Hallo,
seit Tagen beschäftigt mich ein Thema:
Bei uns im Kindergarten wird gegen Mittag immer im Hof gespielt. Der hat wenig Schatten, d.h., die Kinder sind in der Zeit zw. ca. 11.30 und 13 h im Freien. Als Sonnenschutz wird empfohlen, den Kindern einen Sonnenhut aufzuziehen und sie morgens vorm Kindergarten einzucremen.
Ich creme unsere Tochter somit um ca. 8 h morgens ein und bin der Meinung, dass mittag um kurz vor 13 h nicht mehr viel Sonnenschutz davon da ist.
Grundsätzlich finde ich es aber nicht gut, dass mit den Kindern in dieser Zeit nach draussen gegangen wird, da in der Zeit die Sonneneinstrahlung einfach am intensivsten ist und somit auch am gefährlichsten ist. Liest man ja überall.
Nun habe ich die Erzieherinnen 2x darauf angesprochen, ob das nicht zu ändern ist. U.a. ist unsere Tochter von der knallen Sonnen fix und fertig, wenn ich sie abhole, nasse Haare und knallrotes Gesicht (und sie ist keine Aktive!).
Ich bekomme nur zu hören, so schnell geht das nicht zu ändern, man soll die Kinder eben morgens eincremen (manche kommen davon schon um 7 h), Sonnenhut aufziehen, mittags wäre die Luft so stickig in den Räumen, heute wäre die Ozonbelastung nicht so hoch.
Das sind für mich alles keine Argumente, wenn man bedenkt, dass es um die Gesundheit der Kinder geht. Ich hab das Gefühl, die stört das nicht weiter, die haben ihren Tagesablauf und der war schon immer so und soll immer so bleiben.
Bin ich denn zu empfindlich?
Ich habe ein schlechtes Gewissen, meine Tochter mittags in die knalle Sonne zu stellen und hätte das gerne geändert, weiss aber nicht, wie ich das im KiGa anstellen soll.
Was meint Ihr?
Grüßle, Salbei