Ich danke für die Antworten.
Hallo Lyra
aber eine Diagnose dessen
allein auf Selbstverletzendes Verhalten zurückzuführen fände
ich etwas zu pauschal.
Ergänzend zu Maltes Posting, dem ich mich anschließe, möchte
ich grundsätzlich zu bedenken geben, dass ja meistens eine
Diagnose nicht aufgrund eines einzigen Symptoms bzw. einer
einzelnen Handlungsweise gestellt wird.
Gruß,
Branden
Nun, es ging ja allein um Urteile, die allein aufgrund dieses Verhaltens gefällt werden und die Ganzheit des Individualfalls ausblenden. Weil mein Bekannter pauschalisierte: „SVV automatisch Borderline, selbst wenn Menschen damit aufhörten waren sie zum Zeitpunkt des SVV Borderline“. Worauf ich ihm widersprach, obwohl er Krankenpfleger in einem Krankenhaus ist und er seine Meinung damit stützte.
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Aber nein, liebe Lyra, selbverständlich nicht!!!
Nur ist solch ein Verhalten, dem ein zutiefst vertracktes
Erleben meistens mitzugrunde liegt, eines, welches sehr sehr
ernstgenommen werden, und liebevoll und kompetent untersucht
werden sollte…
abifiz
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Malte fasste das, was ich denke in einem kurzen Satz zusammen.
Das meine ich nämlich auch, allerdings riskant, wenn ein Urteil z.B. nach 10 Minuten aufgrund des mangelhaften Interesses des Arztes an einem Einzelfall gefällt wird.
Und dann kommt das was abifiz sagt- ja, ich denke ebenso. Nur wenn dann jemand aufgrund eines einzelnen Aspekts direkt abgestempelt wird, geht m.E. die komplexe Gesamtheit und die Suche nach anderen Ursachen unter. Was aber von Notwendigkeit ist.
Soweit ich es lernte ist die Psyche selbst ein solch fragiles Gebilde, dass man sich vor vorschnellen Schlüßen und pauschalen Urteilen aufgrund eines einzelnen Aspekts hüten sollte. Gerade auch, wenn jemand einen Beruf ausübt der mit Krankheiten allgemein zu tun hat.
Zumindest ist das meine Perspektive.
Vielen Dank nochmal an alle, die es lasen und gegebenfalls anworteten. 
Grüße,
Lyra
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