Hallo Gernot
nun ja - wirklich sicher ist natürlich nichts.
Aber für meine Begriffe muss es Jesus gegeben haben. Irgend
etwas hat sich damals abgespielt in Palästina.
Die Kürze der Zeit spricht einfach gegen eine reine Legende.
nicht unbedingt. Bedingt durch die absolute Opferfreudigkeit der ersten Christen (man bedenke die damalige Einstellung zum leben) war das schon auffällig. Viele erhofften sich durch diese auf den Pöbel (ich verwende hier das Wort um hervorzuheben, dass es sich um eine Religion der mittellosen handelt)zugeschnittene Religion eine Erlösung ihres rechtlosen und elendigen Status´. Das Volk lebte in unvorstellbarem elend. Die römischen und griechischen Götter waren aber Götter der reichen. Vermutlich hätte die reine mosaische Religion den gleichen Erfolg gehabt, wenn sie einen Missionsauftrag kennen würde.
Denn wie kann es zu Neros Zeiten (30 Jahre nach der
Kreuzigung) sonst in Rom schon christliche Gemeinden gegeben
haben? Da muss einfach etwas gewesen sein, was wirklich gesehen
und weitergeben wurde.
Es gab was: die Art der Christen war den Wohlhabenden und Mächtigen der damaligen Zeit mehr als zuwider. Ideal um daraus Verbrecher und 5. Kolonne zu machen. Dieses Spiel hat man immer wieder angewandt: bis in unsere Zeit. Denke an die Zeugen Jehovas. Was hat man denen nicht alles in die Schuhe geschoben!
Ansonsten wäre es ja für Nero ganz einfach gewesen, das Ganze
zur Lüge zu erklären: Ein paar Augenzeugen, die zur fraglichen
zeit dort waren, müssen ja noch gelebt haben. Ehemalige
Soldaten oder Händler und so. Der hätte kompanieweise Zeugen
aufmarschieren lassen können, um zu beweisen, das da nichts
dran ist und der ganze Glaube ein Irrglaube und schädlich ist.
Das wurde auch gemacht. Und da die Römer genauso „intelligent“ waren, wie heute unsere Amis waren sie jederzeit bereit das zu glauben, was die Obrigkeit erzählte. Besonders, da man über die Christen nur nebulöses hörte. Ein idealer Nährboden für Verschwörungstheorien.
Ideal um eigenen massive Fehler ihnen unter zu schieben.
Aber wie gesagt - sicher ist gar nichts.
Im Übrigen: Natürlich kenne ich obskure Theorien mit 4. und 5.
Dimension.
Nein, die SF-Gedanken haben hier nichts zu suchen und sind auch nicht gemeint. Wurmloch und Konsorten gehören in die Kinderbücher.
Und da ich zudem mathematisch ein recht gutes
Vorstellungsvermögen habe, kann das bis zu einem gewissen
Grade sogar erfassen.
Versuche mal 2-dimensional zu denken. Mathematisch geht das, praktisch nicht. Eindimensional überhaupt nicht.
Viele Menschen haben sogar Probleme den Möbiusstreifen zu verstehen.
Daher weiß ich aber auch, dass eine
Gleichung mit 4 und 5 Variablen die dumme Eigenart hat, dass
sich da ALLE Werte ändern können. Also muss die Existenz der 4.
oder 5. Dimension nicht automatisch einen Stillstand der Zeit
oder des Raumes bedeuten.
Nein, das soll es auch nicht bedeuten. Warum soll fließend und Gleichklang ein Paradoxon sein? Warum soll eine Größe, die Anfang und Ende zugleich ist unmöglich sein? Nur weil wir es nicht verstehen?
Gäbe es einen Gott, so ist er Zukunft und Vergangenheit zur gleichen Zeit. Der Begriff Zeit wäre für ihn (besser wohl es: die Existenz)vollkommen nebensächlich, ohne Auswirkungen. Doch in dem Augenblick wie wir das behaupten (dass also für Gott der begriff Zeit nicht zutrifft: Vergangenheit und Zukunft das gleiche ist) in dem Augenblick erkennen wir, dass diese Religion von Menschen gemacht sein muss. Ein solcher Gott fragt nicht nach der Zukunft, er kennt sie. Doch die Zeit geht wie ein roter Faden durch die ganzen Bibeltexte.
Da aber ich auch nicht beweisen kann, ob es einen Gott gibt oder nicht, wage ich hier keinerlei Behauptung.
Grüße
Raimund
Das ist unendlich - das haben
Funktionen so an sich, daß sie aus dem Unendlichen kommen und
ins Unendliche gehen. Wir mögen da in EINEM möglichen
Sonderfall leben - bei uns ist zufälligerweise ein Teil der
Variabeln konstant. Eine Laune der Unendlichkeit sozusagen.Aber was alles wirklich da draußen ist… das weiß wohl
wirklich nur Gott.Gernot Geyer
