weiß jemand, ob man einen Fahrradanhänger für den Lastbetrieb, also kein Kindertransport, selber konstruieren und bauen kann, oder gibt es da Vorschriften ähnlich dem TüV, der so etwas beschränkt oder gar verbietet?
Dem Bauer schwebt eine Konstruktion vor, die um eine Alukiste (ähnlich einer Zarges Box) herum gebaut würde.
weiß jemand, ob man einen Fahrradanhänger für den Lastbetrieb,
also kein Kindertransport, selber konstruieren und bauen kann,
oder gibt es da Vorschriften ähnlich dem TüV, der so etwas
beschränkt oder gar verbietet?
ich hab mit einigen Suchwörtern gesucht, aber ‚Vorschrift‘ ist mir durch die Lappen gegangen.
Danke für die Hirnwiedereinsetzung.
Interessant finde ich aber folgendes:
Abmessungen
Die Breite des Anhängers darf 1 Meter nicht überschreiten (§ 32 (1) Nr. 3 StVZO), die maximale Höhe beträgt 4 Meter (§ 32 (2) StVZO). Die maximale Länge wird durch § 32 (3) StVZO auf 12 bis 18,75 Meter festgelegt (§ 32 (4) StVZO).
Abmessungen
Die Breite des Anhängers darf 1 Meter nicht überschreiten (§
32 (1) Nr. 3 StVZO), die maximale Höhe beträgt 4 Meter (§ 32
(2) StVZO). Die maximale Länge wird durch § 32 (3) StVZO auf
12 bis 18,75 Meter festgelegt (§ 32 (4) StVZO).
Wow, den will ich sehen, der das Ding zieht
Ja, fand ich auch ganz lustig, besonders im Gebirge )))
Das sind die Standardabmessungen für Einzelfahrzeuge gemäß Straßenverkehrszulassungsordnung. 12 meter lang und 4 meter hoch, Einspurige Fahrzeuge 1 Meter breit und Mehrspurige Fahrzeuge 2,55 breit.
Wenn Du aufs Moped eine Sissybar draufmachst (Rückenlehne für Sozius) darf die auch maximal 4 meter hoch sein.
War schon klar woher die Abmessungen kommen.
Steht ja auch in den Links, dass die technischen Daten Behelfsweise aus dem Automobilsbau genommen werden.
Ich frage mich gerade ob bei 18m Länge auch ein Schild „schwenkt aus“ an den Anhänger muss ? )))
Und wie ists bei 4m Höhe ? Darf man da noch nen Stromabnehmer dranmontieren ))
ich baue mir auch gerade einen Lastenanhänger. Die Ladefläche soll die Abmessungen 120 mal 50 cm erhalten, mit Rädern wird die Breite ca. 68 cm betragen. Ich will unter anderem auch eine Alu-Kiste drauf montieren, ich bin mal gespannt, ob ich mit diesem Abmessungen zurecht komme.
Zur Zeit benutze ich einen Selbstbau-Moped-Anhänger, der einen Kasten mit den Abmessungen 78 x 110 cm trägt, die Breite mit Rädern beträgt 98 cm (…also gerade noch legal, hä hä). Selbst mit diesen Abmessungen ist die Benutzung von Radwegen und kombinierten Radweg-/Gehsteigen kein Problem.
Ich denke aber, dass eine schmälere Konstruktion in der Benutzung smarter ist und größere Geschwindigkeiten zulässt. So muss ich zum Beispiel zur Zeit noch stark abbremsen, wenn ich zwischen zwei Pollern herfahre, und dann genau zielen…
endlich macht einem der Gesetzgeber mal keinen Strich durch die Rechnung. Ich suche immer noch einen Anhänger für mein E-Drumset. Mich Ärgert das, dass ich das Set ins Auto laden, 1 km zum Proberaum fahren und wieder ausladen muss. Ein entsprechend großer Selbstbauanhänger könnte das Problem lösen.
Mit Elektroantrieb fällst Du allerdings dann unter die Krafträder und musst zum TÜV, außerdem brauchst Du vermutlich bei 4m Höhe Stützräder, damit Dich keine Windböe davon blässt.
Hallo,
ich meinerseits habe mir den Anhänger von Penny http://cgi.ebay.de/Lastenanhaenger-16-fuer-Fahrrad_W… gekauft und musste feststellen, dass dieser erstens nicht für einen ordentlichen Einkauf taugt, weil er aufgrund der Last anfängt zu schwanken. 40kg Zuladung sind ordentlich übertrieben.
Zweitens hüpft dieser bei zügiger Fahrt bei jeder Huppel deutlich. Sollte er nicht gerade wieder aufkommen, besteht große Gefahr, dass er umkippt.
Meine Erfahrung:
Das Gewicht eines Anhängers wäre mir nicht mehr wichtig
Die Stabilität hat oberste Priorität, damit ein Schwanken vermieden wird und auch schwere Einkäufe und Transporte gut erledigt werden können.
Luftbereifung ist ein Muss, wobei die Laufräder sehr gut am Rahmen befestigt sein müssen. Die Größe der Reifen hat Einfluss auf die Stabilität. Kleinere nehmen jeden Huppel auf und übertragen ihn, größere werden seitlich instabil.
Die Verzurrung des Gepäcks muss einfach und ordentlich gelöst sein. Ein oben offene Klappbox ist nicht tauglich für zügigen Transport.
Eine sehr gute Sicherung gegen Umkippen und dessen Folgen, z.B. wenn man mal einen Bordstein erwischt, sowie Lösen des Anhängers vom Fahrrad oder aus der Kupplung.
Nichts ist schlimmer als seinen Einkauf, der auf der Straße herumkullert, wieder einzusammeln oder seinem Anhänger hinterherzuschauen, wie er einmal saltierend nun auf ein Auto zurollt und -rutscht.
Ein Einspur-Anhänger hat den Vorteil, dass man sich mit ihm ordentlich auch in Kurven legen und Schlaglöcher leichter umfahren kann. Zudem ist dieser dichter am Hinterrad befestigt. http://cgi.ebay.de/BOB-YAK-Radanhaenger-XL-fuer-ATB-… Es gibt diese Modelle auch mit Federung.
Eine Nabenkupplung erscheint mir stabiler als eine Sattelstangenkupplung, aber leider taugt der Lastenträger dann nicht mehr für einen Transport ohne Rad.
Ich will auch einen tauglichen Lastenanhänger und würde gerne über das Fortkommen Deines Projektes auf dem Laufenden sein. Vielleicht baue ich auch einen selbst.
Ich will auch einen tauglichen Lastenanhänger und würde gerne
über das Fortkommen Deines Projektes auf dem Laufenden sein.
Vielleicht baue ich auch einen selbst.
ich bin erst in den Anfangsgründen der Planung.
Als Kupplung schwebt mir eine Weberkupplung vor, weil ich die noch vom Kinderanhänger am Rad habe und die sehr ordentlich arbeitet.
Der Hauptzweck des Hängers soll sein, bei Touren das Gepäck zu transportieren, daher mein Plan mit einer wasserdichten Alukiste. Die gibt es in nahezu allen Größen und ich muß noch schauen, was passend ist, es muß ja auch bezahlbar bleiben.
Den Bau würde mein Bruder übernehmen, der ist Schlosser und kann schweißen.
Eine Nabenkupplung erscheint mir stabiler als eine
Sattelstangenkupplung, aber leider taugt der Lastenträger dann
nicht mehr für einen Transport ohne Rad.
es gibt meines Wissens Anhänger mit Nabenkupplung, bei denen sich die Deichsel so umstecken lässt, dass ein Handbetrieb möglich ist.
das ist das „Wiesel“. Hab ich seit 1995 im ständigen Einsatz, das taugt was. Einschließlich der Wanne übrigens: Das Wiesel bleibt mit dem Rad vor dem Haus, und die Wanne mit dem Mannheimer Wochenmarkt drin wird schlicht herausgelupft und geht zu Fuß die Treppe hinauf. Bedeutendes Plus und bei diesem Typ wohl selten - hab ich nur beim Wiesel gesehen: Die Aufhängung der Räder zwischen zwei parallel geführten Längsrohren des Rahmens. Naben, Lager und Achsen sind Fahrradstandard, da eiert nix auf einer Spielzeugachse herum. - Leider hat der Nachfolger meines ersten, geklauten Wiesels keinen Platz mehr für 26-Zoll-Räder. Die Räder, mit denen das Wiesel ab Werk ausgestattet ist, sind zwar besser als das übliche Spielzeug, aber immer noch zu klein für einen ruhigen Lauf.