Spritpreise

Moin Guido,

Ja, ich erinnere mich. Weil ich ein paar Autos kenne, wo die
immer noch dran klebt.
Woran ich mich nicht erinnern kann: Wurde die überhaupt
irgendwo in Deutschland je gebraucht? Ich kann mich an keinen
Smogalarm erinnern.

Mir ist da nichts bekannt. Aber in Hamburg haben wir ja, durch die geografisch günstige Lage, sowieso kein Problem.

Hmm, nun kommt es darauf an. Den Prius beispielsweise gibts ab
rund 25.000,-EUR. Dabei hat der aber schon …

Dann vergleichen wir den halt nicht mit einen Golf sondern mit
einem anderen Toyota in vergleichbarer Größe, Motorisierung
und Ausstattung.
Ich kenne mich mit den Dingern nicht aus, aber ich denke, da
dürfte schon ein spürbarer Unterschied sein.

Ich habe das mal eben mit dem Corolla Verso verglichen (denke das passt). Da liegst Du bei ca. 24.000,-EUR, auch nicht gerade ein Schnäppchen. Ich stelle allerdings immer wieder fest das selbst die sog. Brot- und Butterautos heute schon heftig viel Geld kosten.
Was einem da in der Werbung immer generiert wird ist schon witzig.
Der Astra Caravan wird ab 19.900,-EUR angeboten, da ist der aber noch völlig nackt :wink:
Man denke mal daran wer sich in den 80er Jahren alles noch einen Audi 80 leisten konnte. Heutzutage ist ein A4 als Familienauto schlicht zu teuer.

Auf die gesamte Hybridtechnik incl. Batterie gibts erstmal 8
Jahre Garantie, das ist doch schon mal was. Wer fährt heute
noch ein Auto 8 Jahre lang?

Also mein Auto ist bereits 9 Jahre alt. Und sicherlich nicht
mal annähernd das Älteste hier in der Straße. Ich denke, die
durchschnittliche Lebenserwartung eines Autos liegt bei locker
über 8 Jahren. Außer, wenn ein Ausfall der Batterie zu einem
wirtschaftlichen Totalschaden führt.

Klar, der Wagen meiner Liebsten ist ja nun auch schon 14 Jahre alt, und das wird wahrscheinlich bald Standard. Nach der neuesten Statistik werden nur noch wenige Neuwagen von Privat gekauft und selbst die sind meist finanziert.
Aber ich meinte eher, wie lange man einen Neuwagen fährt. Meist stösst man den ja nach ein paar Jahren wieder ab.
Der durchschnittliche Neuwagenpreis wird übrigens für 2008 mit rund 25.000,-EUR beziffert. Nach wie vor werden auch Leistungsstarke Autos gekauft und der Marktanteil der Premiummarken wächst.
Die Neuzulassungen mit alternativen Antrieben (Gas/Hybrid) ist zwar im ersten Halbjahr 2008 um 9,1% gestiegen, liegt aber auf den Gesamtbestand bezogen immer noch unter 1% (Angaben lt. VDIK).
Auch interessant:
Im Zeitraum 01.01.2007 - 01.01.2008 stieg der Anteil der Fahrzeuge mit LPG-Antrieb um 65% (!), der Fahrzeuge mit Erdgas um 18% und der Anteil der Hybrid um 54%. Da bei Hybrid aber ein recht enges Auswahlfeld besteht finde ich diese Steigerung sehr beachtlich.
Aber auch sonst zeigt diese Steigerung schon eine deutliche Richtung auf.

Im Prinzip könnte ich mir auch einen Volvo C30 D5 als
Firmenwagen nehmen und fahren wie die Sau, den Sprit bezahlt
ja die Firma.
Aber ich denke eben dass das nicht zeitgemäss ist und auch
nicht gerade Verantwortungsbewusst der Umwelt und den
nachfolgenden Generationen gegenüber.

Alleine schon diese Denkweise ist mir ein Sternchen wert!!
Viel zu oft sieht man anhand der Fahrweise schon, dass es sich
um einen Firmenwagen handelt.

Du wirst es kaum glauben, aber ich freue mich wie doof dass der Verbrauch meines Astra jetzt runter auf 5,6l/100km ist.
Witzigerweise verbraucht der 150PS-Motor weniger als die kleineren Motoren. Wenn ich den ganzen Werkstattärger nicht hätte würde ich sagen, der Motor ist Opel gelungen.
Und die Mädels in der Buchhaltung fragen mich immer, ob mein Auto mit Luft fährt, weil ich im Monat selten mehr als eine Tankfüllung verfahre. Und meinem Chef habe ich letztens auch deutlich gesagt was ich von seinem Q7 halte :wink:

Gruss Jakob

Hallo noch mal,

Mir ist da nichts bekannt. Aber in Hamburg haben wir ja, durch
die geografisch günstige Lage, sowieso kein Problem.

Stimmt, deswegen kriegt ihr auch so schnell keine Umweltzone.

Ich habe das mal eben mit dem Corolla Verso verglichen (denke
das passt). Da liegst Du bei ca. 24.000,-EUR, auch nicht
gerade ein Schnäppchen.

Ist das nicht fast ein Van?
Aber Du hast Recht, die Preise sind heute schon fies. Auch wenn man nicht vergessen darf, dass sich sehr viel in den letzten paar Jahrzehnten getan hat, das Verhältnis passt nicht so ganz.

…Aber ich meinte eher, wie lange man einen Neuwagen fährt.
Meist stösst man den ja nach ein paar Jahren wieder ab.

Ach so. Ja, das dürfte passen. Und einem Neuwagenkäufer dürfte es recht wenig interessieren, dass dann die Batterie nicht ewig hält. Nur dumm, wenn sich das herumspricht und er das Auto nur noch unter Preis verkauft bekommt.

Der durchschnittliche Neuwagenpreis wird übrigens für 2008 mit
rund 25.000,-EUR beziffert. Nach wie vor werden auch
Leistungsstarke Autos gekauft und der Marktanteil der
Premiummarken wächst.

Klar, es gibt ja immer mehr Leute, die richtig Geld haben. Wenn man dagegen sieht, dass Autos der untersten Preisklassen immer mehr verkauft werden, dann ist der Schnitt schon recht ordentlich. Wenn man dagegen sieht, was man für den Durchschnittspreis bekommt … aber das hatten wir ja schon.

Die Neuzulassungen mit alternativen Antrieben (Gas/Hybrid) ist
zwar im ersten Halbjahr 2008 um 9,1% gestiegen, …

Viele LPG werden erst nach der Zulassung umgerüstet, wenn auch oft direkt danach. Die verfälschen die Statistik.

Witzigerweise verbraucht der 150PS-Motor weniger als die
kleineren Motoren.

Die Kleineren musst Du mehr treten, und dann saufen die. Das kenne ich von meinem 1,4er :wink:

Und meinem Chef habe ich letztens auch
deutlich gesagt was ich von seinem Q7 halte :wink:

Hihihi…

Beste Grüße
Guido

Tach!

Da lobe ich mir doch meinen SUV, der bald 5 Jahre alt ist, in
der Stadt 15 L Superbenzin braucht und locker die grüne
Plakette bekommen hat…

Was deutlich zeigt dass die Plakette Augenwischerei und
Mumpitz ist.

Das wollte ich damit ausdrücken…

Es gibt mittlerweile nur noch eine funktionierende Rechnung
für Wenigfahrer: Mercedes W123 Diesel mit H-Zulassung.

Ich tendiere, gerade für Wenigfahrer, immernoch zum Hybrid.
Und der Kaufpreis würde schnell deutlich sinken wenn die
Verkaufszahlen höher wären. Nur gibts momentan in D nur 5
Hybridmodelle. Das ist nicht sonderlich viel Auswahl. Gerade
im Bereich der Kleinwagen macht es aber Sinn.

Hybrid ist rechnerisch für die meisten Autofahrer in Deutschland nicht sinnvoll. Ein Kompaktwagen (mehr ist der Prius in Bezug auf das Platzangebot innen nicht) für 30.000 - 35.000 Eur mit Batterietechnik, die auf ale Fälle innerhalb von 10 Jahren richtig Geld kostet und trotzdem noch um die 5 L Benzin verbraucht, rechnet sich bei Fahrleistungen von weniger als 20.000 Km p.a. niemals.

Ich sehe das größte Sparpotential in der individuellen Nutzung und der Fahrweise.

Gruß,
M.

Moin!

Was deutlich zeigt dass die Plakette Augenwischerei und
Mumpitz ist.

Die soll nicht die Spritschlucker sondern die
Feinstaubschleudern aus den Städten raushalten.

Das ist ein Trugschluß.
Die Plakette heißt ja offiziell auch „Umweltplakette“ und eben nicht „Feinstaubplakette“.
So erhalten ja auch Euro4 Diesel ohne DPF die grüne Plakette, obwohl sie einiges an Feinstaub emittieren.

Und ein G-Kat
geregelter Benziner, selbst mit 15L Verbrauch, hat weniger
Feinstaubausstoß als ein alter Diesel mit 4L Verbrauch.
Dass außer Feinstaub noch anderer Schadstoffe erzeugt werden,
ist eine andere Sache.

Fakt ist, dass selbst so ein Gas-Guzzler wie der Volvo insgesamt noch weniger bedenklich für die Umwelt und v.a. die gesundheit sind, als relativ moderne Diesel.

Um einen Diesel bei guter Leistungsabgabe auch wirklich sauber zu bekommen, sind komplexe und somit teure Sekundärsysteme wie Harnstoffeinspritzung, DPF, Biturbo, Hochdruckeinspritzung u.s.w. erforderlich. All diese Systeme sind nicht nur teuer, sondern auch zu warten und potentielle Fehlerquellen.

Schon klar. Die meisten Feinstaubschleudern dürften jedoch
z.B. Busse und die LKW des Kommunalverkehrs (Müllabfuhr etc.)
sein.
Die Plakette ist genauso ein Witz wie damals die G-KAT
Plakette (erinnert sich jemand?).

Das war eben ein Versuch.
Gebracht hat es genausowenig wie die aktuellen Aufkleber, denn es werden die individuelle Nutzung und Fahrweise nicht berücksichtigt.

Ich tendiere, gerade für Wenigfahrer, immernoch zum Hybrid.
Und der Kaufpreis würde schnell deutlich sinken wenn die
Verkaufszahlen höher wären.

Natürlich würde bei höheren Verkaufszahlen der Preis drastisch
sinken.

Ist das so?
Eines der meistverkauften Modelle der Welt, der VW Golf, ist exorbitant teuer.

Aber lohnt sich denn für einen Wenigfahrer Hybrid? Ich
denke, zumindest momentan nicht wirklich. Denn die Mehrkosten
müssen erst mal eingefahren werden.

Der Hybrid lohnt sich lediglich für Vielfahrer in der Stadt. Als Taxi sicherlich sinnvoll.

Hmm, nun kommt es darauf an. Den Prius beispielsweise gibts ab
rund 25.000,-EUR. Dabei hat der aber schon ESP,
Klimaautomatik, elektronische Bremskraftverteilung, Front-,
Kopf- und Seitenairbags, Bremsassistent,
Antriebsschlupfregelung, elektrische Aussenspiegel und
Fensterheber, Fondheizung, Lederlenkrad, 7" Touchscreen,
Lenkradfernbedienung, BC etc.
Vergleichen wir das einmal mit dem Golf Variant, so kostet
dieser dann rund 24.000,-EUR. Der Verbrauch liegt beim Golf
(Herstellerangabe) aber fast doppelt so hoch. Der
Schadstoffausstoss g/km ist ebenso fast doppelt so hoch.
Nun könnte man den Wertverlust ansetzen, der wahrscheinlich
beim Prius höher ist als beim Dauerbrenner Golf.
Geht die Benzinpreisentwicklung, womit ich rechne, weiterhin
nach oben, so wird sich das aber relativieren und der Prius
wird bald ein gesuchter Gebrauchtwagen sein.

Das glaube ich allein schon aufgrund der im Defektfalle teuren Batterien nicht.

Für Leute, die viel in der Stadt unterwegs sind, schon eher.
Viele Vielfahrer haben dagegen einen hohen Autobahnanteil, wo
sich ein Hybrid dagegen auch wieder weniger lohnt.

Deswegen schrieb ich ja „für Wenigfahrer“.

Für die sowieso nicht. Wer wenig fährt, ist eher abhängig von Fix- und Wartungskosten.
Die Spritkosten sind in diesem Falle weniger spannend.

Und: Halten beim Hybrid eigentlich die Batterien ein Autoleben
lang? Weil die kosten richtig Geld, wenn die getauscht werden
müssen.

Auf die gesamte Hybridtechnik incl. Batterie gibts erstmal 8
Jahre Garantie, das ist doch schon mal was. Wer fährt heute
noch ein Auto 8 Jahre lang?

Beim Wiederverkauf wird es spätestens interessant, s.o.

Ich will hier auch nicht die Hybridtechnik als der Weisheit
letzter Schluss darstellen. Je nach Bedarf gibt es ja auch
Alternativen.
Es kommt eben immer darauf an wofür man das Auto benötigt und
wieviel und wo es benutzt wird.

Genau das ist der Punkt.
Eine Familie mit 3 Kindern oder ein Handwerker kann mit einem Konzeptauto oder einem Kleinwagen nichts anfangen.
Diese Leute brauchen große Autos.

Mein Arbeitsweg beträgt ca.7-8km, aber ich brauche den Wagen
tagsüber öfter (Kundenbesuche, Zoll etc.) Der Weg zur Arbeit
geht ca. 50% durch ein Waldstück. In diesem Bereich könnte ich
(fast ausschliesslich) mit Strom fahren. Im normalen
Fahrbetrieb gibt Toyota ø4,5l/100km an. Dabei bietet das Auto
ordentlich Platz. Auch bei der Beschleunigung sieht der Prius
nicht schlecht aus. 10,9s von 0-100km/h ist kein übler Wert
für diese Klasse. Der Schadstoffausstoss liegt bei 104g/km
(das erreicht kein Fox und kein Smart). Und 478Nm sind auch
schon was, allerdings muss man hier berücksichtigen dass dies
die Systemleistung ist.
Nur bei der Höchstgeschwindigkeit darf man nicht erwarten, bei
170km/h ist Schicht.
Da ich ja immer Firmenwagen fahre bietet es sich geradezu an.
Innerhalb der Leasingzeit von 3 Jahren habe ich Garantie und
ich denke das ich so einen Beitrag leisten kann Sprit zu
sparen (obwohl ich auch den bezahlt bekomme) und den
Schadstoffausstoss zu senken.

Ich halte viel von diesem Ansatz.
Ein Umdenken wird nötig werden.

Im Prinzip könnte ich mir auch einen Volvo C30 D5 als
Firmenwagen nehmen und fahren wie die Sau, den Sprit bezahlt
ja die Firma.

Diese Einstellung wird sich auch ändern. Firmen werden bei steigenden Kosten auch kleinere/sparsamere Autos anschaffen oder die privaten Fahrten beschränken.

Aber ich denke eben dass das nicht zeitgemäss ist und auch
nicht gerade Verantwortungsbewusst der Umwelt und den
nachfolgenden Generationen gegenüber.
Das Image ist mir schnurz (fahre ja jetzt auch Opel).
Nennt mich einen „Grünen“, aber warum soll ich nicht mit gutem
Beispiel vorangehen?
Mein Sohn möchte, wenn er so alt ist wie ich jetzt, auch noch
mal tief durchatmen können ohne einen Hustenanfall zu
bekommen.

Wie gesagt, gute Einstellung.
Wichtig ist nur, dass man nicht anfängt, allen anderen auch noch seine Ansichten aufzwingen zu wollen (was ich Dir gar nicht unterstellen will).

Ein neuer Benziner SUV mit 5 TKM p.a. läuft deutlich sauberer, als ein A4 TDI mit 80.000 Km p.a. Das muss man sich immer vor Augen halten, wenn man über andere urteilt. Und da haben viele Leute v.a. in Deutschland noch viel zu lernen.

Gruß,
M.

Moin!

Ein 300 D mit 80 PS ist völlig ausreichend motorisiert.

Aber nur mit Vollgas bei jedem Beschleunigen, mit
entsprechendem Verbrauch und Schadstoffausstoß.

Mal mit einem solchen Auto gefahren?
Man kann damit zügig fahren, ohne es voll auszuquetschen.
Zum Mitschwimmen reicht es, v.a. in den Städten kommen die Leute sowieso nicht in den Gang. Was soll ich da mit 120 PS Leistungsreserve?

Mit dem Modell kommt man zügig durch und kann mit 150 reisen.

Also Dauervollgas, oder? Ob das ein altes Auto lange
aushält…

Das ist dann halbgas.
Voll laufen diese Autos m.W. gut 170.

Die raren 300 TDT
sind auch mit 190 auf der Bahn gut dabei.

Den kenne ich gar nicht. Ich denke aber, mehr als einen 300D
kriegt man kaum noch.

Reicht auch aus, wie gesagt.

Der Kauf liegt bei ca. 8.000 Eur für einen sehr guten 300D.

Der gut gepflegt werden sollte, grade wenn man bei jedem
Wetter fährt, sonst ist der Wertverlust auch recht hoch.

Ich habe nun „eigenhändige“ Erfahrung mit einem W123 200 (Benziner). Zustand innen war gut, außen einiges an Rost. War 28 Jahre lang ein reiner alltagswagen, bis ich ihn erbte.
1.000 Eur in Karosserie und Mechanik investiert.
2 Jahre problemlos Sommer wie Winter gefahren (mein Bruder nutzte den Wagen hauptsächlich in Südtirol, also ordentlich Winter, Schnee, Salz).

Dann wegen Platzmangel für 1.500 Eur verkauft. technisch nach wie vor top, kein neuer Rost.
Pflegeaufwand: eine Wagenwäsche in 14 Tagen im Winter, tanken.

Für 2.000 Eur bekommt einen ordentlich erhaltenen 240 D. Das
ist noch nicht einmal der Wertverlust eines neuen Golf.

Also der 240D ist ja nun wirklich ein rollendes
Verkehrshindernis. Wobei man für den Preis sicherlich einiges
an Reparatur- und Erhaltungskosten einplanen sollte.

s.o.
Diese Autos sind sehr, sehr dankbar.
Als Beleg empfehle ich http://www.brauner-benz.de

Der 240D mit seinen 70 PS ist kein Rennwagen, klar. Ich wage jedoch zu behaupten, dass er für die meisten Leute ausreicht.
Wie ist es denn in der Realität? Hausfrauen und alte herrschaften in 200 PS-Autos, die mit 50 durch die Stadt und mit 130 über die Autobahn gurken.
Das geht mit einem alten Diesel auch.

Natürlich muss man solche Autos pflegen, Rost ist bei allen 70er Jahre Autos ein Thema. Was aber heute noch übrig ist, ist meistens gepflegt.
Zudem benötigen neue Autos ebenfalls einiges an Zuwendung.
Allein die häufigen Ölwechsel mit 0W 50 Öl für Brot- und Butter TDIs sind schon krank.
Ein 300D kann locker mit Wechselintervallen von 30.000 Km auf 15W 40 aus dem Baumarkt gefahren werden.
Dann auch Öl- und Dieselfilter wechseln - fertig.

Eine Inspektion für den 200er kostete bei Mercedes höchstselbst übrigens 180 Euro…

Da reicht ein Motorrad für 100 Eur p.a.
Der Einwand ist jedoch wichtig. Das ist natürlich zu bedenken.

Oh, klar, wenn das reicht, dann lohnt sich das rechnerisch
vielleicht sogar für jemanden, der gar kein Motorrad fährt und
eine alte Kiste nur rumstehen hat :wink:

So ist es.
Ich habe für solche Zwecke eine Vespa in der Garage. Versicherung p.a. 50 Eur.

Hier ist zwischen den 07-Wechselkennzeichen und der H-Regelung
zu differenzieren.

Die 07er kann man vergessen. Die sind wie die 06er oder
03/04er (Kurzzeit) nur für Probe- Überführungs- und
Testfahrten erlaubt (Fahrten zu Veranstaltungen gehören dazu).
Mal eben zum Einkaufen kann Ärger geben, da achten die
Uniformierten drauf.

Mag sein, mich hat das bislang nicht so detailliert interessiert. Die H-Zulassung finde ich attraktiver.

Es gibt m.W. keine Einschränkungen für H-Fahrzeuge.
Zudem: wer will das überprüfen?

Bin mir nicht sicher wegen der Einschränkungen. Aber wenn:
Solange es keinen Nachbarn gibt, der Langeweile hat?!

Und wenn?

Von der Versicherungsseite her ist auch meistens eine Garage
Pflicht und die Jahres-KM auf 5000 maximiert.

…was vermutlich 40% der deutschen Autofahrer erfüllen.

Ich denke aber, dass bei einem Wenigfahrer - wenn man nicht
grade einen fürchterlichen Spritsäufer fährt - die
Kraftstoffkosten eines Benziners der geringste Teil der
Fahrtkosten ausmachen. Wertverlust und Wartung sind da
sicherlich kostspieliger.

Das spielt bei meiner Bewertung mit hinein. Ein 123er Mercedes
in ordentlichem Zustand ist in der Wartung immer günstiger als
ein neuer Wagen, egal welcher Marke.
Wertverlust existiert eigentlich nicht.

Ich meinte damit eigentlich „normale“ Alltagsfahrzeuge.
Durch die viel häufigeren Wartungsintervalle ist ein altes
Auto trotzdem teurer, als ein Neues.

Wie gesagt, bei alten Mercedes kann man angesichts moderner Schmierstoffe längere Intervalle fahren, als bei Neuwagen zumeist vorgeschrieben.

Ferner sind Inspektionen weit weniger umfangreich.

Und bei schlechter Pflege ist natürlich auch hier ein
Wertverlust vorhanden.

Das ist ja bei jedem Auto so.
Im worst case ist der Wertverlust bei einem 240D in brauchbarem Zustand dann 2-3 TEur - der Kaufpreis…

Einzig der Sicherheitsaspekt ist ein Problem, hier ist ein
alter Mercedes natürlich nicht auf dem Niveau eines neuen
Passat.

Das kommt auch noch hinzu. Und da hat sich selbst bei
Kleinwagen viel getan.

Ganz ehrlich: bevor ich mich in einem Smart setze, nehme ich lieber den alten Benz…
Mercedes war in den 70ern schon relativ weit in Bezug auf die passive Sicherheit der Fahrzeuge.

Wer es sicherer möchte, kauft sich einen W126 300 SE mit ABS und 2 Airbags. Das Auto sticht jeden modernen Kleinwagen in der Sicherheit locker aus und kostet in sehr gutem Zustand 6-8 Teur.
Der Spritverbrauch liegt bei 9-12 L. Also 3-5 L mehr als bei einem 70 PS-Polo. Für einen Wenigfahrer also nicht das große Problem.

By the way: ich fahre ja selbst im Alltag (noch) keinen Oldtimer. Allerdings wird das Thema immer atrraktiver, v.a. wenn man einen neueren Zweitwagen für die Stadt hat. Für weitere Strecken den Oldie, für den Innenstadtverkehr den neuen Kleinwagen.

Ich mache es aktuell umgekehrt. Mit dem SUV fahre ich nur weitere Strecken, im städtischen Alltag nutze ich den alten Alfa. In 6 Jahren nicht einmal liegen geblieben. 280.000 Km auf der Uhr. Letztens ein AT-Motor wegen Werkstattpfusch. Das Auto spart Geld, da es sparsam ist. Allerdings habe ich sehr viel in den Wagen investiert, die Einstandskosten können schon auf 11.000 Eur taxiert werden. Dafür ist er aber auch sehr schön. 5 TEur hätten es auch getan.

Gruß,
M.

Hi,

Um einen Diesel bei guter Leistungsabgabe auch wirklich sauber
zu bekommen, sind komplexe und somit teure Sekundärsysteme wie
Harnstoffeinspritzung,

Ist nicht notwendig.

DPF,

Ja.

Biturbo,

Nicht notwendig.

Hochdruckeinspritzung

Welcher Diesel hat keine?

u.s.w. erforderlich. All diese Systeme sind nicht nur teuer,
sondern auch zu warten und potentielle Fehlerquellen.

Was muss an einem DPF gewartet werden?

Eines der meistverkauften Modelle der Welt, der VW Golf, ist
exorbitant teuer.

Was bezeichnest du als „exorbitant“ teuer?

Viele Grüße
WoDi

Hi!

Allein die häufigen Ölwechsel mit 0W 50 Öl für Brot- und
Butter TDIs sind schon krank.

Das Öl kenne ich ja noch garnicht, ich dachte 5W-40 kommt in die alten TDI, und in die neueren 5W-30 oder so.
Und häufig?
Wenn man das besonders gute Öl nimmt, und auf Longlife-Service umschaltet, dachte ich, dass da bis so 50 000 km möglich sind.

Ein 300D kann locker mit Wechselintervallen von 30.000 Km auf
15W 40 aus dem Baumarkt gefahren werden.

Ja, vielleicht geht das 30 000 km gut, glaube ich aber ehr nicht,
aber danach kann man den mit Sicherheit auf den Schrott fahren.

Grüße, Steffen!

Hallo Mathias,

sei mir bitte nicht böse, aber ich habe lange nicht so viel Blödsinn auf einmal gelesen!

Ein paar Sachen hat Steffen ja schon richtiggestellt.

Und: Ja, ich bin früher, als sie noch fast aktuell waren, öfters 123er gefahren, allerdings am liebsten mit Benziner, weil die Diesel damals schon recht lahm waren.
Der 300D fährt übrigens nicht ganz 170, genaugenommen ist er mit 148 km/h angegeben. Also doch Dauervollgas.
Der 300TDT ist übrigens auch mit „nur“ 163km/h angegeben. 190 auf der Bahn? Bergab mit Rückenwind? :wink:

Solange es keinen Nachbarn gibt, der Langeweile hat?!

Und wenn?

Dann schwärzt er Dich an. Es gibt genug Menschen, die aus Langeweile Hilfspolizist spielen.

Und dass fast die Hälfte der deutschen Autofahrer nur 5000km im Jahr (=unter 100km pro Woche) fahren, halte ich auch für etwas untertrieben.

Wie gesagt, bei alten Mercedes kann man angesichts moderner
Schmierstoffe längere Intervalle fahren, als bei Neuwagen
zumeist vorgeschrieben.

Sicher kann man das. Ist nur die Frage, ob die Motoren dann auch nur annähernd so lange halten, wie man es bei den Dingern gewohnt ist. Das sind noch mit die letzten Motoren, die man kaum kaputt bekommt.
Sicher kann man mit heutigen, guten Ölen (nicht grade mit 15W30-Baumarkt-Öl) die Intervalle hinauszögern. Vorgeschrieben war, glaube ich, alle 7500km, oder?

Ferner sind Inspektionen weit weniger umfangreich.

Du weißt, wo der 123er überall seine Schmiernippel hat, die alle 10000km (?) abgeschmiert werden müssen?
Das Ventilspiel muss - soweit ich mich erinnere - auch recht häufig eingestellt werden, was zugegeben recht schnell erledigt ist.
Ich gebe zu: Die Technik ist sehr langlebig, was sich natürlich auch heute noch auf die Wartungskosten auswirken kann. Aber grade alte Technik kann sehr schnell sehr teuer werden.

Ganz ehrlich: bevor ich mich in einem Smart setze, nehme ich
lieber den alten Benz…
Mercedes war in den 70ern schon relativ weit in Bezug auf die
passive Sicherheit der Fahrzeuge.

… und hat auch beim Smart dafür gesorgt, dass der Wagen für seine Größe ein recht sicheres Auto ist. Große Knautschzone ist nicht alles, wenn sie sinnlos verpufft.
Wobei man diese Fahrzeuge wohl schlecht miteinander vergleichen kann.

Aber wenn Du so von diesen Autos überzeugt bist, möchte ich Dich nicht vom Kauf abhalten.

Beste Grüße
Guido

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Moin,

Hybrid ist rechnerisch für die meisten Autofahrer in
Deutschland nicht sinnvoll. Ein Kompaktwagen (mehr ist der
Prius in Bezug auf das Platzangebot innen nicht) für 30.000 -
35.000 Eur mit Batterietechnik, die auf ale Fälle innerhalb
von 10 Jahren richtig Geld kostet und trotzdem noch um die 5 L
Benzin verbraucht, rechnet sich bei Fahrleistungen von weniger
als 20.000 Km p.a. niemals.

Ich weiss nicht woher Du die Zahlen hast. Der Prius kostet in der Basisversion 24.900,-EUR und in der Top-Ausstattung (Executive) 28.900,-EUR, da ist dann aber wirklich schon Navi, Berganfahrkontrolle, JBL-Audiosystem und son Zeugs drin.
Ob die Batterien wirklich nach 10 Jahren getauscht werden müssen stelle ich mal als unbewiesen hin. Und den Verbrauch halte ich für Gewicht und Fahrzeuggrösse in Ordnung. Welches Auto in der Klasse verbraucht weniger?

Ich sehe das größte Sparpotential in der individuellen Nutzung
und der Fahrweise.

Da hast Du sicher recht. Da liegt wohl das grösste Potential

Gruss Jakob

Moin,

Natürlich würde bei höheren Verkaufszahlen der Preis drastisch
sinken.

Ist das so?
Eines der meistverkauften Modelle der Welt, der VW Golf, ist
exorbitant teuer.

Richtig. Aber höhere Stückzahlen bringen niedrigere Preise. Mit „drastisch“ habe ich wohl etwas hochgegriffen, zugegeben.

Der Hybrid lohnt sich lediglich für Vielfahrer in der Stadt.
Als Taxi sicherlich sinnvoll.

Warum nicht für Wenigfahrer? Nun müsste man aber noch Viel- und Wenigfahrer definieren.

Geht die Benzinpreisentwicklung, womit ich rechne, weiterhin
nach oben, so wird sich das aber relativieren und der Prius
wird bald ein gesuchter Gebrauchtwagen sein.

Das glaube ich allein schon aufgrund der im Defektfalle teuren
Batterien nicht.

Ich kenne die Preise nicht. Und über die Haltbarkeit gibts noch nicht allzuviele Daten. So lange gibts den Prius ja nun auch noch nicht.
Seit 12 Jahren.

Deswegen schrieb ich ja „für Wenigfahrer“.

Für die sowieso nicht. Wer wenig fährt, ist eher abhängig von
Fix- und Wartungskosten.
Die Spritkosten sind in diesem Falle weniger spannend.

Ich beabsichtige ca. 15.000km p.a. zu fahren. Damit sehe ich mich als Wenigfahrer. Die Wartungs- und Reparaturkosten sowie Fixkosten sind beim Hybrid nicht teurer als beim Golf.

Auf die gesamte Hybridtechnik incl. Batterie gibts erstmal 8
Jahre Garantie, das ist doch schon mal was. Wer fährt heute
noch ein Auto 8 Jahre lang?

Beim Wiederverkauf wird es spätestens interessant, s.o.

Allerdings. Kostet der Sprit in ein paar Jahren 2,50EUR wird niemand einen Hybrid wegen einer maroden Batterie entsorgen.
Streng genommen ist beim herkömmlichen Antrieb ein Motorschaden das Killerkriterium, trotzdem werden Austauschmotoren verbaut. Die Kosten für einen ATM dürften über dem Preis einer Batterie liegen, aber wie gesagt, die Batteriepreise kenne ich nicht.

Ich will hier auch nicht die Hybridtechnik als der Weisheit
letzter Schluss darstellen. Je nach Bedarf gibt es ja auch
Alternativen.
Es kommt eben immer darauf an wofür man das Auto benötigt und
wieviel und wo es benutzt wird.

Genau das ist der Punkt.
Eine Familie mit 3 Kindern oder ein Handwerker kann mit einem
Konzeptauto oder einem Kleinwagen nichts anfangen.
Diese Leute brauchen große Autos.

Richtig. Trotzdem gibt es nach wie vor eine Berechtigung für Diesel, Gas oder Benzin. Jeder muss nun für sich herausfinden welche Lösung die beste für ihn ist.

Da ich ja immer Firmenwagen fahre bietet es sich geradezu an.
Innerhalb der Leasingzeit von 3 Jahren habe ich Garantie und
ich denke das ich so einen Beitrag leisten kann Sprit zu
sparen (obwohl ich auch den bezahlt bekomme) und den
Schadstoffausstoss zu senken.

Ich halte viel von diesem Ansatz.
Ein Umdenken wird nötig werden.

Richtig, aber das fällt vielen noch schwer, zumindest den älteren oder aber auch mir, denn ich kenne noch die Zeiten als man bei einem Diplomat 5,4 bei 28l/100km von „etwas überhöhtem Verbrauch“ sprach :wink:

Im Prinzip könnte ich mir auch einen Volvo C30 D5 als
Firmenwagen nehmen und fahren wie die Sau, den Sprit bezahlt
ja die Firma.

Diese Einstellung wird sich auch ändern. Firmen werden bei
steigenden Kosten auch kleinere/sparsamere Autos anschaffen
oder die privaten Fahrten beschränken.

Momentan ist mir da noch nichts bekannt geworden, aber sicher, da wird es wohl Änderungen geben (müssen).

Aber ich denke eben dass das nicht zeitgemäss ist und auch
nicht gerade Verantwortungsbewusst der Umwelt und den
nachfolgenden Generationen gegenüber.
Das Image ist mir schnurz (fahre ja jetzt auch Opel).
Nennt mich einen „Grünen“, aber warum soll ich nicht mit gutem
Beispiel vorangehen?
Mein Sohn möchte, wenn er so alt ist wie ich jetzt, auch noch
mal tief durchatmen können ohne einen Hustenanfall zu
bekommen.

Wie gesagt, gute Einstellung.
Wichtig ist nur, dass man nicht anfängt, allen anderen auch
noch seine Ansichten aufzwingen zu wollen (was ich Dir gar
nicht unterstellen will).

Eben, wie ich schon schrieb. Was für mich richtig ist kann für jemand anders völlig indiskutabel sein. Aber es fliessen jetzt andere Aspekte als nur Preis, Ausstattung und Leistung mit ein.

Ein neuer Benziner SUV mit 5 TKM p.a. läuft deutlich sauberer,
als ein A4 TDI mit 80.000 Km p.a. Das muss man sich immer vor
Augen halten, wenn man über andere urteilt. Und da haben viele
Leute v.a. in Deutschland noch viel zu lernen.

Da haben uns erstaunlicherweise die Amis etwas vorraus. In Kalifornien muss eine bestimmte Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge Elektroantrieb/Hybrid haben. Vielleicht muss auch hier wieder der Staat regulierend eingreifen, was ich aber nicht befürworte.
Zum einen mag ichs nicht so gern bevormundet zu werden, zum anderen sieht man ja wie das hierzulande angegangen wird (Plakettenwahn).

Gruss Jakob

Moin Wodi,

so ganz unrecht hat Mathias nicht. Bei Opel gabs die ersten verstopften DPF und meiner hat nun schon das zweite AGR-Ventil drin (40.000km) und hat einen neuen Ansaugkrümmer wegen defekter Drallstellglieder bekommen.
Ist zwar scheinbar ein Problem des 1.9 DTH-Motors, aber die ganze Technik hakt wohl noch etwas.

Gruss Jakob

Hi,

so ganz unrecht hat Mathias nicht. Bei Opel gabs die ersten
verstopften DPF

Das gab’s bei den Autos des VW-Konzerns auch mal am Anfang. Nach einer Softwareänderung des Motorsteurgeräts ist das aber kein Thema mehr. Ohnehin wurde das über die Werksgarantie abgewickelt.

und meiner hat nun schon das zweite AGR-Ventil
drin (40.000km)

AGR ist aber keine dieselspezifische Einrichtung und hat auch nichts mit dem DPF zu tun.

und hat einen neuen Ansaugkrümmer wegen
defekter Drallstellglieder bekommen.

Gut (bzw. schlecht :smile: ), aber auch dieses Bauteil ist nicht diesel- bzw. DPF-spezifisch.

Mir ging es darum, aufzuzeigen, dass da Dinge genannt wurden (Harnstoffeinspritzung, Biturbo…), die so nicht richtig sind in Bezug auf EU4-Dieselmotoren. Auch die Motoren, die schon EU5 erfüllen, kommen ohne das aus.

Ist zwar scheinbar ein Problem des 1.9 DTH-Motors, aber die
ganze Technik hakt wohl noch etwas.

Beim Passat 3C und einigen Golf-Modellen gab es mal Probleme mit dem Differenzdrucksensor. Da leuchtete dann die MIL auf, das Fahrverhalten änderte sich allerdings nicht. Das wurde im Rahmen einer Aktion behoben (Teileersatz, Neuteil verbessert). Ansonsten sind die mit DPF ausgerüsteten Fz des VW-Konzerns technisch bisher unauffällig und zuverlässig. Aber das wird für andere Fabrikate wohl ebenso gelten.
Was alle diese Motoren prinzipbedingt, also herstellerunabhängig, nicht abkönnen, sind extreme Kurzstrecken, also die üblichen 300 m zum Brötchenholen oder sowas.
Aber letztlich trifft das auf alle Motoren, gleich welcher Bauart, zu.

Viele Grüße
WoDi

Hallo,

Warum nicht für Wenigfahrer? Nun müsste man aber noch Viel-
und Wenigfahrer definieren.

Ein Wenigfahrer ist für mich jemand, der relativ wenige KM fährt (die genannten 1500km/Jahr gehören für mich nicht mehr dazu, eher Normalfahrer). Was aber nicht bedeutet, dass er nur in der Stadt fährt, sondern darunter können auch Landstraße und Autobahn (Urlaubsfahrt) sein, wo sich ein Hybrid weniger rentiert.

Die Kosten für einen ATM dürften
über dem Preis einer Batterie liegen, aber wie gesagt, die
Batteriepreise kenne ich nicht.

Dann wäre ich mich solchen Äußerungen etwas vorsichtig. Ich meine, die lagen nämlich mal im 5stelligen Eurobereich. Würde mich aber nicht wundern, wenn die inzwischen deutlich günstiger geworden sind.

Beste Grüße
Guido

Hallo!

Hybrid ist rechnerisch für die meisten Autofahrer in
Deutschland nicht sinnvoll. Ein Kompaktwagen (mehr ist der
Prius in Bezug auf das Platzangebot innen nicht) für 30.000 -
35.000 Eur mit Batterietechnik, die auf ale Fälle innerhalb
von 10 Jahren richtig Geld kostet und trotzdem noch um die 5 L
Benzin verbraucht, rechnet sich bei Fahrleistungen von weniger
als 20.000 Km p.a. niemals.

Ich weiss nicht woher Du die Zahlen hast. Der Prius kostet in
der Basisversion 24.900,-EUR und in der Top-Ausstattung
(Executive) 28.900,-EUR, da ist dann aber wirklich schon Navi,
Berganfahrkontrolle, JBL-Audiosystem und son Zeugs drin.

O.K., meine Erinnerung trog mich da wohl. Wir sind also am unteren Rand meiner Schätzung bei ca. 30.000 Eur.
Das ist viel Geld für ein Konzeptauto mit dem hohen Risiko des Batteriedefektes.

Ob die Batterien wirklich nach 10 Jahren getauscht werden
müssen stelle ich mal als unbewiesen hin.

Das hängt natürlich stark von Nutzung und Umweltfaktoren ab, also vom Einsatzgebiert. In D werden die baterien deutlich kürzer halten, als in Californien, allein schon wegen der niedrigen Temperaturen im Winter.

Und den Verbrauch
halte ich für Gewicht und Fahrzeuggrösse in Ordnung. Welches
Auto in der Klasse verbraucht weniger?

So gut wie alle Kompakt-TDIs.
Wobei diese für mich auch keine Lösung sind, die Emissopnen des Diesel machen ihn unattraktiv.

Ein neuer Toyota Auris, de rungefähr dieselbe Innenraumgröße hat, kostet mit mittlerer Ausstattung und 1.6er Benziner gut 20.000 Euro. Der Verbrauch liegt bei 6.9 L.

Die 5.000 Eur Preisdifferenz zum Prius kann ich bei normalen deutschen Nutzungsprofil niemals durch den Minderverbrauch von knapp 2 L und den deutlich höheren zu erwartenden Wartungskosten aufgrund der Batterie hereinfahren.

Ich sehe das größte Sparpotential in der individuellen Nutzung
und der Fahrweise.

Da hast Du sicher recht. Da liegt wohl das grösste Potential

Gruß,
M.

Moin!

Natürlich würde bei höheren Verkaufszahlen der Preis drastisch
sinken.

Ist das so?
Eines der meistverkauften Modelle der Welt, der VW Golf, ist
exorbitant teuer.

Richtig. Aber höhere Stückzahlen bringen niedrigere Preise.

Beim Golf stiegen die Preise mit den Stückzahlen.

Mit „drastisch“ habe ich wohl etwas hochgegriffen, zugegeben.

Ich würde eher sagen, dass der trend generell komplett anders herum läuft.

Wenn ein produkt sich sehr gut verkauft, wird erst mal der Preis hochgezogen. Flachen die Verkäufe dann ab, senkt man den preis, um am Ende des Modell-Lebenzyklus den absatz noch einmal anzukurbeln.

Der Hybrid lohnt sich lediglich für Vielfahrer in der Stadt.
Als Taxi sicherlich sinnvoll.

Warum nicht für Wenigfahrer? Nun müsste man aber noch Viel-
und Wenigfahrer definieren.

Das habe ich oen versucht.
Bis 20.000 Km lohnen sich die höeren kosten für einen Hybriden auf keinen fall. Darüber dann auch nur, wenn sehr viel Stadtverkehr gefahren wird.

Geht die Benzinpreisentwicklung, womit ich rechne, weiterhin
nach oben, so wird sich das aber relativieren und der Prius
wird bald ein gesuchter Gebrauchtwagen sein.

Das glaube ich allein schon aufgrund der im Defektfalle teuren
Batterien nicht.

Ich kenne die Preise nicht.

Ab 7.000 Eur für das Batteriepaket wurden m.W. beim Prius I verlangt.

Und über die Haltbarkeit gibts
noch nicht allzuviele Daten. So lange gibts den Prius ja nun
auch noch nicht.
Seit 12 Jahren.

Dennoch gibt es schon einige Austauschfälle.
Habe ich bei motor-talk gelesen.

Deswegen schrieb ich ja „für Wenigfahrer“.

Für die sowieso nicht. Wer wenig fährt, ist eher abhängig von
Fix- und Wartungskosten.
Die Spritkosten sind in diesem Falle weniger spannend.

Ich beabsichtige ca. 15.000km p.a. zu fahren. Damit sehe ich
mich als Wenigfahrer. Die Wartungs- und Reparaturkosten sowie
Fixkosten sind beim Hybrid nicht teurer als beim Golf.

Nur wenn man die batterien nicht mit einrechnen muss. In Deinem Fall mit 3 Jahres Leasing sicherlich nicht schlecht.
Wer das Auto dann gebraucht kauft, wird sich diese Gedanken jedoch machen. Das Auto wird Toyota nur durch hohe Subventionen in Form einer Sondergarantie absetzen können.

Auf die gesamte Hybridtechnik incl. Batterie gibts erstmal 8
Jahre Garantie, das ist doch schon mal was. Wer fährt heute
noch ein Auto 8 Jahre lang?

Beim Wiederverkauf wird es spätestens interessant, s.o.

Allerdings. Kostet der Sprit in ein paar Jahren 2,50EUR wird
niemand einen Hybrid wegen einer maroden Batterie entsorgen.

Nein, der 5. Hand-Besitzer wird ihn einfach auf Benzin weiterfahren, da der Ersatz der Batterie den Wert des Autos weit übersteigen wird.

Mit den nun erstmals von Mercedes serienmässig angebotenen (ab 2009) Li-Ion Akkus wird das besser, da die haltbarkeit ansteigt. Ein Ersatz des Akkupaketes wird jedoch auf absehbare Zeit teuer bleiben.
Dann werden natürlich After-Market-Leute auftauchen, die die Pakete nachbauen und günstiger anbieten werden.

Streng genommen ist beim herkömmlichen Antrieb ein
Motorschaden das Killerkriterium, trotzdem werden
Austauschmotoren verbaut. Die Kosten für einen ATM dürften
über dem Preis einer Batterie liegen, aber wie gesagt, die
Batteriepreise kenne ich nicht.

s.o.
Die Preise sind ähnlich.
Nur kann ich auch einen gebrauchten AT-Motor verbauen.
Zudem ist ein hybridfahrzeug nicht davor gefeit, auch einen AT-Motor zu benötigen.

Ich will hier auch nicht die Hybridtechnik als der Weisheit
letzter Schluss darstellen. Je nach Bedarf gibt es ja auch
Alternativen.
Es kommt eben immer darauf an wofür man das Auto benötigt und
wieviel und wo es benutzt wird.

Genau das ist der Punkt.
Eine Familie mit 3 Kindern oder ein Handwerker kann mit einem
Konzeptauto oder einem Kleinwagen nichts anfangen.
Diese Leute brauchen große Autos.

Richtig. Trotzdem gibt es nach wie vor eine Berechtigung für
Diesel, Gas oder Benzin. Jeder muss nun für sich herausfinden
welche Lösung die beste für ihn ist.

So ist es.
Für mich z.B. wäre der Lexus RX 400h klasse.
Wenigfahrer, Platzbedarf, Lust auf Allrad.
Ein X5 V8 wäre auch o.k., aber mir würde die Hybrid-Technik einfach Spaß machen. Sinnvoll wäre das nicht. Egal.

Wirklich sinnvoll wäre es, Diesel mit 2000% Aufpreis zu besteuern, so dass diese unsägliche Stinkertechnologie vom Markt verschwindet und dann für Vielfahrer Hybridlösungen im 200 PS Bereich und in Karossen wie A4 Kombi und Touran anzubieten.
Komischerweise sind die atuellen hybridmodelle entweder unglaublich teuer und in Luxusautos verfügbar, oder in total verbogenen Konzeotautos wie dem Prius verbaut.
Weshalb gibt es kein vernünftig designtes Hybridfahrzeug in der Mittelklasse mit konkurrenzfähigen Leistungswerten.

Der 1.4 TFSI Motor von VW wäre doch geradezu prädestiniert für die Kombination mit einer Batterie.

Da ich ja immer Firmenwagen fahre bietet es sich geradezu an.
Innerhalb der Leasingzeit von 3 Jahren habe ich Garantie und
ich denke das ich so einen Beitrag leisten kann Sprit zu
sparen (obwohl ich auch den bezahlt bekomme) und den
Schadstoffausstoss zu senken.

Ich halte viel von diesem Ansatz.
Ein Umdenken wird nötig werden.

Richtig, aber das fällt vielen noch schwer, zumindest den
älteren oder aber auch mir, denn ich kenne noch die Zeiten als
man bei einem Diplomat 5,4 bei 28l/100km von „etwas überhöhtem
Verbrauch“ sprach :wink:

Naja, ich fahre ja selbst einen Benzinvernichter und kann mit Kleinwagen absolut nichts anfangen.

Umsteigen würde ich jedoch auch in ein kleineres Fahrzeug, wenn der Antrieb wirklich überzeugend wäre.
Mir schwebt da etwas wie der selige Opel Signum mit Hybridantrieb vor. Innovativ, aber nicht hässlich designed, geräumig, bequem und super sparsam.
Warum gibt es so etwas nicht?

Im Prinzip könnte ich mir auch einen Volvo C30 D5 als
Firmenwagen nehmen und fahren wie die Sau, den Sprit bezahlt
ja die Firma.

Diese Einstellung wird sich auch ändern. Firmen werden bei
steigenden Kosten auch kleinere/sparsamere Autos anschaffen
oder die privaten Fahrten beschränken.

Momentan ist mir da noch nichts bekannt geworden, aber sicher,
da wird es wohl Änderungen geben (müssen).

Ich kenne aus meinem direkten Umfeld 3 Unternehmen, die von A4/3er auf A3/1er umgestellt haben. Dabei auch von der 170 PS Dieselklasse auf die 1.6er Basismodelle mit Benziner.

Bei vielen Unternehmen wird der private Verbrauch limitiert.

Aber ich denke eben dass das nicht zeitgemäss ist und auch
nicht gerade Verantwortungsbewusst der Umwelt und den
nachfolgenden Generationen gegenüber.
Das Image ist mir schnurz (fahre ja jetzt auch Opel).
Nennt mich einen „Grünen“, aber warum soll ich nicht mit gutem
Beispiel vorangehen?
Mein Sohn möchte, wenn er so alt ist wie ich jetzt, auch noch
mal tief durchatmen können ohne einen Hustenanfall zu
bekommen.

Wie gesagt, gute Einstellung.
Wichtig ist nur, dass man nicht anfängt, allen anderen auch
och seine Ansichten aufzwingen zu wollen (was ich Dir gar
nicht unterstellen will).

Eben, wie ich schon schrieb. Was für mich richtig ist kann für
jemand anders völlig indiskutabel sein. Aber es fliessen jetzt
andere Aspekte als nur Preis, Ausstattung und Leistung mit
ein.

So ist es.
Wenn ich wieder mehr fahren müsste, wäre meine Wahl wohl ein A3 Sportback 2.0 TFSI.
Geht wie Schwein, lässt sich recht sparsam fahren, ist sauber und geräumig genug.
Aber aktuell kann ich mich von meinem Volvo noch nicht so ganz verabschieden. Wollte ihn ja verkaufen, schaffe es aber irgendwie nicht. Einfach ein zu schönes Fahren mit dem Dickschiff…

Ein neuer Benziner SUV mit 5 TKM p.a. läuft deutlich sauberer,
als ein A4 TDI mit 80.000 Km p.a. Das muss man sich immer vor
Augen halten, wenn man über andere urteilt. Und da haben viele
Leute v.a. in Deutschland noch viel zu lernen.

Da haben uns erstaunlicherweise die Amis etwas vorraus. In
Kalifornien muss eine bestimmte Anzahl der zugelassenen
Fahrzeuge Elektroantrieb/Hybrid haben. Vielleicht muss auch
hier wieder der Staat regulierend eingreifen, was ich aber
nicht befürworte.

Warum auch?

Die deutsche Flotte ist eine der saubsersten der Welt.
Die Politik hat die Bürger nun massiv zu entlasten.
MWST auf Energie halbieren, Ökosteuer streichen, Mineralölsteuer halbieren. Das wäre vernünftig.

Zum einen mag ichs nicht so gern bevormundet zu werden, zum
anderen sieht man ja wie das hierzulande angegangen wird
(Plakettenwahn).

So ist es.

Ich habe zwar an meinem Wagen eine grüne Plakette. Mein Alfa muss aber noch bis Sept. 2009 warten, bis er die H-Zulassung erhält und dann wieder ungehindert die Stadt vollstinken darf.
Bei schönem Wetter fahre ich aufgrund der Spritpreise und der unsäglichen Münchner Parkplatzpolitik nun auch wieder öfter mit dem Motorrad in die Stadt. Es ist Baujahr 1987, kein Kat, 4 L Verbrauch und lohnt sich trotzdem…

Das spiegelt dann auch einen ungünstigen Effekt wieder, nämlich dass der Deutsche aufgrund der hoen Steuerlasten und der gestiegenen preise nun die politisch gewünschte Lenkungswirkung nicht verfolgen kann, da er sich schlihtweg kein neues, sauberes, überteuertes deutsches Auto leisten kann. Also beisst er in den sauren Apfel und färt die alte Kiste weiter. oftmals länger als er es eigentlich vor hatte.

Die Politik hat in D nur noch eine vornehmliche Aufgabe: die massive Senkung der Staatsquote und somit der staatlichen Einmischung in das Leben der Bürger.
Dann haben diese auch wieder das nötige Geld, um sich umweltfreundlich zu verhalten.

Gruß,
M.

Gruß,
M.

Moin!

Um einen Diesel bei guter Leistungsabgabe auch wirklich sauber
zu bekommen, sind komplexe und somit teure Sekundärsysteme wie
Harnstoffeinspritzung,

Ist nicht notwendig.

Doch, sonst ist Euro 5 nicht machbar soweit ich informiert bin.

DPF,

Ja.

Biturbo,

Nicht notwendig.

Stimmt. Steigert aber die Effizienz und variable Turbinengeometrie oder Biturbo (oder beides) sind mittlerweile Standard.

Hochdruckeinspritzung

Welcher Diesel hat keine?

Alle vor ca. Bj. 1990.
Die halten dann komischerweise auch ewig, während v.a. die jüngeren TDIS reihenweise Injektorenschäden aufweisen.

u.s.w. erforderlich. All diese Systeme sind nicht nur teuer,
sondern auch zu warten und potentielle Fehlerquellen.

Was muss an einem DPF gewartet werden?

Einige ältere DPFs müssen gewartet werden, wenn auch alle 160.000 Km.
Desweiteren ist ein DPF, wie erwähnt, ein zusätzliches Teil, das kaputt gehen kann und Geld kostet.

Eines der meistverkauften Modelle der Welt, der VW Golf, ist
exorbitant teuer.

Was bezeichnest du als „exorbitant“ teuer?

Ein durchschnittliuches Jahresgehalt für ein normales Auto.

Gruß,
M.

Hallo!

sei mir bitte nicht böse, aber ich habe lange nicht so viel
Blödsinn auf einmal gelesen!

Ich bin nicht böse. Ich schriebe nur über persönliche Erfahrungen. Wer diese nicht teilen möchte, darf es ja gerne lassen.

Ein paar Sachen hat Steffen ja schon richtiggestellt.

Und: Ja, ich bin früher, als sie noch fast aktuell waren,
öfters 123er gefahren, allerdings am liebsten mit Benziner,
weil die Diesel damals schon recht lahm waren.
Der 300D fährt übrigens nicht ganz 170, genaugenommen ist er
mit 148 km/h angegeben. Also doch Dauervollgas.
Der 300TDT ist übrigens auch mit „nur“ 163km/h angegeben. 190
auf der Bahn? Bergab mit Rückenwind? :wink:

Ein 240 D 3.0 den ich selbst oft fuhr, also ein /8, Bj. 1975, lief 180 nach Tacho. Der 123er dürfte etwas fixer sein.

Solange es keinen Nachbarn gibt, der Langeweile hat?!

Und wenn?

Dann schwärzt er Dich an. Es gibt genug Menschen, die aus
Langeweile Hilfspolizist spielen.

Das kann er doch tun.
Alles eine Frage der Belegbarkeit.

Und dass fast die Hälfte der deutschen Autofahrer nur 5000km
im Jahr (=unter 100km pro Woche) fahren, halte ich auch für
etwas untertrieben.

Ich weiß es ja nicht, ich schätze ja nur. Schrieb ich ja auch.
Der Durchschnitt soll ja irgendwo bei 15-18 TKm p.a. liegen, meine ich im ADAC-Heft gelesen zu haben.
Das ist alles noch wenig und mit einem 123er günstig abspulbar.

Wie gesagt, bei alten Mercedes kann man angesichts moderner
Schmierstoffe längere Intervalle fahren, als bei Neuwagen
zumeist vorgeschrieben.

Sicher kann man das. Ist nur die Frage, ob die Motoren dann
auch nur annähernd so lange halten, wie man es bei den Dingern
gewohnt ist. Das sind noch mit die letzten Motoren, die man
kaum kaputt bekommt.

Sie halten dann möglicherweise nur 1 Mio. und nicht 1,5 Mio. Km.
Wobei ich meine, dass sie mit modernen Ölen eher länger laufen müssten.

Sicher kann man mit heutigen, guten Ölen (nicht grade mit
15W30-Baumarkt-Öl) die Intervalle hinauszögern. Vorgeschrieben
war, glaube ich, alle 7500km, oder?

Beim Benziner alle 15.000, bei den Dieseln je nach baujahr 7-10.000.

Ferner sind Inspektionen weit weniger umfangreich.

Du weißt, wo der 123er überall seine Schmiernippel hat, die
alle 10000km (?) abgeschmiert werden müssen?

Ja, das weiß ich. Sind nicht so viele wie beim Ponton, der da wirklich anstrengend ist.
Der 123er kann locker alle 6-12 Monate mal abgeschmiert werden und fertig.
Öfter wurde das bei meinem in 30 Jahren nicht gemacht und das Auto war mechanisch völlig o.k.

Das Ventilspiel muss - soweit ich mich erinnere - auch recht
häufig eingestellt werden, was zugegeben recht schnell
erledigt ist.
Ich gebe zu: Die Technik ist sehr langlebig, was sich
natürlich auch heute noch auf die Wartungskosten auswirken
kann. Aber grade alte Technik kann sehr schnell sehr teuer
werden.

Nicht bei den von Dir genannten Punkten.
Mir fehlt hier immer noch wenigstens ein beispiel, das bei einem 123er teuer werden kann.
Sogar die Lenkung, m.E. wirklich ein „Schwachpunkt“, kostet maximal 800 Eur.

Ganz ehrlich: bevor ich mich in einem Smart setze, nehme ich
lieber den alten Benz…
Mercedes war in den 70ern schon relativ weit in Bezug auf die
passive Sicherheit der Fahrzeuge.

… und hat auch beim Smart dafür gesorgt, dass der Wagen für
seine Größe ein recht sicheres Auto ist. Große Knautschzone
ist nicht alles, wenn sie sinnlos verpufft.
Wobei man diese Fahrzeuge wohl schlecht miteinander
vergleichen kann.

Ein Smart nutzt die Knautschzone des Unfallgegners. ist dieser ein anderer Smart oder ein stabilder Altwagen, gibt´s beim Smart Kleinholz.

Aber wenn Du so von diesen Autos überzeugt bist, möchte ich
Dich nicht vom Kauf abhalten.

Ich weiß noch nicht. Vielleicht wird´s auch ein 126er 560 SEL…

Gruß,
M.

Moin!

Allein die häufigen Ölwechsel mit 0W 50 Öl für Brot- und
Butter TDIs sind schon krank.

Das Öl kenne ich ja noch garnicht, ich dachte 5W-40 kommt in
die alten TDI, und in die neueren 5W-30 oder so.
Und häufig?
Wenn man das besonders gute Öl nimmt, und auf Longlife-Service
umschaltet, dachte ich, dass da bis so 50 000 km möglich sind.

Stimmt.
Nur muss der Rest m.W. vorher inspiziert werden.
Wenn man sich dann betrachtet, was dieses Öl kostet, so kann man deutlich günstiger alle 30.000 Km bei einem 123er mit Billigöl wechseln…

Ein 300D kann locker mit Wechselintervallen von 30.000 Km auf
15W 40 aus dem Baumarkt gefahren werden.

Ja, vielleicht geht das 30 000 km gut, glaube ich aber ehr
nicht,
aber danach kann man den mit Sicherheit auf den Schrott
fahren.

Das geht bei einem belkannten seit ca. 450.000 Km gut…

Sein 240D hat 650.000 Km auf der Uhr. Erster Motor, erstes Getriebe, 2. Kupplung.
Öl- und Filterwechsel alle 30.000 Km.
Solche Laufleistungen erreicht ein moderner TDI nur mit massiven Organspenden auf dem Weg. Da hilft auch all das Longlife Öl und die 1000 Eur Inspektionen bei VW nichts…

Gruß,
M.

Hi,

Um einen Diesel bei guter Leistungsabgabe auch wirklich sauber
zu bekommen, sind komplexe und somit teure Sekundärsysteme wie
Harnstoffeinspritzung,

Ist nicht notwendig.

Doch, sonst ist Euro 5 nicht machbar soweit ich informiert
bin.

Da es schon Fahrzeuge mit EU5-Dieselmotoren gibt, die keine Harnstoffeinspritzung haben, sind deine Informationen logischerweise nicht richtig.

DPF,

Ja.

Biturbo,

Nicht notwendig.

Stimmt. Steigert aber die Effizienz und variable
Turbinengeometrie oder Biturbo (oder beides) sind mittlerweile
Standard.

VTG-Lader sind schon lange Standard, aber bei welchem Klein- und Mittelklasse-Großserienmodell gibt es zwei Turbolader?
Oberklassefahrzeuge - und selbst dort ist das kein „Standard“ - haben eine zu kleine Stückzahl, um hier repräsentativ zu sein.

Hochdruckeinspritzung

Welcher Diesel hat keine?

Alle vor ca. Bj. 1990.

Davon gibts nicht mehr so ganz viele. Kann man hier also vernachlässigen.

Die halten dann komischerweise auch ewig, während v.a. die
jüngeren TDIS reihenweise Injektorenschäden aufweisen.

Quelle dazu? Welche meinst du? Die mit VP, PD oder CR?

u.s.w. erforderlich. All diese Systeme sind nicht nur teuer,
sondern auch zu warten und potentielle Fehlerquellen.

Was muss an einem DPF gewartet werden?

Einige ältere DPFs müssen gewartet werden, wenn auch alle
160.000 Km.

Ok. Aber was genau muss denn da gewartet werden? Der DPF ist ein geschlossener Topf, optisch ähnlich einem Katalysator, der auch nicht gewartet werden muss/kann.

Desweiteren ist ein DPF, wie erwähnt, ein zusätzliches Teil,
das kaputt gehen kann und Geld kostet.

Dieses „Argument“ konnte man damals bei der Einführung der Katalysatoren für Otto-Motoren auch immer hören…

Eines der meistverkauften Modelle der Welt, der VW Golf, ist
exorbitant teuer.

Was bezeichnest du als „exorbitant“ teuer?

Ein durchschnittliuches Jahresgehalt für ein normales Auto.

Na ja, wer 17900 Euro/Jahr verdient, wird sich wohl eher auf dem Gebrauchtwagenmarkt bedienen.

Viele Grüße
WoDi

Hi,

Da hilft auch all das
Longlife Öl und die 1000 Eur Inspektionen bei VW nichts…

Was wird bei so einer 1000-Euro-Inspektion denn gemacht, um auf diesen Preis zu kommen?

Viele Grüße
Wodi