Stepper --> Beine wie Baumstämme ;-)

Liebe Leute,
vielleicht kann mir ja jemand von Euch weiterhelfen …

Ich habe mir vor ungefähr einem halben Jahr ein Stepper zugelegt. Soweit so schön. Stelle mich auch alle zwei Tage für ca. 30 Minuten rauf und denke an den nächsten Sommer. Jetzt habe ich aber das unbestimmte Gefühl, dass meine Beine zwar straffer werden, mein Hintern sich auch wieder in die - für ihn angedachte - Form begibt, aber dass meine Oberschenkel bald so aussen wie die der Damen beim Gewichtheben. Gibt sich das irgendwie bald mal? Ich gehe ja auch einmal die Woche für 60 Minuten schwimmen. Alles, was ich wollte, ist/war abnehmen, aber ich habe irgendwie Angst, dass die Leute glauben, mir wachsen irgendwann Haare auf’m Rücken oder auf der Brust. Geschmeidig wird ich das nicht nennen …
Ich bin ca. 1,80 und wiege 67 Kilo.

Janna

Hi,

durch den Stepper allein bekommst Du sicher keine Beine wie ein Gewichtheber, dafür ist das Gewicht, das Du stemmst, einfach zu niedrig. Hast Du mal den Umfang Deiner Waden und Oberschenkel gemessen?
Wenn es ‚nur‘ ein Gefühl ist, dann kann das schon daher kommen, dass die Beine einfach straffer und fester werden.

Grüsse,

Herb

Hallo,
keine Panik - die Muskelfasern, die überwiegend für die Kraftausdauerleistung mit dem geringen Gewicht herangezogen werden, verschaffen Dir keine „Stampfer“ :wink:. Deine Bedenken kommen evtl. durch die neue Straffheit/bessere Durchblutung und dem anfänglichen Volumenzuwachs, durch Mehraufnahme von Glykogen. Beine wie Gewichtheberinnen bekommt man nur Fressen & Stoff, von letzterem vermutlich auch Haare an frauenuntypischen Stellen *g*.

Gruss
Enno

Tach Janna,
und eine sportliche Figur ist nicht zu vergleichen mit einer „Hungerharke“.
Meine Freundin fährt seit ca 1 Jahr sehr viel Rad.
Nun steht sie auch des öffteren vor dem Spiegel und meint ihre Oberschänkel wären dicker geworden.
Falsch, sie sind nur anders geworden!

mfg

Bert

Hallo,

Ich habe mir vor ungefähr einem halben Jahr ein Stepper
zugelegt. Soweit so schön. Stelle mich auch alle zwei Tage :für ca. 30 Minuten rauf und denke an den nächsten Sommer.
Jetzt habe ich aber das unbestimmte Gefühl, dass meine
Beine zwar straffer werden, mein Hintern sich auch wieder
in die -für ihn angedachte- Form begibt, aber dass meine
Oberschenkel bald so aussen wie die der Damen beim
Gewichtheben. Gibt sich das irgendwie bald mal? Ich gehe
ja auch einmal die Woche für 60 Minuten schwimmen. Alles,
was ich wollte, ist/war abnehmen, aber ich habe irgendwie
Angst, dass die Leute glauben, mir wachsen irgendwann Haare
auf’m Rücken oder auf der Brust.
Geschmeidig wird ich das nicht nennen …
Ich bin ca. 1,80 und wiege 67 Kilo.

ich fange mal von hinten an.
Mit den Parametern hast Du einen BMI von 20,6. Das liegt
an der unteren Grenze den Normalgewichtes. Viel Fett kann
da also nicht sein, Warum willst Du also abnehmen???
Kann es sein, daß Du ein gestörtes Verhältnis zu Deinem
Körper hast?

Das Training aller 2 Tage für 30min. ist für normale
Fitness sicher ok, bloß wieso denkst Du, daß Du davon
einen ähnlichen Körperbau bekommen könnstest, wie eine
Schwerathletin? Die trainieren täglich und zwar viele
Stunden. Das ist absolut nicht zu vergleichen.

Bleibt zuletzt festzustellen: Wenn kaum Fett da ist,
das weg müßte, dann wird die moderate Zunahme von
Muskelmasse infolge mäßiger körperlicher Betätigung
nach einiger Zeit auch sichtbar. Aber das ist wohl normal?
Gruß Uwi

Hallo Uwi,
auf die Frage, ob ich ein gestörtes Verhältnis zu meinem Körper habe: ja! Da brauche ich auch gar nicht drumherum reden. Mit meinem Oberkörper ist alles soweit in Ordnung. Nur finde ich, dass meine Beine so gar nicht zum Rest passen wollen. Ich schlage mich seit Jahren mit meiner Cellulite rum, immer mit dem Wissen, dass man sie nicht ganz ausheilen kann. Also steppe ich und steppe und steppe und steppe … Aber vielleicht ist es wirklich so, wie die anderen es bereits beschrieben haben: nichts wird dicker, sondern nur fester. Und das ist ziemlich ungewohnt. Vielleicht war abnehmen nicht der richtige Ausdruck für das, was ich vorhabe. Ich möchte ja gar nicht so viel abnehmen (an meinen Rippen kann man sich jetzt schon verletzen). Nur wie bekommt man das hin, dass man seine Ernährung umstellt, Sport treibt und sich verdammt nochmal der ganze Körper gleichzeitig verändert. Wenn ich eine Diät mache und Sport treibe, um an Problemstellen abzunehmen, dann sehe ich immer aus, als wenn man in einen Luftballon Wasser füllt und ihn dann aufhängt. Es bleibt alles, unten kleben.
Vielleicht gibt es ja eine Geheimwaffe, wovon Frau träumt …

ich fange mal von hinten an.
Mit den Parametern hast Du einen BMI von 20,6. Das liegt
an der unteren Grenze den Normalgewichtes. Viel Fett kann
da also nicht sein, Warum willst Du also abnehmen???
Kann es sein, daß Du ein gestörtes Verhältnis zu Deinem
Körper hast?

Das Training aller 2 Tage für 30min. ist für normale
Fitness sicher ok, bloß wieso denkst Du, daß Du davon
einen ähnlichen Körperbau bekommen könnstest, wie eine
Schwerathletin? Die trainieren täglich und zwar viele
Stunden. Das ist absolut nicht zu vergleichen.

Bleibt zuletzt festzustellen: Wenn kaum Fett da ist,
das weg müßte, dann wird die moderate Zunahme von
Muskelmasse infolge mäßiger körperlicher Betätigung
nach einiger Zeit auch sichtbar. Aber das ist wohl normal?
Gruß Uwi

Hallo,
das ist ein typisches Ergebnis von zu extremer/langer Diät ggf. gepaart extensiven Sportprogramm und vereinzelten Entwässern. Der Körper ist voll mit Streßhormonen (zentral dabei: Kortisol), die „diätförderlichen“ Hormone sacken ab und das ohnehin immer präsente ungleichmäßige Abnehmen wird verstärkt.

Gruss
Enno

Hallo,

ganze Körper gleichzeitig verändert. Wenn ich eine Diät mache
und Sport treibe, um an Problemstellen abzunehmen, dann sehe
ich immer aus, als wenn man in einen Luftballon Wasser füllt
und ihn dann aufhängt. Es bleibt alles, unten kleben.

tja, dann bist Du wohl der typische Typ „Birne“.
Das ist wohl auch stark genetisch bedingt und man kann
daran nicht wirklich viel ändern. Jeder ist eben so wie
er vom lieben Gott erschafen wurde.

Vielleicht gibt es ja eine Geheimwaffe, wovon Frau träumt …

Dein Problem haben vermutlich viele Frauen, die gerne
an bestimmten Stellen abnehmen wollen, aber es passiert
dann doch immer wieder an den anderen Stellen.
Versuche es doch mal anderherum. Bischen zunehmen, so daß
etwas Speck auf die Rippen kommt, der Busen etwas voller
wird und die Oberarme passen und vielleicht wird das
Gesamterscheinungsbild dann etwas ausgewogener.

Eine kleine Speckschicht ist auch nichts ungesundes und
die Haut wird dabei durchaus auch etwas straffer.
Natürlich dann weiter mäßig Sport treiben, nur mit dem
Diätunsinn aufhören. Bei Deinem Gewicht ist das völlig
unnötig.
Gruß Uwi

Hallo,
an sich bekommt jede Frau es hin, sich eine „Birnenform“ anzueignen. Einfach ein paar Mal Radikaldiät über längere Zeit und zuviel Streß durch z.B. Sport, dann abrupt normale Eßgewohnheiten. Neue Fettzellen bilden und alte Füllen sich unter dem aktuellen hormonellen Niveau, Kortisol verschiebt u.a. das Androgen/Östrogen Verhältnis zugunsten der Östrogene, die wiederrum fördern ungleichmäßigen Fettabbau und „frauentypische“ Fettaufbau. Fett selbst wirkt auch auf dieser Schiene ungünstig, d.h. ein Mensch mit hohen KF Gehalt neigt zum ungleichmäßigeren Fettabbau und „stabilisiert“ seine Fettschicht durch hormonelle Anpassung (z.B. Sexualhormone, Schilddrüse, HGH, Insulin(resistenz), bestimmte Neurotransmitter u.a. zuständig für die Thermogenese …).

Das ist wohl auch stark genetisch bedingt und man
kann daran nicht wirklich viel ändern.

Im natürlichen Rahmen läßt sich einiges ändern. Permanentes beinlastiges Kraftausdauertraining ist allerdings völlig kontraproduktiv. Ich würde z.B. den Oberkörper auf Muskelzuwachs trainieren. Gleicht unterkörperlastige Proportionen unmittelbar aus.

Jeder ist eben so wie er vom lieben Gott erschafen wurde.

Heute gibt es eigentlich nichts mehr, was nicht änderbar wäre. Ich halte den Ansatz kampflos aufzugeben schlicht für bequem.

Gruss
Enno