Sind 25 % der Deutschen Antisemiten ?

so zumindest behauptete es am Sonntag bei Christansen Friedmann.

Er behauptete mehrfach, lediglich von Westerwelle und Schäuble widersprochen, dass zwischen 15 und 25 % der Deutschen antisemitisch eingestellt sind. Zieht man die Alterstrukturen und die Ausländer in Lande ab, dann ist von den Wählern in DE jeder 3. Bürger eine Rassist. Kennt jemand diese angebliche wissenschaftliche Studie, die es lt. Friedmann gebe. ?

Grüsse Günter

vielleicht
hallo guenther

ich kenne die studie nicht, auf welche genau sich hier bezogen wurde.

aber hier ist nicht gemeint, dass jene personen antisemiten sind, sondern zumindest antisemitische vorstellungen oder worte benutzen, wo immer sie auch herkommen.

rassist geht mir hier zu weit. das ist zu pauschal UND hart verurteilend.

wiewohl der begriff rassist ihmo ein besserer ist als zu sagen rechtsextrem, linksextre, fundamentalistisch, islamistisch, geschlechtsfeindlich, nazi, faschist etc. jeder der anderen greift sich nur ein teil des rassistischen spektrums heraus und verurteilt die anderen nicht, oft wird dabei noch nicht einmal eine zutreffende definition benutzt.

jedenfalls, hier ist sicher nicht antisemitisch oder rassistisch gemeint, wiewohl aber antisemitische wortwahl oder vorurteile, deren man nicht einmal bewusst sein muss.

ein link aber habe ich. hier.

http://hagalil.de/hagalil/deutschland/rechts/antisem…

diese studie sollte auch woanders zu finden sein, und wie gesagt, sicher ist das nicht die studie, die friedmann meint, aber aehnlich.

beste gruesse, lego

Die Studie kenne ich nicht, allerdings sollte man Friedmanns Testate auch nicht all zu ernst nehmen. Er betätigt sich als gelernter Provokateur und bezieht einen latenten Rassismus prompt auf das Judentum als Antisemitismus.

Alle Kreaturen dieser Erde incl. des Menschen neigen zur Attraktion der eigenen Art, und innerhalb dieser Art subtiler wiederum zu „Seinesgleichen“, sozial, kulturell, geistig, äußerlich usw. Das sind Erkenntnisse aus der Biologie, die sich in der Psychologie forsetzen und alte Hüte.

Wenn sich Gegensätze anziehen würden, würden wir allen Negern, Chinesen und Semiten um den Hals fallen und die eigene Rasse meiden. Tun wir aber nicht, ist halt so. Kann man Rassismus nennen, ist aber naturbedingt so: Der Urtrieb jeder Art ist die Arterhaltung und folglich auch die Sympathie zur gleichen Art bzw Antipathie zur fremden Art.

Nun leben wir schon eine geraume Zeit mit Flugzeugen und Tourismus und kennen allmählich die Welt. Aber: Wenn es ans Eingemachte geht bei uns zu Hause (also im eigenen Nest und nicht z.B. im Urlaub in der Türkei) wie z.B. die politische Selbstbestimmung, reagieren wir wie die meisten Kulturen konservativ. Die Einlassungen eines Herrn Friedmann (der Name sollte Programm sein) werden also - es traut sich halt keiner, es zuzugeben - als Fremdbestimmung, als Einmischung von außen empfunden, gerade weil er eben nicht gerade arisch in die Kamera blickt. Mir persönlich ist das eher wurscht, zumal ich selbst auch nicht so arisch ausschaue.

Freilich rede ich hier nicht von Vernunft sondern von Empfindungen, die sich aber vermutlich zu 100% bei der Wahl auswirken werden, weil unser Unterbewußtsein so eine Sympathiewahl vie eher bestimmt als das Hirn. Wahlen sind geheim. Die Schere zischen geheimer und offener Wahl würde gerade bei uns Deutschen in der Antisemitismusfrage am weitesten auseinanderklaffen, da bin ich ziemlich sicher.

Er behauptete mehrfach, lediglich von Westerwelle und Schäuble
widersprochen, dass zwischen 15 und 25 % der Deutschen
antisemitisch eingestellt sind.

Es sind keine Rassen so gut organisiert wie eben die jüdische, um sich über diesen latenten Rassismus zu beklagen. Ein Afrikaner ist im allgemeinen froh, wenn er ungeprügelt in D über die Straße laufen kann (halt: in manchen Regionen!), ein Jude namens Friedmann kann es sich hingegen erlauben, einem frei gewählten Angeordneten eines Landesparlaments Vorschriften machen zu wollen, obwohl er persönlich ihn weiß Gott nicht gewählt haben kann. Hier werden die Wähler veräppelt, darüber hat sich noch nicht einmal Herr Westerwelle beklagt. Herr Karsli ist von seinen Wählern als Person für 4 Jahre ins Landesparlament in NRW gewählt worden. Wenn ihn die FDP-Fraktion aufnimmt, ist das Sache der Fraktion und nicht Sache eines Herrn Friedmann.

Ein bißchen Demokratie sollten wir schon fordern dürfen, auch vom Zentralrat der Juden, oder?

Gruß Richard

bei der gegenwärtigen Lage nicht mehr kritisieren darf, bin ich auch ein „Antisemit“, hat dieser Tage ein bekannter jüdischer Schriftsteller an einem Gespräch über Möllemann am Fernsehen ausgesagt.
Nun wenn das so ist, sind viele „Schweizer“ (mehr als 50%) gleicher Ansicht.
Es freut mich, wenn es noch einige mutige Politiker gibt, nebst den „…Kriechern“ , die ehrliche Ansichten und Meinungen öffentlich bekannt geben. Bedenklich ist, wenn die echten „Antisemiten“ nun durch Verschulden von „Friedmann“ der FDP zu einem Wahlerfolg im nächsten Herbst verhelfen.
Gruss
Fritz
a.d.Uw.

so zumindest behauptete es am Sonntag bei Christansen
Friedmann.

Er behauptete mehrfach, lediglich von Westerwelle und Schäuble
widersprochen, dass zwischen 15 und 25 % der Deutschen
antisemitisch eingestellt sind. Zieht man die Alterstrukturen
und die Ausländer in Lande ab, dann ist von den Wählern in DE
jeder 3. Bürger eine Rassist. Kennt jemand diese angebliche
wissenschaftliche Studie, die es lt. Friedmann gebe. ?

Hi!

Diese Studie kann wohl kaum einen wissenschaftlichen Hintergrund besitzen.
Ich denke, derartig irrwitzige Behauptungen müssen nicht weiter kommentiert werden.

Ich kann nicht verstehen, weshalb keiner unserer Liberalen oder Winkeladvokaten diesen Friedmann wegen solcher Aüsserungen verklagt.

Grüße,

Mathias

Hallo Günter,

diese Art der „Argumentation“ ist typisch Friedmann. Hast du mal seine Show auf der ARD gesehen? Hauptsache anti-Gesprächspartner.
Wenn da einer voll auf Friedmanns Linie schwenken würde, dreht der sich um nur um irgendwas dagegen zu haben.
Ich kanns mir echt nicht mehr anschaun.

Friedmann fördert zwar den Antisemitismus nicht, ist aber ein Unsympath!

Gruß Ivo

Rasse vs. Religion

Es sind keine Rassen so gut organisiert wie eben die jüdische,

Das Judentum ist doch keine Rasse, sondern vielmehr eine Religionsgemeinschaft. Während man einer Rasse sein Leben lang zugehört (bisher gibt es nur einen überlieferten, abweichenden Fall: Michael Jackson), kann man seine Religion mit einem Federstrich ändern, wenn es sein muß, mehrmals täglich. Will sagen: einer Religionsgemeinschaft bestimmte Eigenschaften zuzurechnen, ist per se völlig hirnrissig. Ungefähr so hirnrissig, bei jemandem aus der Farbe der Schuhe auf seine Qualitäten als Haushälter zu schließen.

Also ganz wichtig: Man unterscheide zwischen Religions- und Rassenzugehörigkeit.

Gruß
Christian

hallo Fritz,
meinst Du jetzt, es wäre schade, dass die FDP einen Wahlerfolg haben wird, oder dass diese Stimmen zum Teil von den Ultrarechten kommen?
Du siehst mit etwas bösem Willen kann man jede Aussage ins negative verdrehen.
Grüße
Raimund

hallo Christian,
ich bin einfach nicht so überzeugt, dass Jude sein nur eine religiöse Angelegenheit ist. Es wird zwar von Juden immer behauptet… doch das stimmt meiner Meinung nicht ganz. Es ist auch eine Volkszugehörigkeit. Zu beachten: ich sagte nicht Rasse, obwohl das Wort für mich nichts negatives bedeutet. Allerdings verstehe ich die Abneigung der Juden (und natürlich nicht zu vergessen der Zigeuner) gegen dieses Wort.
Mitnichten kann man die Formel aufstellen Christ Jude.
Ich habe nur noch niemanden gefunden, der mir das glaubhaft erklären kann.
Grüße
Raimund

Hi!

ich bin einfach nicht so überzeugt, dass Jude sein nur
eine religiöse Angelegenheit ist. Es wird zwar von Juden immer
behauptet… doch das stimmt meiner Meinung nicht ganz. Es ist
auch eine Volkszugehörigkeit. Zu beachten: ich sagte nicht
Rasse, obwohl das Wort für mich nichts negatives bedeutet.

Mit allem Respekt, aber das ist Blödsinn.
Wenn ich oder meine Familie oder das ganze Dorf morgen konvertiert und zum jüdischen Glauben übertritt, dann wechseln wir auch die Volkszugehörigkeit?

Was soll so was?

Grüße
Heinrich

Vielleicht…
…meinte Friedmann das hier:
http://www.zeit.de/2000/52/Politik/200052_fes-studie…

Nur so 'ne Idee…

Gruß
Uschi

Die Angelegenheit ist komplex…
Die Juden selbst sehen sich als Volk und als Religionsgemeinschaft …

Z.B. http://www.hagalil.com/judentum/talmud/judentum.htm

Jeder benutzt halt die Begriffe anders - die Nazis (bzw. nicht erst die Nazis…) haben den biologischen Begriff „Rasse“ umdefiniert und damit gewissermaßen missbraucht. Wobei der biologische Begriff von „Rasse“ aus heutiger Sicht ohnehin sehr schwammig erscheint - man kann genausogut von Millionen von Menschenrassen sprechen wie davon, dass es nur eine einzige gibt. (http://home.t-online.de/home/Martin.Marheinecke/wt-0…)

Das gilt aber nicht nur für den Begriff „Jude“ bzw. „jüdisch“. Nimm nur mal den Begriff „deutsch“ oder „schwäbisch“ - für einen Österreicher ist „deutsch“ etwas ganz anderes als für einen „Reichsdeutschen“ (der diesen Begriff wiederum vermutlich gar nicht kennt) und ein „Schwabe“ ist für einen Schweizer wiederum etwas anderes als für einen Norddeutschen oder einen Bayern… (Ist ein Stuttgarter, ein Augsburger, ein Freiburger, ein Frankfurter ein Schwabe…? Ist er das auch, wenn seine Eltern aus der Türkei stammen?) usw. usw.

Und was ist jetzt jemand, dessen (nehmen wir mal an: deutsche) Eltern in die USA ausgewandert sind - deutscher US-Amerikaner? Deutscher in den USA? (Und wenn die Eltern jetzt Christen waren: Ist er dann Christ? Wenn die Eltern Juden waren: Ist er dann Jude?)

Was davon ist eigene Entscheidung „ich will auswandern“, „ich will die Religionsgemeinschaft wechseln“, was davon staatlich sanktionierter Akt (z.B. Änderung der Staatsbürgerschaft, Erwerb eines Passes) und was davon ist die Gruppenzuordnung durch andere („einmal Jude, immer Jude“, „das ist ein Ausländer, auch wenn er einen deutschen Pass hat“)?

Eigentlich mehr Fragen als Antworten ;=)

Gruß
Reinhard

Genau so ist es, eben …
hallo raimund,

Du siehst mit etwas bösem Willen kann man jede Aussage ins
negative verdrehen.

genauso ist es leider, wenn nicht nur harte gegenmeinungen bis hin zu uebelster propaganda wahrgenommen werden wuerde von der presse und der anderen seite und statt dessen viel mehr mit freundlichem blick freundliche und ehrliche gegenmeinungen betrachtet werden wuerde, waere die welt freundlicher.

beste gruesse, lego

religion vs. zugehoerigkeit
hallo heinrich,

Mit allem Respekt, aber das ist Blödsinn.
Wenn ich oder meine Familie oder das ganze Dorf morgen
konvertiert und zum jüdischen Glauben übertritt, dann wechseln
wir auch die Volkszugehörigkeit?

Was soll so was?

ah das ist schwierig, aber es ist so.

hier hat raimund recht, allerdings mit der einschraenkung, dass automatische „volkszugehoerigkeit“ zum juedischen „volk“ mit dem juedischen glauben (auch wenn wiele juden (ca. 70 prozent) saekulaer/nontheistisch sind) hier innerjuedisch definiert wird.

ergo, wer jude ist, wie auch immer religioes oder nicht religioes, denn nennt eine innerjuedische definition als zugehoerig zum juedischen volk.

ergo, man ist dann immer noch russischer, jemenitischer oder wie auch immer, und auch immer noch staatsbuerger von staat xy, abstammung oder „volks-staats-abstammungs-zugehoerigkeit“. aber eben auch juedischer volkszugehoerigkeit. das beisst sich nicht, wie es zu verstehen ist.

wie gesagt, defizil zu erlaeutern.

beste gruesse, lego

danke fuer erlaeuterungen, mit w.t.
hallo richard,

vielen dank fuer deine beiden erlaeuterungen, meine weitgehende uebereinstimmung.

ich finde weiter auch, das friedmann in seinen talkshows zuweilen provokant ist.

ich wuerde mir aber auch wuenschen, wenn es mehr politische talkshows und interviewer in deutschland geben wuerde, welche politikern nicht erlauben, sich in ausweichende phrasendrescherei ergeben und spontan konkreten fragen ausweichen in politischer verschleierungstaktik.

politik waere damit dann ehrlicher. ergo politiker wuerden mehr erzogen dann, tacheles zu reden.

jedoch sollte es weniger provokant zugehen, denn der mensch friedmann es zuweilen tut.

man sehe sich ab und zu auf BBC Hardtalk an, dort wurden und werden praesidenten knallhart zur rede gestellt, ausweichen nicht moeglich oder selbst fuer den unbefangensten naivsten zuhoerer dann offensichtlich.

schoen waere das.

beste gruesse, lego

Es sind keine Rassen so gut organisiert wie eben die jüdische,
um sich über diesen latenten Rassismus zu beklagen.

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel, bitte. Aber schnell.

Ein bißchen Demokratie sollten wir schon fordern dürfen, auch
vom Zentralrat der Juden, oder?

Darf ich dann auch ein bißchen was von Dir fordern? Eine Frage bitte. Ist das Christentum eigentlich dann auch in zwei Unterrassen aufgeteilt: Protestanten und Katholiken? Welches sind die Rassemerkmale? Ich meine…Körperhaltung, Augen, Nase, Hautfarbe?

Bark

Hi!

hier hat raimund recht, allerdings mit der einschraenkung,
dass automatische „volkszugehoerigkeit“ zum juedischen „volk“
mit dem juedischen glauben (auch wenn wiele juden (ca. 70
prozent) saekulaer/nontheistisch sind) hier innerjuedisch
definiert wird.

ergo, wer jude ist, wie auch immer religioes oder nicht
religioes, denn nennt eine innerjuedische definition als
zugehoerig zum juedischen volk.

Mir ist diese Zuordnung „jüdische Religion = jüdisches Volk“ zu simpel. Durch Annahme oder Aufgabe einer Religion wechsel ich nicht die Volkszugehörigkeit. Das widerspricht völlig unserer Begriffsdefinition von „Volk“. Oder anders herum: es müßte dann auch ein „protestantisches Volk“ und ein „katholisches Volk“ usw. geben. Gibt es aber nicht. Es gibt auch kein buddhistisches Volk, oder shintoistisches Volk, oder islamisches Volk.

Gehören säkularisierte Juden noch zum „jüdischen Volk“? Menschen, die von ihrem Verhalten, ihrem Aussehen, ihrer Denke ganz in der Gesellschaft, in der sie leben, aufgegangen sind - aber noch dem jüdischen Glauben angehören?

Mir scheint, es ist eine Definition des Begriffes „Volk“ notwendig. Manche Leute behaupten sogar, es gäbe gar kein „Volk“ - das sei eigentlich nur eine Subsummierung von Menschen unter einem Oberbegriff: Es gibt keine Völker, Völker werden gemacht. Und das meist aus Abgrenzungsgründen. Nationalbewegungen erschaffen ihre Nationen, um einen Nationalstaat zu erhalten; völkische Bewegungen kreieren ihre Völker. Volk, Nation und Staat sind Kunstgebilde, geschaffen aus egoistischen Gründen.

Erst die Zusammenführung von Menschen unter einem Herrscher oder innerhalb festgelegter Grenzen macht Begriffe wie Volk, Nation und Staat möglich.

Grüße
Heinrich

Latent

so zumindest behauptete es am Sonntag bei Christansen
Friedmann.

Er behauptete mehrfach, lediglich von Westerwelle und Schäuble
widersprochen, dass zwischen 15 und 25 % der Deutschen
antisemitisch eingestellt sind.

er meinte latent antisemitisch - und da wird er wohl recht
haben, ohne gleich irgendwelche stat. erhebungen zu fordern,
wissen wir doch alle, es wird stimmen - nur was bringt uns
solch eine allg. aussage: nix, denn unser michel f. hat
vergessen zu erwähnen:
mehr 20% aller franzosen
mehr 20% aller schweizer
mehr 20% aller amis
mehr 20% aller russen
mehr 20% aller israelis… etc.
sind latent antisemitsisch
gruß
ad

Gemeint sind…

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel, bitte. Aber schnell.

…Semiten mit jüdischer Religionszugehörigkeit. Mein Vater selig konnte „die Juden“ fast treffsicher als Rasse beschreiben (hat mich früher auch gegraust, aber stimmte zumeist): Ohrläppchen, Nase, Augenbrauen, Augenlider, Gestik, Mimik und freilich gewisse Eigenheiten (Haartracht), die die Religionszugehörigkeit geprägt hat. Seine „Gebrauchsanleitung zur Judenerkennung“ klappt heute noch, obwohl ich es gefühlsmäßig als Quatsch erachte. Dennoch hat das mit meiner persönlichen Einstellung zu Juden rein gar nichts zu tun. Wenn da so viele Wissenschaftler und Künstler drunter sind, kann das keine schlechte „Rasse“ sein! Halte mich bloß nicht für einen Rassenfanatiker, nur weil ich einen anderen (bilogischen) Denkansatz hier ins Spiel gebracht habe.

Ein bißchen Demokratie sollten wir schon fordern dürfen, auch
vom Zentralrat der Juden, oder?

Darf ich dann auch ein bißchen was von Dir fordern? Eine Frage
bitte. Ist das Christentum eigentlich dann auch in zwei
Unterrassen aufgeteilt: Protestanten und Katholiken? Welches
sind die Rassemerkmale? Ich meine…Körperhaltung, Augen,
Nase, Hautfarbe?

Darf ich Dich umgekehrt umd den Zusammenhang Deiner Frage mit dem Einfordern von Demokratieverständnis bitten?

Mir ist durchaus bekannt, daß eine Religionsgemeinschaft keine Rasse ist. Aber umgekehrt wird ein Schuh draus: Rassen neigen zu einheitliche Relgionszugehörigkeiten, so gesehen kann man von der Wahrscheinlichkeit sprechen, daß ein Jude kaum Eskimo sein wird.

Richard

hallo heinrich,

Mir ist diese Zuordnung „jüdische Religion = jüdisches Volk“
zu simpel.

aeh ja, religion ist hier zu eng, man kann juedisch sein, ohne juedisch religioes zu sein, dass trifft es dann aber.

unserer Begriffsdefinition von „Volk“. Oder anders herum: es
müßte dann auch ein „protestantisches Volk“ und ein
„katholisches Volk“ usw. geben. Gibt es aber nicht. Es gibt
auch kein buddhistisches Volk, oder shintoistisches Volk, oder
islamisches Volk.

Gehören säkularisierte Juden noch zum „jüdischen Volk“?

ja tun sie

Menschen, die von ihrem Verhalten, ihrem Aussehen, ihrer Denke
ganz in der Gesellschaft, in der sie leben, aufgegangen sind -
aber noch dem jüdischen Glauben angehören?

andererseits kann man juedisch sehr religioes sein, und trotzdem in verhalten aussehen denke in der gesellschaft aufgehen. das ist kein widerspruch, wenn man es allgemein formuliert. evtl ist aber im restaurant ein unterschied zu erkennen.

Mir scheint, es ist eine Definition des Begriffes „Volk“
notwendig. Manche Leute behaupten sogar, es gäbe gar kein

ja und nein, es ist eine nicht verstandene juedische binnendefinition hier gemeint bzgl "volkszugehoerigkeit, warum auch immer ist schwierig zu erlaeutern. selbst ich kann es nicht, und habe es noch nicht mal ernsthaft mein verstaendnis hier zu erklaeren versucht. das hat hier nichts mit anderen definitionen zu tun. siehe vorheriges posting von mir.

beste gruesse, lego