Guten Morgen!
Kann mir jemand sagen, ab wann sich ein Sportfilter lohnt und welche Vor- bzw. Nachteile er bringt?
Gleiche Frage auch zum Bezug auf einen Sportauspuff…
Danke für eure Antworten - JENS
Guten Morgen!
Kann mir jemand sagen, ab wann sich ein Sportfilter lohnt und welche Vor- bzw. Nachteile er bringt?
Gleiche Frage auch zum Bezug auf einen Sportauspuff…
Danke für eure Antworten - JENS
Hallo !
Wenn Du ein Sportfilter einbaust wird nicht automatisch das Saugerohr größer im Querschnitt. Es bringt also keine Vorteile.
Der einzige mögliche Vorteil : Du kannst es länger fahren, da es größer ist und dadurch länger braucht, um sich dichtzusetzen. Aber, wer fährt schon dauernd durch die Sahara?
gruß max
…ler ?
und sinkt nicht auch der benzinverbrauch ?
mit dem super kreuzmagneten in der kraftstoffzuleitung
klingt er dann auch gleich gesünder.
t.
Hallo Jens,
Sportluftfilter haben einen geringeren Strömungswiederstand, auch wenn schon Dreck drin ist. Nach 30.000 km werden die einfach ausgewaschen und mit Luftfilteröl eingesprüht. Der Sportluftfilter hält also so lange wie das Auto. Da Dieselmotoren immer mit vollem Luftdurchlass fahren fällt hier erheblich mehr Dreck an, als bei Benzinern und auch der Verbrauch kann gegenüber einem stark verschmutzten Papierfilter etwas verbessert werden.
Vor allem Turbomotoren mit variabler Turbinengeometrie können über einen entsprechenden Chip richtig aufgeblasen werden und benötigen dann erheblich mehr Luft als vom Hersteller vorgesehen. Bei Saugmotoren mit größeren Vergaserdüsen und entsprechend vergrößerten Lufteinlässen im Vergaser, muß mehr Luft (bei geringem Luftwiderstand) durch den Filter.
Im Hinblick auf die lebenslange Haltbarkeit vor allem im Dieselbereich zu empfehlen.
Sportauspuff: Beim 4-Takt Benziner bringt ein Auspuff ohne Kat und ohne Schalldämpfer (dafür mit Rohrschalldämpfer auf Dämmstoffbasis) einen Leistungszuwachs von einigen Prozent. Bei modernen Motoren muß aber meist die Motorelektronik angepasst werden und da der Katausbau das meiste bringt, darfst du dann nicht mehr mit der Kiste am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.
Rüste lieber einen Turbolader nach, damit kannst du den Motor aufblasen bis er platzt. Anbieter gibt es genug. Übrigens: Mit einem Chiptuning-Polo-TDI sind 250 km/h drin. Was meinst du wie da mancher Fahrer eines teuren Autos Augen macht auf der Autobahn.
Gruß
Tilo
Hallo Jens,
Sportluftfilter haben einen geringeren Strömungswiederstand,
auch wenn schon Dreck drin ist.
Stimmt, aber Du veränderst den Saugequerschnitt vor dem Motor damit nicht. Deshalb verändert sich nichts an der Saugeleistung.
Da
Dieselmotoren immer mit vollem Luftdurchlass fahren fällt hier
erheblich mehr Dreck an,
Was bedeutet dieser Satz? Voller Luftdurchlass?
Ottokraftstoffe benötigen 14,8 kg Luft zur Verbrennung von 1 kg Benzn.
Dieselmotoren benötigen 14,5 kg zur Verbrennung von 1 kg Dieselöl.
Gruß max
…ler ?
und sinkt nicht auch der benzinverbrauch ?
mit dem super kreuzmagneten in der kraftstoffzuleitung
klingt er dann auch gleich gesünder.
Stimmt! Aber nur, wenn man gleichzeitig eine Prise Feenstaub auf die Zündspule gibt.
Gruß
Wolfgang
Kann mir jemand sagen, ab wann sich ein Sportfilter…
Hallo Jens,
wenn Klitschko sich etwas auf die Zwölf hauen läßt, nennt man das Sport. Sein Tun ist damit sportlich. Was aber ist an einem Luftfilter so arg sportlich?
Bekloppte Werbefuzzis drehen ebenfalls bekloppten Autonarren mit dem Kürzel „Sport“ irgendwelchen Sch§$%% an. Wie abgelutscht! Warum heißen die Luftfilter nicht Sex-Luftfilter?
Gruß
Wolfgang
Stimmt! Aber nur, wenn man gleichzeitig eine Prise Feenstaub
auf die Zündspule gibt.
Hi,
nene Du, Feenstaub gips nicht.
Wohingegen Magneten an der Kraftsatoffleitung bekanntlich den Kernspin ausrichten, womit in Gemeinschaftsarbeit mit der Paritätsverletzung der schwachen und starken (ja, auch da!) Wechselwirkung, nicht aber der Gravitation eine Polarisierung der Benzinmoleküle bewirkt wird. Durch die dadurch offenbar verminderte Entropie des Kraftstoff-Luftgemisches steht dann mehr Energie bei der Verbrennung zur Verfügung, was offenbar mit einem verminderten Kraftstoffverbrauch mehr Leistung einhergeht.
Max
Sportluftfilter bringen keine messbare Mehrleistung (bei etlichen Tests von renommierten Autozeitschriften bewiesen). Sie können bei nicht sachgemässer Wartung Schaden anrichten und haben meist keine allgemeine Betriebserlaubniss. Sportauspuffanlagen bringen einige PS mehr, allerdings bei starker Lärmbelästigung. Es gilt nach wie vor: Nichts ist besser als Hubraum ausser mehr Hubraum!
MFG Peter
Hallo Max,
Stimmt, aber Du veränderst den Saugequerschnitt vor dem Motor
damit nicht. Deshalb verändert sich nichts an der
Saugeleistung.
Beispiel Staubsauger:
Da wird auch kein Saugquerschnitt verändert, trotzdem ist die Saugleistung mit einem sauberen Filter (geringerer Luftwiderstand) besser. Beim Motor ist das genauso.
Da
Dieselmotoren immer mit vollem Luftdurchlass fahren fällt hier
erheblich mehr Dreck an,Was bedeutet dieser Satz? Voller Luftdurchlass?
Ottokraftstoffe benötigen 14,8 kg Luft zur Verbrennung von 1
kg Benzn.
Dieselmotoren benötigen 14,5 kg zur Verbrennung von 1 kg
Dieselöl.
Das ist richtig, nur das Benzinmotoren mit Luftdrosselung arbeiten. D.h., es kommt immer nur so viel Luft in den Verbrennungsraum, wie für die Verbrennung der gerade eingespritzten Benzinmenge (je nach Gaspedaldruck) erforderlich ist.
Beim Dieselmotor gibt es keine Luftdrosselung. Es wird immer die Luftmenge in den Motor gesaugt (oder gepresst), die für die Verbrennung der Vollgas-Dieselmenge erforderlich wäre, auch wenn nur ganz wenig Gas gegeben wird. Die Verbrennung erfolgt also mit sehr hohem Luftüberschuss. Deshalb geht bei einem Diesel ein Vielfaches der Luftmenge durch den Luftfilter wie bei einem Benziner.
Im übrigen ist ein Sportluftfilter gerade für Vielfahrer günstiger. Sie brauchen dann nicht jedes Jahr einen neuen, sondern den alten bloß auszuwaschen und mit neuem Luftfilteröl einzusprühen.
Es hat jedoch Untersuchungen gegeben, dass es bei den einfachen Ausführungen (die runden, die direkt auf den Ansugstutzen gesteckt werden) zu Silikateintrag (sprich Steinstaub) ins Motoröl kommen kann, was zu erhöhtem Verschleiss führt.
Gruß Tilo
Rüste lieber einen Turbolader nach, damit kannst du den Motor
aufblasen bis er platzt. Anbieter gibt es genug. Übrigens: Mit
einem Chiptuning-Polo-TDI sind 250 km/h drin. Was meinst du
wie da mancher Fahrer eines teuren Autos Augen macht auf der
Autobahn.
Hallo Tilo,
die Höchstgeschwindigkeit ergibt sich doch (im wersentlichen) aus Maximaldrehzahl und Getriebeübersetzung. Wieso wird dann ein Wagen durch Chiptuning schneller? Sind damit höhere Drehzahlen drin?
Gruß
Tomcat
Beispiel Staubsauger:
Da wird auch kein Saugquerschnitt verändert, trotzdem ist die
Saugleistung mit einem sauberen Filter (geringerer
Luftwiderstand) besser. Beim Motor ist das genauso.
Sehr richtig. Es ist aber hier nicht von einem sauberen Filter die Rede, sondern von einem „Sportfilter“. Sportfilter sind größer im Querschnitt und brauchen längere Betriebszeit um zu verschmutzen. Das ist der Vorteil eines Sportfilters, mehr nicht.
Solange das normale Filter wie neu ist, hat es gegenüber dem Sportfilter keinen Nachteil.
Alles, was bei einem normalen PKW mit „Sport“ anfängt ist Geldschneiderei, mehr oder weniger Betrug.
Gruß max
Hallo Tomcat,
die Höchstgeschwindigkeit ergibt sich doch (im wersentlichen)
aus Maximaldrehzahl und Getriebeübersetzung. Wieso wird dann
ein Wagen durch Chiptuning schneller? Sind damit höhere
Drehzahlen drin?
Die Geschwindigkeit wird nur begrenzt erhöht. Gerade beim POLO 1,9 TDI PD wird die Leistung bereits ab etwa 4000 U/min allmählich zurückgeregelt (vom Steuergerät). Der rote Bereich fängt aber erst bei ca. (weiß ich jetzt nicht genau aus dem Kopf) 4600 U/min an. Wird jetzt das Motorkennfeld so eingestell, dass erst bei 4800 U/min abgeregelt wird (dann aber steil nach unten), hat man bereits eine um 20 % höhere Endgeschwindigkeit. Lt. Tache liegen bei 4000 U/min genau 200 km/h an. Das wären dann 240 km/h. Ein bischen mehr geht dann auch noch.
Gruß
Tilo
Hallo Max,
Sehr richtig. Es ist aber hier nicht von einem sauberen Filter
die Rede, sondern von einem „Sportfilter“. Sportfilter sind
größer im Querschnitt und brauchen längere Betriebszeit um zu
verschmutzen. Das ist der Vorteil eines Sportfilters, mehr
nicht.
Solange das normale Filter wie neu ist, hat es gegenüber dem
Sportfilter keinen Nachteil.Alles, was bei einem normalen PKW mit „Sport“ anfängt ist
Geldschneiderei, mehr oder weniger Betrug.
Meist ist das so. Beim Sportluftfilter sehe ich das aber anders. Lt. Hersteller haben die Dinger eine Lebensdauer von über 1 Mill km, also ein Autoleben lang. Bei Anschaffungskosten, die etwa doppelt so sind wie ein normaler Wegwerfluftfilter, rechnet sich das nicht nur im Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt (Müll), auch wenn das Auto nur 200.000 oder 300.000 km lebt.
Gerade Saugdiesel neigen zu Mehrverbrauch, wenn der Luftfilter nachlässt. Auch hier leistet ein Sportluftfilter gute Dienste.
Mehrleistung durch bloßen Einbau eines Sportluftfilters wird natürlich nicht erzielt.
Gruß Tilo
Hallo Wolfgang,
Bekloppte Werbefuzzis drehen ebenfalls bekloppten Autonarren
mit dem Kürzel „Sport“ irgendwelchen Sch§$%% an. Wie
abgelutscht! Warum heißen die Luftfilter nicht Sex-Luftfilter?
das mit dem SEX-Luftfilter ist eine geniale Marktidee. Mann braucht den Leuten bloß einzureden, dass da ein Stoff drin ist, der die mitfahrende Freundinn erregt. Natürlich geht das nicht beim Motorluftfilter, sondern beim Pollenfilter für den Innenraum.
Ansonsten hab ich dem Max schon geantwortet: Ein Sportluftfilter hält ein Autoleben lang. Er kostet doppelt so viel wie ein Wegwerffilter, rechnet sich also sowohl finanziell als auch für die Umwelt (weniger Müll). Meistens steckt aber hinter Sport… bei normalem Autozubehör nur Geldschneiderei und nutzloser Schnickschnack, da hast du Recht.
Gruß
Tilo
Mal was anderes.
Hallo Jens,
meinen Vorrednern kann man sich eigentlich nahtlos anschliessen,wenn es um moderne Motoren mit Motormanagment etc. geht.Bei Vergasermotoren macht ein „Sport“-Luftfilter dagegen meistens Sinn, aber nur in Verbindung mit einer neuen Vergaserbedüsung,polierten Kanälen und anderen Einstellarbeiten.( siehe Dynojet und andere Produkte).Durch den besseren Luftdurchsatz und optimalere Einstellung lassen sich (meist in Verbindung mit geänderter Auspuffanlage)durchaus einige Mehr-PS finden und oft geht der Verbrauch um bis zu 15% zurück.Das alles ist aber mit erheblichem Aufwand (Geld und Arbeit) verbunden und wird deshalb hauptsächlich im Motorsport,oft auch bei Motorrädern,betrieben;deshalb auch „Sport“-Luftfilter.
Dieser Filter alleine bringt meistens garnichts,ausser,wenn der Motor schlecht abgestimmt war,daß das Gemisch abmagert und Du prima Glühzündungen bekommst.
Rein theoretisch kannst Du auch ohne Luftfilter fahren,tuen alte Ducatis und Moto Guzzis von Werk her.Dann müßen die Vergaser halt öfter gereinigt werden und Du entsprichst nicht mehr den heute gültigen Vorschriften für Geräuschemissionen.
Die meisten Tuner sagen,daß ein Motor am besten läuft,wenn er „frei“ Ein-und Ausatmen kann,leider hat unser Gesetzgeber und zu meist die Nachbarschaft etwas dagegen.
Grüße
Klaus
Hallo !
Warum nicht gleich 5 Millionen? Wo nichts filtert, kann man auch lebenslange Garantie geben. Sie geben Dir aber keine Garantie auf den Zustand der Zylinder und Kolben!
Noch etwas zu den sogenannten „Sportfiltern“ :
Diese Art Filter, die sich heute „Sportfilter“ nennen, hat man in der Technik bis in die 70er Jahre überall benutzt. Zum Beispiel in der Kompressorentechnik.
Diese Filter konnte man selbst reinigen, wurden dann mit einem Ölfilm vernebelt und an dem Öl blieb der Schmutz hängen. Das war ein grober Filtergaze. Waren sämtliche Fasern mit Staub bedeckt, da vom Öl festgehalten, strömte die verschmutzte Luft ungehindert in den Motor.
Dazu muß man bedenken, dass mit zunehmder Verschmutzung schnell der Strömungswiderstand ansteigt und der Luftdurchsatz geringer wird. Diese ölgetränkten Filter nehmen aber nur so lange Schmutz auf, wie Öl frei in der Ansaugbahn ist. Sind sämtliche Ölflächen besetzt mit Staub, bleibt natürlich nichts mehr hängen.
Diese Filter waren und sind heute als sogenannte Sportfilter nur bei geringer Luftverschmutzung einsetzbar. Sie müssen regelmäßig kontrolliert und gereingt werden.
Wäscht man solch ein Filter, muß die anfallende Reinigungsflüssigkeit entsorgt werden.
Der wirkliche Grund, warum diese Filter als „Sportfilter“ bezeichnet werden und warum sie vor allem von jugendlichen Autofahrern benutzt werden ist, dass sie keine Schalldämpferwirkung besitzen und das Ansaugegeräusch sehr laut ist. Das gibt ihnen den Eindruck, die Kiste hat mehr Power.
Diese Filter kamen ganz schnell vom Markt, als die Kompressoren- und Kfzmotorenbauer merkten, dass einströmende kleine Luftpartikel die Laufbuchsen regelrecht aufrieben. Es kamen dann Filter auf den Markt, welche dann wirklich nichts mehr durchließen und das Problem mit dem hohen Verschleiß konnte man vergessen.
Woher sollte sonst diese große Verlängerung der Laufzeiten von Kompressoren und Motoren kommen? Das Material allein macht es nicht!
Als die Amerikaner vor einigen Jahren eine Bruchlandung mit mehreren Hubschraubern im Iran machten, hatten die Wartungsleute vergessen, wüstentaugliche Luftfilter einzusetzen. Innerhalb weniger Stunden waren die Turbinen vom feinen Sand regelrecht weggestrahlt.
Ein Filter, welches auswaschbar ist und dabei sauber wird, ist so grob, dass es als Luftfilter nichts taugt.
Oder man wäscht nur beide Außenseiten sauber, währen im Filter 50 - 60% verdreckt bleiben.
Ich selbst habe große auswaschbare Filter aufgeschnitten (nach einer Reinigung im Säurebad) und festgestellt, daß nur außen ungefähr 20% sauber war. Der Rest war weiterhin dicht.
Laß die Finger davon!!! Und wieso ist diese Filterangelegenheit eigentlich so wichtig??? Normale Filter halten tausende von km und sind leise!
Gruß max
Überzeugt!
Hallo Max,
du hast mich überzeugt.
Gruß
Tilo
Hm,
wie aufwendig und teuer ist es eine Sportauspuffanlage einzubauen? Ich denke mal nur nen Sport-Endschalldämpfer bringt keine merkliche Mehrleistung,oder???
Mfg - JENS
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was für einen wagen hast du denn ? owt
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