Hi,
kann mir jemand sagen wie ich meine Nerven stärken kann, z.B. durch welches Obst, Gemüse, Produkte, etc.
danke Andreas
Hi,
kann mir jemand sagen wie ich meine Nerven stärken kann, z.B. durch welches Obst, Gemüse, Produkte, etc.
danke Andreas
Hallo Andreas,
Was für den Körper sicher optimal ist, sind Äpfel, Bananen, alle Salate und Gemüse. Gemüse am besten roh oder kurz gedünstet. Für die „Nerven“ braucht ein Mensch eine ausgewogene Kombination an Vitaminen, Spurenelemente und Mineralien.
Empfehlenswerte Info darüber, halt ich die Ausführung von Dr.Ulrich Strunz über Gesundheit in einem Buch vom MVG-Verlag.
kann mir jemand sagen wie ich meine Nerven stärken kann, z.B.
dies impliziert, daß du „schwache Nerven“ wahrnimmst, wie machen die sich bemerkbar?
grey
Hallo Andreas,
falls du jetzt bereits akute „nervöse“ Probleme hast, wirst du, um tatsächlich bald eine Besserung zu spüren, neben der „richtigen und gesunden“ Ernährung auch zusätzlich die entsprechenden Nahrungsergänzungsstoffe für eine Weile zu dir nehmen müssen.
Achte darauf, dass kein akuter Kalziummangel vorliegt.
Kalziummangel spürt man nicht zuerst an Knochen, Zähnen und verminderter Blutgerinnung, sondern daran, dass normaler oder übermäßiger Stress nicht effektiv verarbeitet werden kann - man wird nervös, gereizt, lärmempfindlich, schreckhaft, Bauchorgane wie Magen, Darm, Galle, usw. spielen verrückt - man meidet anstrengende Verpflichtungen - man leidet körperlich. Später erst kommen Muskelzucken und Krämpfe hinzu, sodass Muskelkontraktion und -Entspannung nicht möglich sind.
Kalzium ist für die Arbeit von Nerven und Muskeln von größer Bedeutung. Es hat eine entspannende Wirkung auf das Nervensytem, beeinflußt die Durchlässigkeit der Zellmembranen.
Damit der Körper das aufgenommene Kalzium verwerten kann, benötigt er Vitamin D oder Sonnenlicht. Ein regelmäßiger Aufenthalt (Spaziergang mindestens 10 Min.) bei Tageslicht genügt schon.
Weiterhin benötigen die Nerven besonders die Vitamine des B-Komplexes, ebenso Vitamin E.
Kalzium ist in größter Menge in Trinkmilch enthalten, gefolgt von Käse.
Die B-Vitamine sind in Fleischspeisen enthalten, aber auch im vollwertigen Getreide!
Die Hauptanteile der Vitamine stecken beim Getreide vor allem im sogenannten Keim, aber auch in der Schale. Diese Anteile hat man im Vollkornmehl, Vollreis und Haferflocken, aber nicht im weißen Mehl, oder im polierten Reis.
Nüsse, und andere Samen wie z.B. Sonnenblumenkerne sind bezüglich der B- und des E-Vitamins auch noch wichtig.
Was die B-Vitamine angeht, sind bei den Gemüsen die Hülsenfrüchte interessant. Die Gemüse zeichnen sich sonst eher durch andere Vitamine aus.
In der „kleinen Nährwerttabelle“ von Gräfe und Unzer findest zu alle Angaben zu allen Lebensmitteln, oder du schaust hier mal rein:
http://www.naehrwerttabelle.de/main/tabelle.htm
Bei akuten Problemen können neben der richtigen Therapie auch schon mal Tees unterstützend helfen, aus Baldrian, Hopfen, Melisse.
Johanniskraut-Zubereitungen werden bei nervösen Erschöpfungszuständen eingesetzt und sollen zur Stabilität und erhöhten Widerstandskraft des Nervensystems führen (bei nervöser Unruhe und Gereiztheit).
Ein entspannendes Beruhigungsbad mit Zusätzen von Melisse, Hopfen oder Lavendel kann auch sehr gut tun.
Gute Erholung und ein gesundes neues Jahr wünscht dir
Renate
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gedünstet. Für die „Nerven“ braucht ein Mensch eine
ausgewogene Kombination an Vitaminen, Spurenelemente und
Mineralien.
…und viel Schlaf und Bewegung…siehe auch Strunz.
Empfehlenswerte Info darüber, halt ich die Ausführung von
Dr.Ulrich Strunz über Gesundheit in einem Buch vom MVG-Verlag.
Gruß, pgh.
nie war er so wervoll wie heute
tja, da gibt es doch so ein mittelchen? wie heisst es doch gleich? spass beiseite: alkohol kann zwar kurzfristig die nerven beruhigen, man sollte sich aber nicht daran gewöhnen. von der lebenseinstellung her gibt es ein sehr gutes „mittel“, seine nerven zu schonen: mehr im hier und jetzt leben! mark twain sagte einmal: „ich habe schon sehr schwere dinge im leben durchgemacht. einige davon sind dann später auch tatsächlich eingetreten.“
der größte teil unserer ängste, welche unsere nerven kaputt machen, sind nämlich (hypothetische) zukunftsängste. mehr im hier und jetzt zu leben, kann aus diesem teufelskreis heraushelfen. eine asiatische weisheit drückt das so aus: „tue, was du tust.“ und was sagte jesus? „sorget nicht um den morgenden tag, denn der morgende tag hat seine eigene plage.“ und was sagte luther auf die frage, was er tun würde, wenn morgen die welt untergehen würde? „dann würde ich heute ein apfelbäumchen pflanzen.“ es geht übrigens nicht darum, n u r im hier und jetzt zu leben. das wäre dummheit. es geht auch nicht um dieses naive „positive denken“. es geht nur darum,
m e h r im augenblick zu leben, ohne dabei jedoch die zukunft und die vergangenheit ganz aus dem auge zu verlieren. wenn es uns aber gelingt, für kurze zeit, nur im augenblick zu leben, dann hat das etwas meditatives. in der psychologie nennt man diesen zustand „flow“. das kann zB passieren, wenn man spielt oder sport treibt. oder ganz allgemein, wenn man etwas tut, was grossen spass macht (ja - auch GV).
es müssen also nicht immer dinge von aussen sein, welche die nerven beruhigen. es kann auch eine veränderte lebenseinstellung sein. ist natürlich nicht so leicht zu haben. hat aber keine nebenwirkungen und lohnt sich.
mfg - george