Stauffenberg? Widerlich dieser Nazi

Wie Claus Schenk von Stauffenberg ein Nazi? Na Klar. Was denn sonst. Sogar ein Nazi der ersten Stunde.

Schau’n wir doch mal in seine Biografie:

„Im April 1932 sprach sich Stauffenberg anlässlich der Reichspräsidentenwahl gegen Paul von Hindenburg und zugunsten von Adolf Hitler aus. Im Mai 1933 wurde er zum Leutnant ernannt.“

1938 marschiert er als einer der ersten in die von den Nazis „Sudentenland“ genannte Tschechoslowakei ein.

1939 ist er an vorderster Front am Angriffskrieg gegen polen beteiligt.

1940 weiterhin als hoher Offizier am Überfall auf Frankreich beteilgt.

„Im Dezember 1941 hieß Stauffenberg die Vereinheitlichung der Befehlsgewalt des Oberbefehlshaber des Heeres und des Obersten Befehlshabers der Wehrmacht in Hitlers Händen gut.“

Erst 1943, nachdem er in Afrika zum Krüppel geschossen wurde entdeckte Stauffenberg seine Gegnerschaft zu Hitler.

Da kämpft ein Mann also 11 Jahre lang treu für den Nationalsozialismus und das nationalsozialistische Deutschland, lässt sich gar in Afrika (was zum Henker hatte der Nazi dort zu suchen?) für Hitler zum Krüppel schießen. Dann zündet er nach hunderten von Bomben, die er auf Antinationalsozialistische Truppen geworfen hatte eine einzige Bombe gegen Hitler, die noch dazu *nichts* aber auch *gar nichts bewirkt und soll plötzlich ein Held sein?

(Ok, die Mehrzahl der deutschen Wehrmachts-Offiziere waren noch größere Schweine und haben nie Widerstand gegen Hitler geleistet, aber ist deshalb der Einäugige schon ein König – Zweifel sind angebracht)

Die verquere Logik nach der Stauffenberg ein „Held“ und Widerstandkämpfer gegen Hitler gewesen sein soll ist doch nur mit der Sehnsucht des deutschen Bürgertums zu erklären, sich ein Feigenblatt für das eigene Mittläufertum zulegen zu müssen. Und natürlich musste es ein bürgerliches Feigenblatt sein.

All die hunderte wirklich heldenhafte Desserteure, die zu Nazifeindlichen Truppen übergelaufen sind und den Rest des Krieges gegen Nazioffiziere wie Stauffenberg kämpften sollen vergessen werden nur um diesen einen mehr als fragwürdigen Mann zu ehren? Ich würde gerne mal auf sein Grab kotzen.

Die verquere Logik nach der Stauffenberg ein „Held“ und
Widerstandkämpfer gegen Hitler gewesen sein soll ist doch nur
mit der Sehnsucht des deutschen Bürgertums zu erklären, sich
ein Feigenblatt für das eigene Mittläufertum zulegen zu
müssen. Und natürlich musste es ein bürgerliches Feigenblatt
sein.

Hi,

damit triffst du es imho ziemlich exakt, auch wenn ich es vielleicht etwas weniger deftig formulieren würde. Als „Nazi“ würde ich Stauffenberg nicht unbedingt bezeichnen und auch über „bürgerlich“ könnte man streiten.
Sicherlich gehörte Stauffenberg aber zu der großen konservativ (in seinem Fall dazu noch preußisch-militärisch) geprägten Fraktion, die den Aufstieg der Nazis ganz massiv förderte, um mit ihrer Hilfe die Macht in Deutschland in der Hand zu behalten. Nur funktionierte dieser Plan („In drei Monaten haben wir Hitler so an die
Wand gedrückt, dass er quietscht.“ Zitat Vizekanzler Franz von Papen, ehemals Zentrum) nicht und die Nazis übernahmen den Staat schnell selbst, wobei das viele Konservative ebenfalls nicht störte und sie mindestens so lange mitmachten, wie die Nazis erfolgreich waren.
Stauffenberg war wie große Teile des militärischen und viele Gruppen des übrigen Widerstands sicher kein Demokrat. Aus den Konzepten des militärischen Widerstands und des Kreisauer Kreises geht hervor, dass seine Beteiligten sich für Deutschland nach dem Ende der Nazi-Diktatur durchaus keine Demokratie im modernen Sinne vorstellten, sondern eher einen Obrigkeitsstaat.
Es ist imho müßig, darüber zu diskutieren, was für Stauffenberg letztendlich ausschlaggebend für den offenen Widerstand war, die beobachteten Massenmorde oder der zunehmende militärische Misserfolg. Beides wird wohl eine Rolle gespielt haben.
Dass der militärische Widerstand keineswegs an einer Demokratie interessiert war, wurde nach 1945 in der BRD weitgehend unter den Teppich gekehrt. Mal abgesehen vom wenig bestimmt auftretenden kirchlichen Widerstand war der Kreis um Stauffenberg die einzige Gruppe, an der man den Widerstand so festmachen konnte, dass es in das Selbstverständnis der Bundesrepublik passte (außer der „Weißen Rose“ vielleicht noch): Den sozialistisch/kommunistischen Widerstand durfte man nicht loben, weil der neue Feind politisch von links kam. Die Deserteuere galten weiterhin als Verbrecher. Wäre letzteres nicht so gewesen, dann hätte das im Umkehrschluss geheißen, dass alle Soldaten, die nicht desertierten, falsch gehandelt hätten. Und das hätte einerseits einen großen Teil der staatstragenden Bevölkerung zu „Verbrechern“ gemacht (im Gegensatz zur allgemein anerkannten These der Verführung durch wenige Nazi-Obere) sowie andererseits die anlaufende Wiederbewaffnung behindert.

Gruß

Volker

P.S.: Wäre das Thema im Geschichts-Board nicht besser aufgehoben?

nazi weiß ich nicht; aber dass den militärs keine freiheitlich-demokratische grundordnung vorschwebte ist ja schon länger bekannt und für mich nicht wesentlich verwerflich.
die kommunisten hatten leuchtende vorbilder im osten - „freiheitliche demokratie“ stand auch auf ihren fahnen nicht. dennoch waren sie widerstandskämpfer, und das zählt doch eigentlich.
dass grade stauffenberg als symbol des widerstands gilt, ist -denke ich- vor allem darauf zurückzuführen, dass sein attentatsversuch der wohl spektulärste und erfolgsversprechendste war. immerhin ging es den offizieren nicht nur darum, irgendwie hitler loszuwerden sondern es war ein (leider nicht völlig durchdachter) coup d’etat, an dem 1000e beteiligt waren.
zu der zeit war die opposition in der wehrmacht - und sei sie selbst noch so moralisch angreifbar - eben die einzige deutsche widerstandsgruppe, die ernsthaft das regime gefährden konnte. dass sie es nicht geschafft hat, lag ja nun vor allem an ca. 3m oder 1kg sprengstoff zuwenig.
ich gebe dir aber nicht völlig unrecht - die motive der wehrmachtsoffiziere wurden und werden gerne unter den teppich gekehrt und die aktion als akt der humanität und der ehrenhaften preußischen tradition statt als akt der realpolitik gefeiert.

gruß

Hi,

gibt’s irgendeinen konkreten Anlass für dieses Posting hier, oder möchtest einfach nur mal ins Forum kotzen, weil Stauffenbergs Grab zu weit weg zum Schänden ist?

Wie Claus Schenk von Stauffenberg ein Nazi? Na Klar. Was denn
sonst. Sogar ein Nazi der ersten Stunde.

Wohl mehr Militär als Nazi…

Da kämpft ein Mann also 11 Jahre lang treu für den
Nationalsozialismus und das nationalsozialistische
Deutschland, lässt sich gar in Afrika (was zum Henker hatte
der Nazi dort zu suchen?) für Hitler zum Krüppel schießen.
Dann zündet er nach hunderten von Bomben, die er auf
Antinationalsozialistische Truppen geworfen hatte eine einzige
Bombe gegen Hitler, die noch dazu *nichts* aber auch *gar
nichts bewirkt und soll plötzlich ein Held sein?

(Ok, die Mehrzahl der deutschen Wehrmachts-Offiziere waren
noch größere Schweine und haben nie Widerstand gegen Hitler
geleistet, aber ist deshalb der Einäugige schon ein König –
Zweifel sind angebracht)

Immerhin hat er’s probiert und einen der vielversprechendsten Versuche gestartet. Natürlich, knapp vorbei ist auch daneben, und „hätte könnte würde“ Diskussionen immer müßig. Was allerdings geschehen IST, ist das Aufsichnehmen eines doch erheblichen Risikos, da ja im Falle eines Versagens - wie geschehen - nicht nur er selbst „dran“ war, sondern auch seine ganze Familie (Stichwort Sippenhaft). Zu der Aktion gehörte insofern schon zumindest ne ganze Stange Mut. Das ist, glaube ich, nichts, was man mal eben so macht, weil man ein gelangweilter Kriegsveteran ist.

All die hunderte wirklich heldenhafte Desserteure, die zu
Nazifeindlichen Truppen übergelaufen sind und den Rest des
Krieges gegen Nazioffiziere wie Stauffenberg kämpften sollen
vergessen werden nur um diesen einen mehr als fragwürdigen
Mann zu ehren?

Kann man irgendwo nachlesen, wieviele deutsche Überläufer tatsächlich in den alliierten Truppen gekämpft haben? Und wieso werden die vergessen?

Ich würde gerne mal auf sein Grab kotzen.

Was hat eigentlich Dein Opa so im WK2 gemacht?

Gruß,

Malte.

Michael W. Dietrich? Widerlich dieses Posting.
Hallo,

Wie Claus Schenk von Stauffenberg ein Nazi? Na Klar. Was denn
sonst. Sogar ein Nazi der ersten Stunde.

Sonst gehts aber schon noch ganz gut? Stauffenberg war noch nicht mal Mitglied der NSDAP! Desweiteren war er weder Antisemit noch Rassist. Wie kommt man auf die komische Idee, dass Stauffenberg ein Nazi war?
Natürlich war er als Militär involviert in den Krieg, das war aber jeder Soldat auch, und was mit Desserteuren passiert, sollte wohl auch klar sein.

Schau’n wir doch mal in seine Biografie:

„Im April 1932 sprach sich Stauffenberg anlässlich der
Reichspräsidentenwahl gegen Paul von Hindenburg und zugunsten
von Adolf Hitler aus. Im Mai 1933 wurde er zum Leutnant
ernannt.“

Ja Himmel Herr Gott! Dann zitier wenigstens den ganzen Text, den du bei Wikipedia kopiert hast!
Ein paar Zeilen weiter unten würdest du folgendes lesen:

Stauffenberg begann sich nach der Reichskristallnacht 1938 von der 
nationalsozialistischen Staatsführung zu distanzieren und wurde wegen der 
Deportation der Juden, der brutalen Besatzungspolitik während des Krieges aber 
auch wegen der unsachgemäßen militärischen Führung entschiedener Gegner der Nazis 
und schloss sich dem militärischen Widerstand an.

Sind hier eigentlich nur noch Geschichtsrevisionisten unterwegs, oder was ist in den Politikbrettern kaputt???

Zumindest bist du keiner von der rechten Seite, wie man auf deiner Homepage nachlesen kann, aber das machts nicht wirklich besser, v.a. redest du damit den rechten direkt nach dem Schnabel, die sind nämlich auch immer daran interessiert, die Widerstandskämpfer in ein schlechtes Licht zu rücken, aber du wirst schon wissen was du damit erreichen willst.
http://www.michael-w-dietrich.com/01_lit/prosa/artic…

Auf jeden Fall scheinst du ein starkes Mitteilungsbedürfnis zu haben, wenn du schon Text der in deinem Blog bereits der ganzen Welt zur Verfügung steht, einfach per Copy&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:aste in Foren publizieren musst. Und dann stellt sich noch die Frage, was das nun überhaupt mit „Inlandspolitik“ zu tun hat… der Zusammenhang geht mir nämlich nicht ganz ein.

kopfschüttelnd,
deconstruct

P.S: Grabschändung war noch nie eine Lösung und zeugt in der Regel nicht davon, dass der Grabschänder sein Hirn auch zum Nachdenken benutzt.

don’t feed the troll o.w.T.
.

ignore Pendragon

.

Die verquere Logik nach der Stauffenberg ein „Held“ und
Widerstandkämpfer gegen Hitler gewesen sein soll ist doch nur
mit der Sehnsucht des deutschen Bürgertums zu erklären, sich
ein Feigenblatt für das eigene Mittläufertum zulegen zu
müssen. Und natürlich musste es ein bürgerliches Feigenblatt
sein.

Hi,

damit triffst du es imho ziemlich exakt, auch wenn ich es
vielleicht etwas weniger deftig formulieren würde. Als „Nazi“
würde ich Stauffenberg nicht unbedingt bezeichnen und auch
über „bürgerlich“ könnte man streiten.

Ok, für mich und für alle klar denkenden Menschen im Ausland, war jeder ein Nazi, der für die Nazis Krieg führte und im Auftrage von Nazideutschland Menschen ermordete (im Sinne von Tucholskis „Alle Soldaten sind Mörder“). Stauffenberg hatte ein PArteibuch der NSDAP und war damit auch im Wortsinne Nazi.

und die Nazis übernahmen den
Staat schnell selbst, wobei das viele Konservative ebenfalls
nicht störte und sie mindestens so lange mitmachten, wie die
Nazis erfolgreich waren.

Also meinen Kindern erkläre ich immer mitmachen ist genauso schlimm, wie selber anzetteln. Warum also sollte ea für „echte“ Nazis einerseits und für „Mitläufer“ andererseits eine Differenzierung geben.

Es ist imho müßig, darüber zu diskutieren, was für
Stauffenberg letztendlich ausschlaggebend für den offenen
Widerstand war, die beobachteten Massenmorde oder der
zunehmende militärische Misserfolg. Beides wird wohl eine
Rolle gespielt haben.

Na, ja, die Massenmorde und ihre moralischen Vorläufer gab es seit 1933 (Kommunisten und Sozialdemokraten in den erstens KZs, „Röhmputsch“, Rassegesetze ) und die Wehmacht war immer vorne mit dabei - Stauffenberg auch. Ich bezweifle, dass er moralische Motive hatte, sonst hätte er direkt ein Selbstmordattentat durchgeführt und dabei direkt neben Hitler gestanden. Aber soviel „Moral“ ist wohl eher bei palästinensischen Frauen als bei einem deutschen Wehrmachtsoffizier zu finden.

Den sozialistisch/kommunistischen Widerstand durfte man
nicht loben, weil der neue Feind politisch von links kam.

So ist es und das war eben der einzige nennenswerte und der einzige erfolgreiche Widerstand: Engländern, Russen, Franzosen und US-Amerikanern zu helfen, die Nazis aus ihren Kellern zu bomben, war die einzige Möglichkeit sie loszuwerden. Für nazi-Deutschland zu kämpfen und die KZs zu verteidigen war einfach nur ehrlos.

Die
Deserteuere galten weiterhin als Verbrecher. Wäre letzteres
nicht so gewesen, dann hätte das im Umkehrschluss geheißen,
dass alle Soldaten, die nicht desertierten, falsch gehandelt
hätten. Und das hätte einerseits einen großen Teil der
staatstragenden Bevölkerung zu „Verbrechern“ gemacht (im
Gegensatz zur allgemein anerkannten These der Verführung durch
wenige Nazi-Obere) sowie andererseits die anlaufende
Wiederbewaffnung behindert.

So ist es. Stauffenberg als Feigenblatt für das Massenverbrechertum in Nazideutschland.

P.S.: Wäre das Thema im Geschichts-Board nicht besser
aufgehoben?

Solls ein Mod verschieben, wenn ers für sinnvoll hält. Da gerade mal wieder eine Stuaffenberg-homage im TV läuft, scheint der Typ immer noch für einige eine innenpolitische Funktion zu haben, sonst würde ja so ein Dreck nicht gedreht und gezeigt. Deshalb gehörte es für mich hierher.

nazi weiß ich nicht;

Was außer einem Parteibuch der NSDAP muß man haben um als Nazi zu gelten?

aber dass den militärs keine
freiheitlich-demokratische grundordnung vorschwebte ist ja
schon länger bekannt und für mich nicht wesentlich
verwerflich.
die kommunisten hatten leuchtende vorbilder im osten -
„freiheitliche demokratie“ stand auch auf ihren fahnen nicht.
dennoch waren sie widerstandskämpfer, und das zählt doch
eigentlich.

Es gab nicht nur Überläufer und Emigranten, die sich in der Roten Armee engagierten sondern es gab auch deutsche „Kämpfer“ in den westlichen Armeen, die ob „Ideal“ oder nicht hier eine freihetlich demokratische Grundordnung institutionalisierten. Übrigens meine ich eben auch Leute wie Marlene Dietrich, die (in sich der US-Truppenbetreuung engagierte) und nach dem Krieg in Deutschland dafür verteufelt wurde. Ein Stauffenberg dagene wird immernoch als „Widerständler“ geehrt.

dass grade stauffenberg als symbol des widerstands gilt, ist
-denke ich- vor allem darauf zurückzuführen, dass sein
attentatsversuch der wohl spektulärste und
erfolgsversprechendste war.

Erfolgversprechen und als einziges schlußendlich erfolgreich war in einer ausländischen aliierten Armee gegen Nazideutschland zu kämpfen und die KZs zu befreien statt sie zu verteidigen.

immerhin ging es den offizieren
nicht nur darum, irgendwie hitler loszuwerden sondern es war
ein (leider nicht völlig durchdachter) coup d’etat, an dem
1000e beteiligt waren.
zu der zeit war die opposition in der wehrmacht - und sei sie
selbst noch so moralisch angreifbar - eben die einzige
deutsche widerstandsgruppe, die ernsthaft das regime gefährden
konnte.

Du meinst die einzige, die in Deutschland geblieben war. Gefährden konnten Sie ja, wie man spätestens heute weiß gar nichts.

dass sie es nicht geschafft hat, lag ja nun vor allem
an ca. 3m oder 1kg sprengstoff zuwenig.

Vielleicht auch an zu wenig Mut. Jede palästinensische Selbstmorattentäterin bringt heute mehr Mut auf.

ich gebe dir aber nicht völlig unrecht - die motive der
wehrmachtsoffiziere wurden und werden gerne unter den teppich
gekehrt und die aktion als akt der humanität und der
ehrenhaften preußischen tradition statt als akt der
realpolitik gefeiert.

Realpolitik wäre wohl gewesen als Offizier an der Front zum massenmaften Dessertieren aufzufordern und es zu fördern und so den aliiierten Armeen Kämpfer zuzuführen, die Hitlerdeutschland noch schneller hätten besiegen können.

Hallo,

Wie Claus Schenk von Stauffenberg ein Nazi? Na Klar. Was denn
sonst. Sogar ein Nazi der ersten Stunde.

Sonst gehts aber schon noch ganz gut? Stauffenberg war noch
nicht mal Mitglied der NSDAP!

Wie kommst Du denn auf das schmale Brett?

Desweiteren war er weder
Antisemit noch Rassist.

Ach ne, er hat nur 5 (1939-1944) Jahre lang als Wehrmachtsoffizier auf jeden schießen lassen, der die KZs befreien wollte. Wie würdest Du denn Antisemit und Rassist noch definieren wollen?

Wie kommt man auf die komische Idee,
dass Stauffenberg ein Nazi war?

Wer für die Nazis kämpfte und nicht gegen Sie ist für jeden klar denkenden Menschen außerhalb von Deutschland ein Nazi. Nur in Deutschland meint man das differenzieren zu müssen in kleine und große Verbrecher.

Natürlich war er als Militär involviert in den Krieg, das war
aber jeder Soldat auch, und was mit Desserteuren passiert,
sollte wohl auch klar sein.

Die meisten, die durchgekommen sind haben für die Befreiung Deutschland von den Nazis gekämpft. Sie haben genausoviel (nämlich ihr Leben) riskiert wie Stauffenberg und waren schlussendlich erfolgreich. Die Deserteuere waren also der einzige wirklich erfolgreiche militärische Widerstand gegen die nazis.

Schau’n wir doch mal in seine Biografie:

„Im April 1932 sprach sich Stauffenberg anlässlich der
Reichspräsidentenwahl gegen Paul von Hindenburg und zugunsten
von Adolf Hitler aus. Im Mai 1933 wurde er zum Leutnant
ernannt.“

Ja Himmel Herr Gott! Dann zitier wenigstens den ganzen Text,
den du bei Wikipedia kopiert hast!
Ein paar Zeilen weiter unten würdest du folgendes lesen:

Stauffenberg begann sich nach der Reichskristallnacht
1938 von der
nationalsozialistischen Staatsführung zu distanzieren und
wurde wegen der
Deportation der Juden, der brutalen Besatzungspolitik während
des Krieges aber
auch wegen der unsachgemäßen militärischen Führung
entschiedener Gegner der Nazis
und schloss sich dem militärischen Widerstand an.

Ja, das ist ein richtig blödsinniger Absatz, den Du da zitierst. 1938 „distanziert“ er sich und ziehgt dann 1939 für das selbe pack von dem er sich angeblich „distanziert“ in den Krieg, führt diesen noch weitere 5 jahre, bevor er mal zaghaft versucht was zu unternehmen. Das mit der „Distanzierung“ glaubt der Wiki-Autor doch nicht einmal selbst. Hey, jede palästinensische Selbstmorattentäterin ist heute mutiger und erfolgreicher.

Sind hier eigentlich nur noch Geschichtsrevisionisten
unterwegs, oder was ist in den Politikbrettern kaputt???

Geschichtsrevisionismus ist Stauffenberg zu *dem* deutschen Wiedrständler zu stilisieren statt die Desserteure 8als einzig wahren und erfolgreichen Widerstand) endlich auf den Schild zu heben.

Zumindest bist du keiner von der rechten Seite, wie man auf
deiner Homepage nachlesen kann, aber das machts nicht wirklich
besser, v.a. redest du damit den rechten direkt nach dem
Schnabel, die sind nämlich auch immer daran interessiert, die
Widerstandskämpfer in ein schlechtes Licht zu rücken,

Wenn man die Wahrheit erzählt, kann man sich danach richten, ob sie auch den falschen Leuten zu pass kommt.

aber du
wirst schon wissen was du damit erreichen willst.
http://www.michael-w-dietrich.com/01_lit/prosa/artic…

definitiv weiß ich.

Auf jeden Fall scheinst du ein starkes Mitteilungsbedürfnis zu
haben, wenn du schon Text der in deinem Blog bereits der
ganzen Welt zur Verfügung steht, einfach per Copy&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:aste in
Foren publizieren musst.

Warum nicht einen Text merhfach verwenden? Ich nenne das effektives publizieren.

Und dann stellt sich noch die Frage,
was das nun überhaupt mit „Inlandspolitik“ zu tun hat… der
Zusammenhang geht mir nämlich nicht ganz ein.

S.o. da gerade wieder so eine widerliche „Stauffenberg der Held“_verfilmung läuft, scheint es immernoch Leute zu geben, die ein innenpolitisches Interesse daran haben, diesen Herrn zur Ikone zu machen, statt die wirklichen „Helden“ zu feiern, die in aliierten Armeen kämpften und den einzigen erfolgreichen militärischen Wiederstand gegen die Nazis bildeten…

kopfschüttelnd,

da sind wir ja schon zu zweit.

deconstruct

P.S: Grabschändung war noch nie eine Lösung und zeugt in der
Regel nicht davon, dass der Grabschänder sein Hirn auch zum
Nachdenken benutzt.

auch da bist Du offenbar nicht alleine.

Hi,

gibt’s irgendeinen konkreten Anlass für dieses Posting hier,
oder möchtest einfach nur mal ins Forum kotzen, weil
Stauffenbergs Grab zu weit weg zum Schänden ist?

Die widerliche „Stauffenberg der held“-Verfilumng die gestern abend lief war für mich Anlaß genug. Einer muss ja mal gegen diesen Mist anstinken.

Wie Claus Schenk von Stauffenberg ein Nazi? Na Klar. Was denn
sonst. Sogar ein Nazi der ersten Stunde.

Wohl mehr Militär als Nazi…

Ach, wer mit der Waffe in der Hand Nazis verteidigt ist kein Nazi? Interessante Einstellung die Du da hast.

Da kämpft ein Mann also 11 Jahre lang treu für den
Nationalsozialismus und das nationalsozialistische
Deutschland, lässt sich gar in Afrika (was zum Henker hatte
der Nazi dort zu suchen?) für Hitler zum Krüppel schießen.
Dann zündet er nach hunderten von Bomben, die er auf
Antinationalsozialistische Truppen geworfen hatte eine einzige
Bombe gegen Hitler, die noch dazu *nichts* aber auch *gar
nichts bewirkt und soll plötzlich ein Held sein?

(Ok, die Mehrzahl der deutschen Wehrmachts-Offiziere waren
noch größere Schweine und haben nie Widerstand gegen Hitler
geleistet, aber ist deshalb der Einäugige schon ein König –
Zweifel sind angebracht)

Immerhin hat er’s probiert und einen der vielversprechendsten
Versuche gestartet.

Vielversprechend ist das, was jede palästinensische Selbstmordattentäterin tut. Stauffenbergs „Bombe abstellen und schnell abhauen“ war im Vergleich dazu einfach nur feige und deshalb zu recht erfolglos.

Natürlich, knapp vorbei ist auch daneben,
und „hätte könnte würde“ Diskussionen immer müßig. Was
allerdings geschehen IST, ist das Aufsichnehmen eines doch
erheblichen Risikos, da ja im Falle eines Versagens - wie
geschehen - nicht nur er selbst „dran“ war, sondern auch seine
ganze Familie (Stichwort Sippenhaft).

Da hat jeder Desserteur ein größeres Risiko auf sich genommen und war wohl nicht alleine deshalb schließlich auch erfolgreich.

Zu der Aktion gehörte
insofern schon zumindest ne ganze Stange Mut. Das ist, glaube
ich, nichts, was man mal eben so macht, weil man ein
gelangweilter Kriegsveteran ist.

Genauso sehe ich das aber.

All die hunderte wirklich heldenhafte Desserteure, die zu
Nazifeindlichen Truppen übergelaufen sind und den Rest des
Krieges gegen Nazioffiziere wie Stauffenberg kämpften sollen
vergessen werden nur um diesen einen mehr als fragwürdigen
Mann zu ehren?

Kann man irgendwo nachlesen, wieviele deutsche Überläufer
tatsächlich in den alliierten Truppen gekämpft haben? Und
wieso werden die vergessen?

Sie wurden bis in die 90ger Jahre in Deutschland nicht einmal rehabilitiert, Der deutsche Staat, der ihnen viel schuldete zahlte ihren Witwen nichtmal eine midestens so angemessene Pension, wie den Witwen von den Schweinen, die Nazideutschland verteidigten. Ein Denkmal für Desserteure gibt es immer noch nicht, dafür in jeder popelsstadt eine Stauffenberg-Straße. Hast Du schon mal einen Film über eine Desserteur gesehen, der schließlich Deutschland mit befreite? Aber über diesen wiederlichen Nazi-Offizier dreht man noch heute einen Schinken nach dem nächsten und feiert ihn mindestens einmal im Jahr.

Ich würde gerne mal auf sein Grab kotzen.

Was hat eigentlich Dein Opa so im WK2 gemacht?

Die selbe Sch… wie Stauffenberg, das heißt er war auch ein Nazi und hat auch für das Pack gekämpft. Das konnte ich aber leider noch nicht wirklich beeinflussen :wink: Als ich 14 war musste ich ihm dagegen leider mal ins Gesicht sagen, dass man ihn „wohl nicht ordentlich entnazifiziert“ habe. Ich glaube aber er hat das nicht wirklich verstanden. Einmal Nazi - immer Nazi, vermute ich.

Hallo,

es gibt offenbar in diesem Land immer wieder Personen, deren Lebensinhalt ist zwar, Geld in diesem Land zu verdienen, aber sonst die Deutschen pauschal als Nazis zu sehen. Deine Biographie mag dies hergeben. Es gibt ja genauso wie es auf der einen Seite jene gibt, die Auschwitz leugnen, auf der anderen Seite jene, die leugnen, dass es auch in Deutschland gegen Hitler einen erheblichen Widerstand gegeben hat. Der eine will aber sein Geschichtsbild bezüglich der Juden sich erhalten, der andere sein Geschichtsbild bezüglich des ewigen Nazis.
Beide Seiten brauchen sich gegenseitig für ihre Hetze. Schade, wenn die Kinder und Enkel der einstigen Opfer nichts gelernt haben.

Günter

Die Verunglimpfung des Andenkens eines Toten und Deine Absicht, eine Straftat am Grab von Stauffenberg verüben zu wollen, in dem Du gerne auf sein Grab kotzen würdest, habe ich meiner früheren Dienststelle zur Kentnnis gebracht. Du willst ein Grab schänden. Dies ist die Ankündigung einer beabsichtigten Straftat. Du kannst Dich nun ja bei Deiner Gemeinde und Herrn Naumann beschweren. Ich finde der Umgang mit Toten eine Unverschämtheit. Ich bin nach dem Krieg geboren.

Günter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

…bestimmt das Bewußtsein. Oder kurz: der Umgabg formt den Menschen.

Die selbe Sch… wie Stauffenberg, das heißt er war auch ein
Nazi und hat auch für das Pack gekämpft. Das konnte ich aber
leider noch nicht wirklich beeinflussen :wink: Als ich 14 war
musste ich ihm dagegen leider mal ins Gesicht sagen, dass man
ihn „wohl nicht ordentlich entnazifiziert“ habe. Ich glaube
aber er hat das nicht wirklich verstanden. Einmal Nazi - immer
Nazi, vermute ich.

Wie wahr der Satz doch wohl ist…

Guß
Frank

Was hat eigentlich Dein Opa so im WK2 gemacht?

Die selbe Sch… wie Stauffenberg, das heißt er war auch ein
Nazi und hat auch für das Pack gekämpft. Das konnte ich aber
leider noch nicht wirklich beeinflussen :wink: Als ich 14 war
musste ich ihm dagegen leider mal ins Gesicht sagen, dass man
ihn „wohl nicht ordentlich entnazifiziert“ habe. Ich glaube
aber er hat das nicht wirklich verstanden. Einmal Nazi - immer
Nazi, vermute ich.

Diese Antwort dürfte wohl wenig den Tatsachen entsprechen.

Günter

Hallo,

es gibt offenbar in diesem Land immer wieder Personen, deren
Lebensinhalt ist zwar, Geld in diesem Land zu verdienen, aber
sonst die Deutschen pauschal als Nazis zu sehen.

Die Deutschen die zwischen 1933 und 1945 in Deutschland lebten und keinen Widerstand Scholl … gegen die nazis leisteten waren ausnahmslos Nazis. Ich denke bei deiser Aussage darf man die 0,01% der Deutschen, die wirklich „Juden versteckt“ haben getrost als statistisch unbedeutend vernachlässigen. Was die Nazis von 1945 damit zu tun haben, ob ich heute hier leben und arbeiten darf kann mir wohl nur jemand vom ghanz rechten Rand erklären.

Deine
Biographie mag dies hergeben. Es gibt ja genauso wie es auf
der einen Seite jene gibt, die Auschwitz leugnen, auf der
anderen Seite jene, die leugnen, dass es auch in Deutschland
gegen Hitler einen erheblichen Widerstand gegeben hat.

Ach hast Du auch „Juden versteckt“? Der eizige nennenswerte militärische Widerstand gegen die nazis wurde von Desserteuren geleistet.

Der
eine will aber sein Geschichtsbild bezüglich der Juden sich
erhalten, der andere sein Geschichtsbild bezüglich des ewigen
Nazis.

Wo schreibe ich „ewig“?

Beide Seiten brauchen sich gegenseitig für ihre Hetze. Schade,
wenn die Kinder und Enkel der einstigen Opfer nichts gelernt
haben.

Ach die Nazis waren Opfer? Ich lach mich scheckig über soviel rhetorisches Unvermögen.

Günter

Wie Claus Schenk von Stauffenberg ein Nazi? Na Klar. Was denn
sonst. Sogar ein Nazi der ersten Stunde.

Schau’n wir doch mal in seine Biografie:

„Im April 1932 sprach sich Stauffenberg anlässlich der
Reichspräsidentenwahl gegen Paul von Hindenburg und zugunsten
von Adolf Hitler aus. Im Mai 1933 wurde er zum Leutnant
ernannt.“

1938 marschiert er als einer der ersten in die von den Nazis
„Sudentenland“ genannte Tschechoslowakei ein.

1939 ist er an vorderster Front am Angriffskrieg gegen polen
beteiligt.

1940 weiterhin als hoher Offizier am Überfall auf Frankreich
beteilgt.

„Im Dezember 1941 hieß Stauffenberg die Vereinheitlichung der
Befehlsgewalt des Oberbefehlshaber des Heeres und des Obersten
Befehlshabers der Wehrmacht in Hitlers Händen gut.“

Erst 1943, nachdem er in Afrika zum Krüppel geschossen wurde
entdeckte Stauffenberg seine Gegnerschaft zu Hitler.

Da kämpft ein Mann also 11 Jahre lang treu für den
Nationalsozialismus und das nationalsozialistische
Deutschland, lässt sich gar in Afrika (was zum Henker hatte
der Nazi dort zu suchen?) für Hitler zum Krüppel schießen.
Dann zündet er nach hunderten von Bomben, die er auf
Antinationalsozialistische Truppen geworfen hatte eine einzige
Bombe gegen Hitler, die noch dazu *nichts* aber auch *gar
nichts bewirkt und soll plötzlich ein Held sein?

(Ok, die Mehrzahl der deutschen Wehrmachts-Offiziere waren
noch größere Schweine und haben nie Widerstand gegen Hitler
geleistet, aber ist deshalb der Einäugige schon ein König –
Zweifel sind angebracht)

Die verquere Logik nach der Stauffenberg ein „Held“ und
Widerstandkämpfer gegen Hitler gewesen sein soll ist doch nur
mit der Sehnsucht des deutschen Bürgertums zu erklären, sich
ein Feigenblatt für das eigene Mittläufertum zulegen zu
müssen. Und natürlich musste es ein bürgerliches Feigenblatt
sein.

All die hunderte wirklich heldenhafte Desserteure, die zu
Nazifeindlichen Truppen übergelaufen sind und den Rest des
Krieges gegen Nazioffiziere wie Stauffenberg kämpften sollen
vergessen werden nur um diesen einen mehr als fragwürdigen
Mann zu ehren? Ich würde gerne mal auf sein Grab kotzen.

Die Verunglimpfung des Andenkens eines Toten und Deine
Absicht,

Wo verunglimpfe ich? Ich nenne Tatsachen. Stauffenberg war von 1933 -1944 11 Jahre lang Nazioffizier und hat als solcher Nazideustschland, die KZs und Hitler verteidigt (ja sogar hitler die Treue geschworen). Da verunglipft man niemanden, wen man ihn einen Nazi nennt.

eine Straftat am Grab von Stauffenberg verüben zu
wollen, in dem Du gerne auf sein Grab kotzen würdest, habe ich
meiner früheren Dienststelle zur Kentnnis gebracht.

Lächel.

Du willst
ein Grab schänden. Dies ist die Ankündigung einer
beabsichtigten Straftat.

Lächel.

Ich finde der Umgang
mit Toten eine Unverschämtheit.

Du meinst, wir sollten nun auch Hitler, Göhring und Göbbels ehren, nur weil sie tot sind? Jeder muss sich m.E. auch nach seinem Tod an dem messen lassen was er in seinem Leben getan hat. 11 Jahre für Hitler zu kämpfen und 1 Tag gegen ihn mach in Summe 4000 Tage für Hitler und nur einen gegen ihn, keine besonders „ehrenwerte“ Bilanz - meine ich.

Ich bin nach dem Krieg
geboren.

Ja und unter den nach dem Krieg geborenen gibts ja bekanntlich keine Nazis mehr, wusste schon Helmut Kohl zu berichten.

Michael

Was hat eigentlich Dein Opa so im WK2 gemacht?

Die selbe Sch… wie Stauffenberg, das heißt er war auch ein
Nazi und hat auch für das Pack gekämpft. Das konnte ich aber
leider noch nicht wirklich beeinflussen :wink: Als ich 14 war
musste ich ihm dagegen leider mal ins Gesicht sagen, dass man
ihn „wohl nicht ordentlich entnazifiziert“ habe. Ich glaube
aber er hat das nicht wirklich verstanden. Einmal Nazi - immer
Nazi, vermute ich.

Diese Antwort dürfte wohl wenig den Tatsachen entsprechen.

Was meinst Du jetzt genau? Ich kann bestimmt irgendwo noch sein Soldbuch auftreiben und Dir in Kopie zuschicken, dann siehst Du, dass er Nazi-Soldat war. Für den Rest gibts lebende Zeugen. Und „Einmal Nazi - immer Nazi“ müsstest Du mir bzgl. meines Großvaters erstmal widerlegen.

Günter

Paar Anmerkungen

  1. Was hat das mit der akltuellen Inlandspolitik zu tun?

  2. Dein Text enthält sachliche Fehler
    Der gröbste liegt darin, dass Stauffenberg bereits 1942, vor seiner Verwundung in den Kreis der Verschwörer gegen Hitler eintrat. Der Grund lag in dem zunehmenden Wissen um die begangenen Verbrechen.
    Wenn Du schon Biographien zitierst, dann richtig.

  3. Dass Stauffenberg alles andere als ein „bürgerlicher Parlamentarist“ war, ist klar. Aber deswegen war er noch lange kein überzeugter Nazi… und schon gar kein nazi der ersten Stunde, denn wie ja wohl allgemein bekannt sein dürfte, wurde die NSDAP lange vor 1932 gegründet…

Dass die Behandlung der Wehrmachtsdeserteure in (West)Deutschland mehr als schäbig war, steht auf einem anderen Blatt, und hat mit den Motivationen Stauffenbergs nichts zu tun.
Irgendwie erinnert mich das an diverse, ziemlich widerwärtige Diskussionen über „gute“ und „schlechte“ Wiederständler…

keine anderen Hobbies?
Willst Du Dir wieder eine Kerbe in das Brett vor Deinem Kopf machen? Schade, daß sich anscheinend kaum einer an Deine Hetzaktion vor einem Jahr im Plauderbrett erinnert. Das fing irgendwie genauso an.

C.

Hi!

Das sind ja nun mal alles ziemliche Plattitüden die Du da von Dir gibst.
Es gab keinen ernsten Widerstand in Deutschland. Scheisse aber wahr.

Gruss
Tom

Du bist süß
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