Hallo
Seit einigen Jahren leide ich (hellhäutig/sommersprossig, Allergikerin) im Frühsommer unter Problemen mit Lichtdermatose an Hals, Decolleté und Armen. Mit zunehmender Gewöhnung der Haut an die Sonne (jeweils mit Cremes mit Lichtschutzfaktor 20-30) schwindet das Problem im Laufe des Sommers dahin und ist spätestens Ende Juli nicht mehr vorhanden. Ich habe in den letzten Jahren unzählige Sonnencremes ausprobiert, vor allem solche, die extra für Sonnenallergiker und empfindliche Haut sein sollen, habe aber bisher nur eine gefunden, welche wirklich half, die aber unangenehmerweise anziehend wirkt auf Bienen, Wespen & co.
Heute war ich mal wieder in einer neuen Apotheke. Dort riet man mir zu einer Sonnencreme von Vichy mit Lichtschutzfaktor 50, da diese über einen aussergewöhnlichen hohen UVA-Schutz verfüge und zusätzlich Stoffe enthalte, die gegen die Lichtdermatose helfen sollten. Ein erster Test an der Sonne heute Nachmittag verlief erfolgversprechend. Kein Juckreiz, dafür auch nicht der leiseste Hauch einer Farbe auf der Haut.
Meine Bedenken sind nun: Wenn ich mit LSF 50 die Strahlen komplett abblocke, kann sich meine Haut überhaupt nicht an die Sonne gewöhnen. Bisher konnte ich trotz meiner hellen Haut dank sachter Gewöhnung an die Sonne im Verlaufe des Frühjahrs auch im Hochsommer mal 20 Minuten ungeschützt in der prallen Sonne an einer Bushaltestelle warten oder ungeplant und daher uneingeschmiert draussen picknicken, ohne mich gleich zu verbrennen. Nun fürchte ich, einerseits das Sonnenallergieproblem bloss auf einen späteren Zeitpunkt im Sommer zu verschieben, da ich früher oder später sicher länger als ein paar Minuten ungeschützt draussen sein werde, bzw. andererseits dann einen massiven Sonnenbrand zu riskieren.
Kurze Frage nach langer Rede: Wie schaffe ich den Spagat, einerseits die Sonnenallergie zu vermeiden, andererseits meine Haut dennoch in vernünftigem Mass an die Sonne zu gewöhnen?
Gruss
Ursula
)