Sex - ab wann?

Entsetzt
Hallo,

wenn ich das so lese denke wir wären im Mittelalter. Klar haben die meißtens
Teenies Sex. Und etwas verwerfliches???
Nein. Denn sie lernen Ihren Körper kennen, den des Jungen/Mädchen und lernen mit
Gefühlen (Körperlich und Seelisch) klar zu kommen.
Das was ich schlimm finde, das sie nicht richtig aufgeklärt werden. Die Eltern
sollten langsam begreifen, dass man es von Klein auf lernen sollte. Nicht erst
wenn man denkt sie wären so weit es zu tun. Denn dann ist es meißtens zu spät.
Seht zu, dass die Jungs nicht glauben, dass Tampons ein Verhütungsmittel ist und
Mädchen nur an Vollmond schwanger werden können. Es ist wirklich so. Deshalb
Vorsorge ist besser wie Nachsorge /n. Es muss doch nicht sein, dass so viele
Teenies abtreiben. Ich denke die Verantwortung liegt bei den Eltern.
Es gibt viele tolle Bücher die dabei helfen. >Für jedes Alter.

Mit lieben Grüßen

Sandra

So war´s Anfang der 70er
Hallo zusammen!

Habe mir grade alle Antworten durchgelesen und über die teilweise Weltfremdheit nur den Kopf geschüttelt.

Eine wahre Begebenheit aus den Anfängen der 70ern gefällig?

Meine Freundin war grade 15, ein wohlbehütetes Bauernmädchen. Nix mit Jungs, das (dachten die Eltern jedenfalls) wurde im Keim erstickt.

Mit den nächtlichen Kletteraktionen ihrer Tochter hatten sie nicht gerechnet.

Über Verhütung wurde natürlich auch nicht gesprochen, und meine Freundin wurde mit grade 15 schwanger.

Der Dorfarzt konnte mit einer Adresse in Holland helfen, doch meine Freundin war für lange Zeit völlig fertig und konnte keinen Kinderwagen ansehen ohne in Tränen auszubrechen.

Wären die Eltern ein bisschen weiser gewesen und hätten sie ihre Tochter mit Verhütung vertraut gemacht, hätte ihr viel Leid erspart werden können.

Nicht, dass ich es gutheiße wenn so junge Menschen miteinander ins Bett gehen, aber verhindern kann man es nicht.

Vertrauen heißt das Zauberwort, und wenn Kinder Vertrauen zu ihren Eltern haben, werden sie auch mit ihnen über Sex und Verhütung sprechen.
Wann sie dann von ihren Kenntnissen Gebrauch machen, haben wir Eltern jedenfalls nicht mehr in der Hand, und es wäre auch unnatürlich, oder?

Angelika

Hallo

Ab wann ist man denn in deinen Augen Heiratsfähig? In der alten „Ach so Guten“
Zeit war es gang und gäbe das Mädchen mit 14 verheiratet waren. Also damals ein
durchaus Heiratsfähiges Alter.

Und ausserdem, wer hat weiter unten, das mit dem: es gab früher keine ungewollten
Schwangerschaften geschrieben?? Das ist absoluter Blödsinn, natürlich gab es die,
es wurde nur verschwiegen! Meine eigene Mutter ist 7 Monate nach der Hochzeit
meiner Grosseltern zu Welt gekommen, das Hochzeitskleid meiner Oma war um den
Bauch rum recht ausgefüllt. Das war sicher nicht gewollt!!!

Ich finde deine Einstellung ehrlich gesagt einfach nur schrecklich und ich bin
entsetzt das es noch solche Vorstellungen gibt.

Was willst du mit deiner Tochter machen, sollte sie Sex haben? Ins Kloster
stecken? Weil verhindern wirst du es nicht können, ausser du sperrst sie 24
Stunden am Tag ein!

Julia

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1968 - irgendeine Demo. Schule geschwänzt und dahin. Es war
wie in einem spannenden Krieg. Angreifen, zurückweichen. Den
schmerzhaften Wassergeschossen der Wasserwerfer ausweichen.
Rennen. Laute Schlachtrufe, Parolen, in die Luft gerissene
Fäuste. Hochkonzentriert aufgehoben in der hin und her
gepeitschten Masse. Die Staatsgewalt wie Drohnen, verschanzt
hinter ihren Schildern rücken sie vor, schlagen mit ihren
Knüppeln Schneisen in die Menge.
Es wird eng, ich will weg, bin eingekeilt zwischen den
wütenden Leibern und komme nicht voran. Da greift mich eine
Hand, zieht mich unbeirrbar aus der Menge in eine Seitengasse.
Keuchen, Augenblicke, Stille. Wir gehen Kaffee trinken. Zwei
Stunden später liegen wir im Bett. Es war ein aufregender Tag.
Ich war 14, ich Schlampe.

Gruß,
Anja

Hallo Sandra,

wenn ich das so lese denke wir wären im Mittelalter. Klar
haben die meißtens Teenies Sex. Und etwas verwerfliches???

im Mittelalter waren viele in dem Alter möglicherweise schon verheiratet. Alte Jungfer war eine Frau mit 20!

Gruß, Karin

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42 Sekunden…
…brauchte ich zu lesen. Du hast es mit einer very-short-story auf den Punkt
gebracht.

Aber zum Thema: Ich denke, man sollte aus der Sexualität weder ein Geheimnis noch
einen Zwang machen. Ähnlich wie bei den Themen Alkohol, Drogen und ähnlichem
entsteht doch durch die Tabuisierung erst ein gewisser Reiz des Verbotenen.
Ehrliche, unverkrampfte Aufklärung und liberaler Umgang mit dem Thema Sex ist
meiner Meinung besser, als zu behaupten, wer vor dem x-ten Lebensjahr vögelt, ist
eine Schlampe.

Ps. Was ist eigentlich mit Jungs, die mit 14 Sex haben?

Fragt sich Leo (ein Vater von einer Tochter und einem Sohn

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Hallo,

danke für die vielen Antworten.
Ich glaube, der Knackpunkt hier ist frühzeitige Aufklärung und ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Eltern und Kind.
Meine Tochter und ich haben ein lockeres und unbefangenes Verhältnis und sie kommt mit Themen zu mir, die ich niemals im Leben mit meiner Mutter besprochen hätte. Das lässt mich hoffen, daß ich ins Vertrauen gezogen werde, wenn meine Tochter beschliesst, Sex zu haben.

Zu denen die hier etwas rückständige Meinungen gepostet haben.
Ich hatte eine Freundin (ca 1979) die sich schon mit 11 entjungfern ließ. Jedes Kind ist anders. Das eine „frühreif“ das andere vielleicht ein „Spätzünder“ - und dazwischen sind alle die, die von 14-18 den ersten Sex haben.

Ich kann und will mein Kind nicht einsperren. Ich möchte sie natürlich vor Gefahren und Kummer schützen, ich weiß aber daß das ziemlich unrealitisch ist. Ich kann nur aufklären, reden und mein Wissen zur Verfügung stellen. Ein Kind das aufgeklärt ist, besorgt sich wenigstens vorher Kondome und verhütet eine frühe Schwangerschaft, die eine Jugend ja doch „zerstören“ würde.

Wie soll man sich den das „aufpassen“ als Elternteil vorstellen?
Ein Kind das bis zum 18. Lebensjahr so zugestopft wird mit Aktivitäten (Klavier, Fechten, Ballet, Reiten, etc.) daß keine Zeit bleibt, Jungs näher kennenzulernen? Oder soll ich mitgehen, wenn sich meine Tochter mit Freunden/innen trifft, als Anstandswauwau sozusagen?
Das ist gelinde gesagt weltfremd.

Gruß Marianne

Hallo Leo!

Was ist eigentlich mit Jungs, :die mit 14 Sex haben?

Das geht in Ordnung. Papa ist stolz. Das wird ein richtiger Mann.

Wieso fragst Du überhaupt? Ist doch logisch. Ein junges Mädchen, das gelegentlich den Liebhaber wechselt, ist ein Flittchen. Ihr männlicher Altersgenosse stößt sich die Hörner ab und sammelt Erfahrung, wie sich das gehört. Wenn der Filius nicht sehr bald Ausschau nach Mädchen hält, bekommt der Papa Angst, der Ableger könnte womöglich schwul sein.

Das ist die naturgegebene Ordnung, wie sie immer war, gelle WB?

Gruß
Wolfgang

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Hallo Marianne,

na klar, verbiete es nur… Sie tun’s trotzdem, schmeckt die ‚verbotene Frucht‘ doch weeeeeeesentlich besser… :wink:

Kontrollieren kannst Du es nicht, deshalb halte ich - wie ich bereits weiter unten schrieb - die Aufklärung und notfalls den Wink mit dem Zaunpfahl (sprich: z. B. schlicht und ergreifend ein Kondom in die Hand drücken) für sinnvoller. Wichtig ist auch aus meiner Sicht das Vertrauensverhältnis zwischen den Eltern und den pubertierenden Kids: wenn es stimmt, wird Dich Deine Tochter mit Sicherheit auf die Pille ansprechen und der Sohnemann keine Schreikrämpfe angesichts eines Kondom-Fundes in seinem Zimmer befürchten…

Gruß

Renee

Sag ich doch *L* o.T.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Dann sehe Deine Meinung als bestätigt an… :wink:
Ich habe die anderen Postings nicht gelesen, weil ich möglichst neutral bleiben wollte.

Gruß

Renee

Natürlichkeit.
Hallo,

Das ist die naturgegebene Ordnung, wie sie immer war, gelle
WB?

Stimmt, das von dir beschriebene Verhalten ist völlig natürlich. Es hat nicht viel mit Gleichberechtigung zu tun, aber (Achtung: Geheimnis!): Die Natur hält nicht viel von Gleichberechtigung.

Grüße,

Anwar

zuerst vorweg: ich habe bisher keine kinder.

Was denkt ihr - soll man „es“ verbieten?

man kann nicht.

Oder fordert man es
dadurch nur heraus?

natürlich. wie beim rauchen. je mehr man verbietet, desto eher zeigen sie den spießern zuhause.

Ist es meine Aufgabe als Elternteil dafür
zu sorgen daß mein Kind sich „aufhebt“ bzw. kann ich das
überhaupt?

ich denke man kann, aber die frage ist aber, warum du das willst und was „aufheben“ bedeuten soll. aufheben für was?

wenn du der meinung bist, es soll jungfräulich in die ehe weil das die „moral“ gebietet, ist es mit 14 zu spät. du hättest nach afghanistan ziehen müssen (sorry).

wenn du der meinung bist, daß es dem kind seelisch schaden könnte, dann ist es was anderes. aber dann sähe die erziehung anders aus als „verbieten“, „strafen“ und „moralpredigt“. (den DAS schadet erst recht.)

wann, wie und wo man als teenie sex haben muß, dann sagt RTL2 einem schon beim frühstücksfernsehen. darauf wirst du mit 14 keinen einfluß mehr haben. aber auf eines schon: mit WEM. aber nicht mit verbieten. und schon gar nicht erst mit 14.

sobald das kind zu fragen anfängt, wie das mit dem sex ist, beginnt eine aufgabe. das technische ist nicht das wichtigste. wichtig ist sicher, ihm oder ihr folgendes zu vermitteln:

  • sex macht man, weil man sich lieb hat.
  • sex ist schön.
  • es ist böse jemanden zu etwas zu zwingen, das er nicht will.
  • sex ist ein großes geschenk, das man nur einem menschen gibt, den man lieb hat.
  • das geschenk sex ist zerbrechlich. es kann kaputtgehen wenn man grob ist.
  • sex macht man nicht „einfach so“.
  • auch wenn man die pille nimmt, macht man sex nicht einfach so.
  • manchmal will man mit sex ein kind machen, manchmal will man sich einfach zeigen, daß man zu dem anderen gehört.
  • tue nie etwas, das dir unangenehm ist.
  • dein körper ist wertvoll.
  • du darfst selbst alles damit tun, was dir gut tut (selbstbefriedigung verbieten ist sicher der schnellste weg zu einem hops ins gebüsch).
  • wenn du dich weigerst etwas zu tun was deine clique will, weil DU das nicht willst, dann ist das mutig.
  • mama und papa haben auch sex.
  • mama und papa umarmen sich auch und sind zärtlich. sie sind nicht grob zueinander.

usw.

so gewappnet ist es vielleicht (!) unwahrscheinlicher, daß eine 14jährige um die pille fragt, weil es „ja so weit ist“, weil der freund sie sonst verläßt, weil sie sonst ausgelacht wird, weil alle das machen, weil das in der bravo steht. oder sie gar vergewaltigt („rumgekriegt“) wird, oder von einem schwein ihr das herz gebrochen wird und eine miese erfahrung für sie den einstieg in die eigentlich schönste sache der welt bereitet (gilt auch für jungens, aber mehr angst hätte ich bei einem mädel).

es KANN dann immer noch sein, daß sie wirklich verliebt sind und wirklich körperlich und seelisch reif für eine liebe mit sex sind. DANN spricht nichts dagegen, den jungen (oder das mädel) mal einzuladen und die beiden mal zum doktor zu schicken, um das technische zu klären.

grüße
datafox

sense and sensibility
Moin,

Ich denke, zunächst muss man mal zwei Aspekte grundsätzlich trennen. Der eine ist für mich die Aufklärung, die sollte so früh wie möglich und so gründlich wie möglich erfolgen. Dabei sollte es aber nicht nur um Verhütung gehen, sondern auch um Dinge wie Geschlechtskrankheiten, AIDS, Homosexualität, sexuellen Missbrauch, selbstbestimmte Sexualtiät im Gegensatz zu femdbestimmter Sexualität gehen, etc. Die ganze „hardware“ also.

Freiheiten gehen häufig mit Verantwortungen einher. Es sind also Fragen zu klären wie: Bin ich bereit, auch die möglichen Folgen von Sex verantwortungsvoll zu tragen ? Wie würde ich im Fall einer Schwangerschaft handeln ? Welche Nebenwirkungen haben welche Verhütungsmittel und ist es mir wert, das Risiko dieser Nebenwirkungen einzugehen ? Bin ich noch in der Lage, beispielsweise unter Alkoholeinfluss eine selbstbestimmte und verantwortliche Entscheidung zu treffen usw.

Ein ganz anderer Aspekt stellt für mich die Frage dar, wann der richtige Zeitpunkt fürs erste Mal gekommen ist. Hier spielt sicherlich die Motivation fürs erste Mal eine Rolle. In dem Alter könnte diese sein: Gruppendruck (ich bin das letzte Mädchen aus der Klique, die noch nicht hat), Jungfräulichkeit loswerden wollen, ein Erlebnis zelebrieren wollen, dass es nur einmal im Leben gibt, den Gefühlen der Nähe und Verliebtheit für einen Jungen Ausdruck geben wollen undundund.

Erst wenn ein Mensch sich der Verantwortung, als auch der eigenen Motivation für sein Handeln bewusst ist, wird er in die Lage versetzt, in einer bestimmten Situation eine Entscheidung zu treffen (soll ich jetzt oder soll ich nicht).

Ich denke, du kannst dein Kind nur darin unterstützen, sich der Verantwortung und der Motivation bewusst zu werden und dann darauf hoffen, es sich im rechten Moment richtig entscheidet und (ganz wichtig) für dein Kind dazusein, wenn es mies gelaufen ist.

Gruß
Marion

Stimmt, das von dir beschriebene Verhalten ist völlig
natürlich. Es hat nicht viel mit Gleichberechtigung zu tun,
aber (Achtung: Geheimnis!): Die Natur hält nicht viel von
Gleichberechtigung.

wieder mal dieser biologismus zur rechtfertigung männlicher untreue und zementierung weiblicher rollenklischees? „die natur“ hat auch dinge wie infantizid. schlimme kinder könnte man also einfach umbringen. die stören ja nur den genpool.

gruß
datafox

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Vorschläge
Hallo Wolfgang,

Etwas verkürzt ging es um die Frage, ob man einer 14-Jährigen
sexuelle Erfahrungen verbieten kann. Wie das praktische Leben
zeigt, sind derartige Verbote nicht durchsetzbar.

FALSCH, es geht nicht darum ein Verbot aufzustellen, sondern seinen Kindern dabei zu helfen ein möglicherweise falsches Verhalten zu meiden.

Ersetze mal sexuelle Erfahrungen durch Drogenkonsum, Ladendiebstahl oder gewalttätige Erpressung. Und nun wiederhole hier „Wie das praktische Leben zeigt, sind derartige Verbote nicht durchsetzbar.“
Das wäre keine praktische Vernunft, sondern das völlige Versagen der Erziehungsberechtigten.

Auf die grundsätzliche Frage, um die es hier geht, bist du nicht einggangen: Ist Sexualität ein harmloser Freizeitspaß für Jung und alt oder gehört sie als fester Bestandteil in eine Partnerschaft?

Die Antwort bestimmt nämlich die Konsequenz. Und es hat etwas mit dem Wertesystem in der eigenen Familie zu tun.

Welche Hilfe hast Du konkret anzubieten?

Das eigene Beispiel und ein glaubwürdiges Wertesystem in der Familie.
Wenn man einen fundierten Glauben hat, kann man seinen Kindern gegenüber begründen, warum Sexualität in eine Ehe gehört.

Selbst als Atheist kann man seinen Kindern erklären, das Sexualität und Partnerschaft starke Emotionelle Schäden zurücklassen, wenn sie mißbraucht werden.
Genauso, wie man mit seinen Kindern ein Alter vereinbart, ab wann sie welche Alkoholika trinken dürfen, genau so kann man mit seinen Kindern darüber reden, ab wann welche Formen der Sexualität erlaubt sind.
Je besser man es begründen kann und je mehr einem das eigene Kind glaubt, desto eher kann man sich darauf verlassen, dass das Kind sich daran hält.

Man kann seine Kinder stärken und ihnen helfen dem Gruppenzwang zu widerstehen und nichts zu tun, was sie nicht wollen.

Und man kann seinen Kindern zeigen, dass die ganze sexualisierte Mediengesellschaft nur Lug und Trug ist. Die ganzen sexy Musiker und Filmstars haben in wirklichkeit nicht ununterbrochen hemmungslosen und berauschenden Sex.

Dies alles erfordert aber…

… ein offener Umgang
mit der Sexualität als wesentlicher Bestandteil unser aller
Leben. Offener enttabuisierter Umgang und Lebensnähe schließen
das Thema Empfängnisverhütung ein.

Gruß
Carlos

Guten Abend, Carlos!

Ersetze mal sexuelle :Erfahrungen durch :smiley:rogenkonsum, Ladendiebstahl :oder gewalttätige Erpressung.

Ich werde mich hüten, das Grundbedürfnis nach erfüllter Sexualität mit derartigen Vergleichen in den Schmutz zu ziehen oder in die Nähe krimineller Handlungen zu rücken.

Auf die grundsätzliche Frage, :um die es hier geht, bist du
nicht einggangen: Ist :Sexualität ein harmloser
Freizeitspaß für Jung und alt :oder gehört sie als fester
Bestandteil in eine :stuck_out_tongue:artnerschaft?

Oh je… Ich würde es etwas anders ausdrücken, aber von mir aus soll Sexualität gerne ein Freizeitspaß für Jung und Alt sein. Warum auch nicht? Was in freier Selbstbestimmung und bewußt wahrgenommener Eigenverantwortung geschieht, halte ich für in Ordnung. Diese beiden Punkte, nämlich aus jungen Menschen selbstbestimmte, verantwortungsbewußte Wesen zu machen, halte ich für d_a_s Erziehungsziel schlechthin. Sexualität inbegriffen.

Das eigene Beispiel und ein :glaubwürdiges Wertesystem…

Das isses. Ich sehe uns im Grunde nicht weit voneinander entfernt.

Wenn man einen fundierten :Glauben hat, kann man seinen :Kindern gegenüber begründen, :warum Sexualität in eine Ehe :gehört.

Unser Handeln und Denken ist u. a. von der Sexualität geprägt. Wer das mißverstehen will, dem kann ich auch nicht helfen. Sexualität ist mitnichten auf Ehe und eheähnliche Partnerschaften begrenzt. Wer es so halten will, soll es tun, als allgemeingültiges Postulat ist es aber nicht akzeptabel und zudem glatt falsch. Das Ausleben der Sexualität ist ein Grundbedürfnis wie Essen und Trinken. Alles in Selbstbestimmung, Verantwortung … muß ich sicherlich nicht dauernd wiederholen.

Selbst als Atheist kann man :seinen Kindern erklären, das
Sexualität und Partnerschaft :starke Emotionelle Schäden
zurücklassen, wenn sie :mißbraucht werden.

Die Formulierung „Selbst als Atheist…“ ist harter Tobak. Oder Arroganz. Oder Unwissenheit. Für ein Leben mit und nach ethischen Wertvorstellungen bedarf es keiner Nähe zu Religionen. Wer in einer Religion seinen Weg findet, soll es tun. Aber bitte mache daraus keinen Maßstab für andere Menschen.
Wir kommen aber von Hölzchen auf Stöckchen.

Genauso, wie man mit seinen :Kindern ein Alter vereinbart, :ab wann sie welche Alkoholika :trinken dürfen, genau so kann :man mit seinen Kindern :darüber reden, ab wann welche :Formen der Sexualität erlaubt :sind.

Also doch Verbote.

Je besser man es begründen :kann und je mehr einem das :eigene Kind glaubt…

Was Kinder so alles glauben sollen. Warst Du nie 14, 15, 16? Schon alles vergessen? Jetzt muß ich doch wiederholen: Selbstbestimmung und Eigenverantwortung halte ich für die wichtigsten Ziele. Ist darin nicht sogar ein Gegensatz zu Glaubenspostulaten zu erkennen? Anleiten, Vorleben, kleine Verantwortungsbereiche übergeben, sei es für ein Vorschulkind die Verantwortung für ein Blumenbeet oder das Füttern der Katze. Im Laufe der Zeit an immer mehr eigene Aufgaben und Verantwortung gewöhnen, wo es sinnvoll erscheint auch kontrollieren und wo es vertretbar ist, Fehler machen lassen. Wenn das alles über 12, 15 Jahre in kleinen Schritten passiert ist, brauchst Du irgendwann nur noch Vertrauen in das Ergebnis der Erziehung vieler Jahre. Mehr Möglichkeiten hast Du gegenüber einem 14-jährigen Mädchen kaum noch.

Gruß
Wolfgang

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Verantwortliche Vorschulkinder
Hallo Wolfgang,

Verantwortungsbereiche übergeben, sei es für ein Vorschulkind
die Verantwortung für ein Blumenbeet oder das Füttern der
Katze. Im Laufe der Zeit an immer mehr eigene Aufgaben und

Das ist eine abenteuerliche Vorstellung von der praktischen Nützlichkeit von Vorschulkindern. Hast Du schon mal ein Vorschulkind aus der Nähe gesehen?

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

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Hallo Julia,

Ab wann ist man denn in deinen Augen heiratsfähig?

Wenn es für einen selbst vorstellbar ist, jetzt zu heiraten. Z.B nach dem Abitur.

In der

alten „Ach so Guten“
Zeit war es gang und gäbe, daß Mädchen mit 14 verheiratet
waren. Also damals ein
durchaus heiratsfähiges Alter.

Und bei den Zigeunern werden sogar Grundschulkinder verheiratet, das tut doch alles nichts zur Sache.

Und ausserdem, wer hat weiter unten, das mit dem: „es gab
früher keine ungewollten
Schwangerschaften“ geschrieben?? Das ist absoluter Blödsinn,
natürlich gab es die,

Ich war es nicht, der das geschrieben hat. In alter Zeit gab es für die armen Leute Ehehindernisse, die längst abgeschafft sind. Sicherlich gab es auch damals viele uneheliche Kinder. Extrem jugendliche Schwangerschaften gab es jedoch nicht, weil die Mädchen damals später in die Pubertät kamen als heutzutage.

es wurde nur verschwiegen! Meine eigene Mutter ist 7 Monate
nach der Hochzeit
meiner Grosseltern zu Welt gekommen, das Hochzeitskleid meiner
Oma war um den
Bauch rum recht ausgefüllt. Das war sicher nicht gewollt!!!

In diesem Stadium der Schwangerschaft sieht man noch überhaupt nichts! Das einzige, was man sehen könnte, ist eine Gewichtsabnahme, weil oft der werdenden Mutter in diesen Wochen das Essen nicht schmeckt.

Ich finde Deine Einstellung, ehrlich gesagt, einfach nur
schrecklich, und ich bin
entsetzt, daß es noch solche Vorstellungen gibt.

Worin liegen die Vorteile eines verfrühten Endes der Kindheit durch voreilige Sexualisierung?

Was willst Du mit deiner Tochter machen, sollte sie Sex haben?

Es würde zu einem Konflikt zwischen mir und dem daran beteiligten Herrn kommen.

stecken? Weil verhindern wirst Du es nicht können, außer Du
sperrst sie 24
Stunden am Tag ein!

Natürlich kann ich das verhindern, nämlich durch engagierte Erziehung, von der ich nunmehr (bei der großen Tochter) den weitaus größten Teil bereits geleistet habe.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Jungen mit 14
Hallo Leo!

Schau doch mal etwas weiter unten…
so habe ich es mit meinem Sohn gehalten. :wink:)

Gruß
Neith