Stauffenberg? Widerlich dieser Nazi

Das sind ja nun mal alles ziemliche Plattitüden die Du da von
Dir gibst.

Wie Plattitüdenhaft das ist siehst Du daran, wieviele Leute hier glauben, ich wolle provozieren oder ich würde gar jemanden beleidigen (siehe Thread). Wäre das was Du weißt Allgemeinwissen würden nicht jedes Jahr am Tag des Hitlerattentats mehr gedenkreden gehalten als am tag der Befreiung von z.B. Auschwitz).

Es gab keinen ernsten Widerstand in Deutschland. Scheisse aber
wahr.

Danke für Deine Zustimmung.

Widerlich, diese Sichtweise
Hallo,

Ach hast Du auch „Juden versteckt“? Der eizige nennenswerte
militärische Widerstand gegen die nazis wurde von Deserteuren
geleistet.

Echter WIDERSTAND wäre wohl von Saboteuren gekommen.

Deserteure ziehen es wohl -verständlicherweise- vor, das eigene Leben
durch Entfernung von der Truppe (unter Lebensgefahr!) zu verlängern.

Du bist ein Opfer deiner eigenen Argumentation:
Bei deiner Einteilung in „gute“ und „schlechte“ Widerständler wären Deserteure statistisch auch nicht so gutgestellt:
Wer seit '38 dabei war und erst '44 merkt, daß es besser wäre, seine Haut zu retten, hat auch eine ganze Zeit lang mitgemacht.

Versteh’ mich nicht falsch -ich will keinen Deserteur schlechtmachen- aber JEDE Art von WIDERSTAND muß gewürdigt werden. Warum kannst du das nicht?

Im übrigen kam wohl der einzig nennenswerte militärische Widerstand
von Widerstandskämpfern in den besetzten Gebieten (heute nennt man diese Terroristen)und vor allem von den Allierten Truppen.

Bei den Gegnern gab es übrigens auch Deserteure - …Nazis ?

Viele Grüsse!
Denis

Hi,

gibt’s irgendeinen konkreten Anlass für dieses Posting hier,
oder möchtest einfach nur mal ins Forum kotzen, weil
Stauffenbergs Grab zu weit weg zum Schänden ist?

Die widerliche „Stauffenberg der held“-Verfilumng die gestern
abend lief war für mich Anlaß genug.

Aha. Die hab ich nicht gesehen.

Wie Claus Schenk von Stauffenberg ein Nazi? Na Klar. Was denn
sonst. Sogar ein Nazi der ersten Stunde.

Wohl mehr Militär als Nazi…

Ach, wer mit der Waffe in der Hand Nazis verteidigt ist kein
Nazi? Interessante Einstellung die Du da hast.

Ein ganzer Haufen Polen wurde irgendwannmal für die Wehrmacht zwangsrekrutiert und musste für die Nazis kämpfen. Von den deutschen Offizieren wurden sie beschimpft, gedemütigt und gequält. Alles Nazis, jene Polen? Interessante Einstellung hast Du da.
Es gibt zahlreiche Motive, für jemanden zu kämpfen.

Da kämpft ein Mann also 11 Jahre lang treu für den
Nationalsozialismus und das nationalsozialistische
Deutschland, lässt sich gar in Afrika (was zum Henker hatte
der Nazi dort zu suchen?) für Hitler zum Krüppel schießen.
Dann zündet er nach hunderten von Bomben, die er auf
Antinationalsozialistische Truppen geworfen hatte eine einzige
Bombe gegen Hitler, die noch dazu *nichts* aber auch *gar
nichts bewirkt und soll plötzlich ein Held sein?

Immerhin hat er’s probiert und einen der vielversprechendsten
Versuche gestartet.

Vielversprechend ist das, was jede palästinensische
Selbstmordattentäterin tut.

Na, ich würde das, was die tun eher dumm nennen. Gleiches gilt für jeden israelischen Soldaten, btw. Deine Verherrlichung palästinensischer Terroristen widerspricht nebenbei Deinem Hauptkritikpunkt an Stauffenberg „es habe NICHTS genützt“ - die Anschläge haben bisher außer Vergeltung auch nichts bewirkt.

Was allerdings geschehen IST, ist das Aufsichnehmen eines doch
erheblichen Risikos, da ja im Falle eines Versagens - wie
geschehen - nicht nur er selbst „dran“ war, sondern auch seine
ganze Familie (Stichwort Sippenhaft).

Da hat jeder Desserteur ein größeres Risiko auf sich genommen
und war wohl nicht alleine deshalb schließlich auch
erfolgreich.

Das ist einfach nur Blabla von Dir. Aber es steht Dir selbstverständlich zu, dieser Meinung zu sein, auch wenn sie völliger Blödsinn ist. Ich bin da nicht so genau informiert, aber ich nehme mal an, zum desertieren braucht’s nicht viel mehr, als mit erhobenen Händen zu den anderen zu gehen und zu sagen „Ich mag nimmer Nazi sein“ (flapsig ausgedrückt). Das ist wohl kaum vergleichbar mit dem Risiko monatelanger Sabotageaktionen.

Zu der Aktion gehörte
insofern schon zumindest ne ganze Stange Mut. Das ist, glaube
ich, nichts, was man mal eben so macht, weil man ein
gelangweilter Kriegsveteran ist.

Genauso sehe ich das aber.

Dann hast Du vermutlich nicht begriffen, was im Rahmen des Juli-Attentates so abging. Ich empfehle einschlägige Fachliteratur.

Ich würde gerne mal auf sein Grab kotzen.

Was hat eigentlich Dein Opa so im WK2 gemacht?

Die selbe Sch… wie Stauffenberg, das heißt er war auch ein
Nazi und hat auch für das Pack gekämpft. Das konnte ich aber
leider noch nicht wirklich beeinflussen :wink: Als ich 14 war
musste ich ihm dagegen leider mal ins Gesicht sagen, dass man
ihn „wohl nicht ordentlich entnazifiziert“ habe. Ich glaube
aber er hat das nicht wirklich verstanden. Einmal Nazi - immer
Nazi, vermute ich.

Dann geh doch bitte erstmal hin und kotze auf das Grab Deines Opas, bevor Du Dich heldenhaft an die Gräber anderer heranmachst. Vielleicht lädst Du uns ja alle ein, zu einer kleinen Friedhofsparty? „Gemeinsames Schänden von Opis Grab, heute kein Eintritt, kein Mindestverzehr“?

*PLONK*

Malte.

PS: Auf Deiner Website ist das Impressum kaputt. Aber ein gutes Haar muss ich dann ja doch an Dir lassen: ZOPE ist ziemlich geil, benutz ich nur noch.

Hallo,

Ach hast Du auch „Juden versteckt“? Der eizige nennenswerte
militärische Widerstand gegen die nazis wurde von Deserteuren
geleistet.

Echter WIDERSTAND wäre wohl von Saboteuren gekommen.

Deserteure ziehen es wohl -verständlicherweise- vor, das
eigene Leben
durch Entfernung von der Truppe (unter Lebensgefahr!) zu
verlängern.

Blödsinn, fast alle Desserteure wusste, dass sie wenn ihre Flucht gelingt auf der Gegenseite wieder würden kämpfen müssen und zwar gegen die Nazis oder aber eben wenn nicht ihr Leben ebenso verwirkt hätten (Das gilt zumindest für die Ostfront!)

Du bist ein Opfer deiner eigenen Argumentation:
Bei deiner Einteilung in „gute“ und „schlechte“ Widerständler

Ich habe keine EInteilung vorgenommen. Stauffenberg war für mich kein Widerständler sondern ein Nazi ud wurde von interessierten Kreisen in der späteren BRD zum Widerständler aufgebauscht.

wären Deserteure statistisch auch nicht so gutgestellt:
Wer seit '38 dabei war und erst '44 merkt, daß es besser wäre,
seine Haut zu retten, hat auch eine ganze Zeit lang
mitgemacht.

Es sind nicht nur 44 Soldaten dessertiert. Im Gegenteil die ersten unerlaubten Entfernungen von der Truppe gab es schon 1933 und das waren dann Leute, die mit den aliierten Truppen als in meinen Augen wahre Helden gegen Nazideutschland kämpften.

Versteh’ mich nicht falsch -ich will keinen Deserteur
schlechtmachen- aber JEDE Art von WIDERSTAND muß gewürdigt
werden. Warum kannst du das nicht?

Kann ich, aber Stauffenberg hat halt keinen Widerstand geleistet sondern ist eine ähnliche Legende wie die von den Abermillionen Juden, die von Deutschen angeblich versteckt wurden. Eine feigenblatt auf der Schuld einer ganzen Generation.

Im übrigen kam wohl der einzig nennenswerte militärische
Widerstand
von Widerstandskämpfern in den besetzten Gebieten (heute nennt
man diese Terroristen)und vor allem von den Allierten Truppen.

Das siehst Du richtig und nur die Deutschen, die Entweder zum Widerstand oder zu den aliierten Truppen übergelaufen sind oder wie Hans uns Sophie Scholl gar nicht erst für Nazideutschland kämpften sind in meinen Augen Widerständler.

Bei den Gegnern gab es übrigens auch Deserteure - …Nazis ?

Soweit diese Desserteure später für die Wehrmacht kämpften sind sie als Nazis zu bezeichnen als was sonst. Kann einer, der nur einen Schuß zur Verteidigung von Hitler und zur Verlängerung des Leids in den KZs abgegeben hat anders bezeichnet werden? Wohl kaum.

Hi,

gibt’s irgendeinen konkreten Anlass für dieses Posting hier,
oder möchtest einfach nur mal ins Forum kotzen, weil
Stauffenbergs Grab zu weit weg zum Schänden ist?

Die widerliche „Stauffenberg der held“-Verfilumng die gestern
abend lief war für mich Anlaß genug.

Aha. Die hab ich nicht gesehen.

Na dann bist Du ja jetzt voll informiert :wink:

Wie Claus Schenk von Stauffenberg ein Nazi? Na Klar. Was denn
sonst. Sogar ein Nazi der ersten Stunde.

Wohl mehr Militär als Nazi…

Ach, wer mit der Waffe in der Hand Nazis verteidigt ist kein
Nazi? Interessante Einstellung die Du da hast.

Ein ganzer Haufen Polen wurde irgendwannmal für die Wehrmacht
zwangsrekrutiert und musste für die Nazis kämpfen. Von den
deutschen Offizieren wurden sie beschimpft, gedemütigt und
gequält. Alles Nazis, jene Polen? Interessante Einstellung
hast Du da.
Es gibt zahlreiche Motive, für jemanden zu kämpfen.

Und die wären? Natürlich gab es auch polnische Nazis. Und sorry ein Offizier, der hundert Leuten, die nicht überzeugt sind von seiner Sache je ein Gewehr und die Munition dazu in die Hand drückt macht wohl einen entscheidenden gedanklichen Fehler: Wie will er leute zum kämpfen zwingen, die sich nur umzudrehen brauchen und hundert Löcher in seinen Körper machen können? Nein! Man kann niemanden zum kämpfen zwingen, zum schießen kannst Du vielleicht jemanden zwingen, nicht zum kämpfen.

Im übrigen wurde Stauffenberg nie zum kämpfen gezwungen, er musste nie zum kämpfen gezwungen werden sondern war 11 Jahre lang freiwillig Mitglied der Nationalsozialistischen Armee und hat dort Karriere gemacht - wohl kaum weil er so renitent war.

Da kämpft ein Mann also 11 Jahre lang treu für den
Nationalsozialismus und das nationalsozialistische
Deutschland, lässt sich gar in Afrika (was zum Henker hatte
der Nazi dort zu suchen?) für Hitler zum Krüppel schießen.
Dann zündet er nach hunderten von Bomben, die er auf
Antinationalsozialistische Truppen geworfen hatte eine einzige
Bombe gegen Hitler, die noch dazu *nichts* aber auch *gar
nichts bewirkt und soll plötzlich ein Held sein?

Immerhin hat er’s probiert und einen der vielversprechendsten
Versuche gestartet.

Vielversprechend ist das, was jede palästinensische
Selbstmordattentäterin tut.

Na, ich würde das, was die tun eher dumm nennen.

Dumm war Stauffenberg, er musste sterben obwohl seine Aktion keinen Erfolg hatte ein Selbstmorattentäter dagegen hat kapiert dass sein schlimmstes Schicksal setrben heißen kann. Stauffenbergs Schicksal war dagegen schlimmer, durch sein Scheitern hat er nämlich noch das Leid seiner Familie auf sich geladen.

Gleiches gilt
für jeden israelischen Soldaten, btw. Deine Verherrlichung

wo verherrliche ich? Ich sage nur, dass sie im Gegensatz zu Stauffenber Widerstand leisten.

palästinensischer Terroristen widerspricht nebenbei Deinem
Hauptkritikpunkt an Stauffenberg „es habe NICHTS genützt“ -
die Anschläge haben bisher außer Vergeltung auch nichts
bewirkt.

Sie haben Israel in der Welt als das entlarvt was es ist. Und schließlich der militärische Widerstand der Aliierten gegen Hitler brauchte auch seine zeit um zu siegen. Was also die Palästinenser bewirken, werden wir sehen, wenn dieser teil der geschichte sein vorläufiges Ende gefunden hat. Soweit sind wir aber noch nicht.

Was allerdings geschehen IST, ist das Aufsichnehmen eines doch
erheblichen Risikos, da ja im Falle eines Versagens - wie
geschehen - nicht nur er selbst „dran“ war, sondern auch seine
ganze Familie (Stichwort Sippenhaft).

Da hat jeder Desserteur ein größeres Risiko auf sich genommen
und war wohl nicht alleine deshalb schließlich auch
erfolgreich.

Das ist einfach nur Blabla von Dir.

Dem Du selbstverständlich nichts entgegenzustezen hast.

Aber es steht Dir
selbstverständlich zu, dieser Meinung zu sein, auch wenn sie
völliger Blödsinn ist. Ich bin da nicht so genau informiert,
aber ich nehme mal an,

Wie kannst Du andere des blabla bezichtigen, wenn Du selber nur Vermutungen zu bieten hast?

zum desertieren braucht’s nicht viel
mehr, als mit erhobenen Händen zu den anderen zu gehen und zu
sagen „Ich mag nimmer Nazi sein“ (flapsig ausgedrückt). Das
ist wohl kaum vergleichbar mit dem Risiko monatelanger
Sabotageaktionen.

Och die Flucht musst Du auch schon ein paar Tage lang vorbereiten sonst hast Du beim Hände heben ganz schenll eine Kugel der eigenen Leute im Rücken. Aber wer hat monatelang was sabotiert? Legende!

Zu der Aktion gehörte
insofern schon zumindest ne ganze Stange Mut. Das ist, glaube
ich, nichts, was man mal eben so macht, weil man ein
gelangweilter Kriegsveteran ist.

Genauso sehe ich das aber.

Dann hast Du vermutlich nicht begriffen, was im Rahmen des
Juli-Attentates so abging. Ich empfehle einschlägige
Fachliteratur.

Würde michinteressieren, was ich dazu noch nicht gelesen habe. Mach doch mal en paar brauchbare Vorschläge.

PS: Auf Deiner Website ist das Impressum kaputt. Aber ein
gutes Haar muss ich dann ja doch an Dir lassen: ZOPE ist
ziemlich geil, benutz ich nur noch.

she ich nicht, was da kaputt sein soll - also bei mir siehts in Moz und IE gut und lesbar aus.

Wie Claus Schenk von Stauffenberg ein Nazi? Na Klar. Was denn
sonst. Sogar ein Nazi der ersten Stunde.

Was mich ein Wenig erstaunt. Wenn er mitgemacht hat, wenn auch nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt, er hätte konsequenter sein müssen.
Warum ist er nicht gemeinsam mit seinem „Führer“ hochgegangen? Für sein Volk? Den Koffer vor Hitlers Nase und Knopf gedrückt?
Die Sache wäre totsicher gewesen. Er war ja Vertrauensperson.
Wollte er beim Gelingen die Macht übernehmen? Diktator 2, sozusagen?
Hatte er zuviel zu verlieren? Einen Mißerfolg nicht einkalkuliert?
Offene Fragen.

MfG Vanic.

ich würde dich gerne mal in einer diktatur erleben. wäre gespannt zu sehen, ob du dann heldenhaft als erster mit dem sprengstoff an deinem körper die bombe gegen den diktatur zündest.

es ist ja so wahnsinnig leicht, aus heutiger sicht über die leute damals zu urteilen.

ich weiß, dass ich damals wohl kein nazi geworden wäre. aber ob ich widerstand geleistet hätte könnte ich beim besten willen nicht ausheutiger sicht entscheiden.

massenhafte desertation, dass ich nicht lache. weisst du was die mit deserteuren gemacht haben? und es gab immer genug, die den druck des regimes aufrecht erhalten haben.

ich würde dich gerne mal in einer diktatur erleben. wäre
gespannt zu sehen, ob du dann heldenhaft als erster mit dem
sprengstoff an deinem körper die bombe gegen den diktatur
zündest.

Ich wär wohl schon 32/33 emigriert und hätte mich dann gerne angeboten fü die Aliierten Bomben auf Dresden, Berlin oder was weiß ich zu werfen das war doch das einzige, womit man den Nazis den rest geben konnte.

es ist ja so wahnsinnig leicht, aus heutiger sicht über die
leute damals zu urteilen.

Du machst es Dir leicht? Ich nicht!

ich weiß, dass ich damals wohl kein nazi geworden wäre. aber
ob ich widerstand geleistet hätte könnte ich beim besten
willen nicht ausheutiger sicht entscheiden.

Tja, s.o.

massenhafte desertation, dass ich nicht lache. weisst du was
die mit deserteuren gemacht haben? und es gab immer genug, die
den druck des regimes aufrecht erhalten haben.

Also was nun? Waren die Nazis in der Mehrheit? Wenn ja stimmst Du damit meiner theorie zu, dass 99,x prozent der Deutschen zwischen 33 und 45 überzeugte Nazis waren. Wären sie in der Minderheit gewesen wie hätten sie wohl den „Druck des Regimes“ aufrecht erhalten können? Eine Mehrheit Antinationalsozialsozialistischer Soldaten in Waffen, die sich nur umdrehen müssen und die paar überzeugten Nazis über den Haufen schießen? Das hätte wohl nicht mal ein Hassadeur wie Hitler riskiert. Nein, auch da stimmst Du meiner Theorie zu, die Merheit der Wehrmacht war eindeutig überzeugt Nationalsozialistisch. Schweine halt. Vom Kaiser erzogen heißt zum Nazi geboren!

Ich wär wohl schon 32/33 emigriert und hätte mich dann gerne
angeboten fü die Aliierten Bomben auf Dresden, Berlin oder was
weiß ich zu werfen das war doch das einzige, womit man den
Nazis den rest geben konnte.

Hallo,

Ein ganzer Haufen Polen wurde irgendwannmal für die Wehrmacht
zwangsrekrutiert und musste für die Nazis kämpfen. Von den
deutschen Offizieren wurden sie beschimpft, gedemütigt und
gequält. Alles Nazis, jene Polen? Interessante Einstellung
hast Du da.
Es gibt zahlreiche Motive, für jemanden zu kämpfen.

Und die wären? Natürlich gab es auch polnische Nazis. Und
sorry ein Offizier, der hundert Leuten, die nicht überzeugt
sind von seiner Sache je ein Gewehr und die Munition dazu in
die Hand drückt macht wohl einen entscheidenden gedanklichen
Fehler: Wie will er leute zum kämpfen zwingen, die sich nur
umzudrehen brauchen und hundert Löcher in seinen Körper machen
können? Nein! Man kann niemanden zum kämpfen zwingen, zum
schießen kannst Du vielleicht jemanden zwingen, nicht zum
kämpfen.

Mit Verlaub, dann fehlt es Dir vermutlich an Vorstellungsvermögen. Geplonkt hab ich Dich hier schon, deshalb im weiteren nur noch ein paar letzte kurze Anmerkungen.

Vielversprechend ist das, was jede palästinensische
Selbstmordattentäterin tut.

Na, ich würde das, was die tun eher dumm nennen.

Dumm war Stauffenberg, er musste sterben obwohl seine Aktion
keinen Erfolg hatte ein Selbstmorattentäter dagegen hat
kapiert dass sein schlimmstes Schicksal setrben heißen kann.

Ähem… Bitte, lies das nochmal und denk dann nochmal drüber nach.

Dann hast Du vermutlich nicht begriffen, was im Rahmen des
Juli-Attentates so abging. Ich empfehle einschlägige
Fachliteratur.

Würde michinteressieren, was ich dazu noch nicht gelesen habe.
Mach doch mal en paar brauchbare Vorschläge.

Hier zur Hand hab ich gerade zwar keine wissenschaftliche Analyse, aber doch ein Zeitdokument, das vielleicht interessant ist:

Dagmar Albrecht - „Mit meinem Schicksal kann ich nicht hadern“
ISBN: 3320020188 Buch anschauen

Gleich vorweg: Auch wenn die Beschreibung bei Amazon das vermuten lässt, wird Albrecht von Hagen* (und auch Stauffenberg) in diesem Buch keineswegs als glorreicher Widerstandskämpfer verherrlicht.

PS: Auf Deiner Website ist das Impressum kaputt. Aber ein
gutes Haar muss ich dann ja doch an Dir lassen: ZOPE ist
ziemlich geil, benutz ich nur noch.

she ich nicht, was da kaputt sein soll - also bei mir siehts
in Moz und IE gut und lesbar aus.

Auf dieser Seite bspw. http://www.michael-w-dietrich.com/04_blogg (und auf einigen anderen Unterseiten) führt der „Impressum“-Link zu http://www.michael-w-dietrich.com/Impressum/ die natürlich ungültig ist. Von der Startseite aus wird - gültig - http://www.michael-w-dietrich.com/06_impressum verlinkt. Keine große Sache, fiel mir halt nur auf.

Viel Spaß noch in diesem trolligen Thread,

Malte.

* Ich räume durchaus ein, daß Namensähnlichkeiten kein Zufall sind.

On-topice Frage dazu
Verehrte Experten,

habt Ihr eigentlich bei diesem „M.W. Dietrich“ auch das Gefühl, daß da eine Stimme aus den 1970er-Jahren herüberhallt? Völkischen Selbsthaß in dieser Aufgeregtheit habe ich eigentlich in der Öffentlichkeit schon lange nicht mehr gesehen - auch z.B. nicht in den stärker linksorientierten Internetforen, in denen ich verkehre.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

deine aussagen sind total haltlos und zeugen von ziemlicher menschenverachtung. du befürwortest also bombenangriffe gegen zivilbevölkerung, lehnst aber gleichzeitig gewalt gegen andere zivilisten ab.

bei der art von argumentation ziehts ja selbst mir die schuhe aus.
(„deutsche alle nazis“->hallo, nur weil deine großeltern 33 die nsdap gewählt haben, waren noch längst nicht alle deutschen nazis. von normalen bürgern mit courage, über spd/kpd-widerständlern bis hin zu offizieren der wehrmacht.)

fazit: du stellst dich moralisch über andere menschen, bist selbst aber keinen deut besser als sie. chapeau!

geistig ziemlich verwirrt… o.w.T.
.

in der tat - mich irritiert schon allein die tatsache, dass jene, die dem „volks“-begriff wenig oder gar nichts abgewinnen können gleichzeitig „die deutschen“ als volk für irgendetwas verantwortlich machen wollen. hat mich schon immer gestört, rein von der argumentationslogik her; vom inhalt ganz abgesehen.

gruß

Ok, für mich und für alle klar denkenden Menschen im Ausland,
war jeder ein Nazi, der für die Nazis Krieg führte und im
Auftrage von Nazideutschland Menschen ermordete (im Sinne von
Tucholskis „Alle Soldaten sind Mörder“). Stauffenberg hatte
ein PArteibuch der NSDAP und war damit auch im Wortsinne Nazi.

Ich kenne mich in der Stauffenberg-Biografie nicht exakt aus, würde ihn aber dennoch eher dem deutschnational-preußischen Lager als den Nazis im engeren Sinne zuordnen.

Also meinen Kindern erkläre ich immer mitmachen ist genauso
schlimm, wie selber anzetteln. Warum also sollte ea für
„echte“ Nazis einerseits und für „Mitläufer“ andererseits eine
Differenzierung geben.

Es geht auch gar nicht darum, zu urteilen, wer „schlimmer“ oder „weniger schlimm“ war. Das sind keine geschichtswissenschaftlichen Kategorien. Es geht darum, zu analysieren, warum bestimmte gesellschaftliche Schichten mit den Nazis gemeinsame Sache machten. Natürlich war es moralisch verwerflich, dass gerade die hoch gelobte preußisch-deutsch Militärelite sich dermaßen auf den NS-Staat einließ, keine Frage.

Na, ja, die Massenmorde und ihre moralischen Vorläufer gab es
seit 1933 (Kommunisten und Sozialdemokraten in den erstens
KZs, „Röhmputsch“, Rassegesetze ) und die Wehmacht war immer
vorne mit dabei - Stauffenberg auch. Ich bezweifle, dass er
moralische Motive hatte, sonst hätte er direkt ein
Selbstmordattentat durchgeführt und dabei direkt neben Hitler
gestanden.

Ich würde Stauffenberg schon einen persönlichen Entwicklungsprozess zugestehen, bei dem das Entsetzen über die Massenmorde vielleicht nicht entscheidend war (oder aber vielleicht doch, lässt sich heute nur schwer bestimmen). Der letztlich ausschlaggebende Grund spielt imho aber keine zentrale Rolle. Soviel kann man aber festhalten: Sowohl das Untrechtsempfinden als auch das versuchte Abwenden der nationalen/militärischen Niederlage spielten eine Rolle. Feststellen zu wollen, wie stark der jeweilige Antrieb für die letztendliche Entscheidung für das Attentat war, halte ich für Spekulation.

Aber soviel „Moral“ ist wohl eher bei
palästinensischen Frauen als bei einem deutschen
Wehrmachtsoffizier zu finden.

Das ist, mit Verlaub Schafscheiße und hat auch nichts mit dem Thema zu tun.

Den sozialistisch/kommunistischen Widerstand durfte man
nicht loben, weil der neue Feind politisch von links kam.

So ist es und das war eben der einzige nennenswerte und der
einzige erfolgreiche Widerstand:

Aber ebenfalls von sehr begrenztem Erfolg. Und außerdem gab es gerade im diplomatischen Dienst auch vereinzelte eindeutig bürgerliche Widerständler, die Informationen an die Alliierten weitergaben. Nicht vergessen sollte man außerdem die jüdischen Einheiten in den alliierten Streitkräften, bei deren Mitgliedern es sich zum Teil ja auch um Deutsche handelte, aber eben um Deutsche, die der NS-Staat ausgeschlossen hatte.

Hallo,

1940 weiterhin als hoher Offizier am Überfall auf Frankreich
beteilgt.

Es gab keinen „Überfall“ auf Frankreich, denn Frankreich hat Deutschland den Krieg erklärt, genau wie England, nicht umgekehrt. Bitte nimm das wahr.

Gruß
Murphy

Hallo,

1940 weiterhin als hoher Offizier am Überfall auf Frankreich
beteilgt.

Es gab keinen „Überfall“ auf Frankreich, denn Frankreich hat
Deutschland den Krieg erklärt, genau wie England, nicht
umgekehrt. Bitte nimm das wahr.

Nazilegenden im Stil von „Deutschland hat nicht den ersten Weltkrieg begonnen“.

deine aussagen sind total haltlos und zeugen von ziemlicher
menschenverachtung. du befürwortest also bombenangriffe gegen
zivilbevölkerung, lehnst aber gleichzeitig gewalt gegen andere
zivilisten ab.

Dummes Zeug im Nazideutschland gab es keine „Zivilbevölkerung“ in dem Sinne, da bin ich mit moralisch unzweifelhaften Größen wie Churchill, Truman, Rosevelt und anderen sicherlich auf einer Position, due zumindest durch deutsche und durch die Nachfahren der Nazigeneration nicht angreifbar ist. Die „heimatfront“ ist keine Erfindunng der Alliierten sondern eine Erfindung der Deutschen Nazis, die damit selbst ihre gesamte Bevölkerung für „nicht zivil“ erklärten. Und einen WIderstand an der „Heimatfront“ hat nicht mal Stauffenberg organisiert.

bei der art von argumentation ziehts ja selbst mir die schuhe
aus.

Tja, dann mach Dich mal auf die Socken (ohne Schuhe ist das ja einfach) und finde eine bessere Argumentation.

(„deutsche alle nazis“->hallo, nur weil deine großeltern 33
die nsdap gewählt haben, waren noch längst nicht alle
deutschen nazis. von normalen bürgern mit courage, über
spd/kpd-widerständlern bis hin zu offizieren der wehrmacht.)

Tja von den Widerständlern gab es halt in der sogen. „Zivilbevölkerung“ keine mehr als die Bombennächte begannen. Wenn Hitler immer nur bei bei den rund 30% der Bevölkerung Zustimmung gehabt hätte, die ihn 1933 gewählt haben, wäre er wohl kaum so lange an der Macht geblieben. Nein, er musste die Armee (und das waren spätestens ab 1942 die überwiegende Mehrzahl der deutschen Männer) hinter sich haben und hatt esie hinter sich und mit ihr sämtliche „Zivilisten“, die ihren Männern und Vätern an der „Heimatfront“ moralischen Beistand leisteten.

fazit: du stellst dich moralisch über andere menschen, bist
selbst aber keinen deut besser als sie. chapeau!

leise lächelnd ab.

Verehrte Experten,

habt Ihr eigentlich bei diesem „M.W. Dietrich“ auch das
Gefühl, daß da eine Stimme aus den 1970er-Jahren herüberhallt?

Was hast Du gegen die 70ger Jahre? Eine Zeit in der es noch zwei Deutschlands gab, eins mit einer „realen“ Politik und eins mit einer „idealen“, eine Zeit in der es noch nicht en Vogue war, sämtliche Nazis auf den Schild zu heben.

Völkischen

Es ist wohl an mir, Dir zu sagen, dass dieser begriff nicht aus meiner Ideenwelt stammt.

Selbsthaß

Ich hasse nicht die Deutschen von heute wohl aber die ide zu einem mehr als überwiegenden Prozentsatz den Nazis zwischen 1933 und 1945 nichts entgegensetzen und damit selbst zu Nazis wurden. Die UNterscheidung in Mitläufer und Täter bleibt ein deutsches Phänomen, sozusgen eine Selbsttäuschung, das es außerhalb der deutschen geschichtsschreibung nicht gibt.

in dieser Aufgeregtheit

wer genau ist aufgeregt? Die ganzen Hühner, die mir hier Beleidigung, Grabschändung, Ankündigung einer Straftat etc. vorwerfen. Ich sehe eher Aufgeregtheit bei denen, deren Ikonen hier geschliffen werden sollen.

habe ich
eigentlich in der Öffentlichkeit schon lange nicht mehr
gesehen

Tja wenn man etwas nicht sieht, gibt es immer zwei Möglichkeiten a) es ist nicht da udn b) Du siehst es nicht.

  • auch z.B. nicht in den stärker linksorientierten
    Internetforen, in denen ich verkehre.

lächeln und „och“ sagen

in der tat - mich irritiert schon allein die tatsache, dass
jene, die dem „volks“-begriff wenig oder gar nichts abgewinnen
können gleichzeitig „die deutschen“ als volk für irgendetwas
verantwortlich machen wollen.

Komisch, wer versucht das hier? Dass Du „Volk“ liest muss nicht heißen dass es jemand außer Dir geschrieben hat. Ich denke jeder einzelne Deutsche, der nicht in der Art der Scholls oder der Auslandsdeutschen in alliierten Armeen Widerstand geleistet hat war natürlich auch für die Taten verantwortlich. (S.o. Diskussion zum von den Nazis selbst gebildeten und bei der überwiegenden mehrheit der Deutschen zwischen 1933 und 45 allgemein akzeptierten Begriff „Heimatfront“)

hat mich schon immer gestört,
rein von der argumentationslogik her;

ja, darin bist Du wirklich kein Meister.

vom inhalt ganz
abgesehen.

der entzieht sich Deinem Argumentationsvermögen offensichtlich völlig - oder wo bleiben Deine Argumente dazu?