicht nach dem Warum.

nur weil man eine Gruppe nicht mag, weist man diese doch nicht
europaweit aus den Ländern (voneinander völlig unabhängig)
aus.

Doch Herr Ignorant. Siehe die in die hunderttausend gehenden toten Armenier in der Tuerkei im letzten Jahrhundert, siehe die Millionen toten Indianer durch viele europaeische Laender zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten in Amerika, siehe Verfolgung und Unterdrueckung von Christen in muslemischen zu vielen Zeiten und Ortden, siehe die Vertreibung der Hugonotten, siehe 800 000 tote Hutsis binnen Wochen, hingeschlachtet, teilweise vom Nachbarn, der dazu gezwungen wurde …

Zumal dies eine tiefgreifende Entscheidung im jeweiligen Land
ist, kann diese Tat nicht mit einer lapidaren Unsympathie
erklärt werden.

Ich habe Dir mehr als eine lapidare Unsympathie genannt.

Das reicht mir nicht!

ich weiss, die ignoranz

Da gibts noch was, los raus damit! Was ist es?
(Roma waren den Bewohnern der Länder auch „unsymphatisch“ aber
die hat man nicht ausser Landes verwiesen.

man tat dies oft genug

Die jüdische Gemeinschaft muß doch, wenn sie in diesen Ländern
lange gelebt haben und in den jeweiligen Dörfern und Städten
integriert gewesen sein.

Nein, das war sie eben nicht, sie durften oft nur an bestimmten Orten leben, Kleidungssymbole wurden ihnen vorgeschrieben, Extrasteuern auferlegt, oft genug sind sie aus Staedten verwiesen wurden, „Judensau“-Standbilder und Predigten gegen die „Starrkoepfigen“ gab es genug.

Es muß doch Mitbewohner in diesen
Städten gegeben haben, die gegen diese Ausweisungen Sturm
gelaufen sind, da vielleich ihr Lebensmittelhändler damit
nicht mehr „vor Ort“ war.

Sicher wird es Einzelne gegeben haben, aber nicht genug. Den meisten Leuten waren sie als „Fremde“ und „Jesusmoerder“ und suspekt bis verhasst. Nimm dies zur Kenntniss. Eine abgeschwaechte Form davon findet sich heute an Stammtischen wider „nichtdeutschstaemmige Auslaender“, auch „Kanakken“ und etc. genannt

Aus der Gegenwart kenne ich nur vom Balkan und Zentralafrika
diese „Ausweisungen“ die aber nicht aus eigenem Impuls
gekommen zu sein scheinen. (Ähnliche volksverdummungsargumente
wie bei der Judenvertreibung wie es Heinrich schreibt)

dann kennst du wenig

das Bild des religiösen „auserwählten“ Volkes der Juden

Diese Aussage ist dermassen unwahr, dass …

eben, schon nicht mehr kommentierbar.

wohl der Grund, daß das Buch auf dem Index steht?

ich wuesste nicht, dass das buch auf was fuer einem index auch steht, nebenbei halte ich solche zensur nicht fuer hilfreich

Sephardisch oder aschkenasisch hat nichts mit
„abstammungsmaessig“ zu tun, weiter ist „abstammungsmaessig“
in jedem Fall falsch, Jude ist immer schon gewesen,
wessenMutter juedisch ist

nicht immer, wie ich gelesen habe. Konkret seit den
Vergewaltigungen (und den daraus entstehenden Folgen) der
Römer (so um das Jahr Null herum).

Wau, das wiederrum weisst Du :wink:
Richtig, soweit wollte ich bei weitem nicht zurueckgehen, als der religioese Status noch der patriachalischen Linie folgte.

wenn Du das sagst…
…ist auch Nebensächlich…

ja, ich sage das, dass der herr autor ueberhaupt keine ahnung hat und unterlege dies, soviel noch einmal zu unwahrheiten und vermutungen und fakten

Wer hat je gesagt, dass Juden bessere Menschen seien? Die
Story von ihm, ihm, der als Aschkenase eine Sephardin ::heiratet
und deswegen in Israel diskriminiert wird, ist weiter so weit
hergeholt, dass … *an_die_stirn_tipp*

damit kannste jetzt aber nicht alles erklären wollen…

habe ich auch gar nicht getan :smile:

Schreib doch bitte nichts, wenn Du nichts weisst!

Wenn ich nichts weiss, wie Du es persoenlich werdend (*g*) darstellst, wie sieht es dann mit Dir aus und Herrn Jo Conrad? Mithin weiss man dann, wer von wem lernen kann. :smile:

„Mein Kampf“ soll auch ein tolles Buch sein, oder die „PM“
fuer Naturwissenschaften, oder die Bildzeitung oder …

viele gruesse an die tassen im schraenkchen,

Du neigst zu emotionalen Ausschweifungen, bleib bitte
sachlich, und unpersönlich, das Thema ist ein sehr ernstes und
zentrales!

Oh, wo war ich emotional? *g*

Zu sachlich und unpersoenlich: Ich habe die Zitate von jenem Buch mit Wissen zerpflueckt, ich habe auch gewertet, nur Dein Vorwurf, ich wuerde Dir die Worte vo Jo Conrad in den Mund legen ist nicht zutreffend und zeigt Emotionalitaet bei wem? Na? :smile:

viele gruesse, peter

Hallo.

auf ihre Wirtsländer

Sonderbarer Ausdruck für ein Land in welchem man lebt. Woher hast Du den denn?

Hätte mal gerne eine Erklärung dafür.C

zudem im gleichen Buch:
Die meisten der heutigen Juden sind jedoch gar keine Semiten,
so dass Antisemitismus nur
ein Schlagwort ist, das von Fakten ablenkt; Laut Encyclopedia
Judaica gab es 1960 nur
500.000 sephardische Juden, also mit hebräischer Abstammung,
hingegen 11 Millionen
chasarische Juden, die mit den Hebräern nicht das geringste zu
tun haben.
(…)

LOL.

  1. Ein Semit ist jemand der eine semitische Sprache spricht. Mit einer Zugehörigkeit zu einem Volk oder ähnlichem hat dieses nichts zu tun.

  2. Der Begriff Antisemitismus wurde als neue Bezeichnung für Judenhass von einem solchen eingeführt (siehe Lexikon).

  3. Die Aufteilung in sefardische und aschkenasiche Juden geht auf das Mittelalter zurück, als die zwei grossen Gemeinden in Spanien (Sefardim) und Deutschland (Aschkenas) lebten. Daneben gibt es auch noch viele andere Gruppen.

  4. ich will garnicht wissen, wer mit dem Unsinn der chasarische Juden angefangen hat, aber es ist ein Mythos, welche darauf gründet, dass der chasarische König mit einigen Gefolgsleute zum Judentum übergetreten ist.

  5. Jeder kann Jude werden und somit ist deine obige Theorie völlig haltlos.

Als dann der Staat Israel 1948 gegründet wurde, nahmen die
aschkenasischen
Juden auch Einfluss auf die Gestaltung des Landes. Für die
Weltöffentlichkeit wurde jedoch
das Bild des religiösen „auserwählten“ Volkes der Juden
aufrecht erhalten.

Da würde ich gerne einmal eine israelische Erklärung sehen, welche sich darauf beruft.

Dabei erlebten
sephardische - also abstammungsmässige - Juden fortan, dass
sie von den Aschkenasen wie
Menschen zweiter Klasse behandelt wurden.

Dieses hat mehr mit den sozialen Verhältnissen in Israel zu tun. Ausserhalb gibt es diese Unterschiede so nicht und somit auch diesen Konflikt. Habe erst heute morgen wieder mit einigen Sefardim zusammen gebetet.

Über den merkwürdigen Gott Jahwe, der den Juden versprach, sie
ins gelobte Land zu führen,
haben wir schon gesprochen; ganze 70 Völker rottete er -
nachzulesen im Alten Testament - (Anm. auf welcher Seite?)
aus, ohne jedoch zu bewirken, dass sein Lieblingsvolk, die
Hebräer, die eroberten Territorien
zu ihrer Heimat machten.

Erstäungliche Behauptung, da es nach der selben Quelle weltweit nur 70 Völker gibt. Was sind wir dann?

Frage zum letzten Absatz: Geschichte(n) oder Wahrheit?

Ja, ja, wenn man den Tanach gegen die Juden wenden kann, dann ist auf einmal alles wahr was darin steht. Alles? Wohl kaum.

Schalom,
Eli

Warum hatten denn die Juden Geld, und der Rest des Landes, so
wie ich es aus Deinen Zeilen lese, nicht (bzw. Schulden)?
Wie sind sie zu diesem „Reichtum“ gekommen?
Wodurch verschuldete sich der Rest der dann die Ausweisung aus
diesem Grunde in Auftrag gegeben haben soll?
Kein Schuldner prellt seine Gläubiger g r u n d l o s!

dahin läuft also der Hase
Hübsch verpackt zwar, aber wieder mal sind die Opfer selber schuld.
Sehr nett, das gefällt

War das Zinssystem aus Gründen der einfachen Mathematik (bei
begrenzter Geldmenge) am Ende angekommen?
Konnten Gläubiger nur noch aus Erlösen von Eroberungen
ausgezahlt werden? Das war in Rom (z.B.) nachlesbar so!
(vgl. heute z.B. : Irak)

Jetzt kommt das wieder…
Seufz…

Hoffentlich wird dieser Thread bald verschoben…

Mike

alle Juden hatten also Geld der Rest des Landes incl. König
waren arm?

Vielleicht hilft Dir ja die Information weiter, daß Kriege und Prunk Geld kosten.

Gruß,
Christian

wenn er seinen
Glaeubiger einfach gewaltsam entfernt, statt seine Schulden zu
zahlen?

welche Mittel hatten denn die Juden in der Hand, gegen ihre Schuldner, daß man sie gleich ausser Landes deportieren mußte?

Man hätte bestenfalls (wie heute) bis zum St. Nimmerleinstag prozessieren können, was konnte dem Regierungsoberhaupt denn passieren? Daß ihm die Juden den Gerichtsvollzieher ins Haus schicken?

weiter nicht nur an 5 Glaeubigern bzw. an Schulden, es lag an
der damaligen Kirche, es lag …

als ob man mit einer wand redet

Nein, hast Du in Deiner Lebensumwelt immer nur Menschen gehabt, die sich mit abgedroschenen Phrasen als Erklärung begnügt haben?
Zuerst warst du beim Anti~soundso jetzt sind wir bei der Kirche, langsam kommt immer mehr hervor, wieso jetzt denn die Kirche bitteschön?
Die spielte an Anfang doch nun gar keine Rolle, zwischendurch waren´s die Schulden, jetzt sollten wir uns aber mal festlegen.

Die Indianer, wurden, nebenbei, ebenso wie die Afrikaner neulich, ausgerottet, und nicht ausgewiesen. Sehr tragisch ohne Zweifel, aber hiermit nicht vergleichbar, oder hatten die Weissen bei den Indianern auch Schulden?
Eine umwerfende Frage schwebt mir noch im Hinterkopf, soll ich sie stellen?
Gruß Torsten

Doch Herr Ignorant.

was dagegen, wenn ich diese Anspielung übergehe?
Sicher nicht!

„Herr Doktor, Herrn Doktor, keiner nimmt mich ernst!“ -
„Hä? Der nächste Bitte!“

Siehe die in die hunderttausend gehenden
toten Armenier in der Tuerkei im letzten Jahrhundert, siehe
die Millionen toten Indianer durch viele europaeische Laender
zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten in Amerika,
siehe Verfolgung und Unterdrueckung von Christen in
muslemischen zu vielen Zeiten und Ortden, siehe die
Vertreibung der Hugonotten, siehe 800 000 tote Hutsis binnen
Wochen, hingeschlachtet, teilweise vom Nachbarn, der dazu
gezwungen wurde …

Das wiederholte sich aber nicht in verschiedenen Ländern Europas nachdem sie bei der betroffenen Bevölkerungsgruppe angeblich nicht rückzahlbare Schulden hatten.
Das ist für sich genommen sehr schrecklich und unverzeihlich und in der Tat unter dem Titel „Fremdenhass“ einstufbar, aber zu meiner Frage gibts einen entscheidenden Unterschied (Arm/Reich, Schulden…)

nicht immer, wie ich gelesen habe. Konkret seit den
Vergewaltigungen (und den daraus entstehenden Folgen) der
Römer (so um das Jahr Null herum).

Wau, das wiederrum weisst Du :wink:
Richtig, soweit wollte ich bei weitem nicht zurueckgehen,

„immer“ lässt sich sich nun mal nicht auf eine in Erwägung gezogene Zeit begrenzen

Du stehst, nebenbei, nicht im Fadenkreuz, also keine Betroffenheit vorschützen!

Eines kann man an Hand der Geschichte extrapolieren.
Verhalten sich Juden und Nichtjuden in der Gegenwart genauso wie in der Geschichte, werden die einen wieder ausgewiesen und die anderen wieder zu Missetätern. (Warum sollte es nicht so kommen? ist der Palästinakonflikt möglicherweise sogar eine Fortführung dieser Geschichte?)

Und niemand hat einen Vorschlag, wie das zu vermeiden wäre?
Gruß Torsten

Hallo Torsten,

welche Mittel hatten denn die Juden in der Hand, gegen ihre
Schuldner, daß man sie gleich ausser Landes deportieren mußte?

Gar keine.

Man hätte bestenfalls (wie heute) bis zum St. Nimmerleinstag
prozessieren können, was konnte dem Regierungsoberhaupt denn
passieren? Daß ihm die Juden den Gerichtsvollzieher ins Haus
schicken?

Du meinst, die paar Glaeubiger, die zufaellig auch Juden waren.

Im uebrigen weichst Du schon wieder aus, hier thematisch zum Ersten. Indem Du es allein auf Glaeubiger und Schuldner reduzierst. Religioese Verfolgung, politische Diskriminierung, auferlegte Extrasteuern, Sonderregelungen,

als ob man mit einer wand redet

Nein, hast Du in Deiner Lebensumwelt immer nur Menschen
gehabt, die sich mit abgedroschenen Phrasen als Erklärung
begnügt haben?

Nein

Zuerst warst du beim Anti~soundso jetzt sind wir bei der
Kirche, langsam kommt immer mehr hervor, wieso jetzt denn die
Kirche bitteschön?

Hier weichst Du zum Zweiten aus. Ich habe von Anfang an auf die Rolle der damaligen Kirchen hingewiesen und auf diverseste Gruende fuer rassistische Verfolgung und Unterdrueckung, stell Dich nicht dumm, Du tust es bis jetzt.

Die spielte an Anfang doch nun gar keine Rolle, zwischendurch
waren´s die Schulden, jetzt sollten wir uns aber mal
festlegen.

Sie spielte von Anfang an eine Rolle, nur die politisch maechtigen Grossschuldner haben ab und zu, dass heisst auch nicht immer, eine Rolle gespielt, spaeter kam die rein politische bis zur „rassischen“ Verfolgung hinzu.

Die Indianer, wurden, nebenbei, ebenso wie die Afrikaner
neulich, ausgerottet, und nicht ausgewiesen. Sehr tragisch
ohne Zweifel, aber hiermit nicht vergleichbar, oder hatten die
Weissen bei den Indianern auch Schulden?

Nun stellst Du Dich immer noch dumm, Troll. Wohin haetten denn die Indianer ausgewiesen werden sollen? Ins Meer? Nebenbei wurden sie tatsaechlich ausgewiesen, durch Tod oder ab ins Reservat und von diesem ins naechste Reservat. Ganz nebenbei hast Du Dich wieder ignorant gestellt, Du erzaehlst, dass Du von keiner Situation wuesstest, wo Minderheiten zu den verschiedensten Zeiten und Orten verfolgt wurden, man nennt Dir zahlreiche Gegenbeispiele und Du legst Dich auf Indianer und Tutsis fest, erzaehlst den Unsinn, dass Indianer nicht ausgewiesen worden waeren und beharrst allein auf dem angeblichen Grund der Schulden, als ob es nur diesen gaebe.

Eine umwerfende Frage schwebt mir noch im Hinterkopf, soll ich
sie stellen?

Nur zu,

viele gruesse, peter

neulich im juristischen seminar gefunden: „jude und raubritter“ von herrn von bonin; der artikel erschien in der zeitschrift für wehrrecht 1937 (oder 38).

da wird total wissenschaftlich belegt, wie das aussieht mit den juden und ihrem schmarotzertum am deutschen reich. denn, man ahnt es schon, der jude an sich mit seiner geldgier ist natürlich nicht unwesentlich daran beteiligt gewesen, dass aus dem edlen deutschen junker ein gemeiner raubritter wurde, der seinem feinen kaiser den lehnseid nicht mehr leisten konnte.

damit is doch alles gebongt. die juden sind an allem schuld. du brauchst nicht mehr propaganda als dumme frage zu deklarieren - und wir können uns in diesem brett mal über was anderes als über juden, anti-juden, israel, anti-israel etc.pp. unterhalten.

mfg

alle Juden hatten also Geld der Rest des Landes incl. König
waren arm?
Also ich weiss nicht das klingt irgendwie wie ein Märchen.

Dann lassen wir „Märchenman“ sprechen:

Es war einmal ein Land, in dem führte der König und der Adel einen langen, langen Krieg gegen böse, böse Ungläubige. Um sich Soldaten leisten zu können, brauchten König und Adel viel Geld. Außerdem mussten sie ihre Burgen unterhalten und große Feste feiern. Nun nahmen sie von ihren Untertanen - zumeist einfache und arme Bauern - den zehnten Teil dessen, was der Bauer erwirtschaftete. Außerdem mussten die Bauern Männer für die Armee abstellen, denn nur mit Geld kämpft es sich schlecht.
Nun gab es in diesem Land aber eine Gruppe, die sich auf den Handel verstand. Leider waren diese Leute wegen ihres Glauben schlecht gelitten, und so durften sie nur Berufe ausüben, die dem Adel als minderwertig erschienen. Etwa der Finanzhandel. Regelmäßig wurden diese Leute drangsaliert, attackiert und totgeschlagen. Da aber der König mehr Geld brauchte, als der Zehnte aus dem Volk zu holen war, kam man zu einem Geschäft überein: der König garantierte der Gruppe ein unbehelligtes Leben in seinem Land, und die Gruppe würde einen Großteil der Kriegskosten finanzieren.
Die Jahre vergingen. Mehr und mehr Geld floss von der Gruppe in die Kassen des Königs. Der kaufte Waffen, hob Truppen aus und heuerte Söldner an. Die Schulden des Königs und des Adels wuchsen und wuchsen. Schließlich wurde der Krieg erfolgreich beendet, und die bösen, bösen Unglaubigen waren besiegt. Nun war es am König und seinen Adligen, aus den erbeuteten Schätzen der bösen, bösen Ungläubigen die Schulden zurück zu zahlen.
Doch der König dachte nicht daran. Warum den Gläubigern der blutig errungene Gold der bösen, bösen Ungläubigen in den Rachen werfen? Die Geldgeber waren doch ohnehin beim Volke unbeliebt, also sorgte der König und seine Vasallen dafür, dass überall im Lande böse Geschichten über die Gruppe der Geldgeber verbreitet wurden. Und siehe da, schon bald riefen die Untertanen den König an, die Gruppe aus dem Land zu jagen oder einfach totzuschlagen.
Der König und seine Fürsten rieben sich die Hände und erließen ein Dekret, wonach jeder aus der Gruppe der Geldgeber binnen kürzester Zeit das Land zu verlassen hatte.

Und dann wiederholt sich das in jedem Land, wo sich die Juden
aufhielten?
Warum hat sich der König bei den Juden das Geld geliehen und
nicht bei den Spaniern? Die müssen doch auch was gehabt haben!
Was hätten denn die Juden in der Hand gehebt, wenn der König
nicht gezahlt hätte?
Vors Gericht zitieren auf Auszahlung verklagen?

Nun sagt sich der unbescholtene Märchenleser, warum die Gruppe nicht vor ein Gericht gezogen ist und den König auf Zahlung seiner Schulden verklagt hat.
Welches Gericht, frage ich. Ein unabhängiges und freies Gericht gab es nicht. Denn jeder Richter war dem König verpflichtet, und des Königs Wort galt, denn schließlich war er von Gottes Gnaden in sein Amt eingesetzt. Und eine Urteil gegen den König kam dem Hochverrat gleich.

Soll
Deutschland/USA/England/Frankreich heute auch Menschen
ausweisen um sich seiner offenen Rechnungen zu entledigen?
Sollen denn alle Eigner von Bundesschatzbriefen nach
Offenlegung der Pleite des Staates ausgewiesen werden, damit
sie keine Ansprüche mehr an den Staat stellen?
Keines der Länder wäre durch nicht zurückbezahltes geliehenes
Geld in diese Lage gekommen Juden gänzlich auszuweisen! Wenn
doch, was wären denn die Alternativen für diese Länder
gewesen?
Ein Auftürmen von Verbindlichkeiten seiner steuerzahlenden
Bewohner für Generationen was einer versklavung gleichkommt?
Was sind denn das für Erklärungen?
Das ist nicht die ganze Wahrheit, wodurch wird sie
vervollständigt?
Warum hatten denn die Juden Geld, und der Rest des Landes, so
wie ich es aus Deinen Zeilen lese, nicht (bzw. Schulden)?
Wie sind sie zu diesem „Reichtum“ gekommen?
Wodurch verschuldete sich der Rest der dann die Ausweisung aus
diesem Grunde in Auftrag gegeben haben soll?
Kein Schuldner prellt seine Gläubiger g r u n d l o s!
War das Zinssystem aus Gründen der einfachen Mathematik (bei
begrenzter Geldmenge) am Ende angekommen?
Konnten Gläubiger nur noch aus Erlösen von Eroberungen
ausgezahlt werden? Das war in Rom (z.B.) nachlesbar so!
(vgl. heute z.B. : Irak)
Ich suche Erklärungen!

Du suchst keine Erklärungen, weil du keine Erklärungen haben willst, die deinen vorgefassten Urteil über die jüdischen Bevölkerung widersprechen könnten.

Nochmals und ganz langsam zum Mitschreiben:
der jüdischen Bevölkerung in Europa des Mittelalters waren bestimmte Berufe schlicht verboten (u.a. durch Papstdekret). So war es Juden untersagt, Ackerbau zu betreiben oder einen Handwerksberuf auszuüben, der eine Mitgliedschaft in einer Zunft erforderte. Was ihnen blieb, war der Waren- und Finanzhandel. Daraus resultiert, dass sich die jüdische Bevölkerung in den Handelsstädten ballte (was zur Ghettoisierung beitrug [NB: „Ghetto“ ist der Name des venezianischen Stadtteils, in dem die Juden lebten]).
Auch und gerade im agrarisch geprägten Mittelalter ließ sich mit Handel gutes Geld verdienen, und der Zusammenhalt einer ausgegrenzten Gemeinschaft sorgte dafür, dass Juden sich gegenseitig unterstützten.
Da Juden - vermeintlich oder wahr - einen besseren Lebensstandard hatten als die allgemeine Bevölkerung, waren sie stets das Ziel von Angriffen. Die Juden des Mittelalters hatten nun die Wahl, sich von Neidern totschlagen zu lassen, in ein anderes Land überzusiedeln (und dort auf absehbare Zeit das gleiche Schicksal zu erleiden) oder dem Herrscher des Landes dessen spezielle Wünsche durch Finanzleistungen zu erfüllen.
Der Finanzbedarf der Herrscher war groß, und Geld musste damals in bar auf den Tisch gelegt werden. Also wurde in der jüdischen Gemeinde gesammelt. Jeder gab, was er konnte, weil mit der Zahlung ja Frieden für die Familie und die Gemeinschaft erkauft werden konnte. Der König nahm das Geld und führte seinen Krieg.
Als es aber keinen Krieg mehr zu führen gab, würden die jüdischen Gläubiger lästig wie Scheißhausfliegen. Und was oder wer sollte einen absolutistischen Herrscher daran hindern, seine Gläubiger kurzerhand zu Verrätern an der Krone zu erklären („Hostienschänder“, „Brunnenvergifter“, „Christusmörder“), um sie unter Zustimmung der Bevölkerung außer Landes zu jagen und kurzerhand per Pogrom umzubringen.

Natürlich prellt ein Schuldner seinen Gläubiger nicht grundlos. Die Schulden sind der Grund. So einfach ist das.

Und das Zinssystem war bei weitem noch nicht am Ende. Die Schuldner (hier die Herrscher) wollten einfach das Geld, was sie hatten, behalten, statt ihre Schulden zu bezahlen.

Und nochmal: in der mittelalterlichen Feudalwelt gab es keine rechtsstaatliche Sicherheit wie heutzutage - ganz besonders nicht, wenn es sich um die oberste Herrschaftsebene handelt.

Vielleicht solltes du mal deine Nase ganz tief in ein Buch über das Leben der Menschen im Mittelalter stecken, damit du rechtliche und moralische Ansprüche der Jetztzeit nicht 1 zu 1 auf das Mittelalter überträgst.

Und komm von deinem „die Juden sind selbst schuld“-Trip runter!

Grüße
Heinrich