Spiegelreflex-Killer Auslösevorgang?

Hi,

stimmt es dass Spiegelreflex-Kameras nur eine recht begrenzte Anzahl an Auslösevorgängen „überleben“?

In irgend einer Werbung las ich von „immerhin“ 100.000 Auslösevorgängen.
Allerdings wären das bei meinen durchschnittlich rund 1000 Photos pro Woche ja noch nichtmal 2 Jahre?

Was ist da dran, wie ernst muss man das tatsächlich nehmen, und wie geht ihr damit um?

Hi,

stimmt es dass Spiegelreflex-Kameras nur eine recht begrenzte
Anzahl an Auslösevorgängen „überleben“?

Ja. Irgendwann ist der Verschkuss hinüber.

In irgend einer Werbung las ich von „immerhin“ 100.000
Auslösevorgängen.
Allerdings wären das bei meinen durchschnittlich rund 1000
Photos pro Woche

Machst du so viele?

ja noch nichtmal 2 Jahre?

So sieht’s aus. Gut wer eine Kamera mit 2 oder mehr Jahren Garantie gekauft hat. Und wenn nicht: So teuer ist ein Verschluss auch nicht. Ist eben ein Verschleißbauteil.

Was ist da dran, wie ernst muss man das tatsächlich nehmen,
und wie geht ihr damit um?

Das ist für Amateurfotografen imho nicht sehr relevant. Außer er kauft sich eine schon stark benutzte Gebrauchte.

Hi Olaf

Allerdings wären das bei meinen durchschnittlich rund 1000
Photos pro Woche

Machst du so viele?

Ja, mindestens. Bin an den Wochenenden immer unterwegs um Partyphotos zu machen.

So sieht’s aus. Gut wer eine Kamera mit 2 oder mehr Jahren
Garantie gekauft hat. Und wenn nicht: So teuer ist ein
Verschluss auch nicht. Ist eben ein Verschleißbauteil.

Wird das denn dann auf Garantie ausgetauscht, wenn es ja ein bekanntes Verschleissteil ist?
Und: wieviel kostet sowas ungefähr?

So sieht’s aus. Gut wer eine Kamera mit 2 oder mehr Jahren
Garantie gekauft hat. Und wenn nicht: So teuer ist ein
Verschluss auch nicht. Ist eben ein Verschleißbauteil.

Wird das denn dann auf Garantie ausgetauscht, wenn es ja ein
bekanntes Verschleissteil ist?

Also ich denke nicht, dass der Verschluss von der Garantie ausgeschlossen ist. „Verschleißteil“ ist ja auch etwas übertrieben.

Zum Preis etc.:
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=190495
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=16296
http://www.digitale-slr.net/archive/index.php/t-4567…

Hi,

In irgend einer Werbung las ich von „immerhin“ 100.000
Auslösevorgängen.

das sind, bezogen auf KB analog, 2.500 bis 3.000 Filme.
Die hab ich in meinen fast 30 Jahren aktiven Photographierens nicht zusammen gekriegt.

Allerdings wären das bei meinen durchschnittlich rund 1000
Photos pro Woche ja noch nichtmal 2 Jahre?

Wenn Du eine solch hohe Aufnahmefrequenz hast, mußt Du auch mit solchen Ausfällen rechnen.
Wenn Du ein Auto 100.000 km pro Jahr bewegst, solltest Du Dich nicht wundern, wenn nach spätestens fünf Jahren der Motor erste Macken kriegt :wink:

Was ist da dran, wie ernst muss man das tatsächlich nehmen,
und wie geht ihr damit um?

Nach 100.000 Auslösungen ist sicher nicht nur der Auslöser ein Verschleißteil, andere mechanische Dinge sind sicher auch nicht besser dran.
Da wird wohl eine neue Kamera fällig sein.

Wenn Du Geld mit den Photos verdienst, sollte das kein Beinbruch sein.

Gandalf

Hi,

ich habe eine der ersten, wenn nicht die erste, 801.
da sind locker 3000 filme durchgenudelt worden. von den klimatischen und shock zuständen ganz zu schweigen - aber - die fotografiert und fotografiet und …usw.
was glaubst du warum ich als heavy user noch keine digi habe ?
sm

In irgend einer Werbung las ich von „immerhin“ 100.000
Auslösevorgängen.

das sind, bezogen auf KB analog, 2.500 bis 3.000 Filme.
Die hab ich in meinen fast 30 Jahren aktiven Photographierens
nicht zusammen gekriegt.

Allerdings wären das bei meinen durchschnittlich rund 1000
Photos pro Woche ja noch nichtmal 2 Jahre?

Wenn Du eine solch hohe Aufnahmefrequenz hast, mußt Du auch
mit solchen Ausfällen rechnen.
Wenn Du ein Auto 100.000 km pro Jahr bewegst, solltest Du Dich
nicht wundern, wenn nach spätestens fünf Jahren der Motor
erste Macken kriegt :wink:

Was ist da dran, wie ernst muss man das tatsächlich nehmen,
und wie geht ihr damit um?

Nach 100.000 Auslösungen ist sicher nicht nur der Auslöser ein
Verschleißteil, andere mechanische Dinge sind sicher auch
nicht besser dran.
Da wird wohl eine neue Kamera fällig sein.

Wenn Du Geld mit den Photos verdienst, sollte das kein
Beinbruch sein.

Gandalf

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Allerdings wären das bei meinen durchschnittlich rund 1000
Photos pro Woche

Machst du so viele?

Ja, mindestens. Bin an den Wochenenden immer unterwegs um
Partyphotos zu machen.

So, so, also am Wochenende 1000 Fotos. Das heißt, Du machst pro Stunde knapp 21 Bilder, und das rund um die Uhr, kein Schlaf, nur Party. Du musst der absolute Chrack sein. An Deiner Stelle würde ich mir ernsthaft überlegen eine Filmkamera zu kaufen, dann draufhalten und die Einzelbilder entwickeln lassen.

Mal ne ganz blöde Frage, wer hat eigentlich soviel Zeit sich dies Bilderflut anzusehen? Abgesehen davon, dass vermutlich 90% Schrott dabei ist.

Nichts für ungut, mach weiter so.
Gruß Jürgen

Hi,

ich habe eine der ersten, wenn nicht die erste, 801.
da sind locker 3000 filme durchgenudelt worden. von den
klimatischen und shock zuständen ganz zu schweigen - aber -
die fotografiert und fotografiet und …usw.
was glaubst du warum ich als heavy user noch keine digi habe ?
sm

Gandalf

Ja und, dass macht, vorausgesetzt Du hast immer 36er Filme genommen, exakt 108000 Auslösungen. Was ist daran besonders?
Gruß Jürgen

So, so, also am Wochenende 1000 Fotos. Das heißt, Du machst
pro Stunde knapp 21 Bilder, und das rund um die Uhr, kein
Schlaf, nur Party. Du musst der absolute Chrack sein. An
Deiner Stelle würde ich mir ernsthaft überlegen eine
Filmkamera zu kaufen, dann draufhalten und die Einzelbilder
entwickeln lassen.

Dazu möchte ich mich, ohne jetzt vermessen erscheinen zu wollen, gern mal äussern:

Ein Wochenende (in diesem Fall Parties) durchfotografieren bedeutet wohl ca. 10-14 Stunden am Veranstaltungsort, wenn man von Freitag- und Samstagnacht ausgeht. Unter Berücksichtigung der Lichtsituation (Konzert-artig) finde ich 1.000 Auslösungen (Fotos) nicht übertrieben.

Im Gegenteil: Wenn ich Wochenends zwei Hochzeiten fotografiere und insgesamt „nur“ 1.000 Fotos abgeben würde, wäre el Cheffe nicht sonderlich amüsiert.

Digitalfotografie sei´s gedankt: Heutzutage geht halt viel über die Masse …

Mal ne ganz blöde Frage, wer hat eigentlich soviel Zeit sich
dies Bilderflut anzusehen? Abgesehen davon, dass vermutlich
90% Schrott dabei ist.

Zugegeben: Das ist nicht mehr meine Aufgabe. Bilder von Fotos zu trennen, nachzubearbeiten, Datenträger-zum-Labor-und-prints-wieder-zurück, Alben bestücken etc. erledigt, wenn ich es mal so sagen darf, der Innendienst.

Natürlich sind nicht 100% der Fotos letztlich auch Bilder. Die Kunden wollen allerdings „Big shots“. Und die meisten sind bereit, dafür auch entsprechend zu zahlen.

Wenn dann nach einer Hochzeit von 1.000 Fotos 100 „richtige Big shots“ übrigbleiben, ist das ein recht passable Quote.

außerdem haben digitale spiegelreflexkameras auch bewegliche spiegel und verschlußvorhänge, auslöseknöpfe und kontakte. lediglich der filmtransport entfällt. und meistens ist das nicht das erste, was kaputt wird.

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Dazu möchte ich mich, ohne jetzt vermessen erscheinen zu
wollen, gern mal äussern:

Gerne :smile:.

Ein Wochenende (in diesem Fall Parties) durchfotografieren
bedeutet wohl ca. 10-14 Stunden am Veranstaltungsort, wenn man
von Freitag- und Samstagnacht ausgeht. Unter Berücksichtigung
der Lichtsituation (Konzert-artig) finde ich 1.000 Auslösungen
(Fotos) nicht übertrieben.

Na ja, ich eigentlich auch nicht, Ausnahmen gibt es immer.
Aber 2 Jahre lang also 104 Wochenenden 108000 Partybilder knipsen?
Keinen Urlaub, keine anderen Interessen? Mal abgesehen davon wieviele TB-Festplatten da zugemüllt werden :frowning:.

Im Gegenteil: Wenn ich Wochenends zwei Hochzeiten fotografiere
und insgesamt „nur“ 1.000 Fotos abgeben würde, wäre el Cheffe
nicht sonderlich amüsiert.

Digitalfotografie sei´s gedankt: Heutzutage geht halt viel
über die Masse …

Aha, ein Profi! Da sieht die Sache natürlich etwas anders aus. Aber ein Profi würde diese Frage wohl nicht stellen. Ich setze voraus, dass ein Profi sein Werkzeug genau kennt und auch weiß, wie er es sich kalkulatorisch vom Kunden bezahlen lässt.

Gruß Jürgen

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NA UND!?
Hi,

ich denke im laufe des threads widersprichst du dir immer mal wieder.

Wie dir schon vorgerechnet wurde, sollte deine kamera gute 2 Jahre halten.
Nun lies mal in einschlägigen foren. Da wirst du sehen, wie der zeitgeist auch die kamerkultur erreicht hat.
Die zeiten, in denen 70jährige fotografen mit der f3, die sie vor 30 jahren gekauft haben, durch die lande und über die events ziehen, sind allmählich vorbei.

Wenn du heute die neue d80 zulegst, wirst du in spätestens zwei monaten, die ersten stimmen hören, die nach einer d90 schreien und schon auf das nachfolgemodell sparen. Auch wenn es nur eine d80s ist, die ne zweite stativklemme bietet.

In zeiten des pc-wahns und der handy-manie, ist es schon sehr viel, wenn der verbraucher seinem „schätzchen“ (aber der begriff stirbt mit der digitalfotografie aus) zwie jahre lebensdauer zugesteht, bevor das gerät durch ein neueres „ersetzt“ werden muss.

Kurzum. Knips ruhig auch 2000 bilder die woche. Und sag uns bitte bescheid, wenn du die 100.000er marke erreicht hast und der mühle immer noch treu geblieben bist. LOL

LG Alex:smile:

Hi

Kurzum. Knips ruhig auch 2000 bilder die woche. Und sag uns
bitte bescheid, wenn du die 100.000er marke erreicht hast und
der mühle immer noch treu geblieben bist. LOL

Nicht jeder braucht immer die aktuellste Kamera, schon gar nicht für den genannten Einsatzzweck! Da kommts einfach nur auf Robustheit an, und eben darauf, viele Auslösevorgänge zu „überleben“. Meiner Olympus habe ich z.B. 4 Jahre die Treue gehalten und damit weit über die genannten 100.000 Photos gemacht.

So, so, also am Wochenende 1000 Fotos. Das heißt, Du machst
pro Stunde knapp 21 Bilder, und das rund um die Uhr, kein
Schlaf, nur Party.

Schreibst du immer über Dinge von denen du keine Ahnung hast?

Mal ne ganz blöde Frage, wer hat eigentlich soviel Zeit sich
dies Bilderflut anzusehen? Abgesehen davon, dass vermutlich
90% Schrott dabei ist.

Eben, genau weil so viel Ausschuss dabei ist (ungünstige Lichtsituationen in der Disco z.B., bei Gruppenbildern kneift immer mal wieder jemand die Augen zu, etc.) kommen die vielen Auslösungen zustande.

So, jetzt beziehe ich mich noch auf die ursprüngliche Fragestellung:

„Früher“ habe ich u.A. mit einer Nikon D70 fotografiert.
Bei ca. 85.000 Auslösungen hatte sie einen „Spiegelhänger“.
Die Kamera ging dann in den Service und wird seitdem von mir als Ersatzkamera mitgeführt. Oder Praktikanten fotografieren damit.

Sie ist nun bei ca. 120.000 Auslösungen und funktioniert einwandfrei.
Obwohl die D70 alles Andere als eine Profikamera ist …

Heutzutage nutze ich D2x & D200 und habe mit beiden Kameras keine „Verschlussprobleme“.

Beste Grüße
Jimmy

Hi

ich kann bei meiner 801 (!) die Aufnahmen schon gar nicht mehr zählen.
Als ich das Modell kaufte gabs in deutschland noch nicht mal Objektive dafür. Jedenfalls nicht in Essen.
Das Teil läuft heute noch ohne Probleme. Damals fand ich das Windergeräusch voll geil. heute störts mich.
so ändern sich die Zeiten.
sm

Kurzum. Knips ruhig auch 2000 bilder die woche. Und sag uns
bitte bescheid, wenn du die 100.000er marke erreicht hast und
der mühle immer noch treu geblieben bist. LOL

Nicht jeder braucht immer die aktuellste Kamera, schon gar
nicht für den genannten Einsatzzweck! Da kommts einfach nur
auf Robustheit an, und eben darauf, viele Auslösevorgänge zu
„überleben“. Meiner Olympus habe ich z.B. 4 Jahre die Treue
gehalten und damit weit über die genannten 100.000 Photos
gemacht.

Hi!

Bei der Masse läuft dies sowieso unter gewerbliche Nutzung und da sollte spätestens alle 2 Jahre eine neue Kamera drin sein. Solltest du Just-for-Fun diese Menge blind herunterschießen, würde ich dir empfehlen, lieber auf Qualtität der Bilder als auf Masse zu gehen.

Gruß
Falke

Hallo!

Ja und meine Rolleicord ist jetzt 54 Jahre alt und hat sich gerade ihr erstes richtiges Service verdient - und wenn ich dann mal nicht mehr bin, kann sie ja wieder ein Service machen:wink: Das ist halt schon eine andere Zeitrechnung und ich finde das schön-:smile:)

Gruß
Tom

Hallo!

Ja aber sie haben zuviel Elektronik - ich vermute mal, dass das die Lebensdauer der Digis verkürzen wird.

Gruß
Tom

natürlich können elektronische bauteile kaputt werden, und wenn man viele davon hat, ist die wahrscheinlichkeit hoch, daß irgendeiner davon mal schlapp macht.
aber andererseits beschränkt sich die unterschiedliche eletronik auf das, was zur bilderfassung notwendig ist. in analogen kameras sind das film und transport. und in digital-kameras müssen für diesen vorgang immerhin keine beweglichen teile verwendet werden, die normalerweise schneller kaputt werden als unbewegliche.

also ich sehe da keine vorteile für analoge kameras. man kann das halt noch nicht wirklich sagen, weil alle digitalen bis jetzt auf grund ihrer technologischen unzulänglichkeit uninteressant geworden sind, bevor sie ein nennenswertes alter erreicht haben.
ich würde sie mir daher sowieso nur dann kaufen, wenn sie jetzt im moment sinn macht. bei einem gut, wo die technische entwicklung nach wie vor nicht abgeschlossen ist, und die entwicklung noch sehr rasch verläuft, ist es sinnlos eine anschaffung langfristig zu kalkulieren. und eine mittelfristige lebensdauer, also 3 bis 5 jahre, haben die digitalen kameras genauso wie ihre analogen kollegen.

lgrü

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