Sport und Allergie

Hallo Leute,
mit Grausen habe ich den Temperaturumschwung beäugt und schon geht es los-die Hasel/Erlen und danach die Birkenpollen sind auf dem Vormarsch.Leider hat mich die Allergie in den letzten Jahren immer mehr von den Beinen geholt.Als Radsportler ist da manchmal außer dem Heimtrainer nichts zu machen-so schlimm das Kortison angesagt war.
Leider hab ich nicht genug Geld um mal eben 6 Wochen auf Mallorca die Sache zu umgehen.Wie macht ihr das ohne vom geliebten Sport zu lassen ! Schachspielen im hermetisch abgeschirmten Keller ? Nun bin ich auch noch Ende April in den schönen Schwarzwald zum Trainingskamp eingeladen worden und habe Angst bis dahin wieder mal nicht richtig trainieren zu können! Tips ?

Grüße (Schnief)

Michael

Hallo Michael!

Ich persönlich komme gut klar mit den neuen Antihistaminika in Nasensprayform und als Augentropfen. Auch gibt es neuere Antihistaminika, die weniger müde machen als die alten Präparate.

An Deiner Stelle würde ich mich aber unbedingt an einen Allergologen wenden. Problem der Allergie ist der „Etagenwechsel“ vom Heuschnupfen zum Asthma, dem man natürlich auf jeden Fall vorbeugen sollte!
Vielleicht kommt für Dich ja eine Hyposensibilisierungstherapie in Frage.

Gruß
Peter

Hi Michael,

ich bin durch Umzug in die Lage gekommen. Da ich von Chemie nicht gerade ein Fan bin, hab ich mich damals aus dem Bauch heraus für Rotbuschtee entschieden. Mittlerweile hat eine Langzeitstudie an mehreren tausend Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und anderer Umstände ergeben, Rotbuschtee hat Stoffe, welche nach etwa 3 - 4 Jahren (im Schnitt) besser wirken als Kortison. Dieses Ergebnis wurde auch von einem anderen Team anhand der gelieferten neutralisierten Daten bestätigt. Es setzt voraus, dass täglich in der Zeit 1 l getrunken wird. Ich habe nach etwa 2 Jahren fast Beschwerdefreiheit gehabt. So ab dem 8. Jahr konnte ich dann in der flugfreien Zeit den weglassen, ohne zu Beginn der Saison zu bereuen. - Irgendwann sind mir da mal alle Geschäcker über gewesen.
Für jetzt nutzt es Dir ja noch nichts. Auf die Dauer wird es Dein Körper aber vielleicht begrüßen, wenn andere Mittel weggelassen werden können.
Ich möchte noch drauf hinweisen, dass ich auch Desensibilisierung versucht habe. Allerdings wechseln bei mir auch sogenannte saisonunabhängige Allergien und bei der Geschichte zeigte mein Körper einen Unwillen, den ich dann einfach akzeptierte.

Gruß
R

Hallo Renate!

Gibt’s diese Studien auch irgendwo nachlesbar? Die einzige in der Medline gelistete ist von 1982 - bißchen lang her, wenn der Erfolg durchschlagend gewesen wäre.
Bevor ich mir das Gebräu antu’ will ich doch Klarheit haben. (Gebranntes Kind scheut das Feuer: Habe wegen der Allergie früher schon mal Brennesseltee in Mengen getrunken - war furchtbar und hat nichts gebracht.)

Danke & Gruß
Peter

Hi, dann müßte ja nach all den Jahren bei mir auch irgendwann wirken…habe eher das Gefühl, als wenn es immer schlimmer wird.
Hatte auch ein Heft mit den Wirkungen des Rotbuschtees, aber da muß man wohl echt literweise von trinken und viel dran glauben. Enni

Hallo Miteinander
Ich wollte eigentlich gerade einen neuen Thread wegen diesem Thema aufmachen.
Meine Frage, die vielleicht auch andere Interessiert:
Ich bin „Frühblüher“ mit Schwerpunkt auf Birke. Da ich jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit Fahre und mich dabei ordentlich Belaste habe ich angst, in ein Belastungsasthma zu kommen.
Wie geht Ihr denn damit um. Ich hab zwar ein Asthmaspray (Berodual)von meiner Frau dabei und nehme vorbeugend Antihistamininka aber vielleicht gibt es ja noch andere Tips.

Gruß Armin

Hallo Armin,

ich bin auch Allergiker und fahre trotzdem mit dem Rad zur Arbeit. Bei mir wirkt das fast wie eine Desensibiliesierung, ich habe seitdem allgemein weniger Beschwerden. Hast Du hinterher starke Beschwerden? Dann solltest Du mit einem Arzt sprechen und vor allem nicht mehr die Medikamente Deiner Frau benutzen. Es gibt nämlich auch mildere Sprays (z.B. Allergospasmin) mit denen man auch arbeiten kann.

Gruß
Juhe

Oh noch ne Antwort!
Danke erst mal.
Wie ich schon schrieb. Ich wills nicht drauf anlegen mit einem Belastungsasthma am Radweg zu stehen -probiert habe ich es noch nicht.
Aber die Anregung dazu ist gut. Ich merke halt wenn ich in der „Hauptsaison“ die Treppe aufs Dach(128Stufen) flott hochgehe dass ich zehn bis 15 Minuten brauche um wieder hlbwegs normal zu atmen.
Das Berodual habe ich ja auch nur für den „Notfall“ dabei. Vorbeugend nehme ich nur Mizollen und wenn die Nebenwirkung(brennen im Rachen) zu stark wird steigen ich um auf Zyrtec.

Gruß Armin

Es gibt nämlich auch mildere Sprays (z.B.
Allergospasmin) mit denen man auch arbeiten kann.

Gruß
Juhe

Ok ich werde mich mal beim Arzt danach erkundigen