Moin!
Natürlich würde bei höheren Verkaufszahlen der Preis drastisch
sinken.
Ist das so?
Eines der meistverkauften Modelle der Welt, der VW Golf, ist
exorbitant teuer.
Richtig. Aber höhere Stückzahlen bringen niedrigere Preise.
Beim Golf stiegen die Preise mit den Stückzahlen.
Mit „drastisch“ habe ich wohl etwas hochgegriffen, zugegeben.
Ich würde eher sagen, dass der trend generell komplett anders herum läuft.
Wenn ein produkt sich sehr gut verkauft, wird erst mal der Preis hochgezogen. Flachen die Verkäufe dann ab, senkt man den preis, um am Ende des Modell-Lebenzyklus den absatz noch einmal anzukurbeln.
Der Hybrid lohnt sich lediglich für Vielfahrer in der Stadt.
Als Taxi sicherlich sinnvoll.
Warum nicht für Wenigfahrer? Nun müsste man aber noch Viel-
und Wenigfahrer definieren.
Das habe ich oen versucht.
Bis 20.000 Km lohnen sich die höeren kosten für einen Hybriden auf keinen fall. Darüber dann auch nur, wenn sehr viel Stadtverkehr gefahren wird.
Geht die Benzinpreisentwicklung, womit ich rechne, weiterhin
nach oben, so wird sich das aber relativieren und der Prius
wird bald ein gesuchter Gebrauchtwagen sein.
Das glaube ich allein schon aufgrund der im Defektfalle teuren
Batterien nicht.
Ich kenne die Preise nicht.
Ab 7.000 Eur für das Batteriepaket wurden m.W. beim Prius I verlangt.
Und über die Haltbarkeit gibts
noch nicht allzuviele Daten. So lange gibts den Prius ja nun
auch noch nicht.
Seit 12 Jahren.
Dennoch gibt es schon einige Austauschfälle.
Habe ich bei motor-talk gelesen.
Deswegen schrieb ich ja „für Wenigfahrer“.
Für die sowieso nicht. Wer wenig fährt, ist eher abhängig von
Fix- und Wartungskosten.
Die Spritkosten sind in diesem Falle weniger spannend.
Ich beabsichtige ca. 15.000km p.a. zu fahren. Damit sehe ich
mich als Wenigfahrer. Die Wartungs- und Reparaturkosten sowie
Fixkosten sind beim Hybrid nicht teurer als beim Golf.
Nur wenn man die batterien nicht mit einrechnen muss. In Deinem Fall mit 3 Jahres Leasing sicherlich nicht schlecht.
Wer das Auto dann gebraucht kauft, wird sich diese Gedanken jedoch machen. Das Auto wird Toyota nur durch hohe Subventionen in Form einer Sondergarantie absetzen können.
Auf die gesamte Hybridtechnik incl. Batterie gibts erstmal 8
Jahre Garantie, das ist doch schon mal was. Wer fährt heute
noch ein Auto 8 Jahre lang?
Beim Wiederverkauf wird es spätestens interessant, s.o.
Allerdings. Kostet der Sprit in ein paar Jahren 2,50EUR wird
niemand einen Hybrid wegen einer maroden Batterie entsorgen.
Nein, der 5. Hand-Besitzer wird ihn einfach auf Benzin weiterfahren, da der Ersatz der Batterie den Wert des Autos weit übersteigen wird.
Mit den nun erstmals von Mercedes serienmässig angebotenen (ab 2009) Li-Ion Akkus wird das besser, da die haltbarkeit ansteigt. Ein Ersatz des Akkupaketes wird jedoch auf absehbare Zeit teuer bleiben.
Dann werden natürlich After-Market-Leute auftauchen, die die Pakete nachbauen und günstiger anbieten werden.
Streng genommen ist beim herkömmlichen Antrieb ein
Motorschaden das Killerkriterium, trotzdem werden
Austauschmotoren verbaut. Die Kosten für einen ATM dürften
über dem Preis einer Batterie liegen, aber wie gesagt, die
Batteriepreise kenne ich nicht.
s.o.
Die Preise sind ähnlich.
Nur kann ich auch einen gebrauchten AT-Motor verbauen.
Zudem ist ein hybridfahrzeug nicht davor gefeit, auch einen AT-Motor zu benötigen.
Ich will hier auch nicht die Hybridtechnik als der Weisheit
letzter Schluss darstellen. Je nach Bedarf gibt es ja auch
Alternativen.
Es kommt eben immer darauf an wofür man das Auto benötigt und
wieviel und wo es benutzt wird.
Genau das ist der Punkt.
Eine Familie mit 3 Kindern oder ein Handwerker kann mit einem
Konzeptauto oder einem Kleinwagen nichts anfangen.
Diese Leute brauchen große Autos.
Richtig. Trotzdem gibt es nach wie vor eine Berechtigung für
Diesel, Gas oder Benzin. Jeder muss nun für sich herausfinden
welche Lösung die beste für ihn ist.
So ist es.
Für mich z.B. wäre der Lexus RX 400h klasse.
Wenigfahrer, Platzbedarf, Lust auf Allrad.
Ein X5 V8 wäre auch o.k., aber mir würde die Hybrid-Technik einfach Spaß machen. Sinnvoll wäre das nicht. Egal.
Wirklich sinnvoll wäre es, Diesel mit 2000% Aufpreis zu besteuern, so dass diese unsägliche Stinkertechnologie vom Markt verschwindet und dann für Vielfahrer Hybridlösungen im 200 PS Bereich und in Karossen wie A4 Kombi und Touran anzubieten.
Komischerweise sind die atuellen hybridmodelle entweder unglaublich teuer und in Luxusautos verfügbar, oder in total verbogenen Konzeotautos wie dem Prius verbaut.
Weshalb gibt es kein vernünftig designtes Hybridfahrzeug in der Mittelklasse mit konkurrenzfähigen Leistungswerten.
Der 1.4 TFSI Motor von VW wäre doch geradezu prädestiniert für die Kombination mit einer Batterie.
Da ich ja immer Firmenwagen fahre bietet es sich geradezu an.
Innerhalb der Leasingzeit von 3 Jahren habe ich Garantie und
ich denke das ich so einen Beitrag leisten kann Sprit zu
sparen (obwohl ich auch den bezahlt bekomme) und den
Schadstoffausstoss zu senken.
Ich halte viel von diesem Ansatz.
Ein Umdenken wird nötig werden.
Richtig, aber das fällt vielen noch schwer, zumindest den
älteren oder aber auch mir, denn ich kenne noch die Zeiten als
man bei einem Diplomat 5,4 bei 28l/100km von „etwas überhöhtem
Verbrauch“ sprach 
Naja, ich fahre ja selbst einen Benzinvernichter und kann mit Kleinwagen absolut nichts anfangen.
Umsteigen würde ich jedoch auch in ein kleineres Fahrzeug, wenn der Antrieb wirklich überzeugend wäre.
Mir schwebt da etwas wie der selige Opel Signum mit Hybridantrieb vor. Innovativ, aber nicht hässlich designed, geräumig, bequem und super sparsam.
Warum gibt es so etwas nicht?
Im Prinzip könnte ich mir auch einen Volvo C30 D5 als
Firmenwagen nehmen und fahren wie die Sau, den Sprit bezahlt
ja die Firma.
Diese Einstellung wird sich auch ändern. Firmen werden bei
steigenden Kosten auch kleinere/sparsamere Autos anschaffen
oder die privaten Fahrten beschränken.
Momentan ist mir da noch nichts bekannt geworden, aber sicher,
da wird es wohl Änderungen geben (müssen).
Ich kenne aus meinem direkten Umfeld 3 Unternehmen, die von A4/3er auf A3/1er umgestellt haben. Dabei auch von der 170 PS Dieselklasse auf die 1.6er Basismodelle mit Benziner.
Bei vielen Unternehmen wird der private Verbrauch limitiert.
Aber ich denke eben dass das nicht zeitgemäss ist und auch
nicht gerade Verantwortungsbewusst der Umwelt und den
nachfolgenden Generationen gegenüber.
Das Image ist mir schnurz (fahre ja jetzt auch Opel).
Nennt mich einen „Grünen“, aber warum soll ich nicht mit gutem
Beispiel vorangehen?
Mein Sohn möchte, wenn er so alt ist wie ich jetzt, auch noch
mal tief durchatmen können ohne einen Hustenanfall zu
bekommen.
Wie gesagt, gute Einstellung.
Wichtig ist nur, dass man nicht anfängt, allen anderen auch
och seine Ansichten aufzwingen zu wollen (was ich Dir gar
nicht unterstellen will).
Eben, wie ich schon schrieb. Was für mich richtig ist kann für
jemand anders völlig indiskutabel sein. Aber es fliessen jetzt
andere Aspekte als nur Preis, Ausstattung und Leistung mit
ein.
So ist es.
Wenn ich wieder mehr fahren müsste, wäre meine Wahl wohl ein A3 Sportback 2.0 TFSI.
Geht wie Schwein, lässt sich recht sparsam fahren, ist sauber und geräumig genug.
Aber aktuell kann ich mich von meinem Volvo noch nicht so ganz verabschieden. Wollte ihn ja verkaufen, schaffe es aber irgendwie nicht. Einfach ein zu schönes Fahren mit dem Dickschiff…
Ein neuer Benziner SUV mit 5 TKM p.a. läuft deutlich sauberer,
als ein A4 TDI mit 80.000 Km p.a. Das muss man sich immer vor
Augen halten, wenn man über andere urteilt. Und da haben viele
Leute v.a. in Deutschland noch viel zu lernen.
Da haben uns erstaunlicherweise die Amis etwas vorraus. In
Kalifornien muss eine bestimmte Anzahl der zugelassenen
Fahrzeuge Elektroantrieb/Hybrid haben. Vielleicht muss auch
hier wieder der Staat regulierend eingreifen, was ich aber
nicht befürworte.
Warum auch?
Die deutsche Flotte ist eine der saubsersten der Welt.
Die Politik hat die Bürger nun massiv zu entlasten.
MWST auf Energie halbieren, Ökosteuer streichen, Mineralölsteuer halbieren. Das wäre vernünftig.
Zum einen mag ichs nicht so gern bevormundet zu werden, zum
anderen sieht man ja wie das hierzulande angegangen wird
(Plakettenwahn).
So ist es.
Ich habe zwar an meinem Wagen eine grüne Plakette. Mein Alfa muss aber noch bis Sept. 2009 warten, bis er die H-Zulassung erhält und dann wieder ungehindert die Stadt vollstinken darf.
Bei schönem Wetter fahre ich aufgrund der Spritpreise und der unsäglichen Münchner Parkplatzpolitik nun auch wieder öfter mit dem Motorrad in die Stadt. Es ist Baujahr 1987, kein Kat, 4 L Verbrauch und lohnt sich trotzdem…
Das spiegelt dann auch einen ungünstigen Effekt wieder, nämlich dass der Deutsche aufgrund der hoen Steuerlasten und der gestiegenen preise nun die politisch gewünschte Lenkungswirkung nicht verfolgen kann, da er sich schlihtweg kein neues, sauberes, überteuertes deutsches Auto leisten kann. Also beisst er in den sauren Apfel und färt die alte Kiste weiter. oftmals länger als er es eigentlich vor hatte.
Die Politik hat in D nur noch eine vornehmliche Aufgabe: die massive Senkung der Staatsquote und somit der staatlichen Einmischung in das Leben der Bürger.
Dann haben diese auch wieder das nötige Geld, um sich umweltfreundlich zu verhalten.
Gruß,
M.
Gruß,
M.