hallo, bin 29 habe 2 kinder (6 und 3).seit dem ersten kind vertrage ich die pille nicht mehr und die spirale geht wegen eines krummen gebärmutterhalses nicht hinein. habe 3 jahre mit dem verhütungscomputer verhütet, was auch toll geklappt hat. da hatte ich aber noch die einstellung: wenn es schiefgeht geht es halt schief. dann wollte ich aber wirklich kein kind mehr und habe die neuheit implantat einsetzten lassen. leider habe ich seitdem (5 monate) fast durchgehend dauerblutungen. was zwar verhütend nicht aber angenehm ist. jetzt überlege ich es herausnehmen zu lassen und dann bleibt ja nur die sterilisation (mein mann macht es auf keinen fall, männer !?!). wer hat erfahrungen?wer hat es bereut?wer hat es ambulant gemacht? für jeden tipp wäre ich dankbar. übrigens…erfahrungen über das implantat erfahrt ihr unter www.organon.ch. leider fast nur negative wie meine. gruss cadde
Warum nicht der Mann?
Hi,
also ich werde diese Männer nie verstehen.
Männer werden ambulant mit zwei kleinen Schnitten unter örtl. Betäubung sterilisiert. Bei Frauen ist eine OP und ein mehrtägiger Klinikaufenthalt notwendig.
Will sich Dein Mann noch weiterhin vermehren, oder hat er Angst hinterher kein vollwertiger Mann mehr zu sein? Aber seiner Frau mutet er eine OP zu?
Persönlich halte ich es für den besten Weg der Empfängnisverhütung für Paare mit Kindern. Und nachdem in aller Regel die Frau vorher (durch kleine Hormonbonbons oder wie auch immer) für die Verhütung verantwortlich war, ist es in dieser Situation am Mann das seine beizutragen.
Ich würde Deinen Mann noch mal darauf ansprechen, und ihn in die Verantwortung nehmen (er will doch auch seinen ungetrübten Spaß, oder?)
Gruß Stefan (der sich nach erfolgreicher Fortpflanzug sterilisieren läßt *g*)
P.S.: Vielleicht zieht ja das „Argument“: Wenn er das auf sich nimmt, kann er hinterher ohne Angst vor Folgen fremdgehen… *grins* (Vermeidung des „Kaiser-Franz-Syndroms“… *ambodenkringel*)
hallo, bin 29 habe 2 kinder (6 und 3).seit dem ersten kind
vertrage ich die pille nicht mehr und die spirale geht wegen
eines krummen gebärmutterhalses nicht hinein. habe 3 jahre mit
dem verhütungscomputer verhütet, was auch toll geklappt hat.
Hallo Cadde-als Mann kann ich nur raten: Ja!! der Mann. Dein Mann sollte nicht auf blödes Stammtischgeschwätz hören, von wegen nicht mehr potent u.ä., sondern sich mit einem Urologen zusammen setzen, und sich aufklären lassen. Meine Erfahrung: Keinerlei Veränderung bei der Potenz, sofern „Mann“ es von der Psyche her begriffen hat! Es erfolgt weiterhin genau wie vorher ein Erguss, nur dass eben keine Samen enthalten sind. Leider wissen (oder wollen nicht wissen) viel zu wenig Männer, was sie von den Frauen verlangen. Sprecht drüber!! Gerne beantworte ich weitere Fragen.
Gruß Fritz
hi cadde,
vor 10 Jahren habe ich meine Familienplanung stillgelegt, weil meine Liebste die Verhütung als arge Belastung erlebt hat, und nichts bereut. Mir geht’s gut, manchmal so sehr, dass ich mir erst wieder bewusst machen muss, dass die Entscheidung endgültig war. Mein Eingriff war ambulant, aber mit Vollnarkose - der Arzt hat gemeint, ich wäre so ein Seelchen, dass ich vor Schiss nicht stillhalten würde. Dein Mann muss sich halt fragen, was Männlichkeit für ihn bedeutet.
Gruß
Ralf
ich möchte mich erst einmal ganz herzlich bei euch für das feedback bedanken. ich denke auch, dass es für den mann wesentlich einfacher wäre, aber seit fast 1 jahr rede ich schon auf meinen mann ein. jetzt war die ausrede, er fände sich noch zu jung (32)! aber mit meiner sterilisation wäre er einverstanden. was soll ich da gegenanreden? mein vater hat sich nach 4 kindern auch sterilisieren lassen und erzählt, dass alles danach besser wäre
aber auch das zieht bei meinem mann nicht. er hat nun mal auch angst vor dem zahnarzt. nochmals danke an dieser stelle, cadde
Hallo Cadde,
natürlich ist es schade, daß Dein Mann sich dazu nicht bereiterklärt. Jedoch ist es auch für Frauen absolut kein Problem. Bin jetzt selber 44 und habe es bereits vor 14 Jahren machen lassen. Schon damals ging die ganze Geschichte ambulant vor sich. Nach einem nochmaligen intensiven Gespräch, bekam ich eine Schlafspritze, der Bauch wurde aufgepumpt und durch den Bauchnabel die Sterilisation durchgeführt. D.h. ich habe eine ca. 1 cm lange Narbe, die jedoch völlig im Bauchnabel verschwindet. Was unangenehm war, war die Ausschabung, die wohl automatisch (lt. Arzt) gemacht wird, man könnte ja schwanger sein ohne es zu wissen und ihn verantwortlich machen.
Ich war morgens um 10.00 Uhr in der Praxis und konnte nach dem Eingriff + 2 Ruhestunden um 14.00 Uhr nach Hause. Durfte natürlich nicht selber Auto fahren.
Habe das ganze bis heute nicht bereut und denke die meiste Zeit gar nicht daran. Was wohl, lt. Aussage meines Arztes, passieren kann, ist, daß die Wechseljahre evtl. früher einsetzen.
Gruß Rosamunde
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Hi Cadde,
ich meine irgendwie noch im Ohr zu haben, dass bei Männern eine Sterilisation (meistens) wieder rückgängig gemacht werden kann. Bei Frauen hingegen meistens eben nicht. Alleine dieser Grund (wenn es denn stimmt) wäre schon ein Grund, dass dein Mann sich vielleicht mit dem Gedanken einer Sterilisation anfreunden sollte.
Gruß
Dagmar
Das ist ein Ammenmärchen
Hallo Dagmar,
ich weiß zwar nicht, wo Du das her hast, aber das ist ein Märchen. Die Sterilisation, egal ob bei Mann oder Frau, ist in aller Regel endgültig.
Es gab wohl wirklich mal den einen oder anderen Versuch (wobei vieleicht auch mal einer erfolgreich war), aber man muß sich generell darüber im Klaren sein, daß mit Fortpflanzung essig ist…
(Übrigens ist auch eine Steri kein 100%ig sicheres Verhütungsmittel! Es gibt in der Natur die urigsten Sachen, und es gab wohl auch schon Fälle von „Spontanheilungen“. Von Fehlern/Nachlässigkeiten während der Steri gar nicht zu reden…)
Viele Grüße
Stefan
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Hi Goosi,
wie gut, dass wir drüber gesprochen haben. Jetzt bin ich wieder ein bißchen schlauer und kann das was ich „im Ohr“ hatte getrost vergessen.
Vielen Dank
Gruß
Dagmar