Sohn möchte umziehen

Hallo,
ich erhoffe mir in meinem geschilderten Fall Eure objektive und sachliche Meinung.

Es geht um einen jungen Mann der seit Juni 15 Jahre alt ist. Die Eltern sind seit ein paar Jahren geschieden. Der Sohn lebte bisher bei der Mutter.
Nun ist es so dass die Mutter ein nicht ganz so „korrektes“ Leben führt. Ins Detail zu gehen wäre zu lang und muss auch nicht sein.
Jetzt möchte der Junge zu seinem Vater ziehen. Für den Jungen würde sich nur der Wohnort ändern. Alles andere, das heisst Freunde, Schule etc. bliebe gleich.
Ausschlaggebender Hintergrund für diesen entgültigen Entschluß (er hat früher immer wieder mal gesagt das er gerne beim Vater leben möchte) war, das seine Mutter ohne seines Wissens sein Konto geleert hat auf dem sein ganzes Konfirmationsgeld drauf war.Dies hat ihn sehr enttäuscht, und das Geld wird er nie wieder sehen.

Was würdet Ihr an des Vaters Stelle tun, bzw. vorgehen?
Hat jemand von Euch schon so etwas erlebt?
Ich selbst hatte den gleichen Fall mit einer meiner beiden Töchter, aber mein Exmann und ich waren uns einig. Hier wird man wohl auf den Widerstand der Mutter stossen.

Über objektive Meinungen würde ich mich freuen, der Rest sollte sich seinen Artikel am besten gleich sparen.

Die Nordlichter

Hallo,

Was würdet Ihr an des Vaters Stelle tun, bzw. vorgehen?

wie ist denn das Sorgerecht bzw. Aufenthaltsbestimmungsrecht geregelt?

Gruß,

Malte

Hallo

Was würdet Ihr an des Vaters Stelle tun, bzw. vorgehen?

Ich würde das vor allem mit dem Sohn abssprechen, wie man am besten vorgeht. Eventuell wäre es gut, wenn der Vater der Mutter einen Brief schreibt darüber, dass der Sohn, wie sie ja wohl wisse, zu ihm ziehen wolle, und dass er sich mit ihr über das Vorgehen unterhalten oder abstimmen wolle.

Der Sohn darf mit 15 meines Wissens in hohem Maße selber bestimmen, ob er lieber bei der Mutter oder beim Vater wohnen will, an der Durchsetzbarkeit würde ich erstmal nicht zweifeln, und auch dementsprechend ruhig und gelassen aber bestimmt gegenüber der Mutter auftreten. -

Im Streitfall müsste man dann natürlich das Jugendamt und den Familienrichter mit einschalten. Oder ist es so schlimm, dass man das besser schon vorsorglich tut? -

Hat jemand von Euch schon so etwas erlebt?

Doch, ich kenne sowas, wo der Sohn beim Vater lebte und mit ca. 16 oder 17 gegen dessen Willen zur Mutter gezogen ist. Da hatte der Vater dem Sohn vorher gesagt, wenn er zu seiner Mutter ziehen würde, dann wäre er dann für ihn gestorben. Es ist kaum zu glauben, aber der Vater hat sich genau daran gehalten, und auch dessen nicht ganz geringes Geldvermögen einfach behalten bzw. ausgegeben.

Viele Grüße
Simsy

Hallo Malte,

Das Sorgerecht haben beide, und das Aufenthaltsbestimmungsrecht die Mutter (Ich glaub das hat eh automatisch der bei dem das Kind lebt)

Gruß,

Hallo

Ich würde das vor allem mit dem Sohn abssprechen, wie man am
besten vorgeht. Eventuell wäre es gut, wenn der Vater der
Mutter einen Brief schreibt darüber, dass der Sohn, wie sie ja
wohl wisse, zu ihm ziehen wolle, und dass er sich mit ihr über
das Vorgehen unterhalten oder abstimmen wolle.

  • wir haben vor uns direkt mit der Mutter und dem Sohn an einen Tisch zu setzen. Sie wohnt nur 3 km weit weg, deshalb wäre die Veränderung für den Sohn auch minimal.

-Für den Sohn steht eigentlich fest das er NÄCHSTES Wochenende zu dem Vater ziehen möchte. Der Vater hat ihm angeboten das er es erstmal für einige Monate versuchen kann, und das man einen Tag X festlegt an dem man sich nochmal zusammensetzt und er dann entscheiden kann ob er bleibt oder doch lieber weiterhin bei der Mutter leben möchte.

Der Sohn darf mit 15 meines Wissens in hohem Maße selber
bestimmen, ob er lieber bei der Mutter oder beim Vater wohnen
will, an der Durchsetzbarkeit würde ich erstmal nicht
zweifeln, und auch dementsprechend ruhig und gelassen aber
bestimmt gegenüber der Mutter auftreten. -

  • Bei der Mutter wird mit großem Widerstand gerechnet und der Beeinflussung des Sohnes von ihrer Seite.
    Widerstand aber nicht wegen des Kindes sondern der finanziellen Einbussen mit denen die Mutter für SICH rechnet. Traurig, ist aber so.

Im Streitfall müsste man dann natürlich das Jugendamt und den
Familienrichter mit einschalten. Oder ist es so schlimm, dass
man das besser schon vorsorglich tut? -

  • ich habe mal beim Amt angerufen. Mir wurde gesagt es würde der Elternteil beraten, bei dem das Kind LEBT. Wo soll denn der Vater hingehen? Wer berät den Elternteil der um das Kind und dessen Wohl kämpft?

Hat jemand von Euch schon so etwas erlebt?

Doch, ich kenne sowas, wo der Sohn beim Vater lebte und mit
ca. 16 oder 17 gegen dessen Willen zur Mutter gezogen ist. Da
hatte der Vater dem Sohn vorher gesagt, wenn er zu seiner
Mutter ziehen würde, dann wäre er dann für ihn gestorben. Es
ist kaum zu glauben, aber der Vater hat sich genau daran
gehalten, und auch dessen nicht ganz geringes Geldvermögen
einfach behalten bzw. ausgegeben.

  • Charakterlich meiner Meinung nach, unterste Schublade. Sorry.
    Auf so einen Vater sollte man dann auch verzichten…

Viele Grüße

Claudia

Hallo,

  • wir haben vor uns direkt mit der Mutter und dem Sohn an
    einen Tisch zu setzen. Sie wohnt nur 3 km weit weg, deshalb
    wäre die Veränderung für den Sohn auch minimal.

wenn ich das richtig sehe, ist das nicht _Dein_ Sohn. Daher hast DU an diesem Tisch _nichts_ zu suchen. Halt Dich da raus oder zumindest im Hintergrund.

Bei der Mutter wird mit großem Widerstand gerechnet und der
Beeinflussung des Sohnes von ihrer Seite.

Wo soll denn der Vater hingehen? Wer berät den Elternteil der um das
Kind und dessen Wohl kämpft?

Ein Rechtsanwalt, zu dessen Besuch ich auch so oder so dringend rate.

Gruß,

Malte

Hallo,

  • wir haben vor uns direkt mit der Mutter und dem Sohn an
    einen Tisch zu setzen. Sie wohnt nur 3 km weit weg, deshalb
    wäre die Veränderung für den Sohn auch minimal.

wenn ich das richtig sehe, ist das nicht _Dein_ Sohn. Daher
hast DU an diesem Tisch _nichts_ zu suchen. Halt Dich da raus
oder zumindest im Hintergrund.

Ich glaube ein raushalten der LG ist komplett gar nicht mehr möglich da der Sohn ein gutes Verhältnis und Vertrauen zu Ihr hat, aber sie wird sich im Hintergrund halten.

Bei der Mutter wird mit großem Widerstand gerechnet und der
Beeinflussung des Sohnes von ihrer Seite.

Wo soll denn der Vater hingehen? Wer berät den Elternteil der um das
Kind und dessen Wohl kämpft?

Ein Rechtsanwalt, zu dessen Besuch ich auch so oder so
dringend rate.

Hilft wohl nix…

Gruß,

Malte

Gruß zurück
Claudia

Hallo

-Für den Sohn steht eigentlich fest das er NÄCHSTES Wochenende
zu dem Vater ziehen möchte. Der Vater hat ihm angeboten das er
es erstmal für einige Monate versuchen kann, und das man einen
Tag X festlegt an dem man sich nochmal zusammensetzt und er
dann entscheiden kann ob er bleibt oder doch lieber weiterhin
bei der Mutter leben möchte.

Warum? Der Sohn weiß bestimmt, was er möchte. Oder ist er eventuell nur verletzt und will es der Mutter heimzahlen? - Ich würde nicht solche Experimente machen mit ‚erstmal für einige Monate versuchen‘. Entweder nimmt man sich vor, dass es klappt, und dann klappt es auch, oder man guckt erst mal ganz unverbindlich, und dann wird es auch danach sein. - Aber sich nach ein paar Monaten nochmal zusammensetzen, das kann man ja mal machen, das schadet ja nicht.

  • Bei der Mutter wird mit großem Widerstand gerechnet und der
    Beeinflussung des Sohnes von ihrer Seite.

Schafft sie das denn, den Sohn so stark zu beeinflussen?

Wer berät den Elternteil der um das Kind und dessen Wohl kämpft?

Vielleicht hier: http://www.kinderundjugendtelefon.de/
Elterntelefon: 0800-1110550
Der Sohn könnte sich auch an das Kinder- und Jugendtelefon 0800-1110333 wenden.

Vor allem kann sich auch der Sohn selber an das Jugendamt wenden und sich beraten. Da könnte der Vater auch mitgehen, denke ich.

Es ist kaum zu glauben, aber der Vater hat sich genau daran gehalten, und auch dessen nicht ganz geringes Geldvermögen einfach behalten bzw. ausgegeben.

  • Charakterlich meiner Meinung nach, unterste Schublade.
    Sorry.

Wieso ‚Sorry‘? Ich hab mit dem Vater nichts zu tun (zum Glück!).

Auf so einen Vater sollte man dann auch verzichten…

Was heißt hier ‚man‘? Im übrigen bleibt dem Sohn gar nichts anderes übrig als auf den Vater zu verzichten. Wie auch auf sein Geld. Wirklich schrecklich sowas.

Viele Grüße
Simsy

Hallo Claudia,

ich bin beim Lesen über diesen Absatz gestolpert:

Der Vater hat ihm angeboten das er
es erstmal für einige Monate versuchen kann, und das man einen
Tag X festlegt an dem man sich nochmal zusammensetzt und er
dann entscheiden kann ob er bleibt oder doch lieber weiterhin
bei der Mutter leben möchte.

Gibt es einen Grund für so ein Ultimatum? Es klingt für mich ein bissl nach „entscheide Dich zwischen Deinen Eltern“ - was würde denn passieren, wenn er sich nach dieser Zeit x für das Wohnen bei seiner Mutter entscheidet? Hätte das einen Einfluss darauf, ob oder ab wann er wieder bei seinem Vater willkommen wäre?
Ich könnte mir vorstellen, dass es für den Sohn viel entspannter ist, wenn er weiß, dass er einfach jederzeit (im Idealfall bei beiden Eltern) herzlich willkommen ist und selbstverständlich bleiben und wohnen kann, solange er will. In seiner Situation würde ich mich unter solchen Voraussetzungen auch viel eher auf die neue Situation einlassen und mich fallenlassen können, als wenn ich sozusagen ein paar Monate lang „auf Probe“ lebe.

Lieben Gruß,
Anna

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Hallo

wenn ich das richtig sehe, ist das nicht _Dein_ Sohn. Daher
hast DU an diesem Tisch _nichts_ zu suchen. Halt Dich da raus
oder zumindest im Hintergrund.

Ich glaube ein raushalten der LG ist komplett gar nicht mehr
möglich da der Sohn ein gutes Verhältnis und Vertrauen zu Ihr
hat, …

Ich versteh auch nicht ganz wieso. Mit ihr wird er doch unter anderem dann auch zusammenwohnen. Wieso soll sie sich da raushalten?

Nur sollte sie auf keinen Fall was über die leibliche Mutter sagen, jedenfalls nichts Schlechtes.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo

wenn ich das richtig sehe, ist das nicht _Dein_ Sohn. Daher
hast DU an diesem Tisch _nichts_ zu suchen. Halt Dich da raus
oder zumindest im Hintergrund.

Ich glaube ein raushalten der LG ist komplett gar nicht mehr
möglich da der Sohn ein gutes Verhältnis und Vertrauen zu Ihr
hat, …

Ich versteh auch nicht ganz wieso. Mit ihr wird er doch unter
anderem dann auch zusammenwohnen. Wieso soll sie sich da
raushalten?

lesen ist schon schwer, oder? Wenn Vater und Mutter über das weitere Schicksal ihres gemeinsamen Sohnes sprechen, und Vater und Mutter ein durchaus schwieriges Verhältnis zueinander haben, dann ist es weder angebracht noch in irgendeiner Art und Weise hilfreich, wenn sich die neue Perle von Papa da auch noch mit einmischt.

Deshalb nochmal: Papas Neue hat an dem Tisch, an dem Papa und Mama reden, nichts verloren. Sie wartet vor der Tür. Daß sie dann im Idealfall für ihren Stiefsohn genauso da ist wie Papa, wenn er denn da mal wohnt, ist eine völlig andere Geschichte.

.m

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Hallo Claudia,

ich bin beim Lesen über diesen Absatz gestolpert:

Der Vater hat ihm angeboten das er
es erstmal für einige Monate versuchen kann, und das man einen
Tag X festlegt an dem man sich nochmal zusammensetzt und er
dann entscheiden kann ob er bleibt oder doch lieber weiterhin
bei der Mutter leben möchte.

Gibt es einen Grund für so ein Ultimatum? Es klingt für mich
ein bissl nach „entscheide Dich zwischen Deinen Eltern“ - was
würde denn passieren, wenn er sich nach dieser Zeit x für das
Wohnen bei seiner Mutter entscheidet? Hätte das einen Einfluss
darauf, ob oder ab wann er wieder bei seinem Vater willkommen
wäre?

Das hat nix mit Ultimatum zu tun, sondern viel mehr um Ihm zu zeigen das er sich auch wieder umentscheiden kann, eben weil er ja sozusagen zwischen zwei Stühlen steht. Er soll sich nicht gegen einen der Eltern entscheiden.
Er erhofft sich ja bei uns eine andere Situation. Ob es wirklich die richtige Entscheidung ist, merkt er erst nach einiger Zeit im Alltag.
Und wenn er zur Mutter zurückgeht, ist das unserer Meinung nicht gut für Ihn, aber es ist dann eben so. Er liebt seine Mutter ja trotzdem auch wenn sie ihm nicht guttut.
Hier geht es nur um das Wohl und vor allem die Zukunft des Kindes. Nicht um die der Eltern!

Liebe Grüße

Claudia

Hallo

-Für den Sohn steht eigentlich fest das er NÄCHSTES Wochenende
zu dem Vater ziehen möchte. Der Vater hat ihm angeboten das er
es erstmal für einige Monate versuchen kann, und das man einen
Tag X festlegt an dem man sich nochmal zusammensetzt und er
dann entscheiden kann ob er bleibt oder doch lieber weiterhin
bei der Mutter leben möchte.

Warum? Der Sohn weiß bestimmt, was er möchte. Oder ist er
eventuell nur verletzt und will es der Mutter heimzahlen? -

Das denke ich nicht. So kommt es nicht rüber. ER fühlt sich nur allein gelassen und er kann sich einfach auf nichts verlassen.
Er ist viel allein, hat massive Probleme in der Schule.

Ich würde nicht solche Experimente machen mit ‚erstmal für
einige Monate versuchen‘. Entweder nimmt man sich vor, dass es
klappt, und dann klappt es auch, oder man guckt erst mal ganz
unverbindlich, und dann wird es auch danach sein. - Aber sich
nach ein paar Monaten nochmal zusammensetzen, das kann man ja
mal machen, das schadet ja nicht.

Siehe meine Antwort auf die „Frage am Rande“.
Wir möchten einfach vermeiden das er sich selbst unter Druck setzt.
Egal was sie tut, er liebt sie trotzdem, und wir akzeptieren das. Auch wenn das was sie tut absolut nicht ok ist.
Kinder lieben Ihre Eltern immer, egal was sie tun, und das wissen wir eben auch.
Wir möchten ihm den Halt und die Zuverlässigkeit geben die er braucht.

  • Bei der Mutter wird mit großem Widerstand gerechnet und der
    Beeinflussung des Sohnes von ihrer Seite.

Schafft sie das denn, den Sohn so stark zu beeinflussen?

Keine Ahnung, aber wie beeinflussbar ist ein Kind, und es ist nunmal noch ein Kind.

Wir möchten

Wer berät den Elternteil der um das Kind und dessen Wohl kämpft?

Vielleicht hier: http://www.kinderundjugendtelefon.de/
Elterntelefon: 0800-1110550
Der Sohn könnte sich auch an das Kinder- und Jugendtelefon
0800-1110333 wenden.

Vor allem kann sich auch der Sohn selber an das Jugendamt
wenden und sich beraten. Da könnte der Vater auch mitgehen,
denke ich.

Es ist kaum zu glauben, aber der Vater hat sich genau daran gehalten, und auch dessen nicht ganz geringes Geldvermögen einfach behalten bzw. ausgegeben.

  • Charakterlich meiner Meinung nach, unterste Schublade.
    Sorry.

Wieso ‚Sorry‘? Ich hab mit dem Vater nichts zu tun (zum
Glück!).

Auf so einen Vater sollte man dann auch verzichten…

Was heißt hier ‚man‘? Im übrigen bleibt dem Sohn gar nichts
anderes übrig als auf den Vater zu verzichten. Wie auch auf
sein Geld. Wirklich schrecklich sowas.

allerdings!

Viele Grüße
Simsy

Vielen Dank
Claudia

Hallo

wenn ich das richtig sehe, ist das nicht _Dein_ Sohn. Daher
hast DU an diesem Tisch _nichts_ zu suchen. Halt Dich da raus
oder zumindest im Hintergrund.

Ich glaube ein raushalten der LG ist komplett gar nicht mehr
möglich da der Sohn ein gutes Verhältnis und Vertrauen zu Ihr
hat, …

Ich versteh auch nicht ganz wieso. Mit ihr wird er doch unter
anderem dann auch zusammenwohnen. Wieso soll sie sich da
raushalten?

Die LG (ist im übrigen nicht die neue Perle sondern schon seit 6 Jahren die "Stief"mutter, zu der auch der Sohn ein großes Vertrauen hat.) ist eigentlich auch in der Vergangenheit die Stütze und Vermittlerin für den Sohn der beiden Elternteile.

Nur sollte sie auf keinen Fall was über die leibliche Mutter
sagen, jedenfalls nichts Schlechtes.

Das machen weder der Vater noch die Partnerin, denn das würde eh nix bringen…nur stress. Und außerdem wäre das ein Krieg auf dem Rücken des Kindes, und das muss nicht sein.

Viele Grüße
Simsy

Claudia

Vielen Dank erstmal für die Antworten,

ich denke der erste Weg geht über den Tip mit dem Elterntelefon und das Gespräch mit der Mutter.

Wenn das nichts hilft muss eben ein Gericht entscheiden.

Liebe Grüße von der Nordsee

Hallo

Wieso soll sie sich da raushalten?

lesen ist schon schwer, oder?

Für dich vielleicht, für mich nicht.

Was soll diese Frechheit? Es steht da nirgends zum nachlesen, wieso sie sich raushalten soll. Und die Art und Weise, wie du über sie redest, ist nicht nur frech, sondern eine Umverschämtheit.

Als ‚Perle‘ wird übrigens meistens die Haushaltshilfe bezeichnet.

S.

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Hallo,

Wieso soll sie sich da raushalten?

lesen ist schon schwer, oder?

Für dich vielleicht, für mich nicht.

ah ja.

Was soll diese Frechheit?

Ah ja? Interessanter Tonfall :wink:

Es steht da nirgends zum nachlesen, wieso sie sich raushalten soll.

Äh, doch: Weil da zwei (bestenfalls drei, inkl. Sohn) Menschen eine höchstpersönliche Angelegenheit zu regeln haben, die zudem noch von Konflikten beladen ist. Da noch eine dritte (bzw. vierte) Person hinzuzuziehen, die damit erstmal nichts zu tun hat, und die vielmehr noch ein ganz eigener Konfliktpunkt ist (das ist Papas Neue IMMER), ist ausgesprochen riskant, wenn nicht per se kontraproduktiv.

Ist halt das echte Leben, nicht die heile-heile-gänschen-Welt, in der man Freunde bleibt.

Und die Art und Weise, wie du über sie redest, ist nicht nur frech,
sondern eine Umverschämtheit.

Wo denn? Bei solchen Unterstellungen solltest gerade Du gerade hier schon was handfestes haben.

Als ‚Perle‘ wird übrigens meistens die Haushaltshilfe bezeichnet.

Wie Du da nur drauf kommst. „Perle“ ist - zumindest im Ruhrgebiet - ein sehr gängiger und gar nicht unverschämter Ausdruck für die Freundin eines Mannes. Schließlich ist eine Perle ja etwas schönes, besonderes, wertvolles.

.m

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Hallo Claudia,

ein Kind hat ab 14 einen großen Einfluß auf die Entscheidung, wo er leben möchte.
In diesem Fall würde ich vorschlagen, mit einer der Einrichtungen der Familienberatung (wird häufig von Kirchen angeboten) dieses Problem anzugehen.
Die dortigen Mitarbeiter haben zum einen Erfahrungen mit solchen Dingen, zum anderen kennen sie die die Möglichkeiten, die es gibt.

Falls es massive Widerstände geben sollte, der Jung aber partout ausziehen möchte, sollte er einen Anwalt einschalten, der seine! Interessen durchsetzt.

Interessant wäre zudem zu wissen, wie der Vater (und ev. eine neue Lebensgefährtin) dazu stehen.

Gandalf

Ausschlaggebender Hintergrund für diesen entgültigen Entschluß
(er hat früher immer wieder mal gesagt das er gerne beim Vater
leben möchte) war, das seine Mutter ohne seines Wissens sein
Konto geleert hat auf dem sein ganzes Konfirmationsgeld drauf
war.Dies hat ihn sehr enttäuscht, und das Geld wird er nie
wieder sehen.

Darf sie das? In der Schweiz ist das gesetzes wiedrig. Die eltern können zwar auf geschenktes geld des sohnes zurückgreiffen aber nicht einfach ausgeben ohne driftigen grund. Und schon garnicht eigennützig.

Das find ich dann doch nen bissle komisch das dass einfach gehen soll.

Und hab da auch das gefunden:

http://www.jr-freetime-network.de/recht/jr_rechts_be…
Finger weg vom Sparbuch der Kinder
Eltern sind nicht berechtigt, für eigene Zwecke Geld vom Sparbuch ihres Kindes abzuheben. Auch nicht, wenn die ganze Familie etwas davon hat, ein renoviertes Haus etwa.
( OLG Köln: 2 U 20/96 )

http://www.focus.de/E/EG/EGA/EGAA/egaa.htm?sernr=166…
und das hier…

scheint also bei euch auch nicht „Legal“ zu sein. Ich verstehe den zweiten artikel deutlich so konfermationsgeld nicht einfach von der muter „geklaut“ werden darf.

Hi Sev,

Darf sie das?

nein!

Gandalf