In der heutigen Zeitung habe ich gelesen, dass ein neugeborener Knabe u.a. (!) „TIMOFEY-…“ genannt wurde.
Haben die Eltern den Namen „Timothy“ mal im Fernsehen gehört und nicht richtig verstanden, weil ihn ein Schotte mit Gaumenspalte / Kieferfehlstellung aussprach?
Darf ein Standesbeamter heute nicht mehr " NEIN. Den Namen gibt es nicht!" sagen???
Ich finde das furchtbar, Leute.
Wenn ich Standesbeamter wäre, ich würde, glaub ich, 70% der beantragten Namen nicht genehmigen.
Hallo Tabaiba, Du hast vollkommen Recht. 512 Ergebisse bei deutschsprachiger Suche. Ein Vorname, den eher Männer mit kakausichen Nachnamen tragen, angegraut.
In Verbindung mit der zweiten Doppelnamenshälfte, wie in der Zeitung, hatte ich den aber eher dem englsichen Sprachraum als dem Einflussgebiet des Russischen zugedacht.
Leider habe ich die Zeitung nicht mehr, um nachzuschauen, mit welcher Gesamt-Scheußlichkeit dieses bedauernswürdige Kind die nächsten 70…80 Jahre gerufen wird, seine Sachen aufzuheben und mal eben den Tisch zu decken helfen.
Schöne Grüße
HM
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Hallo Tabaiba, Du hast vollkommen Recht. 512 Ergebisse bei
deutschsprachiger Suche. Ein Vorname, den eher Männer mit
kakausichen Nachnamen tragen, angegraut.
naja, die jetzt angegrauten waren ja früher auch mal nur beflaumt…
Leider habe ich die Zeitung nicht mehr, um nachzuschauen, mit
welcher Gesamt-Scheußlichkeit dieses bedauernswürdige Kind die
nächsten 70…80 Jahre gerufen wird, seine Sachen aufzuheben
und mal eben den Tisch zu decken helfen.
oh, da malst du ja eine gar schreckliche zukunft an die wand: ein mensch, der sein ganzes leben lang gerufen wird, tische zu decken und sachen aufzuheben… hm… nee, ich wünsche dem kinde, dass es zwischen krippe und altenheim mal selbst entscheiden darf, ob und wie es aufräumt und isst )
habe zwar mit dem Thema nix zu tun, möchte dir aber dennoch für den Link zu Väterchen Timofej danken. Das war sehr interessant und hat mir neue Anstöße gegeben.
*-chen!
Ihr liagts ja alle fey falsch, hoarst mi
Warum soll denn bittschön ein bayerischer Vater seinen Sohn Timo net fey den Timofey nennen? Dös mocht doch a Sinn mocht dös doch!
A Zünftigen!
Branden!
Preussische, ernste Ergänzung
Ein Freund von mir heißt übrigens Adolf mit Vornamen.
Wir nennen ihn aber diskret Adolpho. Das klingt dann nicht so streng (fast hätte ich gesagt: riecht dann nicht so streng), zumal er unten in Ascona weilt.
Grüzi,
Branden
In der heutigen Zeitung habe ich gelesen, dass ein
neugeborener Knabe u.a. (!) „TIMOFEY-…“ genannt wurde.
Darf ein Standesbeamter heute nicht mehr „NEIN. Den Namen
gibt es nicht!“ sagen???
Ich gebe Dir uneingeschränkt Recht!
Dann hat das „arme“ Kind wohlmöglich noch den Nachnamen Schmidt, Meyer , Schulz…und das geht ja gar nicht!
Ich weiß noch, als es anfing mit diesen sog. Modenamen wie z.B.‚Kevin‘ aufgrund der damaligen Popularität des ehemaligen englischen Fußballers Kevin Keegan beim HSV, so Ende der 70er Jahre.
Du hast wirklich als Eltern die Möglichkeit, Dein Kind zu nennen, wie Du es für angemessen hälst.
Es sollte dann allerdings immer mindestens noch einen Zweitnamen haben, aus dem das Geschlecht des Kindes ersichtlich ist (habe es so mal von enier Verwaltungsangestellten beim Standesamt gehört)
Denk mal z.B. an so einige ‚Promi‘-Kinder, wie den kl. Sohn von Verona Pooth, ehem. Feldbusch, der hört auf den Namen ‚San Diego‘, oder Fräulein Hilton, die da ‚Paris‘ heißt…
Fällt Dir dazu noch was ein???
Aber jeder hat die Freiheit, sein Kind zu nennen, wie es ihm gefällt.
Das Kind ist somit wieder einmal mehr den Irrungen und (Ver-)wirrungen seiner Eltern ausgeliefert.
Gruß von
Kieckie
(die mit ihrem tatsächlichen Namen sehr zufrieden ist )
am besten wir beschränken uns auf drei Namen für Mädchen und drei für Jungs, schöne, traditionelle, klingende Namen, die allen gefallen. Kleinster gemeinsamer Nenner sozusagen.
Ich könnte mir Max, Paul und Fritz, sowie Anna, Sabine und Maria vorstellen. Mit den Nachnamen kombiniert wird eine Nummerierung im Umfeld nur selten notwendig werden. Und dann fertig.
Ausnahmen nur bei Familien mit mehr als drei Kindern gleichen Geschlechts. Dann braucht sich niemand mehr über den Geschmack anderer Leute aufzuregen.
es muss doch mindestens ein typischer name aus der deutschsprachigen schweiz (urs/ueli/beat bzw. (das) ruethli…), einer aus norddeutschland (lasse/jens/sven bzw. frauke/wiebke/svenja), einer aus den neuen ländern (maik/ronny/roy bwz. mandy/jennifer/monique) und einer aus österreich/bayern (sepp/franz/xaver bzw. maria aka mirl/amrei/theres aka resi) vertreten sein. mit der deutschen mitte kenn ich mich namenstechnisch nicht so aus.
für welchen würdest du dich denn entscheiden - im falle einer zwangsweisen umbenennung?
Hi Branden!
In Spanien gibt es jede menge Adolfos und da kräht keinen Huhn danach…
Ein paar davon, auf die schnelle:
Adolfo Suarez
Adolfo Marsillach
Adolfo Domínguez
Gustavo Adolfo Bécquer (Zugegeben, starb lange vor dem Diktator, aber er ist in Spanien sehr bekannt)
Adolfo Siurana
und im Lateinamerika gibt es noch weitere sehr bekannte auch.
Schöne Grüße,
Helena
PS. Auch gibt es viele Menschen namens „Jesús“ und es ist bei uns auch kein Problem.
das war - zumindest syntaktisch - kein satz. ein satz
bedarf eines prädikats.
Dann eben Satz-Teil, wenn es denn pinibel gewünscht wird.
ich schenk dir noch ein genitiv-‚s‘ zum drankleben.
Wenn ich mich nicht sehr irre, gibt es beim Genetiv diese beiden Varianten: einmal mit s, einmal ohne. Aber ich bin ja (gottlob) kein Deutschlehrer.
Eine gewisse Stringenz oder Konsequenz mag ich inzwischen bei Dir bezüglich Sprache zu bekennen: Erst moserst Du an meinem falschen Bayerisch herum, dann fängst Du auch noch mit meinem Deutsch an.
Bist Du eigentlich Beamtin? Vielleicht Lehrerin?
Gruß,
Branden