Letzte Woche Mi wurde bei mir eine massive Nierenbeckenentzündung festgestellt, ich habe Antibiotika und Schmerzmittel bekommen.
Ich hab starke stechende kollikartige Schmerzen li Niere, mittlerweile in den Unterbauch ausstrahlend, immer wieder erhöhte Temp, mir ist oft schlecht, muß mich übergeben und fühle mich wie vom Bus überrollt.
Das Antibiotika habe ich bis So genommen, am Mo war ich bei meinem Hausarzt weil es mir nicht besser ging, ich hatte das Gefühl als wenn er mich gar nicht ernst nimmt. Er hat dann meinen Urin eingeschickt und gemeint: nehmen sie mal ein anderes Antibiotika und melden sich am Fr. Mittag telefonisch wegen dem Ergebnis.
Habe ich dann heute gemacht. Die Arzthelferin teilte mir nur mit das der Urinbefund unklar ist und wenn ich meine könnte ich nächste Woche nochmal reinkommen. Es sei ja schließlich jetzt Wochenende und da könnte der Doc ja auch nichts mehr machen.
Ich sagte ihr dann: ich möchte trotzdem mit dem Doc sprechen um zu klären was ich tun kann und was eigendlich Urinbefund ist unklar heißt.Und im übrigen könnte es ja so schlimm gar nicht sein.
Nach diesem Spruch hätte ich sie fast durchs Telefon geholt.
Ich habe mich dann herzlich für das Gespräch und die Hilfe bedankt und ihr mitgeteil das ich ja froh sei das sie das so gut beurteilen könne ob und wie schlimm es sei.
Da fällt mir nichts mehr zu ein.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen
warte bitte nicht mehr länger sondern geh ins Krankenhaus!
Ich hatte bereits einige Nierenbeckenentzündungen und weiß, wie schlimm das ist. Zumal ich beim ersten Mal deswegen zwei Wochen im Krankenhaus lag und mir die Ärzte gesagt haben, dass eine unbehandelte Nierenbeckenentzündung schlimme Folgen haben kann (ohne Dir Angst machen zu wollen!).
Ehrlich, wenn Du nicht richtig behandelt wirst, können Deine Nieren auch bleibende Schäden davontragen. Und das nur wegen eines Hausarztes, der sich nicht die nötige Zeit für Dich nimmt?
bei uns gibt es keinen Notmütterdienst, und mitnehmen ist ja
schön und gut, aber bei uns im KH werden keine Kinder mit
aufgenommen.
Wieso aufgenommen?
Wie wäre es, im Krankenhaus anzurufen und zu fragen, was sie bezüglich der Kinder vorschlagen?
Alternativ kannst du natürlich zuhause bleiben und warten, bis du stirbst. Dann muss sich jemand anders zwangsweise um deine Kinder kümmern.
*Sarkasmus aus*
Im Ernst: Dies ist ein Notfall und es wird sich doch vielleicht irgendein Bekannter/Verwandter/Freund/Nachbar auftreiben lassen, der sich ein paar Stunden um deine Kinder kümmert?
Wo wohnst du? Vielleicht weiß jemand, was in deiner Gegend für Möglichkeiten bestehen.
ich weiß ja nicht was die im KH machen sollen, ich denke nicht das die nochmal ein anderes Antibiotika als Tbl verschreiben ich hab ja schon 2 verschiedene.
Deshalb hab ich aufnehmen geschrieben
Wenn ich Notaufnahme schreibe, mein’ ich Notaufnahme.
Hätte ich nicht geschrieben, wenn es nicht begründet gewesen wäre!
Also: Organisiere heute Nacht sofort durch Nachbarn oder Verwandte Nachtbegleitung für die Kinder. Wenn sich niemand finden sollte, sprich mit dem Wehrführer des Dienstes von heute nacht bei der Feuerwehr oder mit dem Schichtleiter der Polizei. Die finden eine Lösung für die Nacht. Es ist ihre Dienstpflicht. Im Krankenhaus wird infolge der Sozialdienst des Krankenhauses - wenn nötig - sich darum kümmern, eventuell im Zusammenarbeit mit dem Jugendanmt, falls es tatsächlich in Deiner Gegend kein Mutternotdienst geben sollte.
Beame Dich bitte umgehend zur Notaufnahme!
Ich habe gesehen, daß Du Arzthelferin bist. Das Gesundheitspersonal bildet in jedem westlichen Land das Reservoir der beinah schwierigsten Patienten überhaupt.
Ich meine es nicht respektlos, galube es mir: Trotzdem, jetzt „hopp, hopp“ , erledige die Telefonate, lasse Dich dann zur Notaufnahme fahren. Nicht morgen: in der jetzigen Nacht.