Ich habe mir gerade das Kinderbuch von William Steig angetan - ein lieblos getextetes und gemaltes Machwerk, aus dem die Filmemacher was wirklich Fantastisches gemacht haben.
Der Text ist nicht schwer zu lesen und zu verstehen; dennoch fehlen mir ein paar Wendungen.
Was meint z. B.
„One day Shrek’s parents hissed things over …“
und was meint:
„woozy“ in dem Satz: „… but one single look at Shrek made her woozy.“
und was: „A chewing, chomping rover.“?
Und schließlich, was bedeutet: „… scaring the socks off all who fell afoul of them.“
Ich weiß ungefähr, was gemeint ist, aber ich hätte gern eine genaue, wortgetreue Übersetzung.
Mit deinen Angaben ergäben sich für die mir nicht ganz klaren Stellen folgende Übersetzungen. Ich habe ein bisken mehr Text dazu getan, um den Kontext klar zu machen.
„One day Shrek’s parents hissed things over and decided it was about time their little darling was out in the world doing his share of damage. So they kicked him goddbye and Shrek left the black hole in which he’d been hatched.“ „Eines Tages besprachen Shreks Eltern fauchend die Situation und beschlossen, dass es für ihren kleinen Liebling Zeit wurde, hinaus in die Welt zu ziehen und seinen Teil am Zerstörungswerk zu verrichten.“
“What a lovely stench!” Shrek cackled. The witch specialized in horrors, but one single look at Shrek made her woozy."
(Eine Hexe kocht Fledermäuse.) „Was für ein lieblicher Gestank!“ Shrek lachte gackernd. Die Hexe war eigentlich auf Horrorjobs spezialisiert, aber ein einziger Blick auf Shrek ließ sie schwach werden.
„I gaze in the green
As I gaze in the green,
Seeking out the clover.
I laze and spend my days in the green,
A chewing, chomping rover.“
(Ein Esel spricht über sich selbst.) „Ich starre ins Grüne
Und während ich ins Grüne starre,
Suche ich nach Klee.
Ich faulenze und verbringe meine Tage im Grünen,
Als ein kauender und mampfender Rumtreiber."
“So they got hitched as soon as possible. And they lived horribly ever after, scaring the socks off all who fell afoul of them." „Und so wurden sie so schnell wie möglich getraut. Und sie lebten schrecklich miteinander, und erschreckten alle zu Tode, die es wagten, sich mit ihnen anzulegen.“
da scheint es sich ja um eine ausgesprochen liebenswerte Familie zu handeln
„One day Shrek’s parents hissed things over and decided it
was about time their little darling was out in the world doing
his share of damage. So they kicked him goddbye and Shrek left
the black hole in which he’d been hatched.“ „Eines Tages besprachen Shreks Eltern fauchend die
Situation
ja, falls Fauchen zum kommunikativen Repertoire dieser Wesen passt - man könnte sich auch eine „gezischelte“ Diskussion vorstellen
und beschlossen, dass es für ihren kleinen Liebling
Zeit wurde, hinaus in die Welt zu ziehen und seinen Teil am
Zerstörungswerk zu verrichten.“
Och, und den Abschiedstritt unterschlägst du hier? Das Wortspiel „kiss/kick him goodbye“ gefällt mir!
The witch
specialized in horrors, but one single look at Shrek made her
woozy."
(Eine Hexe kocht Fledermäuse.) Die Hexe war eigentlich auf Horrorjobs spezialisiert, aber ein
einziger Blick auf Shrek ließ sie schwach werden.
Sinngemäß würde ich hier „Obwohl die Hexe …“ übersetzen.
look at Shrek made her woozy." einziger Blick auf Shrek ließ sie schwach werden.
…machte sie schwurbelig
Und da fällt mir doch gleich noch ein Wort ein:
…machte sie (ganz) wuschig… (ich glaub, das steht noch nicht im Duden, gibt aber „woozy“ ziemlich präzise wieder)
schwurbelig, wuschig, Reime
Leut’! Ihr seid prima!
„wuschig“! Gibt zu, Uschi, das hängt mit deinem Namen zusamen! „woozy“ habe ich auch nicht im Lexikon gefunden. Es gibt „to woo“; da hätte ich, wie du es wohl getan hast, weiterdenken sollen.
Die Reime zum Esel vermisse ich auch noch. Klee und Landstreicher/Rumtreiber gehen schlecht zusammen. Aber ich vertaue auf Eckard.
Wenn ich diese Übersetzung mal fertig habe, kriegt ihr ein Exemplar als Anlage. Vielleicht so an Weihnachten.
Vielleicht muss man sich von der Nominalrede zur verbalen Form begeben, lieber Eckard.
So vielleicht (deine Vorarbeit nutzend):
Ich glotze ins Grüne,
glotzend ins Grün, wähle und fresse nur besten Klee,
hänge rum und verbring meine Tage im Grün, wenn als mampfender Bummler durch die Lande ich geh’.
Ich weiß ungefähr, was gemeint ist, aber ich hätte gern eine
genaue, wortgetreue Übersetzung.
Mein lieber Fritz!!!
Jetzt bin ich aber sprachlos, daß Du den aus dem Englischen übernommenen falschen Gebrauch von ‚meinen‘ so mir-nix-dir-nix verwendest!
Meinen kann nur jemand der eine Meinung hat und das sind Wesen mit Vernunft. Was kann es wohl „MEINEN“, wenn Du so etwas tust?
Ich denke ‚bedeuten‘ wäre hier der richtige Ausdruck, zumindest im Deutschen!
Mit verwirrten, aber freundlichen Grüßen
Alexander (
http://www.obst-gemuese.at/images/product/imgdry/tro…
seit wann, lieber Alexander produzierst Du solches?
Natürlich bedeutet das Wort „meinen“ soviel wie „bedeuten“.
Aber Meinung heißt eben nicht nur „Ansicht, Gesinnung“, sondern auch „Sinn, Bedeutung, Gedanke, Absicht“.
Grüße
Eckard
Ich glotze ins Grüne,
glotzend ins Grün, wähle und fresse nur besten Klee,
hänge rum und verbring meine Tage im Grün, wenn als mampfender Bummler durch die Lande ich geh’.
Hier würde mir jetzt aber wieder suche statt wähle besser gefallen.
Coproduktion
Guter Vorschlag! Und noch Jennys berücksichtigt, ergibt sich als „bisher letzte vorläufige Fassung“:
Ich glotz’ ins Grüne,
glotzend ins Grün,
suche und fresse besten Klee,
häng’ rum und verbring’ meine Tage im Grün,
als mampfender Bummler durch die Lande ich geh’.
Ich glaube, ich muss mein Machwerk drucken lassen.
Und ein halbes Dutzend Co-Autoren nennen.
Ach Gudrun:smile:
ich bin schon selbst durcheinander genug, mich muss man nicht *bringen*
Ich hatte Fritz gemailt…*lach*…schon um mich nicht hier einer kritik meiner reimekünste auszusetzen…
ist dein weltbild bezüglich Fritzens fähigkeiten wieder zurechgerückt?
lieben gruss aus wien,
jenny
„I gaze in the green
As I gaze graze in the green,
Seeking out the clover.
I laze and spend my days in the green,
A chewing, chomping rover.“
(Ein Esel spricht über sich selbst.) „Ich starre ins Grüne
Und während ich grase im Grünen,
Suche ich nach Klee.
Ich faulenze und verbringe meine Tage im Grünen,
Als ein kauender und mampfender Rumtreiber."
Ich glotz’ ins Grüne,
grasend im Grün,
suche den besten Klee.
Häng’ rum und verbring’ meine Tage im Grün,
als mampfender Bummler durch die Lande ich geh’.
http://www.obst-gemuese.at/images/product/imgdry/tro…
seit wann, lieber Alexander produzierst Du solches?
Natürlich bedeutet das Wort „meinen“ soviel wie „bedeuten“.
Aber Meinung heißt eben nicht nur „Ansicht, Gesinnung“,
sondern auch „Sinn, Bedeutung, Gedanke, Absicht“.
Grüße
Hallo Eckard.
Immerhin eine neue Idee wie man abweichende Auffassungen auf subtile Weise abqualifizieren kann. Aber ich bin trotzdem nicht verschnupft.
(
Aber ich stimme Dir nicht zu. Das Verb ‚meinen‘ (tr., intr.) mit all seinen Synonymen (ein halbes Dutzend) bezieht sich immer auf die Aussage eines denkenden Wesens. Und ‚bedeuten‘ ist nicht dabei. Zeig mir eine Quelle die nach Deiner Ansicht den folgenden Satz erlaubt:
„Wenn der Wecker klingelt dann meint das aufstehen“.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander.