Stärken und Ziele

Hallo Experten,

angenommen ein erwachsener Mensch glaubt keine Stärken und Ziele zu haben. Wie kann man ihm dabei helfen, seine Stärken herauszufinden und ein Ziel zu entwickeln?
Außenstehende könnten zwar Stärken dieser Person nennen, allerdings bringt reden alleine ja wenig. Die Person muss sich selbst annehmen können. Aber auch damit wird es in der „ich kann nichts“-Phase schwierig.
Die Frage nach dem „wohin“ entwickelt sich ja im Laufe des Lebens. Allerdings gibt es doch eigentlich immer Ziele, auch wenn sie sich öfters ändern. Doch leider behauptet dieser Mensch keine Ziele zu haben und ist dementsprechend frustriert.
Er selbst stellt sich diese Frage, ich bin bloß die interessierte Fragestellerin.

Hat jemand eine Idee?

Gruß
Tato

Hallo Experten,

Hallo Tato!
Ich bin kein Psychologe, aber Konditionierung wäre vielleicht eine gute Möglichkeit. Der Person könnten ja kleine Aufgaben gegeben werden, die diese Erfüllen wird.
Damit die Probleme den richtigen Bezug bekommen, sollte der Schwierigkeitsgrad natürlich langsam erhöht werden.
VG, Stefan

Hei,

wenn er sich darauf einlässt, könnte er Freunde/Familie/Bekannte fragen, wie diese ihn sehen. Dabei werden auch seine Stärken zum Vorschein kommen, was ihn vielleicht dazu bringt, darüber nachzudenken und somit etwas zu entdecken, das ihm lt. der anderen nicht nur liegt, sondern ihm auch Spaß macht - so könnte ein Ziel entstehen.

Grüße
Natascha

Hallo Tato,
bin zwar keine Expertin,mein Lösungsvorschlag entspringt lediglich eigener Erfahrung,aber vielleicht hilfts ja ein bissl.Zunächst schreibst du ja deutlich,dass Freunde und Bekannte seine Stärken benennen können,du aber das aktive Handeln vermisst.Mein Sohn-er ist noch nicht erwachsen,war aber trotzdem eine interessante Aussage-steckte auch mal voller Zweifel bezüglich seiner Fähigkeiten.Er fing zwar alles an,aber resignierte recht schnell ("Ich kann das ja doch nicht !) Ich meldete ihn bei einem Psychologen an,der meinen Sohn in seinem Vorhaben bestärkte und motivierte.Als ich dann das "Endprodukt" sah,meinte der Psychologe:"Manche müssen zu ihrem Glück nur sanft gezwungen werden !" Und manchmal sehe ich mich selber in der Situation,einfach nichts zu wollen,nichts zu können ,auf nichts Lust zu haben. (Gelegentlich können auch Depressionen dahinterstecken,was aber ein Experte besser beurteilen kann !!) Dann bin ich froh,wenn mich Freunde in den A.... treten und mich einladen.Ich brauche dann zwar ewig,mich aufzuraffen,sage auch wegen chronischer Unlust oft ab,aber wenn ich denn mal die Kurve gekriegt habe,dann spüre ich hinterher eine Art Erleichterung und Stolz."Das können wir ruhig öfters machen",entflutscht es mir gelegentlich.So-um es kurz zu machen:Einladen,mitreißen,motivieren,bestärken und Geduld haben.Vielleicht habt ihr ja sogar etwas Gemeinsames ? Dann reiß ihn mit.Vorschläge könnt ich dir `ne Menge machen (angefangen von Spazieren gehen,VHS-Kurs belegen,Konzert besuchen,Geschenke basteln,Briefe schreiben…bis hin zu Gruppenaktivitäten…)aber du kennst seine Stärken ja wohl am Besten.Ich denke aber auch,dass ein Dauerzustand professionelle Hilfe auf den Plan ruft.
Liebe Grüße Bea

Hallo Tato,

mir stellt sich die Frage warum man ihm seine Ziele nahelegen will?
Ist das ein Wunsch von aussen oder von ihm persönlich?

Wenn man jemanden etwas aufdrücken will ist die Sachlage eine andere, wenn der andere es wissen will ist es zunächst einfacher, denke ich.

Wenn der Wunsch von ihm selbst kommt, kann man Ziele aufzeigen, nachdem sie erreicht wurden. Zum Beispiel derjenige Kocht ein essen. Er beginnt ja damit um ein Ziel zu erreichen, er will satt werden, es soll schmecken, wie auch immer:smile:
Ich denke, man sollte in jedem Fall mit diesen kleinen Zielen anfangen um es bewusst zu machen. Ziele sind für viele etwas großes, wobei wir das auch im kleinen finden, wie eben im essen.
Man kann den betreffenden Fragen warum er z.B. kocht, da wird es verschiedene Einstellungen zu geben. Wenn man das weiß, kann man ihm zeigen wie er das Ziel erreicht hat.

Welche kleine Ziele gibt es noch?

Ich wasche Wäsche — Mein Ziel ist saubere Wäsche
Ich streiche mein Wohnzimmer — Mein Ziel ein gemütliches Heim
Ich lese ein Buch — Mein Ziel ist unterhalten zu werden
Ich putze meine Brille — Mein Ziel ist eine klare Sicht
u.s.w.

Ich denke, bewusst machen wir wenn wir aufzeigen was im Leben ist, nicht was nicht vorhanden ist.

Lieben Gruß

Silvia

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Hallo Tato,

angenommen ein erwachsener Mensch glaubt keine Stärken und
Ziele zu haben.

Was bedeutet „glaubt“ hier? Ist das

a) nur ein (neben anderen) Ausdruck seiner Unzufriedenheit:
„ich bin so traurig, ich habe keine Stärken und Ziele“

b) ein Ausdruck seiner Reife:
„ich habe festgestellt, dass sämtliche ‚Ziele‘,
die ich bisher verfolgte, im wesentlichen ohne
tieferen Sinn sind, auch Psychotricks und -broschüren
andern daran nichts“. Daher sind auch meine geglaubten
„Stärken“ wertlos, sie bedeuten nichts.

Wie kann man ihm dabei helfen, seine Stärken
herauszufinden und ein Ziel zu entwickeln?

Man hilft ihm vielleicht am besten, ein Ziel zu
entwickeln,in dem man ihm nicht hilft ein Ziel
zu entwickeln - sondern „ganz normal“ mit
ihm befreundet ist und einen „sozialen Rückhalt“
bietet. Aber das hängt sicher vom Fall ab.

Doch leider behauptet dieser Mensch keine
Ziele zu haben und ist dementsprechend
frustriert.

Möglicherweise stimmt es; und die „Ziele“,
die „angeboten werden“, sind für ihn
indiskutabel? :wink:

Grüße

CMБ

Hallo Tato,
schau mal auf diese Seite, da sind einige hilfreiche Arbeitsmittel zur Selbst- und Fremdeinschätzung und Zielfindung.
http://hamburg-lernt.de/Bewerbungstraining.html
Grüße
Almut

Hallo,

Was bedeutet „glaubt“ hier? Ist das
a) nur ein (neben anderen) Ausdruck seiner Unzufriedenheit:
„ich bin so traurig, ich habe keine Stärken und Ziele“

Ja, genau. Er hat Stärken, doch er sieht sie nicht. Zwar können andere sagen „das hast du toll gemacht“ und ihm sagen „xy kannst du gut“ doch er selbst glaubt nicht daran. Für ein paar Minuten nimmt er diese Stärken an, aber dann meint er wieder „ich kann nichts“.

Man hilft ihm vielleicht am besten, ein Ziel zu
entwickeln,in dem man ihm nicht hilft ein Ziel
zu entwickeln - sondern „ganz normal“ mit
ihm befreundet ist und einen „sozialen Rückhalt“
bietet. Aber das hängt sicher vom Fall ab.

Das ist bereits der Fall.

Möglicherweise stimmt es; und die „Ziele“,
die „angeboten werden“, sind für ihn
indiskutabel? :wink:

Es bietet niemand Ziele an, sondern wir nennen nur seine Stärken. Das Ziel muss er selbst entwickeln, doch er ist hilflos.

Anlass der ganzen Sache ist die Berufswahl. Er hat bereits einen Beruf erlernt, ist aber unzufrieden. Jetzt braucht er ein Ziel, um einen Neuanfang zu wagen.

Gruß
Tato

Hallo Silvia,

mir stellt sich die Frage warum man ihm seine Ziele nahelegen will?

Ich will ihm kein Ziel nahelegen. Er will beruflich einen Neuanfang wagen, hat aber kein Ziel vor Augen. Da er auch seine Stärken nicht sieht, wird das mit dem Ziel noch schwerer. Ich möchte eigentlich nur, dass er ein Ziel entwickelt, worauf er hinarbeiten kann.

Wenn man jemanden etwas aufdrücken will ist die Sachlage eine
andere, wenn der andere es wissen will ist es zunächst
einfacher, denke ich.

Er will sein Ziel finden, weiß aber nicht wie. Dafür gibt es ja auch kein Rezept. Doch ich denke, wenn er seine Stärken erkennt, dann kann er auch irgendwann ein Ziel entwickeln.
Ein Ziel von mir ist es zum Beispiel, mein Studium schnell und gut abzuschließen. Er hingegen lebt in den Tag hinein und möchte es nun ändern.

Ich wasche Wäsche — Mein Ziel ist saubere Wäsche
Ich streiche mein Wohnzimmer — Mein Ziel ein gemütliches Heim
Ich lese ein Buch — Mein Ziel ist unterhalten zu werden
Ich putze meine Brille — Mein Ziel ist eine klare Sicht

Das ist zwar nett, aber bringt das wirklich etwas? Ich habe da kleine Zweifel dran, lasse mich aber gern überzeugen.

Ich kenne diese kleinen Schritte zur Zielentwicklung mittels Vertrag mit sich selbst. Doch dafür ist er nicht ansprechbar.

Gruß
Tato

Halli Natascha,

wenn er sich darauf einlässt, könnte er
Freunde/Familie/Bekannte fragen, wie diese ihn sehen. Dabei
werden auch seine Stärken zum Vorschein kommen, was ihn
vielleicht dazu bringt, darüber nachzudenken und somit etwas
zu entdecken, das ihm lt. der anderen nicht nur liegt, sondern
ihm auch Spaß macht - so könnte ein Ziel entstehen.

Das haben wir schon versucht. Für ein paar Minuten nimmt er die gesagte Stärken an (bestätigt dies, blüht auf), dann kommt er wieder in die „ich kann nichts“-Phase.

Grüße
Natascha

Hallo Bea,

Dann bin ich froh,wenn mich Freunde in den A… treten

Einladen,mitreißen,motivieren,bestärken und Geduld haben.

Diese Technik habe ich schon öfters versucht. Unendlich oft.

Ich denke aber auch,dass ein Dauerzustand professionelle Hilfe auf den :stuck_out_tongue:lan ruft.

Ich denke beinahe auch. Er ist von dem Vorschlag auch nicht wirklich angetan. Daher hab ich erstmal hier gefragt.

Gruß
Tato

Hallo Almut,

danke für den Link. Wir haben schon diverse Tests gemacht. Die Fragen „was will ich“ „was kann ich“ führten fast immer zur Frustration.
Trotzdem werden wir diese Seite durcharbeiten.

Gruß
Tato

Hallo,

Anlass der ganzen Sache ist die Berufswahl. Er hat bereits
einen Beruf erlernt, ist aber unzufrieden. Jetzt braucht er
ein Ziel, um einen Neuanfang zu wagen.

Wer sagt ihm, dass der neue „Beruf“ nicht
auch im Grunde „sinnlos“ ist, also nur
ein rein pragmatisches Dahinvegetieren
innerhalb von Fremdzielen und Fremdstrukturen,
getrieben von Fremdmeinungen und Fremdansprüchen,
nur um „irgendwie was normales“ zu machen.

Vielleicht hat er ja recht? :wink:

Grüße

CMБ

Hallo Tato:smile:

ich denke ich verstehe, es geht also nicht um das Thema an sich sondern um den Beruf.
Dann kann er sich doch mal einen Zettel nehmen das Ziel aufschreiben, also „beruflicher Neuanfang“ und dann versuchen aufzuschreiben was dazwischen liegt:smile:, also zum Beispiel:
Bewerbung, Stellen suchen etc. Es muß ja nicht gleich rauskommen was es genau ist, das finden an der Oberfläche und das sich, mit dem Thema beschäftigen bringt dann oft ganz erstaunliche Dinge, denn das Thema nimt dann einen zentralen Platzt ein, in seinem Leben. Zwischen Wunsch und Umsetzung liegen ja oft Welten.

Meine Beispiele waren eine Idee, wie man Ziellosigkeit verständlich macht. Viele denken eben sie haben kein Ziel, wenn man das dann beleuchtet hat er definitiv viele Ziele am Tag und kann fühlen was Ziele sind. Bitte lass dich nicht überzeugen *schmunzel*, das liegt mir fern.

Lieben Gruß

Silvia

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Hallo, Tato!

Außenstehende könnten zwar Stärken dieser Person nennen,
allerdings bringt reden alleine ja wenig. Die Person muss sich
selbst annehmen können. Aber auch damit wird es in der „ich
kann nichts“-Phase schwierig.

Das stimmt meiner Meinung nach voll und ganz. Wie Semion auch schon meinte, wenn alles grau und sinnlos ist, sind alle Ziele sinnlos. Mir drängte sich beim ersten Lesen die Frage nach einer Depression auf. Hat Dein Bekannter das mal in Betracht gezogen?

Anderereits: Wenn er vor einer beruflichen Neuorientierung steht, ist das natürlich ein Riesenschritt. Er will sich ja festlegen, was er die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte machen möchte. Da ist man schnell überfordert und blockiert und hat vielleicht einfach Angst.

Ich kenne solche Phasen, in denen Zukunftsangst in „Ich kann ja eh nichts und das hat doch alles keinen Sinn“ mündet.
Ist es bei ihm nur auf die Berufswahl bezogen oder auf alle anderen Aktivitäten auch? (Was nämlich mE eher in Richtung Depression weisen würde)
Was ist mit Praktika? Hat er sich bestimmte Berufsrichtungen schon mal vor Ort angeschaut? Das kann auch helfen, eine Richtung zu bekommen, und wenn es nur die Information ist: „Das will ich auf gar keinen Fall machen.“
Noch eine Frage: War das bei ihm schon immer so, daß er sich als inkompetent erlebt hat? Oder tritt diese Phase erst seit kurzem auf? Wird/wurde sie von irgendwas konrektem ausgelöst? (Beispiel: Job verloren, gescheitertes Unternehmen o.Ä. --> tiefe Selbstzweifel)

Konkrete Abhilfe kann ich jetzt leider nicht anbieten, ich würde ihm raten, vielleicht professionelle Hilfe zu suchen, um psychische Ungleichgewichte auszugleichen oder aufzufangen. Und wenn es wirklich „nur“ die Berufswahl betrifft, können einige Gespräche schon helfen.

Hoffe, es war trotzdem ein bißchen hilfreich,

Beste Grüße,
Smiri

Hallo Smiri,

Wie Semion auch schon meinte, wenn alles grau und sinnlos ist, sind :alle Ziele sinnlos.

Ja. Für ihn ist grad einiges grau und sinnlos.

Mir drängte sich beim ersten Lesen die Frage nach einer Depression :auf. Hat Dein Bekannter das mal in Betracht gezogen?

Ich schon, er nicht. Er tut das ab „ich hab keine Depression“.

Anderereits: Wenn er vor einer beruflichen Neuorientierung
steht, ist das natürlich ein Riesenschritt. Er will sich ja
festlegen, was er die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte
machen möchte. Da ist man schnell überfordert und blockiert
und hat vielleicht einfach Angst.

Ich kenne das ja auch. Doch ich war ständig in Bewegung. Er blockiert und macht dicht.

Ist es bei ihm nur auf die Berufswahl bezogen oder auf alle
anderen Aktivitäten auch? (Was nämlich mE eher in Richtung
Depression weisen würde)

Hmm, im Moment nimmt die Berufswahl einen großen Teil des Tages ein.

Was ist mit Praktika? Hat er sich bestimmte Berufsrichtungen
schon mal vor Ort angeschaut?

Hat er überlegt, aber wieder verworfen.

Noch eine Frage: War das bei ihm schon immer so, daß er sich
als inkompetent erlebt hat? Oder tritt diese Phase erst seit
kurzem auf? Wird/wurde sie von irgendwas konrektem ausgelöst?
(Beispiel: Job verloren, gescheitertes Unternehmen o.Ä. -->
tiefe Selbstzweifel)

Als er jünger war, wurde ihm die Berufswahl quasi abgenommen. Er hatte kein Interesse, hat einfach paar Bewerbung geschrieben (man muss ja arbeiten) und wurde genommen. Jetzt ist er unzufrieden. Nach mehreren Jobs wurde er jetzt gekündigt. Die Berufswahl begann aber schon vor der Kündigung. Er wollte da raus, aber WOHIN?

Hoffe, es war trotzdem ein bißchen hilfreich,

Ja, jede Anregung hilft.

Gruß
Tato

Hallo Silvia,

ich denke ich verstehe, es geht also nicht um das Thema an
sich sondern um den Beruf.

Ja schon. Doch ist beides miteinander verbunden. Um einen Beruf zu finden, muss man ja auch seine privaten Stärken und Fähigkeiten kennen, denn der Beruf sollte ja Spaß machen.

Dann kann er sich doch mal einen Zettel nehmen das Ziel
aufschreiben, also „beruflicher Neuanfang“ und dann versuchen
aufzuschreiben was dazwischen liegt:smile:, also zum Beispiel:
Bewerbung, Stellen suchen etc.

Die Schritte sind ihm schon klar. Doch die Reihenfolge muss ja beachtet werden. Bevor er eine Bewerbung schreibt oder nach Stellenangeboten sucht, muss er wissen, was er will.

Zwischen Wunsch und Umsetzung liegen ja oft Welten.

Ja leider. Manches ist einfach nicht finanzierbar oder er hat die Zugangsvoraussetzungen nicht.

Bitte lass dich nicht überzeugen *schmunzel*, das liegt mir fern.

Wenn die Argumentation einleuchtend ist, bin ich offen für Ideen. Ich spring deswegen aber trotzdem nicht aus dem Fenster :wink:

Gruß
Tato

Hallo Tato,

in mir kommt das Gefühl auf, es ist aussichtslos, wie kommt das?
Ich habe das Gefühl, egal welche Idee, es gibt immer eine Steigerung das es nicht geht.

Woran liegt das?
Willst Du damit seine Einstellung aufzeigen?

Wieso kann ich erst Bewerbungen schreiben wenn mein Ziel klar definiert ist?

Es scheint eher als werden Srukturen gesucht damit das Ziel unerreichbar ist:smile:

Wenn ich mir das ganze ansehe komme ich zum Ausgang zurück. Zum einen aufzuzeigen das Ziele stetig erreicht werden um bewusst zu werden das ich Ziele erreichen kann und zum anderen das Verständnis das es verschiedene Reihenfolgen gibt. Die, die momentan vorhanden ist fuktioniert scheinbar nicht sonst würde man dem Ziel näher kommen.

Wenn ich das Ziel zu Arbeit habe finde ich einiges was mich interessieren würde. Ich würde also zunächst suchen was ich bisher gemacht habe, dann was ich für Hobbys habe, unter Umständen auch schauen was die Menschen um mich herum machen, irgendetwas verbindet mich ja mit Ihnen, also könnte da auch beruflich ein gleiches Interesse sein.

Da der Zugang sehr versperrt scheint habe ich weiter das Gefühl das es an die Person herangetragen wurde, wie sieht er denn seinen Weg?

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Ich habe noch was vergessen
Im Notfall immer an die Fachleute wenden, in meinen Augen wäre das die Berufsberatung, dort werden auch Tests gemacht

Lieben Gruß

Silvia

Hallo,

Ich habe das Gefühl, egal welche Idee, es gibt immer eine
Steigerung das es nicht geht.

Es ist halt in der heutigen Zeit schwer, als Arbeitsloser seinen Traumberuf - der sich fernab vom jetzigen Beruf befindet - aber auch nicht definiert ist, zu finden.
Kompromisse ist er bisher eingegangen, das will er eigentlich nicht mehr.

Wieso kann ich erst Bewerbungen schreiben wenn mein Ziel klar
definiert ist?

Soll er sich für Beruf X bewerben, wenn er als X gar nicht arbeiten möchte? Also muss er doch ersteinmal „?“ finden, damit der dananch nach Stellen suchen kann - oder?
Klar, als Arbeitsloser sollte man alles annehmen, was man kriegen kann. Darum geht es aber nicht.

Wenn ich das Ziel zu Arbeit habe finde ich einiges was mich
interessieren würde.

DU ja, ER nicht.

Ich würde also zunächst suchen was ich bisher gemacht habe, …

das will er nicht mehr machen…

dann was ich für Hobbys habe, unter Umständen auch schauen was die :Menschen um mich herum machen, irgendetwas verbindet mich ja mit :Ihnen, also könnte da auch beruflich ein gleiches Interesse sein.

Ja, das war sein bisheriger Herangehensweise, allerings kam er so zu keinem Ergebnis.

Da der Zugang sehr versperrt scheint habe ich weiter das
Gefühl das es an die Person herangetragen wurde, wie sieht er
denn seinen Weg?

Nein, keiner will ihm Hoffnungslosigkeit einreden, eher das Gegenteil. Doch es gibt merkwürdigerweise kaum Menschen, die ihm seine Fähigkeiten lassen. Manche wollen ihn in einen Beruf zwängen, der ihm gar nicht liegt.

Ich sehe die Situation nicht als auch nicht als hoffnungslos, sondern eher als eingefahren. Im Moment bin ich in einem Kreativ-Tal und mir fällt keine Unterstützung ein.

Gruß
Tato