Skripte mit Passwortschutz ?

Moin,

wer kennt das nicht: Auf der Suche nach Infos im Internet unterwegs … endlich was gefunden … sogar noch eine wissenschaftliche Quelle, nämlich Uni … und dann … passwortgeschützt :frowning:

Mit welcher Berechtigung werden eigentlich Informationen, die auf wissenschaftlichem Wege, staatlich und damit steuerzahlerfinanziert, erarbeitet werden, der Allgemeinheit vorenthalten?

Müsste es nicht eigentlich eine Grundlage für freien Zugang auf derartige Informationsquellen geben? Oder gibt es die schon, nur es schert sich keiner drum ??

thx
moe.

Hallo.

Moin,

wer kennt das nicht: Auf der Suche nach Infos im Internet
unterwegs … endlich was gefunden … sogar noch eine
wissenschaftliche Quelle, nämlich Uni … und dann …
passwortgeschützt :frowning:

Tja ja… :smile:

Mit welcher Berechtigung werden eigentlich Informationen, die
auf wissenschaftlichem Wege, staatlich und damit
steuerzahlerfinanziert, erarbeitet werden, der Allgemeinheit
vorenthalten?

Vielleicht sind es gar Skripte, die dem Urheberrecht unterliegen und als Lehrmaterial herhalten ? Ausserdem kann jeder auf seiner HP jeden x-beliebigen Inhalt mit einem Passwort versehen.

Müsste es nicht eigentlich eine Grundlage für freien Zugang
auf derartige Informationsquellen geben? Oder gibt es die
schon, nur es schert sich keiner drum ??

Die Open Access Initiative, aber das ist etwas anderes. Ausserdem ist nicht
alles was ein Dozent/eine Dozentin einer öffentlichen Hochschule in D sagt und in Skriptform ins Internet stellt, gleich für die Allgemeinheit freigegeben :wink:
Evtl. kann eine höflich formulierte Anfrage via mail hier weiterhelfen.

thx
moe.

HTH
mfg M.L.

Mit welcher Berechtigung werden eigentlich Informationen, die
auf wissenschaftlichem Wege, staatlich und damit
steuerzahlerfinanziert, erarbeitet werden, der Allgemeinheit
vorenthalten?

Gude,
ein Prof bei uns begründete das under anderem damit, dass er große Teile seiner Skripte und Bücher schon bei diversen anderen Skripten und Arbeiten wiedergefunden hat- natürlich ohne Quellenangabe, zum Teil in Arbeiten und Büchern mit denen andere Geld verdienen.
Eine kurze Mail an den Prof oder einen seiner Assistenten sollte aber in der Regel weiterhelfen.
Grüße
Felix

Hallo.

Moin,

wer kennt das nicht: Auf der Suche nach Infos im Internet
unterwegs … endlich was gefunden … sogar noch eine
wissenschaftliche Quelle, nämlich Uni … und dann …
passwortgeschützt :frowning:

Tja ja… :smile:

Mit welcher Berechtigung werden eigentlich Informationen, die
auf wissenschaftlichem Wege, staatlich und damit
steuerzahlerfinanziert, erarbeitet werden, der Allgemeinheit
vorenthalten?

Vielleicht sind es gar Skripte, die dem Urheberrecht
unterliegen und als Lehrmaterial herhalten ? Ausserdem kann
jeder auf seiner HP jeden x-beliebigen Inhalt mit einem
Passwort versehen.

Stimmt, ich kann meinem Arbeitgeber ja auch anbieten, dass er mir evtl. die Ergebnisse der Arbeit, für die er mich bezahlt, demnächst abkaufen darf. Außerdem sind Hochschulen keine privaten Internetseiten.

Müsste es nicht eigentlich eine Grundlage für freien Zugang
auf derartige Informationsquellen geben? Oder gibt es die
schon, nur es schert sich keiner drum ??

Die Open Access Initiative, aber das ist etwas anderes.
Ausserdem ist nicht
alles was ein Dozent/eine Dozentin einer öffentlichen
Hochschule in D sagt und in Skriptform ins Internet stellt,
gleich für die Allgemeinheit freigegeben :wink:

Ach wirklich ?! Ja sonst wäre wohl kein Passwortschutz drauf… Aber spricht der Begriff „öffentlich“ nicht eigentlich für sich?!

Evtl. kann eine höflich formulierte Anfrage via mail hier
weiterhelfen.

Wer weiß, wie es an Unis läuft, weiß auch, dass er die gefundene Info entweder gar nicht lesen können wird, oder nach Sachbearbeitung rund drei Wochen später. Bis dahin kann ich noch mal vier Stunden suchen, und hab’s woanders gefunden.

Forschung ist schon toll, und für Forschung bezahlen ist auch schön und gut, aber nicht zur Selbstbefriedigung der Beteiligten…

thx
moe.

HTH
mfg M.L.

Hallo moe,

nur weil etwas bei einer Uni auf den Internet-Seiten verlinkt ist bzw. zum Download bereitgestellt ist, ist das noch lange kein öffentliches Gut, dass jeder kriegen darf.

Es könnten z.B. Arbeiten von Studenten sein, die ein Prof nur in seinem Namen für den Rest des Kurses zum Download bereitstellt.
Es könnten aber auch vorläufige Ergebnisse sein, z.B. aus Drittmittel-Projekten. Die gehen erst mal auch niemanden was an außer dem Drittmittel-Geber.
Und dann natürlich kann es auch vom Prof selbst erstelltes Material sein, dass aber nur deswegen immer noch lange nicht jedem zur Verfügung gestellt werden muss.

Nur weil es von einer Uni stammt, ist das betreffende Material noch lange nicht der Allgemeinheit zu schenken. Sonst könntest du gleich damit argumentieren, dass ja auch der Personalausweis sein muss - also kostenlos her damit. Die Passbilder, die du dafür brauchst, machst du auch nicht freiwillig, also hat der Fotograf die auch kostenlos herzugeben. Ein Gesetzestext darf gefälligst auch nichts kosten, schließlich bist du schon durch deinen Status als Bewohner von Deutschland gezwungen, dich dran zu halten. Machst du also auch nicht freiwillig. Und von öffentlicher Seite kommt es noch dazu.

Viele Grüße
Merlinchen

Ja, und manchmal haben auch die Profs in ihren Skripten so allerhand zusammengeklaut und sogar von einem studentischen HiWi ganze Bücher abschreiben lassen.

Darüber hinaus ist das mit dem kostenlosen PersAusweis eine hervorragende Idee.

Normalerweise ist alles, was man bei Behörden an Verwaltungskosten bezahlen muß DOPPELTE Bezahlung des Bürgers - eildieweil: Jeder Beamter ist bereits aus Steuermitteln bezahlt und sollte dort entsprechend seine Arbeit verrichten. Darüber hinaus für „Serviveleistungen“ Gebühren zu veranschlagen ist eigentlich beknackt hoch zehn.

)

MfG

Hallo moe,

nur weil etwas bei einer Uni auf den Internet-Seiten verlinkt
ist bzw. zum Download bereitgestellt ist, ist das noch lange
kein öffentliches Gut, dass jeder kriegen darf.

Und mit welcher Begründund?

Es könnten z.B. Arbeiten von Studenten sein, die ein Prof nur
in seinem Namen für den Rest des Kurses zum Download
bereitstellt.
Es könnten aber auch vorläufige Ergebnisse sein, z.B. aus
Drittmittel-Projekten. Die gehen erst mal auch niemanden was
an außer dem Drittmittel-Geber.

Ich bin durchaus in der Lage ein Skript oder eine Vorlesungsfolie einer öffentlichen Vorlesung von Forschungsberichten und sonstigen Dingen zu unterscheiden.

Und dann natürlich kann es auch vom Prof selbst erstelltes
Material sein, dass aber nur deswegen immer noch lange nicht
jedem zur Verfügung gestellt werden muss.

Nur weil es von einer Uni stammt, ist das betreffende Material
noch lange nicht der Allgemeinheit zu schenken. Sonst könntest
du gleich damit argumentieren, dass ja auch der
Personalausweis sein muss - also kostenlos her damit. Die
Passbilder, die du dafür brauchst, machst du auch nicht
freiwillig, also hat der Fotograf die auch kostenlos
herzugeben.

Mit Verlaub: BULLSHIT !

Ein Gesetzestext darf gefälligst auch nichts
kosten, schließlich bist du schon durch deinen Status als
Bewohner von Deutschland gezwungen, dich dran zu halten.
Machst du also auch nicht freiwillig. Und von öffentlicher
Seite kommt es noch dazu.

Sowohl der Fotograf, als auch die Druckerei etc. arbeiten auf dem freien Markt. Hochschul-Professoren tun dies nicht. Was soll also der Quatsch ?!

moe.

Hallo,

nur weil etwas bei einer Uni auf den Internet-Seiten verlinkt
ist bzw. zum Download bereitgestellt ist, ist das noch lange
kein öffentliches Gut, dass jeder kriegen darf.

Und mit welcher Begründund?

Vielleicht, weil Dir der Professor nicht gehört? Sklaven sind mittlerweile abgeschafft.

Sowohl der Fotograf, als auch die Druckerei etc. arbeiten auf
dem freien Markt. Hochschul-Professoren tun dies nicht.

Aber selbstverständlich arbeiten Professoren auf dem freien Markt. Oder meinst Du, ihre Bücher sind alle kostenlos erhältlich? Und ihre Forschungsprojekte gleich dazu? Ersteres ist ihre Privatsache (nebenverdienste), mit letzterem werden Mitarbeiter und Laborausstattung mitfinanziert.

Gruß
Axel

Anmerkung
Hallo,

Normalerweise ist alles, was man bei Behörden an
Verwaltungskosten bezahlen muß DOPPELTE Bezahlung des Bürgers

  • eildieweil: Jeder Beamter ist bereits aus Steuermitteln
    bezahlt und sollte dort entsprechend seine Arbeit verrichten.
    Darüber hinaus für „Serviveleistungen“ Gebühren zu
    veranschlagen ist eigentlich beknackt hoch zehn.

Das ist natürlich völliger Unfug. Warum z.B. sollte die Allgemeinheit dafür aufkommen, weil irgendein Depp dreimal im Jahr einen neuen Ausweis braucht, wenn er wieder mal den alten verloren oder in der Waschmaschine zerstört hat?
Die Beamten (und natürlich ebenso die Abgestellten) sind nicht ‚sowieso da‘. Einige sind für die Verwaltung tätig und kommen gar nicht mit dem ‚freien Publikum‘ in Kontakt, andere werden extra für Servicetätigkeiten eingestellt. Wo siehst Du da doppelte Bezahlung?
Gruß
Axel

Hallo moe,

Ich bin durchaus in der Lage ein Skript oder eine
Vorlesungsfolie einer öffentlichen Vorlesung von
Forschungsberichten und sonstigen Dingen zu unterscheiden.

auch wenn ich deiner Äußerung nach nur Quatsch und Bullshit von mir gebe:
dass es sich bei dem von dir gemeinten Material definitiv um Forschungsberichte handelt, war aus deinem Posting nicht zu erkennen!

Viele Grüße
Merlinchen

Mit welcher Berechtigung werden eigentlich Informationen, die
auf wissenschaftlichem Wege, staatlich und damit
steuerzahlerfinanziert, erarbeitet werden, der Allgemeinheit
vorenthalten?

Eine kurze Mail an den Prof oder einen seiner Assistenten
sollte aber in der Regel weiterhelfen.

Natürlich kann das im Einzelfall evtl. weiterhelfen, aber jedem, der sich für das interessiert, was er ohnehin selbst bezahlt hat eine „Bittebittebitte“ abzunötigen ist doch irgendwie fragwürdig, oder nicht??

moe.

Hallo,

nur weil etwas bei einer Uni auf den Internet-Seiten verlinkt
ist bzw. zum Download bereitgestellt ist, ist das noch lange
kein öffentliches Gut, dass jeder kriegen darf.

Und mit welcher Begründund?

Vielleicht, weil Dir der Professor nicht gehört? Sklaven sind
mittlerweile abgeschafft.

Mit gleicher Argumentation gehört die Mercedes-S-Klasse nach der Produktion nicht der Daimler-Chrysler AG, sondern dem Fließbandarbeiter… sehr fragwürdig…

Sowohl der Fotograf, als auch die Druckerei etc. arbeiten auf
dem freien Markt. Hochschul-Professoren tun dies nicht.

Aber selbstverständlich arbeiten Professoren auf dem freien
Markt. Oder meinst Du, ihre Bücher sind alle kostenlos
erhältlich?

Was hat das denn mit Büchern zu tun ?!

Und ihre Forschungsprojekte gleich dazu?

Forschungsprojekte sind von der öffentlichen Hand finanziert und damit von Dir und mir. Damit sind auch die Ergebnisse ein öffentliches Gut. Und außerdem ist das Problem ja auch nicht die Bezahlung der Skripte bzw. Vorlesungsfolien, sondern die wilkürliche Vorenthaltung.

Ersteres
ist ihre Privatsache (nebenverdienste),

weil der Prof ja ganz bestimmt seine Bücher in seiner „Freizeit“ schreibt, alles klar, aber darum geht es jetzt auch nicht. Selbst wenn ich diese Angelegenheit auch für äußerst fragwürdig halte.

mit letzterem werden
Mitarbeiter und Laborausstattung mitfinanziert.

Ja… und weiter ??

Gruß
Axel

Ich entschuldige mich für meine Unflätigkeit und versuche es etwas sachlicher:

Es ist nicht öffentliches Gut, weil es im Internet steht, sondern weil es als Gegenleistung für die Bezahlung der Professoren erbracht wird, und diese Bezahlung stammt nun mal der Öffentlichkeit.

weitere Antworten auf Deine Punkte schon in anderen Postings.

Nochmal auf den Punkt: Die Vorlesung ist öffentlich, wer dort hingeht, erhält die Zugangsdaten, und wer sich anstrengt, kann sich die Zugangsdaten auch anders beschaffen. Also was soll diese Schikane ??

moe.

Forschungsprojekte sind von der öffentlichen Hand finanziert
und damit von Dir und mir.

Recht hast du! Übers Wochenende feiere ich deshalb auch eine Party auf meiner A3! Ich muss nur noch den Verkehr sperren, dürfte aber kein Problem sein, ich kann ja schließlich auf meiner Autobahn machen was ich will. Und falls die Polizei kommt, können die mir auch nichts, die bezahl ich ja schließlich auch!

Und noch was: der Anteil der öffentlichen Gelder in unserer Gruppe beträgt übrigens ganze 1%, der Rest wird durch Drittmittel finanziert. Das heißt dir stehen pro Skript 1-2 Seiten zu! Die müsstest du dann allerdings mit den restlichen 80 Millionen Bundesbürger teilen, blieben für dich persönlich also ca. 1 Pixel. Viel Spaß damit!

Gruß
Oliver

2 „Gefällt mir“

Forschungsprojekte sind von der öffentlichen Hand finanziert
und damit von Dir und mir.

Recht hast du! Übers Wochenende feiere ich deshalb auch eine
Party auf meiner A3! Ich muss nur noch den Verkehr sperren,
dürfte aber kein Problem sein, ich kann ja schließlich auf
meiner Autobahn machen was ich will. Und falls die Polizei
kommt, können die mir auch nichts, die bezahl ich ja
schließlich auch!

Und noch was: der Anteil der öffentlichen Gelder in unserer
Gruppe beträgt übrigens ganze 1%, der Rest wird durch
Drittmittel finanziert. Das heißt dir stehen pro Skript 1-2
Seiten zu! Die müsstest du dann allerdings mit den restlichen
80 Millionen Bundesbürger teilen, blieben für dich persönlich
also ca. 1 Pixel. Viel Spaß damit!

Ich wusste ja schon, dass Physiker ziemlich weltfremd sind, aber Du konntest das jetzt noch mal toppen.

Hallo!

Forschungsprojekte sind von der öffentlichen Hand finanziert
und damit von Dir und mir.

Das kannst du so nicht für alle Fakultäten verallgemeinern. In den technischen Disziplinen stammen nicht alle Forschungsaufträge von öffentlichen Gesellschaften, sondern entstehen oftmals auch durch Zusammenarbeit mit industriellen Partnern. Außerdem gibt es noch Stiftungsprofessuren, die aus privater Hand finanziert werden. Dort ist der Anteil öffentlicher Gelder gegenüber den Drittmitteln verschwindend gering. In einigen Skripten (sofern sich der Prof. die Mühe macht), sind aktuelle Ergebnisse ihrer Forschung, oder Informationen von Drittmittelgebern enthalten, die erst später veröffentlicht werden sollen (das trifft eher in fortgeschrittenen Vorlesungen auf, ist aber nicht selten der Fall). Nur weil eine Organisation zum Teil aus Steuergeldern finanziert wird, hast du nicht das Recht, das geistige Eigentum des Urhebers einzufordern.

Gruß

Michael

1 „Gefällt mir“

Und noch was: der Anteil der öffentlichen Gelder in unserer
Gruppe beträgt übrigens ganze 1%, der Rest wird durch
Drittmittel finanziert. Das heißt dir stehen pro Skript 1-2
Seiten zu! Die müsstest du dann allerdings mit den restlichen
80 Millionen Bundesbürger teilen, blieben für dich persönlich
also ca. 1 Pixel. Viel Spaß damit!

Ich wusste ja schon, dass Physiker ziemlich weltfremd sind,
aber Du konntest das jetzt noch mal toppen.

Wenn du allen ernstens glaubst, dass die Forschung von öffentlichen Geldern finanziert wird, bist du der jenige, der nicht nur weltfremd ist, sondern offenbar die letzen 20 Jahre auf dem Mars verbracht hat, in einer tiefen Höhle, mit verbundenen Augen und den Fingern in den Ohren.
Tatsache ist, dass die meisten Arbeitsgruppen in der Physik nicht mal die Reperatur ihrer Geräte von den öffentlichen Geldern bezahlen könnten.

Gruß
Oliver

Hallo

Das ist natürlich völliger Unfug.

Nein, ist es nicht.

In den Anfangszeiten der Bundesrepublik waren solche Sachen, wie die Verlängerung eines Ausweises (nur als Beispiel) usw. usw. „kostenlos“.

Warum z.B. sollte die
Allgemeinheit dafür aufkommen, weil irgendein Depp dreimal im
Jahr einen neuen Ausweis braucht, wenn er wieder mal den alten
verloren oder in der Waschmaschine zerstört hat?

Von so einem Beispiel hat niemand gesprochen.

Die Beamten (und natürlich ebenso die Abgestellten) sind nicht
‚sowieso da‘.

Natürlich sind diese ‚sowieso da‘. Sie dienen dem Staat und erledigen Bürokratie und Verwaltung.

Wo siehst Du da doppelte Bezahlung?

Weil man heutzutage für sehr viele Dinge zusätzlich als Bürger zahlen muß, obwohl der Beamte, der diese Arbeit verrichtet, bereits für die Verrichtung der Arbeit bezahlt wird.

Wenn Dir das noch nicht aufgefallen ist, ist das traurig.

MfG

Hallo.

Tatsache ist, dass die meisten Arbeitsgruppen in der Physik
nicht mal die Reperatur ihrer Geräte von den öffentlichen
Geldern bezahlen könnten.

Richtig. In der Elektrotechnik ist es nicht besser.
Bei uns zum Beispiel sind gut und gerne 90% der Ausstattung noch aus DDR-Zeiten.

Erstens weil die Geräte meist viel besser sind, zweitens weil es sonst gar keine gäbe, denn der Kram ist derart schweineteuer - das könnte sich keine öffentliche Hand leisten.

MfG

Hallo

Das ist natürlich völliger Unfug.

Nein, ist es nicht.

Doch!
(Im Ernst, wollen wir auf diesem Niveau weiter diskutieren?)

In den Anfangszeiten der Bundesrepublik waren solche Sachen,
wie die Verlängerung eines Ausweises (nur als Beispiel) usw.
usw. „kostenlos“.

Und das heißt dann, daß es in alle Ewigkeit so weitergehen muß?

Warum z.B. sollte die
Allgemeinheit dafür aufkommen, weil irgendein Depp dreimal im
Jahr einen neuen Ausweis braucht, wenn er wieder mal den alten
verloren oder in der Waschmaschine zerstört hat?

Von so einem Beispiel hat niemand gesprochen.

Doch. Ich. Und ich sehe auch nicht, was Du da für ein Gegenargument gebracht hast.

Die Beamten (und natürlich ebenso die Abgestellten) sind nicht
‚sowieso da‘.

Natürlich sind diese ‚sowieso da‘. Sie dienen dem Staat und
erledigen Bürokratie und Verwaltung.

Wenn keine ‚Kunden‘ ins Amt kämen, könnte man sich einen ziemlichen Teil der Angestellten dort sparen. Genau dieser Teil ist eben nicht ‚sowieso da‘, sondern wird genau dafür eingestellt.
Natürlich sind viele für beides zuständig, aber das spricht nicht dagegen - man könnte die Aufgaben eben anders verteilen.

Wo siehst Du da doppelte Bezahlung?

Weil man heutzutage für sehr viele Dinge zusätzlich als Bürger
zahlen muß, obwohl der Beamte, der diese Arbeit verrichtet,
bereits für die Verrichtung der Arbeit bezahlt wird.

Falsch. Die Beamten werden nicht durch frisch gedrucktes Geld bezahlt, sondern aus einem Etat. Und dieser wird durch Steuereinnahmen gespeist - und durch Gebühren. Wenn die Gebühren wegfallen, wird entweder der Etat kleiner (und damit die möglichen anderen Ausgaben neben den Personalkosten, denn die sind fix), oder er bleibt gleich groß, indem die Steuern erhöht werden. Letzteres bedeutet dann, daß die Allgemeinheit das bezahlt, was einige (nämlich die ‚Kunden‘ der Behörden) in Anspruch nehmen.

Wenn Dir das noch nicht aufgefallen ist, ist das traurig.

Wenn Du obige Ausführungen wirklich nicht verstanden hast, ist das erst recht traurig. Eigentlich sollten einem Studenten derartige Zusammenhänge bekannt sein. Das gehört zur Allgemeinbildung.

Gruß
Axel

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