Sub prime Krise

moin,
und beruhige dich doch wegen des schnoeden mammons: dein geld
ist ja nicht weg, es gehoert nur momentan jemand anders…
gruss
khs

Hallo khs,

ich finde den Spruch auch gut, aber leider ist er falsch. In der Tat werden Gelder vernichtet! Manchmal gehen an der NYSE Bruttosozialprodukte kleiner Länder drauf!

Frank Wilke

vielleicht schon morgen…!

Prophet?

vielleicht schon morgen…!

Prophet?

nee,aber erfahrung.

interessieren würde mich mal die performance deines depots in
den letzten 4 jahren.

und ganz ehrlich: Mich interessiert die Performance DEINES
Depot der letzten Wochen seit dem 15.07.2007 :wink:

nicht weiter nach oben,allerdings auch kein substanzverlust.
von 100% gewinn hab ich noch 35%–so über den daumen.

Hallo Frank,

Du dienst mir in letzter Zeit als lukrativer Kontraindikator,

wie das? Ich habe mich doch nur einmal konkret zu einem Tag und da lag ich gar nicht mal so falsch, auch wenn sich der DAX nicht parallel zu den Ereignissen am Geldmarkt entwickelte. Mit meinen globalen Prognossen lag ich weiterhin gar nicht mal so falsch. Daß die US-Notenbank den Diskontsatz senkte und damit einen kurzfristigen Kursanstieg auslöste, konnte man einerseits nicht vorhersehen und spricht andererseits m.E. für das gewaltige Ausmaß der Krise.

Angesichts der jüngsten Meldungen fühle ich mich in meiner Einschätzung bestätigt:
http://www.sachsenlb.de/DE/Presse/Pressemeldungen/20…
http://www.finanztreff.de/ftreff/news,id,27306316,se…

Gruß
Christian

Daß die US-Notenbank den Diskontsatz senkte und
damit einen kurzfristigen Kursanstieg auslöste, konnte man
einerseits nicht vorhersehen und spricht andererseits m.E. für
das gewaltige Ausmaß der Krise.

Es war ja „nur“ der DISKONTsatz der angepasst wurde. Viele tun ja nun so, als hätten sie am Leitzins gedreht. Das ist aber nicht der Fall. Der Diskontsatz ist ja einzig und allein für die kurzfristige Versorgung mit Liquidität gedacht und hier liegt ja auch das Problem.
Aufgrund der Tatsache, dass letzte Woche für viele Hedgefonds-Anleger die Frist ablief, um sich für eine Ausschüttung zu melden, mussten die Fonds liquide Mittel bereitstellen. Viele Anleger solcher Fonds hatten aus Sorge von den Subprime Krediten auf Ausschüttung gesetzt und diese angemeldet.

Die eigentliche Krise in den USA ist dabei aber noch gar nicht einmal das Hauptthema gewesen. Es fehlte schlichtweg Liquidität bei den Fonds. Daher haben diese alles verkauft, was besonders gut stand, um eben die Ausschüttungsaufforderungen bedienen zu können. Die eigentliche Immobilienkrise in den USA mag zwar der Auslöser gewesen sein. Hinzu kam dann aber wie gesagt die ablaufende Frist (s.o.). Hätte es diese hohe Verdichtung an Ausschüttungsaufträgen nicht gegeben, hätten wir den Einbruch nicht gesehen, da die Fonds selbst momentan noch sehr gut verdienen.

Im Übrigen müsste für eine echte Bekämpfung dieser Problematik in den USA auch wenn schon eher der Leitzins gesenkt werden. Von daher gehe ich auch einmal davon aus, dass die Märkte in der kommenden Woche wieder etwas ruhiger laufen werden. Gleichwohl sind die eigentlichen Kurseinbrüche natürlich noch nicht da gewesen. Es kommt darauf an, wann die ersten tatsächlich denken, dass Spill-Over-Effekte eintreten.

VG
TraderS

Daß die US-Notenbank den Diskontsatz senkte und
damit einen kurzfristigen Kursanstieg auslöste, konnte man
einerseits nicht vorhersehen und spricht andererseits m.E. für
das gewaltige Ausmaß der Krise.

Es war ja „nur“ der DISKONTsatz der angepasst wurde. Viele tun
ja nun so, als hätten sie am Leitzins gedreht. Das ist aber
nicht der Fall. Der Diskontsatz ist ja einzig und allein für
die kurzfristige Versorgung mit Liquidität gedacht und hier
liegt ja auch das Problem.

Der Diskontsatz ist einer der Leitzinssätze.

Die eigentliche Krise in den USA ist dabei aber noch gar nicht
einmal das Hauptthema gewesen. Es fehlte schlichtweg
Liquidität bei den Fonds.

Ja, und die fehlte, weil derzeit jeder auf seiner Liquidität sitzen bleibt und nicht mehr in ein Faß ohne Boden stecken will. Im übrigen waren nicht anstehende Ausschüttungstermine der Auslöser, sondern schlicht und ergreifend die um sich greifende Vorsicht vor weiteren Verlusten. Wer langfristige Kredite kurzfristig refinanziert benötigt ständig neue Liquidität und die hat - wie erwähnt - gefehlt. Zu den Mechanismen habe ich in diversen anderen Artikel schon etwas geschrieben.

Frist (s.o.). Hätte es diese hohe Verdichtung an
Ausschüttungsaufträgen nicht gegeben, hätten wir den Einbruch
nicht gesehen, da die Fonds selbst momentan noch sehr gut
verdienen.

Die ABS- und CDO-Fonds bzw. -Vehikel haben bei ihren Anlagen teilweise Verluste von 50% verbuchen müssen. Von verdienen kann da keine Rede mehr sein.

Im Übrigen müsste für eine echte Bekämpfung dieser Problematik
in den USA auch wenn schon eher der Leitzins gesenkt werden.

Die Leitzinssenkung war nur ein symbolischer Akt. Sie verbilligt für die Kreditinstitute marginal den Zinsaufwand - mehr Liquidität kommt dadurch ganz sicher nicht in den Markt. Institute, die dringend Geld brauchten, haben sich das sicherlich auch für 0,5 Prozentpunkte mehr getan.

Gruß
Christian

Tag,

Aufgrund der Tatsache, dass letzte Woche für viele
Hedgefonds-Anleger die Frist ablief, um sich für eine
Ausschüttung zu melden, mussten die Fonds liquide Mittel
bereitstellen.

Welche Frist meinst du? Hedgefonds hab ich versucht zu ignorieren bisher.

Grüße
H.

Hallo,

Welche Frist meinst du? Hedgefonds hab ich versucht zu
ignorieren bisher.

Bei den Hedgefonds gibt es die sog. Lock-up Phase. In dieser Zeit kommt der Anleger keines Falls an seine dem Fonds überlassenen Mittel. Das ist wesentlich restriktiver als bei den traditionellen Investmentfonds.

Traditionelle Fonds sind bekanntlich gesetzlich verpflichtet, eine Bargeldposition für die täglichen Rückkäufe immer bereitzuhalten.
Hedgefonds hingegen akzeptieren nur in recht langen Zeitabständen eine Rückabwicklung der Fondsbeteiligung. Dadurch setzen auch HF mittlerweile öfters mal auf Private Equity Strategien. Hierzu gibt es die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen. Eine solche hatte es mehrfach in der letzten Woche gegeben. Dazu mussten sie recht schnell die Liquidität für die Auszahlung bereitstellen. Diese konnte dann nur durch den Verkauf von Long-Positionen erreicht werden. Daraus folgten die massiveren Einbrüche.

VG
TraderS

Der Diskontsatz ist einer der Leitzinssätze.

Stimmt. Es ist aber nicht DER Leitsatz und von daher ist es in der Tat so, dass hier nicht gegen die Immobilienkrise als solche vorgegangen werden sollte, sondern lediglich das auftretende Problem der mangelnden Liquidität gemildert werden sollte.

Die eigentliche Krise in den USA ist dabei aber noch gar nicht
einmal das Hauptthema gewesen. Es fehlte schlichtweg
Liquidität bei den Fonds.

Ja, und die fehlte, weil derzeit jeder auf seiner Liquidität
sitzen bleibt und nicht mehr in ein Faß ohne Boden stecken
will. Im übrigen waren nicht anstehende Ausschüttungstermine
der Auslöser, sondern schlicht und ergreifend die um sich
greifende Vorsicht vor weiteren Verlusten.

Welche Verluste waren das denn ? Bis vor letzte Woche gab es mit Ausnahme von Japan keine Verluste an den Börsen. Im Gegenteil, es lief für die meisten Fonds sogar sehr gut. Ich erinnere hier an die eine turbulente Woche im Februar. Damals war auch die Immokrise gepaart mir der Ankündigung bezüglich Steuererhöhungen in China der Auslöser. Danach erlebten wir aber einen steilen Anstieg. Seit dem war die Immokrise in den USA aber in aller Munde - es ging aber trotzdem weiter.
Der bevorstehende Ausfall von „Countrywide“ hat die Anleger in sofern „verschreckt“, als das sie eben jetzt aussteigen wollten. Dies konnten sie aber wie gesagt nur, weil bei vielen Fonds jetzt ein Ausstieg (mal wieder) möglich war. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wäre es ruhig geblieben, da die Fondsmanager selbst die Lage als „noch überschaubar“ einstuf(t)en.

Frist (s.o.). Hätte es diese hohe Verdichtung an
Ausschüttungsaufträgen nicht gegeben, hätten wir den Einbruch
nicht gesehen, da die Fonds selbst momentan noch sehr gut
verdienen.

Die ABS- und CDO-Fonds bzw. -Vehikel haben bei ihren Anlagen
teilweise Verluste von 50% verbuchen müssen. Von verdienen
kann da keine Rede mehr sein.

Soweit ich weiss, investieren collateralized debt obligations direkt in die Wurzel allen Übels, die Hypotheken selbst. Von daher ist es natürlich klar, dass solche Fonds abschmieren. Richtig ist, dass eine Reihe von Fonds geschlossen wurden. Bis auf Bear Stearns waren dies aber eher kleinere Fonds.

Im Übrigen müsste für eine echte Bekämpfung dieser Problematik
in den USA auch wenn schon eher der Leitzins gesenkt werden.

Die Leitzinssenkung war nur ein symbolischer Akt.

Die DISKONTsatzsenkung …

VG
TraderS

Die eigentliche Krise in den USA ist dabei aber noch gar nicht
einmal das Hauptthema gewesen. Es fehlte schlichtweg
Liquidität bei den Fonds.

Ja, und die fehlte, weil derzeit jeder auf seiner Liquidität
sitzen bleibt und nicht mehr in ein Faß ohne Boden stecken
will. Im übrigen waren nicht anstehende Ausschüttungstermine
der Auslöser, sondern schlicht und ergreifend die um sich
greifende Vorsicht vor weiteren Verlusten.

Welche Verluste waren das denn ? Bis vor letzte Woche gab es
mit Ausnahme von Japan keine Verluste an den Börsen. Im
Gegenteil, es lief für die meisten Fonds sogar sehr gut.

Von was für Fonds redest Du? Von Aktienfonds? Die haben mit der Sache genau gar nichts zu tun. Es geht um Fonds und SPVs, die in CDOs und andere Sauereien investiert haben, die einerseits an Wert verlieren und andererseits massive Schwierigkeiten haben, ihre Passivseite in den Griff zu bekommen, weil die Gelder, die so lange so reichlich flossen, nun ausbleiben.

Solche halt:
http://derstandard.at/?url=/?id=2981375
http://derstandard.at/?url=/?id=2980074

Der bevorstehende Ausfall von „Countrywide“ hat die Anleger in
sofern „verschreckt“, als das sie eben jetzt aussteigen
wollten.

Du scheinst die letzten Monate verschlafen zu haben. Countrywide wird Nr. 130 oder 135 werden.
http://ml-implode.com/

Soweit ich weiss, investieren collateralized debt obligations
direkt in die Wurzel allen Übels, die Hypotheken selbst. Von
daher ist es natürlich klar, dass solche Fonds abschmieren.
Richtig ist, dass eine Reihe von Fonds geschlossen wurden. Bis
auf Bear Stearns waren dies aber eher kleinere Fonds.

S.o. Es geht inzwischen um zig Milliarden, die abgefackelt wurden.

Im Übrigen müsste für eine echte Bekämpfung dieser Problematik
in den USA auch wenn schon eher der Leitzins gesenkt werden.

Die Leitzinssenkung war nur ein symbolischer Akt.

Die DISKONTsatzsenkung …

Die Senkung eines Leitzinssatzes.

Gruß
Christian

ich finde den Spruch auch gut, aber leider ist er falsch. In
der Tat werden Gelder vernichtet! Manchmal gehen an der NYSE
Bruttosozialprodukte kleiner Länder drauf!

Hallo Frank,

kannst du das vielleicht etwas näher ausführen? Also wieso Geld „vernichtet“ statt verschoben wird? Ersteres erscheint mir nicht besonders logisch…

Grüße,
Sebastian

Hallo Sebastian,

nehmen wir doch mal an, im Früjahr 2000 lag die Börsenkapitalisierung der New York Stock Exchange bei 1 Billion US-Dollar. Nun kommt die Börsenkrise, der 11. September, etc. etc. und die Werte der NEw York Stock Exchange sind Ende 2002 nur noch 650 Milliarden US-Dollar wert.
Wo ist das Geld? Im Dax, dem Nikkei und anderen Weltbörsen steckt’s nicht - die sind auch alle im Keller.
Die GEsamtinvestition in Anleihen und in Cash sind zwar um 200 Milliarden US-Dollar gestiegen, aber irgendwo fehlen immer noch ein paar hundert Milliarden…

Drängen viele Verkäufer auf den Markt und fehlen die Käufer, so sacken die Kurse. Wird dann irgendwann verkauft, ist Geld weg.

Frank Wilke

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Du hast 32,5% verloren in 4 Wochen??? Was für Titel hast du im Depot? Mein Interesse an Deinem Portfolio steigt!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Frank,

Du dienst mir in letzter Zeit als lukrativer Kontraindikator,

wie das? Ich habe mich doch nur einmal konkret zu einem Tag
und da lag ich gar nicht mal so falsch
Mit meinen globalen Prognossen lag ich weiterhin gar nicht mal
so falsch.
Angesichts der jüngsten Meldungen fühle ich mich in meiner
Einschätzung bestätigt:
Gruß
Christian

Hallo Christian,

das hat mit der grundsätzlichen Richtigkeit Deiner Aussagen nichts zu tun, und schon gar nicht mit dem qualitativ hochwertigen Inhalt Deiner Postings.
Es gibt eben nur eine Relation zwischen Deinen Aussagen zur mittelfristigen Entwicklung sowie der tatsäclichen kurzfristigen Marktentwicklung und der Entwicklung im spekulativen Teil meines Portfolios, die mich Deine Aussagen mit hochgradigem Interesse lesen lassen.
Nimm es einfach als Kompliment, ist nicht Negatives!

frank wilke

Du hast 32,5% verloren in 4 Wochen??? Was für Titel hast du im
Depot? Mein Interesse an Deinem Portfolio steigt!

habe hier gelernt,dass mancheiner gerne etwas wissen möchte,aber selbst nix rausrückt–finde ich schade,weil es ja nicht um absolute zahlen geht----ich will nicht wissen,wieviel geld du hast!!!
nochmal:nehmen wir mal an,ich hatte vor dem 15.7. 10000 gewinn–jetzt hab ich noch 3500.
z.b. hab ich KSB,AUDI,PORSCHE,GEA,COMMERZBANK,ALSTOM

Aber trotzdem kannst du doch nicht bei dem kleinen Rücksetzer 32,5% minus gemacht haben? Wie rechnest Du das?

Ich habe überhaupt keine Einzeltitel, nur extrem kurzlaufende Optionen (Laufzeit bis 14 Tage) auf Dax und Dow Jones. Der REst ist Devisenhandel und ohnehin eher weniger mit dem Aktienmarkt korreliert.

Frank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

bezogen auf meinen aktuellen gewinn von 10000 hab ich 65% verlust,also noch 3500.
ich trenne das kapital und den gewinn/verlust voneinander,weil ich auch mal wöchentlich umschichte.
aufs jahr oder auf z.b. 4 jahre bezogen,sieht das natürlich anders aus.

Hallo,

kannst du das vielleicht etwas näher ausführen? Also wieso
Geld „vernichtet“ statt verschoben wird? Ersteres erscheint
mir nicht besonders logisch…

wenn Du ein Glas fallen läßt, vernichtest Du auch Werte: Die Scherben sind einfach weniger wert als das Glas, d.h. der Preis ist gefallen. Genauso ist es mit den Aktien: Wenn jemand verkaufen will, sich aber zu diesem Preis kein Käufer findet, fällt der Kurs. Der Wert,dem Inhaber verloren gegangen ist, ist schlichtweg weg.

Gruß
Christian

ich finde den Spruch auch gut, aber leider ist er falsch. In
der Tat werden Gelder vernichtet! Manchmal gehen an der NYSE
Bruttosozialprodukte kleiner Länder drauf!

Hallo Frank,

kannst du das vielleicht etwas näher ausführen? Also wieso
Geld „vernichtet“ statt verschoben wird? Ersteres erscheint
mir nicht besonders logisch…

Grüße,
Sebastian

Hallo Sebastian,

nehmen wir doch mal an, im Früjahr 2000 lag die
Börsenkapitalisierung der New York Stock Exchange bei 1
Billion US-Dollar. Nun kommt die Börsenkrise, der 11.
September, etc. etc. und die Werte der NEw York Stock Exchange
sind Ende 2002 nur noch 650 Milliarden US-Dollar wert.
Wo ist das Geld? Im Dax, dem Nikkei und anderen Weltbörsen
steckt’s nicht - die sind auch alle im Keller.
Die GEsamtinvestition in Anleihen und in Cash sind zwar um 200
Milliarden US-Dollar gestiegen, aber irgendwo fehlen immer
noch ein paar hundert Milliarden…

Aber das war doch niemals Geld, sondern eine rein fiktive Bewertung von „Sachen“, also Firmenbeteiligungen. Nur weil sich die Bewertungsmentalität verändert hat, hat sich weder die Sache selbst noch das tatsächlich vorhandene Geld verändert.

Mal angenommen von einem Unternehmen wird am einen Tag eine Aktie zu 1 Euro gehandelt, 1 Mio Aktien sind im Umlauf. Daraus ergäbe sich eine Marktkapitalisierung von 1 Mio Euro. Nun komme ich am nächsten Tag, will meine Aktie unbedingt loswerden, weil sie mein Depot aesthetisch belastet und gebe eine market order auf, die zu 5 cent befriedigt wird. Ist jetzt irgendwas vernichtet worden? Noe. Der Kurs von 5 cent auf alle Aktien hochgerechnet ergäbe zwar eine Marktkapitalisierung von nur noch 50.000 Euro, aber das ist ja rein fiktiv. Der tatsächliche Unternehmenswert liegt sonstwo.

Was in den Keller faellt, sind immer nur Bewertungen, nicht die Werte selbst.

Wo lieg ich da falsch??

Grüße,
Sebastian

Drängen viele Verkäufer auf den Markt und fehlen die Käufer,
so sacken die Kurse. Wird dann irgendwann verkauft, ist Geld
weg.

Frank Wilke