Hallo,
wir Philosophen kennén das Gefühl ja über das Leben nachzudenken und zu folgenden Entschluß zu kommen:
Nicht wie viele dachten (Stoiker…) ,dass der Sinn darin liege einfach zu leben ohne einen rationalen Hintergrund zu haben.Sowie viele Hedonisten ,den Sinn darin sahen einfach zu genießen und seinen niederen Neigungen als höchste Instanz, neben Gott den einzigen und antbetungswürdigen zu legen.Und dabei das Jenseits außer acht zu lassen!
Heute wissen die Wissenschaftler,dass das Universum nicht aus dem ZUFALL entstanden ist.Das alles einen SINN UND ZWECK hat.Wie die Bienen,Kühe…alles einen Sinn hat .
Glaubt der Mensch etwa einfach aus Spaß und Zeitvertreib auf dieser Erde zu sein?
Das sehen wir an uns ,dass nichts für ewig ist.Wir "zerfallen"förmlich und machen uns wenig gedanken.
Wie seht ihr das?
RE: definiere philosophische herangehensweise
…in der fragestellung sehe ich nichts davon, nicht wirklich jedenfalls…
sehr befremdlich so ich finde.
wer ist hier eigentlich WIR (philosophen - kann ich eine liste derer haben und dazu dann auch bitte die legitimation,-)
zum anderen: das ist ein sehr manipulatives posting - im grunde erübrigt sich doch jede antwort, geht aus der art der fragestellung doch bereits die „einzig“ geduldete antwort (wobei es hier sicher formale unterschiede geben darf - schätze ich mal) hervorgeht - jede andere these/einstellung oder ansicht ist bereits in der gesamtfrage abgeurteilt.
was hat das mit philosophie zu tun? die suche nach antworten auf der ebene der philosophie schliesst meines erachtens (und wissens) an sich diese art der manipulation und nichtduldung anderer sichtweisen aus.
von der beinhalteten bewertung mal ganz zu schweigen…
mich dünkt, es sollten evtl. erstmal eine oder mehrere andere fragen gestellt und beantwortet werden bevor sich an an die lebenssinfrage
herangewagt wird.
das blickfeld,aus dem eine frage heraus gestellt wird entscheidet auch über den rahmen der akzeptierten antworten - meiner meinung schliesst die art der fragestellung eine philosophische betrachtungsweise dem sinn nach gänzlich aus.
gruss von einer, die wohl eher nicht zum kreise der „WIR“ gehört *nehme ich mal an:wink:
nina
Hallo,
als Oberstufenschüler hast du gute Chancen, im Denken weiterzukommen, zumal du ja schon einige der wichtigen philosophiehistorischen Positionen wahrgenommen hast. Aber erwarte nicht, dass alles mit einem Schlag erklärt werden kann. Ich möchte dir ein bisschen unter die Arme greifen bei deinem Anliegen, weil ich selbst früher so gedacht habe. Dein Text enthält nämlich recht viele ansatzwürdige Punkte.
wir Philosophen kennén das Gefühl ja über das Leben nachzudenken
Jeder denkt über das Leben nach, allein dadurch ist man kein Philosoph, und Philosophen sind nicht die einzigen, die dieses Gefühl kennen.
und zu folgenden Entschluß zu kommen:
Die Schlüsse, die die verschiedenen Menschen (und auch die verschiedenen Philosophen) ziehen, sind vielfältig.
Nicht wie viele dachten (Stoiker…) ,dass der Sinn darin
liege einfach zu leben ohne einen rationalen Hintergrund zu
haben.
Das haben weder die Stoiker noch sonst Philosophen behauptet.
Sowie viele Hedonisten ,den Sinn darin sahen einfach zu
genießen und seinen niederen Neigungen als höchste Instanz,
neben Gott den einzigen und antbetungswürdigen zu legen.
Auch das ist ein Zerrbild.
Und dabei das Jenseits außer acht zu lassen!
Nun, das Jenseits ist ja kein christlicher Besitz, sondern es ist eine Vorstellung, die auch wieder ganz verschieden ausgestaltet gesehen wird.
Heute wissen die Wissenschaftler,dass das Universum nicht aus
dem ZUFALL entstanden ist.
Nein, das ist nicht richtig. Woher weißt du denn das bzw. woher meinst du, das zu wissen?
Das alles einen SINN UND ZWECK hat.
Wo ist deiner Ansicht nach der Unterschied zwischen „Sinn“ und „Zweck“?
Wie die Bienen,Kühe…alles einen Sinn hat .
Welchen?
Glaubt der Mensch etwa einfach aus Spaß und Zeitvertreib auf
dieser Erde zu sein?
Du suchst also nach einem Grund (oder glaubst ihn gefunden zu haben) für die Tatsache der Existenz? Oder suchst du nach dem Ziel? Ich vermute, dass du einen höheren Zweck setzen möchtest, aber die Frage ist natürlich, woher du weißt, dass es diesen Zweck gibt - und vor allem worin er besteht.
Das sehen wir an uns ,dass nichts für ewig ist.
Vergänglichkeit ist ein Faktum, das ist richtig. Aber was schließt du daraus?
Wir "zerfallen"förmlich und machen uns wenig gedanken.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Willst du sagen, dass unsere Aufmerksamkeit für die wichtigen Dinge im Leben (welche sind das und warum sind es diese?) im Laufe der Geschichte - oder der letzten Jahre - nachgelassen hat? Woran machst du das fest? Welchen Vergleichsmaßstab legst du an und warum gerade den?
Wie seht ihr das?
Vermutlich anders als du, aber das kann man ja diskutieren.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Hallo,
wir Philosophen
Wie, du auch? 
kennén das Gefühl ja über das Leben
nachzudenken und zu folgenden Entschluß zu kommen:
Nicht wie viele dachten (Stoiker…) ,dass der Sinn darin
liege einfach zu leben ohne einen rationalen Hintergrund zu
haben.
So ungefaehr denke ich auch. Bin ich jetzt Philosoph oder
disqualifiziert mich das?
Sowie viele Hedonisten ,den Sinn darin sahen einfach zu
genießen und seinen niederen Neigungen als höchste Instanz,
neben Gott den einzigen und antbetungswürdigen zu legen.
Es gibt keinen Gott. Es gibt nur meine Neigungen.
Und
dabei das Jenseits außer acht zu lassen!
Das lasse ich regelmaessig ausser Acht.
Heute wissen die Wissenschaftler,dass das Universum nicht aus
dem ZUFALL entstanden ist.
Definiere „wissen“!
Welche Wissenschaftler? Ich bin Wissenschaftler und weiss nichts
ueber diese Dinge. Ich kenne nur Theorien.
Das alles einen SINN UND ZWECK
hat.Wie die Bienen,Kühe…alles einen Sinn hat .
*Gaehn* Der Teleologische Gottesbeweis in all seinen Varianten
ueberzeugt mich nicht. Sinn und Zweck sind Ergebnisse menschlicher
Sinnsuche. Weder Sinn noch Zweck liegen in der Natur. Es sind Muster,
die unser Wahrnehmungssystem und unsere Denkweise konstruieren.
Glaubt der Mensch etwa einfach aus Spaß und Zeitvertreib auf
dieser Erde zu sein?
Wenn ich wenigstens meinen Spass haette, *seufz*.
Das sehen wir an uns ,dass nichts für ewig ist.Wir
"zerfallen"förmlich und machen uns wenig gedanken.
Ja, man krabbelt 80 Jahre auf der Erde herum und verschwindet dann
wieder. Dafuer lohnt es sich doch nicht, allzu grosse Anstrengungen
auf sich zu nehmen, um es sich im Leben einzurichten, wie der gute
alte Schopi schon lehrte.
Gruss, Tychi
Hallo,
die Zeit der großen SINN-Entwürfe ist in der Philosophiegeschichte vorbei. Vielmehr geht es darum, Bedingungen der Geltungsansprüche von sogenanntem Wissen zu erstellen und zu hinterfragen.
Daher bietet das Brett Religion ein besseres Forum für die Frage nach dem Sinn des Lebens. Dort kannst du Antworten finden. In der Philosophie findest du nur Fragen.
Gruß Eddie.
Glaubt der Mensch etwa einfach aus Spaß und Zeitvertreib auf
dieser Erde zu sein?
Das sehen wir an uns ,dass nichts für ewig ist.Wir
"zerfallen"förmlich und machen uns wenig gedanken.
Wie seht ihr das?
Natürlich gibt es einen tieferen Sinn hinter dem Leben als solches. Aber er läßt sich nicht so ohne weiteres auf Anhieb erkennen. Die Philosophen haben sich eher mit dem Denken beschäftigt als mit diesen Problemen. Berührt haben sie es natürlich, aber hier hat die Spiritualität ihre eigenste Domäne und so findest Du auf Deine Frage eher bei denen eine Antwort, die sich auf die Suche gemacht haben, um eine Lösung zu finden, - wie etwa Buddha.
Doch möchte ich Dich nicht im Regen stehen lassen und Dich auf die Schriften einer Frau verweisen, die alle Deine Fragen beantworten kann.
Ich gebe Dir hier mal einen Link zum Stöbern.
http://www.rolf-helmecke.privat.t-online.de/literatu…
gruß
rolf
Hallo Philosoph,
Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist
eine „negative Frage“. Sie stellt sich
anfänglich wahrscheinlich erst, wenn man
in dieser Hinsicht einen Verlust, einen
Mangel erfahren hat.
Als junger Kerl in der Hitlerjugend
hättest Du gar keine Gelegenheit oder
Zeit, diese Frage aufzuwerfen 
Heute wissen die Wissenschaftler,dass das
Universum nicht aus dem ZUFALL entstanden ist.
Das alles einen SINN UND ZWECK hat.
Wie die Bienen, Kühe … alles einen Sinn hat.
Stimmt. „Die Wissenschaftler“ waren vorhin gerade
bei mir und wollten etwas an ihrem Handwägelchen
repariert haben. Da haben sie mir das auch erzählt.
Aber das mit den Kühen ist mir neu.
Glaubt der Mensch etwa einfach aus Spaß und Zeitvertreib auf
dieser Erde zu sein?
Bei „Der Mensch“ komm ich nacher erst vorbei.
Ich hoffe, es ist nicht der „häßlichste Mensch“
sondern „der letzte Mensch“. Mal sehen.
Grüße

CMБ
Hallo,
42
Gruß Manfred
Hallo,
42
Gruß Manfred
genau
und nicht zu vergessen: „Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten“ 
Gruß,
Rudy
Hi nina,
vielleicht solltest Du aber doch, bei aller Neigung zum Pragmatischen,
doch vorher mal nach dem Alter des Fragestellers gucken !
Ein nachdenklicher Junger.
Von dieser Sorte könnte man mehr vertragen !
Schau Dich doch mal um, was da sonst so kreucht und fleucht.
Oder willst Du ihm diese „Ernsthaftigkeit“ gleich im Ansatz
austreiben , durch vorschnelle Kritik ?
Reifer wird er schon werden.
Angel
Hi Semjon
Bei „Der Mensch“ komm ich nacher erst vorbei.
Ich hoffe, es ist nicht der „häßlichste Mensch“
sondern „der letzte Mensch“. Mal sehen.
Soviel „Zarathustra“ wie diese Woche ist hier lange nicht „getrunken“ worden. Aber mir gefällt das.
Es grüßt Dich
Branden
Hallo Manfred,
42
Adams hat kurz vor seinem Tot in einem Interview gesagt, er hätte sich getäuscht, die richtige Antwort sei 37 gewesen (oder wars 36?!)
Gandalf
re: alter von ‚postern‘
hi angel, ehrlich gesagt weiss ich nicht wo man sich das alter von jemandem anschaut und auch nicht wie…
auf der anderen seite denke ich nicht, das ich ihn damit vergraule, denn er ist ja recht provokant und in seiner sichtweise offenbar recht klar -
wenn es ihn aber doch gruseln sollte beim lesen, so täte es mir leid - mir ging es heute morgen beim lesen des beitrages ebenso:wink:
verschrecken will ich aber niemanden… also wenn das so angekommen sein sollte - dem ist nicht so.
liebe grüsse
nina
re: nachtrag
nun habe ich den strang gelesen und sehe, ich kann mit meiner reaktion nichts schlimmeres bewirkt haben als die ganzen erwachsenen „rotznasen“ die sich den armen knaben da vorgeknöpft haben*lach -
schon fast fies die antworten - wenn sie nicht so komisch wären - aber sicher hatte der frager sich anderes erhofft:wink:
LG
nina
Hallo Kaldera,
ich schaue zwar nurmehr selten hier herein, aber weil sich mit Deiner Fragestellung wieder ein schönes Beispiel darstellt, wie man eine „lästige“ Frage rasch wieder los wird, muß ich natürlich kurz was dazu sagen.
Deine Frage ist schwer in Ordnung und ich finde, daß sie tatsächlich die zentrale „philosophische“ Frage sein müßte, de facto aber nicht (mehr) ist. Wenigstens dort, wo die universitäre Lehre als „Philosophie“ bezeichnet wird.
Wenn es offensichtlich dort keine Antworten darauf gibt und sogar die Diskussion darüber (wie hier) zum Teil als lächerlich dargestellt wird, dann heißt das aber nicht automatisch gleich, daß es darauf überhaupt keine sinnvolle Antwort oder Diskussion gibt, sondern nur, daß offensichtlich viele damit aus sonderbaren Gründen nicht sachlich umgehen können.
Und die Konsequenz aus dieser augenscheinlichen Tatsache?
Na ja, stellt man halt die Frage wo anders zur Diskussion, so lange, bis man an der richtigen Stelle gelandet ist.
Ganz einfach.
Alles Gute und
Grüße
Gert
Hallo,
so wie ich aus euren Antworten entnehmen kann,sehen einige den Sinn des Lebens darin,zu leben und zu genießen.Und einige andere darin,ihn zu suchen.
Der Sinn bedeutet,dass das Leben eine existentielle Bedeutung hat.Nicht einfach nur hier zu sein und nichts weiter geschieht mit dem Menschen.Desweiteren habe ich gemerkt,dass sich einige wirklich Gedanken darüber machen,was auch berechtigt ist,mit denen möchte ich privat e-mailen ,wenn sie es wollen.
Klick mal bei seinem posting oben in der leiste auf seinen Namen.
Dann erscheint seine Visitenkarte.
Angel
Wie seht ihr das?
Hallo Kaldera,
Was zur Endlichkeit gezählt werden kann ist für mich sinnlos.
z.B. ein Kreis.
Unendlich.Das macht für mich Sinn.
mfg,oK
die definitive Antwort
Ein Philosoph wollte über den Sinn des Lebens nachdenken. Er studierte einige Jahre an vielen Universitäten Europas und war sich dann sicher, daß er nur in der Einsamkeit eine befriedigende und fundierte Antwort auf diese gewichtige Frage finden konnte. So zog er sich in ein einsames Plateau in Südfrankreich zurück und lebte dort 20 Jahre als Einsiedler mit einer Schafherde und dachte tagein tagaus über diese eine Frage nach. Dann endlich fand er die Antwort! Er kehrte in sein Leben zurück und würde bald ein Buch veröffentlichen, was den Sinn des Lebens der Welt mitteilte.
Auf dem Weg zum Verlag trifft er einen Freund aus Erstsemestertagen. Der fragt ihn, was er denn die ganzen Jahre so gemacht habe. Er stolz:„Ich habe darüber nachgedacht, was der Sinn des Lebens ist!“ Sein Freund:„Und, hast Du eine Antwort gefunden?“ Unser Philosoph: „Ja, ich glaube der Sinn des Lebens ist … ist… wie eine Brücke!“ Sein Freund: „Kannst Du das ein bisschen erläutern?“ Unser Philosoph:„Ja sicher! Also, der Sinn des Lebens ist wie eine Brücke weil… weil… hmm … vielleicht ist er doch nicht wie eine Brücke.“
Dies ist die definitve Antwort auf die Sinnfrage.
mit bestem Gruß
Markus Beck
Der Sinn des Lebens erschließt sich uns genauso wenig wie dem Fließbandarbeiter der Sinn seiner Teilaufgabe - die aber für das Ganze (das Endprodukt) unerlässlich ist. Da die Schöpfung Mensch noch relativ jung ist und erst am Anfang ihrer Entwicklung steht, ist es noch viel zu früh, um sich über diese Frage Gedanken zu machen. Genausowenig lässt sich das Gesamtmotiv eines 1000der Puzzles, von dem erst drei oder vier Teile zusammengesetzt sind, herleiten. Man kann nur ganz vage im Trüben fischen…