Hallo,
ist es rechtens das die Versicherungsgesellschaft nach der Stillegung einer Lebensversicherung eine erneute Risikoprüfung vornimmt? In dei Versicherungen wurde bereits 8 bzw. 10 Jahre einbezahlt.
Danke für Eure Hilfe
Stefan
hallo Stefan,
so viel ich mich erinnern kann (an die alten Kapitallebensversicherungen) ist es tatsächlich so.
Doch warum willst Du diesen alten Schrott aufleben lassen?
Besorge Dir doch eine der modernen fondsgebundenen LV´s. Wenn Du noch eine Laufzeit von 15 - 20 jahre vorhast, ist das wesentlich rentabler. Ich kenne sogar welche, die bis zu 60.000 E Todesfallschutz keine Risikoprüfung verlangen. Die Dein Risiko (Gewinne) extrem minimiert (Smoothing), die sogar die Gewinne im vorraus für jedes Jahr garantiert und die in der Vergangenheit (ca. 25 Jahre) nie unter 11 % Durchschnittsrendite hatten. Was willst Du noch mehr? Das kann Dir keine Kapitallv bieten.
Und dann bitte keine deutsche LV! Die werden demnächst die Mindestgarantie noch mal senken: von 3.25 % auf 2.85 % (-95?).
Die englischen und die amerikanische (AIG) haben sind um einiges besser und ebenfalls den deutechen Gesetzen unterworfen… und den eigenen.
Außerdem: was hast Du von einer deutschen, die mit 45 % Performance wirbt… und 7 % auszahlt? Dafür zahlt sie gaaaaanz hervorragrende Provisionen! für ´ne 100 Tsd LV gibts dann gleich 6.000 € Cash!
Und wer zahlt´s?
Grüße
Raimund
Hallo Stefan,
es kommt auf deine Bedingungen und die Dauer der Stilllegung an, aber grundsätzlich: Ja.
Versetz dich kurz in die Position des Versicherers.
Ein Kunde kommt, hat seine Versicherung mit Todesfallleistung ruhen und somit eine geringere Todesfallleistung, als ursprünglich mal vereinbart. Die derzeitige Summe geht davon aus, dass keine Beiträge weiter eingezahlt werden.
Nun will der Kunde seine Todesfallleistung (denn die ist es ja primär) erhöhen, indem er die Beitragszahlung wieder aufnimmt.
Um nun die Versichertengemeinschaft gleich zu behandeln, muss geprüft werden, ob da nicht jemand kommt, der die Versichertengemeinschaft „ausbeuten“ will, um es mal hart zu sagen. Sprich, ob jemand kommt, der weiß, der Versicherungsfall tritt über kurz oder lang sicher ein.
Denn das hat ja mit Versicherung (das ungewisse) nichts mehr zu tun.
Gruß
Marco
Hallo Raimund,
so viel ich mich erinnern kann (an die alten
Kapitallebensversicherungen) ist es tatsächlich so.
Auch bei Risiko-LV´s. Insbesondere eigentlich da… aufgrund des Todesfallschutzes. Der ist nämlich der Haken an der Sache.
Und dann bitte keine deutsche LV! Die werden demnächst die
Mindestgarantie noch mal senken: von 3.25 % auf 2.85 % (-95?).
Kannst du mir hier evtl. eine Quelle nennen? Bisher habe ich davon noch nichts gehört.
Die englischen und die amerikanische (AIG) haben sind um
einiges besser und ebenfalls den deutechen Gesetzen
unterworfen… und den eigenen.
Voraussetzung hierfür: Sie haben in Deutschland eine Niederlassung (Stichwort: Niederlassungsfreiheit)
Außerdem: was hast Du von einer deutschen, die mit 45 %
Performance wirbt…
Welche denn? *mal neugierig bin*
Viele Grüße
Marco
hall Marco
Und dann bitte keine deutsche LV! Die werden demnächst die
Mindestgarantie noch mal senken: von 3.25 % auf 2.85 % (-95?).Kannst du mir hier evtl. eine Quelle nennen? Bisher habe ich
davon noch nichts gehört.
Habe ich von einem „Direktionsbevollmächtigten“ einer LV. Ich hoffe, es ist eine Ente. Ist nicht gut für das LV-Geschäft.
Die englischen und die amerikanische (AIG) haben sind um
einiges besser und ebenfalls den deutechen Gesetzen
unterworfen… und den eigenen.Voraussetzung hierfür: Sie haben in Deutschland eine
Niederlassung (Stichwort: Niederlassungsfreiheit)
Oder sie verankert es in ihrer AVB.
Außerdem: was hast Du von einer deutschen, die mit 45 %
Performance wirbt…Welche denn? *mal neugierig bin*
Das sende ich Dir mit E-Mail. Aber eigentlich müsstest Du sie kennen. welche zahlt schon 6% Provision?
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
Außerdem: was hast Du von einer deutschen, die mit 45 %
Performance wirbt…
„Werben“ ist der richtige Ausdruck. Die Frage ist nur, auf welchen Zeitraum und mit welchem Risiko die 45% erzielt werden.
Grüsse
Sven
hallo Sven
Außerdem: was hast Du von einer deutschen, die mit 45 %
Performance wirbt…„Werben“ ist der richtige Ausdruck. Die Frage ist nur, auf
welchen Zeitraum und mit welchem Risiko die 45% erzielt
werden.
Das Risiko ist nicht mal so groß. E ist nun mal eine normale fondsgebundene LV. Und die Pevormance stimmt auch, nachweisbar!
Nur sind die Kosten (Abschlusskosten, Verwaltungskosten, Gewinne…) so hoch, dass bisher max. 7 % ausbezahlt wurden. Immer nach dem Motto: die blöden Deutschen sind bei Kapitallv ja auch blos max. 7% Gewinn gewöhnt. Warum soll man mehr auszahlen?
Die haben tatsächlich, ich glaube letztes Jahr, 45 % Gewinn gemacht.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
Das Risiko ist nicht mal so groß.
Das hat man vielen Anlegern im Jahr 2000 auch bei Aktienfonds gesagt. Bei Verlusten von z.T. über 50% halte ich es für gelogen.
Ähnlich bei Index-Papieren (möglichst noch mit begrenzter Laufzeit).
Es ist nun mal eine normale
fondsgebundene LV. Und die Pevormance stimmt auch,
nachweisbar!
Die Performance der Vergangenheit, womöglich genau die Jahre 1998 - 2000 betrachtet. Wie war die Performance im Zeitraum ab 04/2000 bis heute ?
Nur sind die Kosten (Abschlusskosten, Verwaltungskosten,
Gewinne…) so hoch, dass bisher max. 7 % ausbezahlt wurden.
Hier sind wir beim eigentlichen Punkt: wieso sollte ich eine fondgebundene LV wählen, statt einem normalen Fond-Sparplan ? (Bitte nicht mit Steuerfreiheit kommen - der Steueranteil bei Aktienfonds ist herrlich gering).
Wie wäre es übrigens mit einer britischen LV (z.B. CM) ? Risiko wie bei der KLV mit Renditechancen einer FLV ?
Immer nach dem Motto: die blöden Deutschen sind bei Kapitallv
ja auch blos max. 7% Gewinn gewöhnt. Warum soll man mehr
auszahlen?
In nächster Zeit sollten sie sich eher mit 5% zufrieden geben.
Die haben tatsächlich, ich glaube letztes Jahr, 45 % Gewinn
gemacht.
Die Firma ja, der Anleger nein.
Übrigens: mit der gesamten %-Angeberei wurde meiner Meinung nach das Anlage-Geschäft erst so richtig unseriös (nur noch übertroffen vom Steuer-Spar-Modell).
Nichts gegen eine solide Anlageberatung - sie sollte allerdings etwas mehr als nur %-Angaben beherrschen (z.B. Liquidität, Sicherheit, Rendite, Portfolio-Strategien usw.)
Grüsse
Sven
Hallo Sven,
Hier sind wir beim eigentlichen Punkt: wieso sollte ich eine
fondgebundene LV wählen, statt einem normalen Fond-Sparplan ?
(Bitte nicht mit Steuerfreiheit kommen - der Steueranteil bei
Aktienfonds ist herrlich gering).
Weil die Gesellschaft sicherlich etwas bessere Kostenanteile hat beim Kauf und Verkauf, als du einer selber. Zudem habe ich selbst hier eine Garantieauszahlung… was die Punkte Sicherheit und Rentabilität sicherlich etwas in ein anderes Licht stellt.
Was die Vergangenheit uns gelehrt hat (Gewinne), muss eben nicht auch künftig passen. Du sagst es selber. Und ein Fondsparplan kennt meines Wissens nach keine Garantiezahlungen.
Gruß
Marco
Hallo Raimund,
Oder sie verankert es in ihrer AVB.
würdest du es machen, wenn du nicht musst? Außerdem vertreibt sich ein Produkt beim ängstlichen Deutschen um ein vielfaches besser, wenn in D. eine Niederlassung vorhanden ist, denn man hat den Glauben, denjenigen (so er denn übles im Schilde führen würde) besser greifen zu können. England ist ja bekanntlich so fern. 
Gruß
Marco
nachtrag
Hallo Raimund,
achso… der neue Prozentsatz würde aber auch nur für künftige Verträge gelten. Altverträge werden davon in keinster Weise betroffen.
Gruß
Marco
Hallo Marco,
Weil die Gesellschaft sicherlich etwas bessere Kostenanteile
hat beim Kauf und Verkauf, als du einer selber.
Dafür kommen die Kosten für Vertrieb + Verwaltung der FLV dazu. Ich glaube kaum, dass die Kosten einer FLV niedriger sind als die eines Fondsparplans (vor allem, wenn man ohne Ausgabeaufschlag kauft).
Zudem habe ich
selbst hier eine Garantieauszahlung… was die Punkte
Sicherheit und Rentabilität sicherlich etwas in ein anderes
Licht stellt.
FLV mit Garantieauszahlung ? Wäre mir neu. Welche FLV macht das ?
Was die Vergangenheit uns gelehrt hat (Gewinne), muss eben
nicht auch künftig passen. Du sagst es selber. Und ein
Fondsparplan kennt meines Wissens nach keine
Garantiezahlungen.
Es gibt auch Garantiefonds, von denen ich aber auch wenig halte.
Mich stört nicht das Risiko, sondern vielmehr die Werbung, welche bei FLVs ein Risiko glatt unterschlägt, siehe hierzu z.B. Fernsehwerbung der DIT (?), in der sich mehrere Männer unterhalten und einer erzählt er hätte jetzt eine FLV. Die anderen fragen: „und wo bleibt der Kick…?“
Meiner Meinung nach eine absolut verharmlosende Werbung.
Grüsse
Sven
hallo Sven:
Das Risiko ist nicht mal so groß.
Das hat man vielen Anlegern im Jahr 2000 auch bei Aktienfonds
gesagt. Bei Verlusten von z.T. über 50% halte ich es für
gelogen.
eine fondsgebundene LV ist kein Aktienfonds. Das ist eine ganz normale Versicherung, die grundsätzlich keinen Verlust machen kann. Die Frage ist nur, wieviel Gewinn sie erwirtschaftet.
Ähnlich bei Index-Papieren (möglichst noch mit begrenzter
Laufzeit).
Nein, es ist eine LV!
Es ist nun mal eine normale
fondsgebundene LV. Und die Pevormance stimmt auch,
nachweisbar!Die Performance der Vergangenheit, womöglich genau die Jahre
1998 - 2000 betrachtet. Wie war die Performance im Zeitraum ab
04/2000 bis heute ?
Muss ich nachsehen. Also überdurchschnittliche Performance haben die auf alle Fälle. Muss man neidlos anerkenen. Nur, was die weitergeben, das ist das wichtige. Was interessiert mich als Kunden, was die Gesellschaft für Performane hat. Mich interessiert, was ich auf die Kralle erhalte, die Nettoerträge. So wie es Firmen gibt, die Brutto tolle Umsätze einfahren und eine Rendite im Minusbereich haben.
Nur sind die Kosten (Abschlusskosten, Verwaltungskosten,
Gewinne…) so hoch, dass bisher max. 7 % ausbezahlt wurden.Hier sind wir beim eigentlichen Punkt: wieso sollte ich eine
fondgebundene LV wählen, statt einem normalen Fond-Sparplan ?
Weil Du eine Kapitalanlage mit einer lebensversicherung verwechselst. Die LV hat gewisse Mindestsicherheiten, die die meisten Kapitalanlagen nicht haben. Es ist z.B. kein Problem für mich, eine Kapitalanlage mit relativer Anlagesicherheit zu finden und gute Rendite. Nur fehlt hier das Todesfallrisiko (falls gewünscht und wer eine Kapitalleben macht, hat nun mal eine Todesfallabsicherung dabei), Du hast eine Mindestrendite (ok, sehr gering: z.Zt. 3,25 %), Du hast eine Absicherung gegen Totalverlust (Rückversicherung). Das alles bietet eine Kapitalanlage (besonders die Aktienfonds) meist nicht.
(Bitte nicht mit Steuerfreiheit kommen - der Steueranteil bei
Aktienfonds ist herrlich gering).Wie wäre es übrigens mit einer britischen LV (z.B. CM) ?
Risiko wie bei der KLV mit Renditechancen einer FLV ?
Di C+M ist eine der ältesten und besten LV´s, die Du hier in D bekommen kannst. Die Rendite liegt (muss jetzt schätzen, weil ich gerade die Daten nicht zur Hand habe) ca. 13 %. Mit der Sicherheit des Smoothings und der Gewinnfestlegung des folgenden Jahres.
Noch erwähnenswert ist die Prudential (SALI) und die AIG.
Immer nach dem Motto: die blöden Deutschen sind bei Kapitallv
ja auch blos max. 7% Gewinn gewöhnt. Warum soll man mehr
auszahlen?In nächster Zeit sollten sie sich eher mit 5% zufrieden geben.
Die haben tatsächlich, ich glaube letztes Jahr, 45 % Gewinn
gemacht.Die Firma ja, der Anleger nein.
Genau das ist der Haken. Deswegen habe ich die auch nicht im Angebot. Angeklopft haben sie bei mir schon… doch die Tür blieb zu.
Übrigens: mit der gesamten %-Angeberei wurde meiner Meinung
nach das Anlage-Geschäft erst so richtig unseriös (nur noch
übertroffen vom Steuer-Spar-Modell).
Leider wurden fast immer die Maximalrendite (die irgend wann mal errreicht wurde) als Zukunftsprognose angegeben. Und das ist kriminell.
Die C+M z.B. wirbt nur mit 8,5 %, obwohl sie besser könnte, ja sogar nachweisen könnte. Doch in England gibt es ein Gesetz, das die Versicherungen verpflichtet, dass sie die Renditen, die sie im Prospekt angeben, auch erreichen müssen! Leider gibt es das nicht in D.
Nichts gegen eine solide Anlageberatung - sie sollte
allerdings etwas mehr als nur %-Angaben beherrschen (z.B.
Liquidität, Sicherheit, Rendite, Portfolio-Strategien usw.)
Richtig, sollte alles nachprüfbar aufgelistet sein. Dazu ein Nachweis der Vetgangenheitsrenditen (Netto-Renditen)Auch eine Darstellung, aus der die Kostenstrucktur ersichtlich ist.
Sonst passiert das gleiche, wie mit der Stuttgarter: die haben mich angerufen: „Herr Brendle, wir haben jetzt auch eine fondsgebundene LV!“ Meine böse Frage: „Wie sieht´s mit der Kostenstruktur aus?“ wurde hochintelligent mit „Gut, sehr gut!“ beantwortet. Erst nach längerem Bohren erhielt ich die Antwort:" bei einer LV mit ca 25 Jahren Laufzeit 25%. ich dachte ich höre nicht richtig!
Grüße
Raimund
Hallo Sven,
Dafür kommen die Kosten für Vertrieb + Verwaltung der FLV
dazu. Ich glaube kaum, dass die Kosten einer FLV niedriger
sind als die eines Fondsparplans (vor allem, wenn man ohne
Ausgabeaufschlag kauft).
Ich würde hier sagen: hebt sich beides etwa auf (vor allem, weil es soviele Fonds ohne Ausgabeaufschlag nicht gibt).
Was ein weiterer Vorteil ist, gegenüber einem Fondsparplan: Du hast eine Todesfallleistung drin.
Wenn du jetzt allerdings einen Fondsparplan und eine Risiko-LV holst, kommst du mit den Kosten meist höher.
Darüber hinaus will natürlich auch der Fond einen Verwaltungskostenanteil jährlich sehen.
FLV mit Garantieauszahlung ? Wäre mir neu. Welche FLV macht
das ?
Einige. So ad hoc: Allianz.
Es gibt auch Garantiefonds, von denen ich aber auch wenig
halte.
siehst du… was aber den Grad deines Risikos um einiges erhöht.
Mich stört nicht das Risiko, sondern vielmehr die Werbung,
welche bei FLVs ein Risiko glatt unterschlägt, siehe hierzu
z.B. Fernsehwerbung der DIT (?), in der sich mehrere Männer
unterhalten und einer erzählt er hätte jetzt eine FLV. Die
anderen fragen: „und wo bleibt der Kick…?“
Meiner Meinung nach eine absolut verharmlosende Werbung.
Es kommt drauf an… und ich meine, diese FLV ist eine LV, bei der das Managment switched und einen Garantieteil hergibt. Ähnlich also der britischen LV.
Zumindest nach dem, was ich bisher gelesen habe.
Gruß
Marco
Hallo ihr drei,
bei einer üblichen FLV besteht das Deckungskapital aus Fondanteilen.
Diese können selbstvertändlich einem Totalverlust unterliegen.
Es gibt auch Versicherungen mit Garantien, bei denen ist der Kostenanteil allerdings noch höher.
Meitlerweile bieten einige Versicherer auch Hybridprodukte an. Der Gearantiezins wie gehabt bei derzeit 3,25%. Die Überschüsse werden in Fonds angelegt.
Zum Rechnungszins. Derzeit laufen Gespräche innerhalb der DAV, des BAV und des GDV. Absenkung auf 3% oder weniger wird erwogen, allein schon weil die Umsatzrendite 10jähriger Staatsanleihen mittlerweile bei 4,69% liegt. 60% davon sind nur noch 2,8%.
Spruchreif ist aber noch nichts. Eine ABsenkung wird nicht vor 2004 kommen.
Ich habe vor 2-3 Jahren mal eine Studie von Tillinghast Towers Perrin gelsen.
Die Kstoen einer FLV lagen bei den meisten Gesellschaften bei über 20%. Bei den besten um die 15%.
Max
Hallo Marco,
Ich würde hier sagen: hebt sich beides etwa auf (vor allem,
weil es soviele Fonds ohne Ausgabeaufschlag nicht gibt).
Was ein weiterer Vorteil ist, gegenüber einem Fondsparplan: Du
hast eine Todesfallleistung drin.
es gibt Makler, die Fondssparpläne mit 70%, teilweise auch 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag verkaufen. Kann ich Dir gerne per mail mitteilen (will hier keine Schleich-Werbung machen).
Todesfall-Leistung ist dann gut, wenn ich sie brauche. Bei den meisten KLV-Besitzern ist es aber nicht so. Und: wenn ich Risiko absichern muß, dann über eine RLV (die benötigten Beträge kann man bei einer FLV oder KLV gar nicht bezahlen).
Wenn du jetzt allerdings einen Fondsparplan und eine Risiko-LV
holst, kommst du mit den Kosten meist höher.
Wie schon gesagt: in wie vielen Fällen wird die RLV überhaupt benötigt ?
Darüber hinaus will natürlich auch der Fond einen
Verwaltungskostenanteil jährlich sehen.
Natürlich. Nur sind hier die Kosten wesentlich transparenter (gilt übrigens auch für brit. LV).
FLV mit Garantieauszahlung ? Wäre mir neu. Welche FLV macht
das ?Einige. So ad hoc: Allianz.
Habe mich das letzte mal im Jahr 2000 damit beschäftigt. Haben in der Zwischenzeit einige LV ihre Bedingungen diesbezüglich geändert ?
Es gibt auch Garantiefonds, von denen ich aber auch wenig
halte.siehst du… was aber den Grad deines Risikos um einiges
erhöht.
richtig. Ist auch kein Problem, wenn man über das Risiko aufgeklärt wird - bei Versicherungen meistens nicht der Fall.
Es kommt drauf an… und ich meine, diese FLV ist eine LV, bei
der das Managment switched und einen Garantieteil hergibt.
Ähnlich also der britischen LV.
Womit die deutschen LV endlich von den Briten lernen (was ja bei den KLV in Bezug auf Erhöhung Aktienanteil nicht so ganz funktioniert hat).
Grüsse
Sven
Hallo Raimund,
eine fondsgebundene LV ist kein Aktienfonds. Das ist eine ganz
normale Versicherung, die grundsätzlich keinen Verlust machen
kann. Die Frage ist nur, wieviel Gewinn sie erwirtschaftet.
Wie bereits weiter unten von einigen geschrieben:
manche Versicherungen bieten mittlerweile Garantien, scheinbar aber nicht all.
Es ist nun mal eine normale
fondsgebundene LV. Und die Pevormance stimmt auch,
nachweisbar!
Nur fehlt hier das Todesfallrisiko
(falls gewünscht und wer eine Kapitalleben macht, hat nun mal
eine Todesfallabsicherung dabei),
Leider zwangsweise dabei, ich bin mir sicher, die meisten Anleger würden es nicht benötigen. Und wenn - dann sollte man doch zur RLV greifen, da man die wirklich benötigten Versicherungssummen bei einer KLV gar nicht bezahlen kann.
Du hast eine Mindestrendite
(ok, sehr gering: z.Zt. 3,25 %),
…auf den Sparanteil (und keiner weiss genau, wie hoch der ist) !
Du hast eine Absicherung
gegen Totalverlust (Rückversicherung).
Gibt es für deutsche LV mittlerweile einen Feuerwehrfonds (ähnlich wie bei brit LV) ?
Meines Wissens nach nicht. Wenn die LV den Bach runtergeht, sieht der Anleger alt aus. O.K., die LV wird dann einfach von einer anderen LV geschluckt.
Das alles bietet eine
Kapitalanlage (besonders die Aktienfonds) meist nicht.
Sorry, aber KLV / FLV sind für mich Kapitalanlagen, da sie zur Absicherung von RLV meiner Meinung nach nicht taugen.
Di C+M ist eine der ältesten und besten LV´s, die Du hier in D
bekommen kannst.
Weiss ich, habe ich schließlich auch.
Die Rendite liegt (muss jetzt schätzen, weil
ich gerade die Daten nicht zur Hand habe) ca. 13 %. Mit der
Sicherheit des Smoothings und der Gewinnfestlegung des
folgenden Jahres.
Kann ich nur bestätigen. Überzeugt hat mich weniger die Rendite, vielmehr die Kostentransparenz und das energische Eingreifen der brit. Aufsichtsbehörde bei „Fehlverhalten“.
Die C+M z.B. wirbt nur mit 8,5 %, obwohl sie besser könnte, ja
sogar nachweisen könnte.
Sie wirbt nicht mal mit 8,5%, da wie gesagt jede Prognose bindend ist. Die Angebote erfolgen immer unter Annahmen gewisser erzielter Renditen (2 / 4 / 6 / 8,5%).
Doch in England gibt es ein Gesetz,
das die Versicherungen verpflichtet, dass sie die Renditen,
die sie im Prospekt angeben, auch erreichen müssen! Leider
gibt es das nicht in D.
Leider, denn die KLV hätte nicht mittlerweile einen so schlechten Ruf, wenn die Versicherungsbranche mit offeneren Karten spielen würde. Weiterhin ist der Verkauf von KLV bei sämtlichen unpassenden Kunden (Lebenssituation, Einkommen usw.) ziemlich unseriös (siehe Storno-/Kündigungs-/Stillegungsquoten).
Richtig, sollte alles nachprüfbar aufgelistet sein. Dazu ein
Nachweis der Vetgangenheitsrenditen (Netto-Renditen)Auch eine
Darstellung, aus der die Kostenstrucktur ersichtlich ist.
Wird allerdings in den seltensten Fällen gemacht. Diejenige Kunden, die darauf bestehen, kennen sich meistens in den Grundsätzen aus. Wer sich nicht auskennt, ist der Depp und wird schonungslos über den Tisch gezogen.
Grüsse
Sven
Hallo Sven,
Leider zwangsweise dabei, ich bin mir sicher, die meisten
Anleger würden es nicht benötigen.
Warum bist du dir da so sicher? Wenn du eine CM hast… was hast du denn dann für eine Versicherung? Ist das etwa eine Versicherung oder ein Fondsparplan? 
Und wenn - dann sollte man
doch zur RLV greifen, da man die wirklich benötigten
Versicherungssummen bei einer KLV gar nicht bezahlen kann.
Wie gesagt… wenn du Kosten mixt, dann kommst du häufig besser weg, als wenn du zweimal Kosten trägst. Ist eine Rechenweise, die leicht zu überprüfen ist.
…auf den Sparanteil (und keiner weiss genau, wie hoch der
ist) !
Was sich ausrechnen lässt… mit einer Abweichungstoleranz von wenigen Zehnteln. Man muss nur mehrere Angebote haben und etwas von Versicherungsmathematik verstehen. Dieses Beispiel haben schon mehrere Personen mal durchgeführt.
Gibt es für deutsche LV mittlerweile einen Feuerwehrfonds
(ähnlich wie bei brit LV) ?
Meines Wissens nach nicht. Wenn die LV den Bach runtergeht,
sieht der Anleger alt aus. O.K., die LV wird dann einfach von
einer anderen LV geschluckt.
Tja… und da haben wir es doch… in Deutschland würde schon des Rufes wegen kein Versicherer pleite gehen (besonders nicht bei LV-Versicherern), sondern dessen Bestand würde auf einen oder mehrere andere übertragen werden.
Sorry, aber KLV / FLV sind für mich Kapitalanlagen, da sie zur
Absicherung von RLV meiner Meinung nach nicht taugen.
Wie meinst du das? Es sind grundlegend verschiedene Dinge.
Leider, denn die KLV hätte nicht mittlerweile einen so
schlechten Ruf, wenn die Versicherungsbranche mit offeneren
Karten spielen würde. Weiterhin ist der Verkauf von KLV bei
sämtlichen unpassenden Kunden (Lebenssituation, Einkommen
usw.) ziemlich unseriös (siehe
Storno-/Kündigungs-/Stillegungsquoten).
Du verallgemeinerst dieses hier dann doch etwas, denn es gibt auch die Kunden, für die wäre eine Kapital-LV eine sehr gute, vielleicht sogar die beste Wahl. Nur das hängt jeweils von der Beratung und von Begleitfaktoren ab.
Wird allerdings in den seltensten Fällen gemacht. Diejenige
Kunden, die darauf bestehen, kennen sich meistens in den
Grundsätzen aus. Wer sich nicht auskennt, ist der Depp und
wird schonungslos über den Tisch gezogen.
Wie gesagt… nicht pauschalisieren 
Gruß
Marco
Hallo Sven,
es gibt Makler, die Fondssparpläne mit 70%, teilweise auch
100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag verkaufen. Kann ich Dir
gerne per mail mitteilen (will hier keine Schleich-Werbung
machen).
Wie gesagt… aber eben nicht viele
Ich sagte ja nicht, dass es unmöglich ist.
Todesfall-Leistung ist dann gut, wenn ich sie brauche. Bei den
meisten KLV-Besitzern ist es aber nicht so.
Aha… und woher weißt du das? Die Mehrzahl der Kapital-LV Besitzer braucht sogar eine Todesfallleistung. Das sie dieses günstiger haben können, steht auf einem anderen Papier.
Risiko absichern muß, dann über eine RLV (die benötigten
Beträge kann man bei einer FLV oder KLV gar nicht bezahlen).
Jetzt ist es aber die Frage, wozu du die KLV möglicherweise benötigst und was du für einen Arbeitsstatus hast.
Das auszubreiten würde glaube hier etwas zu weit führen.
Das die RLV günstiger ist, keine Frage… aber letztendlich gibt es da am Ende auch nichts raus (wenn man vorzeitige Kündigung und Rückkaufswerte mal bei Seite lässt).
Nur viele alte Verträge haben z.B. noch 4% Garantiezins und ich meine, ich habe auch schonmal 5% gehabt… und das ist sicher… alles andere hat eben ein gewisses Risiko.
Wie schon gesagt: in wie vielen Fällen wird die RLV überhaupt
benötigt ?
Mehr als genug. Kreditabsicherung (Firmen und Privat), Keymen-Absicherung, Hinterbliebenen-Absicherung… usw.
Habe mich das letzte mal im Jahr 2000 damit beschäftigt. Haben
in der Zwischenzeit einige LV ihre Bedingungen diesbezüglich
geändert ?
Viele…
richtig. Ist auch kein Problem, wenn man über das Risiko
aufgeklärt wird - bei Versicherungen meistens nicht der Fall.
Hierbei kommt es auf den Berater an… der kann bei der Bank genauso schlecht sein, wie bei einer Versicherung. Oder eben genauso gut.
Gruß
Marco
hallo Sven
Außerdem: was hast Du von einer deutschen, die mit 45 %
Performance wirbt…„Werben“ ist der richtige Ausdruck. Die Frage ist nur, auf
welchen Zeitraum und mit welchem Risiko die 45% erzielt
werden.Das Risiko ist nicht mal so groß. E ist nun mal eine normale
fondsgebundene LV. Und die Pevormance stimmt auch,
nachweisbar!
Nur sind die Kosten (Abschlusskosten, Verwaltungskosten,
Gewinne…) so hoch, dass bisher max. 7 % ausbezahlt wurden.
Immer nach dem Motto: die blöden Deutschen sind bei Kapitallv
ja auch blos max. 7% Gewinn gewöhnt. Warum soll man mehr
auszahlen?
Die haben tatsächlich,
Auch auf die Gefahr hin daß ich wieder geklöscht werde …
ich glaube
ist das nicht etwas Sonntags für die Kirche ??
letztes Jahr, 45 % Gewinn
Das hätten wir sicher hier all gern genauer gewuß, aber wahrscheinliuch ist das etwas was Du verkaufst ??
In den USA brechen die Kurse ein und hier erzählt uns einer was von Glauben und 45 % Rendite.
Kalle
gemacht.
Grüße
Raimund