hallo,
warum ist die Hochspannungsgleichstromübertragung ökonomicher als die herkömmliche?
danke
Friedrich
PS:http://www.jura.uni-muenchen.de/bilder/web_bilder_l/…
warum ist die Hochspannungsgleichstromübertragung ökonomicher
als die herkömmliche?
Hallo,
damit habe ich mich noch nicht näher beschäftigt, aber ich gehe davon aus, dass Wechselstrom immer elektromagnetische Felder erzeugt und daher Streuverluste unvermeidlich sind. Bei 50 Hz ist das noch tragbar, hätte man kilo- oder Megaherz, käme nichts mehr an, weil alles abgestrahlt würde. Alternative wäre nur totale Abschirmung, aber viel zu teuer.
Ausserdem sind über grosse Entfernungen Phasenverschiebungen nicht mehr vernachlässigbar, ein europaweites 50Hz-Netz kann wohl nicht synchron betrieben werden und wird möglicherweise unstabil.
Gruss Reinhard
Hallo friedrich
warum ist die Hochspannungsgleichstromübertragung ökonomicher als die herkömmliche?
Die Frage müsste lauten:“Wann ist die HGÜ …?“
An sich ist die HGÜ aufwändiger als eine Hochspannungs-Wechselstromübertragung, da es keine Gleichstromtransformatoren gibt, zur Einspeisung des hochtransformierten Stromes in die HGÜ also noch ein zusätzlicher Gleichrichter erforderlich ist und am Ende der Leitung die Spannung vor dem Transformator erst über einen Wechselrichter laufen muss.
Das lohnt sich nur:
- wenn Netze mit unterschiedlicher Frequenz miteinander zu verbinden sind
- bei Seekabeln über 30km Länge
- Bei Überlandleitungen über 500km Länge
Im folgenden Link ist das viel besser erklärt, als ich es hier erklären könnte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hochspannungs-Gleichstr…
Gruß merimies
hallo,
mit welcher Schaltung bekommt man eine extrem hohe Gleichspannung?
zischh
Friedrich
PS:wird nich höher der Strahl
http://www.schwarzaufweiss.de/england/images/Kaskade…
Hallo,
mit welcher Schaltung bekommt man eine extrem hohe
Gleichspannung?
zischh
Bei sehr hohen Leistungen geht das immer noch am einfachsten mit einen Trafo und nachfolgendem Gleichrichter. Bei Trafos großer Leistung sind die Abstände ausreichend groß und es müssen auch bei 50 Hz nicht so wahnsinnig viele Windungen gewickelt werden, um sehr hohe Spannungen zu erzeugen. Das dürfte viel billiger sein als eine Vielzahl teurer Hochspannungskondensatoren in einer Kaskade
Jörg
ooh, das müssen ja Gleichrichter der extraextraklasse sein:smile:
Du solltest vielleicht mal ganz beiläufig erwähnen, wie hoch die Gleichspannung sein soll.
merimies
Hallo,
Kaskade kannst Du vergessen. Es geht ja nicht nur um die Spannung, sondern um die Leistung. Alles, was da mittels Kaskade hochgepumpt werden soll, muss in Kondensatoren zwischengespeichert werden. Ein Kondensator mit großer Kapazität und gleichzeitig großer Spannungsfestigkeit ist aber um Größenordnungen größer als ein Transformator, bei dem die Energie im Magnetfeld im Eisenkern gespeichert wird.
Gruß
loderunner
ooh, das müssen ja Gleichrichter der extraextraklasse sein:smile:
Nein, es werden exakt die gleichen Gleichrichterzellen und die gleiche Menge benötigt wie bei einer Kaskade. Bei einer Kaskade > 2 Stufen sind sie nur in kleinere Gruppen aufgeteilt als z.B bei einem Brückengleichrichter.
Jörg
Hallo,
viel interessanter ist übrigens der Wechselrichter am anderen Ende der Leitung. Da ist (war jedenfalls vor ca. 10 Jahren) ein Transistor etwa so groß wie ein Teller und davon werden einige benötigt, weil die je „nur“ ein paar kV schalten können.
Cu Rene
Hallo,
viel interessanter ist übrigens der Wechselrichter am anderen
Ende der Leitung. Da ist (war jedenfalls vor ca. 10 Jahren)
ein Transistor etwa so groß wie ein Teller und davon werden
einige benötigt, weil die je „nur“ ein paar kV schalten
können.
man könnte alternativ ja einen Spannungsteiler verwenden.
SCNR 
Gruß
loderunner
Hallo loderunner
viel interessanter ist übrigens der Wechselrichter am anderen Ende der Leitung. Da ist (war jedenfalls vor ca. 10 Jahren) ein Transistor etwa so groß wie ein Teller und davon werden einige benötigt, weil die je „nur“ ein paar kV schalten können.
man könnte alternativ ja einen Spannungsteiler verwenden.
I’m so sorry, aber das habe ich jetzt nicht verstanden. Könntest Du das etwas erläutern?
Ich bin kein Experte in der Stromrichtertechnik, aber auch mir ist bekannt, dass, wenn für einen Stromrichter keine IGBTs oder Thyristoren mit ausreichender Spannungsfestigkeit vorhanden sind, mehrere Elemente in Reihe geschaltet und gleichzeitig angesteuert werden.
Aber vielleicht kann ich ja noch was lernen.
Gruß merimies
Hallo merimies,
I’m so sorry, aber das habe ich jetzt nicht verstanden.
Könntest Du das etwas erläutern?
Du hast das SCNR überlesen und das breite Grinsen von loderunner nicht gesehen 
MfG Peter(TOO)
Hallo Peter,
Du hast das SCNR überlesen und das breite Grinsen von loderunner nicht gesehen
mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa!
Gruß merimies
Hallo loderunner,
man könnte alternativ ja einen Spannungsteiler verwenden.
Ich schlage einen kapazitiven vor, der hat bei DC die kleinsten Verluste
SCNR
Ebenfalls 
MfG Peter(TOO)
P.S: Ich geh mich jetzt wegen off Topic sperren!
Hallo,
SCNR
sorry, falls das zu weit gedacht und damit OT war. Ich wollte nur aufzeigen, daß man das eigentliche „Problem“ gelegentlich übersieht.
Ich gelobe Besserung und versuche mich nicht mehr in Sachen einzumischen, von denen ich nicht wirklich was verstehe,
Rene
Hallo René,
Ich gelobe Besserung und versuche mich nicht mehr in Sachen einzumischen, von denen ich nicht wirklich was verstehe,
Machs wie ich, misch Dich trotzdem ein - da kann man viel bei lernen.
Gruß merimies
Hallo,
sorry, falls das zu weit gedacht und damit OT war.
Nene, Dein Posting war völlig okay.
Ich wollte
nur aufzeigen, daß man das eigentliche „Problem“ gelegentlich
übersieht.
Und damit hast Du auch völlig recht. Die Übertragung ist natürlich nur ein Teilproblem, man muss die Gleichspannung erstmal mit möglichst geringen Verlusten erzeugen und später mit ebenso geringen Verlusten für die Anwendung umwandeln. Und die Sicherheitsproblematik kommt auch noch hinzu.
Ich gelobe Besserung und versuche mich nicht mehr in Sachen
einzumischen, von denen ich nicht wirklich was verstehe,
Nö, das wäre keine Besserung. Kommt natürlich immer drauf an, wie man seine Argumente verpackt, aber prinzipiell ist Einmischung erstmal positiv zu sehen. Da können meist viele was bei lernen - sogar der Spezialist braucht ab und an mal einen frischen Denkanstoß.
Gruß
loderunner
Servus!
Deine Frage läßt sich pauschal nicht beantworten. Je nach Strecke und Leistung kann eine AC-Übertragung sinnvoller sein.
Hilft vielleicht zum besseren Verständnis und als Ergänzung zum Wiki-Artikel, der in einem anderen Posting genannt wurde:
http://www.ptd.siemens.de/artikel0504.html
http://www.abb.com/cawp/GAD02181/C1256D71001E0037C12…
(beide Englisch)
Gruß
peherr
Hallo peherr,
Auf dich hatte ich gewartet 
Deine Frage läßt sich pauschal nicht beantworten. Je nach
Strecke und Leistung kann eine AC-Übertragung sinnvoller sein.
Scheinbar hatte ich das doch noch richtig im Hinterkopf.
Grössenordnungsmässig ab 1’000km wird DC Sinnvoll.
MfG Peter(TOO)