Spritpreise

Hallo,

die Spritpreise sind für alle von uns wohl sehr ärgerlich hoch.
Aber was können wir tun? Würde es etwas bringen, wenn ein ganzer Ort für ein Fahrzeugfreies Wochenende aufruft und das in regelmäßigen Abständen wiederholt? Oder ein Boykott der Tankstellen ausrufen?Würden die Tankstellen ihre Spritpreise senken?
Was gäbe es denn für Möglichkeiten?

Hallo

Aber was können wir tun?

Das Auto häufiger stehen lassen und zu Fuss gehen, das Fahrrad nehmen oder den öffentlichen Nahverkehr…

Würde es etwas bringen, wenn ein ganzer Ort für ein Fahrzeugfreies
Wochenende aufruft und das in regelmäßigen Abständen wiederholt?

Kaum. Die Leute, die für diese Spritpreise (mit-)verantwortlich sind, sind irgendwo auf der ganzen Welt verteilt. Die kümmert es nicht, ob Deine Ortschaft auch nur 5 Minuten autofrei ist.

Oder ein Boykott der Tankstellen ausrufen?Würden die Tankstellen ihre
Spritpreise senken?

Kaum, denn die erhöhen die Preise ja auch nicht nur aus Jux und Dollerei, sondern weil sie selber mehr für den Saft zahlen müssen und sie ja doch auch noch etwas verdienen möchten. Freien Tankstellen könntest Du damit eher den Todesstoss versetzen. Die Tanken der grossen Ketten (Shell, BP und Co.) dürfte so ein Boykott kaum beeindrucken.

So ein Boykott müsste, wenn überhaupt, mindestens landesweit erfolgen. Aber ich habe da starke Zweifel, dass man genügend Leute dazu bringen kann, an einem bestimmten Tag nicht zu tanken. Ganz abgesehen davon, dass es, selbst wenn das klappen würde, ein eher fragwürdiger Vorgang wäre, weil viele dann einfach vor- oder nachher tanken…

Was gäbe es denn für Möglichkeiten?

Wie gesagt, lass Dein Auto häufiger stehen. Hinterfrage Deine Autonutzung und überleg Dir, welche Fahrten Du ganz weglassen kannst und wo Du sie reduzieren kannst und wo Du ggf. auf eine der o.g. Alternativen umsteigen kannst.

Und informier Dich, was Du alles tun kannst (Reifen etwas mehr aufpumpen, unnötiges Gerümpel aus dem Auto entfernen, spritsparende Fahrweise…), um den Benzinverbrauch zu vermindern, so dass Du etwas weniger oft tanken musst.

CU
Peter

Moien

Aber was können wir tun?

Erster Schritt wäre nicht mehr in Rohstofffonds zu investieren. Das nimmt Geld aus dem Spekulationsmarkt und sorgt für etwas realere Preise auf dem Weltmarkt. Aber Ottonormal möchte nunmal seine 6% Rendite haben ohne dafür zu arbeiten.

cu

Spritpreise und das Dauerjammern
Hi,

Aber was können wir tun?

die Nachfrage senken. Nicht einen Tag lang, sondern prinzipiell und dauerhaft.
Verbrauchst du durch eine sparsame Fahrweise und/oder durch ein sparsames Auto zB 10% weniger Benzin kostet dich der Liter heute nicht mehr €1,61 sondern nur noch €1,45 (gefühlt).

Bei diesem Vergleich hier würde der Liter sogar nur gefühlte 76ct/Liter kosten!
c-klasse(T) 13,5 l/100km (mittlerer Motor)
yaris 6,4 l/100km (kleiner Motor)
(Stadtverbrauch, Herstellerangaben)

Aber ganz im Ernst. Ich denke, die meisten Leute WOLLEN einfach nur rumjammern. Wenn sie der hohe Benzinpreis WIRKLICH stören würde, wären sie nämlich bereit auch was dagegen zu tun. Was sie könnten…

Grüße,
J~

Hallo,

es geht ja nicht nur alleine um den Sprit fuers Auto, auch um Heizoel und Rohoel fuer die Chemieindustrie.

Um die Rohoelpreise zu senken muessten nur 2 Dinge passieren:

  1. Abschaffung der Warentermineboerse, denn dort werden die Preise kuenstlich hochgedrueckt und das nicht nur fuer Rohoel.

  2. Beseitigung des US-amerikanischen Aussenhandelsdefizietes, den nur mit dem Verkauf von Dollars fuer die Rohoelzahlungen in Ausland kann die US-Regierung der Katastrofe entgegenwirken, denn je hoeher der Oelpreis, um so besser fuer die US-Waehrung.

Also du siehst, da sind andere Faktoren im Spiel, die sich mit den von dir angesprochenen Mittel nicht beeinflussen lassen.

Tschau
Peter

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Hallo,

Aber was können wir tun?

Habe durch etwas weniger Blei im Fuß den Verbrauch von ca. 7,5 l/100 km auf unter 6,5 l/100 km bekommen. Und fahre aber immer noch so schnell, daß ich diese komischen Cayennes, Tuaregs etc. überhole (meistens, wenn nicht gerade ein Millionär an Bord ist).

Grüße
HylTox

Hallo,

es geht ja nicht nur alleine um den Sprit fuers Auto, auch um
Heizoel und Rohoel fuer die Chemieindustrie.

Um die Rohoelpreise zu senken muessten nur 2 Dinge passieren:

  1. Abschaffung der Warentermineboerse, denn dort werden die
    Preise kuenstlich hochgedrueckt und das nicht nur fuer Rohoel.

Der Großteil des Ölhandels läuft gar nicht über diese Börsen.

Diese Spekulationen gab es auch schon, als der Ölpreis viel geringer war.

mfg

Ich glaube, die einzige Möglichkeit einem Kaufmann zu zeigen, dass sein Gut zu teuer ist, ist weniger davon zu kaufen.

Und so habe ich das umgesetzt:

Früher bin ich mit meinem 300 E jeden Meter gefahren und wenn es nur 1 km war. Macht bei 30.000 km und 12 L Verbrauch 5.400 € Umsatz für die Tankstellen pro Jahr.

Jetzt hab ich mir ein „Smartele“ gekauft. Ich fahre nicht mehr jeden km, sondern nehm auch mal das Rad oder die olle Straßenbahn. StraBa aba nur, wenn mir meine Frau die Karte gibt, es sollen ja keine Zusatzkosten entstehen Lächeln .

Naja, und jetzt bin ich halt nur noch 29.000 km im Jahr unterwegs bei einem Verbrauch von 6 Litern. Macht also: 2.610 € Umsatz für die Tanke. Jährlich setzen die Tanken jetzt also 2.790 € weniger um.

Wenn das jetzt 1 Mio Leute auch so machen wären das knapp 2,8 Mrd. weniger Umsatz pro Jahr. Denke, das Geld die Sprache ist, die jeder versteht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Verbrauchst du durch eine sparsame Fahrweise …

Hallo,
Du sprichst mir aus der Seele.
Mein Wägelchen mampft bei Vollgas über 13 Liter/100km (habe ich nur ein Mal gemacht, um zu sehen, wie schnell er ist und wie viel er verbraucht).
Auf deutschen AB im Schnitt 8-9 Liter, in Frankreich (Tempolimit 130) etwas über 7, in der Schweiz und NL (beide 120) sind es dann ca. 5,6 bis maximal 6,2 Liter /100km.
Wer gegen ein Tempolimit ist, der darf auch nicht über die hohen Preise jammern. Denn das Dahinschwimmen im Strom der Fahrzeuge in CH,NL und F spart gewaltig an Sprit - und Nerven :smile:
Bei meinem letzten Schweiz Besuch bin ich konsequent maximal 120 km/h gefahren, auch in D, und siehe da, ein ausgerechneter Verbrauch von 6,2 Litern (bei einem 2 Tonner kann man da nicht meckern, finde ich).
MFG
Hagen

Hallo,

die Spritpreise sind für alle von uns wohl sehr ärgerlich
hoch.

Für alle? Nein.
Schau Dir mal die Muttis an, die ihre Sprößlinge morgens mit dem Tourag die 600m zum Kindergarten bringen.
Oder die, die selbst dann bei der "Marken"tankstelle tanken, wenn 300m weiter an der freien Tanke der Sprit 6c/l billiger ist.
(Das passiert manchmal, wenn die freie den Preissprung erst verzögert umsetzt.)

Aber was können wir tun?

  1. Weniger verbrauchen. Die Möglichkeiten sind vielfältig:
    Durch weniger Fahren, langsamer Fahren, intelligenter Fahren.

  2. Grundsätzlich da tanken, wo es billiger ist.

  3. (Kein Witz) Immer nur für den gleichen Euro-Betrag tanken. Wenn ich 2500l Diesel pro Jahr benötige und immer nur für 50€ tanke, dann nutze ich den simplen Effekt aus, dass ich bei niedrigeren Preisen automatisch mehr tanke als bei hohen Preisen und somit im Schnitt weniger zahle, als wenn ich immer volltanken würde. Das klingt erstmal sehr blöd und erinnert an einen abgedroschenen Witz, ist aber eine funktionierende Strategie beim Einkauf von preisveränderlichen Gütern.

Hallo,

anderer Ansatz: (etwas um die Ecke)

Angenommen man fährt moderate 20.000 Km/Jahr, dafür aber nicht sonderlich sparsam mit 12l/100Km beim aktuellen Preis von 1,60€/L, so zahlt man 3840€/Jahr.
Hört sich zwar verdammt viel an aber das ist noch deutlich geringer als der Wertverlust den viele Neufahrzeuge aufweisen. Ich kauf mir lieber nen alten Mercedes-Panzer mit eingebauter Sprit-Kloschüssel-Absaugung als nen sparsamen Neuwagen.

Gruss Mactow

PS: andere Möglichkeit: NUR bei den beiden grössten Mineralölkonzernen NICHT mehr tanken (und zwar Alle). -> Preiskampf um doch noch Kunden zu bekommen -> Alle anderen müssen mitziehen um Kunden zu halten (denn bei einem spürbar besseren Preis werden viele NUR noch bei den beiden Grössten tanken).

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Zuerst hab ich gegrinst…
Hi,

(…)

  1. (Kein Witz) Immer nur für den gleichen Euro-Betrag tanken.

(…)

Diese Strategie erhöht zumindest mal das Bewusstsein für das Vergängliche das sich im Tank befindet.
Man gibt sich ein Budget und versucht damit klarzukommen.

Gruss,
TR

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Der Großteil des Ölhandels läuft gar nicht über diese Börsen.

Der Großteil des Ölhandels läuft zwar nicht über die Börse, aber die Preise für den gesamten Ölhandel (auch den außerhalb der Börse) werden an den >20% die an der Börse vertickt werden festgemacht.

Hi,

Bei meinem letzten Schweiz Besuch bin ich konsequent maximal
120 km/h gefahren,

leider gelingt mir das oft nicht obwohl diverse Male schon versucht. Auf der rechten Spur hängen die ganzen LWKs mit 85 rum und links die ganzen Spinner die bei 120 ganze 4m hinter mir hängen und ich deswegen meine Geschwindigkeit aus Sicherheitsgründen verringern (und später wieder steigern) muss.
Früher war ich mal gegen ein Tempolimit, aber IMHO wird in den nächsten 10 Jahren kein Weg mehr dran vorbei führen.

Grüße,
J~

  1. (Kein Witz) Immer nur für den gleichen Euro-Betrag tanken.
    Wenn ich 2500l Diesel pro Jahr benötige und immer nur für 50€
    tanke, dann nutze ich den simplen Effekt aus, dass ich bei
    niedrigeren Preisen automatisch mehr tanke als bei hohen
    Preisen und somit im Schnitt weniger zahle, als wenn ich immer
    volltanken würde. Das klingt erstmal sehr blöd und erinnert an
    einen abgedroschenen Witz, ist aber eine funktionierende
    Strategie beim Einkauf von preisveränderlichen Gütern.

Hallo!

Ich mache das noch anders:
Den Braten hab ich schon vor 2 Jahren gerochen, und damals meine Benzinsauf-Kuh verkauft,
und mir einen sparsamen kleinen TDI zugelegt.

Ich fahre nicht viel, und komme mit einem vollen Tank so 5 - 6 Wochen hin.
Mein Arbeitsweg führt täglich an einer Tankstelle vorbei.

Wenn der Tank ziemlich leer ist, und Diesel mal auffällig billig ist, das ist meist Sonntag abend bis Montag mittag, mache ich den voll,
ansonsten tanke ich im Notfall auch mal nur für 20 €, wenn Tank leer und Diesel teuer…

Ansonsten, so viel zu teuer kan der Kraftstoff garnicht sein.
Ich habe heute mit meiner Freundin einen kleinen Ausflug gemacht,
und stand auf der Heimfahrt auf der A 72 von 17 bis 18 Uhr im Stau, wg. schweren Unfall.
Ich konnte dann in Ruhe die Gegenfahrbahn beobachten, da kam wirklich alle 1 bis 1,5 Sekunden ein Pkw angebraust.
Wenn man die vermutlichen Berufspendler, die ab Montag früh in Bayern arbeiten müssen, in Züge setzen würde, da könnte Kraftstoff gespart werden.
An den wochentäglichen LKW-Verkehr will ich jetzt garnicht denken…

Grüße, Steffen!

Hallo!

die Spritpreise sind für alle von uns wohl sehr ärgerlich
hoch.

Meinst Du?

Ich finde, dass Sprit aktuell noch recht günstig ist.
Mich ärgert es zwar auch, dass er nicht noch günstiger ist, ich weiß aber auch, dass der Preis sicher kaum noch fallen, sondern eher noch massiv ansteigen wird.

Aber was können wir tun?

Das ist pauschal nicht zu beantworten, da jeder Mensch anders ist und lebt.
Ein paar Anmerkungen zu Fragen der individuellen Nutzung von Autos:

  • Pendler: manche können sicher auf ein sparsameres Fahrzeug umsteigen. Andere werden sich überlegen müssen, das große billige Haus auf dem Land gegen eine kleinere teure Wohnung in der Stadt zu tauschen.

  • Stadtmensch: viele Städter könnten sicherlich ihre Autofahrten noch reduzieren und öfter das Rad nehmen. Bei mir habe ich diesbzgl. sehr viel Potential entdeckt. Ich fahre nur noch sehr wenig mit dem Auto, arbeite mehr zu Hause und nutze öfter das Rad. Dies allerdings weniger wegen des Spritpreises, sondern wegen Bequemlichkeit und Gesundheit.
    Mein großes Auto verkaufe ich jetzt sogar, da es nur noch herumsteht.

  • Generell: es steckt noch unheimlich viel Potential in Urlaubsplanung, Einkaufsorganisation, Fahrgemeinschaften, Fahrweise, Fahrzeugwahl.
    Jedes Wochenende zwischen Juni und Septemober sind die Autobahnen nach Süden zugeparkt. Man fährt dreimal die Woche einkaufen. Jeder gurkt alleine ins Büro, auch wenn es um Großkonzernjobs mit festen Arbeitszeiten geht. Der deutsche braucht seinen BMW, VW Audi oder Mercedes, jeweils für sein Fahrkönnen völlig übermotorisiert, um den Nachbarn zu zeigen, dass er es geschafft hat. Das stützt zwar die deutsche Automobilindustrie in ihrem Streben, dem Deutschen immer neue leistungsstarke Autos zu Mondpreisen anzudrehen und somit die völlig überbezahlten Jobs hierzulande zu erhalten. Der Normalbürger, der nicht in dieser Branche arbeitet, hat hier jedoch die Möglichkeit, den Teufelskreis zu verlassen und ein vernünftiges Auto zu kaufen. Ein guter, sparsamer Gebrauchtwagen wie z.B. ein Passat 1.6 Benziner mit 100.000 Km im top Zustand kostet maximal 8.000 Eur. Ein neuer Audi A4 2.0 kostet 40.000 Eur. Die Differenz von 32.000 Eur kann man bestens in die Ausbildung der Kinder oder den 0,0001 L Mehrverbrauch des älteren Wagens investieren…

Würde es etwas bringen, wenn ein
ganzer Ort für ein Fahrzeugfreies Wochenende aufruft und das
in regelmäßigen Abständen wiederholt?

Nein.

Oder ein Boykott der
Tankstellen ausrufen?Würden die Tankstellen ihre Spritpreise
senken?

Nein.

Was gäbe es denn für Möglichkeiten?

Das größte Problem am Spritpreis ist der Steueranteil.
Der Bürger könnte also eine Partei wählen, die sich für Steuersenkungen einsetzt und sich optimalerweise außenpolitisch dafür stark macht, dass D weiterhin günstig an Rohstoffe gelangt. Das würde mittelfristig helfen. Langfristig muss der Verbraucher spritsparende oder alternativ angetriebene Fahrzeuge nachfragen, um vom Öl unabhängig mobil bleiben zu können. Nur dann wird die Industrie entsprechende Entwicklungen zur Marktreife bringen.
Tut der Bürger das nicht, kostet das eben Geld. Ist auch gut, nur darf er dann nicht meckern.

Gruß,
M.

Moin,

es gäbe so viele Möglichkeiten, die sich hier auf dem platten Land aber leider nicht so ohne weiteres umsetzen lassen. z. b. hätte ich gar kein Problem damit, mit dem Bus zur Arbeit und zurückzufahren - wenn es denn ginge! Nur mal so als Beispiel: ich muss um 07:30 anfangen und bis 16:00 arbeiten, Gleitzeit gibt es nicht. Um die guten 10 km zur Arbeit mit dem Bus zurückzulegen, müsste ich während der Schulzeit um 06:00 in den Bus steigen, in den Ferien ginge es gar nicht. Klar, dann bleibt noch das Fahrrad - aber das ist auch keine wirkliche Alternative, wenn es 10 km steil bergauf geht, und der Arbeitgeber in der Verwaltung keine Duschen installiert hat. So fahre ich schon seit einger Zeit im wöchentlichen Wechsel mit mehreren Kollegen.

Für Einkäufe etc. verzichte ich weitestgehend auf das Auto, einfach weil ich es nicht einsehe, für 2-3 km mit dem Auto in die Stadt zu juckeln, wenn ich mit dem Fahrrad sogar noch schneller bin!

Dafür muss ich aber gestehen, daß ich noch ein Motorrad habe, und da ist mir das Hobby doch auch mal so einige Euro wert. Zwar fahre ich nur gute 3,000 km / Jahr damit und es ist genaugenommen reine Spritfresserei. Tja, da mache ich mir über den Spritpreis nur zweitrangig Gedanken, ein Hobby ist halt teuer.

Gruss,
Julia

Hallo Steffen,

Ich mache das noch anders:
Den Braten hab ich schon vor 2 Jahren gerochen, und damals
meine Benzinsauf-Kuh verkauft,
und mir einen sparsamen kleinen TDI zugelegt.

Ich fahre nicht viel, und komme mit einem vollen Tank so 5 - 6
Wochen hin.

Dann behaupte ich jetzt einfach mal, dass Du einen Fehler gemacht hast!
Bei so wenigen KM glaube ich nicht, dass Du durch den geringeren Verbrauch im Vergleich eines Benziners die viel höhere KFZ-Steuer und evtl. auch Versicherungsbeiträge?) herausbekommst.

Von Umweltzonen, falls es kein (fast) neues Auto damals war, möchte ich noch gar nicht anfangen.

Falls ich falsch liegen sollte: Auf die Rechnung bin ich gespannt.

Beste Grüße
Guido

Hallo Toni,

  1. (Kein Witz) Immer nur für den gleichen Euro-Betrag tanken.
    Wenn ich 2500l Diesel pro Jahr benötige und immer nur für 50€
    tanke, dann nutze ich den simplen Effekt aus, dass ich bei
    niedrigeren Preisen automatisch mehr tanke als bei hohen
    Preisen und somit im Schnitt weniger zahle, als wenn ich immer
    volltanken würde. Das klingt erstmal sehr blöd und erinnert an
    einen abgedroschenen Witz, ist aber eine funktionierende
    Strategie beim Einkauf von preisveränderlichen Gütern.

Dieser simple Effekt nennt sich im Aktien- bzw. Aktienfondsbereich „Cost-Average-Effekt“.
Der klappt umso besser, je mehr die Preise auf lange Sicht schwanken. Beim Kraftstoff, wo die Preise meistens an voraussehbaren Tagen günstig sind und auf lange Sicht immer teurer werden, lohnt es sich - wenn überhaupt - aber nur für Leute, die so wenig fahren, dass sie mehrere Wochen mit einer Tankfüllung auskommen.

Beste Grüße
Guido

Hi!

Ich mache das noch anders:
Den Braten hab ich schon vor 2 Jahren gerochen, und damals
meine Benzinsauf-Kuh verkauft,
und mir einen sparsamen kleinen TDI zugelegt.

Ich fahre nicht viel, und komme mit einem vollen Tank so 5 - 6
Wochen hin.

Dann behaupte ich jetzt einfach mal, dass Du einen Fehler
gemacht hast!
Bei so wenigen KM glaube ich nicht, dass Du durch den
geringeren Verbrauch im Vergleich eines Benziners die viel
höhere KFZ-Steuer und evtl. auch Versicherungsbeiträge?)
herausbekommst.

Das habe ich nach Lesen des Beitrages von Steffen auch gedacht.

Von Umweltzonen, falls es kein (fast) neues Auto damals war,
möchte ich noch gar nicht anfangen.

Das ist in der Tat spannend. Habe letztens einen VW T5 TDI gefahren. EZ 12/06. Er hatte nur eine gelbe Plakette.

Falls ich falsch liegen sollte: Auf die Rechnung bin ich
gespannt.

Es gibt mittlerweile nur noch eine funktionierende Rechnung für Wenigfahrer: Mercedes W123 Diesel mit H-Zulassung.

Gruß,
M.