es erschreckt mich, dass sogar im wdr die moderatoren den unterschied zwischen
derselbe und der gleiche
scheinbar und anscheinend
nicht kennen.
dass tageszeitungen teilweise keine ahnung von grammatik haben.
man sollte sich unter diesen umständen die pisa studie schenken.
ingrid
Hallo Ingrid,
es erschreckt mich, dass sogar im wdr die moderatoren den
unterschied zwischen
derselbe und der gleiche
scheinbar und anscheinend
nicht kennen.
*dass tageszeitungen teilweise keine ahnung von grammatik
haben.
man sollte sich unter diesen umständen die pisa studie
schenken.
Die „pisa studie“? Vielleicht solltest du dir erst einmal an die eigene Nase fassen. Dein Deutsch ist offenbar nicht besser als das besagter WDR-Moderatoren (andererseits hast du das auch nie behauptet).
Deine Shift-Taste ist übrigens kaputt.
Grüße,
P.S.: Der Satz in dem du von falscher Grammatik sprachst, ist ungrammatisch. Ich habe ihn deswegen mit einem * markiert.
Liebe Ingrid,
wie siehst du in diesem Kontext deine Kleinschreiberei? 
es erschreckt mich, dass sogar im wdr die moderatoren den unterschied zwischen derselbe und der gleiche scheinbar und anscheinend nicht kennen.
Diese befinden sich damit in bester Gesellschaft! Und vermutlich in der Mehrheit!
dass tageszeitungen teilweise keine ahnung von grammatik haben.
Nun, so schlimm ist es vielleicht doch nicht. Schreib- und Setzfehler gab es schon immer, egal ob nach der alten oder neuen Regelung. Ich kenne kaum eine Buchausgabe - auch von Klassikern, die nun schon seit zweihundert Jahren gedruckt werden -, in der ich nicht schon Setzfehler gefunden hätte.
man sollte sich unter diesen umständen die pisa studie schenken.
Keineswegs. Lernen ist gegen den Strom schwimmen. Wenn man aufhört zu kraulen, fällt man zurück!
Und „aufwändig“, Stängel", „Gämse“ und „Tollpatsch“ und „Quäntchen“ sind nicht just ganz logisch, aber es ist nachvollziehbar, so zu schreiben, wenn man nur ein wenig guten Willen zeigt und nicht nach dem Motto lebt: Wo mein Vater gebremst hat, bremse ich auch; und wenn es den Berg rauf geht! 
Fritz
hallo ingrid,
du sprichst mir aus der seele.
die grammatische unahnung der artikelschreiber haette man jetzt umwandeln koennen…in unbwusste richtigkeit:smile:))aber zaehlt das ueberhaupt?wozu in diesen zeiten richtig schreiben?..eigentlich unmoeglich…ausser fuer deutschlehrer und profs.
das problem dieser rs-umstellung liegt aber darin, dass man nicht den betroffenen(kommissionsmitgliedern) die gewalt in die hand geben duerfte, sondern die haetten nur eine beratende rolle spielen duerfen.
sie werden sich nicht selbst die arbeit wegnehmen…und so viele regeln abschaffen, dass die haelfte von ihnen arbeitslos werden.
die pisa-studie ist sowieso nur dazu da, um den lehrern und schuelern etwas feuer unterm arsch zu machen…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
das problem dieser rs-umstellung liegt aber darin, dass man
nicht den betroffenen(kommissionsmitgliedern) die gewalt in
die hand geben duerfte, sondern die haetten nur eine beratende
rolle spielen duerfen.
Diese Äußerung zeigt, dass du wenig Ahnung von Werden und Wirken der Reform hast. Die Vorschläge der Kommision waren viel besser als das jetzige Ergebnis.
Dies wurde und wird immer noch durch die Einmischung der Politiker (siehe Bayern und NRW) verhunzt!
Gruß Fritz
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Hallo Ingrid,
es erschreckt mich, dass sogar im wdr die moderatoren den
unterschied zwischen
derselbe und der gleiche
scheinbar und anscheinend
nicht kennen.
*dass tageszeitungen teilweise keine ahnung von grammatik
haben.
man sollte sich unter diesen umständen die pisa studie
schenken.
Die „pisa studie“? Vielleicht solltest du dir erst einmal an
die eigene Nase fassen. Dein Deutsch ist offenbar nicht besser
als das besagter WDR-Moderatoren (andererseits hast du das
auch nie behauptet). … und was bringt diese Aussage?
Nota: solltest du „dich“ erst… Deutsch?!?
Deine Shift-Taste ist übrigens kaputt.
Auch wenn die „Shif-Taste“ nicht benutzt wurde, trägt deine Antwort leider nichts zur Fragestellung bei.
Grüße,
P.S.: Der Satz in dem du von falscher Grammatik sprachst, ist
ungrammatisch. Ich habe ihn deswegen mit einem * markiert.
und was trägt das zur Frage bei?
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Hallo Chatairliner,
die grammatische unahnung der artikelschreiber haette man
jetzt umwandeln koennen…in unbwusste richtigkeit:smile:))aber
zaehlt das ueberhaupt?wozu in diesen zeiten richtig
schreiben?
Du hast ja so Recht.
Niemand macht dir Vorschriften, wie du schreiben sollst. Ich empfehle dir (und Ingrid) wirklich so weiterzuschreiben, wie ihr das praktiziert und für richtig haltet. Vielleicht solltet ihr, neben der permanenten Kleinschreibung, generell auch noch Lehrzeichen und Satzzeichen ignorieren. Spart beim Schreiben Zeit und Platz.
Schreiben dient in erster Linie zur Kommunikation. Ein Schreiber will etwas mitteilen und sich dabei verständlich machen. Die Mittel dazu stehen ihm natürlich frei.
Wenn ich allerdings einen solchen - aus Prinzip hingerotzen und liederlichen Text - entziffern muss, so fällt mir das Lesen zunächst schwer und nach drei Zeilen geben ich entnervt auf, weil es mit einfach zu anstrengend wird. Wenn jetzt wieder das überflüssige Argument kommt, dass das mein Problem wäre, so irrst du. Ich habe kein Problem damit, solche Texte einfach zu ignorieren.
Und wenn man sich verständlich machen kann, es aber aber aus Prinzip nicht tut, so ist das auch ein Zeichen von Unhöflichkeit dem Leser gegenüber.
Da ich davon ausgehe, dass es nicht nur mir so geht, wird sich eure Vorstellung von Rechtschreibung und Grammatik nur schwer durchsetzen. Schade? Nöö, nicht wirklich.
Gruß
Roland
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Moin, Stefan,
und was trägt das zur Frage bei?
mit Verlaub: Das Ausgangsposting enthält keine Frage. Wozu soll der Arme dann beitragen?
Gruß Ralf
Hallo Fritz,
Und „aufwändig“, Stängel", „Gämse“ und „Tollpatsch“ und
„Quäntchen“ sind nicht just ganz logisch, aber es ist
nachvollziehbar,
dass aufwändig von Aufwand kommt
und Stängel von Stange,
kann ich noch nachvollziehen.
Aber bei Gämse hat man Ursache und Wirkung verwechselt.
Gämse kommt nicht von Gams.
Die Gämse wurde weder in der Schweiz
http://www.gams.ch/
noch in Österreich
http://www.bad-gams.at/
erfunden bzw. gezüchtet.
Das Wort Gams ist die mundartliche Bezeichnung für G e mse!
Gruss Harald
Dein Deutsch ist ja auch nicht so prickelnd. Nur Kleinschreibung. Und „Pisa Studie“ würde man weder nach alten, noch nach neuen Regeln so schreiben. Beliebter Fehler, aber eben ein Fehler.
Levay
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Ingrid,
Moderatoren werden nicht für gutes Deutsch bezahlt, sondern dafür, die Zuschauer auf dem Kanal zu halten. Wer mit Labern die Zeit totschlagen muss, dem darf man nicht verdenken, dass ihm so manche Formulierung daneben geht. Wer mit Talkshows die Zeit totschlagen muss, sollte in dieser Hinsicht ruhig ein wenig großzügig sein.
Redakteure bei Tageszeitungen machen wenig Rechtschreibfehler, dafür eher schon mal Tippfehler. Für das Korrekturlesen fehlt es an Zeit und Geld. Am weitesten verbreiten sich die Schnitzer über dpa und ap, weil diese Artikel satzfertig angeliefert werden und dann erst recht niemand draufschaut.
Frage am Rande: Warum störst Du Dich an der Rechtschreibung von Zeitungen? Deine Art zu schreiben erweckt den Anschein, Dir wäre das Thema völlig wurscht.
Gruß Ralf
Naja… ich werde aus meinem Etymologiebuch nicht ganz schlau, grad. Gemse kommt zwar nicht direkt von „Gams“, aber beide Wörter leiten sich von diversen mittel- bis althochdeutschen Wörtern ab, die sich tatsächlich mit „a“ schrieben.
Weiß nicht, ob man das als Grund für eine Umlautung sehen kann…
Wenn die Jemsen springen über Berjesjipfel, …
singt Jemsenjächer seine Hadaschnipfl;
jute Jemse, spricht er, halt mal still,
weil ick dir mal runterpuffen will!
Viknw!
Hallo, André,
dein Hinweis auf die Etymologie lässt Haralds Einwände als ganz irrig erscheinen.
Schon die Tatsache, dass die beiden Orte in der Schweiz und Österreich ein „a“ enthalten legt nahe, dass diese Form die ältere und ursprünglichere ist und daher die Schreibung „Gämse“ gerechtfertigt ist.
Das ahd. „gamiza“ geht auf spätlateinisch „camox“ oder italienisch „camoscio“ zurück (vergleiche hierzu das Französische: chamois); dies legt die Formen „Gams“ und „Gämse“ nahe; es gibt aber auch das mhd. „gemeze“, so dass es auch Gründe für die Schreibung „Gemse“ gibt.
Die „Gams“ wird auch dem bairischen Dialekt zugeordnet, besonders in Zusammensetzungen wie „Gamsbart“ und „Gamsberg“. Nun sind aber die dialektalen Formen meist älter und ursprünglicher als die schriftsprachlichen, was wiederum für die Schreibung „Gämse“ spricht.
Auch der umfangreiche Artikel bei Grimm scheint dafür zu sprechen, wenngleich dort natürlich die im 19. Jhdt. übliche Form „Gemse“ gebraucht wird; zwar wird auch „Gams“ erwähnt, aber dort wird auf „Gemse“ verwiesen.
Gruß Fritz
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Und „Pisa Studie“ würde man weder nach alten,
noch nach neuen Regeln so schreiben. Beliebter Fehler, aber
eben ein Fehler.
dieser beliebte fehler wird leider durch die NRS gefördert, indem die sensibilität für derlei konstruktionen verlorengeht.
obwohl es sich grammatikalisch um verschiedene kategorien handelt, hat der genannte ausdruck einiges mit auseinandergeschriebenen zusammensetzungen wie „erdöl fördernd“ oder „furcht erregend“ (perverse vor: wer findet denn furcht erregend?) gemein: das erste glied der zusammensetzung wird betont und es erfolgt keine sprachliche trennung zwischen den wörtern. wieso sollte man sie also anders schreiben?
den gegensatz bilden konstruktionen wie „1 kilo mehl“. hier wird das letzte glied betont, außerdem wird vorher sprachlich abgetrennt.
mag sein, daß die regeln einer gewissen logik gehorchen, sie widersprechen jedoch dem usus der gesprochenen sprache. dieser widerspruch führt dazu, daß man in solchen fällen nicht mehr „spüren“ kann, daß man falsch liegt.
…zusammensetzungen wie „erdöl
fördernd“ oder „furcht erregend“ (perverse vor: wer findet
denn furcht erregend?)…
Schlimmer noch, inzwischen heißt’s ja, Jesus wurde damals am Kreuz fest genagelt. Tsk tsk tsk…
Schlimmer noch, inzwischen heißt’s ja, Jesus wurde damals am Kreuz fest genagelt. Tsk tsk tsk…
Nö
Außer ich habe im Religionsunterricht die Bibelstelle verpasst, in der Jesus, festgenagelt am Kreuz, fest genagelt wird.
Gruß
Christopher
Hallo, André,
jetzt lass mal das Kreuz weg, dann bleibt: sie nageln ihn fest, sie nagelten ihn fest. Das war immer schon so zu schreiben und niemand, wirklich niemand hat sich darüber erregt (ich meine über die Schreibweise).
Bei der neuen Regelung zum Futur (wird fest genagelt) und Perfekt (ist fest genagelt worden) u. a. ist plötzlich …
[ich vermute mal: vor allem durch die nicht enden wollende Kampagne in der FAZ: einen „richtigen“ Leserbrief schreiben und man sieht sich veröffentlicht]
… die Aufregung da wie über eine sich ereignete unerhörte Begebenheit.
Völlig verständnislos grüßt
H.
hi ralf,
also, dass redakteure wenig rechtschreibfehler machen, kann ich nicht finden. vielleicht lese ich auch nur die falsche zeitung. vor allem stört mich, dass man anscheinend mit ‚das‘ und ‚dass‘ auf dem kriegsfuß steht. ja, warum ich mich an der rechtschreibung störe? die zeitung wird von vielen leuten gelesen. wenn i c h was falsch schreibe, lese nur ich es oder der empfänger. übrigens haben sich in ‚meiner‘ zeitung schon öfter leser über die vielen fehler beklagt.
am rande: in meiner zeitung wurde über ‚raubgraber‘ bei ausgrabungen geschrieben.
gruß
ingrid
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Bei der neuen Regelung zum Futur (wird fest genagelt) und Perfekt (ist fest genagelt worden)
diese angebliche neue Regelung gibt es nicht. Im DUDEN steht:
_ fest|na|geln :
1. durch Annageln befestigen: eine Leiste, ein Blech f.; sie sitzt da wie festgenagelt; Ü er hat mich mit einem langen Gespräch festgenagelt (ugs.; aufgehalten).
2. (ugs.) deutlich auf etw. hinweisen: in einem Fernsehinterview nagelte sie die Widersprüche ihres politischen Gegners fest.
3. (ugs.) festlegen (2): ich ließ mich nicht, auf keine Aussage f._
Also: Er wird festgenagelt und er ist festgenagelt worden.
Weitere Formen siehe: http://www.canoo.net/services/Controller?dispatch=in…
Gruß
Christopher
2 „Gefällt mir“
Ah, tut mir leid. Mein Kommentar sollte nicht als Kritik an der Rechtschreibung gemeint sein. Ich rege mich nicht über „fest genagelt“ auf. Ich sehe schon die Logik darin. Allerdings, und das ist nicht von der Hand zu weisen, wirft die Auseinanderschreibung einerseits eine gewisse Ambiguität auf (was ja der Witz an dem Satz war), und andererseits ändert es die Aussprache der Phrase, denn plötzlich wird die 2. Silbe betont, eben wegen der Auseinanderschreibung.
Generell bin ich eigentlich mit den meisten Regeln der Neuen Rechtschreibung einverstanden.
Gruß,
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]