Spritpreise

Moin,

O.K., meine Erinnerung trog mich da wohl. Wir sind also am
unteren Rand meiner Schätzung bei ca. 30.000 Eur.
Das ist viel Geld für ein Konzeptauto mit dem hohen Risiko des
Batteriedefektes.

Naja, von Konzeptauto würde ich nach nunmehr 12 Jahren Bauzeit nicht mehr sprechen wollen. Die Batterie birgt ein Risiko, da gebe ich Dir recht. Nun baue ich darauf das nach Ablauf der Garantie, also in 8 Jahren, der Prius öfter verkauft wird und die Batterien dann schon günstiger im Original oder über den after-market zu beziehen sind.

Ob die Batterien wirklich nach 10 Jahren getauscht werden
müssen stelle ich mal als unbewiesen hin.

Das hängt natürlich stark von Nutzung und Umweltfaktoren ab,
also vom Einsatzgebiert. In D werden die baterien deutlich
kürzer halten, als in Californien, allein schon wegen der
niedrigen Temperaturen im Winter.

Das ist ein Argument.

Und den Verbrauch
halte ich für Gewicht und Fahrzeuggrösse in Ordnung. Welches
Auto in der Klasse verbraucht weniger?

So gut wie alle Kompakt-TDIs.
Wobei diese für mich auch keine Lösung sind, die Emissopnen
des Diesel machen ihn unattraktiv.

Eben. Reparatur und Wartungskosten sowie der nicht mehr (oder nur noch kaum) vorhandene Preisvorteil beim Sprit und die höhere Steuer lassen Diesel zunehmends unattraktiv werden.

Ein neuer Toyota Auris, de rungefähr dieselbe Innenraumgröße
hat, kostet mit mittlerer Ausstattung und 1.6er Benziner gut
20.000 Euro. Der Verbrauch liegt bei 6.9 L.

Na, der Auris ist doch kleiner. Ich kann mich da natürlich etwas täuschen, denn Dank fehlender Mittelkonsole wirkt der Prius recht gross, auch hinten biete er mehr Platz als mein Astra.
Das Kofferraumvolumen ist um ca. 200l kleiner als beim Golf Variant.

Die 5.000 Eur Preisdifferenz zum Prius kann ich bei normalen
deutschen Nutzungsprofil niemals durch den Minderverbrauch von
knapp 2 L und den deutlich höheren zu erwartenden
Wartungskosten aufgrund der Batterie hereinfahren.

Was ist an der Batterie zu warten?
Die ist Wartungsfrei. Die Ladung wird elektronisch geregelt um einen Memoryeffekt zu vermeiden.
Und wenn es etwas teurer ist umweltfreundlich zu fahren, dann zahle ich diesen Preis aber gern.

Gruss Jakob

Moin,

Richtig. Aber höhere Stückzahlen bringen niedrigere Preise.

Beim Golf stiegen die Preise mit den Stückzahlen.

Naja, VW :wink:

Wenn ein produkt sich sehr gut verkauft, wird erst mal der
Preis hochgezogen. Flachen die Verkäufe dann ab, senkt man den
preis, um am Ende des Modell-Lebenzyklus den absatz noch
einmal anzukurbeln.

Der Prius ist noch weit enfernt davon ein Verkaufsschlager zu sein.
Interessant wird der neue Prius sein.

Der Hybrid lohnt sich lediglich für Vielfahrer in der Stadt.
Als Taxi sicherlich sinnvoll.

Warum nicht für Wenigfahrer? Nun müsste man aber noch Viel-
und Wenigfahrer definieren.

Das habe ich oen versucht.
Bis 20.000 Km lohnen sich die höeren kosten für einen Hybriden
auf keinen fall. Darüber dann auch nur, wenn sehr viel
Stadtverkehr gefahren wird.

Ich weiss imernoch nicht woher Du die höheren Kosten nimmst.

Ich kenne die Preise nicht.

Ab 7.000 Eur für das Batteriepaket wurden m.W. beim Prius I
verlangt.

Wenn die komplette Batterie getauscht werden muss kostet der Spass beim PII rund 2.500,-EUR, es können aber auch einzelne Zellen getauscht werden.

Und über die Haltbarkeit gibts
noch nicht allzuviele Daten. So lange gibts den Prius ja nun
auch noch nicht.
Seit 12 Jahren.

Dennoch gibt es schon einige Austauschfälle.
Habe ich bei motor-talk gelesen.

Die gibts immer und überall.

Ich beabsichtige ca. 15.000km p.a. zu fahren. Damit sehe ich
mich als Wenigfahrer. Die Wartungs- und Reparaturkosten sowie
Fixkosten sind beim Hybrid nicht teurer als beim Golf.

Nur wenn man die batterien nicht mit einrechnen muss. In
Deinem Fall mit 3 Jahres Leasing sicherlich nicht schlecht.
Wer das Auto dann gebraucht kauft, wird sich diese Gedanken
jedoch machen. Das Auto wird Toyota nur durch hohe
Subventionen in Form einer Sondergarantie absetzen können.

Nach 3 Jahren ist immernoch eine Garantie auf die Hybridtechnik drauf, nur die reguläre Garantie ist abgelaufen.

Allerdings. Kostet der Sprit in ein paar Jahren 2,50EUR wird
niemand einen Hybrid wegen einer maroden Batterie entsorgen.

Nein, der 5. Hand-Besitzer wird ihn einfach auf Benzin
weiterfahren, da der Ersatz der Batterie den Wert des Autos
weit übersteigen wird.

Das wird nix. Ohne Batterie gehts beim Prius nicht.

Mit den nun erstmals von Mercedes serienmässig angebotenen (ab
2009) Li-Ion Akkus wird das besser, da die haltbarkeit
ansteigt. Ein Ersatz des Akkupaketes wird jedoch auf absehbare
Zeit teuer bleiben.

Wie gesagt, der Prius III, der wohl Anfang nächsten Jahres kommen soll, hat ebenfalls Li-Ion Akkus drin.
Mercedes setzt, zumindest nach der Aussage des Entwicklungschefs, eh auf die Brennstoffzelle.

Dann werden natürlich After-Market-Leute auftauchen, die die
Pakete nachbauen und günstiger anbieten werden.

Right. Und das es momentan noch nicht soweit ist zeigt eben deutlich wie lange die Batterien halten. Da gibts noch keine Nachfrage.

s.o.
Die Preise sind ähnlich.
Nur kann ich auch einen gebrauchten AT-Motor verbauen.
Zudem ist ein hybridfahrzeug nicht davor gefeit, auch einen
AT-Motor zu benötigen.

Theoretisch natürlich schon. Nach einem Motorschaden habe ich bisher vergeblich gegoogelt. Überall heisst es nur dass der verbaute 1.6 VVTI äusserst robust sein soll.

Wirklich sinnvoll wäre es, Diesel mit 2000% Aufpreis zu
besteuern, so dass diese unsägliche Stinkertechnologie vom
Markt verschwindet und dann für Vielfahrer Hybridlösungen im
200 PS Bereich und in Karossen wie A4 Kombi und Touran
anzubieten.

Die Karosserieform ist nicht das gelbe vom Ei beim Prius und ist sicherlich auch dem Verkauf etwas hinderlich für Otto Normal Verbraucher. Andererseits ist das Auto gerade wegen der Form und der Technik in den USA momentan hip.
Ich bin gespannt wie der Prius III wohl aussieht. Gerüchten zufolge soll der auch über Steckdose aufzuladen sein und der Verbrauch soll unter 4l/100km liegen. Angeblich soll er Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen. Genau passend, denn da läuft mein jetziger aus dem Leasing.
Das mit dem Diesel sehe ich aber skeptisch. Die gesamte Transportbranche stöhnt unter dem hohen Dieselpreis und der Dieselzuschlag bei Speditionen geht Richtung 12,5% (!!!).

Komischerweise sind die atuellen hybridmodelle entweder
unglaublich teuer und in Luxusautos verfügbar, oder in total
verbogenen Konzeotautos wie dem Prius verbaut.
Weshalb gibt es kein vernünftig designtes Hybridfahrzeug in
der Mittelklasse mit konkurrenzfähigen Leistungswerten.

Tja, da müssen wir wohl noch warten.

Der 1.4 TFSI Motor von VW wäre doch geradezu prädestiniert für
die Kombination mit einer Batterie.

VW schläft aber tief und fest.

Umsteigen würde ich jedoch auch in ein kleineres Fahrzeug,
wenn der Antrieb wirklich überzeugend wäre.
Mir schwebt da etwas wie der selige Opel Signum mit
Hybridantrieb vor. Innovativ, aber nicht hässlich designed,
geräumig, bequem und super sparsam.
Warum gibt es so etwas nicht?

Ich hoffe das kommt noch. Der hohe Benzinpreis wird die Entwicklung sicher forcieren und die Nachfrage nach alternativen Antriebskonzepten steigt.

Ich kenne aus meinem direkten Umfeld 3 Unternehmen, die von
A4/3er auf A3/1er umgestellt haben. Dabei auch von der 170 PS
Dieselklasse auf die 1.6er Basismodelle mit Benziner.

Bei vielen Unternehmen wird der private Verbrauch limitiert.

Hmm, bei uns nicht. Da gibts imernoch 911er, CLS 500, Q7, A6 3.0TDI Quattro. Selbst der Touran hat die 170PS Maschine und Vollausstattung.

Die deutsche Flotte ist eine der saubsersten der Welt.
Die Politik hat die Bürger nun massiv zu entlasten.
MWST auf Energie halbieren, Ökosteuer streichen,
Mineralölsteuer halbieren. Das wäre vernünftig.

Spätestens dann interessiert sich aber keine Sau mehr für alternative Konzepte. Dann wird wieder mit dem Touareg zum Briefkasten gefahren.

Ich habe zwar an meinem Wagen eine grüne Plakette. Mein Alfa
muss aber noch bis Sept. 2009 warten, bis er die H-Zulassung
erhält und dann wieder ungehindert die Stadt vollstinken darf.
Bei schönem Wetter fahre ich aufgrund der Spritpreise und der
unsäglichen Münchner Parkplatzpolitik nun auch wieder öfter
mit dem Motorrad in die Stadt. Es ist Baujahr 1987, kein Kat,
4 L Verbrauch und lohnt sich trotzdem…

Eine grüne Plakette habe ich auch, brauche ich aber nur im Bedarfsfall wenn ich wiedermal nach Berlin fahre.
Auch einige Freunde von mir fahren wieder vermehrt täglich mit dem Motorrad. Einer überlegt, ob er seinen T4-Diesel nicht abstösst. Das Auto wird zu teuer.

Das spiegelt dann auch einen ungünstigen Effekt wieder,
nämlich dass der Deutsche aufgrund der hoen Steuerlasten und
der gestiegenen preise nun die politisch gewünschte
Lenkungswirkung nicht verfolgen kann, da er sich schlihtweg
kein neues, sauberes, überteuertes deutsches Auto leisten
kann. Also beisst er in den sauren Apfel und färt die alte
Kiste weiter. oftmals länger als er es eigentlich vor hatte.

Allerdings. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf unseren Strassen steigt drastisch an. Verbrauchsarme Kleinwagen, selbst wenn es die letzten Grotten sind, erzielen zur Zeit Höchstpreise auf dem Gebrauchtmarkt.

Gruss Jakob

Moin,

Ein Wenigfahrer ist für mich jemand, der relativ wenige KM
fährt (die genannten 1500km/Jahr gehören für mich nicht mehr
dazu, eher Normalfahrer). Was aber nicht bedeutet, dass er nur
in der Stadt fährt, sondern darunter können auch Landstraße
und Autobahn (Urlaubsfahrt) sein, wo sich ein Hybrid weniger
rentiert.

Bei mir siehts so aus:
Überwiegend Arbeitsweg ca. 8km. Zwischenzeitlich kurze Autobahnabschnitte HH->HL. Ab und an auch mal länger, aber selten.
Am Wochenende meist Landstrasse.

Die Kosten für einen ATM dürften
über dem Preis einer Batterie liegen, aber wie gesagt, die
Batteriepreise kenne ich nicht.

Dann wäre ich mich solchen Äußerungen etwas vorsichtig. Ich
meine, die lagen nämlich mal im 5stelligen Eurobereich. Würde
mich aber nicht wundern, wenn die inzwischen deutlich
günstiger geworden sind.

Habe mich zwischenzeitlich informiert. Komplettausch der Batterie ca. 2.500,-EUR. Aber man kann auch einzelne Zellen tauschen.
Diese Gerücht, dass die Batterien für den Prius so sauteuer sind halten sich allerdings standhaft und werden gern von den Hybridgegnern herangezogen.

Gruss Jakob

Moin,

AGR ist aber keine dieselspezifische Einrichtung und hat auch
nichts mit dem DPF zu tun.

und hat einen neuen Ansaugkrümmer wegen
defekter Drallstellglieder bekommen.

Gut (bzw. schlecht :smile: ), aber auch dieses Bauteil ist nicht
diesel- bzw. DPF-spezifisch.

Richtig. Mir ging es auch nicht um den Zusammenhang vom DPF und diesen Bauteilen sondern vielmehr darum, dass diese Bauteile der Schadstoffreduzierung dienen. Und das scheint noch nicht richtig ausgereift.

Mir ging es darum, aufzuzeigen, dass da Dinge genannt wurden
(Harnstoffeinspritzung, Biturbo…), die so nicht richtig sind
in Bezug auf EU4-Dieselmotoren. Auch die Motoren, die schon
EU5 erfüllen, kommen ohne das aus.

Da haben wir dann klassisch aneinander vorbei geredet :wink:

Was alle diese Motoren prinzipbedingt, also
herstellerunabhängig, nicht abkönnen, sind extreme
Kurzstrecken, also die üblichen 300 m zum Brötchenholen oder
sowas.
Aber letztlich trifft das auf alle Motoren, gleich welcher
Bauart, zu.

Also mein Kurzstreckenanteil ist zwar etwas höher, aber da kommen immer mehrere Kilometer zusammen. Nunja, die Probleme die ich habe sind beim 1.9 mit 150PS oft zu lesen und zu hören. Unabhängig von Kurzstrecke oder Autobahn.

Gruss Jakob

Hallo!

Richtig. Aber höhere Stückzahlen bringen niedrigere Preise.

Beim Golf stiegen die Preise mit den Stückzahlen.

Naja, VW :wink:

VW ist da zwar besonders unverschämt, aber generell gilt dieser trend für alle Autohersteller.
Die Autopreise haben sich in 15 Jahren verdoppelt, während der Absatz bei so gut wie allen Marken in diesem Zeitraum stieg.

Wenn ein produkt sich sehr gut verkauft, wird erst mal der
Preis hochgezogen. Flachen die Verkäufe dann ab, senkt man den
preis, um am Ende des Modell-Lebenzyklus den absatz noch
einmal anzukurbeln.

Der Prius ist noch weit enfernt davon ein Verkaufsschlager zu
sein.
Interessant wird der neue Prius sein.

Ich finde das Konzept natürlich auch überlegenswert.
Für Taxis, Kurierfahrzeuge, vielgenutzte Car-Sharing-Autos u.ä. ist das bereits jetzt ein super Konzept.
Nur für den Autobahnvielfahrer bringt es (noch) nichts und die möglichen hohen Folgekosten darf man nicht aus den Augen lassen.

Der Hybrid lohnt sich lediglich für Vielfahrer in der Stadt.
Als Taxi sicherlich sinnvoll.

Warum nicht für Wenigfahrer? Nun müsste man aber noch Viel-
und Wenigfahrer definieren.

Das habe ich oen versucht.
Bis 20.000 Km lohnen sich die höeren kosten für einen Hybriden
auf keinen fall. Darüber dann auch nur, wenn sehr viel
Stadtverkehr gefahren wird.

Ich weiss imernoch nicht woher Du die höheren Kosten nimmst.

Habe doch den Preisvergleich gebracht. Zudem das höhere Wartungsrisiko.

Ich kenne die Preise nicht.

Ab 7.000 Eur für das Batteriepaket wurden m.W. beim Prius I
verlangt.

Wenn die komplette Batterie getauscht werden muss kostet der
Spass beim PII rund 2.500,-EUR, es können aber auch einzelne
Zellen getauscht werden.

Das ist überzeugend.
Ein großes Problem weniger.
Nach 10 Jahren muss man eine solche Summe bei einigen Autos investieren. Blöderweise hat der Prius auch alle Komponenten eines solchen, die dann auch noch „daher kommen“ können.

Aber das wird nun spitzfindig, der Batteriepreis ist generell so i.O.

Und über die Haltbarkeit gibts
noch nicht allzuviele Daten. So lange gibts den Prius ja nun
auch noch nicht.
Seit 12 Jahren.

Dennoch gibt es schon einige Austauschfälle.
Habe ich bei motor-talk gelesen.

Die gibts immer und überall.

Klar. Nur sind sie eben in diesem fall für den Besitzer teuer und machen den gesamten Spareffekt von vielen 10.000 Km zunichte.

Ich beabsichtige ca. 15.000km p.a. zu fahren. Damit sehe ich
mich als Wenigfahrer. Die Wartungs- und Reparaturkosten sowie
Fixkosten sind beim Hybrid nicht teurer als beim Golf.

Nur wenn man die batterien nicht mit einrechnen muss. In
Deinem Fall mit 3 Jahres Leasing sicherlich nicht schlecht.
Wer das Auto dann gebraucht kauft, wird sich diese Gedanken
jedoch machen. Das Auto wird Toyota nur durch hohe
Subventionen in Form einer Sondergarantie absetzen können.

Nach 3 Jahren ist immernoch eine Garantie auf die
Hybridtechnik drauf, nur die reguläre Garantie ist abgelaufen.

Das ist ja schon ein Ansatz. Ich möchte das Thema auch gar nicht totreden. Neue Technologien müssen wir sowieso entwickeln und verwenden. Der Hybrid ist einer der möglichen Wege für den Zwischenschritt hin zu eingeschränktem Ölverbrauch und ich finde es generell sehr vernünftig, sich auch als Kunde bereits frühzeitig mit der „neuen Zeit“ zu beschäftigen.
Für mich jedoch fehlt dem Hybriden noch ein wenig die Ernsthaftigkeit vor allem beim Design der Karosserie. Ich erwarte mir einen einigermassen bezahlbaren Kombi oder SUV mit ca. 200 PS.
Dann bin ich wohl auch dabei.
Aber so ein verbogenes, kleines Konzeptauto ist nichts für mich.

Allerdings. Kostet der Sprit in ein paar Jahren 2,50EUR wird
niemand einen Hybrid wegen einer maroden Batterie entsorgen.

Nein, der 5. Hand-Besitzer wird ihn einfach auf Benzin
weiterfahren, da der Ersatz der Batterie den Wert des Autos
weit übersteigen wird.

Das wird nix. Ohne Batterie gehts beim Prius nicht.

Dann wird er auf dem Schrott landen.
macht auch nichts, bis dahin gibt es bessere Hybride, reine E-Fahrzeuge, leichtere Fahrräder…

Autos wie der BMW 530d, Mercedes E 400 CDI u.ä. jedenfalls werden es sicherlich auch nicht bis zum H-Kennzeichen bringen…

Mit den nun erstmals von Mercedes serienmässig angebotenen (ab
2009) Li-Ion Akkus wird das besser, da die haltbarkeit
ansteigt. Ein Ersatz des Akkupaketes wird jedoch auf absehbare
Zeit teuer bleiben.

Wie gesagt, der Prius III, der wohl Anfang nächsten Jahres
kommen soll, hat ebenfalls Li-Ion Akkus drin.
Mercedes setzt, zumindest nach der Aussage des
Entwicklungschefs, eh auf die Brennstoffzelle.

…welche auch eine Batterie benötigt.

Beim Wasserstoffantrieb ist zudem die Herstellung des Wasserstoffes sehr energieaufwändig und die Lagerung kompliziert. Das dauert noch ein paar Jahre.

Da ist ein Hybridfahrzeug zunächst einmal ein guter Zwischenschritt.
Ein 200er Kompressor mit Hybrid im E Kombi würde mir gefallen.

Dann werden natürlich After-Market-Leute auftauchen, die die
Pakete nachbauen und günstiger anbieten werden.

Right. Und das es momentan noch nicht soweit ist zeigt eben
deutlich wie lange die Batterien halten. Da gibts noch keine
Nachfrage.

…und kaum Verbreitung im Markt.

s.o.
Die Preise sind ähnlich.
Nur kann ich auch einen gebrauchten AT-Motor verbauen.
Zudem ist ein hybridfahrzeug nicht davor gefeit, auch einen
AT-Motor zu benötigen.

Theoretisch natürlich schon. Nach einem Motorschaden habe ich
bisher vergeblich gegoogelt. Überall heisst es nur dass der
verbaute 1.6 VVTI äusserst robust sein soll.

Motorschäden sind generell äußerst selten.
Die passieren eher dem 6. Besitzer in Afrika. Das erscheint dann nicht mehr in der Statistik.

Wirklich sinnvoll wäre es, Diesel mit 2000% Aufpreis zu
besteuern, so dass diese unsägliche Stinkertechnologie vom
Markt verschwindet und dann für Vielfahrer Hybridlösungen im
200 PS Bereich und in Karossen wie A4 Kombi und Touran
anzubieten.

Die Karosserieform ist nicht das gelbe vom Ei beim Prius und
ist sicherlich auch dem Verkauf etwas hinderlich für Otto
Normal Verbraucher.

…was ja offenbar, aus mir nicht verständlichen Gründen, auch seitens Toyota gewollt ist.
Vielleicht wollen sie die Absatzzahlen noch ein wenig regulieren, falls es Probleme mit z.B. der Batteire gibt.
Das würde ich verstehen.

Andererseits ist das Auto gerade wegen der
Form und der Technik in den USA momentan hip.

Es gilt wohl eher als Spielzeug, so wie ein uns ein 50er Roller, den man sich halt noch in die Garage stellt.
Meine Erfahrung an der Ostküste der USA ist, dass die Prius in großer Zahl in die Autovermietungen gedrückt werden und ein paar Promis sich die Dinger als 5. Wagen halten, um ihr Image aufzupolieren.
Einen privat zugelassenen Prius habe ich dort noch kein einziges Mal gesehen.
Möglicherweise sieht das in Californien etwas anders aus, aber die Neuverkäufe an schweren SUV wie dem Navigator liegen, trotz massiven Einbruchs, immer noch weit über denen des Prius.

Ich bin gespannt wie der Prius III wohl aussieht. Gerüchten
zufolge soll der auch über Steckdose aufzuladen sein und der
Verbrauch soll unter 4l/100km liegen. Angeblich soll er Anfang
nächsten Jahres auf den Markt kommen. Genau passend, denn da
läuft mein jetziger aus dem Leasing.

Wenn es nur endlich einen wirklich geräumigen Allradkombi oder SUV mit der Technik gäbe…

Das mit dem Diesel sehe ich aber skeptisch. Die gesamte
Transportbranche stöhnt unter dem hohen Dieselpreis und der
Dieselzuschlag bei Speditionen geht Richtung 12,5% (!!!).

Dafür gibt es ja auch die Bahn.
Große LKW haben auf Langstrecke sowieso nichts mehr auf der AB verloren.
Auch wenn ich von politisch induzierten Versuchen der „Lenkungswirkung“ wenig halte, ist es in diesem Fall absolut angebracht.

Komischerweise sind die atuellen hybridmodelle entweder
unglaublich teuer und in Luxusautos verfügbar, oder in total
verbogenen Konzeotautos wie dem Prius verbaut.
Weshalb gibt es kein vernünftig designtes Hybridfahrzeug in
der Mittelklasse mit konkurrenzfähigen Leistungswerten.

Tja, da müssen wir wohl noch warten.

Das mache ich.

Der 1.4 TFSI Motor von VW wäre doch geradezu prädestiniert für
die Kombination mit einer Batterie.

VW schläft aber tief und fest.

VW macht ja ein gutes Geschäft mit seinen überteuerten Durchschnittsautos.
Aber ich halte ihnen zu Gute, dass sie eine für Kompakt- und Mittelklasse gut geeignete sparsame Motorenpalette anbieten.
Ein Passat 1.9 TDI Blue Motion ist schon mal eine gute Antwort auf steigende Fahrzeugkosten.
Wenig Verbrauch, vernünftige Ausstattung, günstige Verschleißteile, z.B. die schmalen Reifen.
Defr Kaufpreis ist wie bei VW üblich 15% zu hoch, aber das wird sich in den nächsten Jahren zwangsläufig ändern.

Umsteigen würde ich jedoch auch in ein kleineres Fahrzeug,
wenn der Antrieb wirklich überzeugend wäre.
Mir schwebt da etwas wie der selige Opel Signum mit
Hybridantrieb vor. Innovativ, aber nicht hässlich designed,
geräumig, bequem und super sparsam.
Warum gibt es so etwas nicht?

Ich hoffe das kommt noch. Der hohe Benzinpreis wird die
Entwicklung sicher forcieren und die Nachfrage nach
alternativen Antriebskonzepten steigt.

Aktuell scheint es so zu sein, dass der Deutsche her noch mehr Leistung und größere Fahrzeuge will.
Ein A4 unter 160, ein A6 unter 200 PS sind eigentlich unverkäuflich.
Die Fahrzeuge wachsen mit jeder Neuvorstellung innerhalb der Klasse und werden schwerer.
Immer neue überflüssige Gimmicks wie Kameras, radar u.s.w. werden angeboten.

So schlecht kann es den Deutschen also noch nicht gehen…

Aber:

Ich kenne aus meinem direkten Umfeld 3 Unternehmen, die von
A4/3er auf A3/1er umgestellt haben. Dabei auch von der 170 PS
Dieselklasse auf die 1.6er Basismodelle mit Benziner.

Bei vielen Unternehmen wird der private Verbrauch limitiert.

Hmm, bei uns nicht. Da gibts imernoch 911er, CLS 500, Q7, A6
3.0TDI Quattro. Selbst der Touran hat die 170PS Maschine und
Vollausstattung.

Das ist gut, Ihr erhaltet Arbeitsplätze!
Darf ich den 911er mal fahren…?

Die deutsche Flotte ist eine der saubsersten der Welt.
Die Politik hat die Bürger nun massiv zu entlasten.
MWST auf Energie halbieren, Ökosteuer streichen,
Mineralölsteuer halbieren. Das wäre vernünftig.

Spätestens dann interessiert sich aber keine Sau mehr für
alternative Konzepte. Dann wird wieder mit dem Touareg zum
Briefkasten gefahren.

…bis das Öl leer ist.
Nur machen das alle anderen sowieso, nur der Deutsche wird vom eigenen Staat massiv abkassiert.
Das macht keinen Sinn.
Man sieht es ja auch an Merkels völlig einsamer Position bzgl. Kernkraft beim G8-Gipfel.
Am deutschen Wesen wird die Welt nicht genesen. Das hat sie in den letzten 100 Jahren bereits zweimal abgelehnt…

Nur der deutsche Bürger muss unter dem linken Gutmenschentum, das sich mittlerweile durch fast alle politischen Parteien zieht, massiv leiden.
Und da man ihm das über eine Neiddebatte verkauft, macht er auch noch mit…

Ich habe zwar an meinem Wagen eine grüne Plakette. Mein Alfa
muss aber noch bis Sept. 2009 warten, bis er die H-Zulassung
erhält und dann wieder ungehindert die Stadt vollstinken darf.
Bei schönem Wetter fahre ich aufgrund der Spritpreise und der
unsäglichen Münchner Parkplatzpolitik nun auch wieder öfter
mit dem Motorrad in die Stadt. Es ist Baujahr 1987, kein Kat,
4 L Verbrauch und lohnt sich trotzdem…

Eine grüne Plakette habe ich auch, brauche ich aber nur im
Bedarfsfall wenn ich wiedermal nach Berlin fahre.
Auch einige Freunde von mir fahren wieder vermehrt täglich mit
dem Motorrad. Einer überlegt, ob er seinen T4-Diesel nicht
abstösst. Das Auto wird zu teuer.

Habe ich den T5 TDI, Baujahr 2005, erwähnt, der nur eine gelbe Plakette erhält…?

Diese Plaketten-Farce ist nur eine weitere Politposse, welche die dringende Abwahl der Koalition nahe legt.
Warum die FDP nicht 70% erreicht, ist mir vollkommen schleierhaft.

Das spiegelt dann auch einen ungünstigen Effekt wieder,
nämlich dass der Deutsche aufgrund der hoen Steuerlasten und
der gestiegenen preise nun die politisch gewünschte
Lenkungswirkung nicht verfolgen kann, da er sich schlihtweg
kein neues, sauberes, überteuertes deutsches Auto leisten
kann. Also beisst er in den sauren Apfel und färt die alte
Kiste weiter. oftmals länger als er es eigentlich vor hatte.

Allerdings. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf unseren
Strassen steigt drastisch an. Verbrauchsarme Kleinwagen,
selbst wenn es die letzten Grotten sind, erzielen zur Zeit
Höchstpreise auf dem Gebrauchtmarkt.

So ist es.
Wollen wir das? Lauter junge Leute in den unsichersten alten Gurken. Ein paar Firmenwagenfahrer rasen noch, der Durchschnitt fährt in 10 Jahre alten Kübeln herum?

So wird esbald sein.
Aktuell setzen die Hersteller ihre teuren Dickschiffe noch gut ab, da der Firmenwagenanteil und die Zahlbereitschaft beim privaten Mittelstand noch sehr hoch sind.
Wird hier gespart, wird es sehr schnell sehr eng.

Gruß,
M.

Hi!

Um einen Diesel bei guter Leistungsabgabe auch wirklich sauber
zu bekommen, sind komplexe und somit teure Sekundärsysteme wie
Harnstoffeinspritzung,

Ist nicht notwendig.

Doch, sonst ist Euro 5 nicht machbar soweit ich informiert
bin.

Da es schon Fahrzeuge mit EU5-Dieselmotoren gibt, die keine
Harnstoffeinspritzung haben, sind deine Informationen
logischerweise nicht richtig.

O.K., wieder was gelernt.
Das wusste ich nicht.

DPF,

Ja.

Biturbo,

Nicht notwendig.

Stimmt. Steigert aber die Effizienz und variable
Turbinengeometrie oder Biturbo (oder beides) sind mittlerweile
Standard.

VTG-Lader sind schon lange Standard, aber bei welchem Klein-
und Mittelklasse-Großserienmodell gibt es zwei Turbolader?

Lies genau (ich schrieb „oder“).
VW setzt ja nun auf Turbo und Kompressor.
Kostet auch Geld, ist anfällig, geht aber richtig gut… :wink:

Oberklassefahrzeuge - und selbst dort ist das kein „Standard“

  • haben eine zu kleine Stückzahl, um hier repräsentativ zu
    sein.

Hochdruckeinspritzung

Welcher Diesel hat keine?

Alle vor ca. Bj. 1990.

Davon gibts nicht mehr so ganz viele. Kann man hier also
vernachlässigen.

Leider.
Mein Argument war ja, dass so etwas nötig ist, um die niedrigen Verbräuche zu realisieren, solche Technologien aber anfällig sind.

Die halten dann komischerweise auch ewig, während v.a. die
jüngeren TDIS reihenweise Injektorenschäden aufweisen.

Quelle dazu? Welche meinst du? Die mit VP, PD oder CR?

Bekannt sind Injektorenprobleme bei CR von Mercedes (v.a. 400 CDI) und BMW (v.a. 3.0d) in größerer Häufung.
Sie kommen eigentlich bei allen Dieseln vor, die diese Art von Injektoren verwenden. Je schlechter der getankte Diesel, desto häufiger.

u.s.w. erforderlich. All diese Systeme sind nicht nur teuer,
sondern auch zu warten und potentielle Fehlerquellen.

Was muss an einem DPF gewartet werden?

Einige ältere DPFs müssen gewartet werden, wenn auch alle
160.000 Km.

Ok. Aber was genau muss denn da gewartet werden? Der DPF ist
ein geschlossener Topf, optisch ähnlich einem Katalysator, der
auch nicht gewartet werden muss/kann.

Er kann kaputt gehen und kostet Geld. Das war das Thema.

Desweiteren ist ein DPF, wie erwähnt, ein zusätzliches Teil,
das kaputt gehen kann und Geld kostet.

Dieses „Argument“ konnte man damals bei der Einführung der
Katalysatoren für Otto-Motoren auch immer hören…

…und es greift nach wie vor.

Dass Abgasreinigung generell nötig ist, stelle ich hier nicht in abrede.
Nur der Aufwand hierfür ist, v.a. beim Diesel, unverhältnismäßig hoch.

Eines der meistverkauften Modelle der Welt, der VW Golf, ist
exorbitant teuer.

Was bezeichnest du als „exorbitant“ teuer?

Ein durchschnittliuches Jahresgehalt für ein normales Auto.

Na ja, wer 17900 Euro/Jahr verdient, wird sich wohl eher auf
dem Gebrauchtwagenmarkt bedienen.

Ein vernünftiger Golf kostet über 30.000 Eur.

Gruß,
M.

Hallo!

Da hilft auch all das
Longlife Öl und die 1000 Eur Inspektionen bei VW nichts…

Was wird bei so einer 1000-Euro-Inspektion denn gemacht, um
auf diesen Preis zu kommen?

Das sind die üblichen Kosten für eine große Inspektion bei unseren VWs und Audis.

Die Werbetexte von wegen kleine Inspektion 200, große Inspektion 350 Eur sind Augenwischerei.
Für ein richtiges Auto wie z.B. meinen Volvo bezahlt man immer ca. 400/900 Eur.
Bei den kleinen Audi (3 Stück A3) und dem Touran, die wir haben, liegt das Niveau noch etwas höher, eben bei 500 / 1000 Eur. Das kostet dann auch der große Mercedes.

Das sind wohl gemerkt alles Autos, die ich in der Familie habe und die vernünftig behandelt werden.

Gruß,
M.

Moin!

O.K., meine Erinnerung trog mich da wohl. Wir sind also am
unteren Rand meiner Schätzung bei ca. 30.000 Eur.
Das ist viel Geld für ein Konzeptauto mit dem hohen Risiko des
Batteriedefektes.

Naja, von Konzeptauto würde ich nach nunmehr 12 Jahren Bauzeit
nicht mehr sprechen wollen.

Das Design lässt mich glauben, dass man es mit dem Massenverkauf noch nicht so ganz ernst meint…

Die Batterie birgt ein Risiko, da
gebe ich Dir recht. Nun baue ich darauf das nach Ablauf der
Garantie, also in 8 Jahren, der Prius öfter verkauft wird und
die Batterien dann schon günstiger im Original oder über den
after-market zu beziehen sind.

Der preis ist ja, wie Du bereits schriebst, jetzt schon akzeptabel.
Das Argument habe ich also nicht mehr… :wink:

Ob die Batterien wirklich nach 10 Jahren getauscht werden
müssen stelle ich mal als unbewiesen hin.

Das hängt natürlich stark von Nutzung und Umweltfaktoren ab,
also vom Einsatzgebiert. In D werden die baterien deutlich
kürzer halten, als in Californien, allein schon wegen der
niedrigen Temperaturen im Winter.

Das ist ein Argument.

Wie lange genau, werden wir sehen.
Der Weg an sich ist richtig, das möchte ich nochmal betonen. Ich bin nur so kritisch, weil ich von einem modernen Fahrzeug erwarte, dass es 10 Jahre einfach (zumindest weitgehend) funktioniert.

Und den Verbrauch
halte ich für Gewicht und Fahrzeuggrösse in Ordnung. Welches
Auto in der Klasse verbraucht weniger?

So gut wie alle Kompakt-TDIs.
Wobei diese für mich auch keine Lösung sind, die Emissopnen
des Diesel machen ihn unattraktiv.

Eben. Reparatur und Wartungskosten sowie der nicht mehr (oder
nur noch kaum) vorhandene Preisvorteil beim Sprit und die
höhere Steuer lassen Diesel zunehmends unattraktiv werden.

Einverstanden.
Würde ich auch nicht mehr kaufen.
In Italien nutzen wir noch Diesel, weil das dortige fahrprofil mit viel Landstraße und langsamen Autobahnfahrten dem Prinzip stark entgegen kommt. Ein A3 SB 2.0 TDI quattro läuft bei uns am Berg mit 5L. Das ist wirklich genial.

Ein neuer Toyota Auris, de rungefähr dieselbe Innenraumgröße
hat, kostet mit mittlerer Ausstattung und 1.6er Benziner gut
20.000 Euro. Der Verbrauch liegt bei 6.9 L.

Na, der Auris ist doch kleiner. Ich kann mich da natürlich
etwas täuschen, denn Dank fehlender Mittelkonsole wirkt der
Prius recht gross, auch hinten biete er mehr Platz als mein
Astra.
Das Kofferraumvolumen ist um ca. 200l kleiner als beim Golf
Variant.

Ich habe mir beide nebeneinander angesehen. Der Avensis jedenfalls ist deutlich größer, im Innenraum des Prius fühlte ich mich ähnlich wie im Auris. Nachgemessen habe ich nicht.

Die 5.000 Eur Preisdifferenz zum Prius kann ich bei normalen
deutschen Nutzungsprofil niemals durch den Minderverbrauch von
knapp 2 L und den deutlich höheren zu erwartenden
Wartungskosten aufgrund der Batterie hereinfahren.

Was ist an der Batterie zu warten?

Evtl. ist sie zu tauschen. Das meinte ich.

Die ist Wartungsfrei. Die Ladung wird elektronisch geregelt um
einen Memoryeffekt zu vermeiden.
Und wenn es etwas teurer ist umweltfreundlich zu fahren, dann
zahle ich diesen Preis aber gern.

Das finde ich auch gut.

Wenn das hier noch 2 Wochen so weiter geht, kaufe ich mir auch so ein Ding. Dann ist Ruh`… :wink:

Gruß,
M.

Hi,

Was wird bei so einer 1000-Euro-Inspektion denn gemacht, um
auf diesen Preis zu kommen?

Das sind die üblichen Kosten für eine große Inspektion bei
unseren VWs und Audis.

Das beantwortet meine Frage nicht.
Was also wird an diesen Autos bei der Inspektion gemacht, dass diese Preise entstehen?

Die Werbetexte von wegen kleine Inspektion 200, große
Inspektion 350 Eur sind Augenwischerei.

Solche Werbetexte, die ich jetzt nicht kenne, können sich immer nur auf bestimmte Modelle beziehen. Dass die Inspektion für einen 12-Zylinder Touareg teurer wird als die bei einem Fox, ergibt sich allein schon aus der erheblich größeren Ölmenge des Touareg.

Für ein richtiges Auto wie z.B. meinen Volvo bezahlt man immer
ca. 400/900 Eur.

Zu Volvo kann ich nichts sagen, aber das war ja hier auch nicht das Thema.

Bei den kleinen Audi (3 Stück A3) und dem Touran, die wir
haben, liegt das Niveau noch etwas höher, eben bei 500 / 1000
Eur. Das kostet dann auch der große Mercedes.

Die Frage bleibt: was wird bei der Inspektion gemacht?

Das sind wohl gemerkt alles Autos, die ich in der Familie habe
und die vernünftig behandelt werden.

Das mag ja alles sein.
Du könntest hier ja mal eine der Inspektionsrechnungen reinstellen, damit man einmal nachvollziehen kann, was da so teuer ist.

Viele Grüße
WoDi

Hi,

Biturbo,

Nicht notwendig.

Stimmt. Steigert aber die Effizienz und variable
Turbinengeometrie oder Biturbo (oder beides) sind mittlerweile
Standard.

VTG-Lader sind schon lange Standard, aber bei welchem Klein-
und Mittelklasse-Großserienmodell gibt es zwei Turbolader?

Lies genau (ich schrieb „oder“).

Ich habe genau gelesen. Du schriebst auch „oder beides…sind mittlerweile Standard“. Daher meine Frage, wo zwei Turbolader Standard sind.

VW setzt ja nun auf Turbo und Kompressor.
Kostet auch Geld, ist anfällig, geht aber richtig gut… :wink:

Bei wievielen Motoren wird denn diese Kombination eingesetzt?

[…]

u.s.w. erforderlich. All diese Systeme sind nicht nur teuer,
sondern auch zu warten und potentielle Fehlerquellen.

Was muss an einem DPF gewartet werden?

Einige ältere DPFs müssen gewartet werden, wenn auch alle
160.000 Km.

Ok. Aber was genau muss denn da gewartet werden? Der DPF ist
ein geschlossener Topf, optisch ähnlich einem Katalysator, der
auch nicht gewartet werden muss/kann.

Er kann kaputt gehen und kostet Geld. Das war das Thema.

Auch. Mich interessierten aber die von dir genannten Wartungsarbeiten am DPF.
Was wird da gemacht?

Desweiteren ist ein DPF, wie erwähnt, ein zusätzliches Teil,
das kaputt gehen kann und Geld kostet.

Dieses „Argument“ konnte man damals bei der Einführung der
Katalysatoren für Otto-Motoren auch immer hören…

…und es greift nach wie vor.

Ein Motor kann auch kaputt gehen. Ist das ein Argument gegen den Einbau eines Motors in ein Auto?

Dass Abgasreinigung generell nötig ist, stelle ich hier nicht
in abrede.
Nur der Aufwand hierfür ist, v.a. beim Diesel,
unverhältnismäßig hoch.

Der aufwand ergibt sich ebenso bei Otto-Motoren, die sauber und sparsam sein müssen. Sieh dir mal einen modernen Otto-Motor an. Ein Diesel muss „nur“ sauber sein, sparsam ist er schon vom Prinzip her.

Eines der meistverkauften Modelle der Welt, der VW Golf, ist
exorbitant teuer.

Was bezeichnest du als „exorbitant“ teuer?

Ein durchschnittliuches Jahresgehalt für ein normales Auto.

Na ja, wer 17900 Euro/Jahr verdient, wird sich wohl eher auf
dem Gebrauchtwagenmarkt bedienen.

Ein vernünftiger Golf kostet über 30.000 Eur.

Das wäre ein R32. Du behauptest also, alle Gölfe außer dem R32 seien keine vernünftigen Autos?
Mein Schwägerin hat sich vor ein paar Wochen einen neuen Golf United gekauft. Er hat 75 kW, ist bestens ausgestattet und hat rund 18.600 Euro gekostet inkl. zwei Jahre Garantieverlängerung. Kein Reimport. Das ist ein absolut akzeptabler Preis für dieses Auto. Als Diesel, den sie aber nicht braucht wg. geringer Jahresfahrleistung, hätte er rund 1500 Euro mehr gekostet. wäre aber immer noch ichtjahre entfenrt von deinen über 30000 Euro.

Viele Grüße
woDi

Hallo!

Biturbo,

Nicht notwendig.

Stimmt. Steigert aber die Effizienz und variable
Turbinengeometrie oder Biturbo (oder beides) sind mittlerweile
Standard.

VTG-Lader sind schon lange Standard, aber bei welchem Klein-
und Mittelklasse-Großserienmodell gibt es zwei Turbolader?

Lies genau (ich schrieb „oder“).

Ich habe genau gelesen. Du schriebst auch „oder beides…sind
mittlerweile Standard“. Daher meine Frage, wo zwei Turbolader
Standard sind.

M.W. Bei BMW X35, Peugeot 2.2. HDI und Mercedes 400 CDI.
Diese Beispiele bestätigen mein „oder“.

VW setzt ja nun auf Turbo und Kompressor.
Kostet auch Geld, ist anfällig, geht aber richtig gut… :wink:

Bei wievielen Motoren wird denn diese Kombination eingesetzt?

M.W. momentan lediglich beim 1.4 TFSI. Wie der 2.0 TFSI aufgebaut ist, weiß ich nicht.
Der 1.4 TFSI ist m.W. u.a. im Golf, Touran, Tiguan, Passat, Skoda Superb erhältlich. Somit eine Massenmotrisierung mit signifikanten Verkaufszahlen.

[…]

u.s.w. erforderlich. All diese Systeme sind nicht nur teuer,
sondern auch zu warten und potentielle Fehlerquellen.

Was muss an einem DPF gewartet werden?

Einige ältere DPFs müssen gewartet werden, wenn auch alle
160.000 Km.

Ok. Aber was genau muss denn da gewartet werden? Der DPF ist
ein geschlossener Topf, optisch ähnlich einem Katalysator, der
auch nicht gewartet werden muss/kann.

Er kann kaputt gehen und kostet Geld. Das war das Thema.

Auch. Mich interessierten aber die von dir genannten
Wartungsarbeiten am DPF.
Was wird da gemacht?

Das dürfte bei PSA in Erfahrung zu bringen sein.
Details hierzu sind für die Kostenargumentation auf generellem Niveau nicht notwendig. Für meine Argumentation wichtig ist, dass es DPF-Systeme gibt, die gewartet werden müssen, was sicherlich für den Kunden nicht kostenneutral bleibt.

Desweiteren ist ein DPF, wie erwähnt, ein zusätzliches Teil,
das kaputt gehen kann und Geld kostet.

Dieses „Argument“ konnte man damals bei der Einführung der
Katalysatoren für Otto-Motoren auch immer hören…

…und es greift nach wie vor.

Ein Motor kann auch kaputt gehen. Ist das ein Argument gegen
den Einbau eines Motors in ein Auto?

Wenn Du Dir noch einmal den Beginn der Diskussion ansiehst wirst Du feststellen, dass es mit um die hohen Aufwände ud somit Kosten geht, welche bei modernen Dieseln benötigt werden, um sie sauber um leistungsfähig zu bekommen.

Der Aufwand ist bei einem Benzinmotor ungleich geringer.
Nur darum geht es hier.

Dass Abgasreinigung generell nötig ist, stelle ich hier nicht
in abrede.
Nur der Aufwand hierfür ist, v.a. beim Diesel,
unverhältnismäßig hoch.

Der aufwand ergibt sich ebenso bei Otto-Motoren, die sauber
und sparsam sein müssen. Sieh dir mal einen modernen
Otto-Motor an. Ein Diesel muss „nur“ sauber sein, sparsam ist
er schon vom Prinzip her.

s.o.

Eines der meistverkauften Modelle der Welt, der VW Golf, ist
exorbitant teuer.

Was bezeichnest du als „exorbitant“ teuer?

Ein durchschnittliuches Jahresgehalt für ein normales Auto.

Na ja, wer 17900 Euro/Jahr verdient, wird sich wohl eher auf
dem Gebrauchtwagenmarkt bedienen.

Ein vernünftiger Golf kostet über 30.000 Eur.

Das wäre ein R32. Du behauptest also, alle Gölfe außer dem R32
seien keine vernünftigen Autos?

Hier meine Vorstellung eines „vernünftigen“ Golf:

Ihr Wunschfahrzeug Details Preis

Modell
Golf Comfortline 2,0 l TDI 103 kW (140 PS) 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Technische Daten anzeigen 25.275,00 €
Außenlackierung
Schwarz 220,00 €
Innenausstattung
Sitzbezug: Latte Macchiato
Instrumententafel: Titanschwarz
Teppichboden: Schwarz
Sonderausstattungen
Klimaanlage „Climatronic“ Detailinformationen anzeigen 315,00 €
Multifunktions-Lederlenkrad Detailinformationen anzeigen 390,00 €
„RNS 300“, 4 x 20 Watt Detailinformationen anzeigen 1.310,00 €
4 Türen inkl. elektrischer Fensterheber hinten Detailinformationen anzeigen 945,00 €
ParkPilot Detailinformationen anzeigen 370,00 €
Winterpaket Detailinformationen anzeigen 395,00 €
Anhängevorrichtung abnehmbar Detailinformationen anzeigen 700,00 €
CD-Rom (Deutschland) 0,00 €
Nebelscheinwerfer Detailinformationen anzeigen 155,00 €
Raucherausführung - Aschenbecher vorn und hinten - Zigarettenanzünder vorn Detailinformationen anzeigen 21,00 €
Seitenairbags und Gurtstraffer hinten Detailinformationen anzeigen 300,00 €

Gesamtpreis 30.396,00 €

Bitte die Zeilenumbrüche zu entschuldigen, habe das aus dem VW Konfigurator herauskopiert.

Wir sprechen hier von einem 140 PS Diesel Golf ohne Xenonlichter, ohne Leder, ohne CD-Wechsler, ohne Schiebedach.

Einziger Luxus: das DSG-Getriebe. Lässt man das weg und addiert ein Schiebedach und Ledersitze, was für mich ohnehin ein Muss ist, sind wir noch über dem genannten Preis.

Hier die aktuellen preise für den R32. Doch etwas mehr als 30.000 Eur und noch ohne Extras…

Hubraum/Typ Leistung Getriebe Verbrauch** CO2-Emission** Preis Details

Benziner
3.2 V6 184 kW 6-Gang 10,7 l/100km 257 g/km 33.675,00 € Technische Daten anzeigen
3.2 V6 184 kW 6-Gang-DSG 9,7 l/100km 233 g/km 35.525,00 €

Mein Schwägerin hat sich vor ein paar Wochen einen neuen Golf
United gekauft. Er hat 75 kW, ist bestens ausgestattet und hat
rund 18.600 Euro gekostet inkl. zwei Jahre
Garantieverlängerung. Kein Reimport. Das ist ein absolut
akzeptabler Preis für dieses Auto. Als Diesel, den sie aber
nicht braucht wg. geringer Jahresfahrleistung, hätte er rund
1500 Euro mehr gekostet. wäre aber immer noch ichtjahre
entfenrt von deinen über 30000 Euro.

Klar, bei einem fast nackten Auto mit dem Austattungsniveau eines Fiat Kompaktwagens der 90er Jahre kann man sich das hinrechnen…

Ich kann mit solchen Extrembeispielen nichts anfangen. Mein Beispiel oben bezieht sich auf eine mittlere Motorisierung und eine praktikable Ausstattung, wie sie heute in ein Alltagsfahrzeug gehört. Einzig die AHK mag hier aus der Reihe tanzen, aber ich möchte hier auch nah an meinen persönlichen Mindestbedürfnissen bleiben, da ich diese ja auch in weitestem Sinne als Maßstab ansetze.

Gruß,
M.

Hallo!

Was wird bei so einer 1000-Euro-Inspektion denn gemacht, um
auf diesen Preis zu kommen?

Das sind die üblichen Kosten für eine große Inspektion bei
unseren VWs und Audis.

Das beantwortet meine Frage nicht.
Was also wird an diesen Autos bei der Inspektion gemacht, dass
diese Preise entstehen?

Das ist verschieden.
Hier mal Bremsscheiben hinten, da mal eine neue Xenon-Lampe.

Es sind keine großen Sachen, aber eben viele Kleinigkeiten, die sich summieren.
Allein das Öl liegt ja bei den Dieseln schon bei 150 Eur. Ölfilter, Dieselfilter, die berühmten Kleinteile.
Letztens beim A3 quattro ein Klimaservice, da die Anlage stank (Baujahr 2006, Glückwunsch, Audi…).

Die Werbetexte von wegen kleine Inspektion 200, große
Inspektion 350 Eur sind Augenwischerei.

Solche Werbetexte, die ich jetzt nicht kenne, können sich
immer nur auf bestimmte Modelle beziehen. Dass die Inspektion
für einen 12-Zylinder Touareg teurer wird als die bei einem
Fox, ergibt sich allein schon aus der erheblich größeren
Ölmenge des Touareg.

Die Modelle habe ich ja genannt.
Wenn diese Autos bei VW/Audi schon als hochkompliziertes High-Tech mit erhöhtem Wartungsbedarf gelten, wäre ein alter Porsche 911 für denselben Preis wohl eher empfehlenswert…

Für ein richtiges Auto wie z.B. meinen Volvo bezahlt man immer
ca. 400/900 Eur.

Zu Volvo kann ich nichts sagen, aber das war ja hier auch
nicht das Thema.

Für mich schon, denn ich muss das bezahlen.
Der Volvo ist ein großer SUV mit ü ber 200 PS und Vollausstattung.
Dass solch ein Wagen auch im Unterhalt ein Bisschen was kostet, ist klar.
Nur ein Brot-und-Butter-Auto wie der Touran zu solchen Kosten macht keinen Spaß.
Der Zafira, den wir vorher hatten, kostete in der Inspektion die Hälfte. Nachweislich. Allerdings war das ein Benziner, kein TDI wie der Touran.

Bei den kleinen Audi (3 Stück A3) und dem Touran, die wir
haben, liegt das Niveau noch etwas höher, eben bei 500 / 1000
Eur. Das kostet dann auch der große Mercedes.

Die Frage bleibt: was wird bei der Inspektion gemacht?

s.o.
Nichts Großartiges. Ein haufen sich summierender Kleinkram.

Das sind wohl gemerkt alles Autos, die ich in der Familie habe
und die vernünftig behandelt werden.

Das mag ja alles sein.
Du könntest hier ja mal eine der Inspektionsrechnungen
reinstellen, damit man einmal nachvollziehen kann, was da so
teuer ist.

Ich werde sie bei nächster Gelegenheit einstellen. Sie befinden sich nicht hier.

Gruß,
M.

Moin,

Naja, von Konzeptauto würde ich nach nunmehr 12 Jahren Bauzeit
nicht mehr sprechen wollen.

Das Design lässt mich glauben, dass man es mit dem
Massenverkauf noch nicht so ganz ernst meint…

Komisch, das dachte ich beim Audi A2 (und bei anderen Autos) auch :wink:

Wie lange genau, werden wir sehen.
Der Weg an sich ist richtig, das möchte ich nochmal betonen.
Ich bin nur so kritisch, weil ich von einem modernen Fahrzeug
erwarte, dass es 10 Jahre einfach (zumindest weitgehend)
funktioniert.

Nun, das wird sich noch herausstellen. Entweder ist der Prius eine Konstruktion die langfristig Erfolg hat (lange genug ist er am Markt, obwohl er sich sicher nicht so prickelnd verkauft) oder es so wie beim Ro80: Wieder verworfen, obwohl es im Grunde nicht übel war. Nur der Zeitpunkt war schlecht und man hat das Ziel nicht konsequent weiterverfolgt.

Ich habe mir beide nebeneinander angesehen. Der Avensis
jedenfalls ist deutlich größer, im Innenraum des Prius fühlte
ich mich ähnlich wie im Auris. Nachgemessen habe ich nicht.

Nun, der Avensis ist auch einen Happen grösser. Ich würde den Unterschied so wie bei Golf und Passat einordnen.

Die ist Wartungsfrei. Die Ladung wird elektronisch geregelt um
einen Memoryeffekt zu vermeiden.
Und wenn es etwas teurer ist umweltfreundlich zu fahren, dann
zahle ich diesen Preis aber gern.

Das finde ich auch gut.

Wenn das hier noch 2 Wochen so weiter geht, kaufe ich mir auch
so ein Ding. Dann ist Ruh`… :wink:

Um Gottes willen, ich will hier nicht missionieren. Aber ich wage gern mal was neues. Vielleicht auch weil ich im inneren meines Herzens Revoluzzer bin :wink:

Gruss Jakob

Moin,

VW ist da zwar besonders unverschämt, aber generell gilt
dieser trend für alle Autohersteller.

Allerdings. 30.000,-EUR für meinen Astra fand ich auch schon hart.
Das soll eigentlich ein Familienauto sein. Das ist schliesslich der Nachfolger des Kadett, also des Autos der Ruhrpottkumpels.

Die Autopreise haben sich in 15 Jahren verdoppelt, während der
Absatz bei so gut wie allen Marken in diesem Zeitraum stieg.

Sehe ich genauso, auch wenn hier letztens jemand im Forum dem vehement widersprach.

Wenn ein produkt sich sehr gut verkauft, wird erst mal der
Preis hochgezogen. Flachen die Verkäufe dann ab, senkt man den
preis, um am Ende des Modell-Lebenzyklus den absatz noch
einmal anzukurbeln.

Das lässt sich ja auch schön verschleiern. So manches Sondermodell ist nicht immer auch ein Schnäppchen.

Interessant wird der neue Prius sein.

Ich finde das Konzept natürlich auch überlegenswert.
Für Taxis, Kurierfahrzeuge, vielgenutzte Car-Sharing-Autos
u.ä. ist das bereits jetzt ein super Konzept.
Nur für den Autobahnvielfahrer bringt es (noch) nichts und die
möglichen hohen Folgekosten darf man nicht aus den Augen
lassen.

Für Vielfahrer ist es uninteressant, richtig. Ich betrachte den Hybrid auch nicht als den Stein der Weisen. Nur für mich wäre es eine interessante Alternative. Und nur für mich spreche ich hier.
Klar, bei anderen kanns ganz anders aussehen.

Wenn die komplette Batterie getauscht werden muss kostet der
Spass beim PII rund 2.500,-EUR, es können aber auch einzelne
Zellen getauscht werden.

Das ist überzeugend.
Ein großes Problem weniger.
Nach 10 Jahren muss man eine solche Summe bei einigen Autos
investieren. Blöderweise hat der Prius auch alle Komponenten
eines solchen, die dann auch noch „daher kommen“ können.

Aber das wird nun spitzfindig, der Batteriepreis ist generell
so i.O.

Bei jeder technischen Innovation muss man erstmal abwarten. Als die ersten Turbos auf den Markt kamen schrien alle nur „Ui, die hohen Wartungskosten“ und „Wehe wenn da mal was ist, dann wirds teuer“.
Zwischenzeitlich, mit ein paar Ausreissern, hat sich der Turbo etabliert, wird viel verwendet und ist zuverlässig.

Nach 3 Jahren ist immernoch eine Garantie auf die
Hybridtechnik drauf, nur die reguläre Garantie ist abgelaufen.

Das ist ja schon ein Ansatz. Ich möchte das Thema auch gar
nicht totreden. Neue Technologien müssen wir sowieso
entwickeln und verwenden. Der Hybrid ist einer der möglichen
Wege für den Zwischenschritt hin zu eingeschränktem
Ölverbrauch und ich finde es generell sehr vernünftig, sich
auch als Kunde bereits frühzeitig mit der „neuen Zeit“ zu
beschäftigen.

Eben. Natürlich ist mir bewusst dass es ein Risiko birgt. Aber da ich den Luxus geniesse einen Firmenwagen zu fahren hält sich das persönliche Risiko in Grenzen. Wenns aber alles so läuft wie ich es mir erhoffe, dann bin ich zufrieden.
Ansonsten: „Helden sterben einsam“ :wink:

Für mich jedoch fehlt dem Hybriden noch ein wenig die
Ernsthaftigkeit vor allem beim Design der Karosserie. Ich
erwarte mir einen einigermassen bezahlbaren Kombi oder SUV mit
ca. 200 PS.
Dann bin ich wohl auch dabei.
Aber so ein verbogenes, kleines Konzeptauto ist nichts für
mich.

Die gibts ja schon bzw. kommen die dieses Jahr und Anfang nächsten Jahres auf den Markt, leider aber nicht in Europa.
Unter http://www.hybrid-autos.info/Hybridautos_Ueberblick… gibts eine kleine Auswahl. Da sind zwar auch viele Prototypen zu sehen, aber auch einige SUV die jetzt in den USA auf den Markt kommen werden.
Deutlich vielfältiger als hierzulande.

Das wird nix. Ohne Batterie gehts beim Prius nicht.

Dann wird er auf dem Schrott landen.
macht auch nichts, bis dahin gibt es bessere Hybride, reine
E-Fahrzeuge, leichtere Fahrräder…

Eben. Wobei ich bestimmt kein Freund der Wegwerfgesellschaft bin, aber das ein 12 Jahre altes Auto auf dem Schrott landet ist ja auch heute nichts exotisches mehr.

Autos wie der BMW 530d, Mercedes E 400 CDI u.ä. jedenfalls
werden es sicherlich auch nicht bis zum H-Kennzeichen
bringen…

Hm, also bei BMW und Mercedes schafft es fast jedes Modell es bisher zum Klassiker zu werden. Aber die Oldtimerei wird einem ja heute schwer genug gemacht. Man sieht es ja an dem heutigen Bild im Strassenverkehr. MB /8 oder BMW 02er werden selten. Autos aus den 80ern ebenso. Man freut sich ja schon wenn man einen Golf I sieht.

Wie gesagt, der Prius III, der wohl Anfang nächsten Jahres
kommen soll, hat ebenfalls Li-Ion Akkus drin.
Mercedes setzt, zumindest nach der Aussage des
Entwicklungschefs, eh auf die Brennstoffzelle.

…welche auch eine Batterie benötigt.

Ja. Habe ich nur zufällig letztens im TV gesehen. Da war ein Interview wo es um die Marschrichtung von Mercedes (Gott sei Dank heisst es nicht mehr Daimler-Chrysler) ging.

Beim Wasserstoffantrieb ist zudem die Herstellung des
Wasserstoffes sehr energieaufwändig und die Lagerung
kompliziert. Das dauert noch ein paar Jahre.

Ja, aber ich finde es auch gut das man jetzt alle Alternativen weiterentwickelt. Was sich letztlich durchsetzen wird werden wir sehen. Wann kommen die ersten Entwicklungen mit Nuklearantrieb?

Da ist ein Hybridfahrzeug zunächst einmal ein guter
Zwischenschritt.
Ein 200er Kompressor mit Hybrid im E Kombi würde mir gefallen.

Sowas wird sicher kommen. Zumindest einen Interessenten hätten die ja schon :wink:

Motorschäden sind generell äußerst selten.
Die passieren eher dem 6. Besitzer in Afrika. Das erscheint
dann nicht mehr in der Statistik.

Du kennst meine Mutter nicht :wink:
Wie die das immer hinbekommt ist mir schleierhaft.

Andererseits ist das Auto gerade wegen der
Form und der Technik in den USA momentan hip.

Es gilt wohl eher als Spielzeug, so wie ein uns ein 50er
Roller, den man sich halt noch in die Garage stellt.
Meine Erfahrung an der Ostküste der USA ist, dass die Prius in
großer Zahl in die Autovermietungen gedrückt werden und ein
paar Promis sich die Dinger als 5. Wagen halten, um ihr Image
aufzupolieren.

Was einem hier aber nicht gelingt. In D steigt das Image nicht gerade wenn man Prius Fahrer ist.

Einen privat zugelassenen Prius habe ich dort noch kein
einziges Mal gesehen.
Möglicherweise sieht das in Californien etwas anders aus, aber
die Neuverkäufe an schweren SUV wie dem Navigator liegen,
trotz massiven Einbruchs, immer noch weit über denen des
Prius.

Das ist ja hier nicht anders. Grosse, schwere und leistungstarke Autos sind hier gefragt.

Wenn es nur endlich einen wirklich geräumigen Allradkombi oder
SUV mit der Technik gäbe…

Wie gesagt, in den USA…

Das mit dem Diesel sehe ich aber skeptisch. Die gesamte
Transportbranche stöhnt unter dem hohen Dieselpreis und der
Dieselzuschlag bei Speditionen geht Richtung 12,5% (!!!).

Dafür gibt es ja auch die Bahn.
Große LKW haben auf Langstrecke sowieso nichts mehr auf der AB
verloren.

Ich dachte da eher an den lokalen Verteilerverkehr. Mein Bäcker hat noch keinen Gleisanschluss :wink:
Aber bei den Postzustellern mit Auto könnte ich mir einen Hybrid gut vorstellen.

Auch wenn ich von politisch induzierten Versuchen der
„Lenkungswirkung“ wenig halte, ist es in diesem Fall absolut
angebracht.

Das kommt immer auch auf die Strecke an. Die Bahnstrecke HH->HL, also die Skandinavienlinie, wird jetzt erst elektrifiziert.

VW schläft aber tief und fest.

VW macht ja ein gutes Geschäft mit seinen überteuerten
Durchschnittsautos.
Aber ich halte ihnen zu Gute, dass sie eine für Kompakt- und
Mittelklasse gut geeignete sparsame Motorenpalette anbieten.
Ein Passat 1.9 TDI Blue Motion ist schon mal eine gute Antwort
auf steigende Fahrzeugkosten.

Stimmt. Wie gesagt, ich befürworte jeden Weg der gegangen wird um da was zu bewirken.

Wenig Verbrauch, vernünftige Ausstattung, günstige
Verschleißteile, z.B. die schmalen Reifen.
Defr Kaufpreis ist wie bei VW üblich 15% zu hoch, aber das
wird sich in den nächsten Jahren zwangsläufig ändern.

Richtig. In der sog. „Golf-Klasse“ gibts zwischenzeitlich viel Konkurrenz. Der Passat-CC gefällt mir allerdings ganz gut.

Aktuell scheint es so zu sein, dass der Deutsche her noch mehr
Leistung und größere Fahrzeuge will.
Ein A4 unter 160, ein A6 unter 200 PS sind eigentlich
unverkäuflich.

Richtig, das belegen auch die Statistiken des VDIK.

Die Fahrzeuge wachsen mit jeder Neuvorstellung innerhalb der
Klasse und werden schwerer.

Ich hatte letztens den neuen Corsa als Leihwagen. Als der neben dem Corsa-B meiner Frau stand…
Was für ein Unterschied. Allerdings auch beim Fahren. Gegen den neuen 80PS Corsa fuhr sich der 60PS Corsa meiner Frau wie ein Formel 1.

Immer neue überflüssige Gimmicks wie Kameras, radar u.s.w.
werden angeboten.

Ich habe hinten noch Kurbelfensterheber :wink:
Ich sitze ja auch nicht hinten, also brauch ich hinten auch nichts elektrisches. Auch auf eine Klimaanlage könnte ich verzichten. Die schalte ich nur bei extremer Hitze mal ein. Und die überteuerten Navi-Systeme brauch ich auch nicht. Da tuts auch was mobiles (PDA)was ich in den nächsten Wagen übernehmen kann.
Ich habe meiner Frau ein PDA mit Navi geschenkt. Klein, praktisch und hat noch weitere Gimmicks.

So schlecht kann es den Deutschen also noch nicht gehen…

Stimmt. Es wird auf hohem Niveau gejammert. Etwas mehr Bescheidenheit würde uns gut tun. Zumindest einigen.

Das ist gut, Ihr erhaltet Arbeitsplätze!
Darf ich den 911er mal fahren…?

Ich habe ihn letztens gefahren. Die Zeiten des harten Sportwagens sind vorbei. Eigentlich ganz bequem und leise das Ding.
Das ist ja das Kuriose, ein 911er ist im Leasing und auch bei den laufenden Kosten incl. Verbrauch deutlich günstiger als der Q7.

Nur der deutsche Bürger muss unter dem linken Gutmenschentum,
das sich mittlerweile durch fast alle politischen Parteien
zieht, massiv leiden.
Und da man ihm das über eine Neiddebatte verkauft, macht er
auch noch mit…

Eine grüne Plakette habe ich auch, brauche ich aber nur im
Bedarfsfall wenn ich wiedermal nach Berlin fahre.
Auch einige Freunde von mir fahren wieder vermehrt täglich mit
dem Motorrad. Einer überlegt, ob er seinen T4-Diesel nicht
abstösst. Das Auto wird zu teuer.

Habe ich den T5 TDI, Baujahr 2005, erwähnt, der nur eine gelbe
Plakette erhält…?

Eine Lachnummer sondergleichen.

Diese Plaketten-Farce ist nur eine weitere Politposse, welche
die dringende Abwahl der Koalition nahe legt.
Warum die FDP nicht 70% erreicht, ist mir vollkommen
schleierhaft.

Nun, die Ziele der FDP gefallen mir ja auch. Aber wie hat einer letztens treffend bemerkt: Allein mir fehlt der Glaube das die das auch wahr machen :wink:
Aber das geht jetzt zu sehr ins off topic.

Allerdings. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf unseren
Strassen steigt drastisch an. Verbrauchsarme Kleinwagen,
selbst wenn es die letzten Grotten sind, erzielen zur Zeit
Höchstpreise auf dem Gebrauchtmarkt.

So ist es.
Wollen wir das? Lauter junge Leute in den unsichersten alten
Gurken. Ein paar Firmenwagenfahrer rasen noch, der
Durchschnitt fährt in 10 Jahre alten Kübeln herum?

Nun muss man zur Ehrenrettung sagen dass die Qualität der Autos in den letzten Jahren wirklich deutlich gestiegen ist. In meiner Jugend hatten 10 Jahre alte Autos schon das 7. Bodenblech eingeschweisst.
Selbst der ´94er Corsa meiner Frau hat ABS und Airbags. Sicherlich, bei der passiven Sicherheit hat sich einiges getan.

So wird esbald sein.
Aktuell setzen die Hersteller ihre teuren Dickschiffe noch gut
ab, da der Firmenwagenanteil und die Zahlbereitschaft beim
privaten Mittelstand noch sehr hoch sind.
Wird hier gespart, wird es sehr schnell sehr eng.

Damit sollte man rechnen, ja.

Gruss Jakob

etwas ot
Moin,

Raucherausführung - Aschenbecher vorn und hinten -
Zigarettenanzünder vorn Detailinformationen anzeigen 21,00 €

Nana, soo ein Luxus lässt auf einen grossen Geldbeutel schliessen. Ein voller Aschenbecher ist heute ein nicht zu verachtendes Statussymbol bei den heutigen Zigarettenpreisen.
Wer sich das Rauchen noch leisten kann, der kann auch 30 Hacken für einen Golf hinblättern :wink:

Gruss Jakob

Hi,

Mein Schwägerin hat sich vor ein paar Wochen einen neuen Golf
United gekauft. Er hat 75 kW, ist bestens ausgestattet und hat
rund 18.600 Euro gekostet inkl. zwei Jahre
Garantieverlängerung. Kein Reimport. Das ist ein absolut
akzeptabler Preis für dieses Auto. Als Diesel, den sie aber
nicht braucht wg. geringer Jahresfahrleistung, hätte er rund
1500 Euro mehr gekostet. wäre aber immer noch ichtjahre
entfenrt von deinen über 30000 Euro.

Klar, bei einem fast nackten Auto mit dem Austattungsniveau
eines Fiat Kompaktwagens der 90er Jahre kann man sich das
hinrechnen…

Ach ja?
Dann sehen wir uns mal nur die wichtigsten Ausstattungsdetails an:

8-fach bereift
Aluräder für die Sommerreifen
Metalliclackierung schwarz
ABS/EDS/ASR
Front-, Seiten- und Kopfairbags
Beheizbare, höhenverstellbare Sitze vorn
Elektrische Fensterheber vorn
CD-/MP3-Radio mit 4 Lautsprechern
Beheizbare Waschdüsen
Scheinwerferreinigungsanlage
Akustische Einparkhilfe
Regensensor/selbst abblendender Innenspiegel
Nebelscheinwerfer
Klimaanlage inkl. gekühltem Handschuhfach
Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar
usw.

Den Kleinkram habe ich jetzt mal weggelassen.

Welcher 90er-Jahre Fiat hat eine vergleichbare Ausstattung?

Ich kann mit solchen Extrembeispielen nichts anfangen. Mein
Beispiel oben bezieht sich auf eine mittlere Motorisierung und
eine praktikable Ausstattung, wie sie heute in ein
Alltagsfahrzeug gehört.

Ist dir die Ausstattung des genannten Golf allen Ernstes zu dürftig?
Welche wirklich wichtige Option fehlt, mal abgesehen vielleicht vom DSG?

Viele Grüße
WoDi

Hi,

Was wird bei so einer 1000-Euro-Inspektion denn gemacht, um
auf diesen Preis zu kommen?

Das sind die üblichen Kosten für eine große Inspektion bei
unseren VWs und Audis.

Das beantwortet meine Frage nicht.
Was also wird an diesen Autos bei der Inspektion gemacht, dass
diese Preise entstehen?

Das ist verschieden.
Hier mal Bremsscheiben hinten, da mal eine neue Xenon-Lampe.

Seit wann und bei welchem Hersteller gehören die genannten Verschleissreparaturen zur Inspektion?
Wie oft geht denn bei dir eine Xenon-Lampe kaputt?

Du bekommst bei jeder Inspektion einen Wartungsplan, der für dein Auto anhand der Fahrgestellnummer erstellt wurde. In diesem Wartungsplan steht genau, was alles zur Wartung (Inspektion) gehört. Positionen, die nicht dazu gehören, wie etwa der alle zwei Jahre fällige Bremsflüssigkeitswechsel, sind als mehrpreispflichtig ausgewiesen.
All das steht im übrigen auch im Bordbuch des jeweiligen Fahrzeugs.
Eine Bremsenreparatur (Klötze und ggf. Scheiben) wirst du dort nicht finden, einfach, weil sie nicht zum Inspektionsumfang gehören.

Es sind keine großen Sachen, aber eben viele Kleinigkeiten,
die sich summieren.
Allein das Öl liegt ja bei den Dieseln schon bei 150 Eur.

Bei welchem Motor?
Gehen wir von einem 4-Zylindermotor aus und 4.5 Litern Longlife-Motoröl à 22.50 Euro.
Das wären 101,25 Euro, also etwa zwei Drittel der von dir genannten Summe.

Ölfilter, Dieselfilter, die berühmten Kleinteile.

Kleinteile dürfen nicht in Rechnung gestellt werden, das weißt du.
Die beiden Filter liegen etwa bei 60 Euro.

Letztens beim A3 quattro ein Klimaservice, da die Anlage stank
(Baujahr 2006, Glückwunsch, Audi…).

Aha, das kommt nur bei Audi vor. Na, sei’s drum…
Ein derartiger Klimaservice kostet ca. 30-40 Euro. Wenn du deswegen so ein Fass aufmachen willst, bitte.

Die Werbetexte von wegen kleine Inspektion 200, große
Inspektion 350 Eur sind Augenwischerei.

Solche Werbetexte, die ich jetzt nicht kenne, können sich
immer nur auf bestimmte Modelle beziehen. Dass die Inspektion
für einen 12-Zylinder Touareg teurer wird als die bei einem
Fox, ergibt sich allein schon aus der erheblich größeren
Ölmenge des Touareg.

Die Modelle habe ich ja genannt.
Wenn diese Autos bei VW/Audi schon als hochkompliziertes
High-Tech mit erhöhtem Wartungsbedarf gelten, wäre ein alter
Porsche 911 für denselben Preis wohl eher empfehlenswert…

Was soll jetzt das Gelaber?

Für ein richtiges Auto wie z.B. meinen Volvo bezahlt man immer
ca. 400/900 Eur.

Zu Volvo kann ich nichts sagen, aber das war ja hier auch
nicht das Thema.

Für mich schon, denn ich muss das bezahlen.

Nein, das Thema hier ist deine Behauptung, bei VW würden die Inspektionen 1000 Euro kosten. Diese Behauptung ist schlicht falsch.

Der Volvo ist ein großer SUV mit ü ber 200 PS und
Vollausstattung.
Dass solch ein Wagen auch im Unterhalt ein Bisschen was
kostet, ist klar.
Nur ein Brot-und-Butter-Auto wie der Touran zu solchen Kosten
macht keinen Spaß.

Wie gesagt: deine Behauptung ist falsch.

Der Zafira, den wir vorher hatten, kostete in der Inspektion
die Hälfte. Nachweislich. Allerdings war das ein Benziner,
kein TDI wie der Touran.

Was heißt denn nachweislich? Wie willst du denn was jetzt vergleichen?
Ist der - mir nicht bekannte - Wartungsaufwand beim Zafira kleiner als etwa beim Touran? Bleibt das Öl länger drin? Sind die Intervalle länger? Die Teile billiger?

Bei den kleinen Audi (3 Stück A3) und dem Touran, die wir
haben, liegt das Niveau noch etwas höher, eben bei 500 / 1000
Eur. Das kostet dann auch der große Mercedes.

Wie schon mehrfach erwähnt: Die Inspektion kostet nie und nimmer diese Beträge.

Die Frage bleibt: was wird bei der Inspektion gemacht?

s.o.
Nichts Großartiges. Ein haufen sich summierender Kleinkram.

Oben hast du aber keine großartigen Details genannt.

Das sind wohl gemerkt alles Autos, die ich in der Familie habe
und die vernünftig behandelt werden.

Das mag ja alles sein.
Du könntest hier ja mal eine der Inspektionsrechnungen
reinstellen, damit man einmal nachvollziehen kann, was da so
teuer ist.

Ich werde sie bei nächster Gelegenheit einstellen. Sie
befinden sich nicht hier.

Da bin ich echt gespannt.
Zumal die Autos ja alle schon einiges auf der Uhr haben müssen.
Aber bitte nur Rechnungen über die reine Inspektion. Weiter gehende Verschleissreparaturen gehören nicht dazu.

Viele Grüße
WoDi

Hi,

M.W. momentan lediglich beim 1.4 TFSI. Wie der 2.0 TFSI
aufgebaut ist, weiß ich nicht.
Der 1.4 TFSI

Du meinst den 1.4 l TSI

ist m.W. u.a. im Golf,

Ja

Touran,

Ja

Tiguan,

Nein

Passat,

Nein

Skoda Superb

Nein

erhältlich. Somit eine Massenmotrisierung mit
signifikanten Verkaufszahlen.

Nicht so ganz.

Viele Grüße
WoDi

Moin!

M.W. momentan lediglich beim 1.4 TFSI. Wie der 2.0 TFSI
aufgebaut ist, weiß ich nicht.
Der 1.4 TFSI

Du meinst den 1.4 l TSI

Der aufgeladene 1.4er halt.

ist m.W. u.a. im Golf,

Ja

Touran,

Ja

Tiguan,

Nein

Doch!

Siehe VW Konfigurator.

Passat,

Nein

Doch!

S. VW Konfigurator.

Skoda Superb

Nein

Doch!

S. skode.de, Modell 2009.

erhältlich. Somit eine Massenmotrisierung mit
signifikanten Verkaufszahlen.

Nicht so ganz.

Oh doch…

Informiere Dich halt vorher mal, bevor Du andauernd unreflektiert dagegen redest (oder schreibst).

M.

Hi!

Mein Schwägerin hat sich vor ein paar Wochen einen neuen Golf
United gekauft. Er hat 75 kW, ist bestens ausgestattet und hat
rund 18.600 Euro gekostet inkl. zwei Jahre
Garantieverlängerung. Kein Reimport. Das ist ein absolut
akzeptabler Preis für dieses Auto. Als Diesel, den sie aber
nicht braucht wg. geringer Jahresfahrleistung, hätte er rund
1500 Euro mehr gekostet. wäre aber immer noch ichtjahre
entfenrt von deinen über 30000 Euro.

Klar, bei einem fast nackten Auto mit dem Austattungsniveau
eines Fiat Kompaktwagens der 90er Jahre kann man sich das
hinrechnen…

Ach ja?
Dann sehen wir uns mal nur die wichtigsten Ausstattungsdetails
an:

8-fach bereift
Aluräder für die Sommerreifen
Metalliclackierung schwarz
ABS/EDS/ASR
Front-, Seiten- und Kopfairbags
Beheizbare, höhenverstellbare Sitze vorn
Elektrische Fensterheber vorn
CD-/MP3-Radio mit 4 Lautsprechern
Beheizbare Waschdüsen
Scheinwerferreinigungsanlage
Akustische Einparkhilfe
Regensensor/selbst abblendender Innenspiegel
Nebelscheinwerfer
Klimaanlage inkl. gekühltem Handschuhfach
Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar
usw.

Den Kleinkram habe ich jetzt mal weggelassen.

Welcher 90er-Jahre Fiat hat eine vergleichbare Ausstattung?

Der Fiat Stilo einer Bekannten, neupreis 14 TEur, hatte eine vergleichbare Ausstattung.

Ich kann mit solchen Extrembeispielen nichts anfangen. Mein
Beispiel oben bezieht sich auf eine mittlere Motorisierung und
eine praktikable Ausstattung, wie sie heute in ein
Alltagsfahrzeug gehört.

Ist dir die Ausstattung des genannten Golf allen Ernstes zu
dürftig?
Welche wirklich wichtige Option fehlt, mal abgesehen
vielleicht vom DSG?

Ein vernünftiger Motor möglicherweise…?

Ferner verlasse ich mich lediglich auf die Fakten, iuch habe Dir ja ein ganz normal konfiguriertes Auto aus dem VW-Konfigurator genannt.
Ein temporär limitiertes Sondermodell mit Basismotor und ein paar Gimmicks dagegen zu halten, hilft da nichts.

Gruß,
M.