Hallo,
ich vergaß zu erwähnen, dass ich fast immer sonntags in die Ferien fahre. Hinzu kommt, dass die Strecke nach Süden über weite Teile dreispurig ist. Ansonsten hast Du absolut Recht.
MFG
Hagen
Hallo Mathias,
Das ist in der Tat spannend. Habe letztens einen VW T5 TDI
gefahren. EZ 12/06. Er hatte nur eine gelbe Plakette.
Das ist traurig und spricht nicht grade für den Hersteller.
Wobei es bei nur wenig älteren Fzg. der Konkurrenz auch nicht anders aussieht.
Es gibt mittlerweile nur noch eine funktionierende Rechnung
für Wenigfahrer: Mercedes W123 Diesel mit H-Zulassung.
Na, wenn die Rechnung man wirklich funktioniert?!
Zum einen ist der Verbrauch nicht grade gering, obwohl die Dinger ziemlich lahm weil untermotorisiert sind.
Und der Kauf sowie die Erhaltung eines Fzg., das ein H-Kennzeichen überhaupt erhält, ist auch nicht ganz günstig.
Dazu kommt, erst mal einen Versicherer zu finden, der den Versicherungsschutz überhaupt übernimmt, sofern kein Alltagsfzg. vorhanden ist. Und ich meine sogar, dass auch das Straßenverkehrsamt da Ärger machen kann, weil die H-Kennzeichen eben nicht für Alltagsfzg. gedacht sind, sondern helfen soll, „schützenswertes Kulturgut zu erhalten“ (oder so ähnlich heißt das offiziell).
Ich denke aber, dass bei einem Wenigfahrer - wenn man nicht grade einen fürchterlichen Spritsäufer fährt - die Kraftstoffkosten eines Benziners der geringste Teil der Fahrtkosten ausmachen. Wertverlust und Wartung sind da sicherlich kostspieliger.
Beste Grüße
Guido
Hallo Julia,
Um die guten 10 km zur Arbeit mit dem Bus
zurückzulegen, müsste ich während der Schulzeit um 06:00 in
den Bus steigen,…
1,5h für 10km? Ich glaube, relativ gesehen kann ich das mit meinen gut 3km sogar noch überbieten. Wobei: Da ich insgesamt eh einen knappen KM zu Fuß zur/von den Haltestellen gehen müsste, könnte ich gleich ganz zu Fuß gehen. Und das in der Stadt!
Da ich aber täglich mehrere kurze berufliche Fahrten machen muss, stellt sich die Frage gar nicht. Ohne Auto geht es einfach nicht!
Für Einkäufe etc. verzichte ich weitestgehend auf das Auto,
einfach weil ich es nicht einsehe, für 2-3 km mit dem Auto in
die Stadt zu juckeln, wenn ich mit dem Fahrrad sogar noch
schneller bin!
Sehr praktisch, neben einem Supermarkt zu arbeiten 
Dafür muss ich aber gestehen, daß ich noch ein Motorrad habe,
und da ist mir das Hobby doch auch mal so einige Euro wert.
Zwar fahre ich nur gute 3,000 km / Jahr damit und es ist
genaugenommen reine Spritfresserei. Tja, da mache ich mir über
den Spritpreis nur zweitrangig Gedanken, ein Hobby ist halt
teuer.
Ein Hobby hat wohl (hoffentlich) jeder. Und ich glaube, da gibt es teurere Sachen. Und wenn Du ein paar der 3000km nicht nur zum Spaß fährst, sondern auch mal das Nützliche mit dem Angenehmen verbindest, ist es doch OK.
Beste Grüße
Guido
Hi!
Das ist in der Tat spannend. Habe letztens einen VW T5 TDI
gefahren. EZ 12/06. Er hatte nur eine gelbe Plakette.
Das ist traurig und spricht nicht grade für den Hersteller.
Wobei es bei nur wenig älteren Fzg. der Konkurrenz auch nicht
anders aussieht.
Das spricht derart massiv gegen den kauf sog. deutscher „Premiumdiesel“, dass ich es fast schon als Betrug werten würde, wenn solche Autos an technisch ahnungslose Menschen verkauft werden, die sich für die Begleichung des Kaufpreises von 50.000 Eur möglicherweise auch noch verschulden.
Dass die Emissionslimits und Plaketten generell Unfug sind, dürfte hingegen auch klar sein.
Fazit: teurer High-Tech kann zum bösen Boomerang werden.
Da lobe ich mir doch meinen SUV, der bald 5 Jahre alt ist, in der Stadt 15 L Superbenzin braucht und locker die grüne Plakette bekommen hat…
Es gibt mittlerweile nur noch eine funktionierende Rechnung
für Wenigfahrer: Mercedes W123 Diesel mit H-Zulassung.
Na, wenn die Rechnung man wirklich funktioniert?!
Zum einen ist der Verbrauch nicht grade gering, obwohl die
Dinger ziemlich lahm weil untermotorisiert sind.
Ein 300 D mit 80 PS ist völlig ausreichend motorisiert. Mit dem Modell kommt man zügig durch und kann mit 150 reisen. Das würde mir persönlich mittlerweile reichen. Die raren 300 TDT sind auch mit 190 auf der Bahn gut dabei.
Und der Kauf sowie die Erhaltung eines Fzg., das ein
H-Kennzeichen überhaupt erhält, ist auch nicht ganz günstig.
Der Kauf liegt bei ca. 8.000 Eur für einen sehr guten 300D. Für 2.000 Eur bekommt einen ordentlich erhaltenen 240 D. Das ist noch nicht einmal der Wertverlust eines neuen Golf.
Dazu kommt, erst mal einen Versicherer zu finden, der den
Versicherungsschutz überhaupt übernimmt, sofern kein
Alltagsfzg. vorhanden ist.
Da reicht ein Motorrad für 100 Eur p.a.
Der Einwand ist jedoch wichtig. Das ist natürlich zu bedenken.
Und ich meine sogar, dass auch das
Straßenverkehrsamt da Ärger machen kann, weil die
H-Kennzeichen eben nicht für Alltagsfzg. gedacht sind, sondern
helfen soll, „schützenswertes Kulturgut zu erhalten“ (oder so
ähnlich heißt das offiziell).
Hier ist zwischen den 07-Wechselkennzeichen und der H-Regelung zu differenzieren.
Es gibt m.W. keine Einschränkungen für H-Fahrzeuge.
Zudem: wer will das überprüfen?
Ich denke aber, dass bei einem Wenigfahrer - wenn man nicht
grade einen fürchterlichen Spritsäufer fährt - die
Kraftstoffkosten eines Benziners der geringste Teil der
Fahrtkosten ausmachen. Wertverlust und Wartung sind da
sicherlich kostspieliger.
Das spielt bei meiner Bewertung mit hinein. Ein 123er Mercedes in ordentlichem Zustand ist in der Wartung immer günstiger als ein neuer Wagen, egal welcher Marke.
Wertverlust existiert eigentlich nicht.
Einzig der Sicherheitsaspekt ist ein Problem, hier ist ein alter Mercedes natürlich nicht auf dem Niveau eines neuen Passat.
Einen Crash mit einem kleinwagen überlebt man jedoch üblicherweise ganz gut, und bei Wenigfahrern ist die Wahrscheinlichkeit eines Unfalles auch geringer.
Gruß,
M.
Hallo noch mal,
Ein 300 D mit 80 PS ist völlig ausreichend motorisiert.
Aber nur mit Vollgas bei jedem Beschleunigen, mit entsprechendem Verbrauch und Schadstoffausstoß.
Mit dem Modell kommt man zügig durch und kann mit 150 reisen.
Also Dauervollgas, oder? Ob das ein altes Auto lange aushält…
Die raren 300 TDT
sind auch mit 190 auf der Bahn gut dabei.
Den kenne ich gar nicht. Ich denke aber, mehr als einen 300D kriegt man kaum noch.
Der Kauf liegt bei ca. 8.000 Eur für einen sehr guten 300D.
Der gut gepflegt werden sollte, grade wenn man bei jedem Wetter fährt, sonst ist der Wertverlust auch recht hoch.
Für 2.000 Eur bekommt einen ordentlich erhaltenen 240 D. Das
ist noch nicht einmal der Wertverlust eines neuen Golf.
Also der 240D ist ja nun wirklich ein rollendes Verkehrshindernis. Wobei man für den Preis sicherlich einiges an Reparatur- und Erhaltungskosten einplanen sollte.
Da reicht ein Motorrad für 100 Eur p.a.
Der Einwand ist jedoch wichtig. Das ist natürlich zu bedenken.
Oh, klar, wenn das reicht, dann lohnt sich das rechnerisch vielleicht sogar für jemanden, der gar kein Motorrad fährt und eine alte Kiste nur rumstehen hat 
Hier ist zwischen den 07-Wechselkennzeichen und der H-Regelung
zu differenzieren.
Die 07er kann man vergessen. Die sind wie die 06er oder 03/04er (Kurzzeit) nur für Probe- Überführungs- und Testfahrten erlaubt (Fahrten zu Veranstaltungen gehören dazu).
Mal eben zum Einkaufen kann Ärger geben, da achten die Uniformierten drauf.
Es gibt m.W. keine Einschränkungen für H-Fahrzeuge.
Zudem: wer will das überprüfen?
Bin mir nicht sicher wegen der Einschränkungen. Aber wenn: Solange es keinen Nachbarn gibt, der Langeweile hat?!
Von der Versicherungsseite her ist auch meistens eine Garage Pflicht und die Jahres-KM auf 5000 maximiert.
Ich denke aber, dass bei einem Wenigfahrer - wenn man nicht
grade einen fürchterlichen Spritsäufer fährt - die
Kraftstoffkosten eines Benziners der geringste Teil der
Fahrtkosten ausmachen. Wertverlust und Wartung sind da
sicherlich kostspieliger.Das spielt bei meiner Bewertung mit hinein. Ein 123er Mercedes
in ordentlichem Zustand ist in der Wartung immer günstiger als
ein neuer Wagen, egal welcher Marke.
Wertverlust existiert eigentlich nicht.
Ich meinte damit eigentlich „normale“ Alltagsfahrzeuge.
Durch die viel häufigeren Wartungsintervalle ist ein altes Auto trotzdem teurer, als ein Neues.
Und bei schlechter Pflege ist natürlich auch hier ein Wertverlust vorhanden.
Einzig der Sicherheitsaspekt ist ein Problem, hier ist ein
alter Mercedes natürlich nicht auf dem Niveau eines neuen
Passat.
Das kommt auch noch hinzu. Und da hat sich selbst bei Kleinwagen viel getan.
Beste Grüße
Guido
Moin,
Da lobe ich mir doch meinen SUV, der bald 5 Jahre alt ist, in
der Stadt 15 L Superbenzin braucht und locker die grüne
Plakette bekommen hat…
Was deutlich zeigt dass die Plakette Augenwischerei und Mumpitz ist.
Es gibt mittlerweile nur noch eine funktionierende Rechnung
für Wenigfahrer: Mercedes W123 Diesel mit H-Zulassung.
Ich tendiere, gerade für Wenigfahrer, immernoch zum Hybrid.
Und der Kaufpreis würde schnell deutlich sinken wenn die Verkaufszahlen höher wären. Nur gibts momentan in D nur 5 Hybridmodelle. Das ist nicht sonderlich viel Auswahl. Gerade im Bereich der Kleinwagen macht es aber Sinn.
Gruss Jakob
Moin,
Diese Spekulationen gab es auch schon, als der Ölpreis viel
geringer war.
Aber jetzt lohnt sichs, und zwar richtig.
Ich habe letztens in den Nachrichten gehört es wird momentan täglich dreimal so viel Öl gehandelt als tatsächlich benötigt wird.
Mit Angebot und Nachfrage des Verbrauchers hat das also nicht mehr wirklich viel zu tun.
Gruss Jakob
Moin,
die Nachfrage senken. Nicht einen Tag lang, sondern
prinzipiell und dauerhaft.
Verbrauchst du durch eine sparsame Fahrweise und/oder durch
ein sparsames Auto zB 10% weniger Benzin kostet dich der
Liter heute nicht mehr €1,61 sondern nur noch €1,45 (gefühlt).
Das ist der eine Weg. Mit ein wenig ausprobieren habe ich meinen Verbrauch jetzt von 6,4l auf 5,6l/100km senken können.
Keine Klimaanlage einschalten.
Und:
Öfter ÖPNV benutzen. Nach Hamburg in die Innenstadt fahre ich immer mit der Bahn. Günstiger und bequemer. Dann kann man noch beim Autokauf natürlich einiges erreichen. Anstatt auf Extras und Image mehr auf den Verbrauch achten. Alternative Antriebskonzepte sollte man auch nicht ausser acht lassen.
Gruss Jakob
die Spritpreise sind für alle von uns wohl sehr ärgerlich
hoch. Aber was können wir tun? …
Hallo,
wenn ich in die Zulassungszahlen schaue, finde ich folgenden Trend.
Man kann kaum ein spritsparendes Auto in vernuenftiger Groesse finden. Aber man kann ordentlich grosse Autos finden zu sehr geringem Kaufpreis. Es wird deshalb oft am Kaufpreis gespart und nicht am Sprit, eine andere Chance hat der Kaeufer derzeit kaum. Die Fahrzeuge unter 12ooo EUR haben ordentliche Zulassungszahlen, besonders die unter 9ooo EUR. Billigautos haben enormes Wachstum im schwindenden Markt. Viele wollen keinen deutschen Kleinstwagen, nehmen den preiswerteren rumaenischen Grosskombi mit 7 Sitzen zum Preis deutlich unterhalb des Corsa. Das kostet immer noch viel Sprit, aber die Autokosten insgesamt bleiben gering.
Diese einfachen Fahrzeuge werden von Leuten gefahren, die auch beim Fahren aufs Geld schauen, die also eher bedaechtig fahren mit den ohnehin oft gering motorisierten Fahrzeugen. Ein Modell wird seit paar Wochen nicht mehr mit 90 oder 109 PS angeboten, sondern nur noch in der 75PS Version. Damit wird allgemein der ganze Strassenverkehr beruhigt und der Spritverbrauch aller Fahrzeuge im Trend runtergezogen.
Was gäbe es denn für Möglichkeiten?
Die deutsche Industrie koennte dem Spritpreis entsprechend nun groessere verbrauchsarme Hightech-Leichtgewichte mit wenig Spritverbrauch entgegensetzen, (stelle mir beispielhaft einen Nachfolger des 1974er Audi 100 mit heute weniger als den damals 1000kg vor, oder eine 20 PS Flunder mit 160km/h Hoechstgeschwindigkeit) tut sie aber nicht, nur kleine teure Stahlboliden, die dann logischerweise nicht gekauft werden, und schwere Luxus-Schiffe, die auch nicht mehr der Renner sind, arme Autoindustrie.
Einfach Warten waere eine Alternative, vielleicht erleben wir die Trendumkehr, doch das will uns sogar die Regierung vermiesen, das koste naemlich ebenfalls Arbeitsplaetze.
Gruss Helmut
Hallo,
die Spritpreise sind für alle von uns wohl sehr ärgerlich
hoch.
Wie kommst Du drauf? Ich finde es super, ich distanziere mich also aktiv von „alle“ …
Und wenn mir jetzt einer mit Arbeitsplätzen kommt: Mein AG profitiert davon:wink:
Aber was können wir tun? Würde es etwas bringen, wenn ein
ganzer Ort für ein Fahrzeugfreies Wochenende aufruft und das
in regelmäßigen Abständen wiederholt? Oder ein Boykott der
Tankstellen ausrufen?Würden die Tankstellen ihre Spritpreise
senken?
Was gäbe es denn für Möglichkeiten?
Gott, wie die anderen schon schrieben: Den eigenen Ressourcenverbrauch überdenken. Wer aber da von selbst nicht darufkommt und über die bösen, bösen Tankstellenmultis anfängt zu schimpfen, braucht wohl offenbar noch deutlich höhere Preise.
Grüße
Jürgen
Hallo!
Also rechnen wir mal los:
Es handelt sich um einen Golf 4 TDT mit 90 PS. Bj. 1998. Der wurde vor knapp 2 Jahren mit 200 000 km gekauft, für 2000 €. Der braucht so 5 bis 5,5 Liter Diesel.
Also einen Wertverlust gibt es da nicht.
Das Fahrzeug ist völlig OK, sauber und zuverlässig.
Die Zahlen von Versicherung und Steuer weiss ich jetzt nicht,
da müsste ich nachsehen, will aber meine Freundin jetzt nicht wecken.
Auf jeden Fall hab ich bei der Versicherung mit den drei Einsen einen guten Preis bekommen, Wenigfahrerrabatt (8000 km), Garagenrabatt, Hausbesitzerrabatt usw.
An der Steuer kann ich eh nichts ändern, aber im Vergleich zu meinem vorherigen Auto ist das spottbillig.
Wartungskosten: interessieren mich wenig, weil ich das eh selbst mache. Neuer Zahnriemen kam letztes Jahr, und eine Turbolader-Reinigungsaktion war im Frühjahr fällig, Ölwechsel noch, neue Sommerreifen, das war es aber in den fast 2 Jahren.
Weiterhin gebe ich zu bedenken, dass das Auto immer nur Kurzstrecke fährt, also meist nur die 5 km zur und von der Arbeit.
Ein Benziner pumpt da bei kaltem Motor richtig viel Sprit rein, damit der Motor überhaupt läuft.
Da passen die angegebenen Verbrauchswerte überhaupt nicht, so aus meiner Erfahrung braucht ein Benziner unter den Bedingungen ca. ein Drittel mehr Sprit,
als angegeben, Ölverdünnung ist ein weiteres Stichwort.
Diese Probleme hat man beim Diesel alle nicht, dem Dieselmotor ist es egal, ob der Motor kalt oder warm ist, der ist immer sparsam.
Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass die Turboladersteuerung bei dem Motor durch die Kurzstreckenfahrerei verschmutzt. Wenn ich nicht immer einmal im Monat eine halbe Stunde Vollgas auf der Autobahn fahre,
werde ich den Turbo ausbauen, zerlegen und reinigen müssen.
Umweltplakette:
Brauch ich nicht, solchen Quatsch gibt es hier bei uns nicht.
Und wenn doch, kann ich ja meinen 2er Golf von 1988 nehmen,
der würde die grüne bekommen.
Und als allerletztes:
Ich bin ja ein nebenberuflich selbstständiger KFZ- Werkstatt-Inhaber,
könnte mir durchaus eine Nobel-Karosse leisten. Aber das verschreckt die Kundschaft, weil die dann immer einen Teil ihres bezahlten Geldes für die Finanzierung meines Luxus sehen.
Derzeit investiere ich das mühsam verdiente Geld lieber in die Zukunft,
um mich von den ständig steigenden Energiekosten möglichst unabhängig zu machen.
Grüße, Steffen!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Helmut
stelle mir beispielhaft einen Nachfolger des 1974er Audi 100 mit heute
weniger als den damals 1000kg vor
Das Dumme ist, dass das so einfach nicht geht. Die Autoindustrie hat die Autofahrer mittlerweile auf alle möglichen Sachen abgerichtet, die inzwischen als unverzichtbar gelten. Z.B. Servolenkung, Zentralverriegelung, Airbags, ABS… all das hat auch Einfluss auf das Gewicht.
Wenn heute ein Auto mit vergleichbarer Prämisse vorgestellt wird, wird es von der hiesigen Auto-Journaille verrissen, weil es bei den heute üblichen Crashtests versagt. Das gabs beim Dacia Logan (wobei die Dinger IMHO auch fürchterlich hässlich sind…), aber auch bei dem Tata-Gefährt, das neulich für Schlagzeilen sorgte und bei mindestens einer China-Schüssel. Entsprechend kann sich kein Hersteller mit Namen leisten, so etwas auf die Räder zu stellen. Was würde z.B. Audi für so ein Fahrzeug zu hören bekommen?
CU
Peter
Hi Peter,
stelle mir beispielhaft einen Nachfolger des 1974er Audi 100 mit heute
weniger als den damals 1000kg vorDas Dumme ist, dass das so einfach nicht geht. Die
Autoindustrie hat die Autofahrer mittlerweile auf alle
möglichen Sachen abgerichtet, die inzwischen als unverzichtbar
gelten. Z.B. Servolenkung, Zentralverriegelung, Airbags,
ABS… all das hat auch Einfluss auf das Gewicht.
Das hast du aber schön formuliert, und deine Beispiele sind ja noch harmlos. Ich würde noch viel weiter gehen:
„Das für viele Menschen unverzichtbare „Gerät Auto“ ist zum Wellnessprodukt verkommen. Gimmicks sind wichtiger als Zuverlässigkeit“.
(…)
Was würde z.B. Audi für so ein
Fahrzeug zu hören bekommen?
Was spielt das für eine Rolle, wenn es reissenden Absatz finden würde?
Allerdings muss man zugeben, dass mit so einem Produkt, das möglicherweise sogar viele Leute ansprechen würde, nicht so viel verdient werden würde.
Wenn die Banken so ticken würden wie die Autoindustrie, dann ginge es vielen Menschen deutlich schlechter.
Gruss,
TR
Hallo,
Wenn heute ein Auto mit vergleichbarer Prämisse vorgestellt
wird, wird es von der hiesigen Auto-Journaille verrissen, weil
es bei den heute üblichen Crashtests versagt. Das gabs beim
Dacia Logan
ich wüsste nicht, dass der Logan beim Crashtest versagt hat.
Entsprechend kann sich kein Hersteller mit Namen leisten, so
etwas auf die Räder zu stellen.
für Renault ist der Dacia ein gutes Geschäft, mit dem Renault durchaus hausieren geht.
Gruß, Niels
Hallo Peter,
… Die Autoindustrie hat die Autofahrer mittlerweile auf alle
möglichen Sachen abgerichtet, die inzwischen als unverzichtbar
gelten. Z.B. Servolenkung, Zentralverriegelung, Airbags,
ABS… all das hat auch Einfluss auf das Gewicht.
Richtig, wobei die Liste sehr unvollständig ist. (Nein, bitte jetzt nicht alles auflisten…)
Und dazu kommt: Ein Auto mit hohen Motor- und/oder Fahrgeräuschen kauft heute keiner mehr. Also verbaut man teilweise hunderte von KG Dämmungsmaterial.
Beste Grüße
Guido
Hybrid für Wenigfahrer?
Hallo Jakob,
Was deutlich zeigt dass die Plakette Augenwischerei und
Mumpitz ist.
Die soll nicht die Spritschlucker sondern die Feinstaubschleudern aus den Städten raushalten. Und ein G-Kat geregelter Benziner, selbst mit 15L Verbrauch, hat weniger Feinstaubausstoß als ein alter Diesel mit 4L Verbrauch.
Dass außer Feinstaub noch anderer Schadstoffe erzeugt werden, ist eine andere Sache.
Ich tendiere, gerade für Wenigfahrer, immernoch zum Hybrid.
Und der Kaufpreis würde schnell deutlich sinken wenn die
Verkaufszahlen höher wären.
Natürlich würde bei höheren Verkaufszahlen der Preis drastisch sinken. Aber lohnt sich denn für einen Wenigfahrer Hybrid? Ich denke, zumindest momentan nicht wirklich. Denn die Mehrkosten müssen erst mal eingefahren werden.
Für Leute, die viel in der Stadt unterwegs sind, schon eher. Viele Vielfahrer haben dagegen einen hohen Autobahnanteil, wo sich ein Hybrid dagegen auch wieder weniger lohnt.
Und: Halten beim Hybrid eigentlich die Batterien ein Autoleben lang? Weil die kosten richtig Geld, wenn die getauscht werden müssen.
Beste Grüße
Guido
Moin,
ich wüsste nicht, dass der Logan beim Crashtest versagt hat.
Naja, was heisst versagt. Eben nur 3 von 5 Punkten.
für Renault ist der Dacia ein gutes Geschäft, mit dem Renault
durchaus hausieren geht.
Leider glänzen die Dacia Modelle mit recht hohem Verbrauch.
Die angegebenen Werte weichen bei Dacia scheinbar stark von der Realität ab. Der Sandero 1,6 verbraucht beispielsweise 10l/100km im Stadtverkehr. Nicht gerade zeitgemäss für diese Grössenordnung.
Gruss Jakob
Moin Guido,
Was deutlich zeigt dass die Plakette Augenwischerei und
Mumpitz ist.Die soll nicht die Spritschlucker sondern die
Feinstaubschleudern aus den Städten raushalten. Und ein G-Kat
geregelter Benziner, selbst mit 15L Verbrauch, hat weniger
Feinstaubausstoß als ein alter Diesel mit 4L Verbrauch.
Dass außer Feinstaub noch anderer Schadstoffe erzeugt werden,
ist eine andere Sache.
Schon klar. Die meisten Feinstaubschleudern dürften jedoch z.B. Busse und die LKW des Kommunalverkehrs (Müllabfuhr etc.) sein.
Die Plakette ist genauso ein Witz wie damals die G-KAT Plakette (erinnert sich jemand?).
Ich tendiere, gerade für Wenigfahrer, immernoch zum Hybrid.
Und der Kaufpreis würde schnell deutlich sinken wenn die
Verkaufszahlen höher wären.Natürlich würde bei höheren Verkaufszahlen der Preis drastisch
sinken. Aber lohnt sich denn für einen Wenigfahrer Hybrid? Ich
denke, zumindest momentan nicht wirklich. Denn die Mehrkosten
müssen erst mal eingefahren werden.
Hmm, nun kommt es darauf an. Den Prius beispielsweise gibts ab rund 25.000,-EUR. Dabei hat der aber schon ESP, Klimaautomatik, elektronische Bremskraftverteilung, Front-, Kopf- und Seitenairbags, Bremsassistent, Antriebsschlupfregelung, elektrische Aussenspiegel und Fensterheber, Fondheizung, Lederlenkrad, 7" Touchscreen, Lenkradfernbedienung, BC etc.
Vergleichen wir das einmal mit dem Golf Variant, so kostet dieser dann rund 24.000,-EUR. Der Verbrauch liegt beim Golf (Herstellerangabe) aber fast doppelt so hoch. Der Schadstoffausstoss g/km ist ebenso fast doppelt so hoch.
Nun könnte man den Wertverlust ansetzen, der wahrscheinlich beim Prius höher ist als beim Dauerbrenner Golf.
Geht die Benzinpreisentwicklung, womit ich rechne, weiterhin nach oben, so wird sich das aber relativieren und der Prius wird bald ein gesuchter Gebrauchtwagen sein.
Für Leute, die viel in der Stadt unterwegs sind, schon eher.
Viele Vielfahrer haben dagegen einen hohen Autobahnanteil, wo
sich ein Hybrid dagegen auch wieder weniger lohnt.
Deswegen schrieb ich ja „für Wenigfahrer“.
Und: Halten beim Hybrid eigentlich die Batterien ein Autoleben
lang? Weil die kosten richtig Geld, wenn die getauscht werden
müssen.
Auf die gesamte Hybridtechnik incl. Batterie gibts erstmal 8 Jahre Garantie, das ist doch schon mal was. Wer fährt heute noch ein Auto 8 Jahre lang?
Ich will hier auch nicht die Hybridtechnik als der Weisheit letzter Schluss darstellen. Je nach Bedarf gibt es ja auch Alternativen.
Es kommt eben immer darauf an wofür man das Auto benötigt und wieviel und wo es benutzt wird.
Mein Arbeitsweg beträgt ca.7-8km, aber ich brauche den Wagen tagsüber öfter (Kundenbesuche, Zoll etc.) Der Weg zur Arbeit geht ca. 50% durch ein Waldstück. In diesem Bereich könnte ich (fast ausschliesslich) mit Strom fahren. Im normalen Fahrbetrieb gibt Toyota ø4,5l/100km an. Dabei bietet das Auto ordentlich Platz. Auch bei der Beschleunigung sieht der Prius nicht schlecht aus. 10,9s von 0-100km/h ist kein übler Wert für diese Klasse. Der Schadstoffausstoss liegt bei 104g/km (das erreicht kein Fox und kein Smart). Und 478Nm sind auch schon was, allerdings muss man hier berücksichtigen dass dies die Systemleistung ist.
Nur bei der Höchstgeschwindigkeit darf man nicht erwarten, bei 170km/h ist Schicht.
Da ich ja immer Firmenwagen fahre bietet es sich geradezu an. Innerhalb der Leasingzeit von 3 Jahren habe ich Garantie und ich denke das ich so einen Beitrag leisten kann Sprit zu sparen (obwohl ich auch den bezahlt bekomme) und den Schadstoffausstoss zu senken.
Im Prinzip könnte ich mir auch einen Volvo C30 D5 als Firmenwagen nehmen und fahren wie die Sau, den Sprit bezahlt ja die Firma.
Aber ich denke eben dass das nicht zeitgemäss ist und auch nicht gerade Verantwortungsbewusst der Umwelt und den nachfolgenden Generationen gegenüber.
Das Image ist mir schnurz (fahre ja jetzt auch Opel).
Nennt mich einen „Grünen“, aber warum soll ich nicht mit gutem Beispiel vorangehen?
Mein Sohn möchte, wenn er so alt ist wie ich jetzt, auch noch mal tief durchatmen können ohne einen Hustenanfall zu bekommen.
Gruss Jakob
Hallo Jakob,
Die Plakette ist genauso ein Witz wie damals die G-KAT
Plakette (erinnert sich jemand?).
Ja, ich erinnere mich. Weil ich ein paar Autos kenne, wo die immer noch dran klebt.
Woran ich mich nicht erinnern kann: Wurde die überhaupt irgendwo in Deutschland je gebraucht? Ich kann mich an keinen Smogalarm erinnern.
Hmm, nun kommt es darauf an. Den Prius beispielsweise gibts ab
rund 25.000,-EUR. Dabei hat der aber schon …
Dann vergleichen wir den halt nicht mit einen Golf sondern mit einem anderen Toyota in vergleichbarer Größe, Motorisierung und Ausstattung.
Ich kenne mich mit den Dingern nicht aus, aber ich denke, da dürfte schon ein spürbarer Unterschied sein.
Auf die gesamte Hybridtechnik incl. Batterie gibts erstmal 8
Jahre Garantie, das ist doch schon mal was. Wer fährt heute
noch ein Auto 8 Jahre lang?
Also mein Auto ist bereits 9 Jahre alt. Und sicherlich nicht mal annähernd das Älteste hier in der Straße. Ich denke, die durchschnittliche Lebenserwartung eines Autos liegt bei locker über 8 Jahren. Außer, wenn ein Ausfall der Batterie zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führt.
Im Prinzip könnte ich mir auch einen Volvo C30 D5 als
Firmenwagen nehmen und fahren wie die Sau, den Sprit bezahlt
ja die Firma.
Aber ich denke eben dass das nicht zeitgemäss ist und auch
nicht gerade Verantwortungsbewusst der Umwelt und den
nachfolgenden Generationen gegenüber.
Alleine schon diese Denkweise ist mir ein Sternchen wert!!
Viel zu oft sieht man anhand der Fahrweise schon, dass es sich um einen Firmenwagen handelt.
Beste Grüße
Guido
Hallo Guido
Richtig, wobei die Liste sehr unvollständig ist.
Also, dann wären da noch: …
(Nein, bitte jetzt nicht alles auflisten…)
Ups, na dann… :o)
Aber Spass beiseite, ich hab ja auch nur ein paar Beispiele aufgezählt. Selbstvertürlich kommen da noch unzählige andere Sachen dazu.
Und dazu kommt: Ein Auto mit hohen Motor- und/oder
Fahrgeräuschen kauft heute keiner mehr. Also verbaut man
teilweise hunderte von KG Dämmungsmaterial.
Auch das macht etwas aus.
CU
Peter