Hi,
Ich muß zugeben, da hab ich noch nicht mal rumgeschnuffelt.
Strategisch gesehen ist es aber logisch: man hat in die
EU-Osterweiterung investiert.nein, die hat damit nichts zu tun.
Hey, endlich mal was von Dir, das an der Realitiät kratzt. Die
Zusammenhänge sind aber ganz andere und sie tangieren nicht
unser Wirtschaftsproblem, sondern unser Terrorismusproblem.
Aber ich gebe zu, Du kommst langsam an den ein oder anderen
Kern heran.
Was erwartest du von unausgebildeten Deppen (den Terroristen)? Hätte man denen die tatsächlichen Grundlagen der menschlichen Entwicklung aus dialektisch - materialistischer (nicht wie in der DDR durch Lenin und Konsorten verramscht oder Marx als Götze - ich muß das einfach nochmal betonen) Sicht mal beigebracht, würde der Globalisierungsprozess weniger Tode bringen. Dass dieser erst die ökonomischen und auch alle anderen (!!) Voraussetzungen für eine tatsächlich (staats-)freie Gesellschaft bringt, weiss ich doch bestens. Diese Gesellschaftsordnung kann doch garnicht anders. Hat im übrigen Engels zusammenfassend in „Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft“ exakt so geschildert, wie er abläuft. Teil III. Um bei deren Begriffsverständnis zu bleiben, leben wir derzeit nicht nur in der letzten Stufe des Kapitalismus, sondern auch gleich in der ersten des Kommunismus. (ich will dich damit nicht ärgern - aber vergleiche bitte mal unter diesem Begriffsverständnis die Inhalte - vermutlich mußt du die von dir benutzte Logik nur einmal negieren).
Es geht noch weiter - es kommt zu einem „dialektischen Sprung“. Die Gesellschaft spaltet sich (meine „Supernova“ - abstossen der Hülle)immer weiter - meine starke Vermutung: die Welt bringt eine neue Spezies hervor. Sowas wie einen verblödeten Menschen. Ob der Vergleich Bush - Schimpanse also doch nicht so falsch ist (ohne das Tier beleidigen zu wollen)?
Da steht überhaupt nichts zum Thema Gewinne der Banken,
sondern da steht was zum Thema Produktivitätszuwachs. Auf den
Gewinn einer Bank haben andere Größen auch einen Einfluß.Geldgewinne nicht, nein. Schauen wir uns lieber absolute Werte
an. Nur gibts darüber leider keine Aussagen, weil alles in
Geld ausgedrückt wird. Ist auch sehr komplex, wenn man es
gründlich analysieren wollte.Och komm, die Ansätze sind doch da, warum gleich wieder alles
der Ideologie opfern?
Das hat doch nix mit Ideologie zu tun. Schon mal ein komplexeres Strategiespiel der Wirtschaft gemacht? Um Geld gehts nicht - nur um die günstigste Struktur zum „weiter abzocken“.
Mehr sage ich nicht dazu - ich weiss zuviel. Guck einfach nochmal auf meine Homepage. Und nein - Latzas Sachtleben sind nicht die größten im Können auf dem Gebiet.
Im deutschen Bankgewerbe sind in den letzten 3 Jahren
schätzungsweise 5% der Stellen abgebaut worden. Da die Arbeit
trotzdem gemacht wird (aber eben von weniger Leuten), steigt
logischerweise die Produktivität.Ja, OK. Sie haben Struktur gewonnen, schärfere Hierarchie. Das
setzt sich nun auch im ganzen Land um (Sozialabbau).Irrtum. Der Abbau der Arbeitsplätze bei den Banken wird schon
seit den späten 80ern prognostiziert. Es handelt sich dabei
vordergründig um ein Struktur problem, tatsäclich um das, was
die ganze Welt beherrscht: Persönliche Beziehungen. In keinem
Gewerbe sind die Betriebszugehörigkeiten so lang, wie im
Bankgewerbe. Mitarbeiter mit > 25 Jahren
Betriebszugehörigkeit schmeißt man nicht raus, nur weil sie
unrentabel sind. Das rächt sich jetzt in großem Stil.
ich hätte lieber „verschärftere“ Hierarchie schreiben sollen. Das passt aber schon. Die müssen zusehen, wie sie mit sich klarkommen, die älteren.
Noch verschärfter ist es bei den Amis:
http://www.miprox.de/USA_speziell/USA-Der_%20Anfang_…Auch das geht am Kern vorbei, wie viele derartiger Links.
Nein, beschreibt sehr schön die Zustände in den USA. Vermutlich sagt es dir nicht viel - aber die sind schon recht emanzipiert. Wenn dort der Staat zusammenbrechen sollte, dürfte nicht viel passieren. Kann er aber nicht so schnell, weil sie zu uninformiert sind.
Gruß
Frank