Warum riecht der Urin nach
dem Verzehr von Spargel
so unangenehm? Hat das
wirklich etwas mit
Entschlackung zu tun?
gespannt,
Olli
Warum riecht der Urin nach
dem Verzehr von Spargel
so unangenehm? Hat das
wirklich etwas mit
Entschlackung zu tun?
gespannt,
Olli
Hallo Olli,
netter Titel… *schmunzel*
Den Grund, warum Spargel-Pipi unangenehm schnuppert kannst Du hier nachlesen:
http://www.spargeltreff.de/spargel.htm?/wissen/wisse…
Viele Grüße
Tessa
Hallo !
Man weiß es nicht genau!
Ein erster Hinweis darauf, was es mit dem Geruch des Spargels auf sich haben könnte, ist, daß in den Sproßachsen schwefelhaltige Verbindungen nachgewiesen wurden.
Es ist zu vermuten, daß diese Verbindungen bzw. ihre Abbauprodukte stinken.
Das „Römpp-Lexikon Lebensmittelchemie“ sagt :
Unter den zahlreich nachgewiesenen Aromastoffen dominieren schwefelhaltige Verbindungen, z.B. 1,2-Dithiol und 1,2-Dithiolan-4-carbonsäuremethylester mit ausgesprochenem Spargelaroma.
Mengenmäßig überwiegen der Ester sowie die zugehörige 1,2-Dithiolan-4-Carbonsäure. Letztere heißt auch Asparagussäure. Daher kommt vielleicht die falsche Meinung in vielen populär-wissentschaftlichen Darstellungen, der Aromastoff des Spargels sei das Aspragin.
Der nach dem Verzehr von Spargel eintretende typische Geruch des Urins ist auf Abbauprodukte wie S-Methylthioacrylat sowie auf dessen Methanthiol-Additionsprodukt S-Methyl-3-(methylthio)thioproponiat zurückzuführen.
Diese Reaktion läuft in unserem Körper ab. Das ist keineswegs eine exotische Reaktion. Denn den Dithiolan-Ring finden wir auch in einer biochemisch wirksamen Substanz wieder, in der Liponsäure, die bei den oxidativen Decarboxylierungsreaktionen eine wichtige Rolle spielt.
Die Liponsäure wird (wie auch die Spargelinhaltsstoffe) aus Cystein aufgebaut. Im Metabolismus von Liponsäure finden wir vielleicht die Erklärung, daß bei der Mehrzahl der Menschen der Urin nach Spargelgenuß nicht riecht, wiel sie genetisch bedingt keine Enzyme zur Metabolisierung der Spargelaromastoffe haben und somit die Geruchsstoffe nicht herstellen können.
Spargel wirkt also nicht „entschlackend“, was immer das auch sei. Es werden nur diejenigen Stoffe ausgeschieden, die durch ihn in den Körper hineingelangen.
Quelle : Arbeitsgruppe Didaktik der Chemie II um Prof. Dr.R. Blume, Uni Bielefeld
Gruß max
Ach Max…
… ich habe es mir einfacher gemacht und einfach den Link reingestellt. Ich hoffe, Du hast es per Copy & Paste erledigt und nicht alles abgetippt - der Inhalt ist nämlich DERSELBE!
Amüsierte Grüße
Tessa
übrigens…
…ist es genetisch bedingt ob der Urin nach dem Spargelverzehr komisch riecht oder nicht.
Also : nicht bei allen ist es so.
gruss, jima
und nicht alles abgetippt - der Inhalt ist nämlich DERSELBE!
Tatsächlich?? Hätte ich nie bemerkt!! Schön, dass Du mich darauf aufmerksam machst!
Jetzt kann der Fragesteller ja sehr beruhigt die Antwort (beide) aufnehmen. So viel Einigkeit bei www gibt es doch selten.
Da ich gegen Links bin, habe ich das natürlich abgeschrieben, ist doch viel persönlicher!
Auch schmunzel, Max. (Schmunzel selten!!)
Na dann habe ich Dich wenigstens…
… zum Schmunzeln gebracht…
))
Da ich gegen Links bin, habe ich das natürlich abgeschrieben,
ist doch viel persönlicher!
Ich erkläre es auch lieber persönlich, aber trink mal 2-3 Gläser Wein und versuch FEHLERFREI sämtliche Namen der chemischen Verbindungen abzutippen… 
Es grüßt etwas angeheitert
Tessa
Es grüßt etwas angeheitert
Ist es nicht wichtig, fehlerfrei zu schreiben. Zumindest hier nicht.
Bin ich nie besoffen bei der Arbeit.
Gruß max