Sparen mit dem Leerlauf?

Hallo James,

Wenn ich 500m vor der Ampel vom Gas gehe weil ich vor mir
einen „Roller“ habe kommt mein Fahrzeug auf Grund des geringen
Gewichts (kinetische Energie!) SOO früh zu stehen, dass ich
mitten auf der Strasse (Längsrichtung) zu stehen komme.

Und deswegen wirfst du mir jetzt mangelnde Lernfähigkeit vor?
Passt irgendwie nicht…

Dein Fahrzeug verzögert also schneller, als das Fahrzeug vor dir. D.h. irgendwann gibst du zwischendurch ein wenig Gas.
Wo ist das Problem (abgesehen davon, dass der Anstand zum Vordermann etwas größer als 10 meter wird)?

Gruß
Carlos

Ja!

Hallo Doc,

ich selber rolle auch sehr häufig, kupple aber nicht aus,
sondern verwende die Schubabschaltung.
Der Vorteil der Schubaschaltung ist ja, das überhaupt kein
Treibstoff verwendet wird, während beim Leerlauf den Motor
soviel Treibstoff erhält um mit der Leerlaufdrehzahl zu
fahren.
Genau dafür wurde die Schubabschaltung entwickelt.

Genau so seh ich das auch!

Ergänzend möchte ich noch die Shell-Studie erwähnen, die hervorgebracht hat, dass durch das Rollen im Leerlauf der Verbrauch sogar ansteigt, da die Motorsteuerung die Drehzahl zur Versorgung der Aggregate (Servo, Bremsen etc.) anhebt.

Hi,

Wo ist das Problem?

das Problem ist, dass ich einen Verbrennungsmotor fahre. Dessen Mindestdrehzahl ist bei Leistungsabgabe bekannterweise >900 1/min. So muss ich die Kupplung _viele_ Sekunden am kritischen Punkt halten.

J~

Hi!

Die Ideale Denkweise sollte lauten;„Ich will, dass der gesamte
Verkehrsfluß schnell und effizient läuft.“

Ganz recht.

Das bedeutet
Beschleunigen und Abbremsen möglichst zu vermeiden. Das
bedeutet AUCH öfters mal zu schalten.

Das Problem bei den „Rollern“ ist, dass sie zwar für sich selbst sehr sparsam fahren, diejenigen hinter ihnen jedoch zu früh bremsen müssen (einfach hinterherrollen fällt flach, da man immer erst etwas später merkt, dass der „Roller“ ja rollen will und man somit nur noch durch Bremsen und/oder Herunterschalten auf dessen V kommt, die man dann aufgrund anderer Getriebeübersetzung (Schiebebtrieb) und/oder anderer Widerstandwete bei Reifen und Radlagern sowie anderem CW-Wert niemals auf demselben Niveau halten kann.
Somit ist „Rollen“ nichts anderes als Sparen auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehemer, die hinter dem „Roller“ herkriechen und Kapriolen mit ihrer Kupplung aufführen müssen.
Ich überhole solche Wanderbaustellen, soweit möglich, mit sanftem Gasdruck und fertig.

Zum Thema große Lücken: der Verkehrsraum in deutschen Großstädten ist mittlerweile sehr knapp. Somit sollte man sich befleissigen, im Rahmen der gebotenen Sicherheitsabstände die zur Verfügung stehenden Kapazitäten der Straße optimal auszunutzen. Dies kann durch „Rollen“, wie oben beschrieben, nicht gewährleistet werden, da riesige Abstände zwischen den fahrzeugen entstehen. Von der Staubildung durch die Notwendigkleit des zu frühen Abbremsens der hinterher Fahrenden ganz zu scheigen.
Somit ist zügiges Fahren geboten, wobei natürlich dauerndes Vollgas-Beschleunigen und stark Abbremsen nicht notwendig ist.

Diejenigen, die sich um eine effiziente und treibstoffsparende
Fahrweise bemühen, setzen die allgemeinen Ratschläge um und
verhalten sich sozial und vernünftig. Sie sind Pioniere, die
ein neues Verhalten umsetzen.

Ich würde dies eher als „unverbesserliches Oberlehrerverhalten“ interpretieren.
Ein paar besonders Schlaue verschliessen sich hier den Fakten, um 20 Euro pro Jahr zu sparen, während sie alle anderen um sich herum verrückt machen.
Von „sozial“ oder gar „vernünftig“ kann bei solche einer pestigen Fahrweise nicht die Rede sein.

Wenn dir also wieder jemand begegnet, der sein Auto (mit oder
ohne Schubabschaltung) ausrollen lassen will, weil in 500
Metern Entfernung die Ampel auf Rot geschaltet hat, kannst du
ihn ja sportlich überholen.

Warum nicht einfach zügig? Überholen jedenfalls wäre hier „vernünftig“, um eine fliessende Fahrt zumindest vor und neben dem „Roller“ zu gewährleisten…

Du kannst aber auch dazu lernen und es ihnen auch gleich tun.

Gott bewahre! Dann passt irgendwann nur noch die Hälfte der Fahrzeuge pro Stunde auf die Straße. Hier in München wäre das der Gau.

Alte Gewohnheiten ablegen und umlernen ist nie bequem.

Das möchte ich hier stark unterstreichen und Dich auffordern, genau dies zu tun und so zu fahren, dass auch die anderen Verkehrsteilnehmer eine Chance haben, in einer akzeptablen Zeit durch die Stadt zu kommen…

Grüße,

Mathias

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Hallo Stefan,

*snip*
>Ford Fiesta 1,6D (Bj. Ende der 80er), Verbrauch: um 4L
>Dieselkraftstoff /100km. (bin damals aber noch nicht so
>Vorausschauend gefahren wie heute)
>Toyota Starlet 1,3 (Bj. 1998?), Verbrauch um 5L Superbenzin /
>100km
>Toyota Yaris lindea eco 1,0 (Bj. 2001), Verbrauch um 4L
>Superbenzin / 100 km
>Daihatsu Cuore L251 (Bj. 2003), Verbrauch unter 4L
>Normalbenzin / 100 km
>Die Angaben beziehen sich auf ein Streckenprofil das zu
>gleichen Teilen aus Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn
>besteht. Wobei ich kurioserweise im Stadtverkehr meist die
>niedrigsten Verbräuche erziele.
>Die durchschnittliche Fahrstrecke zwischen zwei Kaltstarts
>beträgt bei mir übrigens ca 15km.
*snip*

Also mal ganz ehrlich…mein lieber Stefan…dat währe ja alles noch halbswegs Glaubwürdig…wenn du nicht dann schreiben würdest:
>besteht. Wobei ich kurioserweise im Stadtverkehr meist die
>niedrigsten Verbräuche erziele.

ich habe keine "um die x Liter Verbräuche…sondern kann dir immer genau sagen,was ich auf 100 Km verbrauche…
2.
Stadtverkehr mit dem STOPP AND GO ist nun mal der „Haupt“-Benzinfresser…und da willste mir erzählen das DU da weniger verbrauchst ( ich kenne GE-Erle und den Weg nach MARL…:smile: )
lol
Also sind alle Testfahrer der Automobilkonzerne so blöd und fahren „absichtlich“ in der Stadt einen höheren Verbrauch…damit Potentielle Kunden gerade auch in Anbetracht der momentanen Spritpreise ein Auto kaufen,das im Stadtverkehr sehr viel Verbraucht und auf Landstraßen wenig???
Oder die ganzen Tester der Automobilzeitschriften??
die machen dat auch absichtlich??? das bei allen Fahrzeugen der Verbrauch in der Stadt am Höchsten ist???

(Wobei ich mich Frage warum du nicht von ERLE Post oder Krankenhaus mit dem 398 fährst…)

mfg

Frank

Hallo Mathias, hallo James,

ich bezweifle stark, dass das beschriebene Vehalten von Fahrzeugen das Problem ist. Jeder Autofahrer im Stadtverkehr ist es gewöhnt, dass die Geschwindigkeit ständig wechselt. Da braucht man nicht nachzudenken, das geht instinktiv. Man hält einfach den Abstand zum Vordermann konstant. Und selbst wenn zwei Fahrzeuge unterschiedlich schnell ausrollen ist das nichts, was sich nicht genauso instinktiv angleichen lässt.

Aber wann rollt man eigentlich?
Wenn man auf Ampeln, Stauenden oder Ausfahrten ankommt. Bremsen muss man hier bei normaler Fahrweise sowieso. Aber anstatt feste in die Eisen zugehen, verliert man hinter einem Roller schon vorher an Geschwindigkeit.

Das Problem ist psychologischer Natur. Man merkt das sich der Abstand zwischen dem Vordermann und dem Fahrzeug vor ihm vergrößert.
Oder der Vordermann fährt nur noch 50 (statt der üblichen 60-70 Stadtgeschwindigkeit), obwohl die Ampel noch 100 Meter entfernt ist.
Man empfindet den Vordermann als Verkehrshindernis.
Überhaupt, jedes Fahrzeug, dass sich mit der schnellstmöglichsten Geschwindigkeit bewegt oder eine eine zu größe Lücke hinterlässt wird als Hindernis angesehen.

Ich überhole solche Wanderbaustellen, soweit möglich, mit
sanftem Gasdruck und fertig.

Genau das ist es!

Ich gehe davon aus das die Mehrzahl der Autofahrer zum Autofahren nur ihr limbisches System verwendet. Das mag ihre und eure Sache sein.
Bitte verlangt nicht von mir mein Großhirn auszuschalten.

Zum Thema große Lücken: der Verkehrsraum in deutschen
Großstädten ist mittlerweile sehr knapp. Somit sollte man sich
befleissigen, im Rahmen der gebotenen Sicherheitsabstände die
zur Verfügung stehenden Kapazitäten der Straße optimal
auszunutzen. Dies kann durch „Rollen“, wie oben beschrieben,
nicht gewährleistet werden, da riesige Abstände zwischen den
fahrzeugen entstehen.

Stimmt, im städtischen Kolonnenverkehr ist nichts mehr mit Rollen.

Ich würde dies eher als „unverbesserliches
Oberlehrerverhalten“ interpretieren.
Ein paar besonders Schlaue verschliessen sich hier den Fakten,
um 20 Euro pro Jahr zu sparen, während sie alle anderen um
sich herum verrückt machen.

Bei mir liegt die Ersparniss eher um 300-400 € /Jahr

Von „sozial“ oder gar „vernünftig“ kann bei solche einer
pestigen Fahrweise nicht die Rede sein.

Von der Staubildung durch die
Notwendigkleit des zu frühen Abbremsens der hinterher
Fahrenden ganz zu scheigen.

Aber du musst doch vor der Ampel oder dem Hindernis sowieso abbremsen!

Somit ist zügiges Fahren geboten, wobei natürlich dauerndes
Vollgas-Beschleunigen und stark Abbremsen nicht notwendig ist.

Das möchte ich hier stark unterstreichen und Dich auffordern,
genau dies zu tun und so zu fahren, dass auch die anderen
Verkehrsteilnehmer eine Chance haben, in einer akzeptablen
Zeit durch die Stadt zu kommen…

Im Großstadtverkehr fahre ich seltsamerweise genauso wie die anderen. Auf der Autobahn, der Landstraße oder bekannten Kleinstadtstrecken fahre ich jeweils anders.
Es gibt sogar eine bestimmte Ampel, an der fahre ich mit Bleifuß weg.

Meine Fahrweise hat sich in den letzten Jahren verändert und ich versuche immer dazu zulernen. Kannst du das auch von dir behaupten.

Gruß
Carlos

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Hi,

irgendwie habe ich das Gefühl, dass du keine Lust hast die Situation deiner Mitverkehrsteilnehmer zu verstehen. Sei’s drum, denk halt weiterhin nicht an andere.

ich bezweifle stark, dass das beschriebene Vehalten von
Fahrzeugen das Problem ist. Jeder Autofahrer im Stadtverkehr
ist es gewöhnt, dass die Geschwindigkeit ständig wechselt.

Das ist im Bereich von 35-65 kmh auch kein Problem. Aber die Roller fahren ja weniger als 20 bis zu 0. Diese Geschwindigkeiten kann ich mit meinem massearmen (=umweltfreundlichen) Polo mit kleinem Motor (=umweltfreundlich2) nicht lange durch die Benzinzufuhr einstellen sondern nur durch kuppeln, bremsen, Gas geben, Kupplung schleifen lassen.
Aber lassen wir das. Ist vielleicht auch zu technisch.

Fahr halt einfach weiter wie bisher und kümmere dich nicht um andere.

Fröhliches Fahren!
J~

Hallo James,

Das ist im Bereich von 35-65 kmh auch kein Problem. Aber die
Roller fahren ja weniger als 20 bis zu 0.

Kann es sein, dass wir einander vorbeireden. Ich spreche Von Geschwindigkeiten 120 - 32 Km/h. Darunter funktioniert die Schubabschaltung bei mir sowieso nicht mehr.

Fahr halt einfach weiter wie bisher und kümmere dich nicht um
andere.

Du auch :wink:

Gruß
Carlos

Hallo Frank!

ich habe keine "um die x Liter Verbräuche…sondern kann dir
immer genau sagen,was ich auf 100 Km verbrauche…

Für jede einzelne Tankfüllung kann ich das auch. Bloß verbrauche ich nicht auf jeder Tankfüllung das gleiche. Mal hab ich’s etwas eiliger, oder es ist Winter, dann ist’s etwas mehr, oder es ist Sommer oder der Verkehr ist besonders flüssig, dann ist’s etwas weniger.

Stadtverkehr mit dem STOPP AND GO ist nun mal der
„Haupt“-Benzinfresser…und da willste mir erzählen das DU da
weniger verbrauchst ( ich kenne GE-Erle und den Weg nach
MARL…:smile: )

Dann kennst du vielleicht den Weg, aber nicht die Ampelphasen?
Dass beim Yaris eco der Motor an der Ampel ausgeschaltet wird, und dass man das beim Cuore (wie auch bei allen anderen Fahrzeugen) manuell machen kann, ist bekannt?
Außerdem _könnte_ ich natürlich auf der Autobahn weniger verbrauchen als in der Stadt, aber dann müsste ich mit der Geschwindigkeit deutlich unter 100km/h bleiben. Das ist meistens nicht machbar und zweitens habe ich da auch gar keine Lust zu.

Also sind alle Testfahrer der Automobilkonzerne so blöd und
fahren „absichtlich“ in der Stadt einen höheren
Verbrauch…

Ob die blöd sind weiß ich nicht. :smile: Den hohen Verbrauch fahren die aber tatsächlich „absichtlich“, da die Fahrweise durch den entsprechend genormten Testzyklus vorgegeben ist. Ich hab mir das Geschwindigkeitsprofil auch mal angeschaut. Im Innerorts-Teil wird fast mehr gestanden als gefahren (genau das Stop&Go, das du erwähntest). Dagegen sieht mein tatsächliches Innerorts-Fahrprofil wesentlich günstiger aus.

Wie übrigens die Tester diverser Automobilzeitschriften auf ihre Verbrauchsangaben kommen, die teilweise mehr als 20% über den Werksangaben liegen ist mir in der Tat schleierhaft. Wahrscheinlich schalten die erst beim Einsetzen des Drehzahlbegrenzers und Außerorts bedeutet dort wohl Dauerhöchstgeschwindigkeit. Aber das ist ein Thema für sich…

(Wobei ich mich Frage warum du nicht von ERLE Post oder
Krankenhaus mit dem 398 fährst…)

Ganz einfach, weil ich die Strecke üblicherweise per Bike erledige. Außerdem wäre ich, selbst wenn ich zur Arbeit joggen würde immer noch schneller als mit Bus und Bahn…

Gruß

Stefan

Hi!

ich bezweifle stark, dass das beschriebene Vehalten von
Fahrzeugen das Problem ist.

Natürlich geht es nicht um das Verhalten der Fahrzeuge, sondern um dasjenige der Fahrer… :wink:

Jeder Autofahrer im Stadtverkehr
ist es gewöhnt, dass die Geschwindigkeit ständig wechselt. Da
braucht man nicht nachzudenken, das geht instinktiv. Man hält
einfach den Abstand zum Vordermann konstant.

Richtig.

Und selbst wenn
zwei Fahrzeuge unterschiedlich schnell ausrollen ist das
nichts, was sich nicht genauso instinktiv angleichen lässt.

Da ja keine Beschleunigung mehr erfolgt, sondern man als Hintermann ohne Not nur damit beschäftigt ist, die der Situation unangemessene V-Reduzierung des Vordermannes „nachzuahmen“, ergibt sich eine Stresssituation, die leicht vermeidbar wäre.
Der „Instinkt“ des normalen Autofahrers registriert hier ja lediglich eine Behinderung, da Platz und Zeit quasi verschwendet werden.

Aber wann rollt man eigentlich?
Wenn man auf Ampeln, Stauenden oder Ausfahrten ankommt.
Bremsen muss man hier bei normaler Fahrweise sowieso. Aber
anstatt feste in die Eisen zugehen, verliert man hinter einem
Roller schon vorher an Geschwindigkeit.

Wie ich ja auch schrieb, ziele ich nicht darauf ab, mit 70 Km/h an die Ampel heranzufahren und 20 m vorher eine Vollbremsung einzulegen.
Vielmehr geht es darum, den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten, was durch eine unnötige Verknappung der Strassenkapazität sowie dem Zwang der Hintermänner zum Abbremsen nicht gewährleistet bleibt.

Das Problem ist psychologischer Natur. Man merkt das sich der
Abstand zwischen dem Vordermann und dem Fahrzeug vor ihm
vergrößert.
Oder der Vordermann fährt nur noch 50 (statt der üblichen
60-70 Stadtgeschwindigkeit), obwohl die Ampel noch 100 Meter
entfernt ist.
Man empfindet den Vordermann als Verkehrshindernis.

Man empfindet dies nicht nur. Der Vordermann IST in diesem Fall ein Hindernis. Auf der Autobahn enstehen Staus ja auch oft deshalb, weil ein Verkehrsteilnehmer das Gas wegnimmt (warum auch immer), der Hintermann dann schon leicht bremsen muss, der Fahrer hinter diesem dann bereits stärker bremsen muss und schliesslich einige Wagen weiter hinten dann alle komplett zum Stehen kommen müssen.
Genau dies wird so auch durch „Rollen“ verursacht.

Überhaupt, jedes Fahrzeug, dass sich mit der
schnellstmöglichsten Geschwindigkeit bewegt oder eine eine zu
größe Lücke hinterlässt wird als Hindernis angesehen.

Richtig. Nur ist es weniger störend, wenn jemand vor einem mit 40 Km/h konstant fährt, als das „Rollen“.

Ich überhole solche Wanderbaustellen, soweit möglich, mit
sanftem Gasdruck und fertig.

Genau das ist es!

Ich gehe davon aus das die Mehrzahl der Autofahrer zum
Autofahren nur ihr limbisches System verwendet. Das mag ihre
und eure Sache sein.
Bitte verlangt nicht von mir mein Großhirn auszuschalten.

Was soll uns dieser Satz sagen…?

Zum Thema große Lücken: der Verkehrsraum in deutschen
Großstädten ist mittlerweile sehr knapp. Somit sollte man sich
befleissigen, im Rahmen der gebotenen Sicherheitsabstände die
zur Verfügung stehenden Kapazitäten der Straße optimal
auszunutzen. Dies kann durch „Rollen“, wie oben beschrieben,
nicht gewährleistet werden, da riesige Abstände zwischen den
fahrzeugen entstehen.

Stimmt, im städtischen Kolonnenverkehr ist nichts mehr mit
Rollen.

Na also.

Ich würde dies eher als „unverbesserliches
Oberlehrerverhalten“ interpretieren.
Ein paar besonders Schlaue verschliessen sich hier den Fakten,
um 20 Euro pro Jahr zu sparen, während sie alle anderen um
sich herum verrückt machen.

Bei mir liegt die Ersparniss eher um 300-400 € /Jahr

Ich bitte um die ausführliche Modellrechnung.

Von „sozial“ oder gar „vernünftig“ kann bei solche einer
pestigen Fahrweise nicht die Rede sein.

Von der Staubildung durch die
Notwendigkleit des zu frühen Abbremsens der hinterher
Fahrenden ganz zu scheigen.

Aber du musst doch vor der Ampel oder dem Hindernis sowieso
abbremsen!

S.o., Staueffekt.

Somit ist zügiges Fahren geboten, wobei natürlich dauerndes
Vollgas-Beschleunigen und stark Abbremsen nicht notwendig ist.

Das möchte ich hier stark unterstreichen und Dich auffordern,
genau dies zu tun und so zu fahren, dass auch die anderen
Verkehrsteilnehmer eine Chance haben, in einer akzeptablen
Zeit durch die Stadt zu kommen…

Im Großstadtverkehr fahre ich seltsamerweise genauso wie die
anderen. Auf der Autobahn, der Landstraße oder bekannten
Kleinstadtstrecken fahre ich jeweils anders.

Du rollst also auf der Autobahn vor der Abfahrt aus, ohne dass Du bislang von einem Laster angesaugt worden bist…?

Es gibt sogar eine bestimmte Ampel, an der fahre ich mit
Bleifuß weg.

So etwas würde ich nie tun…

Meine Fahrweise hat sich in den letzten Jahren verändert und
ich versuche immer dazu zulernen. Kannst du das auch von dir
behaupten.

Natürlich. Ich fahre im vergleich zu der Zeit von vor 10 Jahren deutlich entspannter, vorsichtiger, langsamer und vorausschauender.
Nur dass wir den Begriff des „vorausschauend Fahren“ offenbar unterschiedlich interpretieren.
M.E. kann „vorausschauend“ auch durchaus die Komponente des „zurückschauend“ enthalten, also der Blick auf die „Hintermänner“, welche durch Rollen massiv behindert werden.

Grüße,

Mathias

Auch noch mal hi!

das schöne Wetter über Pfingsten
geniessen, ok?

Längst dabei… :smile:

Gruß

Stefan

Hi Stefan,

Wie übrigens die Tester diverser Automobilzeitschriften auf
ihre Verbrauchsangaben kommen, die teilweise mehr als 20% über
den Werksangaben liegen ist mir in der Tat schleierhaft.
Wahrscheinlich schalten die erst beim Einsetzen des
Drehzahlbegrenzers und Außerorts bedeutet dort wohl
Dauerhöchstgeschwindigkeit. Aber das ist ein Thema für sich…

So schleierhaft ist mir das nicht. Die Herstellerangaben sind nach DIN.
Nur ist mir noch kein DIN Fahrer untergekommen und auch keine DIN-Bedingungen. Die Landstrassen auf denen ich unterwegs bin, sind nicht topfeben und Windstill ist es meist auch nicht.
Laut Werksangaben verbraucht mein Touran im Stadtverkehr 7,6l/100km, ausserhalb 5,2l/100km und im Durchschnitt 6l/100km.
Laut Testbericht liegt der Verbrauch gesamt zwischen 6,2l/100km bei ruhiger Fahrweise bis zu 8l/100km bei zügiger Fahrweise.
Mein persönlicher Verbrauch liegt bei 6 - 6,3l7100km bei zügiger Fahrweise. Wobei sicherlich auch die Serienstreuung eine Rolle spielt.
Letztlich ist auch entscheidend, ob Du mit der Serienbereifung unterwegs bist, oder aber Breitreifen fährst, wieviel „Ballast“ Du mit spazierenfährst und ob Du oft oder wenig die Klimaanlage benutzt.
Wenn mein Kollege mal den Wagen benutzt, kann ich 9,3l/100km am BC ablesen, also auch das ist möglich :wink:
Gruss Sebastian

Hallo,

Du versuchst krampfhaft zu beweisen, dass das Ausrollen eines Autos generell eine Verkehrsbehindung ist.
Ich behaupte, dass dies in passenden Momenten nicht der Fall ist. Die Autofahrer hinter mir, kommen keine Sekunde später ans Ziel.
Aber sie könnten es als Behinderung empfinden, weil ich langsamer werde obwohl die Rote Ampel mit den wartenden Autos (feiner Unterschied) noch 300 Meter entfernt ist.
Es geht hier also um Vernunft wider Bauchgefühl.

Auf der Autobahn enstehen Staus ja auch
oft deshalb, weil ein Verkehrsteilnehmer das Gas wegnimmt
(warum auch immer), der Hintermann dann schon leicht bremsen
muss, der Fahrer hinter diesem dann bereits stärker bremsen
muss und schliesslich einige Wagen weiter hinten dann alle
komplett zum Stehen kommen müssen.
Genau dies wird so auch durch „Rollen“ verursacht.

FALSCH, dies wird bei dichterem und Kolonnenverkehr durch zu dichtes Auffahren und Spurwechsel verursacht. (warum sollte jemand einfach so das Gas wegnehmen?)
Wenn im Kolonnenverkehr mein Vordermann langsamer wird oder abbremst, lasse ich erst mal den Abstand kleiner werden. Wenn der Vordermann schneller wird, lasse ich den Abstand wieder anwachsen. -> Meine Geschwindigkeit bleibt gleichmäßiger und ich mildere die Staugefahr ab.
Wenn dagegen jemand an seinen Vordermann klebt, muss er sofort in die Eisen steigen, wenn der Vordermann nur langsamer wird.

Richtig. Nur ist es weniger störend, wenn jemand vor einem mit
40 Km/h konstant fährt, als das „Rollen“.

Das glaube ich dir nicht. Wenn vor dem mit 40 Km/h konstant fahrenden Auto eine 100 Meter große Lücke ist, wirst du wild werden. Es sei denn es ist eine Tempo 30-zone.

Ich bitte um die ausführliche Modellrechnung.

Ganz Grob:
22.000 Km/Jahr. Meine sparsame Fahrweise bringt über das ganze jahr einen Schnitt von 5,1 l/100 km. Normale Fahrweise liegt hier bei 6 - 7 l/100 km. Nehmen wir mal einen Schnitt von 6.3 l/100 den ich anfangs mit dem Auto hatte…
Differenz wären 264 l im Jahr. Bei einem Preis von 1,19 €/l wären das 314 €.

Gruß
Carlos

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Hi!

Du versuchst krampfhaft zu beweisen, dass das Ausrollen eines
Autos generell eine Verkehrsbehindung ist.

Du versuchst krampfhaft zu beweisen, dass das Aurollen eines Autos generell keine Verkehrsbehinderung ist, sondern auch noch sinnvoll…

Ich behaupte, dass dies in passenden Momenten nicht der Fall
ist.

Ah, nun haben wir schon die Einschränkung „passend“.

Klar, passend ist es dann, wenn niemand sonst auf der Straße ist. Was Du nachts um 4 anstellst, ist natürlich den meisten anderen Verkehrsteilnehmern egal.

Die Autofahrer hinter mir, kommen keine Sekunde später
ans Ziel.

Richtig. Aber sie müssen Kuppeln, Bremsen, Schalten, um die durch Dich verursachte Behinderung zu kompensieren.

Aber sie könnten es als Behinderung empfinden, weil ich
langsamer werde obwohl die Rote Ampel mit den wartenden Autos
(feiner Unterschied) noch 300 Meter entfernt ist.

Es geht hier ja primär um die Entfernung. Bei 100 Metern kann man die Fuhre rollen lassen. Bei 300 Metern ist das eben m.E. bereits unnötige Verschwendung von Verkehrsraum und Behinderung der hinterher fahrenden Autos.

Es geht hier also um Vernunft wider Bauchgefühl.

Ganz recht. Ich fürchte, mit Deinem „Bauchgefühl“ hinsichtlich der Sinnhaftigkeit des „Ausrollens“ stehst Du recht alleine da.
Denk` mal darüber nach…

Auf der Autobahn enstehen Staus ja auch
oft deshalb, weil ein Verkehrsteilnehmer das Gas wegnimmt
(warum auch immer), der Hintermann dann schon leicht bremsen
muss, der Fahrer hinter diesem dann bereits stärker bremsen
muss und schliesslich einige Wagen weiter hinten dann alle
komplett zum Stehen kommen müssen.
Genau dies wird so auch durch „Rollen“ verursacht.

FALSCH, dies wird bei dichterem und Kolonnenverkehr durch zu
dichtes Auffahren und Spurwechsel verursacht. (warum sollte
jemand einfach so das Gas wegnehmen?)

Das ist keineswegs „falsch“!
Richtig ist, dass Staus AUCH aus den von Dir genannten Gründen verursacht werden können.

Wenn im Kolonnenverkehr mein Vordermann langsamer wird oder
abbremst, lasse ich erst mal den Abstand kleiner werden. Wenn
der Vordermann schneller wird, lasse ich den Abstand wieder
anwachsen. -> Meine Geschwindigkeit bleibt gleichmäßiger
und ich mildere die Staugefahr ab.

Dies ist der Idealfall. Bei einem sinnvollen Abstand ist dies oft nicht zu realisieren. Bei mehreren 100 m Abstand natürlich schon, nur sind wir dann wieder beim übermässigen Verbrauch der Straßenkapazitäten angelangt.

Wenn dagegen jemand an seinen Vordermann klebt, muss er sofort
in die Eisen steigen, wenn der Vordermann nur langsamer wird.

Klar. Darum ging es mir auch nicht.
Ich spreche hier lediglich von realen Verhältnissen und realistischer Fahrweise.

Richtig. Nur ist es weniger störend, wenn jemand vor einem mit
40 Km/h konstant fährt, als das „Rollen“.

Das glaube ich dir nicht.

Das merke ich…

Wenn vor dem mit 40 Km/h konstant
fahrenden Auto eine 100 Meter große Lücke ist, wirst du wild
werden. Es sei denn es ist eine Tempo 30-zone.

Das steht auf einem anderen Blatt. In solchen Fällen kann ich ja überholen, sobald Platz ist.
Der Roller im dichten innenstadtverkehr hingegen blockiert eine Spur und stachelt zu völlig unnötigen Überholmanövern an (was der 40-Fahrer auch tut, zugegeben).
Mir geht es hier darum, dass ich in diesem fall ja mit den konstanten 40 Km/h hinterherschüsseln kann, nachdem ich einmal(!) abgebremst habe. Der Ausroller hingegen nötigt mich dazu, mehrmals zu bremsen, zu kuppeln (o.k., die Kupplung zu betätigen… :wink: ) und zu schalten. Das nervt einfach und ist absolut unnötige Verursachung von Stress im Verkehr.

Ich bitte um die ausführliche Modellrechnung.

Ganz Grob:
22.000 Km/Jahr. Meine sparsame Fahrweise bringt über das ganze
jahr einen Schnitt von 5,1 l/100 km. Normale Fahrweise liegt
hier bei 6 - 7 l/100 km. Nehmen wir mal einen Schnitt von 6.3
l/100 den ich anfangs mit dem Auto hatte…
Differenz wären 264 l im Jahr. Bei einem Preis von 1,19 €/l
wären das 314 €.

Ich sehe hier noch nicht die konkrete Einsparung, welche rein durch das Ausrollen lassen entsteht. 1-2 Liter auf 100 Km können ja nicht nur daraus resultieren. Mit „sparsamer Fahrweise“ bezeichnest Du ja sicherlich eine insgesamt andere Fahrweise als diejenige, welche Dir die Ausgangswerte von 6-7 L beschert hat, richtig?

Allerdings kommt es mir sehr zuwege und es ist durchaus bezeichnend, dass Du nicht Deine sondern die von mir beschriebene Fahrweise als „normal“ bezeichnest.

Ferner wäre, selbst wenn man so um die 300 € p.a. sparen kann, dies für mich immer noch kein Grund, mutwillig den ganzen Laden aufzuhalten.

Grüße,

Mathias

Hallo Stefan,

ich habe keine "um die x Liter Verbräuche…sondern kann dir
immer genau sagen,was ich auf 100 Km verbrauche…

Für jede einzelne Tankfüllung kann ich das auch. Bloß
verbrauche ich nicht auf jeder Tankfüllung das gleiche. Mal
hab ich’s etwas eiliger, oder es ist Winter, dann ist’s etwas
mehr, oder es ist Sommer oder der Verkehr ist besonders
flüssig, dann ist’s etwas weniger.

Es gibt auch einen Jahreswert,den man Bilden kann aus allen Tankfüllungen…:smile:)

Dann kennst du vielleicht den Weg, aber nicht die Ampelphasen?
Dass beim Yaris eco der Motor an der Ampel ausgeschaltet wird,
und dass man das beim Cuore (wie auch bei allen anderen
Fahrzeugen) manuell machen kann, ist bekannt?

Ich kenne auch die Ampelphasen…:smile:

Ganz einfach, weil ich die Strecke üblicherweise per Bike
erledige. Außerdem wäre ich, selbst wenn ich zur Arbeit joggen
würde immer noch schneller als mit Bus und Bahn…

Ja was denn nun??..erst der große Autofahrer und jetzt alles per Bike???..Lol…

Also alle anderen Leuten können nicht sparsam,fahren aber Du der du ja kaum Auto fährst (siehe Obige Aussage von Dir…:-=)) )
schaftts hier Super-Minderverbräuche …*grinz*

Und wahrscheinlich verbraucht Dein Auto auch kein Öl…lol

Mein lieber Stefan,ich glaube du hast das wohl irgendwie fehl verstanden hier…es geht hier nicht ums „Seiten Füllen“,sondern
darum den Fragestellern Hilfe zu gewähren…
Ich kann meine Angaben jederzeit durch Fahrtenbücher und Belege nachweisen…bezüglich des Kraft-und Schmierstoffverbrauches…
Das sind reale Werte aus dem wirklichen Leben für das ganze Jahr…

mfg

Frank

Hallo Frank

Und wahrscheinlich verbraucht Dein Auto auch kein
Öl…lol

Exakt. Zumindest nicht messbar.

Gruß

Stefan

Ich bin nicht allein :smile:
Hallo Matthias,

Ganz recht. Ich fürchte, mit Deinem „Bauchgefühl“ hinsichtlich
der Sinnhaftigkeit des „Ausrollens“ stehst Du recht alleine
da.
Denk` mal darüber nach…

In den letzten Tagen habe ich einfach mal darauf geachtet und festgestellt, dass ich nicht allein bin.
Vor mir fuhren Autofahrer, die ihr Auto ausrollen liessen (Ampel und Autobahn ausfahrt. Ich musste nur leicht bremsen und hatte dann die gleiche Geschwindigkeit, ganz locker, ganz unverkrampft, und ich bin bestimmt kein überragender Autofahrer.

Weiterhin sehe ich hier nur zwei Stimmen gegen das Ausrollen, was ja identisch mit der Benutzung der Schubabschaltung ist. (Beschwer dich doch mal bei der Autoindustrie.)

Die anderen Forumsteilnehmer haben sich alle munter darüber unterhalten, WIE man motortechnisch am besten ausrollt.

Und schließlich hast du schon ausreichend Diskussionen in diesem Forum geführt, wo du als einsamer Vertreter für „Freie Fahrt für freie Bürger“ gekämpft hast.

Mit „sparsamer
Fahrweise“ bezeichnest Du ja sicherlich eine insgesamt andere
Fahrweise als diejenige, welche Dir die Ausgangswerte von 6-7
L beschert hat, richtig?

Richtig!
Sparsamer fahren ist ein Gesamtkonzept. Das Nutzen der Schubaschaltung ist da ein integrativer Bestandteil.

Ferner wäre, selbst wenn man so um die 300 € p.a. sparen kann,
dies für mich immer noch kein Grund, mutwillig den ganzen
Laden aufzuhalten.

Ich halte dich nicht auf. Drück aufs Gas.

Gruß
Carlos

Hi!

Ganz recht. Ich fürchte, mit Deinem „Bauchgefühl“ hinsichtlich
der Sinnhaftigkeit des „Ausrollens“ stehst Du recht alleine
da.
Denk` mal darüber nach…

In den letzten Tagen habe ich einfach mal darauf geachtet und
festgestellt, dass ich nicht allein bin.
Vor mir fuhren Autofahrer, die ihr Auto ausrollen liessen
(Ampel und Autobahn ausfahrt. Ich musste nur leicht bremsen
und hatte dann die gleiche Geschwindigkeit, ganz locker, ganz
unverkrampft, und ich bin bestimmt kein überragender
Autofahrer.

Die Frage - wie ich ja auch bereits erwähnte - ist eben, wie weit vor dem Grund der V-Verringerung man anfängt, den Wagen rollen zu lassen und wie das Verkehrsaufkommen ist.
Ich fahre auch nicht mit 230 an die 3. barke und mache dann eine Vollbremsung. Allerdings rolle ich auch nicht 1000 Meter vor der Abfahrt mit 80-70-60-50 vor einem laster her…
Solange niemand behindert wird, sind diverse Spar-Soielchen ganz nett. Sobald man aber merkt, man ist der einzige, der hier mit Gewalt seinen Kopf durchsetzt, sollte man anfangen, nachzudenken. Eine Straße ist kein Spielplatz und ist dazu da, Leute zügig(!) von A nach B zu bringen. Sonst kann ma ja gleich laufen, das ist NOCH billiger.

Weiterhin sehe ich hier nur zwei Stimmen gegen das Ausrollen,
was ja identisch mit der Benutzung der Schubabschaltung ist.
(Beschwer dich doch mal bei der Autoindustrie.)

Weshalb? Die Schubabschaltung ist eine vortreffliche Möglichkeit, auch bei normaler Fahrweise Treibstoff zu sparen.

Die anderen Forumsteilnehmer haben sich alle munter darüber
unterhalten, WIE man motortechnisch am besten ausrollt.

Komischerweise sprang Dir niemand bei und meinte, hunderte von metern vor einer Ampel auszurollen sei sinvoll…

Und schließlich hast du schon ausreichend Diskussionen in
diesem Forum geführt, wo du als einsamer Vertreter für „Freie
Fahrt für freie Bürger“ gekämpft hast.

Das „einsam“ gestrichen und wir sind bei den Fakten.
Dass ich als Vertreter der zügig und clever fahren Fraktion oftmals zur Minderheit gehöre, kann jedoch so schlimm nicht sein. Die durchschnittliche Fahrleistung des deutschen Automobilisten beträgt m.W. ca. 18.000 Km., schwerpunktmässig Stadtfahrten.
Meine durchschnittl. Fahrleistung beträgt ca. 50.000 Km p.a. auf allen Straßentypen.

Mit „sparsamer
Fahrweise“ bezeichnest Du ja sicherlich eine insgesamt andere
Fahrweise als diejenige, welche Dir die Ausgangswerte von 6-7
L beschert hat, richtig?

Richtig!
Sparsamer fahren ist ein Gesamtkonzept. Das Nutzen der
Schubaschaltung ist da ein integrativer Bestandteil.

Nur angemerkt: ich habe niemals behauptet, man solle die Schubabschaltung nicht nutzen. Mir geht es darum, den fliessenden Verkehr nicht zu behindern.

Ferner wäre, selbst wenn man so um die 300 € p.a. sparen kann,
dies für mich immer noch kein Grund, mutwillig den ganzen
Laden aufzuhalten.

Ich halte dich nicht auf. Drück aufs Gas.

Mache ich.
Dabei benötigt mein Wagen übrigens im Durchschnitt 7 L / 100 Km an Dieselkraftstoff. Herstellerangabe: 8,5…

Grüße,

Mathias

Hallo Stefan,

Und wahrscheinlich verbraucht Dein Auto auch kein
Öl…lol

Exakt. Zumindest nicht messbar.
Gruß
Stefan

genauso dachte ich es mir…lol…
Also wenn Du dich für „Superman“ hälst…bitte übertrage mir dann aber schon mal deine Lebensversicherung,bevor Du das nächste Mal versuchst zu „Fliegen…“…lol
Mal zum Mitschreiben für dich ganz langsam…:

EINEN NULL-Liter Motorölverbrauch Kann es NICHT geben!!

Das Motoröl ist ja dazu da,den Verschleiß der aufeinander arbeitenden
Metall-Teile im Motor soweit wie möglich zu verhindern!
Bei dieser „Arbeit“ wird das Motoröl abgenutzt und „Verbraucht“…
Dieser Verbrauch ist natürlich von den Einsatz-Bedingungen abhängig.
Bei modernen Fahrzeugen liegt er in der Regel zwischen 50 und 150 Millilitern auf 1.000 Kilometern.Aus diesen Grunde hast du ja auch einen Inspektionsintervall von 15.000 Kilometern für den Ölwechsel bei
den meisten Fahrzeugtypen.Weil dann nämlich die Ölmenge im Motor soweit abgesunken sein kann (wenn man nicht zwischendurch kontrolliert und nachfüllt) das es für den Motor gefährlich wird.
Wenn am Ölmeßstab kein Ölverbrauch festzustellen ist,dann hat dieses
andere Ursachen wie defekte Dichtungen im Motor (Kühlwasser kann in den Ölkreislauf eindringen) oder der Ölkreislauf ist unterbrochen,d.h.
das Öl wird nicht mehr umgewälzt.

Nach deinen Angaben in einem voherigen Posting sind es 15 Km Wohnung Arbeit…das heist,du fährst bei normaler Arbeitszeit (5 Tage Woche /eine Schicht) maximal 6.000 Kilometer im Jahr.
Selbst dann müsstest du einen Ölverbrauch von Minimal 1/4 Liter gehabt haben…

Außerdem kommt ja noch dazu dein Posting über deine Fahrzeuge…

Bei soo einer geringen Fahrleistung im Jahr,frage ich mich natürlich,warum Du fast alle 2 Jahre einen anderen Pkw hast,wo Du doch angeblich auch noch viel mit dem Fahrrad fährst…:-=))

Offen gesagt,ich denke du hast die „Karren“ zu Schrott gefahren…

mfg

Frank

Hallo Frank!

EINEN NULL-Liter Motorölverbrauch Kann es NICHT geben!!

Ich sagte nicht null, sondern nicht messbar. Aber solange du dir das nicht vorstellen kannst, kann es das natürlich auch nicht geben.

Komm doch vorbei und überprüfe es selbst.

Bei modernen Fahrzeugen liegt er in der Regel zwischen 50 und
150 Millilitern auf 1.000 Kilometern.

Vielleicht muss ich einfach noch häufiger den Ölstand kontrollieren. Wenn ich dann jedesmal etwas Öl vom Peilstab abwische, komme ich möglicherweise tatsächlich auf diesen Verbrauch. Aber dann müsste ich ja mehrmals täglich den Ölstand… nee, lieber nicht. :smile:

Nach deinen Angaben in einem voherigen Posting sind es 15 Km
Wohnung Arbeit…das heist,du fährst bei normaler
Arbeitszeit (5 Tage Woche /eine Schicht) maximal 6.000
Kilometer im Jahr.

Du vergisst dass ich die Strecke immer wenn Wetter und sonstige Umstände es zulassen mit dem Fahrrad fahre, also eigentlich nur 3000 km.

Da ich aber doof wie Bohnenstroh bin, verfahre ich mich jedes Mal und komme so leider auf 20-30 tausend km / Jahr.

Selbst dann müsstest du einen Ölverbrauch von Minimal 1/4
Liter gehabt haben…

Wenn ich nach jeweils 15000 km meine Fahrzeuge in die Inspektion gebracht habe war der Ölstand jedes Mal noch an der „voll“-Markierung des Peilstabes.
Wenn mein Auto deswegen „kaputt“ sein sollte, so ist dieser Zustand recht praktisch und beeinflusst auch die Fahreigenschaften des Wagens nicht unangenehm.

Bei soo einer geringen Fahrleistung im Jahr,frage ich mich
natürlich,warum Du fast alle 2 Jahre einen anderen Pkw hast,wo

Ganz einfach: Ich hab mich bei dem Autohaus über den nicht vorhandenen Ölverbrauch beschwert. Als die Werkstatt auch nach drei Nachbesserungsversuchen keinen messbaren Ölverbrauch herbeiführen konnte, habe ich natürlich auf Wandlung bestanden. Selbstverständlich mit Erfolg, schließlich war ja noch Garantie auf dem Wagen.

Gruß

Stefan