Hallo Marco
Nicht Fabian hat den Artikel geschrieben, sondern ich, Marco,
der Urheber des Ganzen.
Entschuldige! Es war mir die ganze Zeit klar. Ich habe mich hier vertan. Sorry.
Das Problem ist, dass sich in diesem Brett keine
Spanischmuttersprachler tummeln, sondern Leute, die Spanisch
als Fremdsprache lernen.
Das stimmt nicht.
Also hin und wieder haben sich mindestens drei weitere Muttersprachler zu wort gemeldet. Wenn sie das nicht tun, werden sie schon wissen warum. Ausserdem ich bin auch Muttersprachlerin.
Und auch falsch insofern, daß es gelegentlich stellen hier Leute Fragen bzgl Übersetzungen, die aber keinen Absicht haben, diese sonst sehr schöne Sprache zu lernen.
Die brauchen Regeln, die sagen WARUM
etwas richtig ist oder nicht.
Es ist durchaus klar, daß jemand der eine Fremdsprache lernt, auch grammatikalischen Regeln derselbe benötigt. Das ist so. Allerdings meine ich (z.B. mMn. in diesem Brett bei Fragen bzgl. Englisch oft der Fall) ist in der Regel auch eine Hilfe wenn jemand der sich auskennt, sagt, wie es gesagt wird. Und das ohne sagen zu müssen, wie es sich diese, sage ich mal, Ausdrucksweise nennt.
Grammatikalische Regeln sind eine Art hier im WWW sich helfen zu lassen um eine fremdsprache zu lernen. Es gibt aber auch andere.
Und die müssen den Lernenden in
sauberer Terminologie erklärt werden.
Daß ein Baum, Baum heisst, muß man in der Tat selbst lernen. Da geht kein weg daran vorbei. Aber daß dieser Baum Äpfel gibt, muß man nicht.
Wenn jemand sagt, daß etwas so und so ist, muß nicht immer und zwangsläufig einen Namen haben. Und schon gar nicht wissen wie der lautet. Das ist Auto fahren darf, heisst noch lange nicht, daß ich wissen MUß, daß es sich eben Auto nennt.
Will heissen: Diese Erklärung ist eine Art der Hilfe, aber gewiß nicht die einzige.
Wenn du in diesem Brett
hilfreich sein wolltest, müsstest du endlich anfangen, dich
für Grammatik zu interessieren.
Echt? Warum denn? Wenn jemand einen Satz übersetzt braucht, warum muß ich dafür wissen ob das Passiv oder sonstwie gebaut ist? (Obwohl ich das durchaus erkenne.)
Ich verstehe den Sinn des Verfassers. Ich benutze einen ähnlichen Wortschatz. Ich mache keinen Scheibfehler. Und ich gebe in meiner Muttersprache wider. Ist das nicht geholfen?
(Wenn ich helfen will, muß ich endlich gar nichts!)
Es stimmt wohl, dass es dir
reichen kann, deine Muttersprache zu benutzen, aber es reicht
nicht, um in diesem Brett bei grammatischen Fragen hilfreich
zu sein.
Eine Übersetzung hat auch maßgeblich mit Grammatik zu tun und ist im Grunde nur eine Anwendung von der. Wenn DU Dich mit meinen Beispielen nicht geholfen fühlst, dann tut es mir leid, aber ich weiß, daß es hier in WWW Leute gibt, denen das vollkommen reicht und sich sehr wohl geholfen fühlen.
Also, wie ich oben sagte, um das anzunehmen sollst du mir eine
seriöse Quelle nennen und das alles begründen. (Was du aber
nicht finden wirst, in diesem Fall, denn RAE ist die „Bibel“
der spanischen Sprache.)Das ist leider etwas arrogant.
Ich beziehe mich ausschließlich auf den „leísmo“ und auf der Tatsache, daß ich Dir als Quelle die RAE gezeigt habe. Und da Marco, kannst du dich stellen wie du möchtest, aber was RAE sagt, stimmt. Und nur darauf bezog ich mich. Wenn du meinen Artikel richtig trennst, wirst du das auch sehen, daß ich es so gemeint habe. So „verstümmelt“ liest sich, in der Tat, arrogant, was aber bei weitem nicht so ist. Und das dürfte Dir klar sein.
Oder mit anderen Wörtern: Nent mir einen spanisch-Muttersprachler der, mit entsprechender Ausbildung, behauptet, daß was in RAE steht nicht stimmt und ich zeige Dir auf der Stelle ein Muttersprachler, der kein Spanisch kann.
Du tätest gut daran, zur
Kenntnis zu nehmen, dass es Unterschiede zwischen europäischem
und amerikanischem Spanisch gibt.
Das habe ich noch nie geleugnet. Das habe ich niemals anders gesagt, angedeutet oder behauptet. Nie. Das hast Du selbst hineingebastelt. Mir ist das bestens bekannt und wenn ich nur ein Zehntel von den Beispiele, die ich darüber kenne, hier nennen müßte, würde WWW sprengen. Doch diese Unterschiede sind im RAE ebenfalls aufgefaßt.
Dazu gehört auch, dass der
Leísmo in Lateinamerika als falsch angesehen wird.
Und wer sagt das? Wo steht das? Ausser daß du das nennst, gibt es einen anderen Grund weshalb ich das so annehmen müßte?
Abgesehen
davon sollte das nur eine Nebenbemerkung sein, weil ich deine
diesbezügliche Bemerkung so interpretiert habe, dass der
Leísmo generell falsch sei.
Wer lesen kann ist im Vorteil!!!
Ich ziteiere mich selbst:
"Ein „leísmo“ wird oft falsch verwendet und man sollte diese nicht benutzen. Gesetzeswidrig wird vorallem im Madrid verwendet und schriftlich wirst Du es, als CD ("Complemento directo) nie finden, es sei denn es handelt sich um ein Werk, daß sich gerade mit dieser typischen Madrider-Aussprache auseinander setzt. Aber natürlich auch wenn der Text von jemand verfasst ist, der selbst so redet oder nicht weiß, daß dies einen grammatikalischen Fehler ist.
Dazu die RAE:
-
m. Gram. Empleo de la forma le y, con menos frecuencia les, de él en el acusativo masculino singular o plural cuando el pronombre representa a personas.
-
m. Gram. Incorrección consistente en emplear la forma le o les para el acusativo masculino singular o plural cuando el pronombre no se refiere a personas, o para el acusativo femenino singular o plural."
Aus: /t/spanisch-passiv-die-zweite/4869968/12
Demnach ist es klar und deutlich zu lesen, daß „leísmo“ in Spanien nicht immer richtig ist und nur in diesen o.g. Fall verwendet werden darf. Denn „oft“ heisst nicht „immer“, wie du schon bestimmt weiß.
España era un país solitario y entonces debería habérseLO
dejado en su soledad.
Und nun sehen wir illustriert, was ich oben angedeutet habe.
Da du die grammatische Terminologie nicht beherrschst, kannst
du nicht erklären, WARUM der Satz falsch ist, und du kannst
dich nicht zu meinen grammatischen Überlegungen äußern.
Ich habe mich nie so richtig hingelegt, zu erklären warum das so ist und ich werde es nicht versuchen. Denn das weiß ich nicht. Aber das diese Übersetzung falsch ist, das kannst Du sicher sein. Und wie ich schon sagte, kein Muttersprachler wird Dir jemals das so sagen. Und wenn du aus einer richtigen Übersetzung keine Rückschlüsse bzgl der Grammatik ziehen kannst, so tut es mir wirklich leid für dich…
Da ich
als Nichtmuttersprachler aber auf Regeln angewiesen bin, um
Spanisch zu benutzen (ein Sprachgefühl habe ich ja nicht),
Doch das hast du aber bewiesen in einem andern Artikel.
bin
ich immer noch kein Jota schlauer betreffs des o.g. Satzes.
Wenigstens hast Du die richtige Übersetzung dafür bekommen und, wenn ich mich richtig erinnere, sogar ein paar zusätzliche Möglichkeiten (nach dem Motto: Einen Satz kann man auf verschiedene Art und Weise übersetzen). Mit denen, Dein Lehrer und die Bücher könntest Du auf die schliche kommen. Die grammatikalischen Gesetzen sollten mMn. eine Hilfestellung sein, aber entweder lernst du dazu auch die entsprechenden Ausnahmen, oder Du bist genauso schlau wie vor den ganzen Erklärungen Denn (und jetzt kommt nur eine ganz persönliche Meinung) Schade der, der eine Fremdsprache ausschließlich nur aus Büchern und trockenen grammatikalischen Gesetzen lernt.
Gruß
Helena