Hallo, Sancho!
Es geht beim „Profi“-Irgendwas immer um Geld.
Richtig. Allerdings in sehr unterschiedlichen Grössenordnungen. Es ist nun mal finanziell ein Unterschied, ob ich anderen Leuten profimässig auf die Nase haue, alternativ in roten Autos im Kreis rumfahre - oder ob ich professionell im Kanu paddel bzw. Badminton spiele.
Dann darfst du dir aber auch keinen Tennis, Fußball, usw. anschauen.
Ich gestehe, kuck ich auch beides nicht
Aber darum gehts ja nicht, wollte hier keine „moralische“ Komponente in die Diskussion bringen. Die Profisportler, genauer: ihr Management sollen mal schön die Kohle abgreifen, wo sie können.
Meine Frage war: beim Wrestling kämpfen die Leute nicht
wirklich, sie veranstalten kampfartige Tänze o.Ä., bei denen
es auf das wirkungsvolles Aussehen ankommt.
Das sehen die Fans vom „Undertaker“ (und wie die Jungs der ganzen Haut-den-Lukas-Fraktion noch heissen) eventuell anders 
Beim Boxen wird durchaus gekämpft. Es sind Sportler, die ihre
Disziplin mehr oder weniger gut beherrschen, und derjenige
gewinnt, der sie besser als der andere beherrscht.
So sollte er sein, der Sport.
Aber auch beim Boxen geht es nicht darum, den Gegner
niederzumachen, …
Nicht? - Dann habe ich eine völlig falsche Vorstellung vom Begriff „Knock out“. - Ja, schon gut, weiss was Du meinst.
…sondern darum, dies im Rahmen der festgelegten Regeln
zu tun.
Konsens.
Deswegen habe ich Kuddels Aussage nicht kapiert. Hast du?
Ich versuchs noch mal: Wenn es nicht mehr nur um Ruhm und Ehre, sondern um Abermillionen geht, dann könnte man auf die Idee kommen, dass die Verteilungskämpfe um die Kohle im Hintergrund(!) einen gewissen Einfluss auf die Qualität der Boxkämpfe im Vordergrund haben. So gesehen ist es dann nicht mehr weit bis zum bösen Wort „Verarsche“. Wäre jetzt so mein Denkansatz.
Gruss,
Andreas