Starken Eisenmangel

Hallo

ich hab starken Eisenmangel und hab deshalb die ferro kapseln verschrieben bekommen doch leider kriege ich die kapseln nicht runter und hab das auch meinem Arzt gesagt der hat mir dann löseferro das sind Brausetabletten verschrieben. dummerweise breche ich von den Brausetabletten.

jetzt ist meine frage ob es wirklich noch eine weitere effektive Lösung gibt mein Eisengehalt wieder in den normalen Bereich kommt.
ich danke schon mal im vorraus für eure antworten

Hallo,

jetzt ist meine frage ob es wirklich noch eine weitere
effektive Lösung gibt mein Eisengehalt wieder in den normalen
Bereich kommt.

Ja, gibt es und zwar als Infusion. Sehr interessant zu dem Thema ist auch dieser Link:

http://www.coaching-for-health.net/eisenzentrum/ez/i…

Sehr effektiv, aber leider zahlt es die Kasse nicht. Außerdem gibt es noch nicht sehr viele Eisenzentren bundesweit. Ich bin dafür von Hamburg nach Berlin gefahren.

LG

Avera

Hallo,

ja, gibt es, aber erst mal sollte die Ursache abgeklärt werden.
Außerdem lohnt es sich über die Zufuhr von Vit.B Komplex, also alle B`s zu informieren. Mein Eisen ist damit gestiegen!

Also: Woher kommt der Eisenmangel!?

Gruß
Kathy

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Hallo,

es gibt da noch die Möglichkeit das sogenannte „Kräuterblut“ zu nehmen…gibts auch als Tabletten.

Sollte definitiv für „normalen“ Eisenmangel reichen.

Tüssi

Bianca

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ich hatte mal ne zeit lang hohe Blutungen mir ist es damals nicht bewusst geworden das es schlimm ist dachte das renkt sich von alleine wieder ein, denn ich hab mich weiterhin gut und fit Gefühl nur das ich manchmal ein bisschen schneller erschöpft war. mir ist es erst bewusste geworden das es schlimm ist als ich mit einem HB- Wert von 3,9 ins Krankenhaus kam und die Arzt auf mich eingeredet haben warum ich nicht früher zum Arzt gegangen bin oder ins Krankenhaus. ich hab ihnen erzählt das es mir gut ginge und ich keinen Anlass gesehen habe zum Arzt oder ins Krankenhaus zu gehen. für die Ärzte war es ein Rätsel denn mit 3,9 musste ich mich eigentlich nicht mehr so gut bewegen können.
Später Untersuchungen haben ergeben das ist Myome habe und die die Ursache dafür ist das ich starke Blutungen habe.

Starken Eisenmangel
Hallo sija,

also ich hab die Ferro Sanol Duodenal Kapseln und das steht im Beipackzettel: „Falls Probleme beim Schlucken bestehen […], kann der Inhalt der Kapsel auch ohne Kapselhülle eingenommen werden.“

Oder Ferro Sanol als Dragees (sind kleiner, aber auch niedriger dosiert), Floradix Kräuterblut kam ja schon als Tipp.

Liebe Grüße
Ramona

hallo zusammen, eisen als infusion sollte nur in ausnahmefällen zum einsatz kommen, da aufgrund kurzfristig sehr hoher spiegel freien eisens eisenablagerungen in organen die folge sein können. ist denn die ursache für diesen doch sehr niedrigen hb-wert definitiv geklärt, bzw ist die ursache jetzt beseitigt? an verschiedensten eisenpräparaten besteht auf jeden fall kein mangel, es gibt filmtabletten, kapseln, brausetabletten. frag sonst mal den arzt oder besser den apotheker.
mfg uwe

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Wow, da ist also viel los bei Dir.
Also für mich hörst Du Dich eigentlich schon nach einem Fall an, bei dem mal über Eisenstpritzen nachdenken könnte.
Die genauen Kriterien dafür kenne ich allerdings nicht.
Sprich doch noch mal in Ruhe mit dem Arzt.
Ich persönlich würde sowohl mit den Myomen, als auch mit dem Eisenmangel zu einem Azrt gehen, der auch Applied Kinesiology macht. Um ursächlich zu behandeln und gleich alle Mängel auszutesten und dann grundlegend zu behandeln.

Gruß
Kathy

hallo sija,

du solltest unbedingt checken lassen, obs an den blutungen lag, oder was anderes in frage käme. wenn die blutungen nachlassen, müsste der eisenmangel auch ausgeglichen werden.
bitte bedenke, daß ratschläge von quacksalbern fatale auswirkungen auf deine gesundheit haben können, gerade im falle von eisenmangel.
haben wir zwar schonmal hier glesen, aber es hilft meist weiter:

Obst und Gemüse lieb ich sehr …
von Dr. med. Peter Porz

„Rotes Obst und Gemüse gibt rote Bäckchen”, lautete eine Grundüberzeugung unserer Mütter und Großmütter. Während diese „Weisheit” eher vergessen wurde, erinnert sich fast jeder noch an die Zeit der „Spinaterie”: Unzählige Kleinkinder, so auch der Autor, mussten wahre Spinatschlachten über sich ergehen lassen, weil man ihren Müttern weismachte, Spinat sei die Eisenquelle schlechthin und für das Gedeihen ihrer Kinder unersetzlich.
Die hohen Eisenwerte im Spinat erwiesen sich als reiner Rechenfehler, trotzdem sind grüne Blattgemüse eisenreicher als rote Früchte oder Gemüse. Diese Zahlenspielereien berücksichtigen aber weder die niedrige Eisenresorption aus pflanzlicher Nahrung noch die individuell erheblich unterschiedlichen Resorptionsraten.

Eisen für alle Frauen?

Tatsächlich gibt es gerade unter den Frauen Risikogruppen. Ursache ist aber weniger die Biologie der Frau, sondern vielmehr die verbreitete Neigung zu extremen Ernährungsformen oder gar Essstörungen. Untersuchungen an Veganerinnen zeigten, dass deren Eisendepots Werte unter der Nachweisgrenze aufwiesen. Kein Wunder, denn die bereits eisenarme pflanzliche Kost enthält jede Menge Inhaltsstoffe, welche die Eisenresorption zusätzlich erschweren. Ja, gerade Vollkornbrot und Müsli mit ihrem hohen Ballaststoffanteil bilden mit dem Nahrungseisen unlösliche Komplexe, die unverdaut wieder ausgeschieden werden.
Doch diese Risikogruppe kommt eher selten vor und berechtigt nicht, hohe orale Eisendosen jeder Frau zu verordnen, deren Serumeisenwert gerade einmal unter der gewünschten Grenze liegt.

Ferritin, oder was?

Wie immer in der Medizin sollte auch hier vor der Therapie eine aussagekräftige Diagnostik stehen, deren erste Schritte ohne großen Aufwand durchzuführen sind. In meiner internistischen Praxis gewinne ich aber immer wieder den Eindruck, dass für viele Kollegen, aus welchen Gründen auch immer (ist`s das Laborbudget?), der Auftrag für Laboruntersuchungen eine größere Hürde darstellt als z.B. die Veranlassung einer Kernspintomographie.
So weiß kaum eine Patientin oder Patient, dass bei einer Erniedrigung des Serumeisens und normalen Hämoglobin(Hb)-Werten zunächst an einen akuten Infekt oder eine chronische Entzündung (z.B. Rheuma) gedacht werden sollte; bei beidem wäre eine Eisensubstitution tatsächlich kontraproduktiv. Klarheit schafft hier der Serumferritin-Wert, ein Maß für die körpereigenen Eisendepots: Ein normaler oder erhöhter Wert stützt die Diagnose eines akuten Infektes bzw einer Entzündung.
Anders bei Patientinnen, seltener Patienten, deren Hb-Wert und Serumeisen im Normbereich liegen, aber klinische Symptome auf einen Eisenmangel deuten. Hier sind am häufigsten „diätwillige Ernährungsbewusste” und Vegetarierinnen betroffen. Zeigen dann die Ferritin-Werte verminderte Eisenspeicher an, kann man bei einer ansonsten gesunden Patientin davon ausgehen, dass die Verordnung oraler Eisengaben über drei Monate und parallel dazu die langfristige Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung hilft. Damit erspart man ihr (wie auch dem Praxisbudget) weitere diagnostische Belastungen und unnötige Ängste.
Im Gegensatz hierzu kann ein gleichzeitig erniedrigter Hb- und Serumeisenwert durchaus auch auf eine schwere Erkrankung hinweisen und bedarf dann selbstverständlich einer umfassenden Abklärung.

… aber Eisen brauch ich mehr!

Da hinter einem realen Eisenmangel also schwerwiegende, teilweise mit inneren Blutungen einhergehende Krankheiten stecken können, rate ich von einer ungezielten Selbstmedikation mit Eisen ohne vorhergehende Diagnostik dringend ab. Zudem behindern sich die in freiverkäuflichen Vitamin- und Mineralstoffpräparaten enthaltenen Wirkstoffe oft bereits im Darm gegenseitig bei der Resorption. Sie sind also für den Patienten weitgehend nutzlos.
Die Empfehlung an meine Patienten lautet deshalb: Ernähren Sie sich nach den Prinzipien der altbewährten Mischkost. Damit kann die Eisenversorgung eines „gesunden” Organismus ohne weiteres gedeckt werden.
Womit wir wieder bei der (nun wirklich uralten) Erkenntnis wären, dass der Mensch ein Allesfresser ist, dem der Schweinsbraten mit Knödel am Sonntag genauso schmecken darf wie die Pellkartoffeln mit Kräuterquark am Mittwoch.

strubbel
µ:open_mouth:)

Du Ärmste, ich kenn das. Ich hatte das auch mal und hab es auf den HB von 3,3 gebracht.
Ich hab damals im Krankenhaus (zusätzlich zu der Blutkonserve…) so kleine Tetrapacks (also wie Sunkist) bekommen und da war so ein Eisenhaltiges Getränk drinne das es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gab. Ich hatte immer Kakao und das Eisen hat man nicht rausgeschmeckt.
Hab die Tabletten nämlich auch nicht runterbekommen…
Ich weiß leider nicht wie das Zeug heißt, aber das lässt sich ja sicher rausfinden.

viele Grüße und gute Besserung
/silvl

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