Spanisch vs. Französisch

Hallo

An unsrer Uni werden verschiedene Sprachkurse angeboten… Nun ja… ich hab Französisch und Spanisch ins Auge gefasst… Kann mich aber überhaupt nicht entscheiden welche Sprache ich von den beiden lernen soll… bzw. als erste mir aneignen soll…

Ich hab echt schon Pro und Contra aufgeschrieben… aber irgendwie ist es total ausgeglichen…

Könnt ihr mir Für und Wieder sagen? Auch wenns nur die Meinung jedes Einzelnen ist…

Also freu mich auf eure Antworten…
Liebe Grüße

aber

irgendwie ist es total ausgeglichen…

da Spanisch von ungleich mehr Menschen gesprochen wird als Französisch, würde mich interessieren, wie das geht …

meine Pro und Contras sind ausgeglichen!

dh… dass dafür für Französisch wieder ein anderer Punkt mehr ins Pro fällt… es geht ja nicht nur darum wieviel Leute es sprechen!!!

was hast du denn fuer FUER und WIEDER ?

Servus Thomas,

als Student verfügst Du über ein Hirn, welches noch gute Kapazität zum Auswendiglernen hat - ich war ein bissel überrascht, wie schnell das ab etwa 30…35 nachlässt.

Vorschlag daher: Jetzt, wos noch gut geht, wenigstens drei zusätzliche Fremdsprachen lernen. - Unsere Nachbarn in Ländern mit wenig populären Sprachen (z.B. Belgier, Dänen, Niederländer, Ungarn) sind oft genug überrascht, wie wenige Fremdsprachen in D als „normal“ gelten.

Schöne Grüße

MM

hallo thomas!

was hast du denn schon für sprachkenntnisse?
(also vorab, ich habe den französischwurm verschluckt, er nistet in meinem ganzen körper und wird mich nie wieder verlassen, d.h. rein ohne gründe würde ich dir IMMER sagen: nimm französisch :wink: )
hab französisch jetzt 6 jahre in der schule gehabt und mal einen spanischkurs mitgemacht und bei letzterem hab ich festgestellt, dass mir da latein geholfen hat beim lernen…weniger französisch.
französisch ansich klingt toll, wenn dus sprichst kannst du was zur deutsch-französischen freundschaft beitragen (*G*), allerdings müsstest du dir bewusst sein, dass sich die grammatik wahrscheinlich etwas schwerer lernt als im spanischen, ABER: mit nem funken sprachgefühl wird das schnell zum selbstläufer.
also meine ma hat in beides mal rein geschnuppert und ist eher nicht so der sprachgefühl mensch, sie merkt sich lieber vokabeln, und ihrer meinung nach war da spanisch einfacher. ich bin eher der sprachgefühl mensch und fand spanisch daher anfangs etwas langweilig zu lernen, weil mit frz und latein in der hinterhand das meiste an grammatik auch ohne erklärung klar war.

also ich finde du müsstest dich entscheiden:
a) zwischen temperament und singsang
b) nach häufigkeit des gebrauchs (wenn du nie nach spanien, aber öfters nach frankreich fährst, dann wär wohl frz. besser)
c) nach der art zu lernen.

gruß
yvi
(ps: nimm französisch *GGG*)

Von diesem Argument ausgehend, würde ich zu Chinesisch raten :smile:)

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da Spanisch von ungleich mehr Menschen gesprochen wird als
Französisch, würde mich interessieren, wie das geht …

Von diesem Argument ausgehend, würde ich zu Chinesisch raten

-))

Das wird ja anscheinend nicht angeboten! :stuck_out_tongue:

Grüße,

Anwar

Hallo Fragewurm,

Ich hab echt schon Pro und Contra aufgeschrieben… aber
irgendwie ist es total ausgeglichen…

Könnt ihr mir Für und Wieder sagen? Auch wenns nur die Meinung
jedes Einzelnen ist…

Mir ist noch nicht klar, was du später beruflich und privat machen willst.
Also rein geographisch dekst du mit Spanisch den südamerikanischen Kontinent ab. Mit Französisch den Westafrikanischen.

MfG Peter(TOO)

Für und Wider…
Wie einige vor mir, du solltest erstmal wissen was du machen möchtest.

Im Hotelfachgewerbe ist es zum Beispiel wichtig, Französisch zu können, auch wenn du Romanistik, Geschichte oder etwaige Philologien (z.B. afrikanische) studierst, würdest du es brauchen.

Spanisch ist an sich weitverbreiteter und wäre meine persönliche Empfehlung.
Zwar sind Franz. und Spanisch beide romanische Sprachen, aber zumindest mir fällt es leichter Latein und Italienisch von Spanisch aus zu lernen, denn von Französisch aus. Sogar Portuguisisch geht einigermaßen.

Wenn du also in die USA, nach Südamerika oder sonstwo hinwillst um z.B. International beratend zu Arbeiten, oder bei irgendetwas Sozialem, wirst du auch Spanisch benötigen. Grad in den USA gibt es eine breite spanisch-sprechende Bevölkerungsschicht.

Hallo Thomas

Kann
mich aber überhaupt nicht entscheiden welche Sprache ich von
den beiden lernen soll…

Wennde mich persönlich fragst: Französisch.
Aber das „güldet“ nicht, weil ich Frankreich und die französische Sprache halt besonders mag. Ich finde, es ist die kultivierteste der schönen romanischen Sprachen, aber wie auch immer…
Man kann ja auch pragmatischer vorgehen:
Wenn du eher im europäischen und vielleicht auch noch afrikanischen Raum arbeiten (und leben) willst, dann rate ich natürlich zu Französisch.
Wenn du jedoch viel mit Südamerika am Hut hast, dann spricht das selbtredend für Spanisch.
Musik klingt übrigens in beiden Sprachen sehr schön. :wink:
Gruß,
Branden

Hallo
Ich finde es kommt sehr darauf an warum und wofür du diese Sprachen lernen möchtest. Wenn Du damit nur bezweckst im Urlaub eine Flasche Wein zu bestellen, brauchst du Dir keinen großen Kopf zu machen.
Wenn es aber etwas tiefer gehen soll und du „vernünftige“ (was immer das für dich auch ist) Gründe dafür hast, dann kannst du das evtl hier auflisten und wir geben Dir Denkanstöße dafür.
Allerdings, und das kann ich ja jetzt sagen, wenn es um die Zahl derer geht, die die eine oder die andere Sprache sehr gut können bzw. Muttersprachler, dann sollte deine Entscheidung Spanisch sein.
Ich denke, so ganz grob gesagt, beruflich, in den meistens Fällen kommst Du auch mit Spanisch weiter.
Aber wie gesagt, du solltest Deien Argumente hier auflisten
Schöne Grüße
Helena

da Spanisch von ungleich mehr Menschen gesprochen wird als
Französisch, würde mich interessieren, wie das geht …

Von diesem Argument ausgehend, würde ich zu Chinesisch raten

-))

ich auch !!!

Chinesisch ist gar nicht ungut, eine Sprache der Zukunft, des Aufstrebenden Marktes.
Nur ist das nicht grade eine Sprache, die man mal so nebenher lernt :wink:

Alte Welt oder Neue Welt?
Huhu!

Spanisch könnte man später noch recht gut autodidaktisch lernen, wird ja ziemlich genau so ausgesprochen, wie man es schreibt (stark vereinfacht zusammen gefaßt: Vokale hübsch einzeln betonen, aus ll wird lj). Französisch finde ich erheblich schwieriger, die Hälfte des Wortes wird verschluckt, der Rest vernuschelt… Ich würde in die Überlegung einfließen lassen, ob im Zweifelsfall die „einfachere“ Sprache besser wäre oder lieber die „schwierigere“, da das die Option offen läßt, sich die andere später leichter selbst beizubringen.

Ich persönlich finde Französisch schöner (das Lernen soll ja auch Spaß machen!); bei der Wahl des Spanischen wäre es aber evt. interessant, sich gleichzeitig Portugiesisch anzueignen. Das ist kein großer Mehraufwand wegen der großen Ähnlichkeit der Sprachen, könnte aber später mal ganz nützlich werden! Ich denke, in der „Alten Welt“ kommt man mit Französisch besser voran; auf dem amerikanischen Kontinent ist Spanisch gefragt (Kanada ausgenommen- da ist wieder das Französische gefragt). Die Frage ist: wo siehst du dich eher (im Urlaub oder auf Geschäftsreise). Alte oder Neue Welt? Für Fahrten zum Ballermann reicht übrigens unsere Muttersprache :wink:

Liebe Grüße
der blonde Hai

Hallo,

ein entscheidender Vorteil beim Spanischen: Du siehst den Wörtern meistens an, ob sie männlich oder weiblich sind. Wörter auf -a sind weiblich, auf -o männlich. Von dieser Regel gibt es nur eine überschaubare Anzahl von Ausnahmen (el día, la mano, etc.)

Außerdem kann man im Spanischen meistens an der Betonung des Wortes erkennen, wo der Akzent gesetzt wird. Es werden außerdem hauptsächlich diese Akzente á verwendet, und nur ganz selten diese hier à. Im Französischen ist das bunt gemischt und ohne für mich erkennbare Regel: á, à, â …

Spanisch lernen macht auch mehr Spaß. Mir ist es im Urlaub auf Teneriffa oder Mallorca, in Granada und Madrid bisher noch nie passiert, dass ich jemanden auf Spanisch angesprochen habe und der mir in einem kaum verständlichen Englisch geantwortet hat. In Paris bekommt man oft eine Antwort auf Englisch - irgendwann hat es mich so genervt, dass ich beschlossen habe, ab sofort in Frankreich „kein Englisch mehr zu sprechen“.

Schöne Grüße

Petra

Ein klitzkleines Widerspruch
Hallo Petra,

ein entscheidender Vorteil beim Spanischen: Du siehst den
Wörtern meistens an, ob sie männlich oder weiblich sind.
Wörter auf -a sind weiblich, auf -o männlich. Von dieser Regel
gibt es nur eine überschaubare Anzahl von Ausnahmen (el día,
la mano, etc.)

Vollkommen Recht. Noch eine Ausnahme, die ich mir selbst „eingestanden“ habe , sind die Wörter die mit „-ema“ enden: Sie sind nämlich männlich, zB. lema, tema, morfema, lexema, teorema…

Es werden außerdem hauptsächlich diese Akzente á verwendet, und nur ganz selten diese hier à.

Auf Spanisch gibt es ausschließlich einen akzent, nämlich der o.g.

Auch Dir schöne Grüße
Helena

servus thomas,

ich sag’s mal so:
entscheide dich für die sprache, deren „r“ du leichter sprechen kannst :wink:

„beruflich“ werden beide sprachen nur in ausnahmefällen wirklich wichtig sein. und was „urlaubstechnisch“ besser ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.

was klingt dir denn besser?

ich würde mich - wie gesagt - am „r“ orientieren und spanisch nehmen. sagt der bayer :wink:

viele grüße,
raZZmataZZ

Also mir persönlich gefällt Spanisch ausnahmsweise viel besser. Französisch hatte ich in der Schule, war auch ganz gut darin, aber mögen tu ich’s trotzdem nicht besonders. Auf mich wirkt es ganz und gar nicht wie „die Sprachä där Liebä“ oder melodisch, sondern irgendwie prollig… vielleicht aber auch nur weil ich die ständigen Romantik-Assoziationen mit Französisch nicht mehr hören kann — Polnisch und Awarisch klingen da für mich phonologisch gesehen/gehört viel hübscher.

Aaaaaaber! Wenn du z.B. vorhast, vielleicht das eine oder andere wissenschaftliche Buch in einer der Fremdsprachen zu lesen, dann muss ich sagen, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass es auf Französisch in den meisten Sprachen viel mehr Literatur geben dürfte. Französisch gilt als eine sehr literarische Sprache und wissenschaftliche Abhandlungen sind oft auf Französisch verfasst, recht selten auf Spanisch.

Aber dem Argument, dass du später immer noch ganz fix nebenbei Spanisch lernen kannst, muss ich zustimmen. Spanisch ist viel regelmäßiger, oft weiß man einfach, dass es richtig sein muss. Bei Französisch habe ich oft Bedenken, ob hier nicht wieder irgendeine Ausnahmeregel in Kraft tritt. Und von Spanisch nach Portugiesisch ist’s wirklich nur ein kleiner Schritt — Portugiesisch ist wie Spanisch mit französischem Akzent. *duck* :wink:

Vom Verständnis her finde ich übrigens beide Sprachen recht „leicht“ zu verstehen. Wenn du ein Wort schon gelernt hast, dann erkennst du es auch wieder. Bei Chinesisch ist das ungleich schwieriger; warum auch immer.

Tipp: Hör dir mal französisches und spanisches Internetradio an, oder Nachrichten. Vielleicht einen vorgelesenen Artikel auf deren Wikipedien. Dann überlege dir, ob du eine dieser Sprachen wirklich sprechen/verstehen können möchtest. Klingt sie für dich interessant genug? Bringt sie dir was im Alltag oder Studium? Hast du franko- oder hispanophone Freunde (Kontakt mit Muttersprachlern ist wichtig und sehr spaßig, v.A. wenn man demjenigen auch seine eigene Sprache näherbringen kann)? Wie könnten dir deine Vorkenntnisse dabei nutzen? In welche Länder würdest du am ehesten reisen? Und wie werden’s die Mädels finden?

Ich wähle meine Sprachkurse oft nach der Devise „Je exotischer, desto besser!“, hab deswegen auch jeweils 1 Semester lang Tibetisch, Xhosa und Indonesisch gemacht. Nepali und Mittelägyptisch wollte ich auch machen, aber da wurde nichts draus. Nächstes Semester würde ich Russisch und Tsesisch machen wollen… na mal sehen.
Aber bei mir hat Sprachlernerei wahrscheinlich auch andere Gründe.

Grüße,

  • André

Uuups!..
Hallo Petra,

Es werden außerdem hauptsächlich diese Akzente á verwendet, und nur ganz selten diese hier à.

Auf Spanisch gibt es ausschließlich einen akzent, nämlich der
o.g.

Sorry! Ich meinte auf Spanisch gibt es nur den akzent „-´-“. zB Esdrújula, María, mención,…

Schöne Grüße
Helena