Steinewerfen

---------- Steinewerferei ---------------

Bei der Steinewerferei gibt es eine Uhr beim Rathaus unten im Tal.

Diese Rathausuhr schwingt mit einer Frequenz von irgendwo bei 1 Mhz.
Sie hat einen Teiler eingebaut,
dieser teilt den Oszillatortakt durch 1000 000

Dieser Takt wird Sekunde genannt.

Dieser Takt wird mit einer Leitung zum Steinewerfer,
welcher einen ausreichenden Vorrat an Steinen hat,
hochgebracht.
Der Taktpuls wird dem Steinewerfer signalisiert.
Alternativ kann er auch den Zeiger der Rathausuhr einsehen.

Pro Takt, also jede Sekunde, wirft er einen Stein ins Tal runter.
Diese kullern immer gleich bis zur Uhr.

Sich erholende, unbewegte Wandere können auf den einzigen Zeiger
der Rathausuhr, welcher von den Sekundenimpulsen
weitergesetzt wird, schauen.

Sie berichten abends dass im Sekundentakt Steine
an ihnen vorbeigekommen sind.
Immer gleich,
immer einer pro Sekunde.

Meine Behauptung ist nun so:

  • es wird der Rathausuhrzeiger im Sekundentakt weitergesetzt
  • es werden im Sekundentakt Steine abgeworfen
  • es kommen im Sekundentakt Steine an den Wanderern vorbei
  • es kommen im Sekundentakt Steine unten bei der Uhr an

Um dies zu beweisen wird ein Zähler verwendt.
Dieser Zähler hat zwei Eingänge.
es sind:
a’ der Eingang für den Oszilltortakt der Uhr beim Rathaus von 1 Mhz
b’ der Ereigniseingang

Der Zähler kann überall dahin gebracht werden wo er messen soll.
Dazu verwendet er eine Schleppleitung die ihm die Oszillatorschwingung
der Uhr bereitlegt.
Alternativ kann er auch den Sekundenzeiger der Rathausuhr fernablesen
und damit seinen internen 1 Mhz-Oszillator synchronisieren.

Der Eingang (b) wird genutzt um die Ereignisse einzubringen.
Um zu signalisieren das ein Stein

  • abgeworfen wurde
  • vorbeigekommen ist
  • angekommen ist.

Er zeigt die Anzahl von Oszillatortakten an die sich
zwischen zwei Ereignissen angesammelt haben.

Er zeigt immer und überall die Zahl 1000 000 an,
also eine Sekunde.

Hinweis:
Es wird vorausgesetzt das sich wärend des –Steinewerfens- die
Bedingungen und Umstände nicht ändern.
Das die Steine immer gleich runterfallen, der Oszillator
ausreichend genau taktet, der Zähler eine ausreichend genaue Auflösung
besitzt.

------------------- END ----------------------------------------

Einverstanden mit der Zahl?

Kurt

Das ist nicht korrekt!
Hallo!

Das ist nicht korrekt! Jedenfalls rechtlich nicht! Man darf nicht einfach irgendwo Steine auf Wanderer werfen! Ich werde die Polizei informieren!

Grüße

Andreas

Hallo!

Das ist nicht korrekt! Jedenfalls rechtlich nicht! Man darf
nicht einfach irgendwo Steine auf Wanderer werfen! Ich werde
die Polizei informieren!

Grüße

Andreas, aber doch nicht auf die Wanderer, die Steine sollen ja immer gleich unten ankommen.
Da würden die Schreie und Fluche der (b)getroffenen nur stören.
Sie sollen ruhig Brotzeit machen und abends dann bei einer halben berichten.

Kurt

Hallo Kurt!

Na gut. Dann wollen wir die Wanderer mal ein wenig ins Grübeln bringen: Laut Albert Einstein gibt es keine absolute Zeit, keine absolute Gleichzeitigkeit, keine absolute Geschwindigkeit.

Lösung, aber nicht weitersagen:

Das obige ist ohne Bedeutung, da beide Ereignisse (Uhr und Steinewerfer) sich im gleichen Bezugssystem befinden.

Grüße

Andreas

Also ist die Aussage richtig, immer eine Sekunde, immer 1 000 000 Takte.

Kurt

Hallo Kurt!

Ja, ich denke, das ist richtig.

Grüße

Andreas

Hallo Kurt!

Ja, ich denke, das ist richtig.

OK Andreas, ich bin auf deine Begründung gespannt.

Kurt

Hallo Kurt!

Wieso Begründung? Willst du mich aufs Glatteis führen? Ist hier das Rätselbrett?

Eine Million Mikrosekunden sind eine Sekunde. Das Rathaus tickt also im Sekundentakt. Der Steinewerfer wirft im Takt des Rathauses die Steine. Also fallen diese auch im Sekundentakt. Das Licht braucht vom Rathaus etwa eine Mikrosekunde bis zum Steinewerfer, und die Steine brauchen bis zum Rathaus etwa eine Minute, nur mal so angenommen. Das ganze ist also um eine Minute und eine Mikrosekunde verzögert, aber das ändert nichts an der Taktfrequenz. Die bleibt bei einer Sekunde. Jedenfalls, wenn es sich, wie du schreibst, um unbewegte Wanderer als Beobachter handelt, die sich ja dann im gleichen Bezugssystem befinden. Das wäre meine Begründung. Und wenn sich da nicht ein Denkfehler eingeschlichen hat, ist diese richtig.

Wozu brauchst du das ganze überhaupt?

Grüße

Andreas

Hallo,

Der Eingang (b) wird genutzt um die Ereignisse einzubringen.
Um zu signalisieren das ein Stein

  • abgeworfen wurde
  • vorbeigekommen ist
  • angekommen ist.
    Er zeigt die Anzahl von Oszillatortakten an die sich
    zwischen zwei Ereignissen angesammelt haben.
    Er zeigt immer und überall die Zahl 1000 000 an,
    also eine Sekunde.

Nein. Sobald sich der Ereigniszähler bewegt, ist der Abstand zwischen zwei Steinen, die vorbeikommen, nicht mehr 1.000.000. Die Zahl wird kleiner, wenn der Zähler sich gegen die Flugrichtung der Steine bewegt und sie wird größer, wenn er sich in die gleiche Richtung bewegt, abhängig von der Relativgeschwindigkeit zwischen Stein und Ereigniszähler.
Gruß
loderunner

Hallo!

Wenn er sich bewegt, hast du natürlich Recht.

Aber ich denke, die Zähler sind einer der rastenden Wanderer und ein Beamten im Rathaus, oder? Seit wann bewegen sich Beamte?

Grüße

Andreas

Hallo,

Der Eingang (b) wird genutzt um die Ereignisse einzubringen.
Um zu signalisieren das ein Stein

  • abgeworfen wurde
  • vorbeigekommen ist
  • angekommen ist.
    Er zeigt die Anzahl von Oszillatortakten an die sich
    zwischen zwei Ereignissen angesammelt haben.
    Er zeigt immer und überall die Zahl 1000 000 an,
    also eine Sekunde.

Nein. Sobald sich der Ereigniszähler bewegt, ist der Abstand
zwischen zwei Steinen, die vorbeikommen, nicht mehr 1.000.000.
Die Zahl wird kleiner, wenn der Zähler sich gegen die
Flugrichtung der Steine bewegt und sie wird größer, wenn er
sich in die gleiche Richtung bewegt, abhängig von der
Relativgeschwindigkeit zwischen Stein und Ereigniszähler.

Klar, wärend der Messungen -ruhen- die Messgeräte, ob nun Wanderer oder Zähler.

Kurt

Hallo Kurt!

Wieso Begründung? Willst du mich aufs Glatteis führen? Ist
hier das Rätselbrett?

Eine Million Mikrosekunden sind eine Sekunde. Das Rathaus
tickt also im Sekundentakt. Der Steinewerfer wirft im Takt des
Rathauses die Steine. Also fallen diese auch im Sekundentakt.
Das Licht braucht vom Rathaus etwa eine Mikrosekunde bis zum
Steinewerfer, und die Steine brauchen bis zum Rathaus etwa
eine Minute, nur mal so angenommen. Das ganze ist also um eine
Minute und eine Mikrosekunde verzögert, aber das ändert nichts
an der Taktfrequenz. Die bleibt bei einer Sekunde. Jedenfalls,
wenn es sich, wie du schreibst, um unbewegte Wanderer als
Beobachter handelt, die sich ja dann im gleichen Bezugssystem
befinden. Das wäre meine Begründung. Und wenn sich da nicht
ein Denkfehler eingeschlichen hat, ist diese richtig.

Wozu brauchst du das ganze überhaupt?

Um meinen Denkapparat zu testen/testen zu lassen.

Andreas, die Begründung ist OK,
ich will auch niemenden auf Glatteis führen.
Nur, es gibt Leute die behaupten das meine Aussage nicht stimmt.

Kurt

Bei der Steinewerferei gibt es eine Uhr beim Rathaus unten im
Tal.

Diese Rathausuhr schwingt mit einer Frequenz von irgendwo bei
1 Mhz.
Sie hat einen Teiler eingebaut,
dieser teilt den Oszillatortakt durch 1000 000

Dieser Takt wird Sekunde genannt.

Dieser Takt wird mit einer Leitung zum Steinewerfer,
welcher einen ausreichenden Vorrat an Steinen hat,
hochgebracht.
Der Taktpuls wird dem Steinewerfer signalisiert.
Alternativ kann er auch den Zeiger der Rathausuhr einsehen.

Pro Takt, also jede Sekunde, wirft er einen Stein ins Tal
runter.

Nur im Ruhesystemn der Rathausuhr. Im Ruhesystem des Werfers ist der Abstand zwischen den Würfen wegen der gravitativen Zeitdilatation größer als eine Sekunde.

Diese kullern immer gleich bis zur Uhr.

Sich erholende, unbewegte Wandere können auf den einzigen
Zeiger
der Rathausuhr, welcher von den Sekundenimpulsen
weitergesetzt wird, schauen.

Sie berichten abends dass im Sekundentakt Steine
an ihnen vorbeigekommen sind.

Nur in guter Näherung. Wenn sie den Takt hinreichend genau messen können, dann werden die Abstände länger sein - unabhängig davon, ob sie sie mit ihrer eigenen Uhr oder mit der Rathausuhr gemessen haben. Grund hierfpür ist wieder die gravitative Zeitdilatation. Die führt (wie bereits gesagt) zu einem geringeren Werfer-Takt. Durch die gravitative Zeitdilatation erhöht sich der Takt zwar auf dem Weg nach unten, aber solange die Steine nicht bis zum Rathaus herunter gerollt sind, bleibt die Zeit zwischen den Steinen länger als eine Sekunde.

Immer gleich,
immer einer pro Sekunde.

Wie gesagt: Nur in guter Näherung.

Meine Behauptung ist nun so:

  • es wird der Rathausuhrzeiger im Sekundentakt weitergesetzt

Das hast Du so festgelegt.

  • es werden im Sekundentakt Steine abgeworfen
  • es kommen im Sekundentakt Steine an den Wanderern vorbei

Nur in guter Näherung. Wenn man es ganz genau misst, ist der Takt langsamer.

  • es kommen im Sekundentakt Steine unten bei der Uhr an

Das ist auch unter Berücksichtigung von ART-Effekten richtig.

Um dies zu beweisen wird ein Zähler verwendt.
Dieser Zähler hat zwei Eingänge.
es sind:
a’ der Eingang für den Oszilltortakt der Uhr beim Rathaus
von 1 Mhz
b’ der Ereigniseingang

Der Zähler kann überall dahin gebracht werden wo er messen
soll.
Dazu verwendet er eine Schleppleitung die ihm die
Oszillatorschwingung
der Uhr bereitlegt.

Dann unterliegt dieser Zähler der gravitativen Zeitdilatation. Sobald er sich nicht mehr auf gleichem Gravitationspotential befindet, wie die Rathausuhr überträgt die Schleppleitung einen langsameren Takt.

Alternativ kann er auch den Sekundenzeiger der Rathausuhr
fernablesen
und damit seinen internen 1 Mhz-Oszillator synchronisieren.

Auch hier wirkt die gravitativen Zeitdilatation.

Der Eingang (b) wird genutzt um die Ereignisse einzubringen.
Um zu signalisieren das ein Stein

  • abgeworfen wurde
  • vorbeigekommen ist
  • angekommen ist.

Er zeigt die Anzahl von Oszillatortakten an die sich
zwischen zwei Ereignissen angesammelt haben.

Er zeigt immer und überall die Zahl 1000 000 an,
also eine Sekunde.

Wie gesagt: Nur in guter Näherung.

Hinweis:
Es wird vorausgesetzt das sich wärend des –Steinewerfens- die
Bedingungen und Umstände nicht ändern.
Das die Steine immer gleich runterfallen, der Oszillator
ausreichend genau taktet, der Zähler eine ausreichend genaue
Auflösung
besitzt.

Einverstanden mit der Zahl?

Du ahnst es sicher schon: Nur in guter Näherung. Unter Berücksichtigung der gravitativen Zeitdilatation kommt etwas anderes heraus.

OK du sagst also das meine Behauptung falsch ist.
Sie ist nicht falsch, egal welche RT-Argumente du hier anführst.
Es kommt immer 1.0 raus, egal wieviel Kommastellen du annimmst.

Kurt

Hallo
Einmal abgesehen von der absurden Handlung, wo ist das physikalische Problem?
MfG

OK du sagst also das meine Behauptung falsch ist.
Sie ist nicht falsch, egal welche RT-Argumente du hier
anführst.
Es kommt immer 1.0 raus, egal wieviel Kommastellen du
annimmst.

Nur für den Fall, dass Du es noch nicht bemerkt hast: Das hier ist das Physik-Brett. Das heißt, dass Du Dich nicht auf dichterische Freiheit oder GG Art. 4 berufen kannst. Wie in jeder Naturwissenschaft gilt auch in der Phsik die experimentelle Beobachtung als Wahrheitskriterium und die spricht gegen Deine Behauptung.

1 „Gefällt mir“

Wenn ich unerwünscht bin dann soll man das mir sagen (Leitung).
Wenn ich im -falschem Brett- bin, dann bitte ich um Nachsicht, ich kenn mich hier noch nicht aus.

Meine Behauptung stimmt, gehen wir halt jede Situation durch.

Kurt

Hallo,

Wenn ich unerwünscht bin dann soll man das mir sagen
(Leitung).

Unerwünscht ist hier, wenn man einfach auf seiner falschen Meinung besteht, aber keinerlei Begründung dafür angeben kann.

Wenn ich im -falschem Brett- bin, dann bitte ich um Nachsicht,
ich kenn mich hier noch nicht aus.

Obige Vorgehensweise wird vielleicht von einigen im Brett ‚Esoterik‘ toleriert. Insofern bist Du evt. im falschen Brett. Ich warne Dich aber vorher: zumindest mir würdest Du auch dort begegnen.

Meine Behauptung stimmt,

Nein, warum sollte sie?

gehen wir halt jede Situation durch.

Fang an.
Gruß
loderunner

Um meinen Denkapparat zu testen/testen zu lassen.

Hallo Kurt, ja Du hast recht aber ich glaube, Du weißt nicht warum, sonst hättest Du argumentiert, statt nur zu behaupten.

Also: Dr S sagt richtigerweise, der Werfer sieht den Takt rotverschoben und wirft auch so. Die Steine allerdings, auf ihrem Weg ins tiefere Potential, werden wieder blauverschoben und kommen im richtigen Takt an der Uhr an.

Die statischen Wanderer sehen den Gang der Uhr weniger rotverschoben als der Werfer, und wegen der zunehmenden Blauverschiebung der Steine, kommen diese im Takt der Rathausuhr bei ihnen vorbei. Facit, die Steine sind, was die Gravi-t-Dilat angeht, für jeden Beobachter mit der Uhr im Takt. Doppler und Beschleunigung spielen keine Rolle. Gruß, eck.

Hallo
Du könntest zwar recht haben, nun in diesen relativistischen Fragen kenne ich mich nicht so aus.
Was ich aber weiß ist, das die Normumg der Zeit dann um diesen relativistischen Faktor abweicht, indem die Zeitfortschreibung nenne ich es einmal, auf dem Berge und im Tal per Gesetz gleich ist.
Ich meine aber auch, weil er eine stark prinzipielle Frage gestellt hat, auch eine solche(Deine) Antwort erlaubt ist.
MfG
Matthias