In den spanischen Urlaubsländern wird man oft durch Lockangebote angezogen. Man warnte uns schon vorher, doch diese Masche kannten wir noch nicht. Am Strand bot uns ein junger Mann an für ein geringes Entgeld Lose zu kaufen. Jedes dritte Los würde gewinnen. Wir zogen und tatsächlich hatten wir einen Gewinn gezogen einen angeblichen Gameplayer. Den Gewinn sollten wir uns in einem bestimmten Hotel abholen. Wir wurden kostenfrei dorthin gefahren. Kaum daß wir das Hotel betraten, standen am Eingang etliche Türvorsteher, die einen nicht wieder gehen ließen. Kurzerhand wir wurden für Stunden dort fest gehalten, durften nicht gehen und mußten für Stunden an dem gesamten Programm teilnehmen. Hier meine Frage: Können die Türvorsteher sowie das Personal Gäste so ohne weiteres festhalten, indem sie einen dauerständig Bedrängen zu bleiben und immer neue Angebote rauszuholen, um abzulenken, die Türen zu dritt verstellen, so daß man keinen Fuß nach draußen setzen kann. Selbst Notausgänge sind vom Personal hermetisch abgesichert, sowie die Örtlichkeiten. Es könnte ja sein, das sich jemand über ein Fenster selbstständig machen möchte. Personal sowie Hotelchef arbeiten zusammen. Beschwerden bringen also nichts.
Was kann man tun oder unternehmen, um dem zu entkommen?
Selbst am Ausgang wurde einem vom Personal noch ein Bein gestellt, um ja nicht die Flucht ergreifen zu können. Wir finden, das ist Freiheitsberaubung und Nötigung.
Was ist ein "spanisches urlaubsland???
Der Rest ist mir völlig unbekannt. Noch nie von solche Maschen gehört.
Evtl sagst du uns wo das war??? Vielleicht möchtest Du ein bißchen näheres darüber erzählen?
Also wenn ich in so etwas verwickelt wurde, und das in einem EU-Land, wurde ich unweigerlich mit einer Anklage drohen. Dann unbedingt der Hotelchef sprechen wollen (oder sein Stellvertreter -das müssen sie gewähren) und eine Beschwerde (mündlich UND schriftlich) einrichten. Darüber hinaus das „Libro de Reclamaciones“ unbedingt verlangen und wenn ich wieder frei bin, geht mein allererster Weg zur Polizei um Anzeige zu erstatten. Das ist nicht nur Freiheitsberäubung, sondern mitunter auch weitere Straftaten (man kann mich doch nicht zwingen etwas zu tun was ich ausdrücklich NICHT will!!!)
Vermutlich wurde mich so etwas persönlich nicht viel bringen, aber es wurde mich freuen wenn ich weiß, durch diese Gegenwehr meinerseits habe ich ein bißchen dagegen unternommen und ein weiteres Handeln zu verhindern oder zu erschweren…
Es tut mir sehr leid, daß so etwas passiert und auch noch in meiner Heimat!
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena
Der Rest ist mir völlig unbekannt. Noch nie von solche Maschen
gehört.
Evtl sagst du uns wo das war???
Hört sich schwer nach den Kanaren (insbesondere Gran Canaria
und Teneriffa) an und ist dort leider an der Tagesordnung
Was ist ein "spanisches urlaubsland???
Der Rest ist mir völlig unbekannt. Noch nie von solche Maschen
gehört.
Jedenfalls unter Juristen und Verbraucherschutzkreisen sind diese Maschen, die ganz besonders Spanien betreffen, weithin bekannt. Früher waren die spanischen Gesetze hier auch so verbraucherunfreundlich, dass sich Verbraucher auch praktisch nicht wehren konnten (es sei denn die schlauen Leute, die Verträge auch wirklich lesen und wenn sie kompliziert sind von Juristen begutachten lassen, bevor sie sie unterschreiben). Ganz massiv haben und betreffen diese unseriösen Umtriebe vor allem die kanarischen Inseln.
Die Machenschaften hier in Spanien waren sogar einer der Hauptmotivation für die EG-TimesharingRichtlinie, auf Grund der nun auch in Spanien, wie auch sonst in der EG, die Timesharinggesetze verbraucherfreundlich gestaltet werden mussten.
Wir haben etwas ganz ähnliches im März 04 auf Koh Samui erlebt. Ein junger Mann mit Vespa sprach uns in Chaweng auf der Hauptstraße an, ob wir Deutsch sprechen würden. Wir bejahten und er quatschte uns gleich voll, daß er für eine „Super-Sache“ werben würde. Das kam uns zwar schon etwas komisch vor, aber wir haben uns den Spaß nicht nehmen lassen
Er sagte uns, wir müssten nur jeder eines von seinen Rubbel-Losen ziehen und könnten dann tolle Preise gewinnen (Aufenthalt in einem Resort auf Samui, Geld, Fernseher etc.).
Ich habe dann beobachtet, wie er seine Lose aus der Bauchtasche zog: es gab einen dickeren Stapel, wahrscheinlich die Nieten, und einen kleineren Stapel. Aus dem dickeren Stapel zog er ein paar Lose und bot sie meinem Lebensgefährten an - leider nicht gewonnen. Ich bekam ein paar Lose aus dem kleineren Stapel und - oh Wunder - ich hatte gewonnen (ich glaube, einen DVD-Player). Ich war natürlich sehr verwundert und fragte, wie ich denn jetzt wohl zu meinem Gewinn käme.
Der junge Mann sagte uns, wir müssten sofort (!) mit ihm zu einem neuen Resort fahren, dort bekämen wir die Preise. Wir fragten, was dann dort passieren würde, er sagte uns, wir müssten „nur“ eine kleine Führung durch das Hotel mitmachen.
Als wir dies auch nach viel Gequatsche von ihm ablehnten, beschimpfte er uns recht übel und brauste mit seiner Vespa von dannen. Da war ihm wohl die „Abschuß-Prämie“ durch die Lappen gegangen
Was Euch da passiert ist, ist wirklich eine Frechheit. Leider kann ich nichts zur rechtlichen Situation sagen, aber da werden sich hier sicher noch Experten melden.
das da noch jemand drau reinfällt hätte ich nicht gedacht. Natürlich ist das zumindest Nötigung aber die suchen sich ja eben immer die Leute aus die es mit sich machen lassen.
Ich habe auf Gran Canaria mal eine Flasche Gin für 2.500 Mark gekauft. Aber ich habe immerhin die Ausrede, dass es fünf Uhr Morgens und ich ziemlich gerichtet war. Dann muss man dann bei der Abrechnung schlucken und daraus lernen, …