Hi,
Hallo Frank,
Ich hoffe, Du bist keine
Mutter - und wirst auch nie eine!
Richtig! Diese Tatsache ist in diesen heiligen Hallen durchaus
bekannt; auch meine Meinung zum Thema ist dem einen oder
anderen geläufig, insofern besteht keinerlei Gefahr, daß ich
Deine Aussage in den falschen Hals bekommen könnte.
Irgendwie schade, dass Du dann nie wissen wirst, was Du verpasst hast. Aber egal, das muss nun mal jeder für sich entscheiden!
Meine Meinung ist einfach: Eine Gesellschaft ohne Kinder ist
keine richtige Gesellschaft. Kinder machen Lärm, Kinder machen
Dreck. Und Kinder machen dabei, wie sie das Leben entdecken
eine Menge kaputt! So ist das nun mal.
Meine Mom behauptet etwas anderes.
Echt? Hat sie Dich dann dressiert
?
Meine beiden Mädel sind sehr lebhaft… Manchmal kann man die kaum bremsen…
Natürlich kann man
Rücksicht nehmen - und das gilt auch für kleinste Kinder.
Moment mal! Mangelnden Respekt kannst Du mir nicht vorwerfen;
sogar ich rauche - und zwar freiwillig und ohne daß
mich jemand darum bittet oder darauf hinweist - nicht
in Anwesenheit von Zwergen.
Gut! Fragst Du auch die Erwachsenen? Sorry, meine Meinung ist halt, dass Rauchen in der Öffentlichkeit nicht eraubt sein sollte. Warum? Weil es stinkt und schädlich ist und zu nichts nutzt. In den eigenen vier Wänden kann jeder machen, was er will (im Freien übrigens habe ich auch kein Problem damit!)
Aber in dieser Debatte ging es ja nicht ums Rauchen…
Es
tut nicht Not, den Kleinen aum Essenstisch zu wickeln. Aber
essen eben doch - und das und nur das tut der kleine
Zwerg dann ja bei der Mutter!!!
Oder - so die Frau Mama die Mahlzeit abgepumpt hat - aus dem
Fläschchen. Ich sprach auch nicht über die Art von Stillen,
wie es z. B. Hanna und Iris beschrieben haben. Mir ging es um
die Frauen, die sich mitten im Restaurant praktisch die
Kleider vom Leib reißen und die ‚Milchbar‘ komplett freilegen.
Das muß nun wirklich nicht sein.
OK, da bin ich bei Dir. Beim Abpumpen zwar nicht, aber ansonsten schon! Niemand sollte sich so Rücksichtslos verhalten und in der Öffentlichkeit sich einfach entblößen!
Ein aufmerksamer Kellner wird Dir zum Stillen ein ruhiges
Plätzchen anbieten und zum Wickeln bieten immer mehr
Restaurants entsprechende Räume an.
Klar, immer man vergesperrt die Kleinen! Und wehe sie machen
draußen Krach wenn Du auf den Sofa liegst und schläfst. Ja
hallo? DU warst auch mal klein…auch wenns scheinbar
schon zu lange her ist…
Lassen wir die Kirche mal im Dorf… Wenn ich ‚ruhiges
Plätzchen‘ sage, meine ich nicht ‚stillen Sie gefälligst
woanders‘. Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine Frau mitten
im Restaurant zwischen qualmenden, laut plappernden und
lachenden Gästen wirklich stillen (hat auch etwas mit Stille
zu tun) kann. Was zum Teufel ist also an einem ruhigen
Plätzchen verkehrt?
Naja, es kam von Tonfall (Schreibstil) halt so herüber! Und es ist bezeichnend, dass vor allem Leute die keine Kinder haben, so denken.
Leider geben die Leute mit Kindern dann oft zu schnell nach und verschwinden aus der Öffentlichkeit. Wie sollen Kinder es denn lernen, wenn nicht durch Vorleben?
Ich persönlich finde Kinder, die sich im Restaurant nicht zu
benehmen wissen, absolut fehl am Platz - ob es nun um
Verstecken spielen unter den Tischen oder um wildes
Herumgetobe zwischen denselbigen geht. Brüllende Säuglinge
haben dort sowieso nichts verloren (schon gar nicht, wenn in
dem Restaurant geraucht wird).
Mit dem Rauchen hast Du Recht! Das gehört nämlich sowieso
verboten!
Ach! Und was ist mit dem Rest?
Kinder machen Krach - und sind im Gegensatz zu Zigaretten nun mal normal 
Wenn Du keine Kinder magst, dann gehe halt nicht in ein Restaurant!
Diese Aussage ist zu extrem? Hmm, wie wäre es mit der Gegenposition:
Wenn ich es nicht mag, dass im Restaurant geraucht wird, dann gehe ich nicht hin! Auch nicht OK, oder?
Besser: Alle Menschen nehmen Rücksicht. Eltern bringen den Kleinen bei, Rücksicht zu üben und nicht zu schreien und zu toben, wo es nicht angemessen ist - die anderen sehen dann darüber hinweg, währen dieser Prozess im Gange ist! Das (und nur das) ist meine Meinung!
Viele Grüße,
Frank