MS Bashing
Moin,
Wenn man schon kein Englisch kann …, gell?
Oha. Siehst Du den kleinen Punkt, der sich immer weiter von Dir entfernt? Das ist das Niveau. Streng Dich mal an, vielleicht holst Du uns wieder ein.
C# ist eine Musiknote (…)
Hattest Du den Eindruck, ich würde C# unabsichtlich Chash nennen?
Wie war das mit Argumenten und nicht mit Vorurteilen?
Ganz hervorragend, und selbst? Wie sieht eigentlich Deine
Definition von ‚Vorurteil‘ aus? Hälst Du es für ein Vorurteil,
wenn ich MS, sagen wir mal, ungewöhnliche Geschäftspraktiken
vorwerfe? Es gibt sogar Urteile , nämlich richterliche,
zu diesem Thema. Urteil != Vorurteil, oder siehst Du das
anders?
Ne, seh ich nicht anders
Fein. Dann solltest Du auf meine Argumente (gestützt auf diese Urteile) nicht als Vorurteile abtun. Das ist FUD.
aber es gibt auch Urteile von anderen Richtern als
Jackson, die Microsoft für unschuldig befinden!
Wer spricht von Schuld? Es geht hier nicht um Mord. Tatsächlich gab es vor dem letzten Prozeß mindestens einen (Java), bei dem MS ‚schuldig‘ gesprochen wurde. Nur weil MS aller möglicher Dinge für unschuldig gesprochen wurde, bedeutet daß nicht, daß sie nichts getan haben.
Im Übrigen: Willst Du ernsthaft bestreiten, daß MS unfaire Geschäftspraktiken nutzt? Dann besorg Dir mal das neueste Urteil und widerlege es.
Desweiteren sehe ich Technik nicht isoliert, sondern in
gesellschaftlichem Kontext. In diesem schneidet MS ganz
erbärmlich ab.
Warum? MS hat wahnsinnig viel geleistet!
MS hat wahnsinnig viel Geld verdient, irgendeine weitere Motivation kann ich nicht erkennen. Die Position haben sie erlangt, weil die Menschen bei IBM mal wieder nicht nachgedacht haben. Andere, bessere Produkte (zB. DR-DOS, OS/2 und immer wieder Apple) wurden nicht mit besseren Produkten, sondern mit unfairen Praktiken verdrängt.
Der PC und alle Standards die wir heute haben und die wichtig
sind (!) gäbe es in dieser Form nicht.
So. Ach. Das wäre dann das Ende der Welt, oder wie? Sind heutige PCs ein solcher Ausbund and technologischer Eleganz, daß ein Leben ohne sie nicht möglich wäre?
PCs in der einen oder anderen Form würde es heute auch ohne MS geben; die gab es vorher schließlich auch. Wenn es aber statt MS nur viele verschiedene Anbieter von Betriebssystemen gegeben hätte, dann wäre die Situation heute deutlich besser, denn *BSD und Linux hätten sich schon vor Jahren durchgesetzt (und als Folge inzwischen die Qualitäten, die ihnen heute noch fehlen). Eine weitere Alternative wäre Taligent gewesen.
Ich hoffe mal in Deinem Interesse, daß das nur eine polemische
Äußerung war, denn soviel Arroganz und ethische (sic!)
Blindheit wünsche ich niemandem. Wenn Du Technik so isoliert
betrachtest, ist das ein Interface zu viel.
Ich persönlich halte absolut nichts von der SoC, es ist eine
Organisation mit kriminellen Machenschaften, ABER: Das
Programm Diskeeper ist deshalb wirklich nicht besser oder
schlechter, sondern es tut das, was es soll und das macht es
gut.
Das hast Du schon gesagt. Ich sagte daraufhin, daß solche amoralische Betrachtungsweise von Technologie zum Kotzen ist. Konkret: Wenn Dir die CoS nicht paßt, warum unterstützt Du sie nicht nur mit Deinem Geld, sondern auch argumentativ? Man kann Diskeeper eben nicht von Executive Software trennen, und Executive Software sieht sich explizit (http://www.hubbardcollege.org/case_std.htm) im Zusammenhang mit der CoS.
Deine Haltung erinnert mich an die Haltung bestimmter anderer Techniker, auf die ich leider nicht näher eingehen darf, ohne bestehende Gesetze (http://www.tuxedo.org/~esr/jargon/html/entry/Godwin’…) zu brechen.
Weil Du wer bist? Das ist eben kein kein Vorurteil, sondern
ein langjähriger Erfahrungswert, der in mehreren gerichtlichen
Urteilen festgehalten ist und für den es AFAIK keine
nennenswerte Ausnahme gibt. Wer auf dieser Basis glaubt, daß
MS eine wirklich plattformunabhängige Sprache schaffen will,
leidet unter Realitätsverlust.
Nein.
Wie das war’s? Keine Argumente, nur „Nein“?
Glaubst Du wirklich, MS würde sich die Chance entgehen lassen,
allmählich auch auf dem Linuxmarkt Fuß zu fassen? Das
glaube ich kaum!
MS muß mit allen Mitteln verhindern, daß es einen Linuxmarkt gibt. (http://www.opensource.org/halloween) Warum gibt es kein MS Office für Linux?
Gelächter. MS verdient Millarden von Dollars, weil sie seit
Jahren die IT-Branche mit proprietären Techniken beherrschen.
An welcher Stelle genau siehst Du die Einsicht?
XML-Format in Office / ALLE Standards, die heute vielen Leuten
als selbstverständlich (leider!) erscheinen und ohne die die
PC-Arbeit viel umständlicher wäre, als da wären: OLE, DDE,
Drag & Drop, … willst Du auf all diese MS-Standards
verzichten? Ich nicht?
Zunächst mal hat MS mit dem offenen Standard XML nicht besonders viel zu tun. Klar, jetzt spricht jeder davon, deswegen kann ihn auch MS nicht ganz ignorieren.
Desweitern kann ich ganz hervorragend ohne OLE und DDE leben (tatsächlich wäre mir OpenDoc lieber), es gibt auf allen Plattformen, die ich bisher genutzt habe, bessere Architekturen, die nur weniger erfolgreich sind, weil MS den kommerziellen Markt beherrscht.
Drag & Drop stammt von MS? Quelle?
Du wirst nicht überrascht sein zu erfahren, daß ich kein
regelmäßiger Nutzer von Office 2000 bin. Ich erinnere mich
allerdings mit Schrecken an das, was Word 2000 für HTML hielt;
mit offenen Standards hatte das nichts zu tun.
Wer benutzt denn auch eine Textverarbeitung für Webseiten
*schauder*?
Wofür gibt es die Funktion sonst? Das kann nur den Grund haben, den scheinbaren Unterschied zwischen dem IE und Netscape zu demonstrieren. (DAU: „Unter Word sieht’s toll aus, unter IE sieht’s toll aus, nur unter Netscape sieht’s schlecht aus.“)
*g* ALLE wollen einen offenen Standard, auch ICH! Damit ich
endlich mal mit ICQ auch an die Leute vom MSN Messenger komme
oder an die vom AOL IM! Nur leider sträubt sich ja AOL da so
dagegen, nicht MS!
Warum forderst Du bei einem so unwichtigen Zeitvertreib einen offenen Standard, beim Betriebsystem aber nicht?
Aber .NET und C# sind von Microsoft, also?
Ach klar, Du hast natürlich recht! Warum hast Du das nicht schon verher gesagt!
Thorsten