ersteinmal unsere Vorgeschichte:
Wir sind im Mai 2007 in eine Mietwohnung eingezogen. Seit dem haben
wir einen Kühlschrank, Elektroherd, Plasma-TV, PC und Waschmaschine.
Der Stromverbrauch für unsere Ölheizung und die
Warmwasseraufbereitung läuft über den Gemeinschaftszähler und wird
dann mit der Nebenkostenabrechnung auf die Parteien aufgeteilt.
Die erste Abrechnung bekamen wir im Januar 2008 mit einem Verbrauch
(8 Monate) von 1700 kWh. Wenn wir das auf ein ganzes Jahr hochrechnen
kommen wir auf 2500 kWh, das wäre ok für unseren 2-Personen-Haushalt.
Nun zur aktuellen Siutation:
Jetzt bekommen wir letze Woche die Abrechnung für 2008 mit einem
Verbauch von 3500 kWh. *Hilfe* Kann das sein? Wir haben weder neue
zusätzliche Geräte angeschafft, noch haben wir die vorhandenen Geräte
unnötig laufen lassen.
Die örtlichen Stadtwerke bezweifeln im Moment noch das sie was damit
zu tun haben bzw. wollen unser Anliegen auch nicht richtig verstehen.
Sie sind der Meinung, dass die Zähler geeicht sind und alle 7 Jahre
gewartet werden und es äußerst unwahrscheinlich ist, dass der Zähler
defekt ist. Sie hat uns als letzte Instanz vorgeschlagen gegen ein
hohes Entgelt den Zähler zur Prüfung einzuschicken! Wieso müssen wir
die Kosten tragen? Ist das richtig?
Was würden Sie tun?
Wäre für Ratschläge sehr dankbar.
Gruß
Die erste Abrechnung bekamen wir im Januar 2008 mit einem
Verbrauch (8 Monate) von 1700 kWh. Wenn wir das auf ein ganzes Jahr
hochrechnen kommen wir auf 2500 kWh, das wäre ok für unseren
2-Personen-Haushalt.
Nun zur aktuellen Siutation:
Jetzt bekommen wir letze Woche die Abrechnung für 2008 mit
einem Verbauch von 3500 kWh. *Hilfe* Kann das sein? Wir haben weder
neue zusätzliche Geräte angeschafft, noch haben wir die vorhandenen :Geräte unnötig laufen lassen.
In der Abrechnug war aber noch nicht der gesamte Winter (dazu zähle ich Januar-März) enthalten. In den Monaten ist das Licht länger an. Die Hochrechnung muß so nicht unbedingt stimmen.
Die örtlichen Stadtwerke bezweifeln im Moment noch das sie was
damit zu tun haben bzw. wollen unser Anliegen auch nicht richtig
verstehen.
Sie sind der Meinung, dass die Zähler geeicht sind und alle 7
Jahre gewartet werden und es äußerst unwahrscheinlich ist, dass der
Zähler defekt ist.
Naja… von Zählerwartung habe ich noch nie was gehört. Je nach Zählertyp ist die beträgt die Eichfrist 8-16 Jahre.
Sie hat uns als letzte Instanz vorgeschlagen gegen ein hohes Entgelt :den Zähler zur Prüfung einzuschicken! Wieso müssen wir die Kosten :tragen? Ist das richtig?
Wenn festgestellt wird, das der Zähler richtig misst muss Du die Gebühren tragen. Sollte er außerhalb der Toleranz sein muss das EVU die Überprüfung zahlen.
Was würden Sie tun?
Ein Energiemeßgerät http://www.google.de/products?hl=de&newwindow=1&q=en… nehmen. Alle Sicherungen abschalten bis auf eine Steckdose und daran einen 1000 oder 2000W Heizlüfter hängen (z.B. über den Zeitraum von 1 Std.) und das gemessene Ergebnis mit dem Zähler vergleichen.
Das ist das was man ohne großen Aufwand machen kann.
Ok, das Licht ist länger an. Aber soll das 1000 kWh mehr ausmachen?
Mit Zählerwartung meine ich eine Überprüfung oder Eichung, oder wie auch immer man das nennt. Kenn mich im Detail da nicht aus.
Danke für deine Antwort!
unser Schock kam auch ein Jahr nachdem wir uns einen Plasma-TV gekauft hatten. Schaut ihr im Winter bei schlechtem Wetter vielleicht mehr Fernseh wie im Sommer? Also bei uns ist definitiv der Traum meines Mannes in Übergröße an dem gestiegenen Stromverbrauch Schuld.
Ja, solch ein Zählertyp ist es. Auf dem gelben Aufkleber steht „97“. Dann wurde er wohl das letzte Mal 1997 geeicht. 1997 wurde auch ca. das Haus gebaut. Erkenne ich auch irgendwo, wann dieser wieder geeicht werden muss?
Danke!
Zufällig weiß ich auch von unserer Hausverwaltung, dass eine Dame aus unserer Straße auch nicht mit der Abrechnung überein kommt. Sie soll zwar nur 75 kWh mehr als im Vorjahr verbraucht haben, war aber von dem ganzen Jahr ein viertel Jahr nicht in der Wohnung und hat somit auch sicher alles ausgestellt inkl. Kühlschrank. Klingt doch verdächtig - 2 Fälle in der gleichen Straße und die Häuser wurden alle im gleichen Zeitraum gebaut.
Ja, solch ein Zählertyp ist es. Auf dem gelben Aufkleber steht
„97“. Dann wurde er wohl das letzte Mal 1997 geeicht. 1997
wurde auch ca. das Haus gebaut. Erkenne ich auch irgendwo,
wann dieser wieder geeicht werden muss?
Die Eichung ist 16 Jahre gültig.
Nach Ablauf der Frist muß das nicht heißen das der Zähler getauscht wird (wenn Du es möchtest und das EVU keinen Nachweis zum Weiterbetrieb hat… machen die das). Wenn nach 16 Jahren nachgewiesen wird, das die Zählerreihe immer noch richtig misst, kann die Eichung ohne Nacheichen eines Zählers verlängert werden.
Je älter solch ein Zähler wird, je mehr zählt er zum Vorteil des Kunden.
… aus unserer Straße auch nicht mit der Abrechnung überein
kommt. Sie soll zwar nur 75 kWh mehr als im Vorjahr verbraucht
haben, war aber von dem ganzen Jahr ein viertel Jahr nicht in
der Wohnung und hat somit auch sicher alles ausgestellt inkl.
Kühlschrank. Klingt doch verdächtig - 2 Fälle in der gleichen
Straße und die Häuser wurden alle im gleichen Zeitraum gebaut.
Das ist schon sonderbar. Dann müsste eine ganze Charge unrichtig messen. Gib doch mal den Typ und Hersteller an (steht auf dem silbernen Schild).
Also im Moment weiß ich nur, dass der Zähler von SIEMENS ist. Nach dem Typ muss ich heute Abend nochmal schauen. Ein bisschen anders sieht das Gerät schon aus, als auf dem Link dargestellt.
Ich hatte eben nochmal ein Telefonat mit einem Mitarbeiter der Stadtwerke. Er hat mir angeboten kostenlos einen Monteur vorbei zu schicken, der den Zähler prüft. Jedoch sind die Stadtwerke nicht mehr zuständig wenn unsere Leitung von uns angezapft wird - das wäre die Sache von einem Elektriker?!?! Jedoch muss die Mitarbeiter auch zugeben, dass der Mehrverbrauch sehr hoch scheint.
Ist es möglich, das eins der Geräte beim Umzug irgendwie beschädigt wurde und deshalb u.U. nicht mehr richtig funktioniert und deshalb jetzt auch zeitverzögert wesentlich mehr Strom verbraucht als vorher?
So ein Messgerät wie unten von mir beschrieben würde ich mal an alle größeren Verbraucher hängen.
Handwerker im Haus gehabt, irgendwas renoviert mit Maschineneinsatz?
Ja, durchaus. Und das bedeutet dann, dass das Ding etwa 300…350W tatsächlich aufnimmt (die 380W sind die Maximalaufnahme). Und das wiederum bedeutet 3kWh für jeweils 10Stunden Betriebsdauer.
Gruß
loderunner
Ist es möglich, das eins der Geräte beim Umzug irgendwie
beschädigt wurde und deshalb u.U. nicht mehr richtig
funktioniert und deshalb jetzt auch zeitverzögert wesentlich
mehr Strom verbraucht als vorher?
Ja, theoretisch ist es möglich, dass ein Gerät nicht mehr richtig in den Standby-Betrieb geht. Dass das eine derartige Größenordnung erreicht, ist allerdings nicht möglich - das würde man sofort merken, denn die Energie muss ja irgendwohin. Das Gerät müsste also heiß werden, und das würde man wiederum merken.
Gruß
loderunner
Stromrechnung nicht zu hoch
Hallo,
also wenn TV und PC jeden Tag 5 Stunden laufen, kommen da schon mal locker 1000 kWh im Jahr zusammen.
Und ganz nebenbei, es ist wirklich erstaunlich, wie oft hier bei w-w-w diese Frage gestellt wird. Und immer mit dem selben Ausgang: der Zähler ist OK!
Viel Spass noch beim Messen und Suchen!
Z.