Sonnenschutz im Kindergarten

Hallo,

für mich sind das Tatsachen. Völlig überzogene Reaktionen.
Leider sind meine Beispiele keine Einzelfälle mehr.

Gruß
M.

Hi,
irgendwo im Thread hab ich wenigestens einen medizinischen Artikel verlinkt, mit dem ich meine Aussagen belegt habe. Hast du irgendwas zu bieten, außer deiner Meinung und deinem Gefühl?

Gruß
Elke

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Hallo,

Andere Belege sind auch nur Erfahrungen derer, die sie geschrieben haben. Alles nur eine Sache der Vermarktung.

M.

Hi,

bemerkenswert, daß Du das Argument nicht gefunden hast.

Gruß
M.

hallo,

Andere Belege sind auch nur Erfahrungen derer, die sie
geschrieben haben. Alles nur eine Sache der Vermarktung.

Wissenschaftlicher Nachweis über Häufigkeite von Hautkrebserkrankungen sind etwas anderes als empirische Erfahrungen.

Gruß
Elke

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Hallo,

selbst bei angeblich wissenschaftlichen Belegen wäre ich vorsichtig. Wie oft werde die Erhebungen von Pharmakonzernen gesponsort?

Gruß

M.

Hallo,

selbst bei angeblich wissenschaftlichen Belegen wäre ich
vorsichtig. Wie oft werde die Erhebungen von Pharmakonzernen
gesponsort?

Was verdient die Pharmaindustrie daran, wenn man Kinder um die Mittagszeit nicht in die pralle Sonne lässt?

Lass gut sein, du hast dich verrannt und keine Argumente mehr, bzw. diese nie gehabt.

Gruß
Elke

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Hallo Elke,

Es ging darum, die Frischluftzeiten zu verlegen bzw. durch
geeignete Maßnahmen (Kleidung, Creme, Sonnenschutz) bessere
Bedingungen zu schaffen.

die geeigneten Maßnahmen kann die Mutter ja sehr leicht selbst ergreifen.

Und was die Verlegung der Frischluftzeiten angeht, habe ich schon weiter unten im Thread erwähnt, dass in Kindergärten heute sehr viel mehr geschieht als ‚nur‘ Spielen - es werden allen möglichen Aktivitäten wie Fremdsprachen, Experimente, Kochen etc. angeboten, die nicht beliebig nach hinten verschoben werden können, da sie nur durchführbar sind, wenn die Kinder noch fit und aufnahmebereit sind. Und das sind sie nach drei bis vier Stunden im Kindergarten nun einmal nicht mehr.

Ich habe selbst einen Sohn im Kindergartenalter und lese auch seit einiger Zeit ehrenamtlich Vorschulkindern vor, und ich weiß, dass Kinder in diesem Alter oft auch bei schlechtem Wetter zur Abholzeit erschöpft, verschwitzt und ausgepowert sind. Und ich beobachte immer wieder, wie unterschiedlich Eltern mit ihren Kindern und der Situation im Kindergarten umgehen. Sprich: es spricht nichts dagegen, selbsttätig für Creme und entsprechende Sonnenkleidung zu sorgen, wenn man ein eher sonnenempfindliches Kind hat, aber gleich den ganzen Tagesablauf des Kindergartens ummodeln zu wollen, hat für mich doch etwas sehr Übertriebenes und Überbesorgtes an sich.

Beste Grüße

=^…^=
Katze

Hallo,

Und was die Verlegung der Frischluftzeiten angeht, habe ich
schon weiter unten im Thread erwähnt, dass in Kindergärten
heute sehr viel mehr geschieht als ‚nur‘ Spielen - es werden
allen möglichen Aktivitäten wie Fremdsprachen, Experimente,
Kochen etc. angeboten, die nicht beliebig nach hinten
verschoben werden können, da sie nur durchführbar sind, wenn
die Kinder noch fit und aufnahmebereit sind. Und das sind sie
nach drei bis vier Stunden im Kindergarten nun einmal nicht
mehr.

Dann frage ich mich, wie das bei uns in Zimbabwe funktioniert hat. Auch da war das Angebot des Kindergartens sehr reichhaltig und auch fordernd. Dennoch waren die Spielzeiten draußen in den Morgen gelegt, bzw. den späteren Nachmittag. Zumal die Kinder doch noch lange nicht wie in einer Schule 4 Stunden am Stück (was auch in einer Grundschule nicht geschieht) irgendwelche Lernprogramme machen können. Ankommen, Morgenkreis, irgendwas „pädagogisch Wertvolles“ und dann einen Unterbrechung mit draußen spielen und dann wieder rein, ist doch besser wie am Stück nur drin?

Ich habe selbst einen Sohn im Kindergartenalter und lese auch
seit einiger Zeit ehrenamtlich Vorschulkindern vor, und ich
weiß, dass Kinder in diesem Alter oft auch bei schlechtem
Wetter zur Abholzeit erschöpft, verschwitzt und ausgepowert
sind.

Ich glaube schon, dass man als Mutter normale Müdigkeit unterscheiden kann von Überhitzung.

Sprich: es spricht nichts dagegen, selbsttätig für
Creme und entsprechende Sonnenkleidung zu sorgen, wenn man ein
eher sonnenempfindliches Kind hat, aber gleich den ganzen
Tagesablauf des Kindergartens ummodeln zu wollen, hat für mich
doch etwas sehr Übertriebenes und Überbesorgtes an sich.

Auch eingefahrene Systeme können gelegentlich überdacht werden und Kindeswohl kann man sehr wohl vor der Bequemlichkeit der Betreuer stellen (meistens widersprechen sich beide Konzepte aber bei einem bisschen guten Willen gar nicht). Natürlich kann man durch Kleidung etc. mithelfen, aber eine von beiden Seiten flexible Herangehensweise ist doch für alle von Vorteil.
Ich finde es halt sehr kurzsichtig, wenn man einfach nur sagt: War schon immer so und deshalb ändern wir das auch nicht.

Gruß
Elke

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Hallo Elke,

ein Hauptproblem, was den Tagesablauf in hiesigen (Ba-Wü) Kindergärten angeht, ist die relativ flexible Bring- und Abholzeit bzw. die unterschiedlichen (und unterschiedlich teuren) Betreuungszeiten, die nebeneinanderher existieren.

Selbst in einem kleinen Kindergarten in Hintertupfingen gibt es inzwischen mindestens drei Betreuungszeiten, die parallel zueinander existieren: halbtags (8-12.30h), ganztags (8-12.30h u. 14-16.30h) sowie verlängerte Öffnungszeit (7-14h). Dies sind natürlich nur die offiziellen Zeiten - es gibt also durchaus einerseits Kinder, die von 7 h an für sieben Stunden im Kindergarten verbleiben, und andererseits welche, die erst kurz vor 9h auftauchen und schon um 12h wieder abgeholt werden.

Das bedeutet, dass das Zeitfenster für ‚pädagogisch Wertvolles‘, das möglichst allen zugute kommen soll, recht klein ist, zumal mitunter eben Kinder darunter sind, die gegen Mittag schon fast einen ‚Arbeitstag‘ hinter sich gebracht haben. Da bietet sich für die Frischluftaktivitäten logischerweise die Zeit an, in der die einen Kinder sich schon nicht mehr konzentrieren können, während die anderen sowieso gerade abgeholt werden.

Ob die Mutter es wirklich unterscheiden kann, ob es normale Erschöpfung oder Überhitzung ist, vermag ich von hier aus nicht zu sagen (sie erwähnte, ihr Kind sei nicht sehr aktiv - das kann aber im Kindergarten durchaus ganz anders sein als zu Hause). Ich finde es nur wahrlich reichlich übertrieben, wegen einiger weniger Kinder oder gar nur eines einzigen den ganzen Tagesablauf des Kindergartens (für den es u.U. ja gute Gründe geben mag) über den Haufen werfen zu wollen.

Beste Grüße

=^…^=
Katze

Hallo,

Argument findest Du im Strang!

Gruß
M.

Hallo Mikhael,

scheinbar hast du dich auch mit Krebs noch nicht so auseinandergesetzt. Jeder Sonnenbrand, von Geburt an, hinterlässt Schäden in der Haut die irreparabel sind. Summiert sich das, entstehen dadurch Krebszellen:

„(…)Einfache Verhaltensregeln bieten einen verlässlichen Schutz vor Hautkrebs: In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, überwiegend im Schatten aufhalten und vor allem die Mittagssonne meiden. Hautpartien, die nicht durch Kleidung bedeckt sind, sollten mit Sonnenschutzmitteln (mindestens Lichtschutzfaktor 20) geschützt werden.(…)“
aus http://ww.krebshilfe.de/aktuelle-themen.html?&tx_ttn…

manchmal ist Prävention wirklich sinnvoll und ich bin froh, dass der Kindergarten meines Sohnes das auch so sieht. Dort wird gecremt vor dem rausgehen, es wird darauf geachtet, dass die Kids nicht zu knapp bekleidet sind, Mützen und Hüte an sind und bei Sonne mittags möglichst nicht raus gegangen wird.

lg, Dany

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Hallo Dany,

wie kommst du nur darauf, zu verlangen, dass jemand seine Meinung fundiert untermauert? Ist doch viel besser, seine Meinung zu schreiben und gleich noch gesellschaftspolitische Trends hineinzuinterpretieren. Ist auch im LuL gang und gäbe und gerade eben mal wieder Thema.

Gruß
Elke

Hallo,

Argument findest Du im Strang!

Du verwechselst Meinung mit Argument.

Gruß
Elke

Hallo Salbei,
Deine Sorgen verstehe ich durchaus. Aber andererseits denke ich auch: schalte einen Gang zurück und pack Dein Kind nicht zu sehr in Watte! Sonnenhut und langlebige Creme sind eine gute Basis. Wichtig finde ich, dass sie auch draußen jederzeit Zugang zu Getränken haben.

Zur Organisation des Tagesablaufes:
Ich habe in den letzten zwei Jahren in sechs verschiedenen Kindergärten gearbeitet und bei jedem wieder andere Regeln und Gepflogenheiten kennen gelernt. Das gemeinsame Problem aller Tagesgestaltungen sind aber die flexiblen Betreuungszeiten. Die letzten Kinder kommen erst nach neun Uhr, die Frühstückszeit geht entsprechend oftmals bis zehn Uhr oder gar noch später. Die ersten Kinder gehen bereits Viertel vor zwölf zum Mittagessen. Das macht die Kernzeit so kurz, in der Rituale wie der Stuhlkreis und feste pädagogische Angebote wie Fremdsprachen, Musizieren, Kochen etc. unterzubringen sind.

Draußen Spielen eignet sich einfach gut für die Abholzeit, weil man ja auch nicht möchte, dass die Kinder mitten aus dem „Programm“ gerissen werden. Das hat nichts mit Bequemlichkeit der Erzieherinnen zu tun. Drinnen bleiben wäre immer bequemer - ob im Winter oder im Sommer.
Gruß
Jette