So, so, also am Wochenende 1000 Fotos. Das heißt, Du machst
pro Stunde knapp 21 Bilder, und das rund um die Uhr, kein
Schlaf, nur Party. Du musst der absolute Chrack sein. An
Deiner Stelle würde ich mir ernsthaft überlegen eine
Filmkamera zu kaufen, dann draufhalten und die Einzelbilder
entwickeln lassen.
Dazu möchte ich mich, ohne jetzt vermessen erscheinen zu wollen, gern mal äussern:
Ein Wochenende (in diesem Fall Parties) durchfotografieren bedeutet wohl ca. 10-14 Stunden am Veranstaltungsort, wenn man von Freitag- und Samstagnacht ausgeht. Unter Berücksichtigung der Lichtsituation (Konzert-artig) finde ich 1.000 Auslösungen (Fotos) nicht übertrieben.
Im Gegenteil: Wenn ich Wochenends zwei Hochzeiten fotografiere und insgesamt „nur“ 1.000 Fotos abgeben würde, wäre el Cheffe nicht sonderlich amüsiert.
Digitalfotografie sei´s gedankt: Heutzutage geht halt viel über die Masse …
Mal ne ganz blöde Frage, wer hat eigentlich soviel Zeit sich
dies Bilderflut anzusehen? Abgesehen davon, dass vermutlich
90% Schrott dabei ist.
Zugegeben: Das ist nicht mehr meine Aufgabe. Bilder von Fotos zu trennen, nachzubearbeiten, Datenträger-zum-Labor-und-prints-wieder-zurück, Alben bestücken etc. erledigt, wenn ich es mal so sagen darf, der Innendienst.
Natürlich sind nicht 100% der Fotos letztlich auch Bilder. Die Kunden wollen allerdings „Big shots“. Und die meisten sind bereit, dafür auch entsprechend zu zahlen.
Wenn dann nach einer Hochzeit von 1.000 Fotos 100 „richtige Big shots“ übrigbleiben, ist das ein recht passable Quote.