Seit längerer Zeit gibt es immer wieder Streit über das Thema Geld und Eltern. Besonders dann wenn es darum geht vier mal im Jahr in den Urlaub zu fahren. Meine Freundin hat Eltern die sich zwei Eigentumswohnungen und eine Doppelhaushälfte zugelegt haben. Ihre Eltern schenkten ihr eine Wohnung. Ich wohnte seitdem ich bei meinen Eltern ausgezogen bin immer in Mietwohnungen. Seit zwei Jahren wohnen wir zusammen. Meine Freundin zieht aber ständig über meine Eltern her in der Form hätten die Dich mehr unterstützt nach dem Auszug, hätten die mehr Geld, hätte meine Mutter gearbeitet dann hätten die Dir mehr geben können. Mich macht dieser Streit um was ich nicht gehabt habe extrem wütend. Es war halt nicht so, und ich kann mir nun mal nur zwei Urlaube im Jahr leisten. Sie gibt meinen Eltern die Schuld das sie mir nicht genug an Geld gegeben haben. Aber es kommt halt nicht jeder in Familien auf die Welt die sich Vermögen anhäufen konnten.
Sie ist Einzelkind, Ihre Eltern sind beide „Lehrer“ und haben beide garbeitet. Mein Vater war „Maschinenschlosser“ und meine Mutter hatte zwei Kinder. Sie hat halt nicht gearbeitet. Das wirft Sie mir vor, in der Form hätte doch Deine Mutter gearbeitet dann hättest Du auch mehr Geld. Aber ich finde das nur ungerecht.
Sie meint auch wenn man seinen Kindern später nichts bieten kann sollte man auch keine Kinder in die Welt setzen.
Was haltet Ihr davon? Und wie kann ich Eurer Meinung mit dem Thema umgehen?
hi
Aber ich finde das nur ungerecht.
das ist es auch - und spricht nicht für sie :-\
Über Dinge, die man nicht ändern kann (und es ist nunmal unmöglich die Vergangenheit zu ändern) muss man nicht streiten
Sie meint auch wenn man seinen Kindern später nichts bieten
kann sollte man auch keine Kinder in die Welt setzen.
Was haltet Ihr davon? Und wie kann ich Eurer Meinung mit dem
Thema umgehen?
sag ihr das nächste Mal :
Für arme Eltern kann man nichts, bei armen Schwiegereltern ist man selber schuld - deswegen bin ich mit DIR zusammen …
Das ist nicht nett, aber sie ist ja auch nicht nett - vielleicht wird ihr dann klar, was sie da eigentlich von sich gibt ?
Sie misst den Wert eines Menschen an seinem Geldbeutel … gibt es auch noch etwas anderes auf was sie Wert legt ? Ausser dem Bild nach aussen ?
Gruß H.
Hi Harwin
Das hört siuch ja an, als hättest Du Dir da eine Lady McBeth an Land gezogen, oder, um es auch für die Nicht-Shakespeare-Freunde auszudrücken: eine von diesen Yuppie-Bräuten, die lieber ein goldenes Klo als ein goldenes Herzchen haben. *g*
Naja, ich will mal nicht übertreiben, aber irgendwo finde ich schon, dass Du der Guten auch mal n bißchen Pari bieten solltest. Nix gegen tolerante Männer, auch Sokrates hat Xanthippe gut ertragen (obwohl der Schierlingsbecher doch auffällig schnell entgegen genommen wurde *g*), aber irgendwann ist a auch mal Schluss mit Lustig.
Gutmeinender
Branden
Hallo Harwin,
Sie meint auch wenn man seinen Kindern später nichts bieten
kann sollte man auch keine Kinder in die Welt setzen.
Was haltet Ihr davon? Und wie kann ich Eurer Meinung mit dem
Thema umgehen
Nur mal ein kleiner Denkanstoß für Deine Freundin… Wenn Deine Eltern so gedacht hätten wie sie, gäbe es Dich wohl heut nicht… Oder? Denn offensichtlich beurteilt sie die materiellen Leistungen Deiner Eltern an Dich als „nichts bieten können“…
Persönlich halte ich lieber Abstand zu Menschen, die Respekt und Achtung anderen gegenüber nur von deren Finanzlage abhängig machen… Mehr möchte ich über die Aussagen Deiner Freundin nicht sagen.
Herzlichst,
karotier
Hallo Harwin,
Dein Problem möchte ich mal so kommentieren:
Meinen Eltern ging es zwischenzeitlich auch finanziell nicht gut.
Sie haben mir eine gute (Schul-)Ausbildung finanziert und damit m. E. ihre Schuldigkeit getan.
Mit 19 bin ich von zu Hause weg und habe mein Leben selbst gelebt und auch finanziert. Alles, was ich heute bin, habe ich mir selbst erarbeitet und darauf bin ich stolz.
Aber ich wusste immer, falls es mir mal dreckig gehen würde, wären meine Eltern für mich da gewesen.
Mit Verlaub gesagt: Eine Frau, die sich anscheinend nur über (anderer Leute) Kohle definiert, würde ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen.
Sei Du selbst und entweder akzeptiert sie Dich so, wie Du bist oder es hat sowieso keine Zukunft.
&Tschüß
Wolfgang
Hallo!
Mich macht dieser Streit um was ich nicht gehabt habe extrem wütend.
Hast Du das Deiner Freundin mal so gesagt?
Wenn mir meine Partnerin ernsthaft und anhaltend Vorwürfe machen würde, warum wir u.a. nicht vier mal im Jahr in den Urlaub fahren können, würde ich mir mal grundsätzlich Gedanken um das Fundament der Beziehung machen.
Was haltet Ihr davon?
Außer schwerem Kopfschütteln fällt mir da wenig zu ein. Frag sie mal, warum sie mit Dir zusammen ist.
Und wie kann ich Eurer Meinung mit dem Thema umgehen?
Das musst Du abschließend klären, so oder so. Ich würde mich nicht niedermachen lassen für ein „normales“ Elternhaus. Diese Frechheit würde ich mir verbieten. Bei Deiner Freundin scheinen da einige Wertmaßstäbe ordentlich durcheinander geraten zu sein. Übrigens nicht ungewöhlich für Beide-Eltern-Lehrer-Kinder.
Nur mal so
adaaka
Hi harwin,
bevor ich mich über verwöhnte Einzelkinder-Gören auslasse - das fiel mir spontan ein:
Lehreres Kinder und Müllers Vieh
gediehen selten oder nie!
Deine Freundin hat m. E. überhaupt nicht die Reife, Deine Partnerin zu sein. Was hat sie selbst denn bisher im Leben geleistet i. S. v. sich verdient und erarbeitet (also nicht von Papi und/oder Mami bekommen oder geschnorrt)?
Wie definiert dieses Fräulein überhaupt sein Verhältnis zu den eigenen Eltern? Außer materiell und finanziell versorgen/verwöhnen scheint da kaum eine Basis zu sein. Ich bin kein Fan von „Hausfrauen und Mütter an den Herd und bei den Kindern“, aber ichgehe davon aus, dass Dein Verhältnis zu den Eltern ganz anders ist, weil sie Dich nicht mit Geld und Geschenken „abgespeist“ haben, sondern real für Dich da waren/sind und für Dich wirklich Zeit hatten.
Noch kurz zum Einzelkind: Diese Spezies hat nie gelernt zu teilen. Insofern ist es für Deine Freundin normal, wenn sie Dich anmäkelt wegen 4 Mal Urlaub. Auf die Idee 3 Mal zu fahren und Dich ggf. beim dritten Urlaub finanziell zu unterstützen kommt das Früchtchen gar nicht erst.
Und noch was: Die Kritik an Deinen Eltern in der von Dir beschriebenen Art würde ich mir verbitten. Du hast Deine Eltern - sie ihre; Und Ihr beide könnt herzlich wenig dafür, dass Familie A sich für 2 Kinder entschied, bei denen die Mutter im Hause blieb, und Familie B nur 1 Kind hat und beide Eltern durchgehend berufstätig waren.
Hallo Harwin,
ich habe beim Lesen den Eindruck gewonnen, dass ihre Argumentation eher rückwärtsgewandt als gegenwartsbezogen ist. Sie scheint eher über Deine Kindeheit/ Jugend zu sprechen als über Eure gemeinsame Gegenwart (oder wirft sie Dir nun vor, dass ihr 2007 nur zweimal in Urlaub ward?).
Ohne Zweifel sind ihre Aussagen, wenn sie wirklich so fallen wie hier geschildert, nicht schön und zeugen von keinem besonders angenehmen Charakter.
Diese Ausrisse kommen mir allerdings so vor, als beschäftige sie sich hauptsächlich mit den unterschiedlichen Familienmodellen Eurer Eltern:
hätte meine Mutter gearbeitet dann hätten die Dir
mehr geben können.
Ihre Eltern sind beide „Lehrer“ und haben
beide garbeitet.
meine Mutter hatte zwei Kinder. Sie hat halt nicht gearbeitet.
Sie meint auch wenn man seinen Kindern später nichts bieten
kann sollte man auch keine Kinder in die Welt setzen.
Kann es sein, dass das ihre (weiblich-verquere-über die Schulter von hinten ins Auge-) Art ist, mit Dir über Familienplanung/ ihre Vorstellungen für Euer weiteres gemeinsames Leben zu sprechen? Vielleicht ist ihre eigentliche Absicht klarzustellen, dass sie auch mal als Mutter berufstätig sein möchte, dass für sie finanzielle Unabhängigkeit und den-Kindern-was-bieten-können Voraussetzung für den eigenen Kinderwunsch sind? Vielleicht versucht sie, gegen Dein (mal unterstelltes) Bild „Mütter sollten, genau wie meine Mama, zu Hause bleiben“ anzuarbeiten?
Das sind natürlich reine Soekulationen.
Viele Grüße
Ramona
Danke für den Tip.
Natürlich biete ich Ihr Pari. Es kommt halt dann immer zum Streit.
Und ich denke der Streit ist so unnötig wie ein Kropf.
Nach dem Streit entschuldigt sie sich meistens. Aber irgendwie
lernt sie daraus nichts.
Ich denke mal sie hat Angst das ich nicht mit Ihr in Urlaub fahren kann. Und dann schiebt sie die Schuld auf meine Eltern.
Vor kurzen habe ich gesagt das wohl demnächst bei meinen Auto ein Umrüstung für die Umweltzone nötig hat und das mir das auch Geld kostet.
Das ich mir einfach Geld ersparen muss im Gegensatz zu Ihr schnallt sie nicht. Klar kann ich es mir leisten, weil ich es erspart haben.
Nur geht es nur wenn ich keine viermal im Jahr im Urlaub fahre.
Zweimal im Jahr kann ich mir durchaus erlauben in den Urlaub zu fahren. Ich verfüge halt nicht über so großes Vermögen das ich nur mal kurz ein paar Tausender abheben kann um mir einen Urlaub zu leisten.
Ich frage mich wie ich dauerhaft mit dem Thema umgehen kann.
Mir ist es egal ob sie arbeiten will falls Kinder kommen würden.
Sie ist mittlerweile 42 Jahre.
Das habe ich ihr auch schon mal gesagt.
Hallo harwin,
Das habe ich ihr auch schon mal gesagt.
nur gesagt? Das reicht vermutlich nicht, Holzköpfe verändern ihre Form nicht durch streicheln, sie müssen bearbeitet werden.
Ich meine damit keineswegs, dass Deine Freundin doof ist, sondern, dass Ihre Prägung aus dem Elternhaus sehr tief sitzt und sich kaum durch „auch schon mal gesagt“ ändern wird/lässt.
huhu
Und ich denke der Streit ist so unnötig wie ein Kropf.
IST er auch denn man DARF nicht über Dinge streiten, die man nicht ändern KANN
… dazu gehört nicht NUR die Vergangenheit, sondern auch deine aktuelle finanzielle Situation die ist wie sie ist !!!
Vielleicht hilft es, sie in solchen Augenblicken zu fragen wieviel von dem Geld, das sie für den Urlaub auszugeben gedenkt SELBER ERARBEITET hat ?
Nach dem Streit entschuldigt sie sich meistens. Aber irgendwie
lernt sie daraus nichts.
Sie versteht es nicht - sie würde es erst verstehen wenn sie selber mal in der Situation wäre KEIN Geld zu haben und trotzdem leben zu müssen …
Ich denke mal sie hat Angst das ich nicht mit Ihr in Urlaub
fahren kann.
dann soll sie doch bezahlen wenn sie möchte dass du mitgehst - wo ist das Problem ? ODER man macht eben so Urlaub, dass du ihn dir auch leisten kannst
Und dann schiebt sie die Schuld auf meine Eltern.
DIE ja nun am allerwenigsten was dafür können *schnaub* dass sie ein verzogenes Gör ist … ist aber auch einfacher für sie als selber tätig zu werden
Nur geht es nur wenn ich keine viermal im Jahr im Urlaub
fahre.
wer kann das schon ??? Hallo ?
Ich frage mich wie ich dauerhaft mit dem Thema umgehen kann.
Schwer … sehr schwer - so ein dickes Fell, dass du die dauernden Angriffe auf deine Eltern (und damit auch auf DICH) erträgst, hast du glaub ich nicht und kann man sich auch kaum zulegen , wenn die Person, die sowas äussert, einem wichtig ist :-\
Grüßle H.
P.S. ich hab das männliche gegenstück dazu damals recht schnell zum teufel gejagt …
Hallo harwin,
mich hat es jetzt ehrlich überrascht zu lesen, wie alt ihr beide seid. Bei nem Pärchen im Alter unter 20 könnte ich mir solche Diskussionen noch eher vorstellen. Aber so?
Ich persönlich würde mich ernsthaft fragen, ob ich mit einer Frau zusammen sein möchte, die sich (in diesem Alter noch) mehr über weniger über die finanziellen Mittel ihrer Eltern definiert – und diesen Maßstab auch in ihrem Umfeld ansetzt.
Die Frau ist über 40 und redet ständig davon, dass dir deine Eltern nicht genügend Mittel mitgegeben haben, um „heute“ öfter im Jahr in Urlaub zu fahren? Und du versuchst nun auf diesem Weg Argumente zu finden, um ihr entgegentreten zu können?
Für mich gäbe es keine Diskussion. Erstens mal sollte man sich in diesem Alter gedanklich doch ein wenig vom Elternhaus gelöst haben und sich auch das Motto „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“ mal näher zu Gemüte führen. Zweitens sind einfach Fakten da: Ja, ihre Eltern haben gearbeitet (sprich 2 Gehälter in der Familie) – deine nicht (ein Lohn, mit dem man die Familie ernähren/erhalten musste). Deine Mutter ist daheim geblieben, um voll für ihr Kind da zu sein. Nicht jeder ist Lehrer und hat somit a) den halben Tag frei bzw. b) das halbe Jahr.
Warum lässt du dich da echt noch auf Diskussionen ein?
Das ist jetzt natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aus eurem Beziehungsleben. Aber wenn ein solches Thema ständig Thema ist… Die Vergangenheit ist Fakt. An den Tatsachen lässt sich nichts ändern (mit Ausnahme jener, die einen etwas kreativeren Umgang mit der Wahrheit beherrschen). Und diese Vergangenheit ist ja auch Teil von dir – und hat dich zu dem gemacht, was du heute bist. Wenn mich mein Partner ständig hinsichtlich dessen kritisieren würde, dass ich es mir nicht leisten kann, 5 mal im Jahr auf Urlaub zu fliegen oder jedes Jahr ein niegelnagelneues Auto zu kaufen… dann würde ich wohl beginnen mich ernsthaft zu fragen, was diese Person „eigentlich“ an mir schätzt bzw. liebt…
Lieben Gruß
gremlin
Sie meint auch wenn man seinen Kindern später nichts bieten
kann sollte man auch keine Kinder in die Welt setzen.
Wenn man seinen Kinder keine Liebe, Geborgenheit, Zeit, Beschäftigung bieten kann, sollte man auch keine Kinder in die Welt setzen.
Das hat rein gar nix mit materiellen Werten zu tun.
Und ich finde, wie einige andere hier auch, dass das eine Art „Grundeinstellung“ ist. Wer sich in diesem Alter ernsthaft darüber beschwert, dass man nur 2- anstatt 4x im Jahr in den Urlaub fahren kann, der hat meiner Meinung nach nur Dollarzeichen im Kopf.
LG
Shannon
Álso meine Eltern haben auch kein Geld, bzw. sind sie nicht bereit mir welches zu geben.
Das ist mir aber an sich total egal. Ich studiere, komme da ganz gut über die Runden und dürfte später auch mal recht gut verdienen.
Glaube nicht, dass ich ein besserer Mensch wäre, wenn ich von ihnen mehr Geld bekommen würde.
Hallo Harwin,
uns ist klar, dass Geld nicht alles im Leben ist, nicht wahr. Eltern haben ihren Kindern mehr zu geben als Wohnung, Auto, …usw. Sie können Rat geben, Zuhörer sein oder die letzte Bastion sein, wenn man Unterschlupf braucht. Wer will das gegeneinander aufwiegen: Geld gegen menschliche Zuwendung.
Ich glaube, da hast Du bereits Deine persönliche Meinung dazu.
Wie Du damit umgehen solltest, kann ich Dir auch nicht sagen. Denn ich tendiere dazu mich einem der Poster hier anzuschließen: Sie paßt nicht zu Dir. Aber dies weißt Du besser als jeder von uns hier.
So würde ich an Deiner Stelle es mir verbitten, dass sie Deine Eltern schlecht macht. Da hat sie nichts zu bewerten, denn Ihr hattet nun einmal unterschiedliche Biographien. Im Gegenzug könntest Du ihr vorwerfen, dass ihre Eltern sie schlecht erzogen haben, weil solche Vorwürfe eine Unverschämtheit sind (finde ich).
Verlier nicht Deinen Selbstwert (auch ohne Immobilie) aus dem Auge. Auf der anderen Seite stimmt es nachdenklich, dass sie ihren Wohlstand in irgendeine Waagschale legen muss. Welche Defizite plagen Deine Freundin?
Mir scheint, dass das eine substanzielle Diskussion zwischen Euch ist.
Paß auf Dich auf.
Mit Grüßen
Reni
Hallo Harwin
Sie gibt meinen Eltern die Schuld das sie mir nicht genug
an Geld gegeben haben.
Konfuzius spricht:
Der Edle stellt Anforderungen an sich selbst,
der Gemeine stellt Anforderungen an die anderen
Menschen.
(Buch 15,20)
Was haltet Ihr davon? Und wie kann ich
Eurer Meinung mit dem Thema umgehen?
Gar nicht. Hier handelt es sich um eine
Charaktersache, einen Versuch, Dich zu
manipulieren und herunterzumachen. Und
das auch noch aus den aberwitzigsten
Voraussetzungen (Besitz als primat und
Zufall einer als „bedeutsam“ mißinter-
pretierten Herkunft).
Ich bin ja sonst sehr sehr zurückhaltend
bei der Empfehlung von Therapien und
Therapeuten - aber hier musst Du wohl
gegensteuern (sie wird auch nicht glücklich
davon wenn sie Dich und Deine Dir nahe-
stehenden Leute runtermacht).
Wenn Du sie behalten willst, musst Du
sie reparieren lassen. Ansonsten: c´est la vie.
Grüße
CMБ
Hi,
ohne zuerst andere Antworten gelesen zu haben, aber ich bin ziemlich sicher dass die ähnlich ausfallen…
Ich finde dass sie ein unglaublich armer Mensch ist. Arm an sozialen Erfahrungen, arm an Liebe, arm an Erlebnissemn, an denen sie spürte dass im Leben nicht Geld, sondern Liebe, Glück, Vertrauen etc etc. etc zählen.
Jemand, der menschlich so arm ist, kann mir nicht das Wasser reichen, hat nichts verstanden vom Leben und dem würde ich adieu sagen. Es gibt andere Spielkinder, die auch nichts haben außer Geld, und da mag sie sich gut aufgehoben fühlen. Bei mir wäre sie falsch.
Hast du sie mal gefragt welche Flaschen ihre Eltern sind dass es zu nicht mehr als ein paar stinkmormalen Häusern reichte? Wirklich wohlhabend ist man mit Villen in Marbella, Blankenese, Grünwald, Westend, Hahnwald, Schwachhausen, London, Paris, New York, Rio, Tokyo - aber doch nicht 2 Reihenhäusern in Wanne-Eickel.
Aber im Ernst - ich würde mich eher früher als später von dieser „Freundin“ trennen. Es gehört IMHO zum Hinterletzten Menschen nach ihrer finanziellen Ausstattung zu beurteilen, und ich würde nicht mit jemandem zusammen sein wollen, der so drauf ist. Dass sie dann auch noch dir gegenüber schlecht über deine Eltern redet ist das i-Tüpfelchen.
Solche verwöhnten, oberflächlichen Unsympathen, von Beruf Tochter oder Sohn, sind mir richtiggehend zuwider. Und dazu geistig zu arm. wenn man meint Menschen nur über ihren Besitz definieren zu können - nee, danke. So möchte ich meinen Wert nicht definiert wissen.
Wie kommt es eigentlich zu dieser Fixation der Gedankeninhalte auf das Geld der Eltern? Was hat sie denn selber geschafft? Wie alt ist sie, dass sie ständig um die Finanzen der Eltern kreist, anstatt sich eigene Lebensinhalte zum Gedankeninhalt zu suchen?
Ich wäre sofort weg und würde ihr sagen - weil das offenbar die Sprache ist, die sie versteht - dass ihr Geld nicht reicht um mich zu kaufen.
Gruß,
MecFleih
Egal reicht nicht
Ich hatte spontan in die gleiche Richtung gedacht, schon bevor ich Foscas Antwort gelesen hatte.
Deine Antwort auf Fosca klingt recht abweisend.
„Egal“ reicht nun mal nicht, wenn es um Familienplanung geht. Wenn beide mit Kind weiter berufstätig sein wollen, dann muss das gut abgesprochen und verlässlich geplant sein.
Kann es sein, dass Deine Freundin schon in der Vergangenheit versucht hat, die Familienplanung mit Dir zu bereden und von Dir in ähnlicher Weise abgefertigt wurde? Dann koennte ich tatsächlich verstehen, dass sie das Thema in anderen Zusammenhängen einbringt. Sogar eine gewisse Provokation könnte ich dann verstehen, eine Herangehensweise, die Dir die Möglichkeit nimmt, dass es Dir „egal“ ist.