Stromanbieter

Hallo,

über das Internet bin ich auf den wohl derzeit günstigten Stromanbieter FlexStrom gestossen. Bei einer jährlichen Zahlungsweise im voraus hört sich das wirklich sehr günstig an.

Hat jemand mit dem Anbieter FlexStrom schon irgendwelche Erfahrungswerte bzw. ist jemand dort bereits Kunde geworden und hat gute/schlechte Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank für den Info-Austausch!!!

Mfg.
Franky

Bei einer jährlichen
Zahlungsweise im voraus hört sich das wirklich
sehr günstig an.

Zahlung jährlich und im Voraus für Strom hört sich für mich nicht seriös, sondern ganz gewaltig nach „Hände weg!“

MfG

C.

Hallo!

über das Internet bin ich auf den wohl derzeit günstigten
Stromanbieter FlexStrom gestossen. Bei einer jährlichen
Zahlungsweise im voraus…

Erst die Ware/Dienstleistung, dann das Geld.

Vorkasse für ein ganzes Jahr ist ein Kredit, dem man dem Lieferanten gewähren soll, dazu noch unbesichert und ohne Bonitätsprüfung. Wohl zu heiß gebadet?

Gruß
Wolfgang

Abkassierer
Hallo,

über das Internet bin ich auf den wohl derzeit günstigten
Stromanbieter FlexStrom gestossen. Bei einer jährlichen
Zahlungsweise im voraus hört sich das wirklich sehr günstig an.

Nur solange, wie Du für das Geld auch ein Jahr lang Strom bekommst.

Wenn der Geschäftmann aber nach 6 Monaten mit genügend Kundschfaft
genug Vorrauskasse gemacht hat und sich dann mit dem Rest des
Geldes aus dem Staube macht, ist der Preis dann wohl doch nicht
so günstig, oder?

Hat jemand mit dem Anbieter FlexStrom schon irgendwelche
Erfahrungswerte bzw. ist jemand dort bereits Kunde geworden
und hat gute/schlechte Erfahrungen gemacht?

Du vergißt nach „langjährigen“ Erfahrungswerten zu fragen.
Was bringt es, wenn sich 1000 Leute melden, die bestätigen,
daß sie seit paar Wochen Strom von dieser Fa. beziehen?
Gruß Uwi

Hallo Franky,

…naja das Rechnen kann dir keiner abnehmen ;o).
Mir wäre das Nachrechnen und die ständige Zählerkontrolle (verbrauche ich auch meine bezahlte Menge) zu lästig.
Für einen Singlehaushalt lohnt es sich auf jeden Fall nicht.

Hi,
ich sehe es wie die anderen:

Selbst bei guter Liquidität dieser Firma, bedeutet es nicht, dass diese Firma auch mindestens ein Jahr bestehen bleibt.

Stell dir mal vor:
Du machst einen Abnahme-Vertrag mit einem Großhändler über mindestens 1 Million Einheiten. Du zahlst dadür dann pro Einheit 10 Cent.

Wenn du unter der Abnahmemenge liegst, zahlst du 20 Cent pro Einheit.
Wenn du über der Abnahmemenge liegst, zahlst du 15 Cent pro Einheit.

Jetzt verkaufst du deine Vertrags-Einheiten (10 Cent EK) für je 15 Cent… und hoffst, dass du genau berechnet hast.
Da du das geld ja schon vorher bekommen hast, sind monatliche Schwankungen egal. Mal berechnet dir dein Händler mehr und mal weniger pro Einheit… im Jahresdurchschnitt soll es wohl aufgehen… denkt man sich.
Nach 10 Monaten ist aber das erhaltene Kundengeld bereits ausgegeben, weil durchschnittlich nicht die Mindestmenge bezogen wurde.

Jetzt fängt das Jonglieren an. Die Neukunden müssen mit ihrem Anteil die Differenzen der Altkunden ausgleichen. Prinzip Hoffnung:
Hoooooffffentlich komme ich im Folgejahr mit allen Kunden über die Mindestmenge, damit ich die Verluste ausgleichen kann.

Selbst wenn es ein ehrlicher Anbieter ist, kann es passieren, dass er „Pleite geht“, weil er natürlich nicht alles im Voraus wissen und kalkulieren kann.
Ein Betrüger wird sich (bei meinen fiktiven 10 Monaten) dann aus dem Staub machen, wenn er die nächste Jahreszahlung erhalten hat:
Er hat damit das „neue“ Geld der Altkunden und durch deren positive Bewertung auch sehr viele Neukunden im Jahresverlauf deren Jahresgelder.

Rechnerisch: Ich gleiche die 2 Verlustmonate aus den Neukundenzahlungen aus, kassiere den 2. Jahresbetrag aller Altkunden und mache mich mit allen Geldern aus dem Staub.
Der Gewinn ist sehr viel größer als wenn ich schon zu Anfang keine Leistungen erbringe weil ich während dieser Zeit noch sehr viele Neukundeen hinzugewinnen und abkassieren kann.

ACHTUNG:
Kaufmännsich funktioniert das Prinzip auch wenn man sich verkalkuliert hat.
Ich gewinne immer mehr Kunden. Damit kann ich auch die Bezugsgrößen erhöhen und davon profitieren.
Es klappt nur nicht, wenn ich die Verträge mit den Vorlieferanten zu optimistisch abgeschlossen habe und somit schon nach einigen Monaten mehr bezahlen musste als Geld hineinkam. Dann ist einfach das Kundengeld futsch und die Firma pleite.

Es wird immer vor Vorauszahlungen gewarnt… und das zu recht.

Gruß
BJ

Hi

Auch wenn FlexStrom u.a. auch bei mir ca. 40-50 Euro billiger ist, trau ich dem Braten nicht ganz.

Hast Du mal (ausser auf den Abschlag) auf Ct/kWh geachtet?

Les Dir mal hier die Meinungen durch: http://forum.strom-magazin.de/thread.php?threadid=233&

Oder auch der Link (steht im oberen drin): http://www.energieverbraucher.de/index.php?pre_cat_o…

Flexstrom wird von Innoflex, einem Schneeballsystem oder Strukturvertrieb vermarktet.

Was für Heizungsarten hast Du? Der Satz ist ebenfalls „komisch“: FlexStrom versorgt keine HT/NT Zähler und Nachtspeicherheizungen.

Das Thema FlexStrom gabs aber schonmal im Forum:

/t/stromanbieter-flexstrom-gmbh/3281741

Und das ist ebenfalls interessant: http://www.mlm-beobachter.de/innoflex/innoflexindex.htm

Viel Spaß mit Flex:smile: Ich bin bei den örtlichen Stadtwerken die anstelle von 16,23 Ct/kWh (FlexStrom) für mich 16,36 Ct/kWh berechnen und ich pro verbrauchte kWh noch 1,5ct zurückbekomm…

Zahlt man nicht ein gewisses Kontingent je nach Stromart die man haben möchte? Wieter lässt sich als Anbieter ja wie auf einer Warenbörse damit feilschen.
Wenn es wieder mal Orkan gibt dann kann es sein das es sogar Geld gibt wenn abgenommen wird.

Grüsse

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Hi,

Vorsicht ist geboten.
Ich war schon bei zwei Anbieter die Bankrot gingen.
Bei Vorkasse ist das Geld in so einem Fall verbrannt.

nicki

Hallo Franky, ich bin seit 09/2005 bei Flexstrom und habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Die Bedenken, die von den Kollegen geäußert worden sind, sind berechtigt. Ich habe mich vor dem Wechsel auch ausreichend informiert und habe viele negative wie auch positive Meinungen im Internet gelesen. In unserem Mehrfamilienhaus haben 3 Wohneinheiten auf Flexstrom umgestellt. Alle haben bis heute Strom erhalten. Die Abrechnung am Ende 09/2006 hat auch funktioniert. Mein Mehrverbrauch von 350 Kwh wurde von Flexstrom nachverrechnet was auch legitim ist. Bei mir macht der Anbieterwechsel 150 €uro bei meinem Stromverbrauch von 2400 KWH zu meinem alten Stromlieferanten aus. Da überlegt man sich schon ob man nicht wechselt. Bei wieviel Dingen im täglichen Leben zahle ich per Vorauskasse. Auch bei deinem normalen Stromlieferanten muss du ein kleine monatliche Vorauszahlung leisten. Der vorausgeleistete Betrag wird dann am Ende auch dagegen gerechnet.

Meine persönliche Meinung ist. Wer nicht wagt wer nicht gewinnt nach eine gewissen Risikoabschätzung… Bei solchen Beträgen die sich unter 500 Euro bewegen kann ich für mich, so ein Risiko mir gegenüber noch vertreten. Bei Ebay kann es auch sein das ich die Ware nicht geliefert bekomme. Die Ware wird auch nur über Vorauskasse geliefert bei Privatnanbietern. Aber wieviel Leute kaufen trotzdem über Ebay obwohl sie die Sicherheit nicht haben, ihre Ware oder Geld je wieder zu sehen.

Welche Garantien hat man heutzutage noch.
Gruss Gagi.

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